1. Advent

Was ich heute nicht getan habe: Mich um Weihnachtsdekoration gekümmert. Offensichtlich als Einzige. Der Stromverbrauch alleine in unserer Straße hat sich verdreifacht, schätze ich.

Die Frau von dem Blog, in dem ich heute dies las, wohnt woanders. Hier bei uns hat sich der Stromverbrauch im ganzen Landkreis schon vor zwei Wochen verfünffacht, schätze ich. 😦 Selbst die Straßenweihnachtsdeko ist schon seit fast zehn Tagen angebracht und weihnachtelt vor sich hin.

Weihnachtsratte 2013

Ich dagegen hab nicht mal die Weihnachtsratte rausgesucht. Dafür aber einen Papier-, einen Aufgaben- und gestern tatsächlich auch noch einen 24-Päckchen-Adventskalender bekommen, von einer BookCrossing-Freundin!!! Danke, Xirxe!!!!!!

Der Herr F. und ich beadventskalendern uns in diesem Jahr nicht. Beide hatten kaum Chance, schöne Päckcheninhalte aufzustöbern. Man kam ja kaum unterwegs…. aber ich habe einen gebastelt, ohne Päckchen. Kann natürlich jetzt nicht ausplaudern, was das für einer ist.

Trotzdem: nie ist mir sehr weihnachtlich, aber selten war mir so unweihnachtlich wie in diesem Jahr. Na, da werde ich nicht die einzige sein. Und Kopfweh hab ich auch schon den ganzen Tag.

Tageshighlight war das mixen einer Mix-CD als Nikolausi für den Frühling. Da der Frühling hier nicht mitliest, kann ich ungehemmt davon schreiben. Wir kennen uns seit über 30 Jahren, und noch nie gab es Nikolausis. Der wird sich wundern (und hoffentlich freuen) – ich hatte einfach Lust dazu, und er ist Musikfreak. Der Frühling heißt er, weil er uns in der Disse, damals in Würzburg, schon lang bevor ich ihn kennenlernte aufgefallen war. Wir lachten immer: wenn der tanzt sieht es aus, als springt der Frühling über die Wiesen…..

 

Amtsschimmel.

De ole Fru möchte, daß ich ihr Geld von ihrem Postsparbuch abhebe. Also geh ich, wie seit Jahren schon, zum Postbankschalter im Dorf1, versehen mit einem Zettel als Vollmacht.

Diesmal aber geht das erstmal nicht. Dürfen sie nicht mehr! Aber da die Dame de ole Fru und mich kennt, drückt sie nochmal ein Auge zu und gibt mir schonmal ein Vollmachtformular in die Hand. Ich gebe das Geld ab und erkläre de ole Fru den Sachverhalt. Sie rollt mit den Augen. Ich sage „na, Du hast ja erstmal Geld, überlegs Dir“

Das war im April.

Anfang Oktober bittet mich de ole Fru wieder, ihr Geld zu holen. Ich sage „Na, das geht aber doch nicht, ich brauche doch jetzt eine Vollmacht. Erinnerst Du Dich?“ De ole Fru rollt mit den Augen. Sie hat recht, aber da uns das nicht weiterbringt, frage ich sie, ob sie das Formular noch hat. Sie hat. Ob wir’s denn nun angehen sollen. Sollen wir. Wir füllen das Formular aus, sie unterschreibt, ich hole mir ihren Perso und meinen und gehe tags drauf zur Post in Dorf2 in meiner Nähe. Das Formular wird angenommen, die Persos werden gescannt – ich warte. De ole Fru auch.

Vier Wochen später.
Ich gehe zur Post in Dorf3, weil ich da grad bin, um nachzufragen, wo denn meine Vollmacht bleibt. Die Frau kann mir keine Auskunft geben, zeigt mir aber eine Telefonnummer.

