Juchu!!! 😃

Kam sehr k.o. und übermüdet heim. Irgendwie wollte die Freude über das endlich beginnende Wochenende nicht einsetzen. Der Tag zog sich enervierend in die Länge. Keine Lust zu nix, laßt mich alle in Ruhe heute, auf daß der Tag schnell ende! Dann endlich Zeit für Hundeprofi.

Plötzlich eine Bewegung im Augenwinkel. Was ist DAS? Eine Elsa hat sich von der Ofenbank auf den Teppich geschlichen und sitzt jetzt vor dem Sofa! Und das, während El Mauski im Fellsessel liegt! Und schon hüpft sie hoch und kringelt sich schnurrend auf meinem Schoß ein!!!!

Ein Quantensprung!

Tatsächlich hatten wir seit etwa einer Woche schon bemerkt, daß Elsa sich deutlich freier in der Wohnung bewegt und ein und aus geht, aber das nun? Das ist neu – und wirklich, wirklich schön 😃

Und El Mauski? Der hat das sicherlich bemerkt, aber geduldet, weil er grad so schön gemütlich da lag. Auch er wird entspannter Elsa gegenüber!

Der Tag ist gerettet, und jetzt mach ich den Festplattenrekorder auf play und gucke weiter in die Glotze!


 

Nachtrag zum verdeutlichen: wenn El Mauski im Raum war hatte sich Elsa zuvor nur zwischen Ofenbank und Küche vooooorsichtig bewegt, jederzeit die Fluchtmöglichkeit unters Buffet im Blick

Aus der Serie „bequem ist Geschmackssache“….

präsentiert El Mauski heute die Folge „entspannt dehnen“. Dieser Kater braucht kein Liebscher&Bracht-Training. NOCH nicht. (Komm Du mal in mein Alter, Du Jungspund, Du…)

Elsa ist ein wenig konventioneller in ihren Entspannungsvorlieben.

Herrlich, noch so jung zu sein, daß man auf so hartem Untergrund so gemütlich fläzen kann!! *seufz* Wer erinnert sich an lange Nachmittage auf der Decke auf dem Rasen, in Bauchlage aufgestützt ein Buch lesend. Oder Nächte auf Isomatten … für mich alles keine Verlockung mehr, im Gegenteil. Die beiden Els aber genießen ihre entspannten Zeiten, ganz egal, wie die Lage ist. 🙂

Eine Bildergeschichte

Finde die Katze

Krrrrr – da isse, da isse, da isse krrrrrrrr

Ach, da isse ja!

Ja, aber warum schimpfst Du denn so, kleiner Zaunkönig?

Oh, was ist das?

Ohwei – koooooomm, schnell, koooommmmm, Mauski!!!

P.S. auch Elsa ist nicht wirklich beliebt – die Zaunkönigbilder sind beim spazierengehn im Garten mit ihr entstanden! Der kleine Kerl läßt sie nicht aus den Augen, schimpft furchtbar – und kommt mir dabei noch viel näher als hier. Aber ist trotzdem sauschwierig zu knipsen… Es muß mindestens zwei Paare im Garten geben, den einen hier im Hof, wo El Mauski nah beim Nest herumturnt – und den Wüterich im Garten. Der begleitet uns von Frühstücksplatz bis zum blauen Vogelhäuschen, ich geh davon aus, daß sein Nest irgendwo im Gestrüpp der Totholzhecke sitzt, mag aber nicht genauer suchen.

