Allerlei

  • Bei der Ölbestellung gut gepokert: den bisher billigsten Tag des Jahres erwischt.
  • Den Schwarm immer noch nicht aufgelöst: das Wetter läßt es einfach nicht zu. Und immer, wenn’s es zuließe, gehts nicht (Arbeit, gestern vormittag Besuch vom Naturgartenverein – sowas).
  • Der Alltag hat mich schon so heftig wieder, daß ich heute morgen dachte, wir wären schon anderthalb Wochen wieder daheim statt der tatsächlichen halben.
  • Es gibt wieder „Hundeprofi“! Aber bloß Wiederholungen. Meist kommen nach ein paar Wiederholungen neue, mal sehen, ob’s diesmal auch so ist
  • Auffe Arbeit ist die Situation während meines Urlaubs dermaßen eskaliert, daß sich in absehbarer Zeit das in sieben Jahren Aufgebaute in Luft auflösen wird (näher will ich das hier nicht schildern, aber es entbehrt nicht einer gewissen Dramatik- schließlich waren sich alle Kolleginnen vor nichtmal einem Jahr noch einig, daß wir gern bis zur Rente dort arbeiten würden) Der Fisch stinkt vom Kopf her, es liegt nicht an der Situation unter uns.
  • Begann heute zur Entspannung sowie aus Interesse mit der Erstellung einer (zugegeben groben, Beispiel: Storchenschnabel, 13 Sorten….) alphabetischen Liste der Tiere und Pflanzen im Garten. Sind viele.
  • Auf dem Flohmarkt haben wir einen absolut fitten und qualitativ guten Trolley einfach so geschenkt bekommen.
  • Mitte der Woche kommt lieber Besuch.
  • Des Herrn Tarkha Dhal schmeckt GUT
  • Die Tage sind okay, die Nächte würde ich mir gern ersparen. Was naturgemäß schwierig ist.
  • Einen weiteren Garten-Neuling mit Hilfe des Natuirgarten-Besuchs identifiziert: die schlitzblättrige Karde lebt jetzt im Fjonk’schen Garten.

Das war’s.

Ach nein, doch nicht!

Noch das Wort zum Tage, gefunden im Allgäu, unter dem Abbild eines Gefolterten (die gibt’s da viel, irgendwie scheint man dort auf gefolterte Menschen zu stehen….

Ich werde versuchen, mich dran zu halten.

Allgäuer Protestkuh

Nein, es gibt nicht nur das hübsche Braunvieh im Allgäu. Man hat auch, wohl in Reminiszenz für das dänische Protestschwein 😉 , Allgäuer Protestkühe nicht nur auf den Weiden stehen

sondern sogar an Häuserwänden verewigt

PS. Ihr kennt nicht das Protestschwein????

Quelle: Wikipedia, Bild von Axel Krampe

Gezüchtet wurde das Tier Ende des 19. / Anfang des 20. Jahrhunderts, als es den in Nordfriesland lebenden Dänen nach der preußischen und österreichischen Eroberung von Schleswig und Holstein verboten war, den Dannebrog zu hissen. Die dort lebenden dänischen Bauern wollten sich aber die rot-weiße Landesflagge nicht verbieten lassen. Sie züchteten mit bestehenden Sattelschweinrassen aus Protest gegen das Verbot eine neue Art Sattelschwein, die im Vorgarten herumlaufen durfte und somit „Flagge zeigen“ konnte

Aus Wikipedia

 

 

X: Home sweet home

Kaum wieder daheim, türmen sich die Aufgaben. Die beliebten und die weniger beliebten:

  • Tausende von Nacktschnecken haben den Garten erobert (der aber erstaunlich gut aussieht, die Schäden halten sich in Grenzen. Es muß erst kürzlich losgegangen sein mit der Schneckenexplosion)
  • wegen des selbstverständlich beklagenswerten Wetters (Luftfeuchte 782%, Wechsel von Starkregen und Sonne – Dschungel halt) sind Rasen, Hecken, Farne passend gewachsen (Dschungel halt), doch zu machen ist wenig, weil: patschnaß. Alles.
  • 165 neue Beiträge sind im feedreader (gefühlte 100 davon auch noch interessant…..)
  • Briefstapel gibt es, und
  • WÄSCHE
  • Der Dicke ist liebebedürftig (und schön rund, auf den Appetit ist also unsere Abwesenheit nicht geschlagen, gut so!)
  • Bienen!!!
  • Einkaufen musste auch noch sein, denn ohne Sahne kein Kaffee, ohne Kaffee Kopfweh…
  • Trolleys auspacken und Krams WEGpacken (der schwierige Teil davon, das dauert bei mir immer Wochen, bis alles wieder am Platz ist)

Eine kleine Auswahl…. ein wenig ist bereits erledigt. Ich bins auch. Gestern abend, lesend mit dem Dicken auf dem Bauch ein kleiner Moment „schön, wieder zuhause zu sein“.

