Achach

Nervender Mr.Hyde, kreischende, fauchende Madame … seit gestern nachmittag ist wieder Unfrieden, wo vorher eitel Sonnenschein herrschte (naja, also relativ … verglichen mit anderen Katzenpaaren …. es ist wohl eher ruhiges Tauwetter gewesen, und jetzt durchquert ein heftiges Tief die Wohnung. Oder so.)

Morgen wird neues „Feliway friends“ gekauft: Es ist ja immer nicht so eindeutig, was los ist – aber wenn das einen Tag danach wieder friedlich hier ist, dann werde ich kostenlose Kundenwerberin *gg*

Vielleicht ist es aber auch wieder nur eine Phase, und schon bevor der Herr F. morgen heimkommt sieht man das Eis wieder schmelzen!?

Versteh EineR eine Katze …. 😦

Tierchen ….

Damit Elsa die Katzenklappe nutzt haben wir in den sauren Apfel gebissen und vor einigen Tagen das vor Wind und Kälte schützende Wolltuch vorerst wieder entfernt. Hat ja auch geklappt.

Heute morgen dann:

direkt vor der Katzenklappe, innen, Fellbüschel. Weiße und rötliche. Viele.

El Mauski machte eigentlich morgens einen normalen Eindruck, Wunden sind nicht zu finden. Jetzt aber, gegen Mittag, tigert er mit dünnem Gesicht, schrickt bei jedem Geräusch zusammen, mochte auch nicht gern raus.

Wir gehen davon aus, daß der Rotweiße mal wieder reingucken wollte (beim 1. Mal war dasebenfalls  bei entferntem Tuch gewesen, seither – Tuch davor – nicht mehr). Auf der Wildkamera war er zu sehen, aber die steht derzeit an anderm Ort, wo sie bisher auch Amseln, Spatzen, eine Meise und ein Rotkehlchen fotografierte, zeigt also nicht, ob er rein ging. Gut, daß wir einen wehrhaften Wachkater haben …. schlecht, daß er jetzt wieder keine Ruhe findet. Schlecht für Elsa, die deshalb auch keine findet – zum rausgehen braucht sie mauskilose Zeit, selbst wenn ich mit ihr zusammen raus will. Deshalb sitzen jetzt beide Menschen gaaaaaanz ruhig oben an ihren Computern: dann ist die Chance größer, daß auch El Mauski oben Ruhe findet. Bisher putzt er sich noch. Ich warte auf Meldung „kringelt sich ein, Schwanzspitze ist ruhig“ *gg*

Vorhin haben wir, hoffend, daß die Vögel sie annehmen und an den ausgesuchten Plätzen mehr Bruterfolg haben, zwei gekaufte Rauchschwalbennisthilfen im Carport angebracht, an den Stirnseiten direkt unterm Dach, damit Eichhorn, Katze und Co es schwerer haben. Außerdem einen Fledermauskasten außen am Carport oben, direkt da, wo’s ans Haus grenzt. Falls Jemand Nisthilfen braucht – die verlinkte Firma wird in Naturschutzkreisen wärmstens empfohlen.

Und da die Spatzen den Reisighaufen, der vom Baumpfleger auf der Wiese zwischengeparkt war, toll finden, hab ich den nicht „entsorgt“, sondern nur versetzt. Sollen sie gucken, ob sie die Stelle auch mögen. Der Garten wird immer mehr vom Garten zum kleinen Naturschutzgebiet *gg*, nicht ganz die Art „Naturgarten“, wie sie vom Verein propagiert wird, dafür ist er nicht ansehnlich genug – aber doch ein Naturgarten….

Die Schneeglöckchen erobern sich Orte zurück: dort, wo die Buchenhecke geschnitten ist, wuchern sie am Gehsteigrand – in den Jahren zuvor war da nie ein Schneeglöckchen, zu dunkel. Und auch die von Schneebeere freigeschnittenen Flächen sind gut bewachsen. Jetzt kommen langsam auch die Winterlinge, heute deutlich mehr als die einzelnen Vorreiter in den letzten Tagen – obwohl es heute deutlich kühler ist als letzte Woche.

