Fans und Patrioten

Das Wetter ist so schlecht derzeit, daß abends fast nichts anderes übrigbleibt als sich Fußballspiele anzusehen.

Während des Geschibbels fällt mir auf, daß ich es eigentlich nie hinkriege, ein ganzes Spiel lang für dieselbe Mannschaft zu sein. Meist wechselt meine Solidarität mehrfach:

spielt eine Mannschaft gut, wünsche ich ihr, daß sie belohnt wird. Hat sie dann mehrere Tore geschossen, setzt mein Mitgefühl mit den Gegnern ein. Ich fiebere für sie mit, damit sie nicht so bestürzt wirken.

Dann fangen die Loser an zu foulen. Oder die Fans pfeifen und buhen jedesmal, wenn die Anderen am Ball sind. Oder….es gibt viele Möglichkeiten, jedenfalls: ich reagiere mit Entzug des Mitgefühls. So kann das in 90 Minuten einige Male hin- und herwechseln, und eigentlich ist mir auch nicht wirklich verständlich, wie andere Leute es machen, immer für eine Seite zu sein, einfach nur, weil sie beschlossen haben, daß diese Seite „Wir“ sei.

Kennt Ihr das, oder seid Ihr „fest im Wir“?

Wie auch immer – Polen gegen Kolumbien ist einfach langweilig anzuschauen…. *g* und gerade gabs das 2:0 und ich schätze, demnächst muß ich Polen wünschen, daß sie zumindest noch EIN Tor hinkriegen….

P.S. der Herr F. kichert grade beim lesen und meint, er fürchte, ich sei da relativ alleine mit…. *g*

P.P.S. 3:0 Die freuen sich so niedlich, und die Polen sind eher patzig als traurig. Ich glaube, mehr als ein Tor brauchen die nicht zu kriegen, aber eines wäre schon okay, ne?

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Allerhand Alltag

Biens sammeln Lindenhonig, sind aber noch nicht allzu weit gekommen (kein Wunder, bei DER Trockenheit) Trotzdem werden wir wohl, so viel läßt sich schon absehen, ein paar Waben voll ernten können, müssen dann aber auch zügig Ersatz-Futter geben, denn außer dem Mondvolk hat Niemand nennenswerte Vorräte im Brutraum. Aber für diese Fälle hatten wir ja Futterwaben aufgehoben 🙂

In der Türlaibung des Schuppens (Ihr erinnert Euch an das Foto?) ist tatsächlich ein genutztes Nest, oft huscht ein Zaunkönig dort heraus, wenn wir reingehen. Eigentlich müssten wir Brennholz reinbringen, aber nuja….

Seit Tagen läßt sich die Sonne kaum blicken, kühl ists auch – aber trotzdem gab es bloß wenige Regentropfen. Den Farnen des Grauens reicht es, um aus allen noch vorhandenen Wurzelstücken auszutreiben – ich entferne täglich weitere Wurzelmeter…..

Wenn der Wind abends nachläßt, ists wunderschön draußen. Es duftet nach Geißblatt und Weide, man hört Biens und Hummeln in der Linde, und die Vögel geben ein Gratiskonzert. Ich seufze und stöhne dazwischen, denn ich hab einen steifen Nacken. Werde wohl nächste Woche mal zum Doc müssen.

Beim Augenarzt war ich schon: wieder eine stärkere Gleitsichtbrille plus Bildschirmbrille heißt die Devise. Bei meinem Optiker gibt es die mittlere „Komfortgleitsicht“ (größerer Mittelbereich) die mir empfohhlen wurde, nur mit Plastikgläsern. Also am Montag auch noch in die Stadt, denn laut Telefonauskunft ist das beim Mitbewerber anders, und ich möchte lieber Glas-Gläser, schon wegen der für mich wirklich wichtigen Kratzfestigkeit, aber auch wegen Plastikvermeidung.

Der Honig im Eimer steht immer noch…..

und heute wollen wir mit Freunden zum Tag des offenen Gartens, danach ins Bio-Erdbeerfeld. Heuer sind die Erdbeeren süß genug, um sie gleich vom Feld, nur abgewaschen und geschnitten, übers Eis geben zu können – das ist der Plan. Ich finde ihn gut 😉

In einer halben Stunde gehts los, um die angekündigten drei Sonnenstunden gut zu nutzen 😉

Bis bald…..