Am 4. Tag „weg“ zeigte sich: schlafen ist möglich, sogar bis halb neun und ohne Adrenalin-Bauchweh-aufwachen. Am 1. Tag „da“ zeigt sich: ich bin doch noch viel weiter weg vom Ziel „entspanntes Leben“ als ich vor dem Urlaub dachte, und die Aufwacherei hat definitiv keine körperlichen Ursachen 😦 Okay, DEN Arzttermin kann ich dann wohl absagen…..

IX: Sturm

Sommersturm daheim:

Es hat 21 Grad. Ein kalter Wind kommt auf, Wolken ziehen dunkel über den Himmel. Es folgen 1-3 Tage kalter Wind, der durch alle Ritzen pfeift und das Haus auskühlt. Wenn es vorbei ist, braucht es ca 2 Tage, um auf die Ausgangstemperatur (5-10 Grad höher) zurückzukommen. Ansonsten kümmert sich Niemand drum. Ist man ja gewohnt.

Sommersturm hier:

Es hat 29 Grad, ein Lüftchen kommt auf, es zieht sich dunkel zu. Cafegäste werden ins Haus gescheucht, die Markise wird eingerollt. Dicke Tropfen fallen, es donnert und blitzt, das laue Lüftchen wird zur kühlen Luft. Nach einer Viertelstunde ist alles vorbei. Die Markisen bleiben eingerollt, es hat nicht mehr 29 sondern nur noch 26 Grad…..

Ich will das auch so!!!!!!! (Aber hier gibts winters Schnee….)

P.S.Ein wenig überspitzt geschildert, aber im Grunde heute so erlebt. Das ganze bekam ein wenig mehr Dramatik, weil wir dann ins Gewitter hineinfuhren, ich aber nur mein allerdünnstes Gewand an hatte *fröstel* bis daheim. Jetzt ists kalt, heißt: ich sitze in kurzer Hose in der Stube…

VIII: D’Musi

Sechs Tage wandern durchs, sieben sehr unterschiedliche Unterkünfte im Allgäu. Mit einer Ausnahme überall Dirndl und Volksmusik beim ausnahmslos guten Braten-, Wild-, Spätzle-Essen. Vermutlich will man für die erstaunlich vielen Touristen die Klischees erfüllen – dachte ich, bis wir in Unterkunft 5 in die goldene Hochzeit der Senior- Hoteliers gerieten. Gamsbart und Dirndl bis in die Urenkel- Generation.

Wo in Franken in jedem Dorf ein Metzger ist, der Schlachter heißt, ist hier in jedem Dorf ein – Maler. Und die Landschaft ist einfach toll, wir haben viel Zeit mit Pflanzenbestimmungsversuchen verbracht, und die ganzen Schmetterlingsfotos warten noch, mangels App, aufs heimische nachbestimmen per Buch.

Jetzt aber kommen erst noch Teil 2 und 3 des Urlaubs, die aber, denke ich, ohne täglichen Tages-Schnappschuß.

VII: Großvieh

Auf den letzten Tag noch auf Du und Du mit der Kuh

Kraulen erlaubt 🙂

Außerdem

  • Fuchs (wild)
  • Esel
  • Ziegen
  • Hirschkuh (wild)
  • Wollschwein (in der Ziegenherde mitten im Wald)

Zudem haben wir vorher Vermißtes am Wegesrand gehabt, nämlich schroffe Felswände, Orchideenwiesen und Bächlein zum dammbauen. Nach den über 5 Stunden reiner Laufzeit mit erheblichen Steigungen und Gefällen bin ich überrascht, gar nicht KO zu sein. Allerdings haben sich beide Blasen erneuert und beide Knie geben mir SEHR deutlich zu verstehen, daß ihnen das auf und ab zu viel war. Vielleicht beim nächsten Mal doch mit Stöckern???

VI: Pudel

Heute der einzige Kurzstreckentag mit nur 8 km. Hatten überlegt und verworfen, den Gepäcktransport zur Mitreise zu nutzen. Gut so, jetzt wissen wir um die Schwachstellen der Regenkleidung

Pudelnasser Herr F. Im Hintergrund der Kirchturm des Dorfes, aus dem wir losgelaufen sind

Es soll der einzige Regentag bleiben. Sagt die Wetter-App.

V: Großstädte

Wir laufen von Großstadt zu Großstadt.

Unterschiedliche Architektur….

… unterschiedlicher Bewohner

Unglaublich viele Großstädte hier! Bin verwundert und erfreut.

