Ummöbliert

Diese beiden Katzen – es ist nicht zu glauben, was die mit uns veranstalten!

Fast anderthalb Jahre, nachdem sie eingezogen sind beginnt die Wohnung zur Katzenbleibe zu mutieren:

Elsas Grabbelkiste samt (schwarz) Mäuschen – ein Geschenk, mit dem sie alleine wild spielt.

 

Katzenklo 1

 

Katzenklo2, besonders scheußlich vor dem schönen Regal, samt Zubehör

Katzenklo drei steht, wie letztens erwähnt, im 1. Stock- für nächtliche Bedürfnisse der Madame *seufz*

Dazu muß ich sagen, daß ich mich jahrzehntelang erfolgreich geweigert habe, Kratzbäume, Klos oder sonstige Häßlichkeiten in die Wohnung zu lassen. Die Katzen sind Freigänger! Die können diese Dinge DRAUSSEN erledigen! Ein Kratzbrett in der Küche war der Kompromiß, zu dem uns schon der Dicke gebracht hatte, um das Sofa nicht völlig zerfetzen zu lassen. Aber jetzt?? Anderthalb Jahre nach Einzug noch bzw wieder DREI Katzenklos? Es ist einfach schrecklich, aber nach wie vor alternativlos, weil Elsa zwar – tadaaaaa!- in

zwischen alleine rein- und rausgeht, das aber nicht jederzeit kann/ will, wegen El Mauski. Und dann:

Kratzbaum, noch aus dem Tierheim, drüber drappiert Elsas Lieblingsspielzeug, die „Reizangel“

El Mauski übrigens spielt so gut wie nicht. Ein seltenes Mal geht er kurz hinter der Angel her, oder er jagt den LED-Lichtpunkt einer kleinen Taschenlampe. Den Kratzbaum hatten wir mitgenommen, weil Elsa sich im Tierheim in der Höhle aufgehalten hatte und wir daheim keine hatten. Sie hat sie nie benutzt – aber das Kratzbrett. Das nutzt auch El Mauski, so daß wir es nicht wagen, das Teil zu entsorgen. Schließlich sollen sie ja nicht an Möbeln zu kratzen beginnen.

Aber jetzt! Hier:

 

Anfänge sind gemacht, Ihr ahnt wohl, worauf es hinausläuft. Ein großes Upcyclingprojekt, in der Hoffnung, daß 1. die Tiere es annehmen, 2. es ihnen standhält und 3. es gefälliger aussieht als zuvor.

Punkt eins scheint schonmal zu funktionieren

Auch Elsa wurde schon auf dem fertig zugeschnittenen Teppichrest gesichtet – dieser Teppichrest wäre schon allein eine Zimmerreise wert 😉 Er stammt von den VORletzten MieterInnen des Obergeschosses. Die hatten sich die Wohnung richtig schön hergerichtet und wollten gern einen Schurwollteppich. Wir haben das dann so gelöst, daß ich einen Grundpreis für einen „mietertauglichen“ Teppich bezahlt hab und sie den Rest obendraufgelegt haben. Die Mieter danach haben den schönen Teppich so versaut, daß wir ihn nur noch entsorgen konnten, bevor 2006 renoviert wurde und der Herr F. einzog (fette Flecken, Hundepisse etc) Aber die Verschnitte lagerten nach wie vor im Keller, und den letzten davon hab ich nun rausgeholt. Die Platte drunter ist schwer und massiv, eine Tischplatte, die bei den Irakern sonst im Müll gelandet wäre und seither zur Verwendung irgendwann im Keller stand. Und der Holunder musste abgesägt werden, nachdem bei des jetzigen Mieters Kahlschlagaktion einer der gefällten Bäume ihn abgeknickt hatte. Er lag und liegt noch zur Weiterverwendung evtl am Teich auf der Wiese und ist jetzt ein Stückchen kürzer. Selbst die Beschläge zum festmachen lagen noch im Keller!

Für vieles soll man ja besser einen Heißkleber nutzen, damit sich die Katzen beim kratzen nicht die Krallen abreißen, wenn sie unter eine Krampe/ einen Nagel gerieten. Auch Heißkleber samt Pistole liegen von einer Aktion vor vielen Jahren noch unten rum. Sehr umweltfreundlich finde ich das nicht, habe aber keine bessere Idee. Mal sehn. Immer noch besser als ein gekaufter Kratzbaum.