Osterimpressionen

Tatsächlich blühen die allerersten beiden Blumen im Kräuterrasen! Das rosafarbene ist, wie vermutet, der Reiherschnabel (Erodium cicutarium) aus dem Tütchen. Das weiße ist die Vogelmiere (Stellaria media). Die ist überall, also auch dort *g*  Es sind unglaublich viele Sämlinge, verschiedene, zu sehen. Ich meine, Braunelle zu erkennen, was mich freuen würde, denn die fehlt mir schon lange im Garten. Ich hab sie nur an einem winzigen Fleck im Staudengarten-Beet-Weg. Da hat sie sich selbst hingesetzt und breitet sich jährlich um vielleicht einen Zentimeter aus *gg* Dann gibts einen neuen Käfer zu bewundern. Schokolinus Osterius, der Oster-Schokokäfer. Er hatte sich in der Mauer versteckt…. Und was ist das da rechts?  Das da rechts zeigt exemplarisch, wie der Herr F. kocht. Liebevoll und langsam…. hier ist er dabei, jedes einzelne Bärlauchblatt abzuwaschen und zum abtropfen aufzuschichten …. als ich reinkam und das sah, MUSSTE ich einfach ein Foto machen! 😉 Das Pesto ist superlecker, aber wenn ich da länger zusähe, bekäme ich ein Magengeschwür. Muß ich aber nicht, zum Glück *gg*

Was zeigt das nächste Foto? Das zeigt die beiden Els Sekunden NACHDEM sie freundlich genäselt haben. Wieder war ich zu spät…. Das haben sie übrigens auch gestern wieder getan – nur wenige Minuten nachdem Elsa vor lauter Angst wiedermal einen Haufen unter sich gelassen hatte: sie war in den Anbau gelaufen, etwas später war El Mauski reingekommen und auch dorthin gegangen. Und als der Herr gucken ging, Minuten später, saß Elsa aufs Bett gekauert in der hintersten Ecke und El Mauski kam dem Herrn F. von unterm Bett entgegen und wirkte verstört. Was genau vorgefallen ist, wissen wir ja nicht, aber es roch nicht gut, und als El Mauski und Elsa wieder glücklich getrennt und woanders waren und ich gucken ging, fand ich auf dem Bett in der Ecke, wo Elsa gekauert hatte, das Häufchen 😦 Ach je.

Tags zuvor hatte es Spot on gegeben, weil El Mauski mehrere fette Zecken angeschleppt hatte. Schon von den vorherigen Katzen kannten wir es, daß sie das völlig unterschiedlich wegstecken. Hier wieder eine Überraschung: El Mauski, das nervöse Hemd, hat sich kein bißchen dran gestört, daß ihm das Fell zwischen den Schultern auseinandergepult und das nasse Zeug draufgetropft wurde. Er fraß einfach weiter. Dagegen die sonst ja schön anfaßbare Elsa (ich kann sie inzwischen einfach von des Herrn Knien auf meinen Schoß heben – platsch, bleibt sie liegen und schnurrt. Zum Beispiel): Panik im Blick, und nix wie weg! Nicht mal ihr Futter konnte sie wieder vorlocken, und einige Zeit durfte keiner von uns sie anfassen. Den ganzen Tag über blieb sie schreckhaft und wirkte angeschlagen.

Dann noch die wilden Tierchen. Rotschopfige Pelzbiene (Fotos), Ölkäfer, Zitronenfalter, Kleinen Fuchs, Acker-, Stein-, Erdhummel gibts derzeit häufig zu sehen. Sonne auch. Wir haben angegrillt und ein Osterfeuer gemacht, außerdem die Bienen durchgeguckt und die Honigräume aufgesetzt, denn der Raps beginnt schon zu blühen. Viel zu früh mal wieder, höchstens die Kringelchen sind schon so weit. Die anderen Völker sind noch nicht stark genug, um ordentlich Honig einzutragen, und ihre Brutnester sind lückig. Es hat nachts ja ordentlich gefroren, und wenn dann zu wenig Bienenmasse da ist, um das Brutnest warmzuhalten, dann stirbt da schon die ein oder andere Made…. aber wir sind ja nicht auf riesigen Honigertrag angewiesen, solange die Völker gesund und munter sind ist alles gut. Und abends fliegen die Fledermäuse. Anja, die Fledermauspäpplerin, schrieb,

bei den Nachtfaltern und Fluginsekten schaut es wohl leider aktuell nicht so gut aus. (…) Überall fallen die Fledis abgemagert vom Himmel und schaffen es nicht mehr in ihre Quartiere.

