Katzen

Wo isser? Isser irgendwo?

Der Herr F. hat Elsa reingelassen, und sie ist mißtrauisch.
Ebenso wie der Kater hat sie auch nach über drei Jahren noch nicht gelernt, auch mal über Kopfhöhe zu suchen. Zumindest nicht nahebei – aufs Sofa guckt sie schon, lässt den Blick schweifen sozusagen.
Schön ist: sehr oft bleibt der Kater inzwischen völlig entspannt, wenn er die Madame rumlaufen hört (man denke bitte nicht, daß er nicht mitgekriegt hat, daß sie rein gekommen ist! Hat er!!)

Da isser ja! Oh-ha!!

Leider sieht man NICHT Folgendes: zwei Sekunden zuvor war des Katers Kopf ebenso wie Elsas Hintern noch unten. Sie hat interessiert in seine Richtung geschnüffelt. Aber dann bewegte der Mauski den Kopf, und schon kam Elsa hoch – und ist dann auch gleich gaaaaaanz vorsichtig und langsam in Richtung Küche verschwunden.

Inzwischen geht sie aber auch durchs Wohnzimmer, springt auf die Ofenbank etc – wissend, daß Mauski im Raum ist. Solange er liegt.

Auch freundliche Begrüßungen gibt es inzwischen wieder zu sehen, und ab und an kriegen die zwei es sogar ohne Intervention hin, sich friedlich aus dem darauf stets folgenden „feststarren“ zu lösen.

Letztens wollte Elsa nicht oben bei uns übernachten und ging nachts durch die obere Klappe ganz runter. Am nächsten Morgen war Alles friedlich, Katze auf dem Küchenstuhl, Kater auf dem Sofa…. einige Tage später dieselbe Situation – mit darauf folgendem Gekreisch und Geschrei, und, nach Monaten erstmals wieder,  Schiete und Urintröpfchen auf der ganzen Treppe. Und einem völlig entspannten „Morgen danach“ …..

Will sagen: weiterhin gibt es Verbesserungen ebenso wie Rückschläge: draußen hat ElMauski Elsa tags vor diesen Fotos von hinten überrascht und hat sich aus vollem Galopp auf Elsa geworfen, die sich nur noch auf die Seite schmeißen konnte. Ein Riesengeschrei, erst von Elsa, dann von mir („VERDAMMT!!! MAUSKI!!!! NEIN!!!!!“), dann ein vor mir flüchtender Kater, eine vor dem Kater flüchtende Katze ….. die am selben Abend ganz normal rein kam und nicht, wie erwartet, besonders vorsichtig oder zaudernd auftrat. Elsa nimmt diese Situationen also lange nicht mehr so ernst wie früher. Versteh EineR diese Katze!!!

ElMauski verändert sich aber auch; das auffälligste ist dies hier:

Man sieht es nicht, aber Monsieur liegt auf MEINEM Schoß! Und das ist nun wirklich total neu! Denn in den ganzen Jahren zuvor lag er dort genau zweimal. Und beide Male war er krank und suchte Hilfe. Jetzt aber – erstmals, als der Herr F. letzte Woche in Köln war, aber auch, als er vor einigen Tagen ohne mich abends fort war – lag der Kater ohne Not bei mir und schnurrte ganz entspannt! Ein kleines Wunder!!😃

Madame hat ’ne neue Macke

Seit etwa 14 Tagen rast uns‘ Elsa jedes Mal duch beide Katzenklappen bis ganz nach draußen, wenn es klingelt.

Es gab keinen akuten Anlaß für diese neue Macke, und sie hat auch nicht prinzipiell Angst vor BesucherInnen: letztens hat sie uns sogar im Hof abgeholt und ist mit reingelaufen, als wir mit Besucherpaar mit einem Auto heim kamen.

