Fit. Ich. Also – hoffentlich, demnächst.

Was ich nie tun zu müssen gehofft hatte, habe ich getan:

Ich habe mich beim Fitneßstudio angemeldet, und die ersten Termine sind auch gleich gebucht.

Eigentlich wollte ich mir Rehasport verschreiben lassen. Ist immer noch nicht wieder erlaubt, aber man bot mir an zu zeigen, was auch ohne geht und ein „Rehapaket“ (billiger) zu buchen. Das hab ich getan. In den letzten Wochen, seit ich eigentlich wieder Vieles darf, auffe Arbeit auch muß und vor allem will, habe ich sehr deutlich gemerkt, wie viel Kraft mir in dem halben Jahr des erzwungenen Nichtstuns verlorengegangen ist. Auch die KG sagt:“Da muß dringend Kraft rein!“

(T-shirtmotiv von http://www.rumpfkluft.de)

Recht hat sie! Und zwar nicht nur für die Schulter, sondern auch insgesamt. Ein fünfstündiger Arbeitstag erschöpft mich so, daß der Herr F. Derjenige ist, von dem ich mit den Spruch da links dauernd anhören muß. Wenn man dann noch dazunimmt, daß ich ja vor der ganzen Schultermisere auch schon länger Probleme mit Rücken, Gelenken etc hatte, dann wird umso deutlicher, daß ich, um entspannt Arbeit, Garten und den Rest wuppen zu können, was tun muß.

Puh.

Nächsten Mittwoch gehts los, erstmal mit einem Check-Up, damit ein Trainingsplan erstellt werden kann. Bei einem Beispielsüben (Beine mit Gewicht über den Füßen hoch und runter – Zitat Herr Fitneß: „ich tu mal fast kein Gewicht drauf!“) hab ich gesehen, was mir blüht: 15x – die letzten drei hab ich kaum geschafft, war dann ganz froh, das hinter mir zu haben, und was sagt der Kerl ganz nebenher: „normalerweise machen Sie da natürlich zwei Durchgänge mit!“ WAS!? Ich werde beim Check-Up wohl erstmal ins Training für Ü-80 eingestuft werden, schätze ich …. *schnüff*

2x wöchentlich Training plus 1x wöchentlich KG steht nun auf dem Plan. Dazu natürlich „das übliche“: arbeiten, ole Lüüd. Mir kommt das terminmäßig vor wie fast schon SuperGAU. Und ich werde nur noch mit „au“ durch die Gegend laufen, zusätzlich zum normalen Schulter-Au das verstärkte für derzeit immer zwei Tage nach der KG plus Ganzkörpermuskelkater Werweißwielange.

Ich weiß nicht so recht, ob mir mehr gruselt oder die Erleichterung, zumindest den ersten Schritt getan zu haben überwiegt 🥴


Aussortiert:

Tag 56 15.4.:Ein Satz Beutelklemmen, damals von TIGER mitgenommen, weil Beutel defekt und abgeschrieben. Festgestellt: sowas ist praktisch. Ich benutze es trotzdem nicht *g*. Sozialladen

Tag 57, 16.4,: Ein Tee-Ei. Warum haben wir zwei PLUS Teesiebe, obwohl wir beide wenig Tee trinken und deshalb fast nutr Beutelchen im Vorrat haben?? – Sozialladen

Tag 58, 17.4.: Die Papiere von de ole Lüüd, die ich inzwischen zum guten Teil bei mir habe, aussortiert.

Ummöbliert

Diese beiden Katzen – es ist nicht zu glauben, was die mit uns veranstalten!

Fast anderthalb Jahre, nachdem sie eingezogen sind beginnt die Wohnung zur Katzenbleibe zu mutieren:

Elsas Grabbelkiste samt (schwarz) Mäuschen – ein Geschenk, mit dem sie alleine wild spielt.