Also los:

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Wir finden den neuen wesentlich schöner als das alte Plüschmöbel, und El Mauski mag den Teppich als Liegeplatz und kratzt ab und an eher zaghaft (aber auch nicht woanders!! Bisher.)

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Auf dem Schränkchen steht übrigens unser neuer Fernseher. Die alte, kleine Röhre (Prämie fürs „Möchten Sie eine Kundenkarte“- bequatschen noch auffe Tanke) hat in den letzten Wochen so laut zu brummen angefangen, daß das nicht mehr ging. Anfahrtpauschale des Reparateurs höher als Ersatz bei den Kleinanzeigen: kleine gebrauchte flache gibts ab 15 Euro. So einen haben wir uns geholt. Das Bild wäre ein wenig größer als zuvor – wenn, ja wenn es den ganzen Flachbildschirm ausfüllen würde! Das aber tut es aus mir völlig unverständlichen Gründen nicht bzw nur, wenn man heruntergeladene Filme vom USB-Stick ansieht. Der Herr F. meint, die („technischen“) Gründe zu verstehen, sieht aber keine Möglichkeit, das zu ändern und hats vorher auch nicht gewusst, was bedeutet, daß wir jetzt ein noch ein bißchen KLEINERES Bild auf einem immerhin hammerheftig viel kleineren Gerät haben als vorher. SEUFZ!

Ein schönes Lehrstück zum Thema „irgendwas ist ja immer“.


Aussortiert:

Tag 52: einen alten Kratzbaum *freu* -> zT Müll, zT Schraubenvorräte, zT Feuer

Tag 53: einen alten Röhrenfernseher -> Elektroschrott

Tag 54: ein Brillenetui, hart. Nichtmal mit Markennamen drauf – keine Ahnung, wie immer wieder Brillenetuis hier landen, gefühlt hab ich schon dreißig aussortiert (im ersten Aussortierzyklus, damals….)

Tag 55, 14.4.: eine Pappmaschéeschachtel. Sie ist inzwischen, nach ichweißnichtwievielen Jahren, so ausgebleicht, daß ich sie einfach nicht mehr schön finde -> Papiermüll

 

Pinkelprobleme

Nein.
Ich habs nicht mit der Blase 🤭
Es geht hier um kätzische Pinkelprobleme in den letzten Wochen

Erst Elsa…. die kommt ja allabendlich mit uns hoch in den 1. Stock. Sie kann durch die Klappe raus und runter, El Mauski kann nicht hoch. So weit, so gut. Dachten wir, und hat für viele Wochen genauso gestimmt.
Dann griff ich morgens in einen nassen Wäschstapel. 😩 Elsa hatte ihn als Klo benutzt, denn oben ist ja keins…. nachdem das binnen vier Wochen zum 2. Mal passiert war, haben wir nachgegeben. Nun steht auch oben ein Klo.
Und dann?

Uns‘ Elsa beschloss eines Morgens, daß sie lieber oben aufs Klo will. Soweit ja kein Problem.
Aber.
Später ging ich hoch an den Computer, und hörte noch später El Mauski die Treppe hinaufpoltern. Da ich danach nichts mehr hörte, ging ich gucken. El Mauski im Starrmodus im Flur, Elsa mit weiten Angstpupillen unterm Sessel. Also hab ich die Türe zwischen beiden geschlossen, was El Mauski garnicht gefiel. Ganz kurze Zeit später kam der zu mir ins Arbeitszimmer,  ich begrüßte ihn freundlich – und er drehte sich rum und setzte einen Markierungsstrahl an den Schreibtisch.😠

Daß er mir damit sagen wollte „Du Spacken kannst mir nicht ungestraft die Tür vor der Nase zumachen!“ wurde für mich direkt danach klar, als er, statt vor meinem genervten Gefluche die Treppe runter zu fliehen, sich vor der Zimmertür zu Elsa aufbaute…

Na, toll.

Sowas passiert immer dann, wenn der gewohnte Tagesablauf verändert wird – diesmal dadurch, daß Elsa „zur falschen Zeit“ nach oben gegangen war.