Ich rufe an. Die Dame am Telefon fragt nach de ole Frus Geburtstdatum, dann nach dem meinen, schweigt einen Moment lang – um mir dann zu sagen, daß sie mir keine Auskunft geben darf, weil ich keine Vollmacht habe. Ich rolle mit den Augen.
Da mich das nicht weiterbringt, mache ich sie darauf aufmerksam, daß ich anrufe, weil ich nach wie vor keine Vollmacht habe. Sie sagt, da müsse aber dann de ole Fru anrufen. Ich erkläre, daß ich ja ebendeshalb eine Vollmacht bekommen soll, weil sie das nicht kann. Schlaganfall, Sprachprobleme, schwere Schwerhörigkeit. Die Dame ist nett. Sie sagt es durch die Blume: „also, wenn es jetzt so wäre, daß es ZWEI Kontoinhaber gäbe, dann könnten wir so eine Vollmacht nicht bearbeiten, wenn nur einer davon unterschrieben hätte. WENN“. Ich verstehe. Auf die Idee, daß de ole Mann auch Kontoinhaber sein könnte, war ich nicht gekommen, denn seit Jahren weiß ich, daß de ole Fru ganz genau unterscheidet zwischen IHREM Geld (auf dem Postsparbuch, von dem de ole Mann nicht einmal wissen darf, wo der Schlüssel zu der Kassette, in dem es liegt, ist) und dem GEMEINSAMEN Geld. Ich gucke ins Buch und sehe: ja, da steht auch de ole Mann drin. Ich rolle mit den Augen.

Auch ’ne T-shirt-Aufschrift von rumpfkluft.de

Da mich das nicht weiterbringt, gehe ich tags drauf zur Post in Dorf4, weil ich da grad bin, und bitte um ein neues Formular. Die Formulare sind grad aus, aber im Laufe des Gespräches werde ich darauf hingewiesen, daß ohne die physische Anwesenheit der Kontoinhaber keine Vollmacht ausgestellt werden kann. Ich weise darauf hin, daß ich 1. wenn die Sache mit der Olemannsunterschrift nicht schiefgelaufen wäre, vor vier Wochen eine Vollmacht bekommen hätte, basierend auf unseren Ausweisen und 2. ich genau DESHALB eine Vollmacht bekommen soll, weil sie nicht mehr physisch anwesend in der Post sein können.
Ich könne sie ja im Auto sitzen lassen, dann gehe sie schnell raus. Nein, gute Frau, ich krieg die auch nicht ins Auto und dorthin! Tja, sie macht sich nochmal schlau. Ich rolle mit den Augen. Aber erst, als ich draußen bin, wer weiß, vielleicht brauche ich den Goodwill dieser Frau nochmal….

Tags drauf ab zu de ole Lüüd, seinen Ausweis geholt, Formular ausgefüllt. Als ich de ole Fru die Lage erkläre, sagt sie „Das hab ich mir schon gedacht! P.s Name steht ja auch mit drauf!“ Verd***, warum hat sie nix gesagt!? Ich rolle mit den Augen, aber nur innerlich, denn das würde mich jetzt auch nicht weiterbringen.
Mit drei Ausweisen und Formular fahre ich dann zur allerersten, nämlich der Postfiliale, in der man die beiden und mich noch kennt. Die ist ja bei de ole Lüüd in der Nähe. Das bringt mich aber auch nicht weiter, denn diese Postfiliale ist inzwischen keine mehr.
Auf dem Heimweg mache ich den Schlenker zur „physischen Filiale“ in Dorf4, weil das halt auf dem Weg liegt. Ich habe Pech – dieselbe Frau. Sie hat sich kundig gemacht: wenn die beiden nicht kommen können, darf der Hausarzt auf dem Formular einen Vermerk machen, daß sie nicht kommen können, mit Stempel und Unterschrift, und er muß auch bestätigen, dabeigewesen zu sein, als sie unterschrieben.
Ich weigere mich, ein drittes Formular, unausgefüllt, mitzunehmen und rolle mit den Augen, diesmal IN der Filiale, aber weiter bringt mich das auch nicht.

Ein weiterer Tag vergeht, dann versuche ichs in Dorf2 nochmal. Dort wird kein Ton über das Fehlen der ole Lüüd verloren, in eben mal 20 Minuten(!) der fertig ausgefüllte Antrag mit Scans der drei Personalausweise vervollständigt und angenommen….. ich bin sehr gespannt, ob nun nach nur vier Wochen (Bearbeitungszeit) meine Vollmacht hier ankommen wird.

Und ja, meine Augen sitzen noch im Kopf, trotz allen rollens….. 😉

Da!!

