Was los ist

Kurzform:

  1. Teff und GrafOlaf sind wieder wech.
  2. Seit letzter Woche hab ich nun ne Ellbogenmanschette für die Knochenhautentzündung Ellbogen rechts
  3. De ole Mann kommt heute wieder aus dem Krankenhaus. Oder morgen (ja, er war notfallmäßig drin)
  4. Im Garten gibts himmelblaue Blattkäfer

Langform:

  1. War schön, ich aber sehr k.o. und schlapp. Aber das ist ja inzwischen fast normal UND GEHT MIR SOWAS VON AUF DEN SACK!!!!
  2. Tut ordentlich weh, ist rechts. Wahrscheinlich Folge der monatelangen Überlastung wg. der FrozenShoulder links. Weil jetzt rechts schmerzhafter ist als links tu ich mehr mit links, was dazu führt, daß die Schulter wieder mehr schmerzt. Aber die Manschatte hilft, es scheint langsam besser zu werden. Auch diese ganze Schmerzsache GEHT MIR SOWAS VON AUF DEN SACK!!!! Fitneßstudio ist wieder gestrichen, schmerzt sowas von – also werde ich weiterhin schlapp sein – Teufelskreis
  3. Erster Altenheimanruf 3 Uhr nachts (nicht rangegangen), zweiter 6 Uhr. Rangegangen. Ein Vormittag großer Sorge und vieler Telefonate, denn eine Not-OP war nötig: Nabelbruch. Die letzte Narkose hatte ja schlimme Nebenwirkungen gehabt…. aber alles ging gut, de ole Mann ist fit und völlig bei sich, gestern war ich auch zu Besuch. Großes Glück, daß schnell reagiert wurde: der Nabelbruch hatte eine Darmschlinge eingequetscht, wäre die abgestorben, wäre das sehr bös‘ ausgegangen
  4. Das ist laut obsidentify der himmelblaue Blattkäfer(Chrysolina coerulans) (Ich hab noch paar mehr Fotos, aber man war sich 100% sicher…) Larven und Käfer leben von Minzen. Passt ja.
  5. Insgesamt finde ich, daß es endlich mal alles wieder dauerhaft ruhig und (schmerzmäßig) besser werden dürfte. Langsam hab ich nur noch wenige Kraftreserven über, kommt mir vor. Ich versuche, Ressourcen zu finden, es klappt nur bedingt: Der Besuch hat ein wenig aufgetankt. Garten – geht wieder kaum, was zu tun, und zum rumsitzen ists zu kalt und feucht. Arbeit macht Freude, ist aber körperlich auch richtig grenzwertig. Auch de ole Lüüd gehören, obschon auch zu den Kraftzehrern, zu den Ressourcen. Die Freude bei beiden, wenn sie mich sehen. Auch, daß sie oft und deutlich äußern, daß sie froh sind, daß wir alle da sind. Doch insgesamt neigt die Waagschale sich gen „schlapp und überfordert“. Daß es, schon allein auch wegen Corona, so vielen Menschen so geht, das machts nicht besser. Hilft höchstens insofern als ich mir sage: nein, Du stellst Dich nicht an, es ist wirklich alles sehr kräfteraubend seit langer Zeit.

 

Besuch. Der GrafOlaf hat geniale Momente. Dieses Kuli- R auf dem in Kappeln klebenden Aufkleber anzubringen war definitiv einer…..

Urlaub, Woche zwei

Okay. Verglichen mit dem letzten Urlaub ist das jetzt Erholung pur, aber nuja – so richtig Urlaubsgefühl ist anders.

Ich zitiere mal mich selbst aus den Kommentaren von gestern zum Katzen-Urlaubs-Beitrag:

