Zurück

Kurz war’s, aber fein war’s!
Sonntags los, dienstags zurück.
Dazwischen viel historisches, viel leckeres, viel geschlossenes (stinknormale Läden, die montags dicht haben, en masse. Dazu: Museen montags zu, Gastronomie zT montags UND dienstags geschlossen. Kein Personal, überall.)

Zu meinem Glück gabs aber auch viel Sonne, deshalb: viel draußen war ich, und keine Langeweile hatte ich.

(Über die Bilder fahren zeigt die Beschriftungen. Anklicken für große Bilder)

Na, wer erkennt die Stadt?
Mir gefällt sie.
Eigentlich gehörte zum Vorhaben ja auch, diese kurze Zeit mal wirklich RAUS zu sein: kein Telefon, kein Internet…. das hab ich nicht so ganz hingekriegt. Den Herrn F. hab ich zweimal kurz angerufen (er fehlte mir!), und am Montag abend und dienstags auch ins Internet geguckt. Aber immerhin nicht kommuniziert. Außer mit der Arbeit: ausgerechnet jetzt wurde die Chefin krank – und fragte montags abends an, ob ich evtl schon zurück sei und dienstags arbeiten könne. Aber ich kam ja erst abends zurück.
Da hab ich mir dann schon gewünscht, das einfach nicht gesehen zu haben….
Also: das will noch weiter geübt sein, das mit dem erholen und nicht erreichbar sein!
Es ist schon gut und richtig, daß ich kein mobiles Internet habe.

Weitere Katzenfundstücke

Ich versprach’s ja schon länger – hier nun weitere N.M.-Fundstücke:

Lokalpatriotisch im Nordertor 😉

Stolz bemützt (Norderstraße)

Katze mit Herz (Norderstraße)

Ihr wollt meine ganze bisherige Sammlung sehen?Klickt hier

Neuentdecktes von N.M.

Schön zu sehen war, daß bei der Renovierung eines der Phänomenta-Häuser vorsichtig um diese Katze herum gestrichen wurde! (Also, ICH hätte ihr ja ein Haus gemalt oder so, aber so ists auch gut ;-))

Vandalen auf St.Jürgen

Weniger schön ist, daß blöde Graffiti-Egomanen nichtmal vor einem so schönen Werk haltmachen. Nix gegen Graffiti. Aber viel gegen Vandalismus. Und SOLCHE Graffiti sind für meine Begriffe nichts anderes als das.

Der kleine Hamster ganz unten dagegen ist in Ehren gealtert. Links ein älteres Foto, rechts das von diesem Frühling. Schade, aber isso…. vielleicht dreht N.M. ja mal ein Restaurierungsründchen!? (WordPress weigert sich, die Fotos hier oben hin zu packen. Keine Ahnung….. egal…..)

Ja, und dann haben der Herr F. und ich uns im Sommer mal in eine Gegend „gewagt“, in der wir sonst nie sind: in der Neustadt, in Verlängerung der Norderstrasse, sind inzwischen viele – na, wie nennt man sowas – „junge Initiativen“ unterwegs, in ehemaligen Supermärkten uÄ nehmen sie zeitweilig Station und machen dort Politik und Kultur

Und da haben wir diesen Katzenbär ertappt, wie er N.M. beim Katzenmalen hilft. 🙂

junger Hamster…
… Jahre später, gealtert.

Alle von mir schon hier gezeigten N.M.: hier

Ab und an weht mal noch eins….

SEHR norddeutsch ist dieses Fähnlein – und sehr fjonkisch ist, daß ich schon wieder vergessen habe, wo ich’s sah – und es auch nicht notiert habe. Schade!
Dasselbe gilt leider für das zweite Fähnlein, Pferd samt Schleswig-Holstein-Fahne. Auch da: schon so lang in der Warteschleife, daß ich nicht mehr weiß, woher. Gute Vorsätze fürs nächste Jahr: NOTIEREN!!!!

Was gibts sonst?

