Die blaue Blume Hoffnung…

… blüht: In den letzten ist es Wochen „normal bis ohje“ zugegangen (wobei „normal“ bedeutet: ignorieren bis fauchen, Elsa paßt auf und flieht, falls sie woanders als auf ihren sicheren Plätzen ist, wenn Mauski reinkommt. Manchmal gibt es sehr freundliche Nase-an-Nase-Begrüßungen. „Ohje“ heißt: Mauski trifft unvorhergesehen auf Elsa und geht sie daraufhin so heftig an, daß sie einen Haufen unter sich läßt vor Angst)

Seit zwei Tagen aber geschehen unerhörte Dinge:

  • Elsa wagt sich wieder ins Obergeschoß, läuft dort herum, kommt des Nachts mit hoch und schläft bei uns
  • Mauski begegnet ihr dort, beide gehen auf Spannung. Der Herr F. spricht Mauski an und geht (wie er es wollte) runter – und Mauski kommt mit! Elsa folgt, als Mauski mit dem Herrn im Bad ist.
  • im Garten: Elsa hat eine Maus gefangen und spielt mit ihr. Mauski kommt, sieht Elsa. Erstarrt. Schleicht zu ihr hin. Irgendwann sieht sie ihn und – spielt weiter! Mauski immer näher. Irgendwann flieht Elsa dann doch, Mauski hinterher – aber kein Geschrei, nirgends, und kurze Zeit später kommt Mauski zurück und sucht Elsas Maus (die die Chance ergriffen hat, in ihr Mauseloch zu fliehen)

Es ist wie ein geplatzter Knoten! Wir hoffen, daß es so bleibt, oder zumindest immer mehr in diese Richtung gehen wird, wenn Rückschläge kommen.

Ich hätte Euch soooo gern ein „Nase an Nase“-Foto gezeigt, aber niemals begrüßen die beiden sich so nett, wenn der Fotoapparat zur Hand ist….

 

Es frühlingt….

Alle Tiere suchen nach Nistmöglichkeiten 😉

Scherz beiseite – ich fürchte, die Vögel werden SEHR sorgsam ihre Nistplätze aussuchen müssen. Die Blaumeisen im blauen Häuschen sind fein raus, aber für Amseln und Co sehe ich schwierige Zeiten bevorstehen!

Bisher allerdings machte El Mauski seinem Namen Ehre und musste nicht in El Vogeli umbenannt werden. Möge es so bleiben!

Abendliches Beingewirr und andere Katzendingse

🙂

Tatsächlich hat sich in den Tagen vor und während unserer Abwesenheit einiges zurechtgeruckelt. Elsa geht selbstbewußter durch die Klappe (wenn sie auch lieber auf geöffnete Türen oder Fenster wartet), rein fällt ihr leichter als raus. Und untereinander ists meist recht ruhig. Auch da wird Elsa selbstbewußter, nun haut sie ab und an ohne vorheriges knurren oder fauchen nach El Mauski. Das läßt er sich allerdings nicht gefallen – das endet dann doch mit einer Elsa unterm Buffet und einem Mauski davor. Da aber selbst das nicht wirklich „ernst“ wirkt, habe ich beschlossen, zu versuchen, mich nicht mehr einzumischen. Mal sehen, ob ich das 1. hinkriege und 2. welche Folgen es hat. Mein Gefühl ist, daß sie das jetzt alleine geregelt kriegen.

Mauski hat ein lustiges Spiel neuentdeckt: Maus rein- und damit die Menschen auf Trab bringen. Nachdem ich zweimal mit Mauski (hocherhobenen Schwanzes, der fand das wirklich lustig!!) sowie derselben Maus die Runde grünes Zimmer- Flur- raus gemacht hatte, hab ich meine Taktik geändert: nun fliegt die Maus raus, aber der Mauski bleibt drin. Das findet er weniger lustig, und ich hoffe, daß das bedeutet, daß er sich früher oder später dieses Spiel wieder abgewöhnt….

:-) El1&2

fällt leider flach.

Pausenbild

So schön es mit Elsa und mit El Mauski einzeln für sich und in ihrer Beziehung zu uns vorwärts geht, so sehr stagniert die Entwicklung in ihrer Beziehung zueinander.

