Gefreut und…..gejammert

Also, nicht daß Ihr jetzt denkt, mein persönliches  2G sei beendet. Ist es nicht. Aber ich wills nicht täglich aufschreiben. Heute aber nochmal, damit Ihr das wisst (wobei mir nicht so GANZ klar ist, ob das von Interesse ist… 🤔 Na, egal…)

Heute wirds mit dem 2. G eh etwas schwierig, denn mir ist eher nach jammern, weil ich einen sehr schmerzhaft steifen Hals habe. Schon seit vorgestern, da wars eher im Rücken. Es wandert, wird aber nicht besser. Nuja. Meine KG-Praxis versucht, für morgen früh einen Termin für mich freizuschaufeln. Da sind die echt super, telefonieren hin und her- hoffentlich klappts!

Das „Gefreut“- G betrifft Elsa. Die hat sich nämlich grad vorhin erstmals einige Minuten NACH unserem rufen von der Wohnzimmertüre (irgendwann hatten wir’s aufgegeben, weil sie stur auf der Fensterbank sitzen blieb) entschlossen, reinzukommen. Wieder ein Schrittchen vorwärts.

Und jetzt hoffe ich, daß das arbeiten vielleicht sogar eine Besserung bringt und ich heute Abend ganz für mich allein in meinen Gedanken noch ein paar G nachliefern kann Weiterlesen

Gute Güte…. erst 9 Uhr 46 und schon….

gefreut: endlich mal ein AOK-Mitarbeiter an der Hotline-Strippe, der problemlos bereit ist, mir zwei Vordrucke zuzuschicken (BLANKOvordrucke wohlgemerkt – damit hatte ich schon ordentlich Probleme wg. fehlender Vollmacht und so….)

…. gearbeitet: und zwar, einige Dinge weggearbeitet, auf die ich keinerlei Lust hatte, zum Beispiel obiges AOK-Gespräch, weshalb das durchaus zu den passenden Gs gehört: ein gutes Gefühl, wieder was aufgeschobenes erledigt zu haben!

und außerdem

….gehört, nämlich Bibos und Felis‘ Zuhausemusikbeispiele in den Kommentaren von gestern. Sowohl hier als auch im Kurs fand ichs spannend, welch unterschiedlichste Musik da zu hören ist – und auch, wie unterschiedliche Ansätze die Menschen haben, Musik als „Zuhausefühlmusik“ zu empfinden. Kindheitserinnerungen, Verknüpfungen mit Orten oder Lebenssituationen, in denen man sich zuhause gefühlt hat, oder auch – wie bei mir – so ein wohliges Gefühl, das sich beim hören im Körper ausbreitet, ohne die geringste Idee, wieso. Dieses Stück hier war übrigens meine knapp aussortierte 2. Wahl:

Und hier ist, auf Wunsch einer einzelnen Dame, ein schnell geknipstes Treppenhausfoto samt der schönen Fliesen. Ich glaube nicht, daß es Villeroy und Boch-Fliesen sind, das schöne liegt ja auch eher im Muster als in der einzelnen Fliese – egal, das Bild gibt einen Eindruck, wenn auch nicht mehr – mehr hab ich mich nicht getraut 😉

Ich mach mir die Welt….. oder: mein privates 2G

Ich bin – nicht als Einzige – ziemlich gefrustet von Welle vier: wieder Einschränkungen, wieder viele Kranke und Tote – und anders als im letzten Jahr müsste das nicht sein. Danke, liebe Impfmuffel 😦

Die Miesi hat eine gute Idee gehabt: sie hat ihre eigene 2G-Regel aufgestellt:

Jeden Tag 2 Maßnahmen gegen Corona-Frust und November-Trübsinn. Freuen an dem, was da ist….