Offenbar ists also das Klingelgeräusch. Keine Ahnung, woher’s kommt und was wir tun können. Wenn sie gleich ganz draußen ist, kann sie ja nichtmal mitkriegen, daß oftmals gar nix passiert (weil nicht mal Jd rein kommt, zB beim Postboten)

*seufz*

Wir haben ein Desensibilisierungsprogramm gestartet: ab und an geht EineR raus und klingelt. Damit sie merkt, daß nach klingeln nix passiert‘  Geht aber nur, wenn die Klappe ganz zu ist: als ich direkt davor stand, hat sie sich richtig durchgedrückt, mit Kraft.

Was ist wohl gewesen?

Irgendwas ist Elsa passiert: sie läuft ein bißchen steif und langsam, beim springen merkt man, daß das eine Bein wohl schmerzt. Aber schlimm ist nichts, man darf das Bein durchbewegen, Wunden sind da auch nicht.

Eigentlich dachten wir, Elsa könne dann heute gern mal drin bleiben. Elsa dachte allerdings anders darüber und wollte unbedingt raus. Nach zwei Stunden dann sah der Herr F. sie drüben bei den Nachbarn über die Straße am Zaun sitzen. Er rief sie, als keine Autos kamen, aber Elsa kam nicht. Und dann das erstaunliche: sie rief laut!

Ich war inzwischen auch da. Wir gingen über die Straße, um zu sehen, was ansteht, als ein Hundespaziergänger kam. Elsa- wech…. kam aber auf rufen zurück und saß nun in Nachbars Einfahrt. Ich bin näher hin, sie kam dann auch und strich mir um die Beine, wollte aber weder mitkommen noch hochgehoben werden. Wenn wir uns entfernten: „Mau!“

Tja, was nun?

Letzrlich hab ich sie hochgehoben und das protestierende Tier bis in den Garten getragen, wo ich sie dann aber nicht mehr halten konnte. Dann dauerte es aber keine Minute, bis Elsa allein ins Haus kam. Und jetzt haben wir dann doch erstmal die Wege geschlossen. Die bleibt drin, bis sie wieder flink unterwegs ist!!

Was ihr wohl passiert ist???????? Ein glücklich ausgegangener Straßenunfall? Dagegen spricht, daß sie ja rüber gelaufen ist, bloß nicht retour – aber wer weiß, wie eine kleine Katze sowas umsetzt, vielleicht erscheint ihr nur die eine Richtung gefährlich??

Einen harmlosen Kratzer hat sie am Kopf, ein abgeschilfertes Stück Kralle war dort im Fell. Also ein Katzenstreit, den sie mit dem Nachhauseweg verbindet?

Wollte sie überhaupt geholt/ begleitet werden? Noch nie hat sie uns von so weit weg gerufen! Aber auf sich aufmerksam gemacht hat sie in letzter Zeit häufiger.

Andererseits ist sie schon auffallend zügig reingekommen, als sie erstmal im Garten war…..

Achje, versteh‘ Eine die Katze….

Elsa ist fort. Seit gestern nachmittag, nachts nicht heim gekommen, auch jetzt bleiben meine Rufe ungehört.

Langsam kriege ich Angst.

Ein einziges Mal war sie so lange weg, da kam sie dann als wäre nix gewesen gegen frühen Nachmittag.

Und dann das Mal, wo sie krank war.

Beides ist schon lange her.

Verdammt!!

Der Murmelkatz‘ grüßt….

Schon wieder ist ElMauski krank. Er verkriecht sich, humpelt heftigst und hat sichtbar aber nur einen langen Kratzer am Kopf.

Dieses Kratzers wegen gehen wir davon aus, daß er sich wieder geprügelt hat. Er tritt mit dem Hinkebein auf, aber ist sehr langsam unterwegs und schreit, wenn er sich doof bewegt hat, richtig. Momentan liegt er geschützt und warm draußen – drinbleiben wollte er partout nicht.

Wir wollen diesmal erstmal abwarten, bis Montag, es sei denn, ihm gehts merklich schlechter.

Hoffentlich ists die richtige Entscheidung!

