Lagen-Look

Momentan trägt im immer noch eisigen Ostwind allerdings jetzt bei herrlichem Sonnenschein nicht nur der Mensch, der sich draußen aufhalten möchte, Lagen-look! Nein, auch unser Teich hat sich dieses Modetrends angenommen und zeigt aufs schönste, wie gut sich eisige Farben mit transparenten Materialien und herbstlichen Accesoires verbinden lassen:

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Ufer. Rechts ein warmes Herbstbraun, kontrastreich arrangiert auf eisigem Kristallweiß. In fünf Stufen variiert der moderne Tümpel dieses weiß bis zu einem fast tüllartig-durchsichtigen Blick auf den Grund

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von unten nach oben: Luftblasen, braunes und grünes Blattmuster, weiß-kristalline Auf- und Durchbrüche sowie aufgetupfte Bucheckern-Applikationen

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Ein sehr schöner Einfall: ins transparente Grundmaterial eingefügte grüne Ranken-und Blatteinlagen, darunter in mehreren Lagen ein dreidimensionales Muster von eisigen Blasen

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Der Winter-Typ bevorzugt kühlere Farbtöne. Als großer Tümpel kann man beides gleichzeitig tragen – hier die Variante „blaugrün“ mit Hahnenfußblättern und mehreren Luftblasen-Lagen

Und das- das ist, als ich von der Fotosession wieder auftauchte: eht Ihr die 2 Köpfe dahinten? Ich konnte es an den Bewegungen genau erkennen: da fahren zwei auf der Überschwemmung Schlittschuh! Ein großer Mensch und ein kleiner. :-)

Und das- das ist, als ich von der Fotosession wieder auftauchte: seht Ihr die Köpfe dahinten? Ich konnte es an den Bewegungen genau erkennen: da fahren zwei auf der Überschwemmung in der Koppel-Senke Schlittschuh! Ein großer Mensch und ein kleiner. 🙂

 

Falschrummer Wind

Seit vorgestern bläst es eisig aus Osten.
Aus Osten bläst es nur selten, die Wolken fliegen „gefühlt falschrum“. Ofen und Heizungen tun ihr bestes, aber vernünftige Temperaturen gibt es nur immer für wenige Stunden, wenn der Ofen richtig loslegt. Die Wärme halten bis morgens? Bei -6° plus Sturm in einem Haus, das von 1920 ist und in dem es durch alle Ritzen zieht? Nein, das schafft auch der beste Ofen nicht, und so sind erstmals in diesem Jahr (nein, in diesem WINTER) morgens die Heizungen warm.
Auffe Arbeit aber ist die Heizung kaputt – ich hoffe, wir kriegen heute noch Jemanden ran zur Reparatur. Gestern hatten wir die Wärme der Lampen und einen kleinen Heizstrahler, aber da gings, weil alle Türen zu waren. Im Verkauf, mit offener Türe – das ist ein Spaß…. ich komme mir doof vor, habe aber meine warme, schöne Fellweste jetzt zur Berufskleidung erklärt. Darunter einen dicken Pullunder, drunter Sweatjacke, Rolli, Unterhemd. Lederhose ist im Winter eh Standard, jetzt auch noch Pulswärmer. Und, sowieso und immer: Schlauchschal oder Buff-Tuch.
Wahrscheinlich werde ich heute aber eh nur die letzten paar Stunden an der offenen Tür verbringen. Schließlich ist noch das Lager zu zählen, und in dieser Zeit wird unsere Aushilfe wohl die Kasse hüten.
Wie auch immer: die Erkältung wittert schon ihre Chance, und ich schätze, sie wird sie bekommen.
Bald ist aber auch der Erkältungshonig (von dem ich noch berichten werde) fertig, dann wollen wir mal sehn, wer stärker ist!

 

10/12

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Seht mal, wie grün das alles noch ist! Und unten links – das ist eine NEUE Rosenknospe! Das unordentliche ist übrigens Absicht: wer’s nicht wußte: in den alten Staudenstengeln überwintern viele Insekten, auch im Eierstadium. Wer da alles abschneidet, der bringt sich um die Vielfalt im nächsten Jahr! Und das Laub ist auch wichtig, für Kröten, Igel, zund auch für viele Kleintiere und Insekten – und damit für die Vögel!

So, genug kluggeschnackt! Im Adventskalender drüben gibt’s heut‘ Schweine!

April?

P1110312Nein. Nicht April. 8 Dezember 2015. Und auf dem Foto sieht es wesentlich weniger aus als es ist. Ein großes Gesumme im Garten, wie beim Reinigungsflug! Kein Wunder, denn:

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Geschützt an der dunklen Wand und in der Sonne. Ja. Aber es ist frühlingswarm!

