Die gute Nachricht des Tages – und die schlechte(re)

Die gute Nachricht:

Der Dicke ist wieder ganz der Alte.
Also, wirklich „der Alte“ *g*: nach wie vor sieht er oft struppig aus, es gibt Filzklümpchen im Fell, er ist oft etwas steif, selbst der Laserpointer lockt ihn höchstens mal für zwei, drei Minuten zum Spiel (und das nach einmal laufen meist liegend)…. aber er ist wieder laut, er hat gute Laune, er liegt auch wieder länger schnurrend zum schmusen auf des Herrn F.‘ Bauch, und er geht wieder raus statt aufs Katzenklo – es war wohl wie die Tierärztin meinte: Blasenentzündung UND Würmer, denn nach dem entwurmen wurde der Bauch wieder weich und der Kot hart. Es hat dann noch einige matte Tage gedauert, aber seit vorgestern ist unser Dicker wieder genau so wie vor der Krankheit. Das erleichtert uns sehr, ist es doch bei einem so alten Kerl nicht selbstverständlich 🙂 Sogar das Leckauge leckt nicht mehr.

Die schlechte Nachricht:

Ich bin auch wieder ganz die Alte.
Nach einer 5-Tage-Woche (Personalengpaß), von der drei Tage RICHTIG heftig waren, aus unterschiedlichen Gründen, fühle ich mich wieder k.o., der Rücken schmerzt, die Füße kribbeln, des Nachts wache ich auf, weil das rumdrehen wehtut, und die Fingergelenke…… tschä.

Aber – positiv denken – jetzt hab ich drei Tage zum erholen, und dann ist ja die nächste Woche auch eine kürzere, wg. Feiertag, der zum Glück auf einen meiner Arbeitstage fällt. Trotzdem überlege ich immer öfter, was denn wohl eine körperlich weniger (und seelisch ähnlich wenig) belastende Alternative zu meiner jetzigen Arbeit wäre – die mir prinzipiell ja Spaß macht, WENN einer der Tage ist, an dem ich sie „vernünftig“ machen kann, d.h. ohne ständige Hektik und daraus folgende Belastung für den ganzen Körper.

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Besser.

GESTERN haben wir dann doch lieber die Hecke zu Nachbars geschnitten als wandern zu gehen, denn die Temperaturen hatten sich erfreulich erhöht, und im Hof wars auch nicht so naß, daß das unmöglich gewesen wäre. Dann wollten wir uns ein Käffchen machen – und rrrrring – de ole Mann konnte einen Tag früher aus dem Krankenhaus als geplant. Gut, daß wir nicht grad mitten in der Geltinger Birk waren…. also ab nach Damp, ihn eingepackt – und danach war ich auch wirklich gartenreif: de ole Mann hat uns geschlagene zwei Stunden lang ohne Unterlaß vollgesabbelt – offenbar musste jedes Wort raus, das er in den letzten drei Tagen an Niemanden hatte richten können. Von „was war im Krankenhaus“ über Kindheitserinnerungen, altbekannte Verwandtschaftsthemen und zum gefühlt dreihundersiebenundzwanzigsten Mal die leidige Einkaufsliste (die sie donnerstags durchgeben müssen, um freitags beliefert zu werden, und die wöchentlich für kleinere Katastrophen sorgt, weil de ole Fru nach ihrem Schlaganfall noch Wortfindungsstörungen, aber trotzdem ganz bombenfeste Vorstellungen von Erstellungszeitpunkt, Aufteilung und Inhalt der Liste hat, ungeachtet dessen, daß ER sie schreiben und auch vorlesen muß ….) war alles dabei und ich danach total erschossen…. Bevor es heim ging, fuhren wir aber noch bei Freunden vorbei, um die angebotenen Äpfel zum trocknen zu sammeln – und spontan auch noch Zwetschgen. Dann ENDLICH nochmal anderthalb Stunden RUHE und SONNE (und buddeln und steineschleppen – Entspannung halt *gg*), bis es klamm wurde. Also rein, Zwetschgen, Hefeteig, Streusel, Abendbrot bereiten, essen, Zwetschgenkuchen und Crumble machen – und nicht allzulange danach ins Bett fallen….. so kanns weitergehen (allerdings ohne Wörterdurchfall, bitte *gg*) Aber das Wetter soll schlechter werden. Mal sehn.