Nach wie vor wagt Elsa kaum eine freie Bewegung, wenn Mauski zugegen ist – aus gutem Grund: es ist unvorhersehbar, wann er sie einfach ignoriert und wann er einen Ortswechsel/ einen Sprung vom Stuhl oder Fensterbrett /… mit „hinterher“ quittiert. Schnell bewegen kann sie sich nie, da geht er sofort hinterher.

Wenn ich Elsa rufe und er hört es – sofort ist er da. Manchmal scheint er nur gucken zu wollen (denn er ist auch sofort da, wenn irgendetwas anderes passiert), aber man weiß es halt vorher nicht – und Elsa offenbar auch nicht, denn sie flieht sofort.

Elsa sucht sich ihre Nischen:
Sie geht mit mensch raus, wenn Mauski außer Sicht ist.
Sie kommt zur Klappe rein – wenn man sie zuvor ruft oder selbst reingegangen ist (ich interpretiere das so, daß sie dann davon ausgeht, daß wir für einen sicheren Eingang sorgen)
Sie kommt hervor, sobald sie am Klappengeräusch hört, daß Mauski in einen anderen Raum gegangen ist, und spielt, erkundet die Zimmer, sitzt am Fensterbrett – alles, bis der große Kater wieder reinkommt: weg! Mal hektisch, mal eher ein ruhiger Rückzug. Aber: weg. Immerhin nicht, wenn sie ruhig daliegt. Dann bleibt sie, beobachtet El Mauski aber genau.
Sie liegt auf dem Schoß, schnurrt und läßt sich durchkraulen, auch vom Herrn F. – und fährt zusammen, sobald sie die Klappe hört, bleibt aber ebenfalls liegen.

El Mauski ist wesentlich ruhiger geworden (bloß in den letzten zwei Tagen wieder nicht, keine Ahnung, was ihn umtreibt):
Er liegt auch mal stundenlang im Fellsessel oder auf dem Fensterbrett.
Er lässt sich kraulen
Er hat ein schöneres Fell und rundere Formen.
Er ist superknuffig draußen, wenn er maunzend überall dazwischen ist und auch drin, wenn er sich rollt und dabei putzt und vor sich hin quiekt – aber er kann und kann es nicht ertragen, Elsa in Bewegung zu sehen.
Der Kater weiß ganz genau, daß wir nicht wollen, daß er Elsa angreift. Er läßt sich von uns leicht ablenken, manchmal haben wir sogar das Gefühl, er WILL abgelenkt werden – aber wir kriegen ja nunmal nicht immer mit, was los ist. Und manchmal besteht er drauf, sie zu maßregeln. Dann gibt es keine Ruhe, bis er sie einmal „so richtig“ eingeschüchtert hat. Vor allem aber können wir nichts dagegen tun, daß Elsa vorsichtshalber von selbst ihre Bewegungsfreiheit einschränkt.

Bei allem Hin und Her gibt es immerhin auch Momente wie den gestern, als El Mauski in die Küche stürzte (er flitzt, stürzt, eilt fast immer *gg*) und sah, daß Elsa gleich umme Ecke saß. Er stoppte ab, ging aber weiter flotten Schrittes stracks auf sie zu, sie blieb mit gespitzten Ohren sitzen – Nase an Nase- Begrüßung, dann senkte Mauski den Kopf und schubste Elsa ordentlich mit der Stirn – und noch einmal näselten die beiden, Elsas Kopf vorgestreckt zum Mauski hin! 🙂
Erst dann trat Mauski einen Schritt zurück – und Elsa?
Ging.
Stracks unters Buffet.

 

Nass, Teil eins

Es ist schier unglaublich, wie viel Wasser in den letzten Wochen von oben herunterkam. Der monatelang so gut wie oder gar ganz ausgetrocknete Teich ist nun so voll, daß der Zulauf schon fast im Wasser steht – nur noch wenige Zentimeter sinds bis dahin – erstmals seit ich hier wohne ist der Teich SO voll!!

Draußen sind sämtliche Pfade, die wir nutzen, um mit den Katzen oder sonstwie durch den Garten zu gehen, sobald es zehn Minuten Regenpause gibt, schlammig-rutschig – erst recht seit der Holzaktion…. Aber heute morgen war es trocken! Also nix wie raus; Mauski L’inspecteur hat das mal mit mir begutachtet:

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Heute habe ich fünf oder sechs Schubkarren brennholzfähiger dünnerer Äste zum zersägen in den Hof geholt – Haufen zwei, rechter Teil, ist nun dezimiert. Danach war Mauski einkringelreif – DIE Chance, mit Elsa rauszugehen, denn tatsächlich schien inzwischen sogar die Sonne.