Jetzt schreibe ich noch eine Ergänzung betr. „Kuschelturm“ zu meinem hoffentlich oft gelesenen Fledermausartikel. Bald kommen sie aus den Winterquartieren, dann wird das aktuell. Also schnell nochmal nachlesen, wie man Kranken oder verlorenen Babies oder…. helfen kann: hier

So. Meldung „Mauski entspannt im Sessel“ – los geht’s *gg*

Futter ist die eine Lösung…. sanfter Zwang die andere

22.1. wir haben beschlossen, daß Elsa nun endgültig allein rein- und rausgehn können MUSS.

23.1. ich bewaffne mich mit Trockenfutter, Elsa ist draußen. Ich rufe sie. Sie kommt. Ich halte die Klappe ein wenig auf, hinter die ich Trockenfutterklümpchen positioniert haben. Elsa guckt erst sparsam, dann geht sie durch. Ich lasse sie im Wintergarten sitzen – wenige Minuten später geht auch dort die Klappe, und Elsa schießt ins Wohnzimmer. So weit, so gut.

Pause.

Ich klappere mit Trockenfutter, Elsa kommt sofort. Vor ihren Augen werfe ich einige durch die Klappe in den Wintergarten und gehe. Elsa guckt mir hinterher. Eine Viertelstunde später komme ich ins Wohnzimmer. Keine Elsa. Ich blicke durchs Fenster in den Wintergarten. Keine Klümpchen. Aha!! Ich gehe in den Wintergarten. Keine Elsa. Oh-ha!!! Ich blicke aus den Fenstern – und da, in der Auffahrt, sitzt sie! Heureka, der 1. Schritt ist getan.
Ich weiß, das hatten wir schon. Aber es ist Wochen her, und nicht ein einziges Mal ist sie seither rausgegangen, ohne daß EineR von uns Fenster oder Türen geöffnet hatte.

Die Magie des Futters!

24.1.: wir sind beide auffe Arbeit, Elsa wollte vormittags partout nicht raus. Als der Herr F. abends heimkommt ist nirgends eine Katze zu sehen. Ein wenig später kommt Mauski, und dann hört der Herr etwas klappern. Als er guckt sitzt Elsa im Wohnzimmer und faucht Mauski an. Hatte sie sich doch Im Wintergarten versteckt? Nein – ihr Pelz ist feucht!!!!

Später bekommen wir auch noch Beweisfotos!

Wieder ein Knoten geplatzt!! 🙂


22.1. Ich habe beschlossen, daß Mauski auch mal auf meinen Schoß kommen soll. Er streicht mir um die Beine. Ich hebe ihn hoch und stelle ihn auf den Schoß. Kraule, kraule, kraule. Er bleibt, schnurrt, setzt sich dann sogar. Bleibt für sicher fünf Minuten.

Sanfter Zwang…..

Hat schon mehrfach geklappt. Nichtsdestotrotz: ganz von alleine geht er bisher nur zum Herrn F., nur bei sehr viel Ruhe und nur, wenn ich nicht dabei bin.

Knick-Katze

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Wiedermal ein Sonnenspaziergang mit Elsa, immer am Knick entlang. Diesmal war sie sehr lässig-langsam unterwegs. Trotzdem kann man gut sehen: die Aufregung ist da. Ihr sonst eher dünnes Schwänzchen ist dick aufgeplustert. Was man leider auch sieht: Elsa ist eine gute Futterverwerterin. Während Mauski mit viel gutem Willen inzwischen nicht mehr dürr, sondern sehnig zu nennen ist, wird Elsa in Kürze gut zu brauchen sein, falls ich mal wieder Ansaaten anwalzen muß ….. einfach drüberrollen…. nein, aber Scherz beiseite, sie ist ganz schön pummelig geworden, obwohl sie relativ viel draußen ist (nach den gemeinsamen Gängen bleibt sie immer draußen, allerdings hab ich keine Ahnung, ob und wie viel sie sich dann bewegt….) Nuja

Es sieht alles nach Vorfrühling aus.

Aronstab. Der ist derzeit wirklich ÜBERALL, das letzte Jahr hat ihm gefallen.