Dabei waren die letzten Wochen im Hinblick auf die Beziehungen der beiden Els ganz erfreulich gewesen. Klar, es wird noch gefaucht und gescheucht, aber viel seltener. Alles wirkt gelassener, Elsa ist selbstbewusster, geht rein und raus, sogar – manchmal und SEHR vorsichtig – wenn El Mauski im Wohnzimmer liegt und sie einen Weg außerhalb seines Gesichtsfelds findet. Immer mal sieht man Elsa sogar ein, zwei Schritte auf den Kater zugehen, wenn er freundlich zu ihr unterwegs ist, und die beiden stupsen Nasen und beschnüffeln Stirnen.

Und jetzt wieder sowas.

Schade!

Ich hoffe, es bleibt eine einmalige Aktion!


Aussortiert:

Tag 46, 5.4.: Eine weitere Festnetztelefongebrauchsanleitung – alles Gigasets, ich sollte wohl die Marke wechseln, wenn die dauernd so schnell kaputtgehn! *merk*

Tag 47, 6.4.: Eine frisch überflüssig gewordene Gebrauchsanweisung. Für das Röhren-TV, das wegen saulauten brummens vor 14 Tagen ausgemustert wurde. Alle im Papiermüll. Warum finde ich eigentlich grad überall Gebrauchsanweisungen? *grübel* – denn die sind ALLE NICHT aus meinem Ordner „Garantien/ Gebrauchsanweisungen“. Den hatte ich letztes Jahr mal durchgeforstet.

Tag 48, 7.4.: Eine Hülle für das Rausnehmteil des Autoradios, das schon lang mit dem dazugehörigen Auto verkauft ist. Im Müll. Immerhin kein SINNLOSES Plastik, diese Hülle hab ich viele Jahre lang benutzt. Warum sie nicht im Auto war, als das verkauft wurde bleibt allerdings ein Rätsel….

Leseempfehlung

So liest sich das gemütlich! 🙂

A propos vervirte Zeiten: da wir gestern eh kurz in FL waren und ich Halsweh, dicke Mandeln, Kopfweh, Fieber etc hatte und habe, haben wir auch gleich beide einen Schnelltest gemacht. Negativ, zum Glück. Trotzdem hab ich mich heute krankschreiben lassen. Hoffe, ab Donnerstag wieder auf dem Damm zu sein *schnief*


Aussortiert

Tag 31, 21.3.Ein selbstgemachtes Sisal- Katzenspielzeug, das von beiden Katzen als unbespielbar befunden wurde. Müll.

Tag 32, 22.3. Eine Stoffbadekappe. Seit ich nicht mehr als Erzieherin arbeite – immerhin also seit 24 Jahren jetzt – bin ich in keinem Schwimmbad mehr gewesen. Und ich habs keine Minute vermisst. Also kann die in den Sozialladen.

Sonntagsspaziergänge

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Spaziergang zwei ohne Katze, aber mit dem besten aller Ehemänner nach Brodersby

Oh! Schlittschuhläuferin auf der Schlei!

Bis übermorgen solls noch dauerfrosten, morgen nochmal ordentlich schneien – und dann? Dann solls Plusgrade geben! Heureka!!

Genervt

Boah, ej!

Nachdem’s ein Weilchen lang recht gut lief, ist der Kater seit drei Tagen wieder zum Vollspacken mutiert. Wahrscheinlich hat er draußen Streß oder kann die klirrendkalte Wetterlage nicht ab – jedenfalls findet er – auch mit „Entspannbetreuung“ einfach keine Ruhe, tigert rum und NERVT:

Er erschreckt sich bei jedem Geräusch, zuckt zusammen, fährt sogar auf. Das Futter schmeckt nicht recht, alles ist nicht gut genug (letztlich frißt er doch, aber ein hungriger Mauski ist eh ein großer Streßfaktor, und da er immer was anderes oder besseres haben will, frißt er sich nicht satt genug – vielleicht hat er leichten Schnupfen, denn er niest 4-5 Mal am Tag) Er geht raus, kommt wieder rein, lauert hier oder da oder dort, sieht voll gestresst aus, und wenn er dann doch ruhig daliegt, dann reicht es, wenn ein seltsames Geräusch kommt (das er eigentlich kennt, zB bin ich aufgestanden, und der Stuhl scharrte) – schon schießt er hoch, ist 2m weiter, Bürste auf dem Rücken.