HEUTE ist das Wetter wieder düsterer, aber wir wollen trotzdem los. Mal sehn, vielleicht sogar mit wotansweb und ihrem Hund. Wir hoffen, daß das Regengebiet ein wenig weiter nörd- oder südlich abregnet und wir es „nur“ mit fehlendem Sonnenschein und Wind zu tun haben werden. Die TÄ hab ich angerufen. Sie meint, da das Antibiotikum offenbar anschlägt (pieschen und trinken sind kein Thema mehr), kann die Geschichte mit dem Durchfall auch eine schlichte Wurm-Sache sein, die Gleichzeitigkeit sieht sie als Zufall. Also mal abwarten, was nach dem Antibiotikum, also ab Montag, passiert (gleichzeitig entwurmen sollen wir nicht) und es dann evtl mit entwurmen versuchen. So ein Antibiotikum kann auch als Nebenwirkung Durchfall machen, aber der ging ja schon vor der Medizingabe los. Trotzdem – KANN ja auch sein, ohne das Antibiotikum wäre er schon wieder weg. KANN vieles…… Jedenfalls macht der Dicke einen deutlich muntereren Eindruck als noch vor zwei Tagen, hat Hunger und benimmt sich wieder ganz normal, insofern hab ich Muße, das abzuwarten.

Urlaub

Der Urlaub zeigt sich nicht sehr entspannend

  • Der Dicke ist noch nicht wieder wirklich gesund, aber auch nicht schlimm krank, denke/ hoffe ich (ich kopiere mal, was ich auf unterwegsmitmirs Nachfrage vorhin als Jetztstand schreiben konnte: Er wirkt recht munter, hat guten Appetit, will und geht raus, aber – Achtung, unappetitlich – er kackt noch immer sehr breiig. Die Pieschabstände sind größer, die Pieschhäufchen im Klumpstreu-Klo auch, aber noch nicht ganz normal. Und draußen trinkt er auch weiterhin sehr viel. Der Bauch fühlt sich so an, wie bei mir auch, wenn ich Magen-Darm hab: härter und angespannt. Ich glaube nicht, daß das die Blase ist. Sollte heute über Tag nicht eine echte Änderung eintreten, rufe ich morgen nochmal die TÄ an zum besprechen, ob kommen doch nötig ist.)
  • De ole Mann ist im Krankenhaus, um evtl Nerven in seinem Nacken, der ihm – Verschleiß – schmerzhaft zu schaffemn macht, veröden zu lassen und ist völlig überfordert. Er versteht nicht, was gemacht wird und warum, behält nicht, was ihm gesagt wird (zB den Zeitplan) und quengelt, während de ole Fru daheim sich allein so durchschlägt.
  • und ich, wie ich so bin, habe wegen dieser Dinge schlechte Nächte und bauchwehbehaftete Tage.

… out of the dark …. (Eutiner Schloß)

Gestern habe ich beschlossen, daß zumindest ich ab heute nicht weiter (meist innerlich) quengeln will. Beim Dicken werde ich morgen mit der TÄ reden, den ole Mann können wir abholen, wenn er anruft, bei de ole Fru waren wir gestern, heute ist sie anderweitig „versorgt“ – da muß ich mir die Restzeit nicht selbst schwer machen. Mal sehn, ob der Herr F. zustimmt, einen etwas weiteren Gang zu machen (ich überlege grad an „Geltinger Birk“ rum, leider hab ichs zwar jetzt auch noch mit den Achillessehnen, trotz Nichtstun, und überhaupt tut ständig was weh, aber ich schätze, momentan hilft nur ignorieren, auch da bin ich ja „dran“) Unsere zwei Tage weg waren bis auf die Sorge um den Dicken richtig fein, da gibts irgendwann nochmal Bilder, empfehlenswerte Unterkunft und Gegend….. und heute scheint wenigstens mal wieder die Sonne, auch wenns so kalt dabei ist, daß wandern die einzige Option ist (gestern und vorgestern hatten wir 13° bei Regen…., der Garten ist pitschnaß, so daß dort was zu machen eher nicht drin ist) Also los, Fjonka, raff Dich auf, weg vom Bildschirm, raus in die Sonne!

 

 

Der Dicke ist krank

Am Sonntag vormittag beobachteten wir, daß er dauernd raus geht pinkeln, aber immer nur gaaaaanz wenig rauskommt, abwechselnd trinkt er dann auch viel. Wir sind trotzdem die zwei geplanten Tage weggefahren, aber heute früher heimgekommen, um das beobachten und um 16 Uhr, wenn sie öffnet, gegebenenfalls der TÄ berichten zu können.

Beim wiederkommen vorhin fanden wir unseren Kater in derselben Lage vor, mehr als eine halbe Stunde hält er es ohne Klogang nicht aus, der arme Kerl. Die Nase ist immerhin kalt und feucht und Appetit hat er auch. Allerdings: jetzt hat er auch noch ein wenig Durchfall, den fanden wir im Katzenklo recht frisch vor, und vorhin hat er sich erbrochen. Ich mach mir ziemlich Sorgen, mal sehn, wie das weitergeht 😦


Dienstag. TÄ meint: entweder Blasenentzündung oder Stein, das ist bei Katern schwer zu unterscheiden. Erstmal auf jeden Fall Antibiotikum und gut beobachten, ob er (genug) Urin absetzt. Bauch durchgetastet, schmerzfrei, also wahrscheinlich Blase. Katzenklappe geschlossen, ich beobachte – aber, wie das so ist, seit Punkt 16 Uhr (Anruf TÄ) liegt der Dicke selig im Fell vor dem Ofen…. allerdings konnten wir ihn wecken, zur Antibiotikumgabe. Hat er aufgegessen wie ein Leckerchen. Und sich dann wieder ins Fell verzogen, hat also jetzt seit zweieinhalb Stunden nicht mehr aufs Klo verlangt wo er zuvor alle 10-30 Minuten (!) rausging und ein paar Tröpfchen ließ. Spontane Selbstheilung durch Ofenwärme?????