Die Schneeglöckchen läuten an manchen Stellen schon

Geißblatt

die Blütenknospen spitzen sogar schon mit Farbe aus Mirabelle und Zierjohannis

Knick hinten am Acker. Der ist schön, zweireihig und vorn mit Platz für Pflanzen, weil da eine Steinsammelstelle und ein Drainagerevisionsdings ist.

… und „noch ein Mauski“ …

Auf dem Arm haben geht auch schon viel besser und länger als früher. Er schnurrt sogar, und sofern man ihm ein wenig Programm bietet (herumlaufen, Meisentassen-TV oÄ), bleibt er recht lange. Auf dem Foto wirkt das angestrengter als es ist, und die rechte Pfote: das ist freundliches treteln in der Luft.

Nur mir tun dann schnell Rücken und Arm weh. So dünn El Mauski ist, er hat doch seine 5,5 bis 6 Kilo, und ich muß mir dringend abgewöhnen, so stark nach hinten gebeugt zu stehen, wenn ich eine Katze auf dem Arm habe. Der „hohe Arm“ ist der zu schmalen Schulter geschuldet, auf der so ein großer Kater keinen Halt findet, wenn ich den Arm nicht hochhalte

Maus(ki)-Routine

El Mauski ist schon ein Süßer 😃

Er bringt regelmäßig tote oder lebende Mäuse an.
Unsere Haltung dazu ist: Katzen fangen nunmal Mäuse, aber im Haus wollen wir die nicht haben.
Inzwischen hat der Kater nach 2-3x Schrecken und Verwirrung verstanden, worum es geht. Also läuft die Sache jetzt so ab:

Mauski: klappklapp durch die Klappe ins Wohnzimner und gleich im Trab weiter durch ins grüne.
Jetzt wir: hinterher. Schiebetür schließen, durch die andere Tür in den Flur. Haustür rechts umme Ecke öffnen. Zurück ins grüne Zimmer. „Zackzack, Mauski, raus!“ sagen – und zackzack, hebt Mauski seine Maus auf und trabt aus der Tür, rechts umme Ecke, raus….

Anfangs brauchte es noch 2 Menschen, denn Mauski versuchte „linksrum in die Küche“ ebenso wie „Treppe hoch“. Wir mußten Wege abschneiden, die Tür zurück schnell zumachen, scheuchen. Danach kam er ein-, zweimal direkt durch die Wintergartenklappe wieder rein, aber jetzt klappt das wunderbar. *gg*

Meine stille Hoffung ist ja, daß er die Beute man gleich draußen läßt, aber bislang betrachtet er das ganze als lustiges Spiel, scheint mir….

„Gemütlich liegen“. Grundkurs mit El Mauski

Lektion eins: versichere Dich gründlich der Lage. Sollten Menschen planen aufzustehen, sollte es in der nächsten Zeit die Aussicht auf Futter geben, sollte Wind wehen (GERÄUSCHE!!!), Besuch kommen, kleine Katzen in der Nähe sich bewegen oder sollte es bald dunkel werden – sprich: sollten Störungen irgendeiner Art in den nächsten anderthalb Stunden möglich sein ist gemütliches liegen per se nicht möglich, denn um gemütlich zu liegen braucht es eine grundsätzliche Voraussetzung: innere Ruhe!

 

Lektion zwei: starte mit einer eher konservativen Übung zur Einstimmung. Jede Übung etwa eine Viertelstunde lang durchführen. In dieser Zeit nicht bewegen, sonst wird das nie gemütlich!!!

 

Lektion drei: unbelebte Gegenstände, die das Gefühl von Halt vermitteln, machen das liegen umso gemütlicher (Stichwort Therapiedecke. Nur so zur Info….)

 

Lektion vier: solltest Du noch nicht tiefenentspannt sein, so hilft, die Augen zumindest teilweise zu bedecken und durch eine Lage Stoff zu atmen: gedämpftes Licht und reduzierter Sauerstoffgehalt der Atemluft tragen zur Entspannung bei. Sehr gemütlich ist, wenn es auch noch nach „freundlicher Herr F.“ (oder einem für Dich ähnlich angenehmen Duft) riecht. Achtung: nicht einschlafen!!!