Update 13 Uhr: Kater fraß eben grad mit Appetit und Hunger – das Schälchen draußen vor die Nase gestellt. Nachdem er, einfach so aus der Spritze, auch das Schmerzmittel (hatten wir noch da) weggeschlabbert hatte, hab ich gedacht „Versuch macht kluch“ So jämmerlich wie er sich zeigt, hätten wir beide nicht vermutet, daß er fressen würde (vormittags hatte er sich ja auch noch geweigert), aber der Kerle hat richtig reingehauen 😊

Jetzt fühle ich mich schon deutlich wohler. Auch der Herr F. ist erleichtert.

Was‘ los?

Mit mir nicht viel.

  • Chefin musste ins Krankenhaus, OP, Kollegin musste Urlaub verschieben, ich Überstunden machen
  • meine RECHTE Schulter spinnt mehr und mehr (zur Erinnerung: die frozen shoulder war LINKS) Tags vor der Nachricht von der Chefin hatte ich einen Arzttermin deshalb gemacht, war auch am Mittwoch dort: Verdacht auf Impingement-Syndrom. Donnerstag darf ich mich wieder beim Orthopäden auf die Treppe hocken (eine Stunde warten, dann gesagt kriegen, ob man’s in die offene Sprechstunde geschafft hat, weil man früh genug da war, dann warten, wann man tatsächlich drankommt. Es ist zum kotzen!) Vorerst hab ich mal wieder 600er Ibus 3x täglich verordnet bekommen. Jährlich grüßt das Murmeltier ….
  • Schmerzen bedeuten auch immer schlechten Schlaf. Zusätzlich hatte ich 2x Frühdienst (aufstehn vor sechs und Aufgaben, die ich sonst nie habe … ) mit anderen Worten: Schlafmangel. Allerdings ist das seit den Ibu besser, insofern bin ich seit gestern nicht mehr gar so k.o.

Besser als mit mir läufts mit den beiden Els. Die sind in letzter Zeit sehr entspannt, vor allem der Mauski lässt sich von Elsas ungeschickter Defensivtaktik (fauchen und knurren führten beim Kater eher zu „Dir zeig‘ ichs“ als zu Rückzug) nur noch selten aus der Ruhe bringen. Meist geht er einfach weiter, manchmal setzt er sich direkt vor sie und putzt sich oder blinzelt Elsa an, regelrecht niedlich ist das!! Er würde sie so gern mal gründlich beschnüffeln, aber mehr als ein robuster Begrüßungsstubs mit dem Kopf und kurzem schnuppern bei laaaaaang ausgestrecktem Hals geht nicht. Elsa knurrt und faucht in den Begrüßungssituationen aber nicht mehr, sondern hebt nur gaaaaaanz langsam ihre Vorderpfote drohend an, wenns genug für sie ist – das wirkt viel besser: das Mauski-Lämmchen versteht und dreht ab 🙂 Zuvor kann es passieren, daß Elsa einige Sxchritte auf Mauski zugeht, um ihn Nase an Nase zu begrüßen.

Elsa liegt denn jetzt auch öfter mal auf dem Teppich, was sie sich sonst nicht traute, und meist reicht es, wenn sie gaaaaanz leise knurrt, damit El Mauski sieht: die Dame will ihre Ruhe. Wenn sie mit dem Rücken zu ihm liegt und schläft, pirscht Mauski sich heran und schnuppert von hinten. Mehr tut er aber auch nicht!

Elsa kommt nun öfter von alleine durch die Klappen aus dem Garten rein, leider aber nach wie vor nur, wenn eineR von uns kurz vorher reingegangen ist (bis zu 10 Minuten, eher 5) oder nachkommt. Sind wir weg, kommt sie erst rein, wenn wir wieder da sind, kurz nach uns. Wir hoffen, daß sich das noch bessert. Irgendwann wollen wir ja mal wieder zusammen wegfahren…. Aber ich finde, da sind sehr große Fortschritte zu verzeichnen 🙂

Zu und zu gern würde ich mal Fotos davon zeigen, aber das geht immer alles so schnell ……

Der Rest ist Alltag. Hier und da mal ein Treffen mit Freunden, puzzlen, lesen, (viel zu viel) fernsehen, weil alles andere zu anstrengend ist – ich fühl mich manchmal, als wäre ich Mitte siebzig statt Mitte fünfzig, und es verlässt mich mehr und mehr die Hoffnung, daß es sich nochmal bessert.