 

Katzenklo 1

 

Katzenklo2, besonders scheußlich vor dem schönen Regal, samt Zubehör

Katzenklo drei steht, wie letztens erwähnt, im 1. Stock- für nächtliche Bedürfnisse der Madame *seufz*

Dazu muß ich sagen, daß ich mich jahrzehntelang erfolgreich geweigert habe, Kratzbäume, Klos oder sonstige Häßlichkeiten in die Wohnung zu lassen. Die Katzen sind Freigänger! Die können diese Dinge DRAUSSEN erledigen! Ein Kratzbrett in der Küche war der Kompromiß, zu dem uns schon der Dicke gebracht hatte, um das Sofa nicht völlig zerfetzen zu lassen. Aber jetzt?? Anderthalb Jahre nach Einzug noch bzw wieder DREI Katzenklos? Es ist einfach schrecklich, aber nach wie vor alternativlos, weil Elsa zwar – tadaaaaa!- in

zwischen alleine rein- und rausgeht, das aber nicht jederzeit kann/ will, wegen El Mauski. Und dann:

Kratzbaum, noch aus dem Tierheim, drüber drappiert Elsas Lieblingsspielzeug, die „Reizangel“

El Mauski übrigens spielt so gut wie nicht. Ein seltenes Mal geht er kurz hinter der Angel her, oder er jagt den LED-Lichtpunkt einer kleinen Taschenlampe. Den Kratzbaum hatten wir mitgenommen, weil Elsa sich im Tierheim in der Höhle aufgehalten hatte und wir daheim keine hatten. Sie hat sie nie benutzt – aber das Kratzbrett. Das nutzt auch El Mauski, so daß wir es nicht wagen, das Teil zu entsorgen. Schließlich sollen sie ja nicht an Möbeln zu kratzen beginnen.

Aber jetzt! Hier:

 

Anfänge sind gemacht, Ihr ahnt wohl, worauf es hinausläuft. Ein großes Upcyclingprojekt, in der Hoffnung, daß 1. die Tiere es annehmen, 2. es ihnen standhält und 3. es gefälliger aussieht als zuvor.

Punkt eins scheint schonmal zu funktionieren

Auch Elsa wurde schon auf dem fertig zugeschnittenen Teppichrest gesichtet – dieser Teppichrest wäre schon allein eine Zimmerreise wert 😉 Er stammt von den VORletzten MieterInnen des Obergeschosses. Die hatten sich die Wohnung richtig schön hergerichtet und wollten gern einen Schurwollteppich. Wir haben das dann so gelöst, daß ich einen Grundpreis für einen „mietertauglichen“ Teppich bezahlt hab und sie den Rest obendraufgelegt haben. Die Mieter danach haben den schönen Teppich so versaut, daß wir ihn nur noch entsorgen konnten, bevor 2006 renoviert wurde und der Herr F. einzog (fette Flecken, Hundepisse etc) Aber die Verschnitte lagerten nach wie vor im Keller, und den letzten davon hab ich nun rausgeholt. Die Platte drunter ist schwer und massiv, eine Tischplatte, die bei den Irakern sonst im Müll gelandet wäre und seither zur Verwendung irgendwann im Keller stand. Und der Holunder musste abgesägt werden, nachdem bei des jetzigen Mieters Kahlschlagaktion einer der gefällten Bäume ihn abgeknickt hatte. Er lag und liegt noch zur Weiterverwendung evtl am Teich auf der Wiese und ist jetzt ein Stückchen kürzer. Selbst die Beschläge zum festmachen lagen noch im Keller!

Für vieles soll man ja besser einen Heißkleber nutzen, damit sich die Katzen beim kratzen nicht die Krallen abreißen, wenn sie unter eine Krampe/ einen Nagel gerieten. Auch Heißkleber samt Pistole liegen von einer Aktion vor vielen Jahren noch unten rum. Sehr umweltfreundlich finde ich das nicht, habe aber keine bessere Idee. Mal sehn. Immer noch besser als ein gekaufter Kratzbaum.

Also los:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Wir finden den neuen wesentlich schöner als das alte Plüschmöbel, und El Mauski mag den Teppich als Liegeplatz und kratzt ab und an eher zaghaft (aber auch nicht woanders!! Bisher.)

