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Wie gewünscht, nochmal ein Eindruck vom finnischen Adventskalender 🙂

Hier fügt sich alles ins seit Wochen gleiche Bild:

Ist der Mensch gestresst, nervt der Katz – das gilt für unseren sehr sensiblen ElMauski natürlich ganz besonders. Er und ich, wir passen einfach nicht zusammen, zu ähnlich sind wir uns: wo einzig GELASSENHEIT helfen würde, drehen wir erst recht hoch. Drunter leiden tun nicht nur wir selbst, sondern auch unsere Umwelt (sprich: Elsa bei den Els, bei mir – könnt Ihr Euch denken…) Zum Glück haben wir den Herrn F., der sorgt zumindest im kätzischen Leben dafür, daß der Kater betüddelt wird, wo ich ihn scheuchen würde (wo ich ihn manchmal auch wirklich scheuche und damit dafür sorge, daß es schwieriger wird statt besser) und damit dafür, daß manchmal, nach unendlicher Geduld und Zeit (gefühlt!) der Kater einen Ruheplatz findet, Elsa sich zum 7. Mal und dann auch mal für längere Zeit unterm Buffet vortrauen kann.

Ich finde keine Ruhe: am MO hat sich die Gemüsefrau wieder krankgemeldet, vorerst bis MI.

Gestern abend dann die tolle Nachricht: natürlich kommt sie erst im neuen Jahr wieder. Heureka. Was dazu führt, daß ich am Hl.Abend  von 6-14 Uhr arbeite, heimfahre, mich umziehe, Torte einpacke, zu de ole Fru fahre. Derweil der Herr F. den ole Mann abholt, zum gemütlichen (HA!) Weihnachtskaffee.

Eigentlich hab ich ja eh nix mit Weihnachten am Hut, zum Glück, sonst gäbe es einen Grund, darüber traurig zu sein. So bin ich „nur“ gestresst und genervt und überlastet. Es setzt mir zu, daß ich mich wieder und wieder auf einen Zeitpunkt hin aufrecht halte, an dem es besser wird – um dann wieder und wieder ’ne lange Nase gedreht zu bekommen: doch noch nicht, nochmal paar Tage…

Wir haben eine Menge lieber, witziger, schöner, netter Weihnachtspost bekommen. Ich versuche, kein schlechtes Gefühl zu haben, weil ich fast keine verschickt habe und mich einfach drüber zu freuen. Gelingt fast. Manchmal.

Und der Herr F. schlägt sich seit gestern mit der Marmormehl-Kaseinfarbe rum: umweltfreundliche Farbe muß ANGERÜHRT werden und selbst mit Pigmenten versetzt….. das Arbeitszimmer, schön klein, ist unser erster Versuch damit. Mal sehn, noch ist nicht ganz klar, ob’s auch der letzte wird (Klümpchen trotz eeeeeewigen rührens und so) Wir haben es ewig vor uns her geschoben, damit anzufangen. Ich kann nicht viel tun, daher konnte ich meine Rolle nicht ausfüllen (ANFANGEN, etwas, das dem Herrn F. schwerer fällt als ZUENDEMACHEN. Bei mir ists umgekehrt, da ergänzen wir uns ganz gut *gg*) Rumquengeln mochte ich auch nicht dauernd, und außerdem stand’s mir ja auch bevor. Aber jetzt ist der Anfang gemacht, ich hoffe, wir werden noch in diesem Jahr endlich damit fertig.

Echt jetzt? – Ja. Echt!!!

Diese skeptisch guckende, kleine Katze hier – die hat’s nach zwei Jahren und zwei Monaten eeeendlich geschafft:

Sie ist ganz alleine durch beide Katzenklappen ins Haus gegangen!

Was hat’s noch gebraucht, nachdem in den Tagen zuvor das rufen vom Wohnzimmer aus schon Schubs genug gewesen war?

Einen HUND hat’s gebraucht. Den Hund der Kuhkoppelbesitzer, der, als Elsa mit dem Herrn F. auf dem Acker unterwegs war, auf der Kuhkoppelseite (dazwischen: Knick und Au) angelaufen kam. Da ging Elsa ab wie-eine-Rakete in Richtung Haus, so hat es der Herr F. erzählt, und als er später reinging, Elsa war nirgends zu sehen gewesen, da hat sie ihn in der Küche erwartet!!!