Falls der Bauch anschwillt oder schmerzhaft wird oder es am FR noch nicht deutlich besser ist – bei der TÄ melden!

Daumen drücken 🙂 Deshalb, weil er jetzt erstmal in Ruhe schläft, immer noch Appetit hat und die TÄ keinen Großalarm geschlagen hat, bin ich erstmal etwas beruhigt.


Mittwoch Die Pieschhäufchen (Häufchen weil Klumpstreu im Klo) sind größer, die Pieschabstände kleiner seit gestern nachmittag, normal aber ists noch nicht. Trinken: Drin büschen, aber draußen RICHTIG viel und lange, zweimal hintereinander. Durchfall hat der Arme nach wie vor, aber er wirkt interessiert und lebendig, frißt gut (auch die Antibiotika), möchte raus (wir gehn dann mit, ich will wissen, was rauskommt aus der Katze) und die Nase ist kalt und feucht.


 

Wachkater

Gerade eben:
sitze oben am Computer, da höre ich den Dicken schreien. Langgezogene, laute Rufe.
Oh, Sch***, denke ich, rufe, schon im aufstehen und runterlaufen, nach ihm, aber er verstummt nicht. Kopfkino von blutendem, zusammengebrochenen Kater …
Ich also immer den Schreien nach, in den Wintergarten – sitzt er dick aufgeplustert im Türspalt und schreit. Vor ihm, draußen, ein großer, halblanghaariger dunkelbrauner Kater, starrend.
Ich überlege, dann haue ich von innen fest gegen die Tür – mit dem erwünschten Effekt: Draußenkater erschrickt so, daß er hochfährt, umdreht, abhaut. Dicker richtet sich aufgeplustert auf und faucht ihm hinterher. Kater bleibt zögernd stehen, dreht den Kopf gen Tür, ich reiße die Tür auf, rufe „HAU AB“, was er dann auch im Galopp tut.
Unser Alterchen hat die Tür gut bewacht, der Fremde ist nicht reingekommen!

De ole Katt

Heute hatten wir die Tierärztin im Haus, weil unser Dicker in den letzten Tagen nicht ordentlich fressen wollte – sogar Trockenfutter, sonst sein Ein und Alles, hatte er liegenlassen, immer nur wenig Appetit, obwohl er gequengelt hat. Und sich übergeben hat er auch mehrfach, Gras gefressen ebenfalls….

Er hat sich recht brav gefallen lassen, daß sie ihm ins Maul geguckt hat, die Lymphknoten abgetastet, den Bauch durchgeknetet, die Schleimhäute angeguckt….

Fazit: nichts festzustellen, guter Zustand für einen so alten Kerl,. Alles gut, keine Auffälligkeiten; eventuell Probleme mit zu vielen Haaren (Fellwechsel). Der Tipp war, ihm ein Stück Butter anzubieten, zum flutschen lassen 😉 Naja, ein Weilchen dran geleckt hat er, ein wenig was ist drin. Mal sehn, ob’s langt und hilft.

Außerdem, falls das nix nützt, ein paar Tipps zum ausprobieren:

  • Futter anwärmen (GERUCH!!)
  • anderes Futter (ruhig mal auch das billige Aldi-Futter probieren, manchmal muß es ganz was neues, anderes sein – alte Katzen seien da manchmal etwas wunderlich)
  • er soll allerdings täglich etwas fressen (wusste ich, hat er bisher auch), damit Nieren und Leber keinen Schaden nehmen
  • falls nicht, doch TA – Blutbild. Aber momentan sieht sie dafür keinen Anlaß.

Als sie da war, hat er übrigens, nach der Untersuchung, sehr freudig ein ein paar Test-Bröckchen genommen, sogar mit „gimme five“ und hinterherjagen und so….. Vorführeffekt?

