Flöhe UND Läuse….

Wir sind zurück vom tierärztlichen Notdienst.
Kein Unfall, keine Brüche. Das ist die gute Nachricht.

Mein Hausarzt sagt immer:

Man kann auch Flöhe UND Läuse haben

also zwei voneinander unabhängige Probleme. Und so ist es wohl bei Elsa.
DieSymptone: Fieber, heftige Verspannungen im Rücken, Erbrechen, frißt nicht

  • Es kann ein bakterieller Infekt sein oder ein viraler. Oder ein Haarballen, den sie nicht rauskriegt.  Und daß fiebrige Katzen nicht fressen ist wohl normal. Das sind die Flöhe
  • Die Läuse: das verhaltene laufen, die kleinen Schritte kommen vom Rücken. Da könnte El Mauski Schuld sein, denn der hat sie ja auf der Treppe übel erwischt, da kann sie sich verdreht haben, oder sie ist eine Stufe runtergeplumpst

Elsa bekam drei Spritzen: Fiebersenker, Antibiotikum, Immunaufbau. Dazu Antibiotika für 7 Tage, Malzpaste gegen den eventuellen Haarballen.

Zuhause angekommen war das erste was sie tat: fressen und trinken. 😃 Bis jetzt ists dringeblieben. Das zweite war: Schwänzchen hoch, und mir um dieBeine streichen.

Toll!! Inzwischen hat sie sich auch geputzt und läuft etwas mehr herum, ist auch zum 1. Mal in ihren geliebten Fellsessel gegangen.
Es kann aber sein, daß sie wieder Fieber bekommt, dann muß ich morgen gleich wieder zum Tierarzt. Wenns ihr besser geht, erst am DI zur Kontrolle und für eine weitere Spritze.

Vorerst aber setzt gerade Erleichterung ein!

Zwei weitere Wochen…

… wurde ich gestern krankgeschrieben 😦

Seit vorgestern bin ich allerdings trotz allem wieder etwas optimistischer, denn ich merke immerhin, daß diese seltsamen undefinierten Zustände, die ich kaum beschreiben kann, die zwar mit Schmerzen verbunden, aber als Schmerz nicht klar zu definieren sind, weniger werden. Einige Tage in den letzten Wochen sind ja, obwohl ich nicht geschlafen habe, ganz seltsam schnell an mir vorbeigezogen, und des öfteren sagte der Herr F. „das hab ich Dir doch vorhin erst erzählt“ und ich hatte keinerlei Erinnerung daran…. Das scheint – hoffentlich endgültig – vorbei zu sein.

Morgens ists nach wie vor richtig Sch***, aber ich weiß, das wird, wenn ich in Bewegung komme, und zwar ohne Schmerzmittel, ohne daß ich mich dafür kasteien würde. (Ein wenig aushalten muß sein) Wenn ich regelmäßig wechsle zwischen platter Rückenlage, sitzen (schlechtester Zustand), gehen, normaler Rückenlage, dann ist das gut machbar. Zum bettgehen nehme ich aber bisher täglich doch eine Ibu600, zu groß ist die Angst vor der Nacht.

Meine Hoffnung ist, daß die Veränderung hin zu „normalem“, konkret beschreibbarem Schmerz bedeutet, daß langsam eine Wendung hin zum mobilisier- und dehnbaren, also hin zum gesunden eintritt.

Mal sehn, was heute die KG dazu sagt.

Am Freitag sechs Uhr dreißig (!) gibts das HWS-MRT, mit Glück kann ich danach gleich eine Orthopäden-Einschätzung bekommen, man hat mich zu 8 Uhr dorthin bestellt, zum „zwischenschieben“. Drückt die Daumen!

Auffe Arbeit hat man sich inzwischen darauf eingestellt, daß ich eeeeewig weg bin, und der Doc meinte heute: alles, was ich erzähle, bestätigt den HWS-Verdacht – und das bedeutet erfahrungsgemäß 6-8 Wochen kranksein 😦 Mit den jetzt verschriebenen zwei Wochen hab ich die sechs Wochen dann voll…..

Nebenwirkungen!?

Der Wurm will nicht weichen.