Heureka!!

Jetzt müssen wir gut achtgeben, daß nicht ausgerechnet bei den nächsten 3-4 Malen, wo sie allein reinkommen könnte, der Kater im Wintergarten sitzt. Das tut er nämlich gern in der letzten Zeit….

Gefreut und…..gejammert

Also, nicht daß Ihr jetzt denkt, mein persönliches  2G sei beendet. Ist es nicht. Aber ich wills nicht täglich aufschreiben. Heute aber nochmal, damit Ihr das wisst (wobei mir nicht so GANZ klar ist, ob das von Interesse ist… 🤔 Na, egal…)

Heute wirds mit dem 2. G eh etwas schwierig, denn mir ist eher nach jammern, weil ich einen sehr schmerzhaft steifen Hals habe. Schon seit vorgestern, da wars eher im Rücken. Es wandert, wird aber nicht besser. Nuja. Meine KG-Praxis versucht, für morgen früh einen Termin für mich freizuschaufeln. Da sind die echt super, telefonieren hin und her- hoffentlich klappts!

Das „Gefreut“- G betrifft Elsa. Die hat sich nämlich grad vorhin erstmals einige Minuten NACH unserem rufen von der Wohnzimmertüre (irgendwann hatten wir’s aufgegeben, weil sie stur auf der Fensterbank sitzen blieb) entschlossen, reinzukommen. Wieder ein Schrittchen vorwärts.

Und jetzt hoffe ich, daß das arbeiten vielleicht sogar eine Besserung bringt und ich heute Abend ganz für mich allein in meinen Gedanken noch ein paar G nachliefern kann Weiterlesen

…und noch ein Trippelschrittchen vorwärts….

Am 5.11. ist Elsa wieder ein wenig weitergekommen auf dem Weg zum selbständigen Ein und Aus:

Wo sie sonst erst durch die Klappe ging, wenn EineR von uns durch Betätigung des Türgriffs und locken signalisiert hatte: Luft ist rein, reichte jetzt ein rufen von der Wohnzimmertüre aus!

Und auch El Mauski macht Trippelschrittchen zu mehr Gelassenheit:schon des öfteren WAR die Luft gar nicht rein: El Mauski hat nämlich schon mehrfach auf einem der Stühle gelegen, als wir Elsa reinriefen – und nur irritiert geguckt, wenn sie, ohne ihn zu bemerken, an ihm vorbei ins Wohnzimmer lief – um dann weiterzuschlafen! Das geht allerdings nur mit „rein“, weil sie da schnurstracks gen Wohnzimmer läuft. Bei „raus“ ist sie sehr zögerlich – was den Kater zu doll triggert. Wenn er dort liegt, lassen wir Elsa zum Fenster raus. *SEUFZ!!!*

PS: mit Elsa weiter dran geübt. Klappt bisher nur, wenn sie schon dicht an der Klappe ist, aber dann klappts. Wir bleiben dran.

PPS 13.11.: … und zwei zurück……: seit zwei Tagen ist der Kater ein echter Stinkstiefel. Unruhig, nervös, futtermäkelig…. Keine Ahnung, was den reitet, wahrscheinlich hat er draußen mal wieder Streß mit anderen Katern. Und an wem lässt er’s aus? – Ist klein und moppelig und fängt mit E an *seufz* Elsa flitzt derzeit wieder unters Buffet, sobald sie ihn hört. Das hatten wir auch schon anders.

Außerdem hat El Mauski sich als neuen Schlafplatz – tadaaaa – den kleinen Teppichrest vor der Katzenklappe ausgesucht. Heißt: Elsa kann nichtmal mit unserer Unterstützung raus, geschweige denn allein oder wieder durch die Klappe rein. Na, supi. Ich bin grad endgenervt vom Katz, was es natürlich nicht besser macht.

Sprunginnovation 😉

Am Donnerstag ein großer Fortschritt bei Katzens:

Zuerst ist Elsa zum allerersten Mal durchs Wohnzimmer gestiefelt, obwohl sie sehr genau gesehen hat, daß El Mauski im Fellsessel lag und sie beobachtete: erst sprang sie zu uns aufs Sofa, später ging sie zurück und dann auf die Ofenbank. Alles wachsam, aber ohne die sonst üblichen „Erstarrungen“ beim Anblick des Katers.