Wir haben heute beschlossen, daß unter diesen Umständen die Winterbehandlung mit Oxalsäure nur bei den Völkern durchgeführt werden wird, die aufgrund der Varroazahlen auch im brütenden Zustand nach dem Motto „jede tote Varroa ist eine gute Varroa“ eine Dezimierung dringend brauchen. Normalerweise behandelt man ja mit Oxalsäure nur, wenn die Völker brutfrei sind, weil die Oxalsäure nicht durch die Brutzellen-Deckelchen dringt. Deshalb werden die meisten Varroen, nämlich alle, die in der verdeckelten Brut sitzen, nicht erwischt. Gewöhnlich haben die Bienen um Weihnachten herum keine Brut, weil die Königin bei Minustemperaturen das brüten einstellt und 21 Tage drauf keine verdeckelte Brut mehr im Kasten ist. In diesem Jahr gab es bisher aber nur in zwei aufeinanderfolgenden Nächten überhaupt mal um -2° … es ist unwahrscheinlich, daß die Bienen nicht brüten…

Montag, 23. November, 8:50 Uhr

Dieselben Ausblicke. Kaum zu glauben, oder?

Heute: Windstill bei herrlichem Sonnenschein und klirrendem Frost (-5°) Wäre schön, wenn der restliche Winter dieses Gesicht zeigen würde statt des gestrigen!

 

Abendstille

Es ist zwar schon ein Weilchen her, aber dieses Bild, ein Blick aus des Herrn Fenster aus Schneezeiten, möchte ich Euch doch nicht vorenthalten 🙂

P1070883Komisch, hier auf der website ist das viel dunkler als im Fotoprogramm – aber die Monitore sind ja auch verschieden – ich hoffe, Ihr könnt was erkennen…..


Aussortiert: Äste. Vom Profilschnitt. Aussortiert insofern, als auch morsche dabei sind, die auf den Lagerfeuerhaufen aussortiert wurden. (Ja, ich gebs zu, ich hab nix zum aussortieren gefunden!) 😉

Brrrrrr

Als ich vorhin aufwachte, merkte ich zuallererst nur eines:

Kopfweh!

Das hatte mich die ganze Nacht schon geplagt, und es war immer schlimmer geworden. Mich schwindelte schon im liegen, so ein Mist! Also tapfer sein und die Augen öffnen, aufstehen und eine Tablette frühstücken. Als ich Punkt zwei dieser Liste erledigt hatte, sah ich etwas, das ich schon seit Wochen nicht mehr morgens gesehen hatte: an den Spalten des Rollos gab es etwas helles, das Schatten warf! Sollte etwa …..????? Und tatsächlich: raus aus den Federn, das Rollo geöffnet, und:

der Nebel, der wie Blei über den letzten Tagen gelegen hatte, ist ebenso verschwunden wie die tiefhängenden Wolken, die Sonne strahlt! Inzwischen sind auch Punkt 3 und 4 erledigt, ich hoffe, daß die Tablette bald zu wirken beginnt, zusammen mit der Frischluft, die ich beim Foto- und Meisentassenwechsel-Gang geschnappt habe. Denn bei dem Wetter möchte ich eigentlich mehr als nur kurz in den Garten….

Wieder was gelernt

Amtliche WARNUNG vor LEITERSEILSCHWINGUNGEN
für Kreis Schleswig-Flensburg – Küste
gültig von:
Donnerstag, 29.01.2015 14:33 Uhr bis:
Donnerstag, 29.01.2015 22:00 Uhr
ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst am:
Donnerstag, 29.01.2015 14:33 Uhr
Aufgrund von Wind und massivem Schnee-, Eis- oder Reifansatz kann es zu langwelligen Leiterseilschwingungen kommen.

Zu WAS bitte kann es kommen???? Also, mir reichen eigentlich Schnee, gefrierender Regen und starke Gewitter – jetzt also auch noch Leiterseilschwingungen! Das hatten wir noch nie! Naja, immerhin – wieder was gelernt…. (und hoffentlich kommt der Herr jetzt endlich mal bald zur Tür rein!!)

 

P1040512 Ganz schamlos möchte ich jetzt mal eine Hymne auf mich und meine – vielleicht dem Alter, vielleicht aber auch der Tageslichtlampe, dem MBSR-Kurs und der seit meinem Schnee-Trauma vergangenen Zeit geschuldete – größtmögliche Gelassenheit angesichts der seit heute morgen draußen vorherrschenden Witterungsverhältnisse anstimmen.

Denn:

es schneestöbert draußen.