Das Kortison schleiche ich ja grad aus, trotzdem ist mir bis mittags schwindlig und kodderig. Im Telefonat meint der Doc, das könnte die Magentablette sein, aber auch das Kortison. Ich soll immer mal Puls fühlen – der ist immerhin im oberen Normalbereich, zeigte sich.

Außerdem pinkle und trinke ich wie wild (Zuckerpegel? Auch das eine Nebenwirkung von Kortison)

Müsste aber doch jetzt besser werden!? Schließlich gibts schon den 3. Tag nicht mehr 3x Kortison, sondern nur noch 1x, inzwischen sogar nur noch ne halbe….

Ich weiß außerdem eigentlich nicht, was Pest und was Cholera ist: Lieber Nebenwirkungen, aber dafür gute Nächte und weniger Schmerz? Oder letzteres wieder nicht mehr, dafür Schwindel und Pinkeln?

Bis Dienstag sah ich einen Aufwärtstrend, hatte auch bloß noch zur Nacht vorsichtshalber eine Schmerztablette genommen und war zuversichtlich – aber gestern war wieder richtig übel, da hatte ich beides, Schmerz UND Nebenwirkungen (wenn es denn welche sind), und die Nacht auf Mittwoch war fast so besch*** wie die 3 Tage zuvor: ständig wach, aufstehenmüssen, Schmerzen. Erst gegen 13 Uhr hatte ich das Gefühl, langsam werde ich „normal“, aber auch nachmittags gabs noch Retschwindel, Schmerzen eh. Habe dann auch wieder Ibu reingeworfen, mir ist allerdings nicht klar, ob’s überhaupt nützt. Ein wenig, wenn.

Ob bei der KG was schiefgelaufen ist? Sie war extrem vorsichtig, aber danach tat der Arm weh, und dann wurde es immer schlechter – obwohl sie am Arm selbst wie indiziert nix mobilisierendes oder dehnendes getan hatte. Da ist heute nachmittag Gesprächsbedarf….


Guten Morgen – Die heutige Nacht war etwas besser, trotzdem: offenbar werden die Schmerzen mit weniger Kortison wieder stärker 😦 War oft wach, konnte mich aber letztlich immer so posieren, daß es wieder eine Weile ging. Mal sehn, ob ich nach meiner halben Tablette dann auch wieder neben mir stehe, hoffentlich nicht – in Doc-Absprache hab ich gestern abends die Magenschutztablette genommen, mal sehn, ob das was ändert.

 

Die schmerzensreiche Fjonka…..

Zusammenfassung für Alle, die das so genau garnicht wissen wollen 😉

Die Woche war schlecht, und bis Samstagnachmittag wurde es täglich schlechter. Jetzt bin ich seit Samstag auf Kortison, und das scheint (Stand Montag) anzuschlagen, heureka! Tut weh, aber aushaltbar, zumindest tags. Morgens üble Schmerzen, aber die Fakten sagen trotzdem: wird besser, denn: erstmals wieder fast sechs Stunden Schlaf in nur zwei Etappen

Und jetzt für Die, die’s interessiert, vor allem aber für mich, denn man vergißt unglaublich fix, die ausführliche Version:

Montag zum Arzt. Weiter krankgeschrieben, die 3. Woche 😦 Vieles durchgesprochen. Wieder daheim stelle ich fest: eines vergessen: Schmerzmittel. Ibu 400 hilft eigentlich gar nicht, vielleicht gibts ja was anderes? Der Hausarzt vermutet die Ursache übrigens im Nacken.

Dienstag Telefonat mit dem Hausarzt wg. der Schmerzen, die Nacht war furchtbar, und nun begann auch noch der Rücken, zu krampfen. Ergebnis: 3 Tage „Schmerzkur“ zum Durchbrechen des Teufelskreises von Schmerz -> Verspannung -> mehr Schmerz -> mehr Verspannung…. 3 Tage lang hochdosiertes Schmerzmittel plus Muskelrelaxans. Und erstmal Wärmflasche, Wärmgurt, ABC-Salbe….
DI nachmittag Massage, nachdem ich dem KG berichtet hatte, wie schlecht es mir nach der letzten KG gegangen war. Danach habe ich mit den Medikamenten begonnen. Die Nacht war besser, aber eine üble Schmerzphase gabs trotzdem.

