Jubilate!😃

Das ist unser Wohnzimmer.

Ihr seht vorn links eine Elsa. Und in der Sofaecke einen Mauski. Friedlich, seit über 20 Minuten. Uns‘ Elsa starrt nicht mehr, El Mauskis Schwanzspitze, unbestechlicher Stimmungsindikator, liegt still da.

Und das kam so:

Ich kam von draußen, hatte des Herrn F. Arbeitsfortschritte besichtigt, als eine kleine Elsa angeschossen kam. Okay, wenn Du meinst, komm mit rein…. El Mauski lag da schon eine ganze Weile gemütlich in der Sofaecke.

Elsa also rein, Blick rechts, Blick links – aber Mauski war gut getarnt. Elsa zum Napf, schleckschleck – Mauski aufmerksamer Beobachter. Elsa satt, sieht sich um, springt auf die Ofenbank, putzt sich – Mauski aufmerksamer Beobachter.

Iiiirgendwann gucke ich wieder hin, da hat sie ihn gesehen. Starrer Blick bei Elsa, Mauskis Schwanzspitze beginnt zu zucken. Ohje. Aber wer sagts denn – nach einiger Zeit deeskaliert Mauski durch stetes blinzeln, und nach gefühlten Stunden reagiert die Katze.

Inzwischen war ich nochmal draußen, der Herr F. kam rein, ich holte mein Buch – alles sonst schon einzeln Anlaß zu möglichen Streßentladungen. Heute eitel Sonnenschein! Und just jetzt, nachdem dies geschrieben und ich hoch zum Computer gegangen war, ums einzugeben – und prompt wieder runter, weil ich die Knipse unten vergessen hatte – was? El Mauski nach wie vor in der Sofaecke, aber keine Elsa!? Überall gesucht, auch unterm Buffet …. aber nein, RAUS ist sie gegangen, klar ersichtlich an der in die Klappe gezogenen Windschutzdecke (das macht sie immer, da müssen wir uns auch noch was überlegen *seufz*) – will heißen: sie durfte sich bewegen, sogar springen und rausgehen ohne daß unser Kontroletti hinterher musste!

Ach, wie schön, für beide!! 🙂

Möge dies ein weiterer Schritt zum gelassenen Zusamnenleben sein!

Ein Jahr El Mauski

Schon ist auch für El Mauski das Jahr bei uns voll! Und? Was sagt er so? Der Herr F. hat ein Interview geführt

Herr F.: Hallo Mauski! Ich darf doch einfach Mauski sagen?

Mauski: (gääähn)

Herr F.: Du hattest ja keinen einfachen Start hier, schließlich wurde ja dein altes Zuhause aufgelöst, unser neues Zuhause war dir fremd, wir waren fremd, eine fremde Katze war im Zimmer nebenan, und das Draußen durftest du die ersten Wochen nur vom Fenster aus betrachten. Wie war das für dich?

Mauski: Naja, ganz ehrlich, von dieser Zeit ist mir nicht viel im Gedächtnis hängen geblieben, ich war so voller Stresshormone, da rauscht alles an einem vorbei. Aber endlich wieder raus in den Garten – das war grandios.

Herr F.: Draußen bist du ja mit einem anderen Kater aneinandergeraten …

Mauski: Alles eure Schuld! Wie konntet ihr euer Revier einfach einem anderen Kater von weit, weit weg überlassen? Tststs, Menschen.

Herr F.: Wir mussten dich zweimal vom Tierarzt wieder zusammenflicken lassen.

Mauski: Das war wirklich nicht so schön. Mein Selbstwertgefühl hat da auch ziemlich gelitten. Aber inzwischen haben wir ein Gentleman-Agreement: etwas Jaulen, etwas Fauchen, vielleicht mal ein Kratzerchen, dann gehen wir wieder unserer Wege.

Herr F.: Was ist eigentlich mit dir und Elsa?

Mauski: Wie? Was soll da sein? Nichts ist da. Doofe Zicke. Da will man ein bißchen spielen, etwas jagen und raufen, wie es junge Kater eben machen, und schon ist sie beleidigt und faucht mich seitdem immer an, als ob ich ein Junge mit einer Wasserpistole wäre. Das kann ich mir natürlich nicht bieten lassen!

Herr F.: Aber momentan hat sich die Lage etwas entspannt, oder?