 

Muskelkater

Heute bin ich die schmerzensreiche Fjonka. Das bin ich deshalb, weil gestern herrlichstes Wetter war, der Garten auf mich gewartet hatte und ich seinen Rufen nicht widerstehen konnte. Eins ergab das andere:

Ich wollte mit des Herrn F. Hilfe ein weiteres Stückchen gen „mehr Natur“ gehen. Und zwar, indem die erste der zahlreichen Forsythien ausgebuddelt werden sollte. Ersetzt werden würde sie, sollte dies klappen, von dem Pfaffenhütchen, das sich selbst im Hof direkt am Kellerschacht vor bestimmt 7 oder 8 Jahren angesät hatte. Es stand am Eckpfosten des Staketenzauns, und so hatte ich die dünnen Zweige des Sträuchleins, das da wuchs und von dem ich, bis es im letzten Jahr zum ersten mal Früchte getragen hatte, nicht wusste, was es für eins war, einfach immer um die Staketen herumgewunden. Inzwischen zeigte sich aber: das wollte ein ausgewachsener Strauch werden, und als solcher würde es erstens an dieser Stelle nicht gerade glücklich werden und zweitens über kurz oder lang der Kellerschachtmauer mit seinen Wurzeln Probleme bereiten. Also wollte ich versuchen, ob es umpflanzbar wäre.

tatsächlich war es ein viel kleinerer Akt als gedacht, die Forsythie auszubuddeln – man sieht, wieso, wenn man sich den Wurzelstock betrachtet, den ich als Totholz und Deko vors neue Beet gesetzt habe:

Ganz schön wenige Wurzeln für so einen ex-großen Strauch….

A propos neues Beet: man sieht schon eine Menge Keimlinge, wenn man genau hinschaut:

Aber weiter im Text: das Pfaffenhütchen einzupflanzen war das kleinste Problem – aber woher Erde fürs Pflanzloch nehmen? Was wir da rausgeholt hatten, das bestand – wie überall bei mir – fast nur aus Gierschwurzeln….. also musste ich tun, was eh nötig wurde: den Kompost umsetzen. Aber einiges davon wollte erst einmal gesiebt sein, denn ich brauchte auch Erde für die Pflanzen, die ich zugunsten des Naturgartenvereins beim Landmarkt in Gottorf, auf dem wir wieder mit den Stand betreuen werden, gegen Spende abgeben werde. Also Karre und Kompostsieb raus, eine Karre vollgesiebt – aus dem Thermokomposter – dann den Rest rausgeschaufelt und dem Pfaffenhütchen zugegeben. Und dann aus dem Kompostgitter den Thermokomposter gefüllt, den Rest aus dem Gitter hinten aufs Beet, weil ich da auch ’ne Masse Placken rausgeholt habe, denn seit dem letzten Jahr passiert der Giersch die Edelstahlbarriere von unten – für ein paar Jahre hats gereicht, aber daß das einfach nicht tief genug war, hatte ich ja von Anfang an geahnt…..

Sieht nach wenig aus, ist aber SEHR viel Arbeit gewesen…

Naja, und nebenbei gibt es natürlich immer eine Menge zu entdecken……

3 davon liegen dicht nebeneinander im Boden, etwa bleistiftdick die Löcher – aber ich habe Niemanden gesehen, der ein- oder ausgeht

der Wollschweber im Lungenkraut – erwachsen saugt er nur Nektar, als Larve andere Insektenlarven aus….

erst letztes Jahr gepflanzt – schon in prächtiger Blüte: Primula elatio, die Waldprimel

aufgefüllte Erde vor blühendem Garten 😉 – schön, das Frühlingsgrün!!

Das Beet mit den Karden und der Wildpflanzen-Saat vom vorletzten Herbst

Auch vom letzten Herbst: die gelbe Taubnessel . Hatte ich im Topf eingesetzt, weil ich noch nicht wusste, wohin damit – und ein Absenker hat sich selbst daneben hingepflanzt 🙂 Der darf bleiben….

Der Rest aus dem Topf aber kommt dahin, wo ich vorgestern gewütet hatte *g*. Hinten sieht man schon die ersten Töpfchen für Gottorf

Keine Ahnung, wie der dahin kommt, aber er ist seit ein paar Jahren da: der gefleckte Aronstab

Richtig gefreut haben wir uns über den Dicken – wir standen so beim Futterplatz rum und guckten nach ichweißnichtwas, da kam er an und maute fröhlich. Bekam aber wohl nicht genug Beachtung – und wie ein junges Kätzchen ist er übermütig 2 Meter rauf auf den Schneeballstrauch – und gleich wieder runter, um mit gebogenem Schwanz wegzusausen! Ich erinnere: 20 wird er im Mai! Die Schmerztröpfchen scheinen zu helfen 🙂 Überhaupt ist er bei dem schönen Wetter auch wieder mehr draußen. Aber auch nach wie vor sehr viel schlafend im kühlen Haus….

Jedenfalls habe ich von diesen Aktionen heute unsäglichen Muskelkater! Und es sind (natürlich) noch Restarbeiten über…….

Eine Schubkarre voll Erde steht noch rum, das Gitter muß noch neu aufgestellt werden

Und hier, wo wir das Pfaffenhütchen ausgegraben hatten, liegt ein Riesenhaufen „Zeug“ *g*

Nebenbei hatte ich ja auch noch die Randsteine ausgegraben (die waren fast im Hof versunken, wie ALLES, was man auf diesen Hof kippt – einschließlich vieler Fuhren Kies und inzwischen auch die alten Dachziegel vom hofseitigen Dach, die ja alle dort eine dicke Schicht gebildet hatten) und sie (die Randsteine) höher wieder eingesetzt.