Symbolbild 😉
(Aus dem Garten unserer Möllner Pension)

Am Mittwoch war ich im MRT und zum röntgen. MRT-Ergebnisse brauchen eine Woche, röntgen: morgen anrufen. Auch mittwochs war der Eindruck: ja, es ist eine Erleichterung und besser, aber schmerzFREI bin ich nicht. Trotzdem bin ich dankbar für die Pause und hoffe, daß mein Körper tatsächlich zu regenerieren beginnt. Vor allem merke ich, daß der Muskelstrang zwischen Nacken und Schulter, der in den letzten Tagen fast ununterbrochen sich wie „kurz vor Krampf“ angefühlt hatte, nun nur noch manchmal krampft. Ich hab Angst vor dem Ende der Schmerzkur. Was, wenn dann alles genau wie vorher ist?

Donnerstag Die Nacht war noch bescheidener als die zuvor. Und deshalb kurz. Nachmittags wieder KG. Sie sagt, was ich empfinde: „Nee, also von entspannten Muskeln kann da wirklich keine Rede sein!“. Und ermuntert mich, noch mehr zu üben. Pendeln ohne Belastung, mit dem rechten Arm den linken unterstützen, um immer noch etwas höher oder weiter zu kommen als der alleine kann. Tapen, meint sie, könnte zusätzlich unterstützen. Oder quaddeln. Werde am Montag den Hausarzt mal danach fragen, wenns nicht bis dahin weit besser ist.

Freitag Die Nacht war besser, aber um 5 zuende: Schmerzen, keine Möglichkeit, die in irgendeiner Position auszuhalten. Also erstmal Frühstück und Tabletten, dann auf dem Sofa nochmal 2 Stunden Schlaf gefunden. Um 10 zur Ostheopathin (die auch Orthopädin ist). Hausarzt fand das eine gute Initiative, meinte auch, das beißt sich nicht mit der Schmerzkur und hat mir ein grünes Rezept ausgestellt (die Frau ist gut, aber nicht kassenzugelassen) Ergebnis: mein Hausarzt ist gut. Die O. befand ebenfalls, die Ursache der ganzen Sache sei wohl im Nacken zu finden. Aber es sei normal, daß sich Nacken und Schulter erst „im Prozeß“ auseinanderdividieren ließen, insofern: nix grundlegend falsch gelaufen, außer: da die Sehnen mit betroffen sind, hilft dehnen und mobilisieren nicht, sondern macht die Sache schlimmer wg. der dadurch entstehenden Schmerzen. Jetzt gibts 3 Tage Kortison (plus Magenschoner), um in der Schulter an den Sehnen abzuschwellen. Es KANN sein, daß dann was die Schmerzen angeht, alles gut ist(!). Auf jeden Fall aber deutlich besser. KG sollte ich aber weiter kriegen. Es KANN aber auch dann noch weitere 2 Wochen dauern 😦 Das ganze wurde telefonisch mit dem Hausarzt abgesprochen.
Grundlegendes: Frauen im Mittelalter bekommen recht häufig „Schulter“, sagt sie. Warum? Keine Ahnung, sagt sie. Meist ist es am schnellsten weg, wenn nix gemacht wird, sagt sie auch noch…. aber das war bei mir ja nicht so, ich hatte ja erstmal nix gemacht *seufz*
Nachmittags bin ich müde, als hätte ich zwei Tage Schwerstarbeit plus Schlafentzug hinter mir. An solchen Tagen liebe ich die Glotze!
Ich habe Schiß vor dem hochdosierten Kortison und den Nebenwirkungen, aber auch Zutrauen in diese Frau und meinen Hausarzt. Also auf, ab morgen früh.