Wir kennen das schon, immer mal wieder hat er solche Zeiten, meist stressen ihn dann Revierstreitigkeiten – was wir daraus schließen, daß er oft genau dann mit Schrammen nach Hause kommt. SEIN Problem, wird sich auch wieder legen. Aber:

Sobald Elsa sich rührt, ist er da, starrt, geht hinterher, jagt sie auch richtig (inclusive dickem Schwanz, heißt: ernstlich böse)

Und DAS ist echt kacke!

Immerhin: allzu schlimm scheint Elsa die Attacken nicht zu finden. Sie verkrümelt sich unters Buffet, und die Zeiten, als sie entspannt liegenblieb, wenn El Mauski auftauchte, sind wieder vorbei – jetzt zuckt sie wieder in fluchtbereite Position, sobald sie die Katzenklappe hört. Aber man sieht die beiden auch immer noch ab und an freundlich aufeinander zu gehen. Ja, AUFEINANDER ZU – auch Elsa geht einige Schritte zu Mauski hin, um ihn dann zu beschnuppern. Und diese netten Situationen schaffen sie meist inzwischen auch freundlich aufzulösen – beide im Rückwärtsgang, langsam und vorsichtig. Und doch: wieder hat Elsa Probleme, in Ruhe aufs Klo zu gehen, wieder hat sie wenig Spiel-Zeit, wieder wenig Entspannungs-Raum.

Und das, wo ich doch grad freudig melden wollte, daß sie erstmals ganz allein durch beide Klappen raus – und wieder rein(!!!!!!!!!) gegangen war. Das blieb nun ein einmaliges Ereignis….


Aktuelle Lage, 13:30: Elsa wollte raus (El Mauski war im Keller verschwunden), ging aber nur mit bis zur Mauer, von da stracks auf Nachbars Schuppen. Da saß sie und drehte mir, die ich mich extra dick angezogen hatte und nun allein spazierengehn musste, eine lange Nase.

Als ich zurückkam, kam auch grad der Nachbar auf seiner Einfahrt an, in der er seitdem Holz spaltet. Elsa verschwand unter Nachbars Dachüberstand (ja, verschwand. Keine Ahnung, ob es da einen richtigen Unterschlupf gibt, jedenfalls ist sie vollständig weg, wenn sie da reingeht) und seither, seit immerhin über einer Stunde,  verschwunden. Muß schweinekalt sein! In den letzten Tagen war sie immer nur höchstens 10 Minuten draußen, aber jetzt wagt sie sich wohl nicht vor. Hoffentlich wird sie nicht krank….😟

El Mauski liegt jetzt natürlich endlich ruhig und warm in des Herrn Zimmer…..

Wie et is, is et vekäät…..


Grrrrrr! In DEM Moment, wo der Herr F. am Fenster klopfte, um mir mitzuteilen, daß Elsa jetzt im Wiga ist, klappert die Katzenklappe zur Küche: El Mauski, der gewittert hat, daß er jetzt Elsa scheuchen kann. Nix! Den hab ich ins grüne Zimmer gesperrt, bis die Elsa in der Küche war. DANN durften sie sich zanken. Haben sie auch, Mauski zackzack hin…. aber Elsa hatte Hunger! DAS sollte ein Kater nicht unterschätzen! Also ist sie einfach sitzengeblieben – und wenn sie DAS tut, ist es unserem Mimöschenkater unheimlich. Quiiiiietsch, bremst er ab, und während ich Futter zurechtmache stehen die Katzen da und näseln freundlich.

Ob DAS jetzt wohl endlich MIR eine Lehre ist, einzusehen, daß es inzwischen eher eine Formalie ist, wenn der Kater die Katze jagt?

Es wirkt halt bloß nie so, wenn sie mit riesigen Pupillen vor ihm flüchtet …..

Feine Katze!!!!!

Gerade eben eine weitere Premiere, die Grund zur Freude ist:

Elsa wartete wiedermal am Fenster. Gewöhnliches Ritual: ich zeige gen Wiga, gehe in diesen, rufe. Erst, wenn ich mehrere Male die Türklinke auf- und abbewegt habe, kommt Elsa (durch die Klappe) rein.

Vorhin hab ich hingezeigt, bin dann aber in der Tür Wohnzimmer >Wiga stehengeblieben und hab gerufen. Und tatsächlich: erstmals klapperte die Klappe, Elsa kam!😃 Wir kriegen sie noch dazu, alleine reinzukommen – noch läppische drei, vier Jahre oder so… *ggg*

Auch sonst sind wir in einer Phase, in der sich viel gutes tut:

El Mauski bleibt oft relativ entspannt liegen, wenn Elsa zum Futter, auf einen anderen Platz oÄ geht. Elsa bleibt manchmal ganz entspannt liegen, wenn er reinkommt. Er ignoriert sie dann häufiger mal.  El Mauski hält sich vermehrt im Wohnzimmer auf. Elsa kommt hin und wieder auf Zuruf auf den Schoß.