Mauski: Ihr habt mir ja deutlich zu verstehen gegeben, dass ich ihr ihre Koffer nicht packen darf. Jetzt versuche ich mich eben damit zu arrangieren. Ich will ja auch mal am Abend auf dem Sofa liegen. Aber ich habe sie im Blick! Sie soll sich bloß nicht einbilden, dass ich klein beigegeben habe! Ich nicht! Bestimmt nicht! Neeneenee!

Herr F.: Aber meistens treibst du dich abends und nachts draußen rum …

Mauski: Irgendwer muss ja auf Haus und Grund aufpassen. Nicht jedesmal, wenn etwas an der Katzenklappe rüttelt, ist es nur der Wind. Den rot-weißen Kater habe ich schon rauswerfen müssen. Da muss man schon wachsam sein. Und draußen ist auch immer was los. Vögel, Libellen, Mäuse, vom Wind verwehte Blätter, raschelnder Mais, das ist spannend! Apropos, du könntest ruhig mal wieder mit mir über die Äcker spazieren.

Herr F.: Aber noch ist der Mais nicht geerntet, da kann ich doch nicht …

Mauski: Papperlapapp, du hast nur Angst zwischen den Maispflanzen.

Herr F.: Das lasse ich mal so im Raum stehen. Kannst du ein Fazit deines ersten Jahres bei uns ziehen?

Mauski: Ach, so schlecht habe ich es mit euch nicht getroffen, eigentlich ganz gut. Ihr kümmert euch um mich, ich habe viele Ruheplätze, das Futter ist zwar kein Sterne-Menü, aber immer genug, und Elsa hat auch noch Potenzial. Das Schönste ist aber immer noch, dass ich jederzeit raus und auch wieder rein kann, wie ich will, und immer willkommen bin.

 

Ein Jahr Elsa

Ja, tatsächlich! Heute vor einem Jahr ist Elsa bei uns eingezogen!!

Und? Was sagt sie so? Ich habe ihr den Co-Autoren-Link geschickt, und hier ist, was sie aufgeschrieben hat:

Laß! Mich! Rein!

Naja, was soll ich sagen? Schlecht hab ich das nicht getroffen. Wenn da bloß nicht dieser furchterregende Kater wäre, dann könnte man sogar sagen: gut gehts mir! Aber der ist nunmal auch hier, und so muß ich immer gut aufpassen. Die Leute hier meinen, ich soll ganz alleine rein und raus gehen, aber die haben ja nur eine schwache Ahnung davon, was mir blüht, wenn ich unvorsichtig bin! Letztens hatte ich sogar ein blutiges Ohr, öfter sind da Kratzer am ganzen Körper – und die fragen sich, woher ich die habe!? Nein, ich versuch’s lieber mit rausgelassen werden und mit demonstrativem am-Fenster-sitzen. Oft wollen sie dann trotzdem noch, daß ich durch die Klappe gehe, aber ich bin ja nicht blöd: dann ist natürlich KEIN Kater dahinter! Trotzdem stell‘ ich mich aus Prinzip an, ist ja auch ein Quatsch, wo’s so bequem ist mit dem Fenster.

Neuerdings geh ich immer gleich über die Straße zu den Nachbarn schräg rechts, wenn ich rausgehe – außer Jemand ist dabei. Das ist übrigens auch noch so was: ich zeige doch ganz deutlich, wenn ich mit ihnen zusammen raus will, aber was? „Ach, Elsa, ich will erstmal frühstücken, jetzt noch nicht!“ – und dann meckern sie, daß ich über die Straße laufe!

Insgesamt finde ich, die Leute können ganz zufrieden sein, daß sie mich haben. Ich klaue niemals Menschenfutter, ich wecke sie nicht, bin nie laut oder aufdringlich, und obwohl dieser olle Kater mich ängstigt, komme ich immer wieder nach Hause, suche mir meine Wege und mache nie mehr in die Wohnung. Langsam könnten sie mal merken, daß ich es ohne den Großen viel schöner finde und ihn wegschicken, aber sie sagen, wir müssen klarkommen. Keine Ahnung, was das soll! Es könnte so schön sein hier: Einen Fellsessel hab ich, die Bude ist warm und trocken, wenn ich den richtigen Blick aufsetze springen sie sofort auf und spielen mit mit oder holen Futter – und wenn ich auf dem Bett liege oder auf dem Schoß, dann wagen sie es nur selten, sich zu bewegen und mich zu stören. Dafür darf die Frau dann auch meinen Bauch kraulen, darauf legt sie anscheinend viel Wert, obwohls unterm Kinn doch so viel schöner ist……

