Für dumm verkaufen

Ihre Kundschaft für dumm zu verkaufen ist offenbar neue Geschäftstaktik großer Firmen.

Beispiel?

Die dhl schickt uns einen Brief, daß vom Termin xy an die Paketboten vor der Ablage der Pakete am vereinbarten Ort nicht mehr klingeln, sofern wir dem nicht widersprechen. Okay, blöd ist das. Kann man sich über die Mehrarbeit des Widerspruchs ärgern (schließlich möchten wir die schweren Katzenfutterpakete*, zB, nicht vom Carport ins Haus schleppen, und für den Boten ist die Schlepperei dieselbe), muẞ man aber nicht. Aber jetzt der Clou:

damit werde uns eine störungsfreie Zusendung unserer Paketpost gewährleistet!!!!

Jetzt HABEN wir uns geärgert!! Für wie blöd halten die uns? Denken die wirklich, daß wir nicht merken, daß sie damit Zeit -> Geld einsparen wollen?

Beispiel zwei, gerade eben in der Bahn: mit 7 Minuten Verspätung kommen wir in HH an, ich habe 10 Minuten Umsteigezeit und bin schon drauf eingestellt, daß ich den Gleiswechsel evtl nicht schaffe, da kommt die befreiende Durchsage: „Sie erreichen alle Anschlußzüge“

Dann wird mein Zug wohl warten, toll. Trotzdem renne ich vorsichtshalber, man hat ja so seine Erfahrungen, so schnell ich kann die Rolltreppe hoch, quer durch den Bahnhof, die Treppe runter, und sehe einen Schaffner noch vor der Tür des Zuges stehen. Quetsche mich mit Vollkörperkontakt unhöflich hinter ihm durch und schaffe es so, als 2. und letzte unseres Zuges, den nicht wartenden, pünktlich abfahrenden IC zu erreichen.

Alle, die der Durchsage vertraut haben, sind die Dummen, aber die Bahn hat sagen können, sie sei rechtzeitig….

Mich ärgert diese Schönrederei oft mehr als die unschönen Tatsachen an sich mich ärgern.

Aber immerhin, ich sitze jetzt warm (offenbar geht die Klimaanlage nicht) in meinem 1. Klasse- Abteil, allein und deshalb vorschriftswidrig sogar unmaskiert, und komme wahrscheinlich pünktlich bei den Eltern an.🙂 Und wurde noch vor dem fertigschreiben des Satzes ermahnt: Maske auf, auch wenn ich allein sitze. Hmmmm…. 😕

* nirgends in unserer Nähe, FL und Eck. inclusive, gibt es mehr gutes Katzenfutter ohne Zucker und Getreide mit viel Fleisch zu kaufen!!

 

Aussortiert, Tag 100

Wie läufts denn nun, das mit dem „ein Jahr lang täglich ein Ding aussortieren“?

Zäh.

Aber gut.

Etwas ausführlicher?? *gg*

Zäh, weil ich so viel, was einfach auszusortieren war, schon lange aussortiert hatte, im ersten Durchgang ohne Zeitlimit vor einiger Zeit. Da hatte ich aufgehört, als es mühsam zu werden begann. Das macht es mir jetzt schwer.

Gut daran ist, daß ich in der Zeit seither eigentlich sehr wenig überhaupt neu angeschafft habe, und so gut wie keine Dinge, die jetzt mit einem „Puh, das ist also auch weg“ das haus verlassen könnten. Ich bin eh kein e passionierte Einkäuferin, aber inzwischen erst recht keine Spontankäuferin mehr. Oder jedenfalls sehr selten. Kleidung kaufe ich kaum noch, das ist inzwischen so anstrengend 😉 Schließlich möchte ich bio, fair, verpackungsfrei UND es soll auch noch passen und gefallen! Da kaufe ich nur, was ich wirklich und unbedingt brauche …. Für den Haushalt hab ich so ziemlich alles was ich brauch, und das meiste, was ich nicht brauche, ist eh schon weg. Und so gehts munter weiter….

Also muß ich an die mühsameren Dinge ran. Unterlagen, Schubladen, Medizin“schränkchen“, und es ist (außer in Sonderfällen wie dem Schmuck *immernochfreu*) kein attraktives aussortieren a la: ach, das kann ich alles leicht an Andere weggeben.

Ob ich das Jahr vollkriege, weiß ich noch nicht. Wenn, dann werde ich sehr glücklich sein, denn dann wird der Keller um einiges leerer sein…. *g* aber DAS ist sowas, wo ich bisher nur seeeeeehr oberflächlich und vereinzelt rangegangen bin. Mal abwarten.