Das dicke Ende kam übrigens gestern, als wir abends nur wenige Stunden weg waren: Uns war schon aufgefallen, daß Mauski recht feindselig war (wir vermuten, er hat die Zeit sehr genossen, in der Elsa ihm aus den Füßen gewesen war) – und als wir gestern wiederkamen, waren Fellbüschel (beider Farben) im grünen Zimmer sowie Pipiflecken durch den halben Raum – und ein bräsiger Mauski lag im Fellsessel – fast direkt neben einem dicken Haufen. Das STANK!! Elsa kam aus dem grünen Zimmer…
Vermuteter Ablauf: Mauski scheucht Elsa aus dem Sessel und in die Sofaecke, woraufin sie vor Angst auf den Teppich sch****, dann ins grüne Zimmer flüchten kann, wo er sie erwischt – beide lassen Fell, Elsa auch Urin, kann sich dann unter die Kommode flüchten – El Mauski ist der große Sieger und legt sich fett in den eroberten Sessel…..
(…)
Zum Glück scheint Elsa recht robust, wenn der Kater weg ist, nimmt sie sich sowohl Entspannung als auch Spiel und Spaß… aber derzeit ist die Angst wieder groß, sobald er reinkommt.

Das war also vorgestern. Gestern Abend waren wir wieder fort, uns dräute böses, als wir von einem netten und leckeren Abend mit der Anti-Genmais-Freundin zurückfuhren. Und dann – eitel Sonnenschein! El Mauski kam uns im Flur entgegen, Elsa wartete ganz entspannt NEBEN dem Buffet, nicht drunter. Und als Mauski mit rein- und schnurstracks auf sie zu ging, um dann eine SEHR robuste Zärtlichkeit in Form eines Stirnstupsers loszuwerden, der die kleine Katze fast umgeschmissen hätte: kein knurren, kein fauchen! Es gab dann Abendfutter.

Versteh Eine diese Tiere!

Heute morgen hörte Elsa bloß unten die Katzenklappe klappen, als sie mit nach unten zum Frühstück unterwegs war – schon drehte sie um, ab hoch und unterm Bett versteckt.

!?!

wiedermal: Rumpfkluft

Außer den Katzen macht mir das Wetter den Urlaub sauer

Und et ränte wie e Bies in de Zupp und op der Kies

pflegt der Rheinländer zu singen…. zwischendurch guckt zwar immer auch mal die Sonne raus, aber das sind Minuten-Zwischenspiele.

Heute war ich schon im Fitneßstudio, auch das kein Highlight: an sich schon ist das eher nervig als spaßig, und dann rächte sich sofort, daß ich vorletzte Woche nur 1x Zeit fand, letzte Woche garnicht: schon hatte die mir mögliche Anzahl der Wiederholungen an verschiedenen Geräten wieder abgenommen, und jetzt schmerzt der Ellbogen heftig – denn seit einigen Wochen schon macht der rechte Ellbogen statt der linken Schulter Probleme – wobei die KG sagt (und mit ihrer Behandlung zeigt, daß das stimmt), daß die Ursache in der rechten Schulter liegt, die sich jetzt gegen langfristige Überlastung wehrt und dagegen, daß ich mich wg. mangelnder Kraft schlecht halte. Tja.

Zwischendrin erfreuliches: die Freundestreffen zB, oder das gemütliche nebeneinander am Teich sitzen und gucken – mit Elsa. Oder daß ich auf dem Flohmarkt eine Abzipp-Hose gefunden habe. Und viele Bücher. Oder des Morgens auf dem Kuchenbuffet einfach so die Ralf-König-Reminiszenz an die Lucky-Luke-Comics vorzufinden 🙂

Prinzipiell aber fühle ich mich unentspannt und schaffe es nicht, runterzufahren.

 

Magnetische Worte

 

Achja – bitte noch nicht jetzt, den Herbst, dem der Winter auf dem Fuße folgt… langsam beginne ich aber, zu glauben, daß es doch schon jetzt herbstlich wird: El Mauski hat  Herbsthunger!?

Neulich, auffe Arbeit (-65-)

Gerade stehe ich in der Nähe des Eingangs, als ein Paar den Laden betritt.

Ich so: „Moinmoin“

Während die beiden „zurückmoinsen“ stutze ich. Dann: „Oh, ich hab Dich garnicht erkannt, mit der Maske ist das ja immer eh büschen schwierig – hallo!“ – Es ist die Freundin einer Freundin, die ich vor vielen Jahren mal kennenlernte und jetzt alle paar Jahre mal zufällig irgendwo treffe.