 

Der erste freie Montag…..

…muß natürlich hier gebührend gewürdigt werden, also mache ich mal grad ein WMDEDGT*:

  • zu lange im Bett gelegen (bis halb neun, aber zu lange, weil das Kopfkino seit halb sechs immer wieder lief
  • Frühstück. Noch ist es dunkel-bewölkt und kühl, deshalb seit langem mal wieder drinnen
  • aber zum „was tun“ ists okay – also raus. Erstes Wiesen-Drittel gemäht, dann den Brennesselstreifen (es bleiben als Schutz vor Maisacker-Blick, Glyphosat etc seit Jahren anderthalb Meter Brennesseln dahinter stehen. Aber demnächst – im Herbst – muß ich da auch mal ran, es wachsen schon erste Bäumchen in Brennesselhöhe!) und das Plätzchen vor Walnuß und Hasel
  • Wachs-Honigeimer von der gestrigen Ernte in Wasser gestellt, damit sich der restliche Honig schonmal aufzulösen beginnt
  • einen Farn des Grauens ausgestochen, samt einem halben Meter Wurzeln….
  • Kaffeepause, Buch.
  • Kurze Übung, um das Kopfkino endlich zum schweigen zu bringen. Hat zum Glück funktioniert.
  • büschen Blogs-lesen, Mails beantworten, paar Computereinstellungen finden und ändern, an einer Sache scheitern, raus
  • einen Falter am Porzellanblümchen lange beobachtet. Trotzdem konnte ich ihn nachher nicht bestimmen, in keinem Buch gesehen.
  • Dafür eine Pflanze. Es ist ein gemeiner Rainkohl
  • Wasser im Wachs-Honig-Eimer gewechselt. Doppelsieb gereinigt (DAS hat gedauert!!!), restliches Bienenzeugs verräumt
  • Middaaach auf der Liege, kleines Schläfchen (ja, echt!) in der inzwischen zeitweise scheinenden Sonne
  • Und jetzt sitze ich hier beim schreiben.

Was steht heute noch an?

  • tanken, wenn ich’s schaffe
  • Leeren Honigraum, dessen Rähmchen das Sonnenvolk hoffentlich saubergeschleckt hat, abnehmen (davor scheue ich mich etwas, weil vorhin eine besonders pflichtbewusste Wächterbiene im Windfang eeeewig genervt hat (direkt vor meinen Augen, 2cm Abstand, laut summend hin-und herfliegen und überlegen, ob man sich fürs Volk opfern und stechen soll, dabei saß ich friedlich umme Ecke in mehreren Metern Entfernung. Manchmal fragt man sich schon….) Vielleicht mach ichs morgen vor der Arbeit, mal gucken.
  • Düt und dat (lesen, tippen, Wachs schmelzen, sonnen, zupfen, graben ….. wer weiß das so genau – Freizeit halt)
  • abends mit dem Herrn F. zu de ole Lüüd, um Vorbereitungen für den Schornsteinfegerbesuch zu treffen (große Luke unten am Boden, Schränke müssen verrückt werden, damit der da ran kann. Dann noch mE total überflüssiges wie Vorhänge abnehmen, Läufer entfernen etc. Weil angeblich danach ALLES DRECKIG ist. Marotten aus perfekte-Hausfrau-Zeiten, die man jetzt keinesfalls ablegen kann, nur weil man’s nicht mehr selbst hinkriegt. Aber was nötig ist ist ja eh für JedeN anders *seufz*)

Jo. DAS also ist mein erster freier Montag.


*WasMachstDuEigentlichDenGanzenTag

Arbeitssonntag

Heute war ein bewölkter, deutlich kühlerer Tag als je in den letzten Wochen. Der Dicke fand das toll, er hatte gleich ordentlich Hunger, war viel draußen – schonmal ein guter Tagesanfang, wenn der Katz quengelt und reinhaut, sogar den Nachschlag eher inhaliert als frißt….