links: noch gestern. Rechts: seit heute

Das Sofa ist übrigens NICHT blau, sondern genau so grau wie in den Schieber-Bildern. Wir müssen uns jetzt erstmal dran gewöhnen. Das Ding ist GROSS *g* – dabei sinds nur wenige Zentimeter, aber es ist eine Ecke tiefer, und der Longchair ist breiter, das machts klobiger, optisch. Aber auch bequemer, wenn wir, wie so oft, zum lesen nebeneinander auf der auch wieder schön stufenlos klappbaren Seitenlehne liegen 🙂 Außerdem ists höher – nicht nur die Sitzhöhe (was ja für alternde BesitzerInnen und die mitalternden FreundInnen noch sehr angenehm werden kann ;-), sondern auch die Rückenlehnen. Überhaupt – die Lehnen! Das schwierigste am Sofakauf war, ein Sofa mit HÖCHSTENS 85cm Lehnenhöhe zu finden. Höher durfte das nicht werden, sonst würde es mit der Nische Kacke aussehen, und man könnte das Möbel kaum noch benutzen. Aber nahezu alle Sofas heute haben MINDESTENS 87cm Höhe. Diese Lehnen sind der Kompromiß. Wir finden diese nach hinten klappenden Kopfteile superspießig, optisch, aber nach X Möbelläden waren wir so glücklich, überhaupt ein Sofa mit 85cm Höhe UND mit klappbarer Seitenlehne am lang genugen Longchair zu finden, daß wir zugeschlagen haben….

Fazit: bequem isses, im sitzen und im liegen. Optisch isses okay. Aber wir haben leider zweierlei erst heute festgestellt: der Stoff ist viel feiner als wir dachten – und so fällt nun jedes Schmützelchen gleich auf. Und: die Seitenlehne ist prima zum liegen – uns war aber nicht aufgefallen, daß man sie garnicht richtig HOCHklappen kann, als echte Armlehne zum sitzen. Da brauch ich dann jetzt Kissen drunter.

Und jetzt geh ich aufs Sofa!!! 😉 *wink*


P.S. nochmal zum „tollen, neuen, einfachen Editor“ *augenroll*: Ich wollte die Schiebe-Spielerei mit dem Vergleich einbauen. Der Preis ist hoch: die Diashow sieht scheußlich-möchtegernstylish aus, und ich hab eeeeewig gebraucht, um die Bilder und Bildunterschriften so da zu haben, wie es im normalen Editor einfach so *schnips* gemacht ist

Weia….

Wie immer, wenn sowas ansteht, bekomme ich kurz vorher Angst vor der eigenen Courage: heute kommt unser neues Sofa….. ob wir es wirklich leiden mögen? Ob’s paßt? Ob’s bequem ist? Ob die Kompromiß-Rückenlehnen schlimmer aussehen als erhofft? Ob…ob….ob….

Hmmmmm….

Lockdown No. 2 wird nerviger als der 1.. Für mich jedenfalls. Denn einerseits gabs bei Lockdown1 schönstes Sommerwetter, und andererseits war ich so alle, daß ich Gesellschaft eh nicht vermißt habe. Die gute Nachricht ist, daß das Wetter weiter häufig gut ist einerseits, daß ich schon wieder anfangen kann und darf, Dinge zu tun, andererseits. Also war ich im Garten und habe eine(!) Schubkarre voller Blätter aus dem Hof geholt, hier und da ein wenig herumgezupft und den Wassertank geleert. Außerdem einen(!) Eimer Blätter vom Kräuterrasen entfernt (die werden gegen die Mauer geweht und bilden da sonst dicke, erstickende Schichten) Habe den Herrn F. den Mäher anwerfen lassen, um einhändig noch einmal die Einfahrt zu mähen. Das ist nicht sehr viel, aber genug.
Außerdem tägliche Übungen der KG und alle zwei Tage mit dem Schulterbügel. Beides, sofern schmerzmäßig nicht grad Landunter ist. Aber das ist nicht mehr so oft der Fall 🙂
Dies füllt nicht grad einen Tag aus, und vor dem TV zu sitzen und/ oder zu lesen ist nicht, wozu ich bei Herbstsonne Lust habe. Also wieder „Gänge“. Staubsaugen, einhändig. Abwasch. Und doch wieder lesen/ TV, weil die Schulter „Pause!“ signalisiert. Und nächste Woche ist Doc-Gespräch zum eventuellen Wiedereingliederungsbeginn. Ich bin hin- und hergerissen, was ich denken und vertreten soll… Hmmmmm…..

Dies hier ist der Blick aus dem neuen Haus auf unser Grundstück, nachdem der Mais weg ist: rechts neben den großen Bäumen und dem Stückchen Koppelblick daneben sieht man winzig klein das Weidentor. Daß man es sieht heißt, daß man den schönsten Blick auf unser bisher uneinsehbares Stückchen Grundstück hat 😦 Denn die Kuhkoppel liegt HINTER diesem Stückchen Land.