Wir haben noch keine gefunden. Die, die wir sehen, sausen vor dem erleuchteten Fenster hin und her – wie jedes Jahr. Sie wissen halt: wo hell, da Insekten. Hoffen wir, daß es genügend für sie sind. Ich hoffe doch – wozu haben wir denn schließlich einen schönen Naturgarten??

Die blaue Blume Hoffnung…

… blüht: In den letzten ist es Wochen „normal bis ohje“ zugegangen (wobei „normal“ bedeutet: ignorieren bis fauchen, Elsa paßt auf und flieht, falls sie woanders als auf ihren sicheren Plätzen ist, wenn Mauski reinkommt. Manchmal gibt es sehr freundliche Nase-an-Nase-Begrüßungen. „Ohje“ heißt: Mauski trifft unvorhergesehen auf Elsa und geht sie daraufhin so heftig an, daß sie einen Haufen unter sich läßt vor Angst)

Seit zwei Tagen aber geschehen unerhörte Dinge:

  • Elsa wagt sich wieder ins Obergeschoß, läuft dort herum, kommt des Nachts mit hoch und schläft bei uns
  • Mauski begegnet ihr dort, beide gehen auf Spannung. Der Herr F. spricht Mauski an und geht (wie er es wollte) runter – und Mauski kommt mit! Elsa folgt, als Mauski mit dem Herrn im Bad ist.
  • im Garten: Elsa hat eine Maus gefangen und spielt mit ihr. Mauski kommt, sieht Elsa. Erstarrt. Schleicht zu ihr hin. Irgendwann sieht sie ihn und – spielt weiter! Mauski immer näher. Irgendwann flieht Elsa dann doch, Mauski hinterher – aber kein Geschrei, nirgends, und kurze Zeit später kommt Mauski zurück und sucht Elsas Maus (die die Chance ergriffen hat, in ihr Mauseloch zu fliehen)

Es ist wie ein geplatzter Knoten! Wir hoffen, daß es so bleibt, oder zumindest immer mehr in diese Richtung gehen wird, wenn Rückschläge kommen.

Ich hätte Euch soooo gern ein „Nase an Nase“-Foto gezeigt, aber niemals begrüßen die beiden sich so nett, wenn der Fotoapparat zur Hand ist….

 

Es frühlingt….

Alle Tiere suchen nach Nistmöglichkeiten 😉

Scherz beiseite – ich fürchte, die Vögel werden SEHR sorgsam ihre Nistplätze aussuchen müssen. Die Blaumeisen im blauen Häuschen sind fein raus, aber für Amseln und Co sehe ich schwierige Zeiten bevorstehen!

Bisher allerdings machte El Mauski seinem Namen Ehre und musste nicht in El Vogeli umbenannt werden. Möge es so bleiben!

Abendliches Beingewirr und andere Katzendingse

🙂

Tatsächlich hat sich in den Tagen vor und während unserer Abwesenheit einiges zurechtgeruckelt. Elsa geht selbstbewußter durch die Klappe (wenn sie auch lieber auf geöffnete Türen oder Fenster wartet), rein fällt ihr leichter als raus. Und untereinander ists meist recht ruhig. Auch da wird Elsa selbstbewußter, nun haut sie ab und an ohne vorheriges knurren oder fauchen nach El Mauski. Das läßt er sich allerdings nicht gefallen – das endet dann doch mit einer Elsa unterm Buffet und einem Mauski davor. Da aber selbst das nicht wirklich „ernst“ wirkt, habe ich beschlossen, zu versuchen, mich nicht mehr einzumischen. Mal sehen, ob ich das 1. hinkriege und 2. welche Folgen es hat. Mein Gefühl ist, daß sie das jetzt alleine geregelt kriegen.