Anfang April kommt der Heizungsbauer, danach kann er ein Angebot machen, die Förderung beantragt werden und dann die Heizung bestellt. Lieferzeit momentan: 12 Wochen! Dann wird’s schon wieder Herbst *seufz*

Luxusprobleme.

Ich hoffe, das bleibt so.

 

Puzzle

Verflixt nochmal, das eine Teilchen ist einfach ÜBERALL zu groß…..

… und farblich psst es irgendwie auch nicht recht:


…und noch was zum „differenziertes/ eigenes Bild machen: „Warum in Rußland Niemand gegen den Krieg auf die Straße geht“

Die schreibende Frau, die nach 4 Jahren in Rußland inzwischen wieder in Deutschland lebt, schreibt über sich selbst:

Die letzten Monate lag der Blog brach. Angesichts der derzeitigen Situation (März 2022) und der Fragen aus meinem Umfeld reaktiviere ich diese Möglichkeit des Informationsaustausches mit Interessierten. Ich wünsche mir sehr, dass meine Beiträge helfen, ein Stück Lebensrealität der Menschen in Russland besser verstehen zu können.)

Man könnte glatt abergläubisch werden.

Kaum ist der gestrige Beitrag erschienen, gibts Katzenstreß pur. Allerdings nicht zwischen den Katzen – nein, El Mauski gibt Grund zur Sorge.

Morgens nirgends zu sehen, nach Suche im Gästezimmer aufgefunden, reagierte der Kater nicht auf Ansprache. Als er es dann tat, war’s ein Schmerzenslaut.

Daraufhin hörte er Elsa, sprang auf, um gleich wegzuknicken, schrie, flüchtete sich Stufe um Stufe langsam nach oben unters Bett und blieb dort.

Lange Rede, kurzer Sinn: nix wie zum Tierarzt, wo man uns zwischen zwei OP netterweise dran nahm:

Fieber hat er und mehrere kleinere Krallverletzungen, fix und fertig ist er, aber etwas richtig schlimmes war nicht zu finden. Mit Schmerzmittel, fiebersenkend, versorgt wurde er, dann durften wir heimfahren.

Da wir den Katz nicht wieder in die Box kriegen werden, haben wir die nötigen Antibiotika als Tabletten mitgekriegt.

Im Moment ist ElMauski oben. Er hat Angst vor uns, ist immer noch voll gestresst (große Pupillen, schnelle Atmung) und ist unters Sofa gekrochen, der Arme!

Wir haben ihm Wasser und etwas Trockenfutter hingestellt, Klo ist ja da, und ihn erstmal allein gelassen.

Der Rotweiße war’s nicht, es war ein dunkelgraues Fellbüschel zu finden….

Das war um halb zehn. Jetzt ist halb eins. ElMauski liegt nach wie vor unterm Sofa. Er schläft. Nix essen, sagt er. Also auch nix Antibiose.

Nun gut, solange es dann hoffentlich abends klappt… daß der Kerle nach Streß erstmal einen halben Tag der welt verloren ist, das kennen wir ja schon.