Das finde ich eine schöne Idee – mal gucken, ob ichs auch jeden Tag hinkriege. Gestern bin ich gut gestartet, allerdings noch ganz ohne Wissen um Miesis Idee:

1. Gesonnt (seit einer Woche die ersten Strahlen, angesagt NUR für vormittags und dann gut genutzt: wir sind einmal um den Sankelmarker See gelaufen)
2. Geputzt (das Wohnzimmerfenster, damit die Sonne auch durchkommt)
Danke 🙂

Mal gucken, was heute kommt. Es gibt eine gute Chance, „genossen“ sagen zu können, denn seit letzter Woche mache ich einen Kursus mit! Es geht um hören. Geschichtliches, persönliches, musikwissenschaftliches rund ums hören soll in sechs mal anderthalb Stunden geboten werden.

Letzte Woche haben wir unterschiedlichste Tanzmusiken von Barock über Wiener Walzer, Volkstanz, Ballett (modernes) und Pop bis zu Musical gehört, drüber gesprochen und sie erklärt bekommen. Heute wird es um Hausmusik gehen – die „Hör-Aufgabe“ war, sich mal zu überlegen, welche Musik für uns „Zuhause“ ausdrückt. Vielleicht Musik aus der Kindheit? Oder Musik, die unser jetziges Zuhausegefühl zeigt? Wer Lust hat, sollte „ihre“ Zuhausemusik gern auch hinschicken, damit sie als Beispiel genommen werden kann.

Ich bin bei letzterem gelandet. Kindheitsmusik wäre für mich „Ein Loch ist im Eimer“, zum Beispiel, das war mir schnell klar. Aber Zuhausefühlmusik jetzt – das fand ich spannend, mir darüber Gedanken zu machen.

Habe also in der letzten Woche ziemlich viel Musik gehört. Zum Schluß blieben Dire Straits, Dizzy Gillespie, J.J.Cale, Albert King, Tom Waits und Lenny Kravitz mit unterschiedlich vielen Titeln über. Und GANZ zum Schluß dies (Für Diejenigen, die gut englisch können: wenn Ihr nachvollziehen wollt, was daran für mich Zuhausemusik ist, achtet ausschließlich auf die Musik und die Stimmung – ich versteh nämlich nix vom Text, insofern hat der aber auch garnichts damit zu tun *gg*):

 

Ich bin sehr gespannt auf die Hörbeispiele der anderen Kursteilnehmerinnen!

Sehr spannend finde ich übrigens auch die Räumlichkeiten, in denen das ganze stattfindet: eine private Musikschule (oder so) – ein R-I-E-S-E-N-Kasten von Villa, bestens in Schuß, in Flensburgs altem Villenviertel in der Wrangelstraße. Dort wohnt die Kursleiterin mit ihrem Mann, dort wohnt – in einer anderen Wohnung – deren Mutter, dort ist – in einer weiteren Wohnung – das „Studio: altes Eichenparkett, Stuck an den mindestens 3,50m hohen Wänden, in diesem – ja, das ist schon ein SALON – also: im Salon ist leicht Platz für eine Bühne samt Beleuchtung und Vorhängen, vor der wir mit anderthalb Metern Abstand zueinander im Halbkreis sitzen können- es ist unglaublich!! Allein das Treppenhaus ist einen Besuch wert, mit uralten, schönen Bodenfliesen und einer sagenhaften Holztreppe – okay, das 2. G kann ich auch schon vorwegnehmen, denn ich kann ganz sicher sein, innerlich auch beim 2. Besuch dort wieder geschwelgt zu haben, geschwärmt hab ich Euch ja jetzt schon was vor 😉

P.S.: ich wäre gespannt zu lesen, ob Euch zum Thema „Zuhausefühlmusik“ was einfällt – und wenn ja, was

 

Schwierig ists,….

….in modernen Zeiten seine Bank zu wechseln!

Ich war davon ausgegangen, daß das schwierigste wäre, sich im Dschungel der unterschiedlichsten offenen und versteckten Gebühren, „Verwahrgeld“höhen (ich hasse diese weißgewaschenen Wortschöpfungen – es sind Negativzinsen. Nennt es auch so!), Karten und Geldautomatenerreichbarkeiten zurechtzufinden. So war es beim letzten Bankwechsel vor ca 10 Jahren noch.