 

Lektion fünf ist bei weitem die schwierigste: versuche, Dich durch KursteilnehmerInnen, die Dich gespannt beobachten, nicht aus der Ruhe bringen zu lassen! Manchmal bewegen sie sich sogar; das ist ein echtes Problem. Es zu ignorieren bedarf großer Meisterschaft (El Mauski übt an dieser Lektion noch auf Anfängerniveau)

 

Lektion sechs: nun beginne mit den anspruchsvolleren Übungen. Stelle Dich darauf ein, daß es zeitweise etwas unruhig werden könnte – Menschen sind oft recht albern und kichern seltsamerweise gerade bei diesen Übungen häufig vor sich hin.

Für den Anfänger evtl unbequem, ist diese Lage für Fortgeschrittene wie beispielsweise El Mauski völlig entspannt zu genießen*. Gemütlich!!!!

 
*daß das obige Foto verschwommen ist liegt übrigens ausschließlich am schlechten Equipment der Fotografin und nicht an der Unruhe unseres Kursleiters. El Mauski lag genau so eine ganze Weile da.

Lektion sieben: „gemütliches Schoßliegen“ ist eine Übung, die Könnerschaft erfordert. (Menschen-Unterlagen sind immer so unruhig…..) Suche Dir einen möglichst ruhigen Schoß für das Training. Im Herrn F. hat El Mauski eine geduldige und relativ ruhige Unterlage zum üben gefunden, aber mit Lektion sieben zu beginnen erfordert für ihn nichtsdestotrotz jedes Mal große Überwindung…. auch Kater haben innere Schweinehunde! Ist eine gemütliche Lage erst gefunden, birgt das gemütliche Schoßliegen allerdings einige Vorteile (warme Unterlage, leichte Schwingungen und meist gibt es eine Massage, denn die Menschen scheinen diese Übung zu schätzen)

 

Lektion acht: Eine Putzrunde zum Abschluß verstärkt das gemütliche Gefühl, fördert die Beweglichkeit und bringt den Kreislauf schonend wieder in Schwung.

Abschließend kann festgestellt werden: Gemütliches liegen ist, wie man sieht, nicht so einfach wie es wirkt. Nehme Dir 3-4mal täglich mindestens anderthalb Stunden Zeit zu üben, dann kannst Du es in wenigen Monaten schon recht weit bringen!


Elsa hat sich die Lektionen zu Herzen genommen und übt tags drauf „gemütliches Schoßliegen“. Auch bei ihr ist die Hemmschwelle, die Übung zu beginnen, hoch. Im Gegensatz zu El Mauski hilft ihr manchmal der passive Einstieg in eine Runde Schoßliegen, d.h. die menschliche Unterlage hebt sie einfach auf den Schoß, und Elsa bleibt gemütlich liegen.

 

 

Gute Zeiten, schlechte Zeiten – live hier bei uns im Wohnzimmer.

Gestern: Elsa war draußen, und dann ging das Sauwetter los. Sturm, es goß aus Kübeln, uaaaaahhh!
Nun wagt sich die Madame ja nicht durch die Katzenklappe – ich rief sie, aber nichts passierte.
Okay, dachte ich, die hat sich ein trockenes Plätzchen gesucht, ich versuchs nochmal, wenn das schlimmste rum ist.
Dann WAR (kurz!!) das schlimmste rum, und ich trat in den Flur – wo ich ein lautes „Marktfrauenmaunzen“ hörte. Oh!? Gesucht, die Tür geöffnet, und Elsa schoß rein! Noch nie hat sie sich selbst bemerkbar gemacht, das kann sie also auch….
Sie hat echt ne Stimme wie so ein Marktweib. Rauh und dunkel, ganz anders als der große Mauski, der in den höchsten Kastratentönen miept *gg*