Und abends dann, als der Kater aufstand und es Essen geben sollte, ist die Katze – ebenfalls erstmals – ohne Schutz von Stuhlbeinen oÄ einfach sitzengeblieben, als der Kater auf sie zu ging. Begrüßung mit Nasenkontakt – und danach: Katze sitzt weiter, Kater steht etwas ratlos da und wendet sich dann einfach ab – Katze bleibt sitzen, bis es Futter gibt!

Das ist wirklich toll, denn sonst haben sie nie allein aus dieser Situation herausgefunden. Beide wurden starr, und Elsa fauchte und/ oder floh.

Heureka!!!!😃

Ich sehe mich unsere Wette vielleicht doch noch verlieren, Felis – aber darüber freu ich mich dann (Felis hat gewettet, daß die Lage bis Ende ’23 richtig entspannt ist 🤭)

Wenn Elsa wüsste….

Die Beule in der Decke, gleich hinter ihr am Boden – das ist El Mauski, der dort so tief schlief, daß er jetzt noch immer dort liegt.
Jetzt- nachdem Elsa aufs Sofa gesprungen war, dort offenbar El Mauskis Geruch in die Nase bekommen hat, mit gaaaaaanz langem Hals von oben geschnuppert hat, dann runter gesprungen ist, wieder intensiv geschnuppert hat- und dann sehr verunsichert erstmal ein Weilchen unterm Küchenbuffet verbrachte, bis sie sich auf ihren Stuhl gewagt hat….

🤭

Urlaub, Woche zwei

Okay. Verglichen mit dem letzten Urlaub ist das jetzt Erholung pur, aber nuja – so richtig Urlaubsgefühl ist anders.

Ich zitiere mal mich selbst aus den Kommentaren von gestern zum Katzen-Urlaubs-Beitrag:

Das dicke Ende kam übrigens gestern, als wir abends nur wenige Stunden weg waren: Uns war schon aufgefallen, daß Mauski recht feindselig war (wir vermuten, er hat die Zeit sehr genossen, in der Elsa ihm aus den Füßen gewesen war) – und als wir gestern wiederkamen, waren Fellbüschel (beider Farben) im grünen Zimmer sowie Pipiflecken durch den halben Raum – und ein bräsiger Mauski lag im Fellsessel – fast direkt neben einem dicken Haufen. Das STANK!! Elsa kam aus dem grünen Zimmer…
Vermuteter Ablauf: Mauski scheucht Elsa aus dem Sessel und in die Sofaecke, woraufin sie vor Angst auf den Teppich sch****, dann ins grüne Zimmer flüchten kann, wo er sie erwischt – beide lassen Fell, Elsa auch Urin, kann sich dann unter die Kommode flüchten – El Mauski ist der große Sieger und legt sich fett in den eroberten Sessel…..
(…)
Zum Glück scheint Elsa recht robust, wenn der Kater weg ist, nimmt sie sich sowohl Entspannung als auch Spiel und Spaß… aber derzeit ist die Angst wieder groß, sobald er reinkommt.

Das war also vorgestern. Gestern Abend waren wir wieder fort, uns dräute böses, als wir von einem netten und leckeren Abend mit der Anti-Genmais-Freundin zurückfuhren. Und dann – eitel Sonnenschein! El Mauski kam uns im Flur entgegen, Elsa wartete ganz entspannt NEBEN dem Buffet, nicht drunter. Und als Mauski mit rein- und schnurstracks auf sie zu ging, um dann eine SEHR robuste Zärtlichkeit in Form eines Stirnstupsers loszuwerden, der die kleine Katze fast umgeschmissen hätte: kein knurren, kein fauchen! Es gab dann Abendfutter.

Versteh Eine diese Tiere!

Heute morgen hörte Elsa bloß unten die Katzenklappe klappen, als sie mit nach unten zum Frühstück unterwegs war – schon drehte sie um, ab hoch und unterm Bett versteckt.

!?!

wiedermal: Rumpfkluft

Außer den Katzen macht mir das Wetter den Urlaub sauer

Und et ränte wie e Bies in de Zupp und op der Kies

pflegt der Rheinländer zu singen…. zwischendurch guckt zwar immer auch mal die Sonne raus, aber das sind Minuten-Zwischenspiele.