Was den Rest des Lebens angeht, läufts auch mehr und mehr in normalen Bahnen. Ab nächste Woche werde ich testweise meine normale Stundenzahl (24 auf 4 Tage verteilt) arbeiten. Es läuft, nicht schnerzfrei, aber aushaltbar. Und die Armbeweglichkeit ist auch im werden. Die Hand ist schon knapp über Schulterhöhe hebbar.

Jetzt fehlt nur noch ein ebenso merklicher Fortschritt bei Wärme und Sonne….. aber frau kann ja nicht alles haben….😉

 

Nach eineinviertel Jahren….

…. lag El Mauski am Abend des 10.Januar erstmals freiwillig auf meinem Schoß!!!

Das einzige Mal zuvor war, als er so krank gewesen war. Das ist er momentan zum Glück nicht, er hatte „nur“ zwei Wunden am Schwanz, die er so doll leckte, daß sie nicht recht heilen wollten (inzwischen sind nur zwei kahle Stellen über- das Fell wächst aber nach…). Gehen wir also mal davon aus, daß er sich EINFACH SO auf meinen Schoß gelegt hat – und dort blieb er auch für bestimmt ne halbe Stunde, lag nachher auch auf der Seite und ließ sich durchkraulen!!!

Juchu! 🙂

Elsa darf sich inzwischen auch (ein wenig) bewegen, wenn El Mauski im Wohnzimmer ist. Sie springt von der Ofenbank und läuft zum Futter oder zu ihrem Küchenstuhl. Verhalten und sichernd, unter steter aufmerksamer Beobachtung – aber der Kater bleibt sitzen oder liegen. Auch das ein großer Fortschritt. Und gestern lag die Madam auf des Herrn(!) Schoß und hat sich NICHT wie sonst immer hinters sichere Bein (Sichtschutz) verzogen, als sie am klappern der Klappe hörte, daß El Mauski ins Zimmer kam. Obwohl er sie gesehen hat, hat sie sich sogar dort entspannt – und der Kater auf dem Teppich davor. Beide schliefen friedlich.

Und gestern abend hatten wir eine superniedliche Begrüßungsszene, mit einem geduldig-freundlichen, blinzelnden Mauski und einer Elsa, die sogar einige Schritte auf ihn zu ging, um ihm seinen zarten Nasenstups verpassen zu können. So niedlich, die zwei, wenn sie so drauf sind!

Dafür tun sich andere, neue Baustellen auf: Elsa macht einen Affentanz um jedes(!) rausgehen. Auch bei gutem Wetter. Ist schon seltsam…. heute hab ich überlegt, sie garnicht mehr zu „fragen“, sondern abzuwarten, bis sie – vielleicht, irgendwann, oder nie – selbst anzeigt „bitte, raus“ – oder allein rausgeht. Sie KANN es ja. Blöd ist halt bloß die Klogeschichte, die ja der einzige Grund ist, warum wir überhaupt so ein Gewese darum machen, ob Madame denn nun raus geht oder nicht 😦 Ich mag mich einfach nicht mit dem Gedanken abfinden, eine „Gutwetterkatze“ zu haben, die bei Kälte, Regen, Wind …. egal…. drin bleibt. Gern benutzt sie das Klo eh nicht, das kommt dazu…. sie kneift dann ewig lange. Mal gucken, ob ich die neue Idee ausprobiere – heute haben wir das lange Bitten, die offene Tür, das Vorhergehen schon 1x hinter uns – ohne eine Draußenelsa als Erfolgserlebnis. Manchmal klappt es erst beim 3. oder 4. Versuch


PS Der Katz auf meinem Schoß – das ist inzwischen gut zehn Tage her und hat sich noch nicht wiederholt……

Fröhliche Weihnachten

Untertitel anstellen! 🙂 Das geht so: wenn man aufs Bild klickt, zeigt sich unten eine Art Bedienfeld. Dort ist es das linke Icon auf der rechten Seite,  das beim anklicken die Untertitel sichtbar macht. Und wer mag, stellt auch den Lautsprecher an, ich habe eine Musik unterlegt (voll professionell, ej!! *gg*)

Catcontent


Die Katzen sind derzeit stark mit Beziehungsarbeit beschäftigt 😉. Man faucht und knurrt weiblicherseits, ist supercool, prahlt, starrt und ignoriert demonstrativ in stetigem Wechsel männlicherseits. Manchmal knallts, oft deeskaliert man, manchmal stupst man freundlich Nasen, und vorhin gab es dieses Bild. (Diese Situation löste sich spannungsfrei auf).