Vorgestern gabs übrigens auch noch eine Premiere, aber eine richtig doofe: Elsa saß im Wohnzimmer als Mauski auf Krawall gebürstet reinkam. Sie floh unters TV-Schränkchen, er legte sich gemütlich in ihren Fellsessel. Der aber steht mitten im Raum…. Elsa kam irgendwann vor, saß lange dort, aber bei jeder Bewegung schoß Mauskis Kopf in die Höhe … sie saß schließlich auf dem Möbel, als ich wieder reinkam (ich machte mich grad für die Arbeit fertig.) Ich ging nochmal nach oben – und hörte ein lautes Gekreisch, Pause, noch eins!! Wieder unten, sehe ich an Sofa und Möbel heruntergerissene Dinge und Fellbüschel 😦 Mauski ging dann raus, Elsa kam vor – ihr hingen weitere Büschel aus der Seite – und plötzlich roch ich Ungutes …. ich ging auf die Suche, mein erster Gedanke war, ob sie, wie damals der Dicke, vor lauter Angst gekackt hatte. Es war aber wohl anders: sie musste, traute sich aber nicht zum Katzenklo, weil El Mauski mitten im Raum im Sessel lag – und hat dann in ihrer Not versucht, in der Ecke auf dem Möbel ihren Haufen unterm Telefon zu verstecken *seufz*

Der Arbeitstag war kein guter, immer wieder stach mir der Gedanke in den Bauch, daß es Elsa bei uns schlecht geht, daß sie sich nicht bewegen mag, nicht rein und raus kann, so in Nöten ist ….

als ich zurückkam eitel Sonnenschein: Elsa und Mauski stupsen Nasen, Niemand knurrt, Niemand jagt, entspanntes Miteinander ….

@Sorgenfjonka, wann immer Du es wieder vergißt: Ja. Elsa ist in Nöten. Sie hat nicht genug Bewegungsfreiheit und sie hat große Angst.
Zeitweise.
Und dann sind da die Zeiten, in denen sie ausgelassen spielt, entspannt auf dem Schoß oder der Ofenbank liegt, draußen herumgaloppiert. Und: die sind häufiger als noch vor 14 Tagen, viel häufiger als vor 6 Wochen! Es wird besser, von Woche zu Woche, nach wie vor! Elsa macht das schon, und Du und der Herr F. Ihr helft ihr nach Kräften dabei!!

Unerhört!!!

Da sitzt der Feind frech im Staudengarten:

…. und wenn der Herr F. das mitkriegt, dann könnt ihn aber flitzen sehen! (Also, den Herrn F. erstmal. Später dann auch den Feind) Raus läuft er dann, egal wie spät es ist, und klatscht in die Hände und vertreibt den bösen Feind bis zu Nachbars Garten!! Ungeahnte Temperamentsausbrüche in Verteidigung des bedrohten Reviers….. (also, El Mauskis – man könnte aber auch meinen, es wäre des Herrn Revier *gg*)

Noch im letzten Jahr, am 30. abends, die Wunde war noch garnicht ganz abgeheilt, haben die beiden sich übrigens schon wieder in den Haaren gehabt 😦 Der Herr F. hörte Geschreie, weil er eh grad auf der Suche nach Mauski war, um ihn reinzuholen – und kam dazu, als die Keilerei schon voll im Gange war, die beiden Kater ineinander verhakt …. eine laaaaaange Sekunde, dann fuhren sie auseinander in unterschiedliche Richtungen. Mauski hatte außer einem Kratzer am Ohr keine ersichtlichen Verletzungen davongetragen, hat aber wieder einen ganzen Tag gebraucht, um sich mental zu fangen. Dann verzieht er sich irgendwohin und schläft. Und schläft. Und schläft. Kommt nur kurz fressen und aufs Klo – und schläft. Und schläft.

Tja.

 

Nächtens

Der Herr der Finsternis

(würde er gern sein, der Mauski … tatsächlich geht auch der Kater total gern mit uns spazieren, rund um den Garten und auch rüber auf die Koppel. Sogar ganz rund herum war er mit dem Herrn schon, danach hat er sich im sicheren Wintergarten erstmal platt fallen lassen *g*. Schließlich springt und flitzt er dann fröhlich und unbesorgt herum – er weiß ganz genau, daß der Rotweiße ihn in Ruhe läßt, wenn er mit Mensch(en) unterwegs ist!
Es heißt neue Welten zu entdecken, auf dünnen Ästen und Balken zu balancieren, dann wieder an uns vorbei zu galoppieren … aber er ist immer in Rufkontakt 🙂 – und er ist gesprächig da draußen, der Mauski!! „Mau!“, hören wir immer wieder, und im Dunklen, wenn wir ihn rufen, weil wir ihn aus den Augen verloren haben, antwortet er sofort!
Häufiger als mit uns ist El Mauski allerdings mit dem Herrn F. alleine unterwegs. Morgens, wenn ich noch schlafe, läuft der Herr F. an seinen freien Tagen mit dem Kater durch die Dunkelheit ins Morgenrot, und wenn ich dann endlich(!) aufstehe, berichtet der Herr F. begeistert vom fröhlich flitzenden Kater)