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Auf dem Schränkchen steht übrigens unser neuer Fernseher. Die alte, kleine Röhre (Prämie fürs „Möchten Sie eine Kundenkarte“- bequatschen noch auffe Tanke) hat in den letzten Wochen so laut zu brummen angefangen, daß das nicht mehr ging. Anfahrtpauschale des Reparateurs höher als Ersatz bei den Kleinanzeigen: kleine gebrauchte flache gibts ab 15 Euro. So einen haben wir uns geholt. Das Bild wäre ein wenig größer als zuvor – wenn, ja wenn es den ganzen Flachbildschirm ausfüllen würde! Das aber tut es aus mir völlig unverständlichen Gründen nicht bzw nur, wenn man heruntergeladene Filme vom USB-Stick ansieht. Der Herr F. meint, die („technischen“) Gründe zu verstehen, sieht aber keine Möglichkeit, das zu ändern und hats vorher auch nicht gewusst, was bedeutet, daß wir jetzt ein noch ein bißchen KLEINERES Bild auf einem immerhin hammerheftig viel kleineren Gerät haben als vorher. SEUFZ!

Ein schönes Lehrstück zum Thema „irgendwas ist ja immer“.


Aussortiert:

Tag 52: einen alten Kratzbaum *freu* -> zT Müll, zT Schraubenvorräte, zT Feuer

Tag 53: einen alten Röhrenfernseher -> Elektroschrott

Tag 54: ein Brillenetui, hart. Nichtmal mit Markennamen drauf – keine Ahnung, wie immer wieder Brillenetuis hier landen, gefühlt hab ich schon dreißig aussortiert (im ersten Aussortierzyklus, damals….)

Tag 55, 14.4.: eine Pappmaschéeschachtel. Sie ist inzwischen, nach ichweißnichtwievielen Jahren, so ausgebleicht, daß ich sie einfach nicht mehr schön finde -> Papiermüll

 

Der Weg ist das Ziel

Kennt Ihr, den Spruch, ne?

Es ist ein paar Jahre her, da waren der Herr F. und ich mal wieder auf kultureller Landpartie. Durch die Gegend ließen wir uns treiben, und irgendwann landeten wir an einem Stand mit endlos vielen selbsgestempelten Spruch- Postkarten.

Mir fiel gleich eine ins Auge.

Diese hier:

mein schöner, perfekter, neu-gebrauchter Fotoapparat hat seit einiger Zeit Fussel auf der Linse (sichtbar als Flecken im Bild) 😦 Schon allerhand versucht, nicht weggekriegt….

Ich mag ja solche Wortspielereien. Und daß manchmal das Ziel dem, was man tut, im Weg steht, das kenne ich auch. Bloß schade, daß die Frau Standinhaberin sich verstempelt hatte. Aber mit richtiger Groẞschreibung gabs die Karte nicht, und ich fands gut, also hab ich sie mitgenommen

Lange hing sie an der Magnetwand im Bad, und latent hat mich immer das kleine w gestört.

Erst nach Jahren(!) dann beim zweitausendachtundfünfzigsten angucken (geschätzt) las ich plötzlich ganz selbstverständlich das weg mit kurzem e, stutzte, las nochmal – und begriff, daß ich die ganze Zeit lang völlig falsch gelegen hatte!

Das WAR gar kein Stempelfehler! Hier wollte Jemand eine so total andere Zielgruppe ansprechen, daß ich, die Gernzuhausebleibende, die ohne Fernweh, nicht in der Lage war, zu lesen was da stand und steht: für manche Menschen reicht wegsein als Ziel……

P.S. Dies hier war schon fertig getippt, als ich dem Herrn F. davon erzählte.

Zu meinem großen Erstaunen hatte er eine ganz andere Wahrnehmung: für ihn war immer klargewesen „Das Ziel ist im Weg“ ist gemeint: „diese Künstler haben ja oft eine kreative Art mit Groß- und Kleinbuchstaben umzugehen.“

Hmmmmmmmm…🤔


Aussortiert:

Tag 49, 8.4.: eine Neoprentasche für einen Fotoapparat. Mein jetziger hat ne Hülle, die passt besser. Sozialladen.