Dann ab zu den Bienen.
Gestern hatte der Herr F., während ich auffe Arbeit war, dem Sonnenvolk die Bienenflucht untergesetzt, damit wir heute in Ruhe den erwartetermaßen ordentlich verdeckelten Honig ernten könnten. 8 Waben haben wir ihnen genommen, die restlichen dringelassen, weil sie zT noch nicht ganz verdeckelt waren, aber auch, weil sie im Brutraum recht wenig Futter haben und nicht wieder Hunger leiden sollen wie im letzten Jahr.

Acht Waben Honig, das bedeutet: fast zehn Kilo Honig……..

Dann hab ich gebuddelt 🙂
Im Laufe des Tages bin ich tatsächlich fertig geworden, aber dazu eines anderen Tages….

Nachmittags kam dann die Nixofenfreundin, es hatte sich bei einem gemeinsamen Tag herausgestellt, daß sie auch mal gern bienengucken wollte. Wir haben alle Völker durchgeguckt (noch immer keinerlei Schwarmlust zu sehen) und dem Mondvolk 4 Waben Honig entnommen. So konnte sie gleich mal lernen, wie man Tropfhonig erntet 😉 Also haben wir schonmal rund 15 Kilo Honig!!!

Danach Restbuddeln, und schon ist der Tag rum.

Meine Buddel- waren des Herrn Computerzeiten.
Arbeiten kann ich mit dem Teil, aber läääääääängst ist nicht alles machbar, ganz zu schweigen von bequem machbar. Gerade jetzt zB warte ich, wann der Herr F. reinkommt, damit ich wiedermal um Hilfe rufen kann: das mühsam bei dem vorübergehend genutzten Windows10 eingestellte XNview, mein Bildbearbeitungsprogramm, ist hier, im Linux, nicht zu finden – und auch kein anderes. Es gibt nur einen Bildbetrachter. Deshalb gibt es auch heute keine neuen Fotos. Dabei hätte ich Euch schon zeigen mögen, wie der neue Totholzhaufen samt Areal davor jetzt aussieht….. übrigens werde ich, was den Farn des Grauens angeht, tatsächlich noch ordentlich „dranbleiben“ müssen: überall im Rasen und Brennesselstreifen hinter den Weiden sprießen kleine Färnchen aus ebenso kleinen Wurzelstückchen *seufz* – das wird dauern, aber ich bin zuversichtlich, daß es immerhin möglich ist, ihn loszuwerden….

Aber zurück zum Computer: das Mailprogramm ist so, wie es soll, außer in Kleinigkeiten (zB setzt es jetzt immer eine Leerzeile, wo ich bloß einen Absatz haben will. Ich finde das fürchterlich, ich möchte selbst entscheiden, ob ich bloß ne neue Zeile will oder einen getrennten Absatz mit Leerzeile. Aber nuja, irgendwann. Vielleicht. *g*) Der Drucker funktioniert überhaupt noch nicht, ebenso der Scanner, die Tableiste im Browser ist an gleitsichtbrillenunkompatibler Stelle, der Desktop Sch*** – viel Kleinkram, von dem ich nur wenig selbst richten kann, weil ich einfach nirgends irgendwelche Menüs oder Buttons finde, von denen aus ich sowas einstellen kann. Mich macht das furchtbar ungeduldig, was unverschämt ist, weil der Herr F. Stunden seiner Freizeit mit dem Kram verbringt. Ich würde es halt viel lieber selbst machen, aber nuja – ich suche XNview für Linux im Netz, ich finde es sogar – und dann gibt es unterschiedliche Varianten und ich habe nicht die Spur einer Ahnung, warum und welche davon ich nehmen sollte, und schon muß ich wieder um Hilfe rufen – so geht das die ganze Zeit, eine Liste mit Wünschen liegt linker Hand neben mir und wird immer länger…. Der Herr F. ist ein Wunder an Langmut, aber dann und wann wird es auch ihm zu viel. Ich wußte, daß es ganz genau so werden würde und habe deshalb lange gezögert, überhaupt zuzustimmen, den Computer zu wechseln – aber irgendwann ging es ja einfach nicht mehr anders. FURCHTBAR – aber, wenn ich auf den letzten Computerwechsel zurückblicke, auch vorübergehend. . Noch 10, 14 Tage, dann wird das Dingen vernünftig benutzbar sein, dem Herrn sei Dank….