 

Spaziergang und Tattoo

Tatsächlich! Irgendwann verzog El Mauski sich gestern nach oben zur Mittagsstunde – freie Bahn für Elsa! Ich musste die Zögerliche tatsächlich mit Leckerchen in den Wintergarten locken, aber ab da gings zügig voran, diesmal sogar noch weiter als gestern, und sie kam auch mit auf die Kuhkoppelseite! 🙂

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Tja, und dann sitzen Elsa und ich so gemütlich am Ofen als ich plötzlich sehe, was ich zuvor nie sah: Madame hat im linken.Ohr eine deutlich erkennbare Tätowierung! Ein K! Huch!? Rechts geguckt, und da steht auch was!

…aber wir erkennen da weder eine Zahl noch Buchstaben!?

Was ist DAS denn, in ihrem Paß steht bloß der Chip… im Netz finde ich zu einer solchen Tätowierung nichts, bloß, daß es keine festen Regelungen zu Tätowierungen gibt. Und längere Nummern, aber sowas ist nicht zu sehen.

Da werde ich nach den Feiertagen aber mal im Tierheim anrufen und nachfragen. Nicht, daß das noch von ihrem Vorleben ist!? *schluck*

Während der Herr F. Holz spaltet….

… sitze ich untätig herum. Warum? Weil ich gern mit Elsa und Elsa mit mir draußen spazierengehen würde – aber Mauski Kontroletti uns nirgends rausläßt! Egal, wo ich der eh schon vorsichtigen Elsa eine Luke öffne – keine anderthalb Minuten und der Kater steht da. Blöde!!! Denn Elsa braucht recht lang, um sich hinauszuwagen – aus gutem Grund, nicht selten fängt sie der Kater ab, und dann gibts Gejage und Generve – so auch heute schon einmal, als sie nicht fix genug war 😦

Gestern waren wir zu 3. so schön unterwegs, der Herr F., Elsa und ich – über den Acker bis dahin, wo die Au aus dem Rohr kommt. Dort sind der Herr und ich rüber auf die Kugkoppel gegangen (winters geht das, sommers ist dort kein Durchkommen), Elsa blieb diesseits, kam aber mit zurück – immer durchs Gestrüpp im Knick, mal langsam schnüffelnd, mal wie ein geölter Blitz 🙂

Nuja, ich warte drauf, daß El Mauski seine Mittagsstunde hält – das ist unsere Chance. Falls Elsa es noch einmal wagt, zu einer der Türen zu marschieren…. *seufz* Vielleicht gibts ja dann sogar ein schönes Elsa- Foto….

 

…und noch eine!

 

Ganz ohne Geknurre, Gezank, Gefauche, Imponiergehabe!

Elsa lag schon, da kam El Mauski, erschreckte sich kurz, ließ sich dann bekraulen und nieder…. nach einiger Zeit entspannte auch Elsa.

Und dann haben wir das Ende vom Tatort nochmal zurückgespult. Hatten wir nämlich beide nicht mitgekriegt….. 😃

 

Wohlerzogen!?

Was wirklich richtig toll ist: unsere beiden neuen Fellnasen geben sich ausgesprochen haushaltsfreundlich 😸😺

Beide sind, nach zwei kleinen Anfangsmalheurs, immer getreulich auf die Katzenklos gegangen. Und obwohl zumindest Elsa ja eher wenig draußen ist: wenn, dann nutzen beide die Zeit offenbar. Die Klos sind nur noch recht wenig in Gebrauch. Anfangs hatten wir, die wir ja von Freigängern verwöhnt gewesen waren, kaum fassen können, wie viel an Wegzumachendem zwei kleine Katzen produzieren…

Außerdem können wir trotz zweier junger Katzen bisher Keks- und Butterdosen auf den Tischen stehen lassen, müssen die Buffets nicht sichern oÄ. Keine Katze interessiert sich auch nur im geringsten für Menschenessen! Und das geht ja auch völlig anders – Ihr erinnert Euch an Kilian und den Dicken zu ihren Glanzzeiten? Nein? Dann guckt mal DAS an…