Wir hoffen auf Hecken oder zumindest Terrassenzäune der Neunachbarn….. *seufz*

Dies ist der umgekehrte Blick. Naja, nicht genau, aber fast. Die langen, dünnen „Queräste“ sind eine Weide, die wir kultivieren werden, denn sie bietet zumindest im Sommer einen Teil-Blickschutz. Es hätte weit schlimmer kommen können. Und doch…. Hmmmmm…..

Morgen dann Wahlergebnisse bei den Amis. Mir gruselt, denn ich sehe noch nicht, daß es dort tatsächlich besser werden wird (und davon sind wir hier ja mehr betroffen, als ichs zu Beginn der Zeit des Trampeltieres wahrhaben wollte)… Hmmmmmm……

Gegen das jammern

Nein, es geht nicht so schnell und reibungslos voran mit der Schulter wie erhofft. Nach der 1. KG gabs einen sehr schmerzhaften Tag, dann wars wieder besser. Gestern abend hab ich gedacht: „nun muß es aber doch mal gehn, das mit dem selbstschneiden vom Fleisch!“ Heute merke ich schmerzhaft: tut’s nicht. Außerdem ist mir übel heute, Kopfweh hab ich dazu, und auf den neuen Teillockdown freue ich mich auch nicht wirklich. Vor allem wegen des Essengehnotstands und der Befürchtung, daß die 20% Aluhüte jetzt wieder laut werden.

Also wars mir jammerig.

Dann hab ich den Kopf eingeschaltet:

 Grund zum lächeln 😉

  • die Badheizung sieht wieder schick aus (die war nicht mehr sauber zu kriegen, weil der Lack so hin war), ebenso wie der Küchentürrahmen und der Treppenaufgang, weil die Malerfreundin hier und fleißig ist
  • heute kam der 2. Tiefbauer. Der taugte uns beiden besser als Firma No.1. Bei der gabs Augenrollen, als ich anregte, wenn der Schacht die Black Box sei, bei der sie nicht richtig sagen können, ob sie ab der weitermachen können und wie – dann wäre es doch evtl sinnvoll, damit zu beginnen statt mit dem riesigen Graben, der im worst case letztlich nicht angeschlossen werden kann. Der heutige schlug genau diese Vorgehensweise selbst vor. Das nur als leicht zu erklärendes Beispiel, warum wir froh sind, den noch zu Rate gezogen zu haben. Es gab noch mehr Gründe zu unguten Vorahnungen bei Firma No.1. Nun solls demnächst mit der Schachterkundung losgehn. Daumendrücken, bitte, daß die Sache mit dem Schlauch funktionieren kann
  • nach den dunklen, nassen anderthalb Tagen kam grad die Sonne wieder raus
  • Elsa tobt und rast und spielt und schmust und ist überhaupt eine große Freude
  • Mauski – nuja …. *g* (gestern wieder böses Gestänker. Davor war er tagelang das reinste Herzchen gewesen)

und auch die Schulter ist BESSER. Nicht täglich, aber meist langt zusätzlich zum Entzündungshemmer EINE Dosis Schmerzmittel, und auch das schlafen geht deutlich besser als früher. Mir gehts halt nicht schnell und doll genug, aber SIE-IST-BESSER!! Den Plan mit der Wiedereingliederung ab dem 15.11. seh ich allerdings langsam unrealistisch werden 😦

Fazit: mit Karl Valentin werde ich hier und jetzt und ab sofort:

Zähne hoch und Kopf zusammenbeißen!

Es gibt schlimmeres als das, worüber ich zu jammern habe, und Vieles ist sogar regelrecht gut!!!

Ganz neutral und überhaupt kann ich übrigens noch berichten, daß seit heute vor unserem Haus Glasfaserkabel liegen. Das mit dem Hausanschluß dauert noch, aber die dollste Baustelle wird dann ab morgen erstmal rum sein.

Corona aktuell

Heute im BookCrossing-Forum. L. schreibt:

Samstag wurde hier im Haus ein rauschender 90. Geburtstag gefeiert… über 20 Leute und weitere wechselnde Gäste in einem ungelüfteten Wohnzimmer. Heute hat meine direkte Nachbarin 70ten und vor meiner Wohnungstür steht nun seit geraumer Zeit ein singender Frauenchor… (…)kurz davor, die Polizei zu rufen, andererseits hab ich auch keine Lust irgendjemanden zu denunzieren. Wie würdet ihr damit umgehen?