12 Uhr 13.

Ein Teil der Restarbeiten ist schonmal erledigt. Das Hof-Beet sieht jetzt so aus (direkt am ganz linken Pfosten stand das Pfaffenhütchen, und die eingeflochtenen Zweige reichten schon bis zur Hälfte der langen Seite des Zauns.

 

Ich weiß nicht so recht was damit tun jetzt. Aber ich weiß ja, wo fragen….. eigentlich fehlt bloß noch, das Kompostgitter wieder aufzustellen. Außerdem wollen wir die Wäscheleine auf der einen Seite noch höher setzen. Aber dann könnte Sonntag sein, incl. rumsitzen und Ruhe – aber der Herr F. hat schon längst wieder den Spalter ausgepackt, gestern auch, übrigens. Die erste Matte ist schon fast voll und ein Ende seiner Arbeitswut nicht in Sicht – da will ich natürlich nicht bremsen, zumal ich derzeit so gar keine Lust auf „Holz“ habe……

 

 

 

*kicher*

Was seht Ihr hier? Genau hingucken 😉

Das war nämlich so: der Dicke und ich, wir saßen längere Zeit gemeinsam auf dem Sofa. Dort, wo es dank der hereinscheinenden Sonne schön warm ist. Er lang ausgestreckt, um auch jeden Sonnenstrahl mitzunehmen, ich dementsprechend eng zusammengekauert auf dem Eckchen, das für mich übrig war *g*

Dann, plötzlich, erhob sich der Dicke, schaute sich gründlich um und faltete sich schließlich genau in den kleinen Keil Schatten hinein, in dem Ihr ihn auf dem Foto seht (schaut nur, die säuberlich dicht nebeneinander abgelegten Vordertatzen!!) – da war es wohl einem alten Herrn wieder mal zu warm geworden!!!

Mal ganz nebenbei bemerkt: 3/4 des Wohnzimmers lagen zu diesem Zeitpunkt eh im Schatten, auch die Hälfte des Sofas, die übers Eck zu unserem Sonnenplatz liegt…..

Glucks

Gluckern – was für ein schönes Wort!

Erst recht: wie schön, wenn Du draußen im Schnee in der Sonne sitzt und Du, sobald mal die Autogeräusche verstummen und die Spatzen eine kurze Tschilpspause einlegen, hörst, wie es in allen Dachrinnen gluckert und gluckst!

Eine halbe Stunde hab ich das eben getan: in Fellweste und dicker Jacke, bei etwa 7°C (PLUS!) und anfangs mit dem Dicken dabei, der um mich herumwuselte* und sogar ausprobieren musste, ob denn wohl die Schneedecke auf dem Kellerschacht trägt (tut sie nicht, das halb versunkene Bein mußte danach ausgiebig geschüttelt werden, ich habe einiges davon abgekriegt *g*)


*ich bilde mir ein, daß die Schmerztröpfchen wirken: definitiv sieht des Dicken Fell besser aus (ich nehme an, daß es ihm leichter fällt, sich zu putzen), und er läuft auch die Treppe wieder leichter hoch. Ob es Zufall ist, daß er abends wieder mit bei uns am Fußende liegt oder darauf zurückzuführen, daß es ihm zuvor vielleicht wehgetan hat, wenn die Matratze sich dauernd bewegte, bleibt unklar. Es war natürlich auch extrem blödes Wetter, um Veränderungen zu sehen, denn bei der hohen Schneedecke ist der Dicke sogar manchmal wieder lieber aufs Katzenklo gegangen als raus. Wir werden das weiter im Auge behalten.

Altwerden

Altwerden ist bei uns derzeit Thema. Allerdings nicht unser eigenes – aber wenn man die 50 überschritten hat, dann ists ganz normal, sich im Freundeskreis darüber zu unterhalten, was denn die Pflegekasse zum einen Vater, was das Krankenhaus zur anderen Mutter, was die Sozialstation zu noch anderen Eltern zu sagen hat – und bei uns sinds halt in den letzten vier Wochen gleich drei ole Lüüd, über die wir uns Gedanken machen*: de ole Mann und sin ole Fru, Volkers Eltern, die beide Mitte 80 sind und bei denen mit ihrem Schlaganfall vor einigen Wochen einges anders werden muß. Wen’s interessiert: sie ist wieder daheim, nimmt das ganze mit stoischer Heiterkeit – für die ich sie sehr bewundere – und vor allem: jetzt, wo’s wirklich nötig ist, kann sie Hilfe zulassen, und das ganz ziemlich ohne zu hadern – jammern ist eh nicht ihr Ding. Seins schon, aber er regelt und macht so gut er kann. Für uns ists schon leichter, seit sie wieder daheim ist (vorher war jeder freie Tag mit Krankenhausbesuchen belegt, und die gingen nicht unter 4 Stunden ab, samt ihn abholen und zurückbringen), ab nächste Woche gibts dann auch Sozialstation zur Hilfe, dann können wir hoffentlich in unsere alte Rolle als „lieber Besuch“ zurückschlüpfen und sind nicht mehr nötig als Helfer und Stützen – „wir“ heißt dabei immer: ein anderes Paar und wir beide.