Was ist das - ein Bilderrätsel...

was da ist? DAS (siehe*)

Oder lest DIES. Oder DAS. Oder gar DAS HIER

Oder erinnert Euch gemeinsam mit mir an die Geschichte mit den Vogelfutterbällchen. Den sechsen, die eingeschweißt(!) hinter der geschlossenen Küchenbuffettür gelegen hatten. Abends noch. Und morgens fanden wir einige Sonnenblumenkerne, verstreut über den Boden, sechs zerstörte Vogelfutterballnetze und die ebenfalls zerrissene Packung vor! Gekotzt müssen die beiden Kater immerhin draußen haben – zumindest kann ich mir nicht vorstellen, daß sowas ohne kotzen danach möglich ist, und wir haben nix gefunden *g* (Noch’n guter Grund, abgesehen vom Plastikmüll, nicht mehr die bescheuerten Fertig-Vogelfutterbällchen zu kaufen…)

Dritte sehrsehrsehr schöne Sache: beide wetzen ihre Kralklen fast ausschließlich an Kratzbrett und -baum! Nur selten, im Überschwang in Spiellaune, ziehen sich beide gern mal in Seitenlage am Sofa entlang und sind dann ganz erschreckt vom lauten NEIN, das ihnen entgegenschallt. Denn das früher so häufige NEIN brauchen wir bei diesen beiden eigentlich nur, um Mauski von Attacken auf Elsa abzuhalten. Toll!!!!

Achja, und gleich noch etwas: es gibt keinerlei Futterneid! Eins guckt dem anderen beim essen zu, wenn eins grad reinkommt, wenn sein Essen noch nicht fertig ist, oder wenn da nur noch Reste sind. Keins vertreibt das andere, zumindest nicht, solange prinzipiell für beide etwas da ist (und dafür sorgen wir) Auch sehr klasse, wenn man jahrelang in unterschiedlichen Räumen mit verschlossener Katzenklappe dazwischen füttern musste, weil eins (der Kilian) sonst niemals in Ruhe essen konnte.

Ja, ich muß sagen: diese beiden Hausgenossen sind wirklich höchst haushaltsfreundlich 🙂 Und wir mussten nichtmal etwas dafür tun!


Des Rätsels Lösung

*es ist dies: in das Schokopapier (das ja garkeins ist, sondern Plastik) der geschlossenen Tafel ein Loch gemacht und dann säuberlich geleckt……

weitere Premieren

  • vorgestern: ich bin mit Elsa (die nach wie vor nur rausgeht, wenn Jemand ihr eine Tür öffnet – oder ein Fenster) im Garten unterwegs gewesen. Hier und da ein wenig gezupft. Geschnackt. Plötzlich eine Bewegung seitlich: oh, Mauski!! Und dann: nichts! Schlicht nichts! 🙂 Beide gucken, dann widmet sich Mauski den wichtigen Patrouillengängen, statt wie sonst immer in solchen Momenten Elsa zu scheuchen. Elsa guckt leicht verblüfft und widmet sich dann IHREN Geschäften … etwas später nochmal dasselbe.
  • Elsa auf meinem Schoß, Mauski kommt auch aufs Sofa, legt sich ziemlich direkt daneben (allerdings ums Eck) – und Elsa entspannt nach nichtmal einer Minute und schnurrt weiter

Im Moment machen wir wirklich Quantensprünge, unterbrochen von gelegentlichem Gekreische und Gefauche 🙂 Und El Mauski ist so knuffig geworden! Er geht mit uns spazieren, maut dabei, um immer anzuzeigen, wo er ist. Er liegt beim Herrn F. und läßt sich durchkraulen. Er läßt in 98% der Fälle von Elsa ab, selbst im Hyde-Modus, sobald sie „richtig“ protestiert. Er kommt uns begrüßen, wenn wir aufstehn/ heimkommen…. er patrouilliert, aber er findet dazwischen auch Ruhe, mal im Wintergarten liegend, aber auch mal mit uns im Wohnzimmer. Toll!! 🙂