Am Fußende

Abends warte ich meistens schon auf die Leute. Wenn sie zu Bett gehen, rufen sie mich, dann flitze ich die Treppe hoch und kriege ein paar Leckerchen in die Gegend geworfen. Wenn ich die gefunden habe, lege ich mich am Fußende hin, rolle mich ein und schnurre mich in den Schlaf. Das ist gemütlich, und der Kater kommt nie rein! Die Frau meint, sie hätte mich gern mal weiter oben liegen, so daß sie mich kraulen kann. Mir reichts aber tagsüber mit dem Gekraule. Ich will in Ruhe schlafen können. Trotzdem schnurre ich laut, wenn sie sich dann extra aufsetzt, um mich zu kraulen. Sie meint es ja gut, das kann ich merken….

Sensation!!!!!!

Nach nur(!) zehn Monaten und 13 Tagen ist Elsa gestern zum allerersten Mal ganz allein durch beide Katzenklappen (von draußen rein UND vom Wintergarten ins Wohnzimmer) gestiefelt – und hat diesen waghalsigen Gang seitdem todesmutig mehrfach wiederholt!!!!

RAUS hatte schon seit einigen Wochen geklappt, aber REIN – nö, sagte Elsa. Nur, wenn EineR von Euch Menschen dabei ist und Ihr mir garantiert, daß drinnen kein Mauski auf mich lauert.

Aber jetzt!

Ick freue mir! 🙂

:-)

Vor einer Stunde im Garten:

Mauski hat einen schönen neuen Schlafplatz gefunden

sooooo gemüüüütlich!!!

… und dann kommt Elsa! Mauski sieht sie garnicht, aber er kratzt sich hinterm Ohr, so daß Elsa aufmerksam wird. Huuuuuh – reckt sie den Kopf hoch und guckt…. wir erwarten, daß sie sich zurückzieht – aber nix da:

So bleibt sie bei uns liegen – mit gespitzten Ohren, aber da. Erst nach einer ganzen Weile gehts sie wieder, legt sich ins Grün am Teich. Und Mauski? Der hat sie da noch immer nicht bemerkt …. 🙂

El Mauski, letztens

Der Herr F., der des Katers Geturne samt „Unfall“ mitgekriegt hatte, kam an die zehn Minuten später zur Tür rein als der völlig verschreckte Kater….. *gg*

 

Zum Ausgleich…

…. beim abendlichen Regenspaziergang goldenes Licht über der dampfenden Kuhkoppel. Hinter mir ein ununterbrochen mauender El Mauski. Was hat er bloß? Als ich mich umdrehe: über mir das in diesem Licht unwirklich strahlende, außerdem herrlich duftende Geißblatt. Das also wollte er mir zeigen, der Gute!*


*zumindest kommt’s mir, Mittelpunkt meiner eigenen schmerzenden, egozentrierten Welt, in dem Moment so vor

Skandal!! Tierquäler sperren arme, kleine Katze ein!

Elsa ist so energisch wie wir es nie zuvor erlebt haben. Kratzt an der Klappe, versucht, sie aufzutüddeln, maunzt sogar laut!
Was ist los? Seit gestern schon ist Elsa fit genug, um

unbedingt

raus zu wollen. Wir aber haben Bange, daß sie sich wieder irgendwohin zurückzieht und bleiben stur.

gequältes Tierchen

Okay, diese Angst werden wir natürlich jetzt zunächst immer haben, wenn wir sie wieder rauslassen. Wir wollten aber, daß sie dann zumindest wieder wirklich gesund ist und keine Medikamente mehr braucht. Sollte sie dann wirklich wegbleiben, ist sie wenigstens fit! Ich versuchte, sie über das Fummelbrett, Jagdspiele etc zu beschäftigen, aber Klein-Elsa weiß sehr genau: „neeee, Gute, DAS ist nicht, was ich will. Ich will raus!!!!“

Gestern mussten wir abends nochmal zur TÄ, wegen des einen Medikaments. Elsa ließ sich übrigens auch beim 3. Mal noch ohne jede Gegenwehr in die Box setzen, und hat uns die Fahrerei und den Streß keine Minute lang übelgenommen! Von der TÄ dann die guten Nachrichten: alle Blutwerte sind top, sogar die Entzündungswerte, Fieber hatte sie auch nicht mehr. Und das für uns beste: Sie hat jetzt für ZWEI Tage Antibiose bekommen, muß dann keineTabletten mehr reingezwungen bekommen und kann auch wieder raus (*räusper* – ich HOFFE mal, daß das nachher nicht für die nächsten panischen Einträge hier sorgt….), denn uns‘ Elsa ist wieder richtig gesund 🙂