Und was sortiere ich nun am Tag 99 und 100 aus? Mal sehn………

Und dann gibts eine kurze Pause, ich bin dann mal wech, habe noch Beiträge in petto (vorausgeplant), nicht aber Dinge aussortiert. Der Urlaub, hab ich beschlosssen, wird eine Pause auch vom aussortieren. Auch wenn ich wieder daheim bin. *wink*

Aussortiert, Tag 99: Lineal, Kunststoff, 30cm -> Sozialladen

Aussortiert, Tag 100: Lineal, Metall(?) mit Griff, 30cm

(Nein. Ich habe keine Ahnung, warum ich VIER 30cm-Lineale besitze)

Corona-Müll

  • Takeaway hat Hochkonjunktur. Meist in Styropor oder Plastik.
  • Einwegmasken überall am Straßenrand. Auch mir ist schonmal eine so weggeflattert, daß ich sie nicht wieder holen konnte.
  • Tests – alles Einweg (jaja, mit Grund. Alles PLASTIK-Einweg müsste nicht sein, würde aber Aufwand und Kosten verursachen)
  • Impfen – alles Einweg (siehe oben. Daß die Leute im Impfzentrum mit dünnen Plastik-OP-Kitteln rumlaufen finde ich nicht so ganz einsichtig, als Beispiel.)
  • Und jetzt also Selbsttests, 2x wöchentlich als Angebot an uns Arbeitnehmys:

Ein einziges Mal testen- Müllberg: links Papiermüll, mittig mit viel gutem Willen gelber Sack, rechts Restmüll. Man male sich den Berg aus, wenn alle AN nur ein einziges Mal testen….

Ich bin hin- und hergerissen. Aber ich hoffe, daß das eh alles bald rum ist, zumindest für mich, denn:

Am 6. Mai wurde hier in S-H die Impfung für Gruppe 3 freigegeben, in der sowohl der Herr F. als auch ich sind, um 17 Uhr online. Ich arbeite um 17 Uhr. Der Herr klemmt sich an den Computer, 65.000 Dosen soll es geben, für ganz Schleswig-Holstein ….

Und so lief das: Der Herr F. hat sich mit 3 Browsern ins „Glücksrad“ begeben (es wurden Alle, die um 17 Uhr warten, per Zufallsgenerator in der Warteschleife positioniert) 1x las er „es sind 260.000 Menschen vor Dir in der Warteschlange“, 1x 150.000, beim 3. waren es 36.000 (immer ca), da hat er dann den Countdown abgewartet- und tadaaaaa, er konnte gleich für uns beide Termine machen!😃 Heute nachmittag, 16:30 Uhr, Impfzentrum Flensburg: Herr und Frau F. werden geimpft!

Ich bin ja im Lebensmittelhandel sozusagen in Vollkontakt, und der Herr F. hat Priorisierung wegen seines Heuschnupfenasthmas. Allerdings hat er sich sicherheitshalber über seine Arbeit in Gruppe 3 gemeldet, weil er vom Doc noch kein „go“ geholt hatte, was im Prinzip absolut albern ist: er ist, wie alle seine Kollegen, ITler im Homeoffice. Nur weil sie Programme für einen Lebensmittelhandelskonzern schreiben, sind die alle in Gruppe 3 – und das ist legal!? Fair ists nicht!

Nuja, der Herr F. hat jede Berechtigung, der ist Risikogruppe, insofern isses für ihn egal.

Tags drauf berichtet die Kollegin, daß sie über 350.000 in der Warteschlange vor sich hatte, trotzdem aber nach 40 Minuten warten einen Termin bekommen hat. SEltsam. Kollegin2 hat keinen abgekrirgt, konnte aber auch erst abends ins Internet. Arbeitnehmys mit normalen Arbeitszeiten oder Spätdienst sind angeschmiert. Ich frage mich wirklich, ob dieses „wer zuerst kommt…“-Prinzip sein muß.

Was den ganzen Müll und die Umwelt angeht: Maske wird noch lange bleiben, aber auch irgendwann überflüssig werden – aber dann geht die ganze Vielfliegerei wieder los, das für Viele sinnlose berufspendeln undundund. Umweltmäßig die Wahl zwischen …. Pest und Corona, so könnte man das Sprichwort doch gut umbenennen!?

Abgekartet No22

Diese Karte hat nicht umsonst Ähnlichkeit zur Nr21 – sie kommt von derselben Schreiberin.

Und sie gefällt mir fast genauso gut, muß aber trotzdem jetzt weichen. Irgendwann isses für Jede soweit *schnüff*

Was ist „abgekartet“?