Aber weit gefehlt, damit ging’s erst los! Ich schlage mich jetzt seit geschlagenen 14 Tagen mit unterschiedlichsten PINS, Keywords, ITANs, Telefonnummern (HILFE!!!!) rum. Wobei man die Hilfe-Hotline nur anrufen kann, wenn man bereits funktionierende Zugangsdaten HAT, das große Problem war aber, daß meine eben grad NICHT funktionierten.

Ganz zu schweigen davon, daß mitten im Prozeß plötzlich das Internet streikt oder keine SMS mit TAN ankommt, obwohl ich dran gedacht hatte, den Flugzeugmodus auszuschalten. Dafür kann die Bank nix, es ist aber alles andere als hilfreich.

Seit heute bin ich immerhin so weit, daß ich mich sowohl beim Internetbanking als auch bei der zugehörigen App, die frau braucht, um das Internetbanking zu verifizieren, einloggen kann. Ich hab sechs(!) Briefe von der Bank da liegen, alle mit unterschiedlichen Zugangsdaten. Jetzt steht dann der tatsächliche Kontowechsel an, aber dafür brauch ich einen freien Tag mit viiiiiiel Zeit und Ruhe, schätze ich.

Die Bank, zu der ich wechseln will, ist übrigens mehrfach als kundenfreundlichste ausgezeichnet worden. Das sollte zu denken geben.

Abgekartet No.22

…. eine echte Imkerinnenidylle 🙂

…mit sehr besonderer Rückseite 🙂

Wir wussten natürlich sofort, von wem die Karte kommt, keine zeichnet so wie sie!!! Trotzdem muß diese Karte nun weichen – ich darf verraten, daß ich inzwischen ein weiteres, drittes Kunstwerk zugeschickt bekam!

Soso…

Bei Nachbars gegenüber wird der rausgewachsene Knick gelegt. Große, schöne Bäume, runtergeholt stückchenweise in kurzer Zeit mit Hubsteiger und Manpower. Ich stelle fest, daß mir das viel weniger wehtut als gedacht. Eigentlich garnicht.

Die Faszination beim zusehen ist irgendwie ähnlich wie wenn ich dem Saugroboter zusehe. Man kann sich kaum lösen.

Wahrscheinlich ist auch Egoismus mit ursächlich für.die fehlende Empathie allem gegenüber, was da geschreddert wird: wir werden WESENTLICH mehr Licht in Wohnzimmer und Vorgarten haben. Vor allem in den Zeiten der niedrigstehenden Sonne hatten wir schlicht keine mehr. Jetzt werden wir bis mittags wieder unsere Nasen in Sonnenstrahlen baden können.

Endlich frei…

….von Schmerzmitteln!!!!

Nach ziemlich genau anderthalb Jahren habe ich letzte Woche, im Urlaub also, zum 3. Mal versucht, ob es endlich auch ohne die letzte schmerz- und entzündungshemmende Tablette geht.

Und: es geht, sogar nach jetzt 5 Tagen durcharbeiten nach der Urlaubswoche kann ich das noch sagen!!!

😃

Ja, die Schulter schmerzt. Ja, der Ellbogen schmerzt (tags Manschette, nachts Voltaren). Aber: Ja, es ist sehr gut auszuhalten und ja, es fühlt sich supergut an, endlich wieder ohne Schmerzmittel durchs Leben zu laufen!

Und jetzt hab ich erstmal zwei Tage frei…🙂 Weiterlesen

Ein Besuch im Telefon-Shop – und Dein Tag ist gerettet!

Ein Nachmittag in der Stadt, am Montag:

Ich geh für de ole Mann gen Telefon-Shop, bereits zum 2. Mal in zwei Wochen, denn ich habe ihm einen Handyvertrag besorgt, und nun will ich – das hatte der nette junge Mann dort beim ersten Mal so gesagt – das Restguthaben der Prepaid-Karte, die de ole Mann vorher hatte, auszahlen lassen.