Die Dame war eigentlich viiiiiiel zu müüüüüüde, aber nach ein wenig Leckerli-Motivation meinerseits stand sie eh schon. Da kann man dann auch mit raus…. *gg*

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Wie man sieht, konnten wir die Zeit sogar für ein kleines Sonnenbad nutzen. Ich auf meiner schönen, neuen Mauerbank (so hatte ich mir das gedacht mit meinem Frühlingssonnenplätzchen, und es wächst schon richtig viel auf meinem Stück Kräuterrasen davor), Elsa malerisch eingerahmt von schon zu knospen beginnenden Zierjohannisbeerblüten auf dem Tunu 🙂

So macht das richtig Spaß mit den Katzen. Wenn Mauski laut maunzend durchs Geäst schnüffelt oder Elsa mir jedesmal freudig entgegenläuft, wenn ich mich hinhocke, wenn beide (einzeln natürlich *seufz*) immer in der Nähe sind und gucken und voller Abenteuerlust herumspringen – das ist einfach schön, da finde ich mich immer wieder mit einem lächeln im Gesicht wieder.

 

Nix da!!!

Der Sturm tost, und wir wollten aufräumen, was gestern bei der Draußen-Aktion übrig geblieben war. Also rein in die Arbeitsklamotten, da sehe ich einen flehentlichen Blick: Elsa will mit raus! Okay, erst einen Spaziergang am Ackerrand, während der Herr F. fleißig beginnt, Stämme auf die Karre zu packen, um diese nach vorn zu fahren.
Als ich grad auf dem Scheitelpunkt meiner Elsa-Wanderung bin, fängt es an, waagrecht zu regnen.

Nix da spazierengehen, sagt Sturm Viktoria…. okay, okay, ich wollte eh grad umdrehen!

Natürlich werden im Regen die Böen doller, gut, daß es nirgends einen hohen Baum gibt, dessen Äste uns auf die Köpfe fallen können. Ich sehe nach Elsa – wo ist sie bloß???? Stehe, gucke – da höre ich ein lautes „quaaaak“ – ah, woher kommt das? Ich sehe nix, bleibe stehen – noch eins, und weitere folgen, bis ich Elsa endlich orten kann – sie ist schon auf meiner Höhe, bloß auf der anderen Knickseite im Gebüsch gut getarnt und voll genervt, weil ich nicht weitergehe *gg*. Also gehe ich weiter und nehme noch gleich ein paar kleinere Äste mit vor. Elsa kommt denn auch angeschossen, sobald ich an der Wigatür angelangt bin, und offenbar hat sich auch der Herr F. bis nach dem Regen nach drin verzogen, aber…

Nix da aufräumen, sagt mir das Bild des Elends, das mir drin entgegenspringt: der Herr F. nämlich liegt mit Verband ums Schienbein und hochgerecktem Fuß auf dem Sofa!

???

Er hatte dem auf den Hof fahrenden Mieter zugewinkt, während er einen Stamm ablud und deshalb nicht mitgekriegt, daß die Karre kippte – rumms, ans Schienbein! Und was? Eine Ader ist offenbar geplatzt, jedenfalls hatte er sehr schnell eine große Beule da unten!

Woran erinnert uns das? Na, an meinen Unfall…. ich hoffe, für den Herrn F. geht das besser aus, ohne OP und so, weil er schneller gehandelt hat. Im Moment liegt er mit Kühlakku und Verband immer noch da unten. Wat’n Schiet!

Und – Beule – da war doch noch was? – Genau, der Mauski!!
Nix da, schnelle Besserung: der Kater ist immer noch bebeult. Von vorn sieht er eigentlich normal aus, auch das Auge ist wieder ganz zu öffnen. Und außer, daß er ab und an den Kopf schüttelt, benimmt sich der Kater total normal (was bei El Mauski halt so „normal“ ist…..*seufz*) – aber die Stirn ist von der Seite gesehen immer noch rund vorgewölbt wie bei einem Kitten, und auf der linken Seite ist ein „Horn“, mit anderen Worten: die Beule ist ANDERS, aber nicht deutlich KLEINER. Es zeigt sich aber auch weiterhin nirgends eine Stelle, wo sich das ganze öffnen will. Wahrscheinlich baut es sich von innen ab und es dauert daher länger. Hoffe ich. Und vor allem hoffe ich, nicht nochmal zum TA zu müssen….