Tag 50, 9.4.: Papiere. Scheint ne unendliche Geschichte zu werden.

Tag 51, 10.4.: Ein – *wieheißendieDingernoch* – also, so ein Teil aus Ton, wo unten ein Teelicht reinkommt und oben Wasser mit Duftöl. Ich finde das Teil, das damals viel Geld gekostet hat, nach wie vor schön, zeitlos im Stil, habe mich aber nach JAHREN, in denen es nur rumsteht (Katzen vertragen keine Duftöle, deshalb brauch ich die nur noch im Bad, und da reciht die Heizung) und 51 Tagen des zauderns nun doch zum aussortieren entschlossen. Möchte das Teil Jemand? Es würde mich wirklich, wirklich freuen, es Jemandem schicken zu dürfen. Mit selbstgegossenem echten Bienenwachsteelicht! 🙂 Hier ein Foto:

In echt ists hübscher, ehrlich! Bin keine, die Dinge vorteilhaft fotografieren kann. Bzw nur per Zufall

Dankedankedankeundnochmaldanke!

Ich freue mich so über all die Hilfsangebote! Und tatsächlich ist einer erstmal als Rettungsleine tauglich: der Direktlink, den widerstandistzweckmäßig mir schickte, hat beim 1. testen nicht funktioniert – aber nachdem cubusregio sagte „geht doch“ hab ich ihn nochmal getestet – und es klappt! Auch diesen Beitrag schreibe ich so wieder in meinem alten, gewohnten klassischen Editor.

Mir ist bewußt, daß das sehr wahrscheinlich auch nur eine Interimslösung sein wird. Wenn WordPress nicht will, daß man es leicht hat, dann wird wordpress das und damit seinen seinen „tollen, neuen“ Guttenberg* durchsetzen. Aber erstmal ist das für mich einfacher als alles andere.

Hilfreich waren auch screenshots von unterwegsmitmir. Sie wies mich auf ein Icon im neuen Editor, „classic-Modus“, hin, einen kleinen Fotoapparat. Der ersetzt offenbar das schmerzlich vermißte „Dateien hinzufügen“ und macht den „neuen“ für mich leichter benutzbar.

Und dann noch das Hilfsangebot der Fachfrau felis – ich werde gewiß darauf zurückkommen (müssen) 🙂

Nach wie vor bin ich ziemlich angeschlagen, gesundheitlich, und habe grad null Kapazitäten, mich mit Neuerungen auseinanderzusetzen. Aber ich werde das Zeitfenster, das widerstandistzweckmäßig mir eröffnet hat, nutzen, mich mit dem „neuen“ auseinanderzusetzen. Was ich übrigens auch vorher schon versucht habe, war mir doch klar, daß alle Umwege befristet sind. Aber wenn ich scheiterte, hat mich das immer so frustriert, daß ich nicht drangeblieben bin. Jetzt sehe ich die Möglichkeit, mit dem neuen irgendwie klarzukommen, wenn auch nicht freudig (btw, nein. Ich bin NICHT prinzipiell immer und allen Neuerungen gegenüber so stur. Meist bocke ich kurz, befasse mich dann damit und komme klar, wenn ich auch sehr oft das Gefühl habe, keinerlei Verbesserung durch das neue zu haben – nur Mehrarbeit durchs befassenmüssen.)

Ganz herzlichen Dank also schonmal, und bald kommt dann auch mal wieder ein „richtiger“ Beitrag von mir!

*das überzählige t ist übrigens die Rache der kleinen Fjonka! Erinnert sich noch Jemand an den pseudo-intellektuellen, aufgeblasenen, selbstverliebten CSU-Herrn, der vor einiger Zeit darüber stolperte, daß er seine Doktorarbeit abgeschrieben hat? Dessen Name scheint mir so viel besser zum „tollen, neuen Editor“ zu passen als der ihm gegebene….

Das wars dann wohl

Die letzte Möglichkeit, mit dem normalen WP-Editor einen Beitrag zu schreiben ist verschwunden.