Nach wie vor aber knallt es IMMER, wenn El Mauski und Elsa „in Bewegung“ aufeinandertreffen. Der Eindruck ist, daß Elsa immer noch ängstigt, wenn El Mauski in ihre Nähe kommt oder es knallt, aber seeeehr viel schneller wieder entspannt, wenn die Situation vorbei ist. Und beide finden Zeiten, in denen sie auf Schößen liegen und sich knuddeln lassen. Auch El Mauski, auch im Wohnzimmer, seit etwa drei, vier Wochen.

Es wird.

In Sorge/ Update: Nicht mehr!!!!

Ach, wie ich mir diesen Elsablick wünsche!!!

Nachts musste Elsa kotzen, danach war sie unruhig und wollte runter in die Küche. Als wir morgens kamen, war sie fort. Aber ist auch bis jetzt noch nicht wieder aufgetaucht 😦

Es ist schon halb zwei, draußen stürmt’s und regnet’s.

Sonst kam Elsa mittags heim, weil sie dann hungrig ist. Diesmal nicht. Und beim letzten Mal, als sie wegblieb, war’s, weil sie krank gewesen war.

X Mal waren wir schon draußen und haben gerufen, ständig geht der Blick zum Fenster….

Hurra! 13:55 und die Katze saß plötzlich unterm Buchs. Gerufen, schon war sie da, die nasse Elsa. Und frißt nun erstmal 😃 Die Erleichterung ist groß!

Jubilate!😃

Das ist unser Wohnzimmer.

Ihr seht vorn links eine Elsa. Und in der Sofaecke einen Mauski. Friedlich, seit über 20 Minuten. Uns‘ Elsa starrt nicht mehr, El Mauskis Schwanzspitze, unbestechlicher Stimmungsindikator, liegt still da.

Und das kam so:

Ich kam von draußen, hatte des Herrn F. Arbeitsfortschritte besichtigt, als eine kleine Elsa angeschossen kam. Okay, wenn Du meinst, komm mit rein…. El Mauski lag da schon eine ganze Weile gemütlich in der Sofaecke.

Elsa also rein, Blick rechts, Blick links – aber Mauski war gut getarnt. Elsa zum Napf, schleckschleck – Mauski aufmerksamer Beobachter. Elsa satt, sieht sich um, springt auf die Ofenbank, putzt sich – Mauski aufmerksamer Beobachter.

Iiiirgendwann gucke ich wieder hin, da hat sie ihn gesehen. Starrer Blick bei Elsa, Mauskis Schwanzspitze beginnt zu zucken. Ohje. Aber wer sagts denn – nach einiger Zeit deeskaliert Mauski durch stetes blinzeln, und nach gefühlten Stunden reagiert die Katze.

Inzwischen war ich nochmal draußen, der Herr F. kam rein, ich holte mein Buch – alles sonst schon einzeln Anlaß zu möglichen Streßentladungen. Heute eitel Sonnenschein! Und just jetzt, nachdem dies geschrieben und ich hoch zum Computer gegangen war, ums einzugeben – und prompt wieder runter, weil ich die Knipse unten vergessen hatte – was? El Mauski nach wie vor in der Sofaecke, aber keine Elsa!? Überall gesucht, auch unterm Buffet …. aber nein, RAUS ist sie gegangen, klar ersichtlich an der in die Klappe gezogenen Windschutzdecke (das macht sie immer, da müssen wir uns auch noch was überlegen *seufz*) – will heißen: sie durfte sich bewegen, sogar springen und rausgehen ohne daß unser Kontroletti hinterher musste!

Ach, wie schön, für beide!! 🙂

Möge dies ein weiterer Schritt zum gelassenen Zusamnenleben sein!