Mauski hat ein lustiges Spiel neuentdeckt: Maus rein- und damit die Menschen auf Trab bringen. Nachdem ich zweimal mit Mauski (hocherhobenen Schwanzes, der fand das wirklich lustig!!) sowie derselben Maus die Runde grünes Zimmer- Flur- raus gemacht hatte, hab ich meine Taktik geändert: nun fliegt die Maus raus, aber der Mauski bleibt drin. Das findet er weniger lustig, und ich hoffe, daß das bedeutet, daß er sich früher oder später dieses Spiel wieder abgewöhnt….

:-) El1&2

fällt leider flach.

Pausenbild

So schön es mit Elsa und mit El Mauski einzeln für sich und in ihrer Beziehung zu uns vorwärts geht, so sehr stagniert die Entwicklung in ihrer Beziehung zueinander.

Nach wie vor wagt Elsa kaum eine freie Bewegung, wenn Mauski zugegen ist – aus gutem Grund: es ist unvorhersehbar, wann er sie einfach ignoriert und wann er einen Ortswechsel/ einen Sprung vom Stuhl oder Fensterbrett /… mit „hinterher“ quittiert. Schnell bewegen kann sie sich nie, da geht er sofort hinterher.

Wenn ich Elsa rufe und er hört es – sofort ist er da. Manchmal scheint er nur gucken zu wollen (denn er ist auch sofort da, wenn irgendetwas anderes passiert), aber man weiß es halt vorher nicht – und Elsa offenbar auch nicht, denn sie flieht sofort.

Elsa sucht sich ihre Nischen:
Sie geht mit mensch raus, wenn Mauski außer Sicht ist.
Sie kommt zur Klappe rein – wenn man sie zuvor ruft oder selbst reingegangen ist (ich interpretiere das so, daß sie dann davon ausgeht, daß wir für einen sicheren Eingang sorgen)
Sie kommt hervor, sobald sie am Klappengeräusch hört, daß Mauski in einen anderen Raum gegangen ist, und spielt, erkundet die Zimmer, sitzt am Fensterbrett – alles, bis der große Kater wieder reinkommt: weg! Mal hektisch, mal eher ein ruhiger Rückzug. Aber: weg. Immerhin nicht, wenn sie ruhig daliegt. Dann bleibt sie, beobachtet El Mauski aber genau.
Sie liegt auf dem Schoß, schnurrt und läßt sich durchkraulen, auch vom Herrn F. – und fährt zusammen, sobald sie die Klappe hört, bleibt aber ebenfalls liegen.

El Mauski ist wesentlich ruhiger geworden (bloß in den letzten zwei Tagen wieder nicht, keine Ahnung, was ihn umtreibt):
Er liegt auch mal stundenlang im Fellsessel oder auf dem Fensterbrett.
Er lässt sich kraulen
Er hat ein schöneres Fell und rundere Formen.
Er ist superknuffig draußen, wenn er maunzend überall dazwischen ist und auch drin, wenn er sich rollt und dabei putzt und vor sich hin quiekt – aber er kann und kann es nicht ertragen, Elsa in Bewegung zu sehen.
Der Kater weiß ganz genau, daß wir nicht wollen, daß er Elsa angreift. Er läßt sich von uns leicht ablenken, manchmal haben wir sogar das Gefühl, er WILL abgelenkt werden – aber wir kriegen ja nunmal nicht immer mit, was los ist. Und manchmal besteht er drauf, sie zu maßregeln. Dann gibt es keine Ruhe, bis er sie einmal „so richtig“ eingeschüchtert hat. Vor allem aber können wir nichts dagegen tun, daß Elsa vorsichtshalber von selbst ihre Bewegungsfreiheit einschränkt.

Bei allem Hin und Her gibt es immerhin auch Momente wie den gestern, als El Mauski in die Küche stürzte (er flitzt, stürzt, eilt fast immer *gg*) und sah, daß Elsa gleich umme Ecke saß. Er stoppte ab, ging aber weiter flotten Schrittes stracks auf sie zu, sie blieb mit gespitzten Ohren sitzen – Nase an Nase- Begrüßung, dann senkte Mauski den Kopf und schubste Elsa ordentlich mit der Stirn – und noch einmal näselten die beiden, Elsas Kopf vorgestreckt zum Mauski hin! 🙂
Erst dann trat Mauski einen Schritt zurück – und Elsa?
Ging.
Stracks unters Buffet.