Sehr viel Freude habe ich an den Adventskalendern! Alle zwei Tage ein Päckchen zu öffnen ist ebenso nett, wie zu gucken, wie meine kleinen Geschenke beim Herrn F. ankommen.
Der Märchenkalender nimmt auch hinter den Türchen Bezug auf Märchen, das finde ich schön.
Und der Kalender vom Äppelken hat sich zum eigenen Märchen entwickelt: sie hat eine andere Version, eine städtische, und wir hatten abgemacht, daß wir uns täglich die zu-offen-Bildchen gegenseitig über threema zeigen. Inzwischen bekomme ich vom Äppelken aber dazu auch noch die gesamte Hintergrundgeschichte dessen, was sich rund um das jeweilige Bildchen abspielt, geliefert, und da das Äppelken neben ihren vielen anderen Talenten auch noch viel Phantasie hat und gut erzählen zu kann, ist mir das eine besondere Freude! 🙂 Ich versuche, mich mit kleinen Geschichten zu „meinen“ Bildchen zu revanchieren, habe abe nicht so viel Phantasie, daß mir zu jedem Nettes einfällt.

Außerdem hatte ich der satay-spiess als Geburtstagskarte (sie hat zeitlich relativ passend Geburtstag) einen Adventskalender geschickt, bei dem ich selbst SEHR gespannt war, was sich wohl hinter den Türchen verbergen könnte. Das Bild zeigt nämlich vorne drauf 24 in 4 Reihen zu 6 „Stück“(oder so) aufgereihte, comicartig gezeichnete ziemlich gleiche als Engel verkleidete Mäuse (*räusper- also, eigentlich aufrecht stehende Elche, aber die Farbgebung ließ an die Sendung mit der Maus, die Satay-spiess ebenso wie ich sehr mag erinnern, und die Elchschaufeln könnten durchaus als Flügel für die Mäuse durchgehen). Und so war zu hoffen, daß die Törchen passen würden.
Und tatsächlich, es ist SEHR witzig und passend gezeichnet:  unterschiedliche Hüte, veränderte Mimik… es ist mit GANZ wenigen Strichen täglich richtig was geboten. Ein richtig cooles Teil, an dem der Herr F. und ich über Signal teilhaben dürfen 🙂

Und dann gucke ich natürlich wieder bei der Miesi und steigere mit für den guten Zweck! Geheimtipp: Ihr könnt jeden Tag noch einsteigen! 🙂

Regional

Im Restaurant im Nachbarort steht auf der Tafel das Tagesgericht:

Kotelett von der Bollingstedter Färse (…)

Ich frage nach, ob man mir vielleicht bitte sagen könne, wie denn diese Bollingstedter Färse gelebt hat.

Ratloses Gesicht

Ich ergänze, daß mir ziemlich egal ist, aus welchem Dorf die kommt – mir sei wichtig, daß sie ein gutes Leben habe leben können, draußen zB

Jetzt hat die Kellnerin verstanden (dachte ich), sie geht nachfragen. Kommt zurück und berichtet etwas verlegen, daß das tatsächlich Niemand wisse.

Ich: „Na, dann ists eh egal, dann kann ich auch das Jägerschnitzel nehmen, da weiß ich auch nicht, wo’s herkommt“  Darauf die Kellnerin freudig:. „Doch, das weiß ich, die Schweine kommen aus Ahneby!“

*seufz*


(Und wenn jetzt Jemand denkt, daß ja vielleicht in Ahneby ein Bauer ist, der Schweine in Freilandhaltung hält: nein. Ich habe das noch erfragt: sie wusste auch bei den Schweinen zwar das Herkunftsdorf, nicht aber die Haltungsbedingungen „Ähm – ja – wohl, wie alle Schweine so leben.“)

Mal was ganz was anderes gefällig?

Im Moment entdecken wir hier so viele neue Tiere und Pflanzen, daß ich Euch damit zuballere, weil ich sonst nicht hinterherkomme mit meinen Listen.

Aber letztlich waren wir mal wieder in Flensburg unterwegs – und haben ein paar neue N.M.-Katzen entdeckt:

Erstmal diese beiden, denn – naja, offenbar hat N.M zu viel türkise Farbe. Oder ihre Vorliebe dafür entdeckt.

Ich gebe zu: ich teile die Vorliebe nicht. Mir gefallen die katzenfarbenen Katzen deutlich besser. Aber so isses – alles ändert sich…. sogar N.Ms Katzen 😉

Demnächst mehr – denn ich hab ja sogar noch unkatzige N.Ms vom letzten Flensburg-Gang durch St. Jürgen in petto…. aber erstmal gehts hier mit Neuem aus dem Garten weiter 😉

Husum blüht grad

…und wir waren am Sonntag bei schönstem Sonnenschein dort 🙂 Der Herr F., der das zum allerersten Mal gesehen hat, obwohl er schon so lange hier wohnt, war beeindruckt. Die Bilder im Netz geben halt doch nicht wieder, wie groß die Fläche ist und wie lila!

N.M.