„Ja, ich bin’s“, sagt sie, und „aber mir geht das nicht so. Ich hab Dich gleich erkannt, Du hast so freundliche Augen!“

Während ich etwas rot werde, und mich freue und zugleich wundere, dreht ihr Mann (den ich nicht kannte) sich zu mir um, mustert mich intensiv und sagt dann „Ja, stimmt!“

Dieser Tag war gerettet!!! Das war definitiv das netteste Kompliment, das ich seit Jahren bekommen habe, und dann so ganz nebenbei….. 😊

Sozial bedingtes piepsen!?

Warum reden heutzutage so viele junge – ähm, also unter 35, sag ich mal – Frauen mit Babystimme a la Giffey*?

Ich frage mich das schon länger, schließlich ist die Art wie Eine spricht nicht schicksalhaft gegeben sondern durchaus beeinflußbar. Ich kann auch babypiepsen, aber im Teeniealter prägt sich die Art zu sprechen fürs weitere Leben, und ich kann mich noch daran erinnern, damit gespielt zu haben. Warum also wollen derzeit offenbar so viele junge Frauen sich anhören wie kleine Mädchen bzw warum stören sie sich nicht daran? Ist es im Zuge der allgemeinen Infantilisierung so gekommen? Rosa, Glitzer, kinderkahle Beine und Achselhöhlen, kleiner Wortschatz, ähs nach jedem 5. Wort – dazu passt die Kinderstimme?

Ich weiß es nicht. Aber ich weiß, daß es zumindest mir schwerfällt, Jemanden ernstzunehmen, die mich mit der Stimme einer Siebenjährigen anspricht. Das ist sicherlich meine eigene Einstellung betreffend kritisch zu sehen, aber es ist so.

Bin ich überempfindlich, oder ist Euch das auch schon aufgefallen? Wenn, störts Euch auch so, und habt Ihr schonmal über eventuelle Ursachen nachgedacht? Würde mich mal interessieren.

*Ich weiß, die Dame ist keine junge Frau und optisch nochmal doppelt so alt wie in Wirklichkeit. (Auch DAS hab ich mich schon gefragt: ob sie mit ihrer Ü-70-Frisur und-Kledage wohl diese Stimme zu kompensieren versucht?? Ich bekomme grad die Info, daß bei ihr die Stimmlage wohl körperliche Ursachen hat – Kehlkopfmuskelschwäche – was ich bei meiner offensichtlich ZU gnadenlosen Beurteilung piepsiger Stimmen in Zukunft hoffentlich im Kopf haben werde) Aber sie ist das wohl bekannteste Beispiel für die Art Babypiepsstimme, die ich meine. Unsere S-H-Finanzministerin Heinold ist ähnlich, aber die kennt außerhalb von S-H wieder kein Mensch…. *g*


 

 


 

Für dumm verkaufen

Ihre Kundschaft für dumm zu verkaufen ist offenbar neue Geschäftstaktik großer Firmen.

Beispiel?

Die dhl schickt uns einen Brief, daß vom Termin xy an die Paketboten vor der Ablage der Pakete am vereinbarten Ort nicht mehr klingeln, sofern wir dem nicht widersprechen. Okay, blöd ist das. Kann man sich über die Mehrarbeit des Widerspruchs ärgern (schließlich möchten wir die schweren Katzenfutterpakete*, zB, nicht vom Carport ins Haus schleppen, und für den Boten ist die Schlepperei dieselbe), muẞ man aber nicht. Aber jetzt der Clou:

damit werde uns eine störungsfreie Zusendung unserer Paketpost gewährleistet!!!!

Jetzt HABEN wir uns geärgert!! Für wie blöd halten die uns? Denken die wirklich, daß wir nicht merken, daß sie damit Zeit -> Geld einsparen wollen?

Beispiel zwei, gerade eben in der Bahn: mit 7 Minuten Verspätung kommen wir in HH an, ich habe 10 Minuten Umsteigezeit und bin schon drauf eingestellt, daß ich den Gleiswechsel evtl nicht schaffe, da kommt die befreiende Durchsage: „Sie erreichen alle Anschlußzüge“

Dann wird mein Zug wohl warten, toll. Trotzdem renne ich vorsichtshalber, man hat ja so seine Erfahrungen, so schnell ich kann die Rolltreppe hoch, quer durch den Bahnhof, die Treppe runter, und sehe einen Schaffner noch vor der Tür des Zuges stehen. Quetsche mich mit Vollkörperkontakt unhöflich hinter ihm durch und schaffe es so, als 2. und letzte unseres Zuges, den nicht wartenden, pünktlich abfahrenden IC zu erreichen.