Wunder….

Beweisfoto!!

Der sehr angeschlagene Kater mit der dicken Beule kam soeben völlig freiwillig auf meinen Schoß, saß dort über eine halbe Stunde, kringelte sich später sogar ein, ließ sich kraulen – und schnurrte!

Doppelt verwunderlich: Erstens: Mauski – mein Schoß. Zweitens: Mauski, elend, mein Schoß. Denn normalerweise zieht er sich zurück, wenns ihm elend ist.

Ich hoffe, er hat gemerkt, daß wir für ihn da sind und ihm Sicherheit geben können. Ich hoffe, es liegt nicht daran, daß ihm so sterbenselend ist, daß er nicht mehr weiß, was er tut….

Jetzt liegt er auf dem Sofa. Elsa kam rein (diesmal wieder nur mit vorherigem rufen), hat ihn nicht gesehen und kam aufs Sofa gehüpft …. Mauski hatte sie schon zuvor unter Beobachtung, rührte sich aber nicht. Dann sah Elsa ihn. Salzsäule, umdrehen, runter, unters Buffet…. Mauski blieb liegen. Das sollte sie sich merken, und nein, es ist NICHT seinem elenden Zustand geschuldet, auch zuvor schon hatte er sich so ruhig gezeigt. Aber Elsa glaubt es einfach nicht…

Und jetzt gehts los zum Tierarzt, der Herr F. müsste bald hier sein, und dann noch den Kater in die Box kriegen *seufz*. Ich werde an dieser Stelle updaten.


Das ist nicht gut gelaufen – Mauski roch Lunte und wollte trotz Hungers nicht in die Box. Eine halbe Stunde später mit Naßfutter dann doch, aber ich komme mir vor wie eine üble Verräterin, hab ich ihn doch mit Engelszungen gelockt – und dann den Hintern reingeschubst und zugemacht, der arme Kerl! Und das, wo er grad zum allerersten Mal… Schoß… und so…. ach, mir ist elend zumute!!! 😦

Aber jetzt isser versorgt (fiebersenkendes, antientzündliches Schmerzmittel, Antibiotika für vier Tage) und wieder daheim. Und wir hoffen, er wird es uns nicht nachtragen.

Tierarzt. Schon wieder.

Vorgestern abend hören wir El.Mauski laut „singen“. Was ist los?

Er sitzt innen vor der Klappe, draußen sitzt der Rotweiße. Der Herr holt die Taschenlampe und stürzt raus, um den Kater zu verjagen. Mauski flitzt gleichzeitig raus. Rotweißer ab, Mauski hinterher, bis über die Straße (DAS sind diese gefürchteten Situationen. Da kriegt kein Kater mit, ob ein Auto kommt….) und drüben im Nachbargarten gibt es eine heftige Prügelei, bevor der Herr F. da ist.

Mauski lief dann mit dem Herrn F. zurück heim. Erst sah es aus, als habe er nur ein.paar Schrammen, aber gestern abend war die Stirn angeschwollen, und heute morgen das halbe Auge zu, der Kater völlig verlangsamt (klar, der muß übel Kopfweh haben), Kof geschwollen plus Beule.

TÄ angerufen, heute abend sollen wir hin… evtl. Abszeß öffnen, evtl erstmal nur Schmerzmittel und Antibiose. Ach Menno, und ich hatte gedacht, die beiden hätten das geklärt und es reichten nun symbolische Kämpfe aus…. aber warum muẞ der dumme Katz auch hinterher, reichts denn nicht, wenn der Rotweiße flieht? Blödmann, armer!


Freitag morgen nach dem Tierarztbesuch (dort gabs Schmerzmittel für einen Tag, fiebersenkend und entzündungshemmend, und für danach Antibiotika):

Mauski fühlt sich deutlich besser. Er putzt sich wieder, ist unterwegs, wirkt nicht mehr so gedämpft. Die Beule hat sich verändert, aber sie ist nicht kleiner. Sie ist jetzt nicht mehr so auf der ganzen Stirn verteilt, beide Augen sind wieder ganz offen. Aber sie ist da, wo sie ist, deutlich höher.