Wie schafft eigentlich irgendjemand, der keinen Herrn F. hat, seinen Computer nutzbar zu machen????????????????

 

 

 

Sitz‘ ich doch….

…. jetzt schon am neuen Computer!

Der alte war nicht mehr zu retten, da muß richtig was kaputt gewesen sein, und heute ist der neue angekommen.

SCHNELL! Herrlich nach den fürchterlichen letzten Wochen mit immer wieder viertelstündigen Wartezeiten, bis sich die Blockaden wieder gelöst hatten 🙂

Aber es ist erstmal alles nur rudimentär eingerichtet. Ich kann hier schreiben, habe aber noch kein Mailprogramm und viele Paßwörter ebenfalls nicht. Außerdem wird’s wohl auf Linux rauslaufen, das dauert länger. Derzeit hab ich Windows10, das war drauf und ging fix, aber werde ich mir garnicht erst einrichten. Will mich nicht 2x umgewöhnen müssen.

Heißt: nach wie vor ist hier der Spargang eingelegt….

*winke*

I mog nimmer!

Seit Wochen spinnt der Computer immer wieder, läßt mich minutenlang warten, stürzt ab…. seit vorgestern hat sich das nochmal gesteigert, so geht es nicht!

Dies hier tippe ich in des Herrn Handy, aber das macht auch keinen Spaß.

Ein paar Beiträge sind noch terminiert, aber bis sich da was getan hat, werde ich hier höchstens nochmsl kurz auf Kommentare antworten, und das auch unregelmäßig, steht mir des Herrn Fairphone doch nicht immer zur Verfügung….

Irgendwas muß und wird geschehen, der Herr F. ist dran, aber noch ist unklar, wo das Problem liegt.

SEUFZ

Garten, Garten, Garten….

Man könnte meinen, ich hätte kein anderes Leben außerhalb. Es ist aber auch zu und zu schön: jeden Tag, an dem ich frei habe, gibt es Neues – heute zB habe ich festgestellt, daß eine Hornisse in unserem Windschutzzaun Nistmaterial sammelt (sie ist RIESIG und friedlich, wenn sie mir an der Nase vorbeibrummt, gen Nest, aber einfach zu schnell, deshalb gibt es nur ein Hinterteil-Foto, obwohl ich mich auf der Leiter auf die Lauer gelegt hatte)

Aber in echt ists anders – de ole Lüüd werden besucht, die Arbeit gegen Lohn will gemacht sein (da gibts erfreuliche Perspektiven – näheres, wenn’s sicher ist), der monatliche Doppelkopf-Damenabend, viel zu selten Treffen mit Freunden, demnächst auch mal wieder ein Wochenendbesuch von liebgewonnenen BookCrossern, auf den ich mich sehr freue … durchaus gibt es anderes. Aber der erfreulichste Teil des Lebens ist derzeit halt: der Garten samt seinen tierischen, pflanzlichen, menschlichen Bewohnern! Und da ich ja seit geraumer Zeit übe, eher den positiven Seiten des Lebens Beachtung zu schenken, findet hier halt hauptsächlich Garten statt. Isso.

Derzeit blüht die Bachnelkenwurz, die sich erfreulich schnell vermehrt und eine für menschliche Augen besonders hübsche Zufallsnachbarschaft zum Waldmeister pflegt.

 

Der Goldmohn wollte natürlich auftrumpfen und überschatten mit seiner knalligen Pracht, aber da habe ich rupfend eingegriffen – auch für ihn gibt es Beetstellen, an denen er mal schlicht unerwünscht ist…..

Geschützt: Sonntag: Landmarkt

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Habeck

…war vor einigen Tagen im Satruper Krug

Ebenso gerade und pragmatisch wie’s im TV wirkt. Erst aus dem Stand 3/4 Std. freie Rede, dann Fragen aus dem Publikum – und kein Politikersprech sondern konkrete Antworten, Ideen, Vorschläge. Sehr konzentriert und aufmerksam.

Der wird uns fehlen in S-H, hoffentlich kann er im „großen Berlin“ was bewirken. Wäre nicht der erste, den sie da verheizen, vor allem fällt mir da der Herr Platzeck ein….

In der großen Stadt Glück gehabt!