Hat noch Jemand eine Idee? Ansonsten, schätze ich, wars das mit mir und dem bloggen.

Ich könnt grad heulen.

Zimmerreise. Mit F wie Fundstücke.

Als ich las, daß es bei den Zimmerreisen diesmal um Dinge mit den Buchstaben F oder G gehen soll, war ich erstmal ratlos, aber dann! Tretet ein und findet, was Ihr nie gesucht habt!!! 😉

Dieses Grundstück hier ist ja immer wieder für Funde gut. Wandmalereien hinter den Tapeten erzählen von Kinderstuben der 50er, Playmobilmännchen von späteren kleinen Bewohnern, dicke Knochen im Boden von den Hunden des Vorbesitzers, hinten vergrabener Müll davon, daß es lange zwar viel weniger Müll, aber auch keine funktionierende Abfuhr für den dann doch entstehenden gab.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Die nicht vorhandenen Baupläne sorgen dafür, daß man plötzlich ein tiefes Loch findet. Wer im Teich Blätter fischt, hat vielleicht wie ich eine Emailleschale im Netz. Oder man läuft zum dreitausendsiebenundzwanzigsten Mal denselben Weg entlang, als ein merkwürdig geformter Stein auffällt –  der sich beim näheren Hinsehen als winziges Püppchen entpuppt (passt hier besonders gut, das Wort!! 🙂 )

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Aber es gibt auch ganz andere Arten von Fünden. Zum Beispiel den einen Tag, an dem ich einen Zettel auf dem Küchentisch fand und gleich wusste, was in der letzten Nacht passiert war:

Mysteriöser ist, daß uns eines Tages ein Engelchen zugeflogen war. Es hat mehrere Jahre bei uns gewohnt, aber genauso unvermutet wie es angekommen ist, hat es uns im letzten Jahr auch wieder verlassen – irgendwann im Frühjahr war mir aufgefallen: kein Engelchen mehr auf dem Hünengrab. Wir haben zu zweit gesucht – vielleicht war es ja heruntergefallen, zwischen die Steine. Aber nein! Offenbar ist es weitergeflogen.

Überhaupt – Steine! Ganze Mauern habe ich ausgegraben, die in den Blättern der Jahrzehnte versunken gewesen waren, und auch das

Hünengrab

Hünengrab war nicht von Anfang an erkennbar gewesen, so groß es auch sein mag. Als ich hier einzog, waren nur die größten beiden Steine zu sehen, alles andere war unter Laub, Erde, Giersch verborgen. Irgendwann hatte ich zu graben begonnen, um den großen, schönen Stein besser sichtbar zu machen – und hatte zum Schluß einen großen, schönen Steinhaufen vor mir. Und auch jetzt, beim buddeln wegen der Teichsanierung, bin ich ja noch auf viele neue Findlinge gestoßen. Und auf andere Steine. Die Mauer werde ich noch ergänzen können, bzw nicht so schöne Steine gegen schönere austauschen – überhaupt ist ja die ganze Mauer aus Fundstücken – Materialien, die irgendwo auf dem Grundstück noch über waren – gebaut. Und ganz nebenbei ist eine Zweitmauer entstanden, rundum das Tunu, das ja auch ein Fundstück ist *g*

Wer jetzt immer noch nicht genug hat, dem sei verraten, daß es noch viel, viel mehr Fundstücke zu beschreiben gäbe. Man kann sie sich hier ansehen. Denn schon lange habe ich eine ganze Rubrik all den Fünden hier ums Haus gewidmet, um sie nicht zu vergessen. Der Ritter! Die Flaschen! Die Babies! Das Pferdchen!….. All das entführt aus der Enge des Hauses raus in andere Welten. Lange vergangene, die ich mir nicht einmal mehr vorstellen kann wie bei den Findlingen, versunkene, aber noch präsente wie bei den Hinterlassenschaften früherer HausbewohnerInnen oder ganz und gar unverständliche wie der des kleinen Engels. Man kann sich in Spekulationen darüber verlieren, wie es wohl dazu kam, daß Jemand in einer kleinen, engen Abseite liebevoll detaillierte Kinderzeichungen an die Wände malte oder sich einfach drüber freuen, für altes Material eine neuen Nutzung gefunden zu haben. Ich finde am schönsten den Moment, in dem ich völlig unvermutet auf eine weitere Überraschung stoße. Das ist einfach toll! Und da fällt mir auch wieder ein, daß ich schon lange von dem Abend erzählen wollte, an dem ich im Keller zwei Kühe fand …. das mach ich demnächst endlich mal 🙂