Aussortiert:

Tag 85: Ein Herzanhänger, auch Emaille, hat wardawas mir auch abgenommen 🙂

Tag 86: Rest eines Trockenshampoo-Sprays

Tag 87, 16.5.: mehrere alte Öldüsen, die der Heizungsmensch nach der Wartung immer liegenlässt, wenn er eine neue reingetan hat

Kernbeißer! Hier, erstmals!!

7.5. Hui, erstmals in all den Jahren sah ich heute plötzlich einen Kernbeißer an der Futtersäule – und dann gleich noch das Weibchen dazu, in der Schale!!! 🙂 Welche Freude!!! Beide haben Leckeres gefunden, also hoffe ich, daß sie nun öfter zu Gast sein werden.

Mir ist aufgefallen, daß in all meinen Bestimmungsbüchern und-AppsInfos über Nistplätze und Nestart fehlen. Finde ich schade, würde mich interessieren. Hier beim Kernbeißer fand ich in Wikipedia etwas dazu:

Das Nest befindet sich grundsätzlich an der sonnenbeschienenen Seite der Bäume. Es wird meist nahe am Stamm gebaut. Die Höhe des Nestes ist zunächst von einer freien Anflugmöglichkeit und danach von einer geeigneten Struktur für die Anlage desselben abhängig. Normalerweise liegt das Nest in einer Höhe von zwei bis acht Metern, selten sind Nesthöhen von 1 bis 22 Metern. Laubbäume und Sträucher werden Nadelbäumen im Allgemeinen vorgezogen. Diese Wahl variiert jedoch nach Menge und Höhe der Bepflanzung sowie Struktur des Platzes. Das napfförmige Nest des Kernbeißers besteht aus dem Unterbau, der Zwischenlage und der Auspolsterung. Für den Unterbau werden durchschnittlich 65 bis 90 selbst abgebrochene kleine Äste unregelmäßig übereinander gelegt. Die Maße gehen von 15 bis 18 cm in der Breite und 20 bis 26 cm in der Länge.Die dünne Zwischenlage wird aus Wurzeln und groben Halmen gefertigt. Die etwa ein Zentimeter dicke Auspolsterung wird vor allem aus dünnen Wurzeln und feinsten Halmen gefertigt. Quelle: Wikipedia

Hohe Bäume haben wir, Birken und Pappeln sind bevorzugt, steht da noch. Okay, 2 Birken haben wir auch…. Oder vielleicht sind sie bei Nachbars? Abfliegen taten sie Richtung Buche zum Nachbarn


Aussortiert, Tag 79: Lichtschalter und -abdeckungen, 7 oder 8 Stück -> Elektroschrott/ Müll

Tag 80: Steckdosen und -abdeckungen, 5 oder 6 Stück >-„-

Tag 81, 10.5.: Installationsrestteile in Tütchen vom Kauf, ca 10 Tüten -> ordentlich getrennt in unterschiedlichen Müll

Immer denkt man „das könnte man ja nochmal brauchen“. Nie braucht mans noch ……. ein Keller-Schrankfach ist nun durchsortiert und auch gleich gesäubert.

Rätsel

Ein freistehendes Kissen? Mitten auf dem Sofa? Wie geht das? Und warum steht es da?

Nun ratet mal schön. 😉


Aussortiert

an Tag 65-67: je ein Paket mit gebrauchten, aber noch gut benutzbaren Luftpolsterumschlägen gefüllt, die sich im Laufe der Zeit hier angesammelt haben – jedes Paket geht an eine andere BookCrosserin, die sich im Forum auf mein Angebot gemeldet hat 🙂

Tag 68, 27.4., : Auto-Kabelage, die seit Jahren im Keller liegt, von der ich aber nur noch wegen des Ortes weiß „Auto“, aber nicht näher, wofür. Elektroschrott

Fit. Ich. Also – hoffentlich, demnächst.

Was ich nie tun zu müssen gehofft hatte, habe ich getan:

Ich habe mich beim Fitneßstudio angemeldet, und die ersten Termine sind auch gleich gebucht.

Eigentlich wollte ich mir Rehasport verschreiben lassen. Ist immer noch nicht wieder erlaubt, aber man bot mir an zu zeigen, was auch ohne geht und ein „Rehapaket“ (billiger) zu buchen. Das hab ich getan. In den letzten Wochen, seit ich eigentlich wieder Vieles darf, auffe Arbeit auch muß und vor allem will, habe ich sehr deutlich gemerkt, wie viel Kraft mir in dem halben Jahr des erzwungenen Nichtstuns verlorengegangen ist. Auch die KG sagt:“Da muß dringend Kraft rein!“

(T-shirtmotiv von http://www.rumpfkluft.de)

Recht hat sie! Und zwar nicht nur für die Schulter, sondern auch insgesamt. Ein fünfstündiger Arbeitstag erschöpft mich so, daß der Herr F. Derjenige ist, von dem ich mit den Spruch da links dauernd anhören muß. Wenn man dann noch dazunimmt, daß ich ja vor der ganzen Schultermisere auch schon länger Probleme mit Rücken, Gelenken etc hatte, dann wird umso deutlicher, daß ich, um entspannt Arbeit, Garten und den Rest wuppen zu können, was tun muß.