Rein mit mir – und was? Steht da derselbe nette, junge Mann – und ich gelange an ihn, weil seine Kundin grad fertig ist.

Ich sag mein Sprüchlein auf, und tatsächlich erkennt er mich sogar wieder. Ich gebe ihm die SIM-Karte, er steckt sie in ein Testhandy und fragt das Guthaben ab, dann tippt er was ein – und stutzt.

Oh, sagt er, die Karte ist nicht auf Ihren Namen.

Nee, sag ich, das ist doch ne Prepaid-Karte, wieso Name?

Es stellt sich heraus, daß auch Prepaid-Karten auf Irgendjemandes Namen registriert sind- diese aber ist natürlich nicht von mir – aber auch nicht auf den ole-Mann-Namen.

Wie schön, daß de ole Lüüd so viele Menschen haben, die ihnen helfen, sind wir uns einig – aber jetzt ist genau das ein Problem…. Das Guthaben darf mir so nicht ausgezahlt werden….

Der junge Mann verrät mir, daß der Karteninhaber 50 Jahre alt ist, um mir einen Anhaltspunkt zu geben. Ich vermute nun, daß der Schäfer dem ole Mann das Telefon damals, 2009 war es(!), eingerichtet haben könnte. Aber ich kenne den nur unter „der Schäfer“ und weiß den Namen nicht… mir kommt die Idee, den ole Mann anzurufen und ihn zu fragen. Aber mein Telefon hat kein Netz…. der nette, junge Mann reicht mir eins von dort, und kurze Zeit später hab ich den ole Mann an der Strippe – der natürlich so schnell ÜBERHAUPT nicht kapiert, worum es geht, weil er weder weiß, was eine SIM-Karte ist noch, daß es um das ALTE Handy geht. Also andersrum:

„Sag mir einfach mal, wie der Schäfer heißt, bitte!“ Ich gebe den Namen weiter und ernte ein Kopfschütteln.

De ole Mann hat inzwischen verstanden, um was es geht und vermutet nun: „Vielleicht C?“ (Die Haushaltshilfe) – Kopfschütteln von der anderen Seite der Theke.

Inzwischen hat der ganze Laden Spaß, auch die Kollegin, deren Kunde gegangen ist, hört mit und freut sich (das Handy ist laut gestellt) an unserem munteren Personenraten.

Ich überlege weiter: „Sagmal, wer ist denn so 50?“- da fällt mir R. ein –

„Sagmal, wie heißt R mit Nachnamen?“ – und tatsächlich, R., der Sohn der ole-Mann-Schwester, war’s! Jetzt kann es weitergehen, und schließlich verabschiede ich mich mit herzlichem Dank für so viel Freundlichkeit und Verständnis aus dem Telekom-Shop, nachdem wir uns noch ein Weilchen darüber unterhalten haben, was die beiden für Erlebnisse mit alten Leuten OHNE „Hilfspersonal“ hatten (eine alte Frau frisch aus dem Krankenhaus, die kaum selbst laufen konnte, aber Niemanden hatte, zum Beispiel) und daß die Kollegin und ich uns beide schon öfter mal Gedanken gemacht hatten, wie es uns wohl mal gehen würde, die wir keine jungen Verwandten oder Freunde haben.

Draußen vor dem Shop merke ich, daß ich mich grad sehr fröhlich und zuversichtlich fühle, und eigentlich hat sich das für den Rest des Tages in einem Winkelchen des Herzens auch so gehalten.