Und also hat die Tierquälerei ein Ende und wird (hoffentlich kurzfristig) durch Menschenquälerei (kommt sie????) ersetzt. 😉

1.7., 8:45 Uhr – Elsa ist draußen. Hat sich völlig normal benommen, anfangs in der Nähe, um die Beine zwischendurch, jetzt verschwunden (El Mauski nahte laut maunzend) tatsächlich ist mir ein wenig bänglich, aber vorerst nur ein wenig, immerhin *g*

Update: allet jut! Elsa geht rein und raus und rein und raus… ist wieder in der Nähe, wenn ich auch im Garten bin, kommt, wenn ich rufe …. 🙂 Und geht GANZ ALLEIN durch beide Klappen raus, einfach so (bloß REIN nicht, und dabei kommt grad ein heftiger Guß runter…..)

Wir sind froh und erleichtert, daß es der Kleinen wieder gut geht!! Und ich habe gestern abend nochmal eindringlich mit ihr gesprochen und ihr erklärt, daß sie kommen muß, auch und gerade, wenn’s ihr nicht so gut geht. Daß wir ihr sonst nicht helfen können. Und daß manchmal Hilfe einfach wichtig und nötig ist. Sie hat mich ernst angesehen und geschnurrt. Ich hoffe, sie erinnert sich daran, sollte es einmal nötig sein.

 

Die gute Fee

Als Kind wusste ich genau, was ich mir wünsche, wenn die gute Fee eines Tages kommt: Einmal im Monat möchte ich für einige Stunden mit einem Menschen meiner Wahl tauschen können. Wenn ich dann zurück „bei mir“ bin, soll ich mich erinnern können, was im Kopf des anderen Menschen abgeht. Er sich aber nicht. So könnte ich vielleicht endlich andere Menschen verstehen könnenwar (und ist) es mir doch immer wieder ein Rätsel, wie sie sich verhalten …..
Jahrzehntelang war und blieb das der Wunsch meiner Wahl.
Wunsch 2 und 3 (die gute Fee vergibt ja immerdrei Wünsche) waren nicht so wichtig, das variierte immer mal, meist in großen Linien („Weltfrieden“, „keine Krankheiten mehr“..)

Aber jetzt! Jetzt musste ich feststellen, daß ich einen viel dringlicheren Wunsch habe. Es ist mir offenbar gar nicht mehr so wichtig, zu verstehen, wie andere Menschen ticken. Was ich aber wirklich, wirklich immer wieder dringend brauche ist die Chance, ab und an mal die Zeit einen Tag vorandrehen zu können. Immer dann, wenn einfach nicht klar ist, wie irgendetwas sich entwickelt und es schier unaushaltbar ist, das abzuwarten, man aber auch nichts beschleunigen kann.

Genau das will ich 😉 (Aus dem leider inzwischen geschlossenen wunderbaren Bönstruper Dorfmuseum. (Schausende ist ein Ortsteil von Glücksburg, in dem eine Ziegelei war)

Zum Beispiel heute (am 27.6. schreibe ich dies) abend, da ich einfach nicht weiß, was mit Elsa los ist. Ob sie nun ernstlich krank ist und wir sie quälen, indem wir bis morgen abwarten – oder ob wir morgen aufstehen und es ihr durch die Ruhe und Sicherheit schon deutlich besser geht und sie auch wieder Appetit hat.

Bitte, gute Fee! Komm nu‘!!!!

Übrigens: Wunsch zwei und drei beträfen derzeit Natur und Umwelt. Da brauch ich dann noch gute, möglichst umfassende Formulierungen 😉 Es reicht ja nicht, z.B. eben mal Glyphosat wegzuwünschen, da wird dann schnell was anderes erfunden…. aber heute abend hab ich keinen Kopf, mir diese guten Formulierungen zu überlegen. Falls die Fee jetzt gleich die Treppe hoch kommt, wünsch ich mir einfach als 2. Wunsch, Wunsch drei erst in einem Monat zu wünschen, und dann diskutieren wir das hier aus, und dannnnnnn …. dann wird die Welt eine bessere sein – aber erstmal will ich, daß es JETZT morgen nachmittag ist. Sofort!!!