Alle, die der Durchsage vertraut haben, sind die Dummen, aber die Bahn hat sagen können, sie sei rechtzeitig….

Mich ärgert diese Schönrederei oft mehr als die unschönen Tatsachen an sich mich ärgern.

Aber immerhin, ich sitze jetzt warm (offenbar geht die Klimaanlage nicht) in meinem 1. Klasse- Abteil, allein und deshalb vorschriftswidrig sogar unmaskiert, und komme wahrscheinlich pünktlich bei den Eltern an.🙂 Und wurde noch vor dem fertigschreiben des Satzes ermahnt: Maske auf, auch wenn ich allein sitze. Hmmmm…. 😕

* nirgends in unserer Nähe, FL und Eck. inclusive, gibt es mehr gutes Katzenfutter ohne Zucker und Getreide mit viel Fleisch zu kaufen!!

 

Aussortiert, Tag 100

Wie läufts denn nun, das mit dem „ein Jahr lang täglich ein Ding aussortieren“?

Zäh.

Aber gut.

Etwas ausführlicher?? *gg*

Zäh, weil ich so viel, was einfach auszusortieren war, schon lange aussortiert hatte, im ersten Durchgang ohne Zeitlimit vor einiger Zeit. Da hatte ich aufgehört, als es mühsam zu werden begann. Das macht es mir jetzt schwer.

Gut daran ist, daß ich in der Zeit seither eigentlich sehr wenig überhaupt neu angeschafft habe, und so gut wie keine Dinge, die jetzt mit einem „Puh, das ist also auch weg“ das haus verlassen könnten. Ich bin eh kein e passionierte Einkäuferin, aber inzwischen erst recht keine Spontankäuferin mehr. Oder jedenfalls sehr selten. Kleidung kaufe ich kaum noch, das ist inzwischen so anstrengend 😉 Schließlich möchte ich bio, fair, verpackungsfrei UND es soll auch noch passen und gefallen! Da kaufe ich nur, was ich wirklich und unbedingt brauche …. Für den Haushalt hab ich so ziemlich alles was ich brauch, und das meiste, was ich nicht brauche, ist eh schon weg. Und so gehts munter weiter….

Also muß ich an die mühsameren Dinge ran. Unterlagen, Schubladen, Medizin“schränkchen“, und es ist (außer in Sonderfällen wie dem Schmuck *immernochfreu*) kein attraktives aussortieren a la: ach, das kann ich alles leicht an Andere weggeben.

Ob ich das Jahr vollkriege, weiß ich noch nicht. Wenn, dann werde ich sehr glücklich sein, denn dann wird der Keller um einiges leerer sein…. *g* aber DAS ist sowas, wo ich bisher nur seeeeeehr oberflächlich und vereinzelt rangegangen bin. Mal abwarten.

Und was sortiere ich nun am Tag 99 und 100 aus? Mal sehn………

Und dann gibts eine kurze Pause, ich bin dann mal wech, habe noch Beiträge in petto (vorausgeplant), nicht aber Dinge aussortiert. Der Urlaub, hab ich beschlosssen, wird eine Pause auch vom aussortieren. Auch wenn ich wieder daheim bin. *wink*

Aussortiert, Tag 99: Lineal, Kunststoff, 30cm -> Sozialladen

Aussortiert, Tag 100: Lineal, Metall(?) mit Griff, 30cm

(Nein. Ich habe keine Ahnung, warum ich VIER 30cm-Lineale besitze)

Corona-Müll

  • Takeaway hat Hochkonjunktur. Meist in Styropor oder Plastik.
  • Einwegmasken überall am Straßenrand. Auch mir ist schonmal eine so weggeflattert, daß ich sie nicht wieder holen konnte.
  • Tests – alles Einweg (jaja, mit Grund. Alles PLASTIK-Einweg müsste nicht sein, würde aber Aufwand und Kosten verursachen)
  • Impfen – alles Einweg (siehe oben. Daß die Leute im Impfzentrum mit dünnen Plastik-OP-Kitteln rumlaufen finde ich nicht so ganz einsichtig, als Beispiel.)
  • Und jetzt also Selbsttests, 2x wöchentlich als Angebot an uns Arbeitnehmys:

Ein einziges Mal testen- Müllberg: links Papiermüll, mittig mit viel gutem Willen gelber Sack, rechts Restmüll. Man male sich den Berg aus, wenn alle AN nur ein einziges Mal testen….