III: Glück

Normalzustand:
Wetterschutz ist immer dann da, wenn Du ihn nicht brauchst.

Heute:

Nach 6 sonnigen Wanderstunden angekommen, gucken wir uns vom überdachten Balkon aus an, wie das Unwetter vorbeizieht

 

Hach-Faktor von der Realität eingeholt ;-)

Vorhin sind wir einfach vorbeigefahren beim Haus von gestern.

Gegenüber Naturwald (der älteste von S-H, sahen wir auf einer Tafel stehen, wusste ich garnicht), dahinter das Naturschutzgebiet/ Moor, dazwischen die Hauskoppel – ja, das ist berückend, finde ich nach wie vor.

Weniger berückend: davor die Straße mit recht viel Durchgangsverkehr (selbst am Sonntagvormittag), vor allem aber: was ich auf den Bildern als Schupfen gesehen hatte, war in Wirklichkeit auf beiden Stockwerken als Wohnraum ausgebaut – doof, weil wir ja grad weniger Wohnraum brauchen, und schon gar keinen in schlecht isoliertem Nebengebäude, das ich aber als solches gewollt und gebraucht hätte. Außerdem liegt das Haus parallel zur Straße mit Blick auf ebendiese, nur zwei kleinere Fenster gehen gen Garten und Süden. Und schon von außen war zu sehen: hier wird einiges zu tun sein: Einscheibenfenster, Reetdach ausbesserungsbedürftiger als es auf den Fotos wirkte… Innen haben wir ja nix gesehen, von außen wirkt es allerdings wie „renoviert 1979“. Prinzipiell finde ich das besser als wenn alles schickimickineu-häßlich ist und man vor dem Zwiespalt steht: neues, gutes rausreißen oder „in häßlich“ leben. Aber wenn in den 70ern gründlich renoviert wurde, kann das auch böses bedeuten: alte Türen weg, Plastikboden statt Dielen undundund.

Naja, aber der „einiges zu tun“-Punkt ist überhaupt nix schlimmes, die Punkte davor sind schon schlechter, ganz abgesehen davon, daß ja stimmt, was der Herr F. zu bedenken gibt: wenn wir umziehen, um dann auch wieder weitab vom Ort zu sein, können wir auch hier wohnen bleiben.

Stimmt alles. Und doch: Naturschutzgebiet. Naturwald. Hauskoppel. Garten gen Süden. Platz.

Das Hach ist leiser, aber verhallt ist es nicht…. 😉

 

Neee, ne?

Ganz genau das, was ich damals, als ich dann irgendwann kompromißmäßig hier in die Villa Fjonka eingezogen bin, für meinen Geldbeutel einfach nicht bekommen konnte – ganz genau das gibt es jetzt auf einer Immobilienseite zu sehen, und auch damals wäre das für den Geldbeutel passend gewesen: Näher an Flensburg (und am Zentralort, aber längst nicht IM, wie eigentlich ja gewünscht), bedeutend kleiner, dafür mit Hauskoppel und Nebengebäuden, schön dazu (und was nicht schön ist, wäre budgetmäßig noch änderbar, wenn nicht in der genaueren Beschreibung noch Seltsames auftaucht, das in der Vorankündigung noch nicht sichtbar ist)

Ich zweifle seit etwa einer Dreiviertelstunde an allen Kriterien, die wir je überlegt haben, und ich werde mir das, glaube ich, auf alle Fälle mal angucken müssen, um den Pferdefuß zu finden.

Aber keine Bange, ich kenne mich auch inzwischen so gut, daß ich weiß: 2x drüber schlafen relativiert einiges. Und es ist heute ja Sonnabend, also ist 2x schlafen eh nötig, bevor irgendwas passieren KÖNNTE…..

Abgekartet

40001Seit der Jungimker dem Herrn F. diese Erinnerungskarte geschickt hat sind nun auch schon wieder mehrere Jahre vergangen… hintendrauf steht übrigens in trockener Schlichtheit nur das Datum (heute vor 13 Jahren!!!) und ein „LG“. SEHR fein, aber nun muß der Herr F. selbst gucken, wo er sich diese Erinnerung aufbewahrt….

Meckerliese

Na, toll

Hab ich nach einer anstrengenden Arbeitswoche endlich frei, angesagt ist tolles Wetter, ich freue mich schon – und dann?

Mir ist übel, Kreislauf auf minus 50 zu 30 oder so, und draußen stürmt ein kalter Wind durch die Sonne, also nix mit „Beine hoch hinlegen“.

Mit „action“ hab ichs schon versucht, bisher ohne Erfolg. Aber ich bleibe dran, irgendwie muß dieser Kreislauf doch auf die Füße zu kriegen sein!!

Irgendwas ist immer…… 😦