Samstag morgen. Schlimmer geht offenbar immer. Diese Nacht war um drei zuende, vor Schmerzen wusste ich nicht, wohin mit mir. Dazu dann Kreislauf wegen „übermüdet“. Also um 3 was gegessen und getrunken, eine Ibu rein und hoffen. Eingedöst auf dem Sofa bis 5, dasselbe (aber ohne eine weitere Ibu), ins Gespensterzimmer, bis sieben geschlafen. Okay, ist eh die rechte Zeit fürs erste Kortison plus Magenschoner. ALLES schmerzt (nein, falsch. Die Beine nicht. Aber oberhalb alles, incl. zeitweiliger Taubheiten hier und da, nicht nurmehr die Schulter.) Ich kann bloß hoffen: daß das nicht heißt, daß gestern was schiefgegangen ist, sondern nur, daß es sich neu sortiert. Und daß ich das Kortison vertrage. Vor allem aber, daß es bittebittebitte hilft!! Und daß es NOCH schlimmer nicht wird.
Am frühen Abend, nach Kortisondosis 2, bilde ich mir ein, daß es tatsächlich besser wird. Dafür bin ich aber wackelig auf den Beinen – das steht, lese ich nach, bei den Nebenwirkungen des Magenschoners unter „häufig“, ist mir aber allemal liebr als der Zustand heute morgen oder gar nachts. Ich bin sehr gespannt, wie die Nacht wird – allerdings nicht freudig gespannt, sondern es gruselt mich ein wenig davor. Aber erstmal muß ich bis 23 Uhr durchhalten – dann ist die letzte Kortisondosis des Tages dran….

Sonntag: Ich bin seit fünf  hoch, vier Stunden Schlaf in drei Etappen sollen reichen, meint der Schmerz.
Aber tatsächlich bin ich außer total übermüdet auch froh: endlich scheint die Talsohle durchquert: es reichte, aufzustehen, herumzulaufen und den Arm danach anders zu lagern. Bin.schon drei Stunden auf und alles ist so aushaltbar, daß die Schmerztabletten noch nicht angerührt wurden 😃
Vielleicht ist das ja der Beginn der Gesundung!?

Montag: Es wird, sagen die Fakten (fast sechs Stunden Schlaf in nur zwei Etappen, gestern nur zwei Schmerztabletten statt drei). Es ist Kacke, sagt der Körper (heute morgen üble Schmerzen, seit sieben hoch, um halb neun bin ich kurz davor, nachzugeben und die erste Ibu600 einzuwerfen) An arbeiten ist nicht zu denken. Mal sehn, was nachher der Doc sagt….


Er sagt: eine weitere Woche krank; nochmal MRT, diesmal Nacken. Verdacht auf Bandscheibenvorfall. KG soll nur Tonus mindern und entlastende Übungen machen, nix Dehnung, nix Rotation, nix Aufbau….

Achachach….

Überraschungen

In Heinrichs Blog ging es darum, doch einfach mal Jemandem ungefragt eine Freude zu machen – und in den Kommentaren darum, ob das nicht auf Widerwillen bis Mißtrauen stoße.

Mir fielen daraufhin wieder einmal die vielen ungefragten Überraschungen ein, die ich (oft, aber nicht nur übers BookCrossing) schon einfach so bekommen habe, und ich hab einige davon nochmal hier rausgesucht – gut, die sind nicht von GANZ Fremden, aber doch zum großen Teil von Menschen, die ich zumindest noch nie gesehen hatte:

Ach, danke, all Ihr Lieben!!!!!!!

Aber mir fielen auch ein paar Dinge ein, die ich einfach mal so gemacht habe. Eines davon war wirklich spontan und lustig, und das erzähle ich Euch mal:

Vor Jahren waren wir in Schleswig im Patio mit Freunden essen. Ich hatte ein T-shirt an, das ich irgendwann auffe Tanke beim Weihnachts-Firmen-Bingo gewonnen hatte. Verspielt wurden dort immer die gesammelten Werbegeschenke der Vertreter des ganzen Jahres, und auf diesem schwarzen T-shirt prangte ein großes „SPUNK“-Logo (Ihr wisst schon, dieses Salzlakritz) Keine Ahnung, warum ich’s anhatte – ich mochte es nicht besonders gern, war wohl eher Zufall, und es war deshalb auch noch sehr neuwertig im Zustand.