Ich bin hin- und hergerissen. Aber ich hoffe, daß das eh alles bald rum ist, zumindest für mich, denn:

Am 6. Mai wurde hier in S-H die Impfung für Gruppe 3 freigegeben, in der sowohl der Herr F. als auch ich sind, um 17 Uhr online. Ich arbeite um 17 Uhr. Der Herr klemmt sich an den Computer, 65.000 Dosen soll es geben, für ganz Schleswig-Holstein ….

Und so lief das: Der Herr F. hat sich mit 3 Browsern ins „Glücksrad“ begeben (es wurden Alle, die um 17 Uhr warten, per Zufallsgenerator in der Warteschleife positioniert) 1x las er „es sind 260.000 Menschen vor Dir in der Warteschlange“, 1x 150.000, beim 3. waren es 36.000 (immer ca), da hat er dann den Countdown abgewartet- und tadaaaaa, er konnte gleich für uns beide Termine machen!😃 Heute nachmittag, 16:30 Uhr, Impfzentrum Flensburg: Herr und Frau F. werden geimpft!

Ich bin ja im Lebensmittelhandel sozusagen in Vollkontakt, und der Herr F. hat Priorisierung wegen seines Heuschnupfenasthmas. Allerdings hat er sich sicherheitshalber über seine Arbeit in Gruppe 3 gemeldet, weil er vom Doc noch kein „go“ geholt hatte, was im Prinzip absolut albern ist: er ist, wie alle seine Kollegen, ITler im Homeoffice. Nur weil sie Programme für einen Lebensmittelhandelskonzern schreiben, sind die alle in Gruppe 3 – und das ist legal!? Fair ists nicht!

Nuja, der Herr F. hat jede Berechtigung, der ist Risikogruppe, insofern isses für ihn egal.

Tags drauf berichtet die Kollegin, daß sie über 350.000 in der Warteschlange vor sich hatte, trotzdem aber nach 40 Minuten warten einen Termin bekommen hat. SEltsam. Kollegin2 hat keinen abgekrirgt, konnte aber auch erst abends ins Internet. Arbeitnehmys mit normalen Arbeitszeiten oder Spätdienst sind angeschmiert. Ich frage mich wirklich, ob dieses „wer zuerst kommt…“-Prinzip sein muß.

Was den ganzen Müll und die Umwelt angeht: Maske wird noch lange bleiben, aber auch irgendwann überflüssig werden – aber dann geht die ganze Vielfliegerei wieder los, das für Viele sinnlose berufspendeln undundund. Umweltmäßig die Wahl zwischen …. Pest und Corona, so könnte man das Sprichwort doch gut umbenennen!?

Abgekartet No22

Diese Karte hat nicht umsonst Ähnlichkeit zur Nr21 – sie kommt von derselben Schreiberin.

Und sie gefällt mir fast genauso gut, muß aber trotzdem jetzt weichen. Irgendwann isses für Jede soweit *schnüff*

Was ist „abgekartet“?


Aussortiert:

Tag 85: Ein Herzanhänger, auch Emaille, hat wardawas mir auch abgenommen 🙂

Tag 86: Rest eines Trockenshampoo-Sprays

Tag 87, 16.5.: mehrere alte Öldüsen, die der Heizungsmensch nach der Wartung immer liegenlässt, wenn er eine neue reingetan hat

Kernbeißer! Hier, erstmals!!

7.5. Hui, erstmals in all den Jahren sah ich heute plötzlich einen Kernbeißer an der Futtersäule – und dann gleich noch das Weibchen dazu, in der Schale!!! 🙂 Welche Freude!!! Beide haben Leckeres gefunden, also hoffe ich, daß sie nun öfter zu Gast sein werden.