Puh.

Nächsten Mittwoch gehts los, erstmal mit einem Check-Up, damit ein Trainingsplan erstellt werden kann. Bei einem Beispielsüben (Beine mit Gewicht über den Füßen hoch und runter – Zitat Herr Fitneß: „ich tu mal fast kein Gewicht drauf!“) hab ich gesehen, was mir blüht: 15x – die letzten drei hab ich kaum geschafft, war dann ganz froh, das hinter mir zu haben, und was sagt der Kerl ganz nebenher: „normalerweise machen Sie da natürlich zwei Durchgänge mit!“ WAS!? Ich werde beim Check-Up wohl erstmal ins Training für Ü-80 eingestuft werden, schätze ich …. *schnüff*

2x wöchentlich Training plus 1x wöchentlich KG steht nun auf dem Plan. Dazu natürlich „das übliche“: arbeiten, ole Lüüd. Mir kommt das terminmäßig vor wie fast schon SuperGAU. Und ich werde nur noch mit „au“ durch die Gegend laufen, zusätzlich zum normalen Schulter-Au das verstärkte für derzeit immer zwei Tage nach der KG plus Ganzkörpermuskelkater Werweißwielange.

Ich weiß nicht so recht, ob mir mehr gruselt oder die Erleichterung, zumindest den ersten Schritt getan zu haben überwiegt 🥴


Aussortiert:

Tag 56 15.4.:Ein Satz Beutelklemmen, damals von TIGER mitgenommen, weil Beutel defekt und abgeschrieben. Festgestellt: sowas ist praktisch. Ich benutze es trotzdem nicht *g*. Sozialladen

Tag 57, 16.4,: Ein Tee-Ei. Warum haben wir zwei PLUS Teesiebe, obwohl wir beide wenig Tee trinken und deshalb fast nutr Beutelchen im Vorrat haben?? – Sozialladen

Tag 58, 17.4.: Die Papiere von de ole Lüüd, die ich inzwischen zum guten Teil bei mir habe, aussortiert.

Ummöbliert

Diese beiden Katzen – es ist nicht zu glauben, was die mit uns veranstalten!

Fast anderthalb Jahre, nachdem sie eingezogen sind beginnt die Wohnung zur Katzenbleibe zu mutieren:

Elsas Grabbelkiste samt (schwarz) Mäuschen – ein Geschenk, mit dem sie alleine wild spielt.

 

Katzenklo 1

 

Katzenklo2, besonders scheußlich vor dem schönen Regal, samt Zubehör

Katzenklo drei steht, wie letztens erwähnt, im 1. Stock- für nächtliche Bedürfnisse der Madame *seufz*

Dazu muß ich sagen, daß ich mich jahrzehntelang erfolgreich geweigert habe, Kratzbäume, Klos oder sonstige Häßlichkeiten in die Wohnung zu lassen. Die Katzen sind Freigänger! Die können diese Dinge DRAUSSEN erledigen! Ein Kratzbrett in der Küche war der Kompromiß, zu dem uns schon der Dicke gebracht hatte, um das Sofa nicht völlig zerfetzen zu lassen. Aber jetzt?? Anderthalb Jahre nach Einzug noch bzw wieder DREI Katzenklos? Es ist einfach schrecklich, aber nach wie vor alternativlos, weil Elsa zwar – tadaaaaa!- in

zwischen alleine rein- und rausgeht, das aber nicht jederzeit kann/ will, wegen El Mauski. Und dann:

Kratzbaum, noch aus dem Tierheim, drüber drappiert Elsas Lieblingsspielzeug, die „Reizangel“

El Mauski übrigens spielt so gut wie nicht. Ein seltenes Mal geht er kurz hinter der Angel her, oder er jagt den LED-Lichtpunkt einer kleinen Taschenlampe. Den Kratzbaum hatten wir mitgenommen, weil Elsa sich im Tierheim in der Höhle aufgehalten hatte und wir daheim keine hatten. Sie hat sie nie benutzt – aber das Kratzbrett. Das nutzt auch El Mauski, so daß wir es nicht wagen, das Teil zu entsorgen. Schließlich sollen sie ja nicht an Möbeln zu kratzen beginnen.