Nun sah die Kellnerin im Patio dieses Shirt und war aus unerfindlichen Gründen völlig begeistert davon. Woher ich DAS denn wohl hätte, das sei ja toll!!!! Und sie hatte etwa meine Größe. Also hab ich nicht lange gefackelt, hab auf dem Klo das T-shirt ausgezogen (ich hatte ja noch eine Jacke mit) und es ihr nach dem bezahlen in die Hand gedrückt. Meine BegleiterInnen fanden das ein wenig seltsam und fühlten sich nicht so ganz wohl damit, glaube ich. Aber nach dem ersten „Schreck“ hat sich die Kellnerin richtig gefreut, und damit war ich auch nicht mehr so peinlich *gg*

Ach, im Moment denke ich: sowas (in der Art, muß ja nicht gleich SO sein, sowas passiert Einer ja auch nicht so oft) sollte ich öfter mal wieder tun. Und hätte ich Heinrichs Blogartikel früher gelesen, hätte ich letzte Woche auf den Parkzettel, auf dem noch fast eine Stunde „drauf“ war – ich dachte, das mit dem MRT würde länger dauern), und den ich deshalb für den nächsten ins Ausgabefach des Parkautomaten gelegt habe, noch ein nettes „bitte schön :-)“ draufgekritzelt…..

Es wird sich schon nochmal ergeben – danke für den Schubs, Heinrich, falls Du das hier liest!!! Und nicht nur dafür, sondern auch für den Schub an guter Laune, die mir das erinnern an all diese lieben Überraschungen gegeben hat. Kann grad jedes Fitzelchen gute Laune brauchen 🙂

Vertagt

Letztens hatte ich ja über die Sache mit den Schweinen im Kastenstand berichtet – seit 2007 schon ist die Haltung, so wie sie jetzt ist, rechtwidrig. Trotzdem sollte – üblerweise mit einem von unserem schleswig-holsteinischen Landwirtschafts- und Umweltminister Albrecht von den Grünen (!) mit erarbeiteten Kompromißvorschlag  – der Status Quo noch einmal für 7-10 Jahre zementiert werden – als „Kompromiß“ zu den von der unsäglichen Frau Klöckner geplanten siebzehn Jahren!

Gestern war Abstimmungstermin, ich habe das ganze, warum auch immer, erst am Montag zuvor dem SPIEGEL entnommen, da lief schon eine Petition von campact, erfuhr ich von cubusregio (DANKE!!!)

Ich habe noch fix – zusätzlich zu meiner Mail, auf die ich bislang noch keine Antwort bekommen habe – unterzeichnet, aber eigentlich schien es zu spät. Jetzt aber wurde die Entscheidung vorgestern noch einmal vertagt, also macht es Sinn, auf die Petition hinzuweisen – der Druck muß verstärkt werden!

Foodwatch hat die Petition mitorganisiert, dort schreibt man über die Vertagung der Entscheidung von Freitag:

Der heutige Tag hat gezeigt, dass offenkundig auch die Grünen nur unter massivem öffentlichem Druck bereit sind, für ihre vollmundigen Versprechen einzutreten. Unser vielstimmiger Protest und die kritische Berichterstattung in SPIEGEL, FAZ und anderen Medien haben den Grünen klar gemacht, dass sie sich nicht auf Kosten von Millionen gequälten Muttersauen durchmogeln können. Das ist einerseits ein Erfolg, andererseits aber nur ein Etappensieg: Die Entscheidung ist noch einmal vertagt, eine Verbesserung für die Tiere ist dadurch noch nicht erreicht.

Wer also mag, der zeichne hier: Campact

Oder schreibe an unseren grünen Minister, hier: EmailMinisterium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung

Oder tue beides, gehe auf die Demos, tue IRGENDWAS … zeige jedenfalls: So nicht, Du „Tierwohllügnerministerin“, so nicht, Ihr Grünen!!!!

😦

 

Sonst

Freitagnachmittag: Die werte Gesundheit ist mir immer dann ganz viel wert, wenn sie abwesend ist *seufz* Und ebendann nehme ich mir vor, daß das auch so bleiben soll, sollte sie je wieder ganz hergestellt sein. Und jedes Mal vergesse ich das sofort wieder, wenn sie’s ist! Aber jetzt! Jetzt ists ja sogar niedergeschrieben – wer schreibt, der bleibt, heißt es ja 😉

Aber die KG hilft.