Die wundersame Entspannung der Els

Ich komm gar nicht hinterher mit dem Niederschreiben der Fortschritte, die sich im Verhalten unserer Katzen zeigen 😃

  • Gestern erst war es, daß El Mauski auf des Herrn Schoß sprang, während Elsa auf des Herrn ausgestreckten Beinen lag – und dort schnurrte und sich kraulen ließ (im stehen), ohne daß Elsa knurrte und fauchte. Ihre Pupillen waren groß, aber ihre übliche Schreckstarre nicht zu beobachten. Nach einem Weilchen ist der Kater dann einfach aufs Fensterbrett gesprungen, und Elsa brauchte keine Minute, bis sie tief durchatmete und entspannte.
  • Dann heute dies: El Mauski liegt im Fellsessel. Elsa möchte raus. Immer wieder zu ihm hinschauend geht sie an ihm vorbei in den Wintergarten, dann aber doch wieder zurück und wenig später doch wieder hinter mir her am Kater vorbei und mit mir raus. Der Große bleibt entspannt liegen und schaut nur. Und dabei bleibt er, selbst als ich 10 Minuten später wieder reinkomme – und Elsa kurz später laut durch die Klappe hineinklappert- und wieder am Mauski vorbeistiefelt in die Küche! Das ist wieder ein erstes Mal, denn bisher konnte Elsa sich nicht frei durchs Zimmer bewegen, wenn der Kater anwesend ist.
  • Etwas später – Elsa sitzt inzwischen im Wohnzimmer beim Katzenklo. El Mauski springt vom Fellsessel und geht auf sie zu. Statt wie sonst, wenn sie ungeschützt (also nicht zB unter einem Stuhl oder gleich neben dem sicheren Küchenbuffet) sitzt, zusammenzusinken, die Ohren nach hinten zu klappen und zu knurren, steht Elsa (ERSTMALS!!) auf und geht mehrere Schritte auf ihn zu. Man begrüßt sich freundlich näselnd – und weiß (das immerhin wie immer) dann nicht mehr recht weiter. Also doch wieder ein wenig helfen, denn beide verspannen sichtlich: El Mauski wird vom Herrn F. angesprochen und findet so einen Grund, umzudrehen. Alles jut – aber nun flieht Elsa lieber doch im schnellen Schritt gen Buffet. El Mauski dreht um und latscht hinterher, zügig, aber so, daß Elsa kein Problem hat, die sichere Zuflucht zu erreichen. Da kleine Ritual ist offenbar unabdingbar: knurren ihrerseits und sich reiben am Buffet seinerseits. – Abgang Mauski ….

Woher kommt nur des Katers plötzliche Entspanntheit? Woher der Mut der Katze? Wir staunen!

„Das ist jetzt fast schon wie normal“, sagt der Herr F. Und das ist es tatsächlich. 😊

(PS: das war letzte Woche. Das „ganz alleine rein“ hat sich noch nicht wiederholt, ansonsten aber bleibt es dabei, daß Elsa viel wagemutiger ist, El Mauski entspannter. Kleine Jagereien und Geschrei zwischendurch ändern nichts an dieser höchst erfreulichen Gesamtsituation. Daß Elsa nach dem gemeinsamen Spaziergang VOR dem Herrn F. oder mir einfach durch die Klappe reinfetzt, das ist inzwischen schon normal, war aber vor einem Vierteljahr noch undenkbar)

DURCHBRUCH!!!! :-))))

Wir haben eben einen Ausflug zum Schleswiger Dom gemacht, um uns den mal von drin nach der Renovierung anzugucken. Auf dem Weg kamen Sturzfluten vom Himmel, und uns tat unsere kleine Katze leid – die war nämlich kurz vor unserem Aufbruch rausgegangen.

Auf dem Rückweg sag ich so zum Herrn F.: „Sollen wir wetten? ICH wette, daß Elsa draußen ist – um was sollen wir denn wetten?“

Aber seltsam, der Herr F. wollte nicht gegenhalten….

eine versäumte Chance auf Gewinn bei großem Wetteinsatz – denn als wir zurückkamen saß wer friedlich im Fellsessel?

Unsere kleine Katze!!!!!

Erstmals ist sie in unserer Abwesenheit und ohne locken ganz alleine durch beide Klappen ins Haus gekommen! Nach zwei Jahren, vier Monaten und drei Tagen!

Logo.