Heute war ich schon im Fitneßstudio, auch das kein Highlight: an sich schon ist das eher nervig als spaßig, und dann rächte sich sofort, daß ich vorletzte Woche nur 1x Zeit fand, letzte Woche garnicht: schon hatte die mir mögliche Anzahl der Wiederholungen an verschiedenen Geräten wieder abgenommen, und jetzt schmerzt der Ellbogen heftig – denn seit einigen Wochen schon macht der rechte Ellbogen statt der linken Schulter Probleme – wobei die KG sagt (und mit ihrer Behandlung zeigt, daß das stimmt), daß die Ursache in der rechten Schulter liegt, die sich jetzt gegen langfristige Überlastung wehrt und dagegen, daß ich mich wg. mangelnder Kraft schlecht halte. Tja.

Zwischendrin erfreuliches: die Freundestreffen zB, oder das gemütliche nebeneinander am Teich sitzen und gucken – mit Elsa. Oder daß ich auf dem Flohmarkt eine Abzipp-Hose gefunden habe. Und viele Bücher. Oder des Morgens auf dem Kuchenbuffet einfach so die Ralf-König-Reminiszenz an die Lucky-Luke-Comics vorzufinden 🙂

Prinzipiell aber fühle ich mich unentspannt und schaffe es nicht, runterzufahren.

 

Katzen- Urlaub

Der Test ging so:

Montag früh losgefahren, heute spätnachmittags zurückgekommen. 1x täglich kam die Freundin: Katzenklos säubern, füttern, Futterautomaten fürs Frühstück befüllen.

Mein Tipp: sie bekommt keine Katze zu sehen. Wenn wir zurückkommen, ist Elsa draußen, wahrscheinlich seit Montag nachmittag.

Worst case- Befürchtung: Angst- Köttel in den Ecken, Markierungen von El Mauski.

Wunschszenario: Elsa stellt fest, daß man auch allein rein und raus kann, wenn die Türöffner fort sind.

Fakt vorhin: El Mauski kam gleich angelaufen, hat eine Schramme überm Auge, eine verkrustete am Ohr und benimmt sich, als seien wir drei Stunden weggewesen, nicht drei Tage. Elsa war nirgends zu sehen. Anruf bei der Freundin: der Kater kam und guckte, ob denn das Futter auch taugt(!), die Katze haben sie nicht ein einziges Mal gesehen.

Nach der 2. Runde rufen war Elsa dann plötzlich da, noch während ich mit der Freundin telefoniere. Und hatte HUNGER! Obwohl sie kein bißchen dünn aussah, fraß sie eine Portion, von der ich nie vermutet hätte, daß sie in die kleine Katze hineingeht.

Tatsächlich hatte sie wohl die drei Tage draußen verbracht. El Mauskis Schrammen scheinen von anderen Konflikten zu stammen, Elsa weist keine Verletzungen auf.

Hm. Eine sehr durchwachsene Bilanz dieses Kurztests. Können wir jetzt wohl jahrelang keinen gemeinsamen Urlaub machen? Ich weiß noch nicht so genau, was das nun für uns bedeuten soll.

Auflösung

So geht das. Und zum warum: wenn Elsa ihn nicht sieht und El Mauski wie hier tief schläft, dann kann Elsa sich im Wohnzimmer frei bewegen und auch raus- und reingehn….. und so sieht Elsa ihn nicht, wenn sie aus der Küche kommt. *seufz*

Und ja – das ist leider immer noch immer wieder nötig. Die zwei sind nach wie vor keine Freunde.

Letztens zB saß Elsa abends im grünen Zimmer auf der Fensterbank. Auf einmal ein lautes kreischen, dann kam sie aus dem Zimmer geschossen und flüchtete stracks unters Büffet, wo sie minutenlang nicht vorzulocken war.

Was war passiert?

El Mauski war draußen gewesen – und außen auf die Fensterbank gesprungen. Elsa muß sich fürchterlich erschreckt haben….

Tags zuvor hatte Elsa was komisches im Fell stecken – es war eine Kralle….. und nein – wir haben keine DNA untersucht, aber seit dem Abend zuvor war Elsa aus El Mauski auffallend schlecht zu sprechen gewesen 😦 (eine Wunde war da aber nicht!)