Danke!!! 🙂

 

Zimmerreise – mit U. Vom unwegwerfbarem und unkaputtbarem zum ungutem undenkbaren

Dieses Sammelsurium auf dem Sims des kleinen Küchenbüffets verkörpert sehr schön die typischen Us im Leben…. *g*

fangen wir mal mit dem auffälligsten an: das lila Bild nicht ganz links, mit dem Drachen (oder Hund?) drauf – das gehört mir eigentlich garnicht! Es stammt aus WG-Zeiten mit Folgä, und ich habe es ihm aus Norwegen als Karte geschickt- es ist ein Leder-Druck aus einer kleinen Blaudruckerei, die ich im Urlaub, einem „Denkmal“-Schild folgend, zufällig gefunden hatte. Er stellte die Karte auf (woanders, das kleine Buffet stand damals noch bei der Oma), und inzwischen zählt sie zu „unwegwerfbar“.

Ganz rechts, das Zucker-Milch-Set ist eher der Kategorie „unkaputtbar“ zuzurechnen: ganz offensichtlich aus den 50ern, hat es irgendwann – wir kannten uns noch nicht einmal – der Herr F. in Bayern irgendwo aufgegabelt, es zog mit nach Norddeutschland und ist in steter Benutzung. Um die 70 Jahre alt sieht es noch aus wie neu. Schön, sowas!!

Dazwischen steht ein Motivationsglitter.

Ein WAS?????

Das ist ein Geschenk der Malerfreundin, goldener Glitter, der sollte mir helfen, endlich das streichen des „ichweißschongarnichtmehrwelchenZimmers“ in Angriff zu nehmen – Ich will gar nicht wissen, wie lange DAS schon wieder her ist…. ganz vielleicht – aber wahrscheinlich dann doch nicht, weil’s farblich nicht so recht passen wird – wird er nun Teil des „vielleichtwirddasArbeitszimmerjadochirgendwannwiederbenutzbar“-Projekts…. Es muß noch ganz ausgeräumt und dann zweimal gestrichen werden. Immer noch kauere ich vor dem provisorisch auf zwei Schubladenschränkchen geparkten Computer, um hier zu schreiben – und so langsam wird, unterstützt durch die Umstände, das schon seit Androhung der Umstellung auf den gräßlichen, neuen Editor immer wieder befürchtete Undenkbare wahrscheinlicher: daß sich dieses Internettagebuch hier dem Ende seiner Tage nähert. Wenn nach kurzem Tippen der Rücken schmerzt nimmt das Kommunikationsbedürfnis rapide ab – und ich stelle fest, daß es mir nicht so doll fehlt wie vermutet, nicht mal eben lostippseln zu können.

Ein ungutes Gefühl gibt mir der Gedanke aber doch, stelle ich beim tippen fest…..

was ich nur festellen konnte, weil puzzleblume eine U-Zimmerreise ausgerufen hat.

 

Schrei nach Liebe – Coverversion *g*

Bin ja alles andere als „Ärzte“-Fan, aber das ist endlich mal eine gute Cover-Version, finde ich!! Einen Tag vor der Wahl hab ich die im BookCrossing-Forum entdeckt und hier schonmal gespeichert. Ich frage mich, was ich wohl nach der Wahl dazu schreiben werde. Abwarten…

und schon ist sie vorbei, die Wahl. Und ich bin nicht schlauer. Ich hätte mir diese Geselken ja im niedrigen einstelligen Bereich gewünscht, aber nuja.. war nicht mit u rechnen.

Und der Rest bleibt noch lang unklar, schätze ich.

Was los ist

Kurzform:

  1. Teff und GrafOlaf sind wieder wech.
  2. Seit letzter Woche hab ich nun ne Ellbogenmanschette für die Knochenhautentzündung Ellbogen rechts
  3. De ole Mann kommt heute wieder aus dem Krankenhaus. Oder morgen (ja, er war notfallmäßig drin)
  4. Im Garten gibts himmelblaue Blattkäfer

Langform:

  1. War schön, ich aber sehr k.o. und schlapp. Aber das ist ja inzwischen fast normal UND GEHT MIR SOWAS VON AUF DEN SACK!!!!
  2. Tut ordentlich weh, ist rechts. Wahrscheinlich Folge der monatelangen Überlastung wg. der FrozenShoulder links. Weil jetzt rechts schmerzhafter ist als links tu ich mehr mit links, was dazu führt, daß die Schulter wieder mehr schmerzt. Aber die Manschatte hilft, es scheint langsam besser zu werden. Auch diese ganze Schmerzsache GEHT MIR SOWAS VON AUF DEN SACK!!!! Fitneßstudio ist wieder gestrichen, schmerzt sowas von – also werde ich weiterhin schlapp sein – Teufelskreis
  3. Erster Altenheimanruf 3 Uhr nachts (nicht rangegangen), zweiter 6 Uhr. Rangegangen. Ein Vormittag großer Sorge und vieler Telefonate, denn eine Not-OP war nötig: Nabelbruch. Die letzte Narkose hatte ja schlimme Nebenwirkungen gehabt…. aber alles ging gut, de ole Mann ist fit und völlig bei sich, gestern war ich auch zu Besuch. Großes Glück, daß schnell reagiert wurde: der Nabelbruch hatte eine Darmschlinge eingequetscht, wäre die abgestorben, wäre das sehr bös‘ ausgegangen
  4. Das ist laut obsidentify der himmelblaue Blattkäfer(Chrysolina coerulans) (Ich hab noch paar mehr Fotos, aber man war sich 100% sicher…) Larven und Käfer leben von Minzen. Passt ja.
  5. Insgesamt finde ich, daß es endlich mal alles wieder dauerhaft ruhig und (schmerzmäßig) besser werden dürfte. Langsam hab ich nur noch wenige Kraftreserven über, kommt mir vor. Ich versuche, Ressourcen zu finden, es klappt nur bedingt: Der Besuch hat ein wenig aufgetankt. Garten – geht wieder kaum, was zu tun, und zum rumsitzen ists zu kalt und feucht. Arbeit macht Freude, ist aber körperlich auch richtig grenzwertig. Auch de ole Lüüd gehören, obschon auch zu den Kraftzehrern, zu den Ressourcen. Die Freude bei beiden, wenn sie mich sehen. Auch, daß sie oft und deutlich äußern, daß sie froh sind, daß wir alle da sind. Doch insgesamt neigt die Waagschale sich gen „schlapp und überfordert“. Daß es, schon allein auch wegen Corona, so vielen Menschen so geht, das machts nicht besser. Hilft höchstens insofern als ich mir sage: nein, Du stellst Dich nicht an, es ist wirklich alles sehr kräfteraubend seit langer Zeit.

 

Besuch. Der GrafOlaf hat geniale Momente. Dieses Kuli- R auf dem in Kappeln klebenden Aufkleber anzubringen war definitiv einer…..

Urlaub, Woche zwei

Okay. Verglichen mit dem letzten Urlaub ist das jetzt Erholung pur, aber nuja – so richtig Urlaubsgefühl ist anders.

Ich zitiere mal mich selbst aus den Kommentaren von gestern zum Katzen-Urlaubs-Beitrag:

Das dicke Ende kam übrigens gestern, als wir abends nur wenige Stunden weg waren: Uns war schon aufgefallen, daß Mauski recht feindselig war (wir vermuten, er hat die Zeit sehr genossen, in der Elsa ihm aus den Füßen gewesen war) – und als wir gestern wiederkamen, waren Fellbüschel (beider Farben) im grünen Zimmer sowie Pipiflecken durch den halben Raum – und ein bräsiger Mauski lag im Fellsessel – fast direkt neben einem dicken Haufen. Das STANK!! Elsa kam aus dem grünen Zimmer…
Vermuteter Ablauf: Mauski scheucht Elsa aus dem Sessel und in die Sofaecke, woraufin sie vor Angst auf den Teppich sch****, dann ins grüne Zimmer flüchten kann, wo er sie erwischt – beide lassen Fell, Elsa auch Urin, kann sich dann unter die Kommode flüchten – El Mauski ist der große Sieger und legt sich fett in den eroberten Sessel…..
(…)
Zum Glück scheint Elsa recht robust, wenn der Kater weg ist, nimmt sie sich sowohl Entspannung als auch Spiel und Spaß… aber derzeit ist die Angst wieder groß, sobald er reinkommt.