 

Nass, Teil eins

Es ist schier unglaublich, wie viel Wasser in den letzten Wochen von oben herunterkam. Der monatelang so gut wie oder gar ganz ausgetrocknete Teich ist nun so voll, daß der Zulauf schon fast im Wasser steht – nur noch wenige Zentimeter sinds bis dahin – erstmals seit ich hier wohne ist der Teich SO voll!!

Draußen sind sämtliche Pfade, die wir nutzen, um mit den Katzen oder sonstwie durch den Garten zu gehen, sobald es zehn Minuten Regenpause gibt, schlammig-rutschig – erst recht seit der Holzaktion…. Aber heute morgen war es trocken! Also nix wie raus; Mauski L’inspecteur hat das mal mit mir begutachtet:

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Heute habe ich fünf oder sechs Schubkarren brennholzfähiger dünnerer Äste zum zersägen in den Hof geholt – Haufen zwei, rechter Teil, ist nun dezimiert. Danach war Mauski einkringelreif – DIE Chance, mit Elsa rauszugehen, denn tatsächlich schien inzwischen sogar die Sonne.

Die Dame war eigentlich viiiiiiel zu müüüüüüde, aber nach ein wenig Leckerli-Motivation meinerseits stand sie eh schon. Da kann man dann auch mit raus…. *gg*

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Wie man sieht, konnten wir die Zeit sogar für ein kleines Sonnenbad nutzen. Ich auf meiner schönen, neuen Mauerbank (so hatte ich mir das gedacht mit meinem Frühlingssonnenplätzchen, und es wächst schon richtig viel auf meinem Stück Kräuterrasen davor), Elsa malerisch eingerahmt von schon zu knospen beginnenden Zierjohannisbeerblüten auf dem Tunu 🙂

So macht das richtig Spaß mit den Katzen. Wenn Mauski laut maunzend durchs Geäst schnüffelt oder Elsa mir jedesmal freudig entgegenläuft, wenn ich mich hinhocke, wenn beide (einzeln natürlich *seufz*) immer in der Nähe sind und gucken und voller Abenteuerlust herumspringen – das ist einfach schön, da finde ich mich immer wieder mit einem lächeln im Gesicht wieder.

 

Nix da!!!

Der Sturm tost, und wir wollten aufräumen, was gestern bei der Draußen-Aktion übrig geblieben war. Also rein in die Arbeitsklamotten, da sehe ich einen flehentlichen Blick: Elsa will mit raus! Okay, erst einen Spaziergang am Ackerrand, während der Herr F. fleißig beginnt, Stämme auf die Karre zu packen, um diese nach vorn zu fahren.
Als ich grad auf dem Scheitelpunkt meiner Elsa-Wanderung bin, fängt es an, waagrecht zu regnen.

Nix da spazierengehen, sagt Sturm Viktoria…. okay, okay, ich wollte eh grad umdrehen!

Natürlich werden im Regen die Böen doller, gut, daß es nirgends einen hohen Baum gibt, dessen Äste uns auf die Köpfe fallen können. Ich sehe nach Elsa – wo ist sie bloß???? Stehe, gucke – da höre ich ein lautes „quaaaak“ – ah, woher kommt das? Ich sehe nix, bleibe stehen – noch eins, und weitere folgen, bis ich Elsa endlich orten kann – sie ist schon auf meiner Höhe, bloß auf der anderen Knickseite im Gebüsch gut getarnt und voll genervt, weil ich nicht weitergehe *gg*. Also gehe ich weiter und nehme noch gleich ein paar kleinere Äste mit vor. Elsa kommt denn auch angeschossen, sobald ich an der Wigatür angelangt bin, und offenbar hat sich auch der Herr F. bis nach dem Regen nach drin verzogen, aber…

Nix da aufräumen, sagt mir das Bild des Elends, das mir drin entgegenspringt: der Herr F. nämlich liegt mit Verband ums Schienbein und hochgerecktem Fuß auf dem Sofa!