Mir ist aufgefallen, daß in all meinen Bestimmungsbüchern und-AppsInfos über Nistplätze und Nestart fehlen. Finde ich schade, würde mich interessieren. Hier beim Kernbeißer fand ich in Wikipedia etwas dazu:

Das Nest befindet sich grundsätzlich an der sonnenbeschienenen Seite der Bäume. Es wird meist nahe am Stamm gebaut. Die Höhe des Nestes ist zunächst von einer freien Anflugmöglichkeit und danach von einer geeigneten Struktur für die Anlage desselben abhängig. Normalerweise liegt das Nest in einer Höhe von zwei bis acht Metern, selten sind Nesthöhen von 1 bis 22 Metern. Laubbäume und Sträucher werden Nadelbäumen im Allgemeinen vorgezogen. Diese Wahl variiert jedoch nach Menge und Höhe der Bepflanzung sowie Struktur des Platzes. Das napfförmige Nest des Kernbeißers besteht aus dem Unterbau, der Zwischenlage und der Auspolsterung. Für den Unterbau werden durchschnittlich 65 bis 90 selbst abgebrochene kleine Äste unregelmäßig übereinander gelegt. Die Maße gehen von 15 bis 18 cm in der Breite und 20 bis 26 cm in der Länge.Die dünne Zwischenlage wird aus Wurzeln und groben Halmen gefertigt. Die etwa ein Zentimeter dicke Auspolsterung wird vor allem aus dünnen Wurzeln und feinsten Halmen gefertigt. Quelle: Wikipedia

Hohe Bäume haben wir, Birken und Pappeln sind bevorzugt, steht da noch. Okay, 2 Birken haben wir auch…. Oder vielleicht sind sie bei Nachbars? Abfliegen taten sie Richtung Buche zum Nachbarn


Aussortiert, Tag 79: Lichtschalter und -abdeckungen, 7 oder 8 Stück -> Elektroschrott/ Müll

Tag 80: Steckdosen und -abdeckungen, 5 oder 6 Stück >-„-

Tag 81, 10.5.: Installationsrestteile in Tütchen vom Kauf, ca 10 Tüten -> ordentlich getrennt in unterschiedlichen Müll

Immer denkt man „das könnte man ja nochmal brauchen“. Nie braucht mans noch ……. ein Keller-Schrankfach ist nun durchsortiert und auch gleich gesäubert.

Rätsel

Ein freistehendes Kissen? Mitten auf dem Sofa? Wie geht das? Und warum steht es da?

Nun ratet mal schön. 😉


Aussortiert

an Tag 65-67: je ein Paket mit gebrauchten, aber noch gut benutzbaren Luftpolsterumschlägen gefüllt, die sich im Laufe der Zeit hier angesammelt haben – jedes Paket geht an eine andere BookCrosserin, die sich im Forum auf mein Angebot gemeldet hat 🙂

Tag 68, 27.4., : Auto-Kabelage, die seit Jahren im Keller liegt, von der ich aber nur noch wegen des Ortes weiß „Auto“, aber nicht näher, wofür. Elektroschrott

Fit. Ich. Also – hoffentlich, demnächst.

Was ich nie tun zu müssen gehofft hatte, habe ich getan:

Ich habe mich beim Fitneßstudio angemeldet, und die ersten Termine sind auch gleich gebucht.

Eigentlich wollte ich mir Rehasport verschreiben lassen. Ist immer noch nicht wieder erlaubt, aber man bot mir an zu zeigen, was auch ohne geht und ein „Rehapaket“ (billiger) zu buchen. Das hab ich getan. In den letzten Wochen, seit ich eigentlich wieder Vieles darf, auffe Arbeit auch muß und vor allem will, habe ich sehr deutlich gemerkt, wie viel Kraft mir in dem halben Jahr des erzwungenen Nichtstuns verlorengegangen ist. Auch die KG sagt:“Da muß dringend Kraft rein!“

(T-shirtmotiv von http://www.rumpfkluft.de)

Recht hat sie! Und zwar nicht nur für die Schulter, sondern auch insgesamt. Ein fünfstündiger Arbeitstag erschöpft mich so, daß der Herr F. Derjenige ist, von dem ich mit den Spruch da links dauernd anhören muß. Wenn man dann noch dazunimmt, daß ich ja vor der ganzen Schultermisere auch schon länger Probleme mit Rücken, Gelenken etc hatte, dann wird umso deutlicher, daß ich, um entspannt Arbeit, Garten und den Rest wuppen zu können, was tun muß.

Puh.