Beim abtasten war nirgends eine Wunde (Biß oder Kratzer, der sich entzündet hätte) zu finden gewesen, aber Fieber und dort rote Haut sprachen trotzdem für eine entzündete Wunde … Hoffentlich klingt das ab!!!

Arme Elsa!!!! *gg*

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P.S. Nein, es klappt nach wie vor nur seeeeehr selten. Aber Elsa KÖNNTE, meine ich. Und hoffe, sie WIRD, wenn sie muẞ. Letztlich war sie ja lieber über 5 Stunden draußen und lungerte dabei ständig – laut Wildcam etwa alle Viertelstunde – um die Klappe rum, war auch mal mit dem Kopf drin. Ging aber nicht rein.

Drin entspannt sich die Lage zusehends 😃 Seit Tagen haben wir keinen offenen Streit mehr mitgekriegt. Wenn Elsa Mauski nicht sieht und durch die Stube läuft, starrt er sie angespannt an, bleibt aber liegen. Irgendwann wird sie hoffentlich mal Zutrauen fassen und nicht mehr zur Salzsäule erstarren, wenn sie ihn erblickt und dann in Deckung gehen sobald sie es wagt. KLEINE Schritte….

Mauski trippelt auch vorwärts: wenn ich ihn mir einfach auf den Schoß hebe, bleibt er inzwischen auch mal sitzen, läßt sich kraulen und schnurrt. Von allein aber kommt er zu mir nie, zum Herrn F. selten. Gestern abend dann ein weiterer kleiner Durchbruch: El Mauski auf des Herrn F. Schoß, obwohl ich direkt daneben saß!! (Elsa derweil im Fellsessel) Elsa liegt auch auf des Herrn Schoß, ausgestreckt auf dem Rücken läßt sie uns ihren Bauch schubbern oder Yogaübungen mit ihren Hinterbeinen veranstalten….*gg* Das macht Mauski lieber weiterhin für sich allein, aber er wirkt ruhiger, und auch die Knochen sind nicht mehr so doll zu sehen, das Fell glänzt mehr.

Wird.

Nächstes Wochenende wird eine potentielle Katzensitterin herkommen und sich die Lage mal betrachten. Und wir sie. Per Mail ist die Frau mir bisher sehr sympathisch und läßt die passende Einstellung vermuten. Dem Nachbarn, der immer zuverlässig Kilian und den Dicken gefüttert hatte, möchte ich, wenn wir weg sind, all den Aggewaas nicht zumuten: Klos säubern, nach Mäusen suchen, evtl rein- und rausgeleiten …. es wäre toll, wenn der die Zweitfütterung einmal täglich übernähme. Zur Not gehts aber auch mit 1x füttern….

 

Uaaah.

Wie man sieht: das Uaaah fällt heute schon etwas kürzer aus: die Situation hat sich leicht entspannt:

  • offenbar gibt es keine Drittmaus im Haus – weder angespannt irgendwo hockende Katzen noch Köttel oder Angenagtes weisen in eine andere Richtung
  • das Internet ist zurück, ebenso das Telefon. Eine der schlechtesten Entscheidungen ever war, das Telefon auf Internet umzustellen. Irgendwann wäre es wohl eh nicht anders gegangen, sagt der Herr F., weil die Leitungen alle umgestellt werden. Aber es ist schon Sch***, doppelt abgeschnitten zu sein, bloß weil die olle Telekom es nicht fertigbringt, uns einen längerfristig funktionierenden Router zur Verfügung zu stellen. Ich sehe schwarz für die Umstellung auf Glasfaser, die ja auch droht
  • beide Katzen haben die Entwurmung offenbar gut weggesteckt. Es kann Durchfall als Nebenwirkung geben, und das dann mit einer Elsa, die nicht wann immer gewünscht aufs Klo kann…. et hätt jootjejange! 🙂

Das also sind die guten Nachrichten. Dazu kommt, daß ich nach viel Telefoniererei und noch mehr Falschinfos herausgefunden habe, daß es DOCH möglich ist, ein kostenfreies Girokonto bei meiner Bank zu führen UND Telefonbanking zu machen. Man zahlt halt 2,50 Euro im Vierteljahr zusätzlich – aber nicht, wie zuvor, über 8,- monatlich. Dann wieder viel Telefoniererei: das mit PIN und Key und PINänderung klappte einfach nicht – und dann war ja das Internet kaputt. Aber jetzt hab ichs endlich hingekriegt! Man lagert das drucken der Kontoauszüge nun an mich aus (wobei ich fürs schicken zuvor schon Extrageld bezahlen musste), aber ansonsten hab ich jetzt ein günstiges Konto MIT Telefonbanking (und damit ohne die umständliche TAN-Eingeberei mit Computer UND Handy. Das ist mir einfach nix!)