Aber jetzt! Hier:

 

Anfänge sind gemacht, Ihr ahnt wohl, worauf es hinausläuft. Ein großes Upcyclingprojekt, in der Hoffnung, daß 1. die Tiere es annehmen, 2. es ihnen standhält und 3. es gefälliger aussieht als zuvor.

Punkt eins scheint schonmal zu funktionieren

Auch Elsa wurde schon auf dem fertig zugeschnittenen Teppichrest gesichtet – dieser Teppichrest wäre schon allein eine Zimmerreise wert 😉 Er stammt von den VORletzten MieterInnen des Obergeschosses. Die hatten sich die Wohnung richtig schön hergerichtet und wollten gern einen Schurwollteppich. Wir haben das dann so gelöst, daß ich einen Grundpreis für einen „mietertauglichen“ Teppich bezahlt hab und sie den Rest obendraufgelegt haben. Die Mieter danach haben den schönen Teppich so versaut, daß wir ihn nur noch entsorgen konnten, bevor 2006 renoviert wurde und der Herr F. einzog (fette Flecken, Hundepisse etc) Aber die Verschnitte lagerten nach wie vor im Keller, und den letzten davon hab ich nun rausgeholt. Die Platte drunter ist schwer und massiv, eine Tischplatte, die bei den Irakern sonst im Müll gelandet wäre und seither zur Verwendung irgendwann im Keller stand. Und der Holunder musste abgesägt werden, nachdem bei des jetzigen Mieters Kahlschlagaktion einer der gefällten Bäume ihn abgeknickt hatte. Er lag und liegt noch zur Weiterverwendung evtl am Teich auf der Wiese und ist jetzt ein Stückchen kürzer. Selbst die Beschläge zum festmachen lagen noch im Keller!

Für vieles soll man ja besser einen Heißkleber nutzen, damit sich die Katzen beim kratzen nicht die Krallen abreißen, wenn sie unter eine Krampe/ einen Nagel gerieten. Auch Heißkleber samt Pistole liegen von einer Aktion vor vielen Jahren noch unten rum. Sehr umweltfreundlich finde ich das nicht, habe aber keine bessere Idee. Mal sehn. Immer noch besser als ein gekaufter Kratzbaum.

Also los:

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Wir finden den neuen wesentlich schöner als das alte Plüschmöbel, und El Mauski mag den Teppich als Liegeplatz und kratzt ab und an eher zaghaft (aber auch nicht woanders!! Bisher.)

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Auf dem Schränkchen steht übrigens unser neuer Fernseher. Die alte, kleine Röhre (Prämie fürs „Möchten Sie eine Kundenkarte“- bequatschen noch auffe Tanke) hat in den letzten Wochen so laut zu brummen angefangen, daß das nicht mehr ging. Anfahrtpauschale des Reparateurs höher als Ersatz bei den Kleinanzeigen: kleine gebrauchte flache gibts ab 15 Euro. So einen haben wir uns geholt. Das Bild wäre ein wenig größer als zuvor – wenn, ja wenn es den ganzen Flachbildschirm ausfüllen würde! Das aber tut es aus mir völlig unverständlichen Gründen nicht bzw nur, wenn man heruntergeladene Filme vom USB-Stick ansieht. Der Herr F. meint, die („technischen“) Gründe zu verstehen, sieht aber keine Möglichkeit, das zu ändern und hats vorher auch nicht gewusst, was bedeutet, daß wir jetzt ein noch ein bißchen KLEINERES Bild auf einem immerhin hammerheftig viel kleineren Gerät haben als vorher. SEUFZ!

Ein schönes Lehrstück zum Thema „irgendwas ist ja immer“.


Aussortiert:

Tag 52: einen alten Kratzbaum *freu* -> zT Müll, zT Schraubenvorräte, zT Feuer

Tag 53: einen alten Röhrenfernseher -> Elektroschrott

Tag 54: ein Brillenetui, hart. Nichtmal mit Markennamen drauf – keine Ahnung, wie immer wieder Brillenetuis hier landen, gefühlt hab ich schon dreißig aussortiert (im ersten Aussortierzyklus, damals….)

Tag 55, 14.4.: eine Pappmaschéeschachtel. Sie ist inzwischen, nach ichweißnichtwievielen Jahren, so ausgebleicht, daß ich sie einfach nicht mehr schön finde -> Papiermüll

 

Der Weg ist das Ziel

Kennt Ihr, den Spruch, ne?

Es ist ein paar Jahre her, da waren der Herr F. und ich mal wieder auf kultureller Landpartie. Durch die Gegend ließen wir uns treiben, und irgendwann landeten wir an einem Stand mit endlos vielen selbsgestempelten Spruch- Postkarten.