Ein Jahr El Mauski

Schon ist auch für El Mauski das Jahr bei uns voll! Und? Was sagt er so? Der Herr F. hat ein Interview geführt

Herr F.: Hallo Mauski! Ich darf doch einfach Mauski sagen?

Mauski: (gääähn)

Herr F.: Du hattest ja keinen einfachen Start hier, schließlich wurde ja dein altes Zuhause aufgelöst, unser neues Zuhause war dir fremd, wir waren fremd, eine fremde Katze war im Zimmer nebenan, und das Draußen durftest du die ersten Wochen nur vom Fenster aus betrachten. Wie war das für dich?

Mauski: Naja, ganz ehrlich, von dieser Zeit ist mir nicht viel im Gedächtnis hängen geblieben, ich war so voller Stresshormone, da rauscht alles an einem vorbei. Aber endlich wieder raus in den Garten – das war grandios.

Herr F.: Draußen bist du ja mit einem anderen Kater aneinandergeraten …

Mauski: Alles eure Schuld! Wie konntet ihr euer Revier einfach einem anderen Kater von weit, weit weg überlassen? Tststs, Menschen.

Herr F.: Wir mussten dich zweimal vom Tierarzt wieder zusammenflicken lassen.

Mauski: Das war wirklich nicht so schön. Mein Selbstwertgefühl hat da auch ziemlich gelitten. Aber inzwischen haben wir ein Gentleman-Agreement: etwas Jaulen, etwas Fauchen, vielleicht mal ein Kratzerchen, dann gehen wir wieder unserer Wege.

Herr F.: Was ist eigentlich mit dir und Elsa?

Mauski: Wie? Was soll da sein? Nichts ist da. Doofe Zicke. Da will man ein bißchen spielen, etwas jagen und raufen, wie es junge Kater eben machen, und schon ist sie beleidigt und faucht mich seitdem immer an, als ob ich ein Junge mit einer Wasserpistole wäre. Das kann ich mir natürlich nicht bieten lassen!

Herr F.: Aber momentan hat sich die Lage etwas entspannt, oder?

Mauski: Ihr habt mir ja deutlich zu verstehen gegeben, dass ich ihr ihre Koffer nicht packen darf. Jetzt versuche ich mich eben damit zu arrangieren. Ich will ja auch mal am Abend auf dem Sofa liegen. Aber ich habe sie im Blick! Sie soll sich bloß nicht einbilden, dass ich klein beigegeben habe! Ich nicht! Bestimmt nicht! Neeneenee!

Herr F.: Aber meistens treibst du dich abends und nachts draußen rum …

Mauski: Irgendwer muss ja auf Haus und Grund aufpassen. Nicht jedesmal, wenn etwas an der Katzenklappe rüttelt, ist es nur der Wind. Den rot-weißen Kater habe ich schon rauswerfen müssen. Da muss man schon wachsam sein. Und draußen ist auch immer was los. Vögel, Libellen, Mäuse, vom Wind verwehte Blätter, raschelnder Mais, das ist spannend! Apropos, du könntest ruhig mal wieder mit mir über die Äcker spazieren.

Herr F.: Aber noch ist der Mais nicht geerntet, da kann ich doch nicht …

Mauski: Papperlapapp, du hast nur Angst zwischen den Maispflanzen.

Herr F.: Das lasse ich mal so im Raum stehen. Kannst du ein Fazit deines ersten Jahres bei uns ziehen?

Mauski: Ach, so schlecht habe ich es mit euch nicht getroffen, eigentlich ganz gut. Ihr kümmert euch um mich, ich habe viele Ruheplätze, das Futter ist zwar kein Sterne-Menü, aber immer genug, und Elsa hat auch noch Potenzial. Das Schönste ist aber immer noch, dass ich jederzeit raus und auch wieder rein kann, wie ich will, und immer willkommen bin.

 

Ein Jahr Elsa

Ja, tatsächlich! Heute vor einem Jahr ist Elsa bei uns eingezogen!!

Und? Was sagt sie so? Ich habe ihr den Co-Autoren-Link geschickt, und hier ist, was sie aufgeschrieben hat:

Laß! Mich! Rein!