Nächsten Mittwoch gehts los, erstmal mit einem Check-Up, damit ein Trainingsplan erstellt werden kann. Bei einem Beispielsüben (Beine mit Gewicht über den Füßen hoch und runter – Zitat Herr Fitneß: „ich tu mal fast kein Gewicht drauf!“) hab ich gesehen, was mir blüht: 15x – die letzten drei hab ich kaum geschafft, war dann ganz froh, das hinter mir zu haben, und was sagt der Kerl ganz nebenher: „normalerweise machen Sie da natürlich zwei Durchgänge mit!“ WAS!? Ich werde beim Check-Up wohl erstmal ins Training für Ü-80 eingestuft werden, schätze ich …. *schnüff*

2x wöchentlich Training plus 1x wöchentlich KG steht nun auf dem Plan. Dazu natürlich „das übliche“: arbeiten, ole Lüüd. Mir kommt das terminmäßig vor wie fast schon SuperGAU. Und ich werde nur noch mit „au“ durch die Gegend laufen, zusätzlich zum normalen Schulter-Au das verstärkte für derzeit immer zwei Tage nach der KG plus Ganzkörpermuskelkater Werweißwielange.

Ich weiß nicht so recht, ob mir mehr gruselt oder die Erleichterung, zumindest den ersten Schritt getan zu haben überwiegt 🥴


Aussortiert:

Tag 56 15.4.:Ein Satz Beutelklemmen, damals von TIGER mitgenommen, weil Beutel defekt und abgeschrieben. Festgestellt: sowas ist praktisch. Ich benutze es trotzdem nicht *g*. Sozialladen

Tag 57, 16.4,: Ein Tee-Ei. Warum haben wir zwei PLUS Teesiebe, obwohl wir beide wenig Tee trinken und deshalb fast nutr Beutelchen im Vorrat haben?? – Sozialladen

Tag 58, 17.4.: Die Papiere von de ole Lüüd, die ich inzwischen zum guten Teil bei mir habe, aussortiert.

Ummöbliert

Diese beiden Katzen – es ist nicht zu glauben, was die mit uns veranstalten!

Fast anderthalb Jahre, nachdem sie eingezogen sind beginnt die Wohnung zur Katzenbleibe zu mutieren:

Elsas Grabbelkiste samt (schwarz) Mäuschen – ein Geschenk, mit dem sie alleine wild spielt.

 

Katzenklo 1

 

Katzenklo2, besonders scheußlich vor dem schönen Regal, samt Zubehör

Katzenklo drei steht, wie letztens erwähnt, im 1. Stock- für nächtliche Bedürfnisse der Madame *seufz*

Dazu muß ich sagen, daß ich mich jahrzehntelang erfolgreich geweigert habe, Kratzbäume, Klos oder sonstige Häßlichkeiten in die Wohnung zu lassen. Die Katzen sind Freigänger! Die können diese Dinge DRAUSSEN erledigen! Ein Kratzbrett in der Küche war der Kompromiß, zu dem uns schon der Dicke gebracht hatte, um das Sofa nicht völlig zerfetzen zu lassen. Aber jetzt?? Anderthalb Jahre nach Einzug noch bzw wieder DREI Katzenklos? Es ist einfach schrecklich, aber nach wie vor alternativlos, weil Elsa zwar – tadaaaaa!- in

zwischen alleine rein- und rausgeht, das aber nicht jederzeit kann/ will, wegen El Mauski. Und dann:

Kratzbaum, noch aus dem Tierheim, drüber drappiert Elsas Lieblingsspielzeug, die „Reizangel“

El Mauski übrigens spielt so gut wie nicht. Ein seltenes Mal geht er kurz hinter der Angel her, oder er jagt den LED-Lichtpunkt einer kleinen Taschenlampe. Den Kratzbaum hatten wir mitgenommen, weil Elsa sich im Tierheim in der Höhle aufgehalten hatte und wir daheim keine hatten. Sie hat sie nie benutzt – aber das Kratzbrett. Das nutzt auch El Mauski, so daß wir es nicht wagen, das Teil zu entsorgen. Schließlich sollen sie ja nicht an Möbeln zu kratzen beginnen.