De ole Lüüd haben übrigens ein riesiges Netz an Menschen, die sie mögen und unterstützen: Freunde, Nachbarn, Verwandte sind dabei, aber auch der Schäfer (der Brot mitbringt, wenn er kommt) oder die Putzfee (die auch mal mit de ole Mann zum Krankenhaus fährt). Das ist schon doll, aber jahrzehntelang sind halt auch die beiden die Gebenden gewesen, JedeR fühlte sich stets willkommen und angenommen dort. Jetzt gibts retour ….. sie haben sich das auch wirklich verdient, aber selbstverständlich ist das ja trotzdem nicht! Leider ist er mental inzwischen wirklich SEHR alt geworden, so daß er vieles als selbstverständlich nimmt, das das wirklich nicht ist. Sie aber weiß das von ganz innen heraus zu schätzen.

Aber ich sprach ja von dreien – und die Nummer drei wohnt in unserem Haushalt: unser Katz, der ja in diesem Jahr seinen 20. Geburtstag feiern wird!

Letzte Woche abends plötzlich brach er hinten weg beim laufen – ein Riesenschreck für uns! Zweimal kurz hintereinander sahen wir das, danach war er zwar noch steif, aber es ging wieder. Und seither merken wir: er tut sich nochmal schwerer mit aufs-Sofa-hüpfen, auch das hinlegen dauert manchmal lange, es scheint zu schmerzen. Nun war guter Rat teuer – mit dem alten Kerl zum Tierarzt????? Och neeee….. drei Tage lang hab ich mit mir gerungen und dann beschlossen: ich fahre OHNE den Kater hin und schildere das ganze erstmal. Das habe ich heute getan, und dann war plötzlich alles ganz einfach:

„Ja“, sagt die Tierärztin „das ist ganz klassisch, das sind fast immer Arthrosen, die dazu führen. Da brauchen Sie mit dem alten Kerl nicht herzukommen, wir versuchen das erstmal mit einem Schmerzmittel, und wenn das nicht hilft, dann gucken wir weiter. Aber ich schätze, das wird nicht nötig sein.“

Jetzt bekommt der Katz also täglich einmal Tröpfchen. Wir müssen ein paar Tage warten, dann sollte sich zeigen, ob sich was ändert. Und dann kanns  die nächsten 20 Jahre so weitergehen, wenns nach mir geht ….


*Meine Eltern – der Herr Papa wird morgen auch schon 85!!! – und des Herrn Mama halten sich glücklicherweise wacker!!

Konjunktiv

Wenn es draußen so aussieht,

dann ist es schön, vom holzholen reinzukommen und sich mit auf die warme Ofenbank gelegten Füßen im Schaffellsessel aufwärmen zu lassen.

WÄRE. Dann WÄRE es schön……

Rituaaaaaaaaaal

Es ist wohl so – je öller, je döller wird die Wichtigkeit bestimmter Rituale und Abläufe im Alltag. Ich kenne es ja von mir selbst. Wahrscheinlich deshalb bin ich ein wenig gnädiger dem alten Katz gegenüber als ichs normalerweise bin – und schwupps, schon weitet sich das ganz normale Morgenritual ordentlich aus….

Früher:

Ich stehe auf. Kaum gehe ich die Treppe runter, klappert die Katzenklappe: der Dicke kommt. Maumaumau, erstmal wird nun begrüßt.

Einmal herunterbeugen reicht nicht, mehrfach, etwa dreimal, will er schon angesprochen und gestreichelt werden. Inzwischen sind wir im Bad angekommen (der einzige Teil des Rituals, auf den ich bestehe: erst Bad, dann alles andere).

Ist er genügend beachtet und begrüßt worden, dann setzt sich der Dicke hin, und wir beide putzen uns….

Dann gehts gen Küche, und erst wird die Kerze auf dem Tisch angezündet, dann dem Dicken das Essen gerichtet, dann mein Frühstück.

Hier fand früher das Morgenritual sein Ende.

Jetzt:

Ich stehe auf. Manchmal klappert jetzt die Klappe – oft aber auch nicht. Der Dicke hört nicht mehr so gut…. aber irgendwann bekommt er mit, daß ich da bin – der Dicke kommt. Maumaumau, erstmal wird nun begrüßt, meist bin ich dann schon im Bad beim zähneputzen. Ein wenig anspruchsvoll, denn auch mit Schaum im Mund reicht einmal herunterbeugen nicht, mehrfach, etwa dreimal, will er schon angesprochen und gestreichelt werden. Ist er genügend beachtet und begrüßt worden, dann setzt sich der Dicke auf den Teppich dort und wir beide putzen uns fertig….