Aussortiert, Tag 69: mehrere Bedien-CDs der telekom

!!!!!!!

Jetzt, hier, erstmals.

Wooohooooooo!!!!

Der Kater schnurrt laut, Elsa wirkt eher. .. semientspannt…. aber es geht!😃.

Ummöbliert

Diese beiden Katzen – es ist nicht zu glauben, was die mit uns veranstalten!

Fast anderthalb Jahre, nachdem sie eingezogen sind beginnt die Wohnung zur Katzenbleibe zu mutieren:

Elsas Grabbelkiste samt (schwarz) Mäuschen – ein Geschenk, mit dem sie alleine wild spielt.

 

Katzenklo 1

 

Katzenklo2, besonders scheußlich vor dem schönen Regal, samt Zubehör

Katzenklo drei steht, wie letztens erwähnt, im 1. Stock- für nächtliche Bedürfnisse der Madame *seufz*

Dazu muß ich sagen, daß ich mich jahrzehntelang erfolgreich geweigert habe, Kratzbäume, Klos oder sonstige Häßlichkeiten in die Wohnung zu lassen. Die Katzen sind Freigänger! Die können diese Dinge DRAUSSEN erledigen! Ein Kratzbrett in der Küche war der Kompromiß, zu dem uns schon der Dicke gebracht hatte, um das Sofa nicht völlig zerfetzen zu lassen. Aber jetzt?? Anderthalb Jahre nach Einzug noch bzw wieder DREI Katzenklos? Es ist einfach schrecklich, aber nach wie vor alternativlos, weil Elsa zwar – tadaaaaa!- in

zwischen alleine rein- und rausgeht, das aber nicht jederzeit kann/ will, wegen El Mauski. Und dann:

Kratzbaum, noch aus dem Tierheim, drüber drappiert Elsas Lieblingsspielzeug, die „Reizangel“

El Mauski übrigens spielt so gut wie nicht. Ein seltenes Mal geht er kurz hinter der Angel her, oder er jagt den LED-Lichtpunkt einer kleinen Taschenlampe. Den Kratzbaum hatten wir mitgenommen, weil Elsa sich im Tierheim in der Höhle aufgehalten hatte und wir daheim keine hatten. Sie hat sie nie benutzt – aber das Kratzbrett. Das nutzt auch El Mauski, so daß wir es nicht wagen, das Teil zu entsorgen. Schließlich sollen sie ja nicht an Möbeln zu kratzen beginnen.

Aber jetzt! Hier:

 

Anfänge sind gemacht, Ihr ahnt wohl, worauf es hinausläuft. Ein großes Upcyclingprojekt, in der Hoffnung, daß 1. die Tiere es annehmen, 2. es ihnen standhält und 3. es gefälliger aussieht als zuvor.

Punkt eins scheint schonmal zu funktionieren

Auch Elsa wurde schon auf dem fertig zugeschnittenen Teppichrest gesichtet – dieser Teppichrest wäre schon allein eine Zimmerreise wert 😉 Er stammt von den VORletzten MieterInnen des Obergeschosses. Die hatten sich die Wohnung richtig schön hergerichtet und wollten gern einen Schurwollteppich. Wir haben das dann so gelöst, daß ich einen Grundpreis für einen „mietertauglichen“ Teppich bezahlt hab und sie den Rest obendraufgelegt haben. Die Mieter danach haben den schönen Teppich so versaut, daß wir ihn nur noch entsorgen konnten, bevor 2006 renoviert wurde und der Herr F. einzog (fette Flecken, Hundepisse etc) Aber die Verschnitte lagerten nach wie vor im Keller, und den letzten davon hab ich nun rausgeholt. Die Platte drunter ist schwer und massiv, eine Tischplatte, die bei den Irakern sonst im Müll gelandet wäre und seither zur Verwendung irgendwann im Keller stand. Und der Holunder musste abgesägt werden, nachdem bei des jetzigen Mieters Kahlschlagaktion einer der gefällten Bäume ihn abgeknickt hatte. Er lag und liegt noch zur Weiterverwendung evtl am Teich auf der Wiese und ist jetzt ein Stückchen kürzer. Selbst die Beschläge zum festmachen lagen noch im Keller!