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Wie gewünscht, nochmal ein Eindruck vom finnischen Adventskalender 🙂

Hier fügt sich alles ins seit Wochen gleiche Bild:

Ist der Mensch gestresst, nervt der Katz – das gilt für unseren sehr sensiblen ElMauski natürlich ganz besonders. Er und ich, wir passen einfach nicht zusammen, zu ähnlich sind wir uns: wo einzig GELASSENHEIT helfen würde, drehen wir erst recht hoch. Drunter leiden tun nicht nur wir selbst, sondern auch unsere Umwelt (sprich: Elsa bei den Els, bei mir – könnt Ihr Euch denken…) Zum Glück haben wir den Herrn F., der sorgt zumindest im kätzischen Leben dafür, daß der Kater betüddelt wird, wo ich ihn scheuchen würde (wo ich ihn manchmal auch wirklich scheuche und damit dafür sorge, daß es schwieriger wird statt besser) und damit dafür, daß manchmal, nach unendlicher Geduld und Zeit (gefühlt!) der Kater einen Ruheplatz findet, Elsa sich zum 7. Mal und dann auch mal für längere Zeit unterm Buffet vortrauen kann.

Ich finde keine Ruhe: am MO hat sich die Gemüsefrau wieder krankgemeldet, vorerst bis MI.

Gestern abend dann die tolle Nachricht: natürlich kommt sie erst im neuen Jahr wieder. Heureka. Was dazu führt, daß ich am Hl.Abend  von 6-14 Uhr arbeite, heimfahre, mich umziehe, Torte einpacke, zu de ole Fru fahre. Derweil der Herr F. den ole Mann abholt, zum gemütlichen (HA!) Weihnachtskaffee.

Eigentlich hab ich ja eh nix mit Weihnachten am Hut, zum Glück, sonst gäbe es einen Grund, darüber traurig zu sein. So bin ich „nur“ gestresst und genervt und überlastet. Es setzt mir zu, daß ich mich wieder und wieder auf einen Zeitpunkt hin aufrecht halte, an dem es besser wird – um dann wieder und wieder ’ne lange Nase gedreht zu bekommen: doch noch nicht, nochmal paar Tage…

Wir haben eine Menge lieber, witziger, schöner, netter Weihnachtspost bekommen. Ich versuche, kein schlechtes Gefühl zu haben, weil ich fast keine verschickt habe und mich einfach drüber zu freuen. Gelingt fast. Manchmal.

Und der Herr F. schlägt sich seit gestern mit der Marmormehl-Kaseinfarbe rum: umweltfreundliche Farbe muß ANGERÜHRT werden und selbst mit Pigmenten versetzt….. das Arbeitszimmer, schön klein, ist unser erster Versuch damit. Mal sehn, noch ist nicht ganz klar, ob’s auch der letzte wird (Klümpchen trotz eeeeeewigen rührens und so) Wir haben es ewig vor uns her geschoben, damit anzufangen. Ich kann nicht viel tun, daher konnte ich meine Rolle nicht ausfüllen (ANFANGEN, etwas, das dem Herrn F. schwerer fällt als ZUENDEMACHEN. Bei mir ists umgekehrt, da ergänzen wir uns ganz gut *gg*) Rumquengeln mochte ich auch nicht dauernd, und außerdem stand’s mir ja auch bevor. Aber jetzt ist der Anfang gemacht, ich hoffe, wir werden noch in diesem Jahr endlich damit fertig.

Echt jetzt? – Ja. Echt!!!

Diese skeptisch guckende, kleine Katze hier – die hat’s nach zwei Jahren und zwei Monaten eeeendlich geschafft:

Sie ist ganz alleine durch beide Katzenklappen ins Haus gegangen!

Was hat’s noch gebraucht, nachdem in den Tagen zuvor das rufen vom Wohnzimmer aus schon Schubs genug gewesen war?

Einen HUND hat’s gebraucht. Den Hund der Kuhkoppelbesitzer, der, als Elsa mit dem Herrn F. auf dem Acker unterwegs war, auf der Kuhkoppelseite (dazwischen: Knick und Au) angelaufen kam. Da ging Elsa ab wie-eine-Rakete in Richtung Haus, so hat es der Herr F. erzählt, und als er später reinging, Elsa war nirgends zu sehen gewesen, da hat sie ihn in der Küche erwartet!!!