Dann gehts gen Küche.

Sesam, öffne Dich…. nicht, daß nicht gleich neben der Tür eine Katzenklappe wäre…..

Erst wird die Kerze auf dem Tisch angezündet, dann dem Dicken das Essen gerichtet, dann mein Frühstück. Manchmal mag der Dicke gern in Etappen essen, dann wird zwischendrin ein Putzgang eingelegt. Das ist schön für mich, seit das neue Ritual besteht, denn dann habe ich eine Chance, schonmal an meinem Kaffee zu nippen, bevor der Dicke fertig ist mit essen *g*

Man beachte DAS EINE Bröckchen Rest….

Ich sitze beim Frühstück, der Dicke hat aufgegessen. Nun läuft er unruhig herum, maunzt, setzt sich vor die Katzenklappe gen Flur, maunzt, läuft herum – er findet einfach keine Ruhe, und das nervt mich.

MRAAAAAAUAUAUAUUUUU!

Ich weiß ja, was er will: er will in den Flur und von dort wahlweise raus oder nach oben zum schlafen. Beides könnte er einfach so tun – durch die Wintergarten-Klappen raus, durch die Flurklappe raus und hoch, die Tür lasse ich inzwischen oben eh offen. Aber nein, das ist nicht, was der Dicke will. Der Dicke will durch die Menschentüre in den Flur. Und ich soll mitkommen.

Dann will er sich in Ruhe entscheiden, ob er nun raus will oder nicht. Falls er sich für „raus“ entscheidet, will er sich in der Haustür nochmal end-entscheiden können.

Vielleicht ist ihm ja das Wetter zu schlecht, dann dreht er um. Währenddessen wird mir kalt, denn in der Haustür pfeift ein kalter Wind – das mal nur nebenbei bemerkt, nicht daß es irgendwas ändern würde *g*…. Immerhin kann ich den Entscheidungsprozeß mit leichtem schieben gegen den Dicken-Hintern beschleunigen….. Dann

  • geht der Dicke raus und ich kann meinen inzwischen abgekühlten Kaffee trinken gehen.

Oder dann

  • entscheidet sich der Dicke, doch lieber im Haus bleiben zu wollen, es folgt, was sonst auch manchmal OHNE Haustür-Stop folgt:
  • es geht der Dicke zur Treppe, nicht aber hoch. Erst muß ich den Vorhang beiseiteschieben und die ersten drei Stufen hochgehn, um ihn und mich davon zu überzeugen, daß oben offen ist – er flitzt (oder an manchen Tagen auch eher fast schon“zieht sich“) die Treppe hoch und ich kann meinen inzwischen abgekühlten Kaffee trinken gehen. Den Dicken sehe ich für die nächsten Stunden eh nicht mehr, es sei denn, ich gehe ins Arbeitszimmer und gucke in die Ecke mit der Decke….

Was tut frau nicht alles………

 

Türchen 17.12.: „Warum hieß der Oedi eigentlich „Oedi“?

Der Oedi, das war mein Herzenskater. Gestorben ist er 2002, lang ists her, aber nach wie vor erinnert mein Screenname beoi BookCrossing an ihn.
Aber wieso hieß er ausgerechnet OEDI?
Das kam so:

Eines Abends, ich wohnte in einer 4er WG mit zwei Katzen und Hund (ähm –  vier Menschen PLUS Hund und Katzen *g*) in Munkwolstrup, hatte ich grad Besuch. Alle WG-MitbewohnerInnen waren weg, also ging ich hin, als es an der Tür klingelte.
Es stand ein Freund von Ladypark dort, er war ein wenig hektisch und erzählte mir folgende Geschichte:

Morgens war er mit seinem Hund, einem Katzenhasser und -töter, spazierengegangen, da hatte dieser Hund in einem Gebüsch etwas entdeckt. Es war eine Lebendfalle, drin saß ein kleiner, grauer Kater. Ohje, nicht gut! Denn freilassen konnte R. den Kater nicht, der Hund hätte ihm den Garaus gemacht! Und Zeit war auch nicht, die Arbeit wartete schon.
Abends ist R. dann aber nochmal hingefahren, ohne Hund, und tatsächlich – das Katerchen saß noch immer in der Falle! Nun konnte R. den Katz befreien. „Mach’s gut“, sagte R., ging zu seinem Auto – ein Bus, wichtig für den Fortgang der Geschichte – , setzte sich hinters Steuer und ließ den Motor an. Aber als er losfahren wollte, lief ihm der Kater vors Auto und stand dort maunzend.
R. ist ausgestiegen, hat die Seitentüre geöffnet und gesagt „Okay, wenn Du mit willst, steig ein!“ Das aber hat der Katz nicht getan, also hat R. ihn weggescheucht und ist wieder in seinen Bus gestiegen – und wieder stand der Kater maunzend davor…. nochmal dasselbe also – R. raus, Türe auf – „Das ist jetzt das letzte Mal! Steig ein, oder laß‘ es bleiben!“ – und das Wunder geschah: der Kater sprang in den Bus!
Nun war guter Rat teuer – daheim der katzenhassende Hund, das Tierheim schon geschlossen…. das war der Punkt, an dem R. vor unserer Tür stand und um Asyl für den Kater bat, für eine Nacht nur, am nächsten Tag würde er ihn zum Tierheim bringen!