Für vieles soll man ja besser einen Heißkleber nutzen, damit sich die Katzen beim kratzen nicht die Krallen abreißen, wenn sie unter eine Krampe/ einen Nagel gerieten. Auch Heißkleber samt Pistole liegen von einer Aktion vor vielen Jahren noch unten rum. Sehr umweltfreundlich finde ich das nicht, habe aber keine bessere Idee. Mal sehn. Immer noch besser als ein gekaufter Kratzbaum.

Also los:

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Wir finden den neuen wesentlich schöner als das alte Plüschmöbel, und El Mauski mag den Teppich als Liegeplatz und kratzt ab und an eher zaghaft (aber auch nicht woanders!! Bisher.)

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Auf dem Schränkchen steht übrigens unser neuer Fernseher. Die alte, kleine Röhre (Prämie fürs „Möchten Sie eine Kundenkarte“- bequatschen noch auffe Tanke) hat in den letzten Wochen so laut zu brummen angefangen, daß das nicht mehr ging. Anfahrtpauschale des Reparateurs höher als Ersatz bei den Kleinanzeigen: kleine gebrauchte flache gibts ab 15 Euro. So einen haben wir uns geholt. Das Bild wäre ein wenig größer als zuvor – wenn, ja wenn es den ganzen Flachbildschirm ausfüllen würde! Das aber tut es aus mir völlig unverständlichen Gründen nicht bzw nur, wenn man heruntergeladene Filme vom USB-Stick ansieht. Der Herr F. meint, die („technischen“) Gründe zu verstehen, sieht aber keine Möglichkeit, das zu ändern und hats vorher auch nicht gewusst, was bedeutet, daß wir jetzt ein noch ein bißchen KLEINERES Bild auf einem immerhin hammerheftig viel kleineren Gerät haben als vorher. SEUFZ!

Ein schönes Lehrstück zum Thema „irgendwas ist ja immer“.


Aussortiert:

Tag 52: einen alten Kratzbaum *freu* -> zT Müll, zT Schraubenvorräte, zT Feuer

Tag 53: einen alten Röhrenfernseher -> Elektroschrott

Tag 54: ein Brillenetui, hart. Nichtmal mit Markennamen drauf – keine Ahnung, wie immer wieder Brillenetuis hier landen, gefühlt hab ich schon dreißig aussortiert (im ersten Aussortierzyklus, damals….)

Tag 55, 14.4.: eine Pappmaschéeschachtel. Sie ist inzwischen, nach ichweißnichtwievielen Jahren, so ausgebleicht, daß ich sie einfach nicht mehr schön finde -> Papiermüll

 

Pinkelprobleme

Nein.
Ich habs nicht mit der Blase 🤭
Es geht hier um kätzische Pinkelprobleme in den letzten Wochen

Erst Elsa…. die kommt ja allabendlich mit uns hoch in den 1. Stock. Sie kann durch die Klappe raus und runter, El Mauski kann nicht hoch. So weit, so gut. Dachten wir, und hat für viele Wochen genauso gestimmt.
Dann griff ich morgens in einen nassen Wäschstapel. 😩 Elsa hatte ihn als Klo benutzt, denn oben ist ja keins…. nachdem das binnen vier Wochen zum 2. Mal passiert war, haben wir nachgegeben. Nun steht auch oben ein Klo.
Und dann?

Uns‘ Elsa beschloss eines Morgens, daß sie lieber oben aufs Klo will. Soweit ja kein Problem.
Aber.
Später ging ich hoch an den Computer, und hörte noch später El Mauski die Treppe hinaufpoltern. Da ich danach nichts mehr hörte, ging ich gucken. El Mauski im Starrmodus im Flur, Elsa mit weiten Angstpupillen unterm Sessel. Also hab ich die Türe zwischen beiden geschlossen, was El Mauski garnicht gefiel. Ganz kurze Zeit später kam der zu mir ins Arbeitszimmer,  ich begrüßte ihn freundlich – und er drehte sich rum und setzte einen Markierungsstrahl an den Schreibtisch.😠

Daß er mir damit sagen wollte „Du Spacken kannst mir nicht ungestraft die Tür vor der Nase zumachen!“ wurde für mich direkt danach klar, als er, statt vor meinem genervten Gefluche die Treppe runter zu fliehen, sich vor der Zimmertür zu Elsa aufbaute…

Na, toll.