Aber jetzt! Hier:

 

Anfänge sind gemacht, Ihr ahnt wohl, worauf es hinausläuft. Ein großes Upcyclingprojekt, in der Hoffnung, daß 1. die Tiere es annehmen, 2. es ihnen standhält und 3. es gefälliger aussieht als zuvor.

Punkt eins scheint schonmal zu funktionieren

Auch Elsa wurde schon auf dem fertig zugeschnittenen Teppichrest gesichtet – dieser Teppichrest wäre schon allein eine Zimmerreise wert 😉 Er stammt von den VORletzten MieterInnen des Obergeschosses. Die hatten sich die Wohnung richtig schön hergerichtet und wollten gern einen Schurwollteppich. Wir haben das dann so gelöst, daß ich einen Grundpreis für einen „mietertauglichen“ Teppich bezahlt hab und sie den Rest obendraufgelegt haben. Die Mieter danach haben den schönen Teppich so versaut, daß wir ihn nur noch entsorgen konnten, bevor 2006 renoviert wurde und der Herr F. einzog (fette Flecken, Hundepisse etc) Aber die Verschnitte lagerten nach wie vor im Keller, und den letzten davon hab ich nun rausgeholt. Die Platte drunter ist schwer und massiv, eine Tischplatte, die bei den Irakern sonst im Müll gelandet wäre und seither zur Verwendung irgendwann im Keller stand. Und der Holunder musste abgesägt werden, nachdem bei des jetzigen Mieters Kahlschlagaktion einer der gefällten Bäume ihn abgeknickt hatte. Er lag und liegt noch zur Weiterverwendung evtl am Teich auf der Wiese und ist jetzt ein Stückchen kürzer. Selbst die Beschläge zum festmachen lagen noch im Keller!

Für vieles soll man ja besser einen Heißkleber nutzen, damit sich die Katzen beim kratzen nicht die Krallen abreißen, wenn sie unter eine Krampe/ einen Nagel gerieten. Auch Heißkleber samt Pistole liegen von einer Aktion vor vielen Jahren noch unten rum. Sehr umweltfreundlich finde ich das nicht, habe aber keine bessere Idee. Mal sehn. Immer noch besser als ein gekaufter Kratzbaum.

Also los:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Wir finden den neuen wesentlich schöner als das alte Plüschmöbel, und El Mauski mag den Teppich als Liegeplatz und kratzt ab und an eher zaghaft (aber auch nicht woanders!! Bisher.)

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Auf dem Schränkchen steht übrigens unser neuer Fernseher. Die alte, kleine Röhre (Prämie fürs „Möchten Sie eine Kundenkarte“- bequatschen noch auffe Tanke) hat in den letzten Wochen so laut zu brummen angefangen, daß das nicht mehr ging. Anfahrtpauschale des Reparateurs höher als Ersatz bei den Kleinanzeigen: kleine gebrauchte flache gibts ab 15 Euro. So einen haben wir uns geholt. Das Bild wäre ein wenig größer als zuvor – wenn, ja wenn es den ganzen Flachbildschirm ausfüllen würde! Das aber tut es aus mir völlig unverständlichen Gründen nicht bzw nur, wenn man heruntergeladene Filme vom USB-Stick ansieht. Der Herr F. meint, die („technischen“) Gründe zu verstehen, sieht aber keine Möglichkeit, das zu ändern und hats vorher auch nicht gewusst, was bedeutet, daß wir jetzt ein noch ein bißchen KLEINERES Bild auf einem immerhin hammerheftig viel kleineren Gerät haben als vorher. SEUFZ!

Ein schönes Lehrstück zum Thema „irgendwas ist ja immer“.


Aussortiert:

Tag 52: einen alten Kratzbaum *freu* -> zT Müll, zT Schraubenvorräte, zT Feuer

Tag 53: einen alten Röhrenfernseher -> Elektroschrott

Tag 54: ein Brillenetui, hart. Nichtmal mit Markennamen drauf – keine Ahnung, wie immer wieder Brillenetuis hier landen, gefühlt hab ich schon dreißig aussortiert (im ersten Aussortierzyklus, damals….)

Tag 55, 14.4.: eine Pappmaschéeschachtel. Sie ist inzwischen, nach ichweißnichtwievielen Jahren, so ausgebleicht, daß ich sie einfach nicht mehr schön finde -> Papiermüll