Kaum in Berlin, schon geht was:

Zufälliges schlendern – in einen einzigen Naturklamottenladen gegangen- und eine stretchlose mir passende und gefallende nicht wurstpellige Biobaumwolljeans erstanden.

Sogar eine aus richtigem, festem Jeansstoff, nicht so ein dünnlappiges Teil!

Heruntergesetzt auf 69 Euro (WEIL nicht wurstpellig, übrigens. Ich hab gefragt. Wird derzeit nicht mehr so oft nachgefragt, das leicht ausgestellte Bein….)

Leider gab es in meiner Größe nur noch eine.

 

 

Das war nämlich so:

Der Herr F und ich, wir saßen bei herrlichen 25 Grad in Berlin im Park. JedeR mit einer Flasche Saftschorle in der Hand. Und was stand auf meiner Rhabarbersaftschorle?

GEMÜSEsaftschorle!

Was?, sag ich, Guck mal, was da steht!

Ja und, sagt der Herr F, und ich sage: ja, aber Rhabarber ist doch kein Gemüse!

Was denn sonst, fragt der Herr F.

Na, Obst natürlich.

Neee, natürlich ist der Gemüse!

Im Leben nicht, sag ich, Rhabarberkuchen, Grütze mit Vanillesoße, Saft…. Obst! Ich habe zwar noch nie explizit drüber nachgedacht und doch kann der ja garnichts anderes sein!

Ich, sagt der Herr, hab zwar auch noch nie explizit drüber nachgedacht, aber ich wäre nie drauf gekommen, daß der Obst sein könnte!

Naja, und wie das so ist im Leben 2.0 schalten wir das Fönchen an und ich suche erstmal eine Begriffsdefinition von Obst und von Gemüse

Okay. Bleibt unklar. Nach diesen Definitionen kann der beides sein. Also suche ich „Rhabarber“, und da steht es dann: Rhabarber ist, biologisch gesehen, Gemüse!!!

Immerhin steht da, daß er kulturell bedingt mal so, mal so empfunden wird.

Naja, und das ist der Grund, warum ich mal wissen wollte….. und Umfrage und so….und tatsächlich zeigt meine kleine Umfrage: stimmt. Ist strittig. Kurz führte Obst, aber jetzt, da ich dies schreibe, steht es zu meiner großen Verwunderung 7:5 für Gemüse!!

Dankeschön fürs mitmachen 🙂

Umfrage

Bitte um Spontanantwort. Bloß ein Wort, keine Links oä:

Rhabarber:

OBST oder GEMÜSE?

Erzähle die Tage dann, warum mich Eure Antworten so interessieren 🙂

In aller Herrgottsfrühe klingelt mein Wecker. 6 Uhr 40. Ich habe heute frei, aber schon um acht Uhr früh einen Termin in Flensburg.

Bin un-glaub-lich müde. Quäle mich aus dem Bett, gehe ins Bad, trinke einen Kaffee, mache die Spülmaschine an  – und gehe um kurz nach sieben, also ein paar Minuten bevor ich losmuß, nochmal zum Kalender, um ganz was anderes wegen unseres Urlaubs nachzugucken.

Was sehe ich?

Mein Acht-Uhr-morgens-Termin in Flensburg IST AM DONNERSTAG!

Kaltgestellt

Kann mich nicht erinnern, je wegen eines grippalen Infekts drei Tage am Stück im Bett/ Sofa gelegen zu haben, samt schlafen zwischendrin und ohne längere Aufzeiten als fürs nötigste unerläßlich. Aber jetzt. Bin noch nicht sicher, ob’s heute besser wird, jedenfalls musste ich mich nach 1/2 Std. Wartezimmer beim Doc erstmal auf die Liege flachlegen: der Kreislauf wollte nicht, daß ich so lange hoch bin.

Auf dem Weg dorthin flogen die Amseln tief – die spinnen grad, die Herren Amseln, voll im Hormonrausch, scheint mir. Dabei ist draußen wirklich noch nicht das geringste Anzeichen von Frühling zu entdecken. Oder vielleicht ja doch, in den 3 Tagen mag sich was getan haben. Würde mich aber wundern, Temperaturen um 6° ohne einen Sonnenstrahl wecken nicht grad Frühlingsgefühle….