???

Er hatte dem auf den Hof fahrenden Mieter zugewinkt, während er einen Stamm ablud und deshalb nicht mitgekriegt, daß die Karre kippte – rumms, ans Schienbein! Und was? Eine Ader ist offenbar geplatzt, jedenfalls hatte er sehr schnell eine große Beule da unten!

Woran erinnert uns das? Na, an meinen Unfall…. ich hoffe, für den Herrn F. geht das besser aus, ohne OP und so, weil er schneller gehandelt hat. Im Moment liegt er mit Kühlakku und Verband immer noch da unten. Wat’n Schiet!

Und – Beule – da war doch noch was? – Genau, der Mauski!!
Nix da, schnelle Besserung: der Kater ist immer noch bebeult. Von vorn sieht er eigentlich normal aus, auch das Auge ist wieder ganz zu öffnen. Und außer, daß er ab und an den Kopf schüttelt, benimmt sich der Kater total normal (was bei El Mauski halt so „normal“ ist…..*seufz*) – aber die Stirn ist von der Seite gesehen immer noch rund vorgewölbt wie bei einem Kitten, und auf der linken Seite ist ein „Horn“, mit anderen Worten: die Beule ist ANDERS, aber nicht deutlich KLEINER. Es zeigt sich aber auch weiterhin nirgends eine Stelle, wo sich das ganze öffnen will. Wahrscheinlich baut es sich von innen ab und es dauert daher länger. Hoffe ich. Und vor allem hoffe ich, nicht nochmal zum TA zu müssen….

Wunder….

Beweisfoto!!

Der sehr angeschlagene Kater mit der dicken Beule kam soeben völlig freiwillig auf meinen Schoß, saß dort über eine halbe Stunde, kringelte sich später sogar ein, ließ sich kraulen – und schnurrte!

Doppelt verwunderlich: Erstens: Mauski – mein Schoß. Zweitens: Mauski, elend, mein Schoß. Denn normalerweise zieht er sich zurück, wenns ihm elend ist.

Ich hoffe, er hat gemerkt, daß wir für ihn da sind und ihm Sicherheit geben können. Ich hoffe, es liegt nicht daran, daß ihm so sterbenselend ist, daß er nicht mehr weiß, was er tut….

Jetzt liegt er auf dem Sofa. Elsa kam rein (diesmal wieder nur mit vorherigem rufen), hat ihn nicht gesehen und kam aufs Sofa gehüpft …. Mauski hatte sie schon zuvor unter Beobachtung, rührte sich aber nicht. Dann sah Elsa ihn. Salzsäule, umdrehen, runter, unters Buffet…. Mauski blieb liegen. Das sollte sie sich merken, und nein, es ist NICHT seinem elenden Zustand geschuldet, auch zuvor schon hatte er sich so ruhig gezeigt. Aber Elsa glaubt es einfach nicht…

Und jetzt gehts los zum Tierarzt, der Herr F. müsste bald hier sein, und dann noch den Kater in die Box kriegen *seufz*. Ich werde an dieser Stelle updaten.


Das ist nicht gut gelaufen – Mauski roch Lunte und wollte trotz Hungers nicht in die Box. Eine halbe Stunde später mit Naßfutter dann doch, aber ich komme mir vor wie eine üble Verräterin, hab ich ihn doch mit Engelszungen gelockt – und dann den Hintern reingeschubst und zugemacht, der arme Kerl! Und das, wo er grad zum allerersten Mal… Schoß… und so…. ach, mir ist elend zumute!!! 😦

Aber jetzt isser versorgt (fiebersenkendes, antientzündliches Schmerzmittel, Antibiotika für vier Tage) und wieder daheim. Und wir hoffen, er wird es uns nicht nachtragen.