Es liegen bereits sicher 3 Zentimeter Schnee und es schneit noch immer. Genau in diesem Moment geht die Feuerwehrsirene an. Und ich war schon draußen zum schippen.

Und doch sitze ich jetzt hier ganz ohne Bauchweh! (Also gut, zumindest ohne mehr Bauchweh als an Tagen ohne Schnee) Außerdem habe ich erst dreimal auf die Niederschlagsprognose geschaut und erwäge noch nicht ernsthaft, das heute nachmittag stattfindende BookCrossingtreffen in Flensburg (immerhin 50 verschneite Straßenkilometer hin und zuück, zusammen!) lieber doch nicht zu besuchen.

Mit anderen Worten:

Ich bin  die Heldin des Tages!!!!!

Finde ich. *g*

 

22 11/12

Diesmal musste ich gestern passen: im Dunklen wech hier, im Dunklen zurück. Aber weitgehend ist heute alles wie gestern; abends war all der Rauhreif weg, aber nachts hat es wieder genebelt…

P1070843Winterlich … ich habe mit Schrecken festgestellt, daß ich vergessen habe, den 5000-Liter-Tank wieder abzulassen nachdem die „Regenzeit“ vorbei war – ich hatte mich zu Winteranfang auf selbigen eingestellt, aber da nach dem ablassen alles, was dann vom Schuppendach fließt, aufs Grundstück fließt statt gleich über den Überlauf des Tanks in den Teich, hatte ich die Schotten wieder dichtgemacht, als es goß… und goß…. und goß… und jetzt – ich hoffe, es sprengt mir nix kaputt! Mist!

P1070840Dieser Strauch, das Waldgeißblatt,  sah letzte Woche so aus – ich wollte Euch ja mal die Blütenbeginne zeigen, habe aber kein vernünftiges Bild hingekriegt in den 10 Sekunden Trockenheit, die ich zur Verfügung hatte 😉 Jetzt steht er so da:

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Still und starr liegt der Teich

Eigentlich müssten Blüten, deren reguläre Blütezeit der Januar ist, das abkönnen… mal abwarten… die meisten waren ja noch in Knospe. Diese hier kanns sicher nicht ab, die ist viel zu früh dran:

Forsythie, letzte Woche

Forsythie, letzte Woche

Noch kein Winterling. Nirgends. Aber die hier, denen macht das nix, und sie künden vom kommenden Frühjahr:

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Aussortiert: eine Flasche mit Bügelverschluß. Sieht hübsch aus, aber ist nicht wirklich zum verschließen gedacht, und da ich ja nicht soooo die Dekotante bin, darf Jemand anders diese Flasche weiternutzen

 

…und jährlich grüßt das Murmeltier

Tatsächlich fühlt es sich an wie „täglich“, wenn ich schon wieder

  • meine Steuerunterlagen zusammensuche
  • meine übers Jahr in einigen Ablagen säuberlich getrennt gesammelten Unterlagen nun sortiere nach „abheften“, „wegwerfen“, „mit zur Steuer“ und dabei, wie jedes Jahr, auch auf die wie jedes Jahr fürchterlich nervenden Unterlagen stosse, die mir von „der Steuer“ irgendwann mitten im Jahr zurückgeschickt wurden – und die ich, wie jedes Jahr, keine Lust hatte wegzusortieren, was ich dann also, auch wie jedes Jahr, jetzt noch zusätzlich in Angriff nehme – und (wie jedes Jahr) auf „später“ verschiebe. Was (hoffentlich wie jedes Jahr) aber höchstens zehn Tage später ist, weil ich irgendwann den Tisch wieder leer haben will)
  • beim zusammensuchen aller Unterlagen feststelle, daß ich nicht mehr weiß, welche das noch waren, die mir dann jedes Jahr wieder fehlen …
  • einen Zahnarzttermin in meiner „to do“-Liste finde. Weil ich doch all die fürchterlich unangenehmen Termine, die jährlich anfallen, gleich zu Anfang hinter mich bringen will. Was jahrelang gut funktionierte. Aber leider, leider…. manche Dinge ändern sich halt doch: in den letzten Jahren hab ich geschoben. So weit, daß ich jetzt noch einen weiteren Zahnarzttermin finde. Den aufgeschobenen zweiten vom Dezember. Weil ich doch ein Loch hatte und deshalb nochmal hin muß…. weil ich den Termin zur Vorsorge tatsächlich bis Dezember geschoben hatte, ich Depp!