Inzwischen stehen den Katzen wieder zwei Klos zur Verfügung, obwohl ich keine Idee habe, was das ändern könnte. Der Problempunkt ist ja, daß Mauski Elsa zeitweise(!) keine Bewegungsfreiheit zugesteht und daß sie deshalb eigentlich allermeistens nur sehr zögerlich irgendwohin geht. Das ändert sich ja nicht, wenn an mehreren Stellen Klos stehen. Es gibt nach wie vor keine Lösung für dieses Problem – und es IST eines, es betrifft ja auch das raus- und reingehen Elsas. Und in einigen Wochen fahren wir für einige Tage weg…. das wird dann entweder bedeuten, daß Elsa sich gerade macht oder, daß sie drei Tage nur drin oder irgendwann (falls sie raus- aber nicht wieder rein geht) nur draußen ist. Gestern jedenfalls ist sie, nachdem ich sie um halb eins rausgelassen hatte und zur Arbeit gefahren war, immer wieder um die Katzenklappe herumgeschlichen (Wildkamera!!), aber nicht reingegangen – erst als gegen halb sechs der Herr F. heimgekommen war und sie gelockt hat ist sie durchgegangen. Nach einigen friedlicheren Tagen war gestern auch mal wieder Großalarm samt Prügelei. Feliway scheint auch nicht die Lösung zu sein. Heute morgen dann wieder freundliche Nasenstüber… auch Elsa geht inzwischen mal einen Schritt auf Mauski zu, um ihn zu beschnüffeln. Entspannen klappt prima: Elsa hat tiefenentspannte Zeiten im Sessel, auf dem Schoß, auf der Ofenbank oder ihrem Stuhl, auch wenn Mauski auf dem Sofa liegt (er ist in den letzten Tagen meist dort, also nahebei) – aber bewegen halt nicht … und schon sind wir wieder beim Kloproblem …..

 

 

:-(

Kater hat Katze auf dem Klo überrascht und verjagt, sie konnte nicht zuscharren (und wir waren noch oben, der Duft konnte also durch alle Räume ziehen) und hat auf der Flucht noch einen Köttel verloren – in den der Herr F. prompt reingetreten ist (wir hatten uns schon gewundert, warum es trotz lüften immer noch stank)

Im Grunde geht derzeit alles bergauf – Elsa ist nicht mehr gleich so angespannt, wenn Mauski reinkommt (zumindest oft nicht), sie geht allein raus und mit etwas überreden auch rein, Mauski zieht relativ entspannt seine Kreise und hat seine Rückzugsorte, wenns ihm alles zu viel wird, Elsa kommt auf den Schoß, beide liegen abends bei uns (Mauski immer mal kurz auf dem Teppich oder der entfernteren Sofaecke, Elsa auf Ofenbank oder Schoß)

aber vom Klo verjagen (schon zum 2. Mal jetzt) – das geht ja ü-ber-haupt nicht! Hat Jemand eine Idee?????

Achach

Nervender Mr.Hyde, kreischende, fauchende Madame … seit gestern nachmittag ist wieder Unfrieden, wo vorher eitel Sonnenschein herrschte (naja, also relativ … verglichen mit anderen Katzenpaaren …. es ist wohl eher ruhiges Tauwetter gewesen, und jetzt durchquert ein heftiges Tief die Wohnung. Oder so.)

Morgen wird neues „Feliway friends“ gekauft: Es ist ja immer nicht so eindeutig, was los ist – aber wenn das einen Tag danach wieder friedlich hier ist, dann werde ich kostenlose Kundenwerberin *gg*

Vielleicht ist es aber auch wieder nur eine Phase, und schon bevor der Herr F. morgen heimkommt sieht man das Eis wieder schmelzen!?

Versteh EineR eine Katze …. 😦