Nach wie vor sind Dauerschmerzen, mal doller, mal weniger, da, aber die Schulter wird beweglicher, der Schmerz ist nicht mehr so häufig so heftig. Und zu meinem Erstaunen gehört offenbar mit zu den Symptomen, daß seit Wochen mein Daumen, seit etwa 10 Tagen auch der Zeigefinger beim bewegen heftig schmerzt. Zum Glück machte der Krankengymnast gestern irgendwas ziemlich schmerzhaftes unten am Handwurzelgelenk, das dazu führt, daß der Zeigefinger sofort überhaupt nicht mehr, der Daumen nur noch wenig zickt.

Mal sehn, ob’s von Dauer ist, aber sowas ist doch einfach toll und lässt hoffen!

Gestern morgen, noch vor der KG, konnte ich – Halleluja – meine Büx wieder einfach so hochziehen. Zumindest die Unterbüx, die andere sitzt dafür noch zu hoch, aber: es wird!!!!

Nach der KG bin ich wie zerschlagen, aber auch das ist ja 1. normal und 2. ein Zeichen, daß es arbeitet.

Allzu viel tun kann ich nach wie vor nicht, allzu viel NICHt tun aber auch nicht 😉 denn längere Zeit rumzusitzen tut auch nicht gut. Also düssele ich so durch die Gegend: eine Portion Wachs einschmelzen – ein halbes Stündchen lesen – einmal durch den Garten latschen (aber den Spaten schön stehenlassen! höchstens ein paar verblühte Stengel abknipsen, mehr nicht!) – ein Viertelstündchen Insekten zu bestimmen versuchen – 10 Minuten abwaschen – ne halbe Stunde lesen – Dehnübungen – Viertelstunde Internet – ………. und gegen halb zehn FALLE ich ins Bett.


Samstagmorgen: Besch**** Nacht, um fünf war sie zuende, weil ich mich nicht mehr quälen mochte. Die Schulter fühlte sich an wie innen zerbrochen. Aufgestanden, Brot gegessen, Wasser getrunken, Ibu rein. Dann noch bis halb zehn auf dem Sofa gelegen, auch geschlafen. Aber trotz Ibu schmerzts, und auch der Rücken sagt jetzt: „Ich hab mir überlegt: ein Treppensturz macht mir doch was aus, ich will auch nicht mehr mitmachen!“

Das ist jetzt schon zum 2. Mal so, daß nach einem ziemlich erfreulichen Tag, an dem ich mich schon auf dem Weg zur Wiederherstellung sah, ein aber so richtig doll heftig schmerzender folgte.

WAS SOLL DAS?????

Das ist jetzt hoffentlich NICHT wahr!

Habe eine Mail an den Herrn Minister geschrieben und bin gespannt, ob die „Insider“ vielleicht doch fehlinformiert sind – ich hoffe es sehr. Allerdings ist mein Eindruck des neuen Umweltministers eh kein guter, der scheint sich nicht anlegen zu wollen – bisher habe ich noch wirklich nichts substanzielles von ihm mitgekriegt, nur freundliche Ringelshirt-Bilder und Wortblasen.

Übrigens scheint Umweltschutz auch nicht grad eines seiner Schwerpunkt- und Herzensthemen zu sein, wenn man seine Vita liest: *klick* Wenn man unten auf der Seite auf „alle Themen“ klickt, bestätigt sich dieser Eindruck. Ein Landwirtschafts- und Umweltminister, der sich für zahlreiche Themen interessiert, aber nicht für Landwirtschaft und Umweltschutz 😦

Fragt sich, warum so Jemand an diesem Platz ist.