Neeee, jährlich wieder vergesse ich, daß nach der aufreibenden Arbeits-Zeit im Dezember die nervige „Unterlagen-und-Terminezeit“ im Januar kommt. Wahrscheinlich gut, daß ich das vergesse… (was genau war noch jedes Jahr im Februar????)

"Du vergißt nochmal Deinen eigenen Kopf" pflegte mein Vater mir früher anzudrohen. Manchmal ists ja ganz gut, sich nicht allzu genau zu erinnern

„Du vergißt nochmal Deinen eigenen Kopf“, pflegte mein Vater mir früher anzudrohen. Manchmal ists ja ganz gut, sich nicht allzu genau zu erinnern….


Aussortiert: Einen Wärm-Bär. Extrem knuffig und, wenn warm, gut duftend (Lavendel-Füllung) – aber nicht wirklich bequem, den sich um den Hals zu legen – oder sonstwohin. Und da ich so richtig bequeme Spelzen- und Kirschkernkissen besitze, brauch ich nicht auch noch einen Bären. Unsere eine Sofakonzerteuse hat ihn sich geschnappt….

Pfüh

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Was man hier sieht ist der heutige Morgen. Ofen ist an, Kerze auch. Duster ists. Was man nicht sieht, ist, daß draußen Schneeregen in Massen runterkommt, und…..

 

... daß jetzt, mal eben drei Wochen nach Weihnachten, der Barbarazweig blüht.

… daß jetzt, mal eben drei Wochen nach Weihnachten, der Barbarazweig blüht.

Was man ebenfalls nicht sieht, ist, daß auch mein erster Bienen-Gebüsch-Strauch (einer von den neu gepflanzten) blüht, das Geißblatt! Bei dem ist allerdings die normale Blütezeit jetzt, das ist ja das besondere daran. Würde mal drei Sekunden normales Tageslicht herrschen, würde ich rausflitzen und ein Foto machen, aber da ist seit Tagen nix zu holen, und es wird wohl auch noch, laut Wetterbericht, bummelig eine Woche dauern, bis es mal wieder einigermaßen hell wird… abwarten…. zum Glück: Plustemperaturen. Insofern: alles gut für schneephobische Fjonken 😉


Aussortiert: eine Unterlegfliese, die ich nicht mehr brauche, weil ich mehrere habe, die mir besser gefallen.

Gestern, auffe Arbeit

Inventurtag.

Um 7 sollte das losgehn mit zählen – also los…. und ich biege grad mal umme Kurve aus dem Dorf raus, 3° hats und Vollmond, da rutscht das Auto schon!

Huch????

Bremsversuch bei 15km/h Rattttattttatttt – ABS

Nochmal mit nur 5 km/h Ratttattttattttt…

oh, Sch****! Spiegelgalatt!!!

bis zur Bundesstraße mit 30, 40 getuckert, dort wurde es leicht besser, 40, 50… hinter Brebel dann war gestreut, man hörte es schon, daß das, was naß aussah, nun auch naß war. Okay. 70. Aber von den letzten Wintern wusste ich schon; die B ist immer ab Grumby, 15 km weiter etwa,  beschissen gestreut und geräumt! Also ab Dorfausfahrt wieder Bremsversuche bei laaaangsamer Fahrt – und: Ratttatttatttt …

mit schlotternden Knien und voller Adrenalin bei der Kollegin, die ich abholen sollte, angekommen. Ab dort ist sie weitergefahren, weil ich so fertig war.

Dann zählen, zählen, zählen bis 7 abends – Heimfahrt unspektakulär. Und wenn Ihr das lest, bin ich schon fast wieder auf dem Weg. Lager zählen. Aber erst zu normalen Zeiten, immerhin.

Jetzt wisst Ihr, warum ich in den letzten Tagen fast nichts auf Eure Kommentare geschrieben habe – einfach keine Zeit, und nach der Arbeit (hatte die 4 Tage davor auch Dienst) stehend k.o.

Endspurt – noch heute, dann normalisiert ich die Lage langsam wieder!

Sylvesterrost ist falsch*! Silvesterrost!!

P1070703Noch ist uns der Blick auf das nächste Jahr verschlossen – möge es sich für Alle hier entspannt und fröhlich zeigen!

* Ein Hinweis von Purpurbete führte mich zu meinem Fehler und diesem schönen Neuzugang in meiner Blog-Leseliste. Und der Silvesterrost gehört natürlich zu Frau Tonaris Rostparade!


Aussortiert: einen Spitzer. Ich benutze eh nur meinen uralten aus Schulzeiten, mit Schnitz-Auffang“lager“. Und mehr als einen brauche ich auch nicht. Irgendjemand aber konnte einen brauchen, am Ende des Sofakonzerts war der Spitzer weg.