Mir fiel gleich eine ins Auge.

Diese hier:

mein schöner, perfekter, neu-gebrauchter Fotoapparat hat seit einiger Zeit Fussel auf der Linse (sichtbar als Flecken im Bild) 😦 Schon allerhand versucht, nicht weggekriegt….

Ich mag ja solche Wortspielereien. Und daß manchmal das Ziel dem, was man tut, im Weg steht, das kenne ich auch. Bloß schade, daß die Frau Standinhaberin sich verstempelt hatte. Aber mit richtiger Groẞschreibung gabs die Karte nicht, und ich fands gut, also hab ich sie mitgenommen

Lange hing sie an der Magnetwand im Bad, und latent hat mich immer das kleine w gestört.

Erst nach Jahren(!) dann beim zweitausendachtundfünfzigsten angucken (geschätzt) las ich plötzlich ganz selbstverständlich das weg mit kurzem e, stutzte, las nochmal – und begriff, daß ich die ganze Zeit lang völlig falsch gelegen hatte!

Das WAR gar kein Stempelfehler! Hier wollte Jemand eine so total andere Zielgruppe ansprechen, daß ich, die Gernzuhausebleibende, die ohne Fernweh, nicht in der Lage war, zu lesen was da stand und steht: für manche Menschen reicht wegsein als Ziel……

P.S. Dies hier war schon fertig getippt, als ich dem Herrn F. davon erzählte.

Zu meinem großen Erstaunen hatte er eine ganz andere Wahrnehmung: für ihn war immer klargewesen „Das Ziel ist im Weg“ ist gemeint: „diese Künstler haben ja oft eine kreative Art mit Groß- und Kleinbuchstaben umzugehen.“

Hmmmmmmmm…🤔


Aussortiert:

Tag 49, 8.4.: eine Neoprentasche für einen Fotoapparat. Mein jetziger hat ne Hülle, die passt besser. Sozialladen.

Tag 50, 9.4.: Papiere. Scheint ne unendliche Geschichte zu werden.

Tag 51, 10.4.: Ein – *wieheißendieDingernoch* – also, so ein Teil aus Ton, wo unten ein Teelicht reinkommt und oben Wasser mit Duftöl. Ich finde das Teil, das damals viel Geld gekostet hat, nach wie vor schön, zeitlos im Stil, habe mich aber nach JAHREN, in denen es nur rumsteht (Katzen vertragen keine Duftöle, deshalb brauch ich die nur noch im Bad, und da reciht die Heizung) und 51 Tagen des zauderns nun doch zum aussortieren entschlossen. Möchte das Teil Jemand? Es würde mich wirklich, wirklich freuen, es Jemandem schicken zu dürfen. Mit selbstgegossenem echten Bienenwachsteelicht! 🙂 Hier ein Foto:

In echt ists hübscher, ehrlich! Bin keine, die Dinge vorteilhaft fotografieren kann. Bzw nur per Zufall

Dankedankedankeundnochmaldanke!

Ich freue mich so über all die Hilfsangebote! Und tatsächlich ist einer erstmal als Rettungsleine tauglich: der Direktlink, den widerstandistzweckmäßig mir schickte, hat beim 1. testen nicht funktioniert – aber nachdem cubusregio sagte „geht doch“ hab ich ihn nochmal getestet – und es klappt! Auch diesen Beitrag schreibe ich so wieder in meinem alten, gewohnten klassischen Editor.

Mir ist bewußt, daß das sehr wahrscheinlich auch nur eine Interimslösung sein wird. Wenn WordPress nicht will, daß man es leicht hat, dann wird wordpress das und damit seinen seinen „tollen, neuen“ Guttenberg* durchsetzen. Aber erstmal ist das für mich einfacher als alles andere.

Hilfreich waren auch screenshots von unterwegsmitmir. Sie wies mich auf ein Icon im neuen Editor, „classic-Modus“, hin, einen kleinen Fotoapparat. Der ersetzt offenbar das schmerzlich vermißte „Dateien hinzufügen“ und macht den „neuen“ für mich leichter benutzbar.

Und dann noch das Hilfsangebot der Fachfrau felis – ich werde gewiß darauf zurückkommen (müssen) 🙂

Nach wie vor bin ich ziemlich angeschlagen, gesundheitlich, und habe grad null Kapazitäten, mich mit Neuerungen auseinanderzusetzen. Aber ich werde das Zeitfenster, das widerstandistzweckmäßig mir eröffnet hat, nutzen, mich mit dem „neuen“ auseinanderzusetzen. Was ich übrigens auch vorher schon versucht habe, war mir doch klar, daß alle Umwege befristet sind. Aber wenn ich scheiterte, hat mich das immer so frustriert, daß ich nicht drangeblieben bin. Jetzt sehe ich die Möglichkeit, mit dem neuen irgendwie klarzukommen, wenn auch nicht freudig (btw, nein. Ich bin NICHT prinzipiell immer und allen Neuerungen gegenüber so stur. Meist bocke ich kurz, befasse mich dann damit und komme klar, wenn ich auch sehr oft das Gefühl habe, keinerlei Verbesserung durch das neue zu haben – nur Mehrarbeit durchs befassenmüssen.)