Einige Zeit und einige Antworten später schreibt L.:

Die Polizei habe ich nicht geholt, aber ich bin in voller Schutzmontur raus und habe wenigstens die Türen und Fenster des Flures geöffnet, damit es einen Luftaustausch gab. (…)

Ich musste beim lesen laut lachen und antwortete dann:

WÄHREND des Chorauftritts, vermute ich!? *breitgrins*

Noch habe ich keine Antwort, aber DAS wäre doch eine passende Antwort für die alten Damen gewesen! 🙂

 

Von nun an gehts bergan ;-)

So!!!

Geschafft!!!!

Ich bin jetzt Mitte 50, und damit ist der Tiefpunkt statistisch gesehen, aber auch nach meiner eigenen Erfahrung überwunden:

am unentspanntesten sind die Leut‘ Anfang bis Mitte Fünfzig, das war mir schon als Teenie aufgefallen, und später wunderte ich mich, daß diese Altersgrenze sich nicht mit den alternden Menschen nach hinten verschob. Nein, es blieb so – auch als ich Mitte zwanzig oder Mitte dreißig war, oder damals, 2012, bei einem dieser Erlebnisse : die unentspanntesten Leute sind immer Anfang bis Mitte fünfzig

Die (mir bis vor ca einem Vierteljahr, als ich davon las, unbekannte) Statistik sagt dasselbe: es gibt eine U-Form des Lebensalters bei der Zufriedenheit. Ab Mitte zwanzig gehts damit bergab, um die fünfzig ists am schlimmsten, und dann gehts wieder aufwärts.

Got it!!!!! 🙂

Schwerst beeindruckt

…hat mich der Podcast „180°- Geschichten gegen den Haß“.

Weil er Preise bekommen hat, wurde er in den Nachrichten erwähnt, und weil ich derzeit ja viel laufe und dabei Zeit zum hören habe, habe ich mal reingehört – und konnte garnicht wieder aufhören, bis ich die sieben Folgen plus „Bonusfolge“ durchgehört hatte.

Einerseits die Geschichten selbst, die mit den O-Tönen der das erlebt Habenden extrem spannend sind – andererseits das Format: der Zusammenträger und Rechercheur Bastian Berbner und eine sehr skeptische Journalistenfreundin, Alexandra Rojkow, die ebenso nichtwissend, was da noch kommt, zuhört wie die da draußen vor dem Radio – aber im Gespräch mit dem Bastian Berbner ist. Das ist ne schöne Mischung, um das ganze noch interessanter zu machen. Man hat ja auch selbst Gedanken beim hören und Zweifel oder auch nicht. Beim den-beiden-zuhören wurde ich manchmal überhaupt erst auf meine eigenen Gedankengänge aufmerksam. Normalerweise bleibt ja im mithören von so einer Sendung dafür gar keine Zeit!

Hier könnt Ihr sie finden und hören *klick*

Ich empfehle dringend, erstens die Reihenfolge einzuhalten – denn manches baut aufeinander auf – und zweitens vorher nicht mehr als die dortigen wenigen Sätze zu den Folgen zu lesen!

Ich gestehe, ein wenig neidisch auf Euch zu sein, die Ihr diesen Podcast frisch und neu hören „dürft“! Schon lange hat mich keine Sendung/ kein Buch oÄ mehr so mitgenommen!

Es gibt übrigens auch ein Buch desselben Namens, ich habe es gekauft und gelesen. Einiges ist doppelt – und in allen Fällen finde ich (die ich ja eigentlich Leserin bin, selten hören mag) die Hörversion besser und spannender – aber zu lesen gibt es auch andere, ebenfalls interessante Geschichten und ergänzende Fakten. Insofern: ich verleihe das Buch gern.

Bin gespannt, ob Jd. Von Euch den podcast schon kennt und ob Ihr auch so beeindruckt wart. Oder auf die Höreindrücke, falls Jd. meiner Empfehlung folgt. Berichtet doch mal, bitte!!😃


PS: Jemand, der auch schon seit Jahren gegen den Haß unterwegs ist, ist Gerburgis, die mir eigentlich über ihren Bienenblog bekannt ist. Durch den kamen wir in langen Abständen ins mailen und dann auch auf andere Themen.

Neu ist diese Website: Kurze Interviews mit Geflüchteten vieler Jahrzehnte : *klick*  Ansehenswert und ebenfalls sehr beeindruckend. Und für Die, die grad nicht so viel Zeit haben, auch häppchenweise zu genießen 😉

Heute in Flensburg

D’accord!!

P.S. In diese Kneipe wollten wir schon lange mal. Wird offenbar Zeit…. (Ich würde ja eine Website verlinken, so sie denn eine hätten. Ich HASSE es, wenn die Leute NUR auf dem Fratzenbuch zu finden sind)