Update

  • Honig: gestern noch mehrfach und lange gerührt, heute morgen schon abgefüllt, weil er fest wurde. Es ist anzunehmen, daß man den aus den Gläsern wird schaben müssen 😦
  • Schulter: gut geschlafen bis gegen fünf, ab da Schmerzen. Um sechs aufgestanden, um acht todmüde, bis halb elf nochmal geschlafen, fühle mich sehr k.o. Mal schmerzt die Schulter, mal der Ellbogen, mal der ganze Unterarm – alles fühlt sich sehr ungut an
  • Kater: hat mehrere Wunden am Kopf rechts, aber bisher scheints gut zu gehen: frißt wie ein Scheunendrescher, Nase schön kalt und naß, nichts wirkt entzündet, er ist guten Mutes 🙂

Wir werden jetzt – es ist sehr windig, aber warm – eine kleine Runde drehen und dann ein Eis essen gehn, denn nur rumzusitzen und sich jammerig zu fühlen bringt’s ja auch nicht wirklich.

Sch***- Zeit!!!!

„Kleine Lage“

Hier ist alles wenig erfreulich. Ich kann im Grunde froh sein, daß wir unseren Urlaub canceln mussten, denn meine Schulter ist Sch***, so daß ich daran eh keine wirkliche Freude gehabt hätte. Außerdem ist der geerntete Honig so zäh, daß er nicht richtig fließt und wir recht hilflos vor der Pracht stehen, weil wir nicht wissen, wie wir sie vom Wachs trennen und später in die Gläser kriegen sollen (seit zwei Tagen bullert im Bienenzimmer die Heizung, denn warmer Honig ist dünnflüssiger. Einiges haben wir damit auch rausgekriegt aus dem Wachs, aber heute werden wir den Rest wohl aufgeben), und nun hat sich auch noch der Kater wieder übel geprügelt, mitsamt Wunde an der Backe.
Schon wieder!
Ich dachte, die beiden haben das immerhin so weit geklärt, daß sie sich nicht mehr verletzen!
Richtig gucken konnten wir noch nicht, und jetzt hat er sich irgendwohin verzogen- keine Ahnung, wohin, er ist nicht aufzufinden 😦
Wenn der Wurm drin ist, dann richtig.

Immerhin, das Wetter ist toll! (DAS bei Regen und Sturm wäre gleich nochmal viel schlimmer zu ertragen)
Und ich habe gestern eine ganze Ladung einheimischer Pflanzen bei der Arche-Gärtnerei (die es sich auf die Fahnen geschrieben hat, die hiesigen Pflanzenarten am Leben zu halten und zu verbreiten) abgeholt. In Etappen pflanze ich sie jetzt langsam ein (2 Stück, dann reichts wieder für einen halben Tag für die Schulter) und gieße morgens und abends fein brav.

Je 2x habe ich

Allium vineale, Weinberglauch
Allium scorodoprasum, Schlangenlauch
Caltha palustris, Sumpfdotterblume (für die Emailleschüssel eine, für den Teich die andere)
Clinopodium vulgare, Wirbeldost
Echium vulgare, Natternkopf (durch den Kahlschlag ists jetzt so sonnig hinten, daß ichs einfach mal ausprobiere…)
Primula veris, Wiesenschlüsselblume (soll in die Wiese)

Gestern konnte ich nachmittags nochmal ein wenig schlafen, und die heutige Nacht war eigentlich völlig okay, aber wenn ich ehrlich bin, bin ich trotzdem insgesamt erstens sehr k.o. und zweitens recht geknickt.

Eigentlich möchte ich nur dies von der Welt

…aber die Richtung ist eher diese

Urlaub geht anders….

Es ist viertel vor sechs am Morgen. Um halb vier war ich wach, um halb sechs konnte ich nicht mehr an nochmal wegdösen glauben und bin aufgestanden.

Was ist los?

Meine Schulter plagt mich 😕

War inzwischen beim Orthopäden, aber die Spritze hat nicht geholfen (tut sie wohl nicht immer. Der Vorteil: ich muß nicht nochmal eine aushalten…. ist nämlich nicht lustig, so eine Spritze ins Gelenk), und eine echte Diagnose gibts erst Anfang Juni, wenn der Radiologe Zeit für mich hat.  KG gibts ab nächsten Dienstag. So lange mache ich meine Dehnübungen für mich alleine und versuche, keine unkontrollierten Bewegungen zu machen, denn die sind so richtig übel. Fies ist, daß seit einer dieser Bewegungen irgendwas den ganzen Arm runter in Wellen ziepft. Das ist auch DER Schmerz, der mich nicht mehr schlafen ließ, vorhin.