Ich war skeptisch: wie würden unsere Katzen reagieren? Aber nuja, her mit dem Katz! Und so brachte R. den Kater also rein und verabschiedete sich. Ohje, was für ein Häufchen Elend hatte ich da im Arm! Die Nase wund, mager das Tier – der musste schon länger dort gesessen haben! Erst später habe ich gesehen, daß auch die Krallen bis auf kleine Reste abgewetzt waren. Er muß mit Nase und Krallen versucht haben, aus seinem Gefängnis herauszukommen!
Erstmal ab in die Waschküche, wo unsere Katzenfütterstelle war. Dort hab ich ihm einen Napf mit Futter gefüllt, der Kater begann sofort zu schlingen, und ging zurück zum Besuch (der auch noch mit einem Welpen da war *seufz*) zur Küche – und dann, im Flur:
Ein Plumps, ein „MAU!“, und hinter mir her kam, das Futterklümpchen noch im offenstehenden Maul, der kleine Kater!
Nein, alleine sein wollte er nicht, dann lieber hungrig! Ich musste neben ihm stehen bleiben, bis er aufgegessen hatte!
Das war der Moment, an dem es um mich geschehen war. Das war MEIN Kater, der musste nicht ins Tierheim! Unsere Katzen reagierten freundlich, der Hund sowieso – wir hatten einen neuen Mitbewohner!

Oedi am 3. Tag bei uns – noch mager und mit wunder Nase….

Mehrere Tage lang ist mir der Kater nicht mehr von der Seite gewichen. Ging ich ins Bad – ging er ins Bad. Musste er aufs Klo, maunzte er, bis ich mitkam. Es war wirklich rührend! Und da, unten auf der Treppe sitzend, wartend, daß der Kater fertigwurde, da hatte Folgä plötzlich den Namen: Oedipus musste er heißen, denn es war klar: hier liebte Einer seine „Mutti“! *g* Oedi wurde daraus, und so hieß er dann auch. Daß mir weder Name noch die Assoziation von mir als „Mutti“ gefielen, das kümmerte Niemanden – der Name blieb.

Daß die Geschichte, die R. mir erzählte, sogar noch schöner ist als man erstmal denkt, das weiß man, wenn ich noch berichte, daß der Oedi bis an sein Lebensende nicht ertragen konnte, in geschlossenen Räumen zu sein. Egal, ob er tief schlief oder fraß: wurde eine Tür hinter ihm geschlossen, und sei es die Tür meines 25qm-Zimmers – sofort stand er vor der Tür und maunzte, bis sie wieder einen Spalt offen war. Autofahren war ihm dementsprechend ein Graus! Und dieser Kater war freiwillig in den Bus gesprungen, nur um nicht alleine sein zu müssen! Wie schlimm muß es in der Falle gewesen sein! Mir steigen jetzt noch die Tränen in die Augen, wenn ich davon schreibe.

Und was macht eigentlich das Katertier?

Zotteltier, gestern abend

Der Dicke kommt selten vor in letzter Zeit hier im Blog. Das liegt wohl daran, daß er derzeit einen sehr ruhigen Alltag lebt, wie das so ist, wenn man im hohen Alter ist.Ich hatte ja im Mai mal eine Art Bestandsaufnahme gemacht, und seither hat sich da nicht allzuviel geändert.

Häh!? Zotteltier? Hömma!!! Statt lästern lieber Leckerchen geben!

Nach wie vor hält er sein Gewicht, mal hat er richtig Hunger, mal frißt er die Reste des Abendbrots erst am nächsten Morgen auf. Er mag manchmal spielen, aber nur kurz, nach anderthalb Minuten „Jagd“ spielt er im liegen weiter. Und vor zwei oder drei Wochen hat er den linken unteren Reißzahn verloren. (Schmerzt aber nicht, also wohl wirklich verloren, nicht abgebrochen) Ansonsten geht er raus, aber kurz, meist nur „aufs Klo“, manchmal sitzt er aber auch ne Weile draußen und guckt. Oder inspiziert den Garten. Mir scheint, er läßt es sich einfach wohlergehen, wenn ihn kein Zipperlein plagt. Satt, gemütlich-warm vor dem Ofen oder auf dem Schoß verschläft er die meiste Zeit. Es sei ihm gegönnt…..

Dann eben nicht. Dann geh ich eben schlafen.