Ganz herzlichen Dank also schonmal, und bald kommt dann auch mal wieder ein „richtiger“ Beitrag von mir!

*das überzählige t ist übrigens die Rache der kleinen Fjonka! Erinnert sich noch Jemand an den pseudo-intellektuellen, aufgeblasenen, selbstverliebten CSU-Herrn, der vor einiger Zeit darüber stolperte, daß er seine Doktorarbeit abgeschrieben hat? Dessen Name scheint mir so viel besser zum „tollen, neuen Editor“ zu passen als der ihm gegebene….

Das wars dann wohl

Die letzte Möglichkeit, mit dem normalen WP-Editor einen Beitrag zu schreiben ist verschwunden.

Hat noch Jemand eine Idee? Ansonsten, schätze ich, wars das mit mir und dem bloggen.

Ich könnt grad heulen.

Zimmerreise. Mit F wie Fundstücke.

Als ich las, daß es bei den Zimmerreisen diesmal um Dinge mit den Buchstaben F oder G gehen soll, war ich erstmal ratlos, aber dann! Tretet ein und findet, was Ihr nie gesucht habt!!! 😉

Dieses Grundstück hier ist ja immer wieder für Funde gut. Wandmalereien hinter den Tapeten erzählen von Kinderstuben der 50er, Playmobilmännchen von späteren kleinen Bewohnern, dicke Knochen im Boden von den Hunden des Vorbesitzers, hinten vergrabener Müll davon, daß es lange zwar viel weniger Müll, aber auch keine funktionierende Abfuhr für den dann doch entstehenden gab.

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Die nicht vorhandenen Baupläne sorgen dafür, daß man plötzlich ein tiefes Loch findet. Wer im Teich Blätter fischt, hat vielleicht wie ich eine Emailleschale im Netz. Oder man läuft zum dreitausendsiebenundzwanzigsten Mal denselben Weg entlang, als ein merkwürdig geformter Stein auffällt –  der sich beim näheren Hinsehen als winziges Püppchen entpuppt (passt hier besonders gut, das Wort!! 🙂 )

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Aber es gibt auch ganz andere Arten von Fünden. Zum Beispiel den einen Tag, an dem ich einen Zettel auf dem Küchentisch fand und gleich wusste, was in der letzten Nacht passiert war:

Mysteriöser ist, daß uns eines Tages ein Engelchen zugeflogen war. Es hat mehrere Jahre bei uns gewohnt, aber genauso unvermutet wie es angekommen ist, hat es uns im letzten Jahr auch wieder verlassen – irgendwann im Frühjahr war mir aufgefallen: kein Engelchen mehr auf dem Hünengrab. Wir haben zu zweit gesucht – vielleicht war es ja heruntergefallen, zwischen die Steine. Aber nein! Offenbar ist es weitergeflogen.

Überhaupt – Steine! Ganze Mauern habe ich ausgegraben, die in den Blättern der Jahrzehnte versunken gewesen waren, und auch das

Hünengrab

Hünengrab war nicht von Anfang an erkennbar gewesen, so groß es auch sein mag. Als ich hier einzog, waren nur die größten beiden Steine zu sehen, alles andere war unter Laub, Erde, Giersch verborgen. Irgendwann hatte ich zu graben begonnen, um den großen, schönen Stein besser sichtbar zu machen – und hatte zum Schluß einen großen, schönen Steinhaufen vor mir. Und auch jetzt, beim buddeln wegen der Teichsanierung, bin ich ja noch auf viele neue Findlinge gestoßen. Und auf andere Steine. Die Mauer werde ich noch ergänzen können, bzw nicht so schöne Steine gegen schönere austauschen – überhaupt ist ja die ganze Mauer aus Fundstücken – Materialien, die irgendwo auf dem Grundstück noch über waren – gebaut. Und ganz nebenbei ist eine Zweitmauer entstanden, rundum das Tunu, das ja auch ein Fundstück ist *g*