Heute: natürlich ist die gute Fee wieder nicht gekommen. Wie’s vorläufig ausging, habt Ihr wohl gelesen – doch die Betonung liegt auf „vorläufig“. Gestern abend war die Katze wieder merklich verhaltener. Sie legte sich zwar auf des Herrn F. Schoß, aber war doch seeeeehr ruhig, und gefressen hat sie auch nichts mehr. Immerhin getrunken – wichtig bei Fieber. Und das wenige, das sie gefressen hatte, blieb drin.

Die Malzpaste allerdings findet Elsa widerlich (El Mauski LIEBT sie….) Der TA meinte: dann eben auf die Pfote streichen, sie leckt sie dann ab. Wäre schon gut, wenn sie sie bekommt. Aber ich krieg das nicht recht hin, sie zuckt regelrecht weg, flieht dann auch. Das will ich ihr grad nicht antun, bespreche ich nochmal mit meiner TÄ.

Heute morgen wirkt Elsa zwar munterer, kommt an, streicht um die Beine – aber sie frißt nichts. Wahrscheinlich ist ihr übel, denn sie schnuppert interessiert an jedem Futter, wendet sich dann aber ab – und hat Durchfall. Aber die Nase ist kühl und feucht …. wirkt nicht wie Fieber.
Tja, das ist jetzt GENAU so, daß ich nicht weiß: TÄ nötig oder nicht? Ich werde gleich mal anrufen und um Rückruf bitten (morgen müssen wir ja eh nochmal hin. Reicht das? Oder ists wichtig, daß sie jetzt noch irgendein Medikament bekommt?)

Wen’s interessiert: ich werde hier updaten.

10 Uhr: Hab mit der TÄ telefoniert. Werde in Absprache mit ihr nicht gleich hinfahren, sondern gleich losziehen und nach der KG Sheba, Leberwurst und Hefeflocken einkaufen. Mal sehn, ob ich die Elsa nicht doch noch zum essen anstiften kann

14 Uhr: mühsam nährt sich die Katze…. Leberwurst, frisches Rindergulasch (das fiel mir noch ein, die STÜRZTE sich auf die Stückchen, die ich ihr mal abgegeben hatte), Hefeflocken überm Futter, warm gemacht – alles BÄH. Sheba: einige Happen um 12, weitere wenige Happen eben. Und: ich krieg das Antibiotikum nicht rein 😦 Verstecken is‘ nich‘, wenn Katz eh keinen rechten Hunger hat. Nun hat die TÄ aber eh Pause bis 16 Uhr. Bis dahin will der Herr F. hier sein, dann versuchen wir’s mit „Maul auf“ zu 2., und wenns garnicht geht, müssen wir halt deshalb doch noch zur TÄ fahren. Sonst würde ich bis morgen warten.

17:30 Keine Chance. Sie wehrt sich so vehement, daß wir das auch zu 2. nicht reinkriegen, und da sie keinen Hunger hat ist auch nix mit verstecken. Ab zur TÄ 😥

22:30 Ein richtig guter Abend: Elsa frißt wie ein Scheunendrescher, liegt auf dem Schoß, putzt sich, spielt sogar kurz einmal wieder! Aber sie hat auch erneut einen Fiebersenker bekommen müssen, wieder 39,6°. Diesmal gehts ihr aber danach deutlich besser als gestern. Ich bin zuversichtlich. Trotzdem wurde Blut abgenommen – ist uns auch lieber so, FALLS es was schlimmeres ist als ein Infekt, möchten wir das lieber wissen, wenn nicht, können wir entspannen. Gute Nacht!!!

Flöhe UND Läuse….

Wir sind zurück vom tierärztlichen Notdienst.
Kein Unfall, keine Brüche. Das ist die gute Nachricht.

Mein Hausarzt sagt immer:

Man kann auch Flöhe UND Läuse haben

also zwei voneinander unabhängige Probleme. Und so ist es wohl bei Elsa.
DieSymptone: Fieber, heftige Verspannungen im Rücken, Erbrechen, frißt nicht

  • Es kann ein bakterieller Infekt sein oder ein viraler. Oder ein Haarballen, den sie nicht rauskriegt.  Und daß fiebrige Katzen nicht fressen ist wohl normal. Das sind die Flöhe
  • Die Läuse: das verhaltene laufen, die kleinen Schritte kommen vom Rücken. Da könnte El Mauski Schuld sein, denn der hat sie ja auf der Treppe übel erwischt, da kann sie sich verdreht haben, oder sie ist eine Stufe runtergeplumpst

Elsa bekam drei Spritzen: Fiebersenker, Antibiotikum, Immunaufbau. Dazu Antibiotika für 7 Tage, Malzpaste gegen den eventuellen Haarballen.