Tag 28, 18.3.: eine Schneehose. Geerbt von der Tochter einer Freundin, bin auch ich jetzt rausgewachsen. Leider nicht in die Höhe. Sozialladen. (Hoffe, bald mal dorthin zu kommen, sind schon drei Tüten voll, auch von vor meinem jetzigen Vorhaben.

Tag 29, 19.3.: zwei (Werbe-)Kulis, mit denen ich nicht schreiben mag (zu dünn). Kommen auffe Arbeit, wo stats Kulimangel herrscht.

Tag 30, 20.3. Ein Stofflesezeichen. Hübsch, Aber ich brauchs nicht. In einzu releasendes Buch, vielkeicht freut sich Jemand.

Geschützt: geimpft

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Um ihn anzuschauen, gib dein Passwort bitte unten ein:

Um die Kommentare zu sehen, musst du dein Passwort eingeben. Veröffentlicht inSonst so

abgekartet Nr.22

…mal wieder eine der Karten, die sehr, sehr lange gehangen haben, weil ich mich einfach nicht trennen konnte. Sie stammt aus einer längst vergangenen Zeit, nämlich der, zu der ich noch oft und gern und lange direkt vor dem Bienenkasten saß, zum gucken und hören und riechen und lernen und entspannen… und das hatte wohl die Freundin vor Augen, als sie diese Karte sah und für mich kaufte. Wie oft ich lächeln musste, weil ich mir die angeguckt habe, kann ich garnicht mehr zählen! Danke dafür MrsLion! ;-).

2011

Ich würde das ja noch immer tun, aber inzwischen sind unsere Bienen dazu zu zickig. „Wilde“ Vermehrung, in Fachkreisen auch „Standbegattung“ genannt, hat auch ihre Nachteile, nämlich, daß man nie weiß, ob verteidigungsbereites Erbgut mit übertragen wird (bei gekauften Königinnen wird ja normalerweise darauf geachtet, daß sie friedfertige Nachkommen haben)

Übrigens: da steht sogar noch der Bambus, hinter mir!!! Zehn Jahre her …. Wie dieZeit vergeht….

(Was ist denn bloß „abgekartet“? – klick)


Aussortiert

Tag 23, 12.3.: eine Postkarte 😉 Ins Altpapier.

Tag 24, 13.3.: ein mittelgroße Glasflasche/-dose mit Glasstopfen. Eigentlich kann ich sowas IMMER brauchen, aber diese hat ein Surf-Motiv draufgedruckt, unabschabbar. Mog i net! Zum Sozialladen

Tag 25, 14.3. eine selbstgestrickte „Halskrause“. Einige Jahre lang hab ich die sehr gern getragen, SEIT einigen Jahren nicht mehr. Wird aufgeribbelt und neu verstrickt.

Oh nein!!

Uns‘ Elsa, die kleine, zarte, die noch nie was kaputtgemacht hatte….. außer ihren Spielzeugen, mit denen sie SEHR rabiat umgeht…. und jetzt hat sie mit der schönen Schurwolldecke gespielt 😥

Zum Glück hat der Herr F. seltsame Geräusche gehört und ging nachsehen. Sonst wäre das noch doller gekommen.

Wie kriegt frau sowas wieder hin, so daß mans nicht zu doll sieht??? Einige Fäden sind gerissen, Schlaufen gezogen….😟



Aussortiert: Tag19, 8.3.: die Computerbrille, die ich ja noch garnicht lang habe – leider klappt es ÜBERHAUPT nicht, von Gleitsicht zu ihr und zurück zu wechseln. – Vielleicht nur was für Leute, die Stunden am Stück am Computer sind!? Da bin ich falsch beraten worden (Brille? F***mann!) Bekommt der Optiker zurück.