Das war also vorgestern. Gestern Abend waren wir wieder fort, uns dräute böses, als wir von einem netten und leckeren Abend mit der Anti-Genmais-Freundin zurückfuhren. Und dann – eitel Sonnenschein! El Mauski kam uns im Flur entgegen, Elsa wartete ganz entspannt NEBEN dem Buffet, nicht drunter. Und als Mauski mit rein- und schnurstracks auf sie zu ging, um dann eine SEHR robuste Zärtlichkeit in Form eines Stirnstupsers loszuwerden, der die kleine Katze fast umgeschmissen hätte: kein knurren, kein fauchen! Es gab dann Abendfutter.

Versteh Eine diese Tiere!

Heute morgen hörte Elsa bloß unten die Katzenklappe klappen, als sie mit nach unten zum Frühstück unterwegs war – schon drehte sie um, ab hoch und unterm Bett versteckt.

!?!

wiedermal: Rumpfkluft

Außer den Katzen macht mir das Wetter den Urlaub sauer

Und et ränte wie e Bies in de Zupp und op der Kies

pflegt der Rheinländer zu singen…. zwischendurch guckt zwar immer auch mal die Sonne raus, aber das sind Minuten-Zwischenspiele.

Heute war ich schon im Fitneßstudio, auch das kein Highlight: an sich schon ist das eher nervig als spaßig, und dann rächte sich sofort, daß ich vorletzte Woche nur 1x Zeit fand, letzte Woche garnicht: schon hatte die mir mögliche Anzahl der Wiederholungen an verschiedenen Geräten wieder abgenommen, und jetzt schmerzt der Ellbogen heftig – denn seit einigen Wochen schon macht der rechte Ellbogen statt der linken Schulter Probleme – wobei die KG sagt (und mit ihrer Behandlung zeigt, daß das stimmt), daß die Ursache in der rechten Schulter liegt, die sich jetzt gegen langfristige Überlastung wehrt und dagegen, daß ich mich wg. mangelnder Kraft schlecht halte. Tja.

Zwischendrin erfreuliches: die Freundestreffen zB, oder das gemütliche nebeneinander am Teich sitzen und gucken – mit Elsa. Oder daß ich auf dem Flohmarkt eine Abzipp-Hose gefunden habe. Und viele Bücher. Oder des Morgens auf dem Kuchenbuffet einfach so die Ralf-König-Reminiszenz an die Lucky-Luke-Comics vorzufinden 🙂

Prinzipiell aber fühle ich mich unentspannt und schaffe es nicht, runterzufahren.

 

Magnetische Worte

 

Achja – bitte noch nicht jetzt, den Herbst, dem der Winter auf dem Fuße folgt… langsam beginne ich aber, zu glauben, daß es doch schon jetzt herbstlich wird: El Mauski hat  Herbsthunger!?

Neulich, auffe Arbeit (-65-)

Gerade stehe ich in der Nähe des Eingangs, als ein Paar den Laden betritt.

Ich so: „Moinmoin“

Während die beiden „zurückmoinsen“ stutze ich. Dann: „Oh, ich hab Dich garnicht erkannt, mit der Maske ist das ja immer eh büschen schwierig – hallo!“ – Es ist die Freundin einer Freundin, die ich vor vielen Jahren mal kennenlernte und jetzt alle paar Jahre mal zufällig irgendwo treffe.

„Ja, ich bin’s“, sagt sie, und „aber mir geht das nicht so. Ich hab Dich gleich erkannt, Du hast so freundliche Augen!“

Während ich etwas rot werde, und mich freue und zugleich wundere, dreht ihr Mann (den ich nicht kannte) sich zu mir um, mustert mich intensiv und sagt dann „Ja, stimmt!“

Dieser Tag war gerettet!!! Das war definitiv das netteste Kompliment, das ich seit Jahren bekommen habe, und dann so ganz nebenbei….. 😊