Wer jetzt immer noch nicht genug hat, dem sei verraten, daß es noch viel, viel mehr Fundstücke zu beschreiben gäbe. Man kann sie sich hier ansehen. Denn schon lange habe ich eine ganze Rubrik all den Fünden hier ums Haus gewidmet, um sie nicht zu vergessen. Der Ritter! Die Flaschen! Die Babies! Das Pferdchen!….. All das entführt aus der Enge des Hauses raus in andere Welten. Lange vergangene, die ich mir nicht einmal mehr vorstellen kann wie bei den Findlingen, versunkene, aber noch präsente wie bei den Hinterlassenschaften früherer HausbewohnerInnen oder ganz und gar unverständliche wie der des kleinen Engels. Man kann sich in Spekulationen darüber verlieren, wie es wohl dazu kam, daß Jemand in einer kleinen, engen Abseite liebevoll detaillierte Kinderzeichungen an die Wände malte oder sich einfach drüber freuen, für altes Material eine neuen Nutzung gefunden zu haben. Ich finde am schönsten den Moment, in dem ich völlig unvermutet auf eine weitere Überraschung stoße. Das ist einfach toll! Und da fällt mir auch wieder ein, daß ich schon lange von dem Abend erzählen wollte, an dem ich im Keller zwei Kühe fand …. das mach ich demnächst endlich mal 🙂


Tag 28, 18.3.: eine Schneehose. Geerbt von der Tochter einer Freundin, bin auch ich jetzt rausgewachsen. Leider nicht in die Höhe. Sozialladen. (Hoffe, bald mal dorthin zu kommen, sind schon drei Tüten voll, auch von vor meinem jetzigen Vorhaben.

Tag 29, 19.3.: zwei (Werbe-)Kulis, mit denen ich nicht schreiben mag (zu dünn). Kommen auffe Arbeit, wo stats Kulimangel herrscht.

Tag 30, 20.3. Ein Stofflesezeichen. Hübsch, Aber ich brauchs nicht. In einzu releasendes Buch, vielkeicht freut sich Jemand.

Geschützt: geimpft

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abgekartet Nr.22

…mal wieder eine der Karten, die sehr, sehr lange gehangen haben, weil ich mich einfach nicht trennen konnte. Sie stammt aus einer längst vergangenen Zeit, nämlich der, zu der ich noch oft und gern und lange direkt vor dem Bienenkasten saß, zum gucken und hören und riechen und lernen und entspannen… und das hatte wohl die Freundin vor Augen, als sie diese Karte sah und für mich kaufte. Wie oft ich lächeln musste, weil ich mir die angeguckt habe, kann ich garnicht mehr zählen! Danke dafür MrsLion! ;-).

2011

Ich würde das ja noch immer tun, aber inzwischen sind unsere Bienen dazu zu zickig. „Wilde“ Vermehrung, in Fachkreisen auch „Standbegattung“ genannt, hat auch ihre Nachteile, nämlich, daß man nie weiß, ob verteidigungsbereites Erbgut mit übertragen wird (bei gekauften Königinnen wird ja normalerweise darauf geachtet, daß sie friedfertige Nachkommen haben)

Übrigens: da steht sogar noch der Bambus, hinter mir!!! Zehn Jahre her …. Wie dieZeit vergeht….

(Was ist denn bloß „abgekartet“? – klick)


Aussortiert

Tag 23, 12.3.: eine Postkarte 😉 Ins Altpapier.

Tag 24, 13.3.: ein mittelgroße Glasflasche/-dose mit Glasstopfen. Eigentlich kann ich sowas IMMER brauchen, aber diese hat ein Surf-Motiv draufgedruckt, unabschabbar. Mog i net! Zum Sozialladen

Tag 25, 14.3. eine selbstgestrickte „Halskrause“. Einige Jahre lang hab ich die sehr gern getragen, SEIT einigen Jahren nicht mehr. Wird aufgeribbelt und neu verstrickt.

Oh nein!!

Uns‘ Elsa, die kleine, zarte, die noch nie was kaputtgemacht hatte….. außer ihren Spielzeugen, mit denen sie SEHR rabiat umgeht…. und jetzt hat sie mit der schönen Schurwolldecke gespielt 😥

Zum Glück hat der Herr F. seltsame Geräusche gehört und ging nachsehen. Sonst wäre das noch doller gekommen.

Wie kriegt frau sowas wieder hin, so daß mans nicht zu doll sieht??? Einige Fäden sind gerissen, Schlaufen gezogen….😟



Aussortiert: Tag19, 8.3.: die Computerbrille, die ich ja noch garnicht lang habe – leider klappt es ÜBERHAUPT nicht, von Gleitsicht zu ihr und zurück zu wechseln. – Vielleicht nur was für Leute, die Stunden am Stück am Computer sind!? Da bin ich falsch beraten worden (Brille? F***mann!) Bekommt der Optiker zurück.