 

Luurlüttje Deern

Nachmittags lese ich dann gleich in einem „Selbst-Coaching“-Buch, das mir der beste Freund empfohlen hat. Es ist eine nicht uninteressante Methode, ich bin aber skeptisch. Eigentlich will ich mich weder coachen noch verbessern, ich will, dass sich Probleme außerhalb von mir lösen, weil sie, die Probleme, erkennen, dass sie im Unrecht sind.(…) Ich will nicht in mich hören, ich will nach außen hören und erfreut feststellen, dass ich nichts höre, außer, sagen wir mal, Vögel und Bob Dylan.

Abgesehen davon, daß BOB DYLAN nun wirklich nichts wäre, das zu hören ich wollen würde, kann ich das sowas von nachvollziehen!
Und musste gleichzeitig beim lesen laut lachen – ich sah ein 5jähriges, bezopftes Mädchen mit weißen Kniestrümpfen vor mir, das mit den Füßen stampft und bockig ruft „aber ich WILL!!!“, wobei die Zahnlücke trotzig blitzt.

Klein-Fjonka 1967, also 2 oder grad so 3 Jahre alt

Zum knuffeln – bei Anderen.
Bei mir selbst – eher ärgerlich, weil, Menno – 5 bin ich schon ne ganze Weile nicht mehr, und sowas ist eine gute (und leider wohlbekannte) Art, sich selbst im Weg zu stehen….


Später, offenbar hat das Blog-Zitat noch nachgewirkt, fiel mir ein ganz bestimmtes Klein-Fjonka-Foto ein. Ich ging auf die Suche und wurde fündig. Offenbar war das oben beschriebene Mädel zu alt, die Phase des „wenn ich mir am Fels den Kopf einrenne, ist der Fels schuld, weil er nicht wegrückt“ ist wohl eher im Alter von 2-3 Jahren angesiedelt.

Aussortieren

Tag 8, 25.2.: ein Paar Winterschuhe, das total „auf“ ist.

Tag 9, 26.2.: auf der Suche nach Wintergartenfarbe (nicht fündig) eine Farbdose geöffnet und eunen steinharten Farbrest vorgefunden. Sondermüllsammlung. Das Farb-/ Lackregal könnte SEHR ergiebig werden, wenn ich mal nichts auszusortieren habe *seufz*

Tag 10, 27.2: ein alter Kopfkissenbezug. Downcycling als Hartölüberstandsentfernungstuch, dann ins Feuer, da sich sowas selbst entzünden kann.

Spontanentschluẞ, Donnerstag, 18.Februar, 21:41 Uhr

Ab heute wird wieder aussortiert. Und zwar täglich ein Ding aus meinem Besitz, ein Jahr lang.

Wenn Frau Winnemuth das kann, kann ich das auch! Ich lese nämlich grad „Das große Los“ von ihr. SEHR empfehlenswert, SEHR motivierend (und das mit dem aussortieren war nur ein Nebensatz.)

Tag eins, jetzt: das Kirschkernkissen. Ist zwar hübsch, aber angenehmer wärmen tun die Körner- bzw Spelzenkissen von ParadizeApple.

Feine Katze!!!!!

Gerade eben eine weitere Premiere, die Grund zur Freude ist:

Elsa wartete wiedermal am Fenster. Gewöhnliches Ritual: ich zeige gen Wiga, gehe in diesen, rufe. Erst, wenn ich mehrere Male die Türklinke auf- und abbewegt habe, kommt Elsa (durch die Klappe) rein.