Die Schulter selbst ist, solange ich die von ihr gesetzten Grenzen einhalte, tags das kleinere Problem. Allerdings sind die Grenzen eng gesteckt: nicht nach vorne oben bewegen, nicht seitlich hoch und weder zupfen noch graben o Ä.

Was gut geht ist gehen. Also waren wir in Flensburg, in der Birk und auch sonst viel unterwegs, aber Urlaub geht anders, und so hab ich mich tatsächlich am Montag krankschreiben lassen.

Ich wünsche mir sehr, daß die KG schnelle Hilfe bringt, aber ich kann nicht so recht dran glauben.

Warten wirs ab…..

Neulich, auffe Arbeit. Heute: das Wahl-Special

Aus gegebenem Anlaß muß ich hier mal einen Beitrag vom September 2013 zweit-zeigen, der beweist: auch in meiner Lebenswelt sind Verschwörungstheorien nicht ganz neu.

Schreiben und lesen lassen

Am Mittwoch genau so geschehen:

Haben Sie eigentlich Armbanduhren?
Nein, zur Zeit leider nicht.
Das ist ja komisch dies‘ Jahr- liegt das am Wahljahr?
——
Was ich sagte:
Äh- kaum …

Was ich hätte sagen sollen:

  • *raunt*: Ich kann Ihnen darauf eine Antwort geben. Aber dann muß ich Sie danach liquidieren
  • In Wahljahren gibt es doch NIE Armbanduhren zu kaufen – war Ihnen das noch nicht aufgefallen?
  • Klar! Im Wahljahr ticken die Uhren immer anders, und da hatte TIGER keine Lust, extra dafür neue Uhren konstruieren zu lassen
  •  *verschwörerisches flüstern* Haben Sie mal die Buchstaben gezählt- Wahljahr – Armbanduhr …. alles klar???

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Die Hälfte ist rum

…von meiner Sechstagewoche. Heute eine „kurze Schicht“, morgen und Samstag die längsten Tage. Ich schwanke zwischen „stell Dich nicht so an, selbst die langen Schichten haben ja nichtmal sieben Stunden“ und der üblen Erkenntnis, gefolgt von Traurigkeit und Selbstmitleid, daß diese Woche trotzdem einfach zu viel ist. Jeden Tag steigt die Zahl der schmerzenden Stellen, und die zuvor schmerzenden schmerzen doller. Heute morgen kamen wiedermal die Fingergelenke dazu.

Und das, obwohl ich ja wg. der Schulter eh schon ein wenig Schmerzmittel drin habe, 3x tgl 1/2 600er Ibu wurde mir verschrieben, gegen die Entzündung.

Es wird wohl drauf rauslaufen, daß ich mich im Urlaub (der nächsten DO beginnt) krankschreiben lasse, weil ich ums schonen nicht rumkomme und das die Ersatz-Urlaubspläne zunichte macht – nachdem unser Hochzeitstagsurlaub mit den TrauzeugInnen dem Virus zum Opfer fällt wollte ich sägen, holzteeren, renovieren. Alles Dinge, die „mit Schulter“ nicht gehen.

Ich bin genervt.

Büschen dehnen?

Weil ich grad eine ganz begeisterte Rückmeldung aus dem BookCrossing-Forum bekommen habe, wo ich das vorgestern auch erwähnt hatte, dachte ich: zeig ich Euch mal, was ich derzeit morgens vor dem aufstehen und abends vor dem Zubettgehn so tu (Bitte nicht von der Aufmachung abschrecken lassen – ich finde Titel und Startbild auch schrecklich…)

Morgens:

Abends:

Vor allem die morgendliche Sequenz ist zwar in Teilen (für mich) recht schmerzhaft, aber danach fühle ich mich besser als sonst nach dem aufstehen – und ich habe die Hoffnung, daß es auf Dauer weniger schmerzhaft und länger besser wird, weil die Verspannungen nachlassen und der Mensch beweglicher wird.

(Und für Die, die’s sich bis zum Ende ansehen: nein! Ich mache NICHT bei dieser „Teilen und gewinnen“-Aktion mit!!!!)