Zuhause angekommen war das erste was sie tat: fressen und trinken. 😃 Bis jetzt ists dringeblieben. Das zweite war: Schwänzchen hoch, und mir um dieBeine streichen.

Toll!! Inzwischen hat sie sich auch geputzt und läuft etwas mehr herum, ist auch zum 1. Mal in ihren geliebten Fellsessel gegangen.
Es kann aber sein, daß sie wieder Fieber bekommt, dann muß ich morgen gleich wieder zum Tierarzt. Wenns ihr besser geht, erst am DI zur Kontrolle und für eine weitere Spritze.

Vorerst aber setzt gerade Erleichterung ein!

Elsa.

Kurz nach dem ersten Regen hat der Herr F. Elsa gefunden. Sie saß am Wassertank. Als ich dazukam, saß sie UNTER dem Wassertank und war sehr verhalten.

Es hat dann vielleicht eine halbe Stunde gedauert – mit hinter ihr hergehen, zureden, blinzeln – bis sie einmal GANZ kurz zu mir kam, um meine Beine strich, maunzte und wieder wegging. In der ganzen Zeit blieb sie sonst immer auf über einer Armlänge Abstand

Dann nochmal etwa eine halbe Stunde, bis ich sie in der Auffahrt zu Nachbars nah genug herankam, sie kurzerhand hochgehoben und ohne daß sie sich irgendwie gesträubt hätte ins Haus getragen habe.

Trotz aller Erleichterung – nein. Es ist NICHT gut. Wir vermuten inzwischen, daß Elsa eventuell in der Nacht zu gestern einen Unfall gehabt haben könnte. Sie läuft irgendwie komisch hinten und ist sehr verhalten. Ist aber auf „ihren“ Stuhl gehüpft (und grad eben wieder runter) und zeigte auch keinen Schmerz, als ich sie hochnahm. Mag aber nicht fressen – bisher nur zwei Trockenfutterklümpchen, als ich sie ihr vor die Nase legte. Und das dritte schon nicht mehr.

Die Theorie von der Entscheidung, nicht mehr hier wohnen zu wollen, ist obsolet. Sie wirkt traumatisiert, sicher ist sie deshalb nicht gekommen. In der ersten Nacht muß etwas passiert sein, denken wir jetzt. Gut, daß der Herr F. sie gesehen hat!

Im besten Fall hat sie einen Schock und eine üble Prellung oÄ . Wir haben ja schon öfter gesagt. „hoffentlich tut sie sich nicht mal irgendwann was“, wenn sie draußen so wild herumspringt (halben Meter aus dem Stand hoch, dabei drehen, landen irgendwo, wo sie nicht sehen kann, ob da ein Loch, ein aufrechter Stecken oder wasauchimmer ist, und so manches Mal ist sie auch schon auf dem Rücken gelandet…..) Im schlechteren hatte sie einen „echten“ Unfall und es ist ernstlich etwas kaputt

Wir gucken mal, wie es ihr morgen geht, und haben schonmal nachgesehen, wer Notdienst hat. Erstmal soll sie wieder hier ankommen und in sicherem Raum schlafen…. wir hoffen, es war die richtige Entscheidung, nicht sofort loszudüsen.

Elsa!?

Was ist sonst los an der „Katzenfront“? Ein Alltag ist da – El Mauski weiterhin viel draußen, tags aber zurückgezogen viele Stunden lang schlafend an unterschiedlichen Orten. Diese Zeiten nimmt sich Elsa, um vorsichtig, aber gern draußen unterwegs zu sein. Am liebsten mit menschlicher „Vorhut“, begleitet aus den gefährlichen Gefilden des Winter- und vorderen Gartens bis hinten. Gern auch in Begleitung über die Kuhwiese. Aber auch alleine, auch GANZ alleine, wenn Niemand Zeit findet. Rein kommt sie fast nie allein, aber sie paßt gut auf und schießt heran, wenn wir rufen.

Abends liegt sie gern auf den Beinen eingerollt, schmust und schnurrt. Manchmal kommt sie mit ins Schlafzimmer und übernachtet dort, immer an meinem Fußende eingekringelt – da ist Mauski ja dann ausgesperrt durch die „nur raus“-Klappe.