Heureka!!

Jetzt müssen wir gut achtgeben, daß nicht ausgerechnet bei den nächsten 3-4 Malen, wo sie allein reinkommen könnte, der Kater im Wintergarten sitzt. Das tut er nämlich gern in der letzten Zeit….

Gefreut und…..gejammert

Also, nicht daß Ihr jetzt denkt, mein persönliches  2G sei beendet. Ist es nicht. Aber ich wills nicht täglich aufschreiben. Heute aber nochmal, damit Ihr das wisst (wobei mir nicht so GANZ klar ist, ob das von Interesse ist… 🤔 Na, egal…)

Heute wirds mit dem 2. G eh etwas schwierig, denn mir ist eher nach jammern, weil ich einen sehr schmerzhaft steifen Hals habe. Schon seit vorgestern, da wars eher im Rücken. Es wandert, wird aber nicht besser. Nuja. Meine KG-Praxis versucht, für morgen früh einen Termin für mich freizuschaufeln. Da sind die echt super, telefonieren hin und her- hoffentlich klappts!

Das „Gefreut“- G betrifft Elsa. Die hat sich nämlich grad vorhin erstmals einige Minuten NACH unserem rufen von der Wohnzimmertüre (irgendwann hatten wir’s aufgegeben, weil sie stur auf der Fensterbank sitzen blieb) entschlossen, reinzukommen. Wieder ein Schrittchen vorwärts.

Und jetzt hoffe ich, daß das arbeiten vielleicht sogar eine Besserung bringt und ich heute Abend ganz für mich allein in meinen Gedanken noch ein paar G nachliefern kann Weiterlesen

…und noch ein Trippelschrittchen vorwärts….

Am 5.11. ist Elsa wieder ein wenig weitergekommen auf dem Weg zum selbständigen Ein und Aus:

Wo sie sonst erst durch die Klappe ging, wenn EineR von uns durch Betätigung des Türgriffs und locken signalisiert hatte: Luft ist rein, reichte jetzt ein rufen von der Wohnzimmertüre aus!

Und auch El Mauski macht Trippelschrittchen zu mehr Gelassenheit:schon des öfteren WAR die Luft gar nicht rein: El Mauski hat nämlich schon mehrfach auf einem der Stühle gelegen, als wir Elsa reinriefen – und nur irritiert geguckt, wenn sie, ohne ihn zu bemerken, an ihm vorbei ins Wohnzimmer lief – um dann weiterzuschlafen! Das geht allerdings nur mit „rein“, weil sie da schnurstracks gen Wohnzimmer läuft. Bei „raus“ ist sie sehr zögerlich – was den Kater zu doll triggert. Wenn er dort liegt, lassen wir Elsa zum Fenster raus. *SEUFZ!!!*

PS: mit Elsa weiter dran geübt. Klappt bisher nur, wenn sie schon dicht an der Klappe ist, aber dann klappts. Wir bleiben dran.

PPS 13.11.: … und zwei zurück……: seit zwei Tagen ist der Kater ein echter Stinkstiefel. Unruhig, nervös, futtermäkelig…. Keine Ahnung, was den reitet, wahrscheinlich hat er draußen mal wieder Streß mit anderen Katern. Und an wem lässt er’s aus? – Ist klein und moppelig und fängt mit E an *seufz* Elsa flitzt derzeit wieder unters Buffet, sobald sie ihn hört. Das hatten wir auch schon anders.

Außerdem hat El Mauski sich als neuen Schlafplatz – tadaaaa – den kleinen Teppichrest vor der Katzenklappe ausgesucht. Heißt: Elsa kann nichtmal mit unserer Unterstützung raus, geschweige denn allein oder wieder durch die Klappe rein. Na, supi. Ich bin grad endgenervt vom Katz, was es natürlich nicht besser macht.