Sowas passiert immer dann, wenn der gewohnte Tagesablauf verändert wird – diesmal dadurch, daß Elsa „zur falschen Zeit“ nach oben gegangen war.

Dabei waren die letzten Wochen im Hinblick auf die Beziehungen der beiden Els ganz erfreulich gewesen. Klar, es wird noch gefaucht und gescheucht, aber viel seltener. Alles wirkt gelassener, Elsa ist selbstbewusster, geht rein und raus, sogar – manchmal und SEHR vorsichtig – wenn El Mauski im Wohnzimmer liegt und sie einen Weg außerhalb seines Gesichtsfelds findet. Immer mal sieht man Elsa sogar ein, zwei Schritte auf den Kater zugehen, wenn er freundlich zu ihr unterwegs ist, und die beiden stupsen Nasen und beschnüffeln Stirnen.

Und jetzt wieder sowas.

Schade!

Ich hoffe, es bleibt eine einmalige Aktion!


Aussortiert:

Tag 46, 5.4.: Eine weitere Festnetztelefongebrauchsanleitung – alles Gigasets, ich sollte wohl die Marke wechseln, wenn die dauernd so schnell kaputtgehn! *merk*

Tag 47, 6.4.: Eine frisch überflüssig gewordene Gebrauchsanweisung. Für das Röhren-TV, das wegen saulauten brummens vor 14 Tagen ausgemustert wurde. Alle im Papiermüll. Warum finde ich eigentlich grad überall Gebrauchsanweisungen? *grübel* – denn die sind ALLE NICHT aus meinem Ordner „Garantien/ Gebrauchsanweisungen“. Den hatte ich letztes Jahr mal durchgeforstet.

Tag 48, 7.4.: Eine Hülle für das Rausnehmteil des Autoradios, das schon lang mit dem dazugehörigen Auto verkauft ist. Im Müll. Immerhin kein SINNLOSES Plastik, diese Hülle hab ich viele Jahre lang benutzt. Warum sie nicht im Auto war, als das verkauft wurde bleibt allerdings ein Rätsel….

Leseempfehlung

So liest sich das gemütlich! 🙂

A propos vervirte Zeiten: da wir gestern eh kurz in FL waren und ich Halsweh, dicke Mandeln, Kopfweh, Fieber etc hatte und habe, haben wir auch gleich beide einen Schnelltest gemacht. Negativ, zum Glück. Trotzdem hab ich mich heute krankschreiben lassen. Hoffe, ab Donnerstag wieder auf dem Damm zu sein *schnief*


Aussortiert

Tag 31, 21.3.Ein selbstgemachtes Sisal- Katzenspielzeug, das von beiden Katzen als unbespielbar befunden wurde. Müll.

Tag 32, 22.3. Eine Stoffbadekappe. Seit ich nicht mehr als Erzieherin arbeite – immerhin also seit 24 Jahren jetzt – bin ich in keinem Schwimmbad mehr gewesen. Und ich habs keine Minute vermisst. Also kann die in den Sozialladen.

Sonntagsspaziergänge

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Spaziergang zwei ohne Katze, aber mit dem besten aller Ehemänner nach Brodersby

Oh! Schlittschuhläuferin auf der Schlei!

Bis übermorgen solls noch dauerfrosten, morgen nochmal ordentlich schneien – und dann? Dann solls Plusgrade geben! Heureka!!

Genervt

Boah, ej!

Nachdem’s ein Weilchen lang recht gut lief, ist der Kater seit drei Tagen wieder zum Vollspacken mutiert. Wahrscheinlich hat er draußen Streß oder kann die klirrendkalte Wetterlage nicht ab – jedenfalls findet er – auch mit „Entspannbetreuung“ einfach keine Ruhe, tigert rum und NERVT:

Er erschreckt sich bei jedem Geräusch, zuckt zusammen, fährt sogar auf. Das Futter schmeckt nicht recht, alles ist nicht gut genug (letztlich frißt er doch, aber ein hungriger Mauski ist eh ein großer Streßfaktor, und da er immer was anderes oder besseres haben will, frißt er sich nicht satt genug – vielleicht hat er leichten Schnupfen, denn er niest 4-5 Mal am Tag) Er geht raus, kommt wieder rein, lauert hier oder da oder dort, sieht voll gestresst aus, und wenn er dann doch ruhig daliegt, dann reicht es, wenn ein seltsames Geräusch kommt (das er eigentlich kennt, zB bin ich aufgestanden, und der Stuhl scharrte) – schon schießt er hoch, ist 2m weiter, Bürste auf dem Rücken.