Naja, was soll ich sagen? Schlecht hab ich das nicht getroffen. Wenn da bloß nicht dieser furchterregende Kater wäre, dann könnte man sogar sagen: gut gehts mir! Aber der ist nunmal auch hier, und so muß ich immer gut aufpassen. Die Leute hier meinen, ich soll ganz alleine rein und raus gehen, aber die haben ja nur eine schwache Ahnung davon, was mir blüht, wenn ich unvorsichtig bin! Letztens hatte ich sogar ein blutiges Ohr, öfter sind da Kratzer am ganzen Körper – und die fragen sich, woher ich die habe!? Nein, ich versuch’s lieber mit rausgelassen werden und mit demonstrativem am-Fenster-sitzen. Oft wollen sie dann trotzdem noch, daß ich durch die Klappe gehe, aber ich bin ja nicht blöd: dann ist natürlich KEIN Kater dahinter! Trotzdem stell‘ ich mich aus Prinzip an, ist ja auch ein Quatsch, wo’s so bequem ist mit dem Fenster.

Neuerdings geh ich immer gleich über die Straße zu den Nachbarn schräg rechts, wenn ich rausgehe – außer Jemand ist dabei. Das ist übrigens auch noch so was: ich zeige doch ganz deutlich, wenn ich mit ihnen zusammen raus will, aber was? „Ach, Elsa, ich will erstmal frühstücken, jetzt noch nicht!“ – und dann meckern sie, daß ich über die Straße laufe!

Insgesamt finde ich, die Leute können ganz zufrieden sein, daß sie mich haben. Ich klaue niemals Menschenfutter, ich wecke sie nicht, bin nie laut oder aufdringlich, und obwohl dieser olle Kater mich ängstigt, komme ich immer wieder nach Hause, suche mir meine Wege und mache nie mehr in die Wohnung. Langsam könnten sie mal merken, daß ich es ohne den Großen viel schöner finde und ihn wegschicken, aber sie sagen, wir müssen klarkommen. Keine Ahnung, was das soll! Es könnte so schön sein hier: Einen Fellsessel hab ich, die Bude ist warm und trocken, wenn ich den richtigen Blick aufsetze springen sie sofort auf und spielen mit mit oder holen Futter – und wenn ich auf dem Bett liege oder auf dem Schoß, dann wagen sie es nur selten, sich zu bewegen und mich zu stören. Dafür darf die Frau dann auch meinen Bauch kraulen, darauf legt sie anscheinend viel Wert, obwohls unterm Kinn doch so viel schöner ist……

Am Fußende

Abends warte ich meistens schon auf die Leute. Wenn sie zu Bett gehen, rufen sie mich, dann flitze ich die Treppe hoch und kriege ein paar Leckerchen in die Gegend geworfen. Wenn ich die gefunden habe, lege ich mich am Fußende hin, rolle mich ein und schnurre mich in den Schlaf. Das ist gemütlich, und der Kater kommt nie rein! Die Frau meint, sie hätte mich gern mal weiter oben liegen, so daß sie mich kraulen kann. Mir reichts aber tagsüber mit dem Gekraule. Ich will in Ruhe schlafen können. Trotzdem schnurre ich laut, wenn sie sich dann extra aufsetzt, um mich zu kraulen. Sie meint es ja gut, das kann ich merken….

Sensation!!!!!!

Nach nur(!) zehn Monaten und 13 Tagen ist Elsa gestern zum allerersten Mal ganz allein durch beide Katzenklappen (von draußen rein UND vom Wintergarten ins Wohnzimmer) gestiefelt – und hat diesen waghalsigen Gang seitdem todesmutig mehrfach wiederholt!!!!

RAUS hatte schon seit einigen Wochen geklappt, aber REIN – nö, sagte Elsa. Nur, wenn EineR von Euch Menschen dabei ist und Ihr mir garantiert, daß drinnen kein Mauski auf mich lauert.

Aber jetzt!

Ick freue mir! 🙂

:-)

Vor einer Stunde im Garten:

Mauski hat einen schönen neuen Schlafplatz gefunden

sooooo gemüüüütlich!!!

… und dann kommt Elsa! Mauski sieht sie garnicht, aber er kratzt sich hinterm Ohr, so daß Elsa aufmerksam wird. Huuuuuh – reckt sie den Kopf hoch und guckt…. wir erwarten, daß sie sich zurückzieht – aber nix da:

So bleibt sie bei uns liegen – mit gespitzten Ohren, aber da. Erst nach einer ganzen Weile gehts sie wieder, legt sich ins Grün am Teich. Und Mauski? Der hat sie da noch immer nicht bemerkt …. 🙂