Eigentlich ist El Mauski sehr nett zu ihr. Selbst wenn die beiden im Wintergarten aufeinandertreffen (sie zögert beim raus, er kommt rein), huscht sie schnell weg, aber er rast nicht mehr hinterher, sondern guckt nur. Auch sonst ist das dollste, was er mal macht, nach ihr zu tatzen, wenn sie ihn von unterm Buffet (unter dem sie aber auch nicht mehr so oft Zuflucht sucht) anfaucht. Und meist geht er sehr freundlich auf sie zu, stupst auch, wenn sie ihn läßt – aber oft kommt eine unbekrallte, aber warnende Elsapfote gaaaanz langsam nach oben in seine Richtung – und das akzeptiert er dann auch und geht. Könnte Elsa entspannen, eine Freundschaft könnte entstehen.Das wäre auch deshalb schön, weil El Mauski durchaus von Elsa verunsichert ist. Er meidet – was aber auch bedeutet, daß er sich nach wie vor im Wohnzimmer nicht wirklich entspannen kann, und das ist natürlich sehr schade, denn dort sind wir ja oft gemütlich beisammen. Das wären wir auch gern zu viert.

Letztens gab es aber EINEN Abend, da kam El Mauski, obwohl Elsa in der Küche und ich neben meinem Gatten saß einfach auf des Herrn F. Schoß, hat es sich so richtig gemütlich gemacht, sich durchkraulen und gründlich bürsten lassen – auch von mir. Toll!!!! Als er dann irgendwann genug hatte, dauerte es keine fünf Minuten, bis Elsa seinen Platz einnahm *g*

Übrigens mögen beide Katzen sehr, gebürstet zu werden – das ist für uns ganz neu, bis jetzt hatten wir Bürstenhasser. Ich freue mich darüber, denn so kann man doch ziemlich viele Haare auf Klamotten, Sofa, Boden etc vermeiden, und für mich ist es sehr befriedigend, immer wieder ein großes Haarbüschel aus der Bürste zu zupfen, ich bin ja große „Grooming“-Liebhaberin *g*

Ich hoffe, das mit dem „zu 4.“ kommt auch noch irgendwann. Jedenfalls habe ich insgesamt das Gefühl, daß beide Tiere es inzwischen gut haben bei uns und sich zuhause und wohl fühlen – wenn auch nicht immer, aber das geht uns ja auch nicht anders 😉

Dieser lange Bericht war für übermorgen geplant und Stand der Dinge – bis vorgestern.

Vorgestern morgen dann ein fellfetzentreibender Streit zwischen Elsa und El Mauski (Haare, nicht Haut!!) Und am Abend mochte Elsa nichts fressen. Da es 27° warm war und sie nachmittags einen kleinen „Snack“ verputzt hatte, dachten wir uns nicht viel. Aber daß sie so garnicht aufstehen mochte von ihrem Stuhl, das fanden wir schon seltsam. Kurz bevor wir zu Bett gingen, wollte Elsa dann aber nicht mit hoch, sondern unbedingt raus. Okay…..
Morgens dann: keine Elsa. Rufen in Abständen: nichts. Bis halb elf hatten wir sie nicht zu Gesicht bekommen, und wir waren ernstlich beunruhigt – das gabs noch nie!!! Dann aber kam sie einfach so umme Ecke gelatscht, als wäre garnichts. Wollte aber nicht rein, nichts fressen, nicht gestreichelt werden …. hat uns gepflegt ignoriert (nein, nicht ganz – die Ohren gingen zu uns, und der Schwanz ein My nach oben) – und ab über die Au zur Kuhkoppel. Und danach wieder: keine Elsa, nirgends. Normalerweise sieht man sie immer mal hier, mal da – nix. Nachmittags gings weg, wir kamen abends zurück, riefen – keine Elsa, schon wieder!

Heute morgen dasselbe. Keine Elsa, nirgends. Die Stimmung ist gedrückt. Immerhin: Ich bin heilfroh, sie kurz gesehen zu haben. So wissen wir zumindest: sie liegt in keinem Graben, ist in keinem Schuppen eingesperrt….. es ist ihre eigene Entscheidung, uns zu meiden.
Aber was ist da bloß los???? Hat sie beschlossen, auszuziehen? Wenn ja – warum? Wegen dieses einen Mauski-Streits? War es der eine zu viel nach der entspannten Zeit zuvor!?
Oder liegts an der Hitze – kein Hunger, anfassen ist eher unangenehm – also sucht sie sich draußen ein kühles Plätzchen und gut is‘?
Wir sind wirklich ratlos und auch ein wenig traurig – und hoffen, daß der für den Abend angekündigte Regen unsere Elsa zurück in die trockene, warme Stube treibt.