Wir kennen das schon, immer mal wieder hat er solche Zeiten, meist stressen ihn dann Revierstreitigkeiten – was wir daraus schließen, daß er oft genau dann mit Schrammen nach Hause kommt. SEIN Problem, wird sich auch wieder legen. Aber:

Sobald Elsa sich rührt, ist er da, starrt, geht hinterher, jagt sie auch richtig (inclusive dickem Schwanz, heißt: ernstlich böse)

Und DAS ist echt kacke!

Immerhin: allzu schlimm scheint Elsa die Attacken nicht zu finden. Sie verkrümelt sich unters Buffet, und die Zeiten, als sie entspannt liegenblieb, wenn El Mauski auftauchte, sind wieder vorbei – jetzt zuckt sie wieder in fluchtbereite Position, sobald sie die Katzenklappe hört. Aber man sieht die beiden auch immer noch ab und an freundlich aufeinander zu gehen. Ja, AUFEINANDER ZU – auch Elsa geht einige Schritte zu Mauski hin, um ihn dann zu beschnuppern. Und diese netten Situationen schaffen sie meist inzwischen auch freundlich aufzulösen – beide im Rückwärtsgang, langsam und vorsichtig. Und doch: wieder hat Elsa Probleme, in Ruhe aufs Klo zu gehen, wieder hat sie wenig Spiel-Zeit, wieder wenig Entspannungs-Raum.

Und das, wo ich doch grad freudig melden wollte, daß sie erstmals ganz allein durch beide Klappen raus – und wieder rein(!!!!!!!!!) gegangen war. Das blieb nun ein einmaliges Ereignis….


Aktuelle Lage, 13:30: Elsa wollte raus (El Mauski war im Keller verschwunden), ging aber nur mit bis zur Mauer, von da stracks auf Nachbars Schuppen. Da saß sie und drehte mir, die ich mich extra dick angezogen hatte und nun allein spazierengehn musste, eine lange Nase.

Als ich zurückkam, kam auch grad der Nachbar auf seiner Einfahrt an, in der er seitdem Holz spaltet. Elsa verschwand unter Nachbars Dachüberstand (ja, verschwand. Keine Ahnung, ob es da einen richtigen Unterschlupf gibt, jedenfalls ist sie vollständig weg, wenn sie da reingeht) und seither, seit immerhin über einer Stunde,  verschwunden. Muß schweinekalt sein! In den letzten Tagen war sie immer nur höchstens 10 Minuten draußen, aber jetzt wagt sie sich wohl nicht vor. Hoffentlich wird sie nicht krank….😟

El Mauski liegt jetzt natürlich endlich ruhig und warm in des Herrn Zimmer…..

Wie et is, is et vekäät…..


Grrrrrr! In DEM Moment, wo der Herr F. am Fenster klopfte, um mir mitzuteilen, daß Elsa jetzt im Wiga ist, klappert die Katzenklappe zur Küche: El Mauski, der gewittert hat, daß er jetzt Elsa scheuchen kann. Nix! Den hab ich ins grüne Zimmer gesperrt, bis die Elsa in der Küche war. DANN durften sie sich zanken. Haben sie auch, Mauski zackzack hin…. aber Elsa hatte Hunger! DAS sollte ein Kater nicht unterschätzen! Also ist sie einfach sitzengeblieben – und wenn sie DAS tut, ist es unserem Mimöschenkater unheimlich. Quiiiiietsch, bremst er ab, und während ich Futter zurechtmache stehen die Katzen da und näseln freundlich.

Ob DAS jetzt wohl endlich MIR eine Lehre ist, einzusehen, daß es inzwischen eher eine Formalie ist, wenn der Kater die Katze jagt?

Es wirkt halt bloß nie so, wenn sie mit riesigen Pupillen vor ihm flüchtet …..