Vorhin hab ich hingezeigt, bin dann aber in der Tür Wohnzimmer >Wiga stehengeblieben und hab gerufen. Und tatsächlich: erstmals klapperte die Klappe, Elsa kam!😃 Wir kriegen sie noch dazu, alleine reinzukommen – noch läppische drei, vier Jahre oder so… *ggg*

Auch sonst sind wir in einer Phase, in der sich viel gutes tut:

El Mauski bleibt oft relativ entspannt liegen, wenn Elsa zum Futter, auf einen anderen Platz oÄ geht. Elsa bleibt manchmal ganz entspannt liegen, wenn er reinkommt. Er ignoriert sie dann häufiger mal.  El Mauski hält sich vermehrt im Wohnzimmer auf. Elsa kommt hin und wieder auf Zuruf auf den Schoß.

Was den Rest des Lebens angeht, läufts auch mehr und mehr in normalen Bahnen. Ab nächste Woche werde ich testweise meine normale Stundenzahl (24 auf 4 Tage verteilt) arbeiten. Es läuft, nicht schnerzfrei, aber aushaltbar. Und die Armbeweglichkeit ist auch im werden. Die Hand ist schon knapp über Schulterhöhe hebbar.

Jetzt fehlt nur noch ein ebenso merklicher Fortschritt bei Wärme und Sonne….. aber frau kann ja nicht alles haben….😉

 

Mecker!!

Ich warn Euch schonmal vor, das hier ist ein Nörgelbeitrag!!! Wer da keinen Bock drauf hat, möge einfach auf den nächsten, morgen, warten 🙂 Oder zum Schupfenblog wechseln, da gibts sehr schöne Bilder vom Schleispaziergang

Gestern hieß es in den Nachrichten, eine neue Umfrage habe ergeben, daß erheblich weniger Menschen mit den Coronamaßnahmen einverstanden seien als noch vor einem Monat.

Toll, ich bin mal voll Mainstream!!! *grummel*

Denn ich hab mir Samstag eine FFP2-Maske besorgt und sie heute zum ersten Mal getragen. Ehrlich? Wenn ich DIE anhabe, kann ich ebensogut KEINE anhaben: sämtliche Atemluft bekomme ich durch die riesengroßen Spalte rechts und links oberhalb seitlich von der Nase, die sich auch nach viertelstündigen Anpassungsversuchen mit und ohne Herrn F. nicht wegkriegen lassen, Metallbügel zum Trotze. Die FFP2 sind für mein kleines Gesicht schlichtwegs zu groß. Es gibt sie wohl auch in Kindergröße, aber das ist sicher auch keine Lösung, die werden wiederum zu klein sein.

Das war bei den Stoffmasken anders. Die sind lästig, aber man kann sie immerhin eng anliegend tragen.

Was nun?

Nun werde ich meine FFP2s dem Herrn F. überlassen (der sie auch nicht sinnvoll tragen kann: er hat nen Bart – und selbst, wenn er den abrasieren würde: Stoppeln lassen die Dinger auch nicht richtig anliegen – und Stoppeln hat der Herr F. nach 3 Stunden „unrasiert“ spätestens) und mit OP-Masken laufen, was mich richtig wütend macht. Denn die werde ich wohl anpassen können, dafür zwingt man mich aber zur Produktion von Müll, den ich für völlig sinnlos halte, weil OP-Masken kaum besser sind als die wiederverwendbaren Stoffmasken, die ich nun wohl auch – tadaaaa – in den Müll schmeißen kann. Denn ständig Maske zu wechseln (Stoff auf der Straße – in den Bäcker: Stoff ab, OP auf, aus dem Bäcker – OP ab, Stoff auf usw) – DAS scheint mir auch – na? Sinnlos, genau!!

Ich hab kein Problem, mich an Anweisungen zu halten, deren Begründung ich nachvollziehen kann. Ich HABE ein Problem damit, Anweisungen zu folgen, die ich für reinen Symbolismus halte:-(

So. Das musste raus. Ich hab richtig Bauchweh vor lauter ärgern! Hab ich zwar immer noch, aber trotzdem, rausschreiben ist immer gut….. *weitergrummel*

Ich bin gespannt, wie es ab heute auffe Arbeit läuft …. mein Tipp: Vollzeit OP, kein freies atmen hinterm Plexiglas mehr, Stoffmasken wech. Mal sehn