„Kleine Lage“

Hier ist alles wenig erfreulich. Ich kann im Grunde froh sein, daß wir unseren Urlaub canceln mussten, denn meine Schulter ist Sch***, so daß ich daran eh keine wirkliche Freude gehabt hätte. Außerdem ist der geerntete Honig so zäh, daß er nicht richtig fließt und wir recht hilflos vor der Pracht stehen, weil wir nicht wissen, wie wir sie vom Wachs trennen und später in die Gläser kriegen sollen (seit zwei Tagen bullert im Bienenzimmer die Heizung, denn warmer Honig ist dünnflüssiger. Einiges haben wir damit auch rausgekriegt aus dem Wachs, aber heute werden wir den Rest wohl aufgeben), und nun hat sich auch noch der Kater wieder übel geprügelt, mitsamt Wunde an der Backe.
Schon wieder!
Ich dachte, die beiden haben das immerhin so weit geklärt, daß sie sich nicht mehr verletzen!
Richtig gucken konnten wir noch nicht, und jetzt hat er sich irgendwohin verzogen- keine Ahnung, wohin, er ist nicht aufzufinden 😦
Wenn der Wurm drin ist, dann richtig.

Immerhin, das Wetter ist toll! (DAS bei Regen und Sturm wäre gleich nochmal viel schlimmer zu ertragen)
Und ich habe gestern eine ganze Ladung einheimischer Pflanzen bei der Arche-Gärtnerei (die es sich auf die Fahnen geschrieben hat, die hiesigen Pflanzenarten am Leben zu halten und zu verbreiten) abgeholt. In Etappen pflanze ich sie jetzt langsam ein (2 Stück, dann reichts wieder für einen halben Tag für die Schulter) und gieße morgens und abends fein brav.

Je 2x habe ich

Allium vineale, Weinberglauch
Allium scorodoprasum, Schlangenlauch
Caltha palustris, Sumpfdotterblume (für die Emailleschüssel eine, für den Teich die andere)
Clinopodium vulgare, Wirbeldost
Echium vulgare, Natternkopf (durch den Kahlschlag ists jetzt so sonnig hinten, daß ichs einfach mal ausprobiere…)
Primula veris, Wiesenschlüsselblume (soll in die Wiese)

Gestern konnte ich nachmittags nochmal ein wenig schlafen, und die heutige Nacht war eigentlich völlig okay, aber wenn ich ehrlich bin, bin ich trotzdem insgesamt erstens sehr k.o. und zweitens recht geknickt.

Eigentlich möchte ich nur dies von der Welt

…aber die Richtung ist eher diese

Juchu!!! 😃

Kam sehr k.o. und übermüdet heim. Irgendwie wollte die Freude über das endlich beginnende Wochenende nicht einsetzen. Der Tag zog sich enervierend in die Länge. Keine Lust zu nix, laßt mich alle in Ruhe heute, auf daß der Tag schnell ende! Dann endlich Zeit für Hundeprofi.

Plötzlich eine Bewegung im Augenwinkel. Was ist DAS? Eine Elsa hat sich von der Ofenbank auf den Teppich geschlichen und sitzt jetzt vor dem Sofa! Und das, während El Mauski im Fellsessel liegt! Und schon hüpft sie hoch und kringelt sich schnurrend auf meinem Schoß ein!!!!

Ein Quantensprung!

Tatsächlich hatten wir seit etwa einer Woche schon bemerkt, daß Elsa sich deutlich freier in der Wohnung bewegt und ein und aus geht, aber das nun? Das ist neu – und wirklich, wirklich schön 😃

Und El Mauski? Der hat das sicherlich bemerkt, aber geduldet, weil er grad so schön gemütlich da lag. Auch er wird entspannter Elsa gegenüber!

Der Tag ist gerettet, und jetzt mach ich den Festplattenrekorder auf play und gucke weiter in die Glotze!


 

Nachtrag zum verdeutlichen: wenn El Mauski im Raum war hatte sich Elsa zuvor nur zwischen Ofenbank und Küche vooooorsichtig bewegt, jederzeit die Fluchtmöglichkeit unters Buffet im Blick