N.M. malt nach wie vor in Flensburg. Immer noch Katzen – aber auch anderes. Ich mag die Sachen sehr, leider entdecke ich manche auch erst so spät, daß sie schon nicht mehr so schön sind wie zu Beginn. Isso, ist halt vergänglich! Hier ist mal wieder was (mir) neues von ihr:

… aber ich möchte diesen Beitrag hier von nun an auch als „Sammlung“ nutzen, die ich selbst leicht wiederfinden kann, wenn ich mir mal wieder ihre Sachen anschauen möchte. Deshalb jetzt diese Diashow mit allem, was von ihr in meinem Blog über die Zeit zu sehen war, ist und sein wird:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Ich kann schon jetzt verraten: da kommt in nächster Zeit noch mehr 😉

Manchmal versteht man’s nicht

Seit 1989 wohne ich im hohen Norden.

Seit 1994 nur 25km von Schleswig entfernt.

Aber erst heute habe ich zum allerersten Mal das Dannewerk samt Waldemarsmauer, Thyras Burg, Museum und Kanonenschanzen angeschaut.

Am meisten beeindruckt hat mich die schöne Landschaft – und der Gedanke, daß dieses Stück Backsteinmauer, das da freigelegt wurde, dort seit dem 12. Jahrhundert so steht – über 800 Jahre!!!! Ist das zu fassen? Nein.

Danach waren wir noch in Schleswigs Innenstadt, um uns mal anzugucken, wie denn der Dom nach mehreren Jahren Sanierung wohl aussieht.

Und?

Furchtbar!

Bild aus Wikipedia, Gnu-Lizenz

Hier – so sah das vorher aus.

Jetzt hat man die Eckstreben mit dunkelbraunen Kupferplatten verkleidet!!

Ich konnte es nicht fassen – da war doch der Denkmalschutz beteiligt!?

Feuchtigkeit, die vor allem über den Turm und die Westseite in das Kirchenschiff eindringt, bedroht den Innenraum, die Orgel und die vielen Kunstgegenstände. Besonders der Brüggemann-Altar ist gefährdet. Es gilt das Mauerwerk umfassend zu sanieren. Einige Bereiche am Turm müssen komplett ersetzt werden.

Das Erscheinungsbild des Domes wird sich im Zuge dieser Maßnahmen deutlich verändern: Die Strebepfeiler des Turmes erhalten eine Verblendung durch Kupferplatten, die für eine neue Wirkung des Domes sorgen werden. Hier treffen sich Geschichte und Moderne!

das ist von der Webseite des Doms

Sie haben recht, was „deutliche Veränderungen“ angeht: jetzt sieht der altehrwürdige Dom nach Investorenarchitektur der 70er-Jahre aus 😦 Ob das „modern“ ist sei dahingestellt.

Die Mauersteine der sanierten Wände sind dazu auch noch völlig uneinheitlich. Jeder Turmabschnitt ist anders. Die neuen Mauerteile sind von „es flimmert vor den Augen“ (eine Reihe Ziegel schwarz, eine hellgelb) bis „Bodenfliesenoptik, frühe 80er-Jahre“ (künstliche Farbübergänge von gelb bis dunkelorange) ausgewählt. Der Herr F. meint, das sieht nur so furchtbar aus, weils ganz frisch ist. In hundert Jahren ist das bestimmt wieder okay, wie zuvor. Okaaaaayyyyy……

Auch die Turmkappe ist nicht mehr in grünem Kupfer, sondern dunkelbraun. Ob das noch wird? Früher ist ja Kupfer von allein grün gealtert, aber dieses dunkelbraun ist ja keine natürliche Kupferfarbe – keine Ahnung, ob das noch wieder freundlicher aussehen wird!?

(Ich hätte Euch das ja gern gegenübergestellt, aber im Netz scheint es noch keine „nachher“-Fotos zu geben, und ich hab auch keine gemacht)

Schöner war das Kaffeetrinken: da meine „Stammkaffeebar“ aus TIGER-Zeiten heute zu hatte, sind wir in die alte Apotheke gegangen – das älteste erhaltene Profangebäude Schleswigs. Es wurde 1517 auf Geheiß des Herzogs zu Schleswig-Holstein, Friedrich I. errichtet und beherbergte über Jahrhunderte hinweg die privilegierte Hofapotheke. Das Café ist nett, das Gebäude sehenswert, der Laden in der zweiten Hälfte der alten Apotheke schön.

Trotz des Dom-Schocks hatten wir also insgesamt einen interessanten und angenehmen Herbstsonnentag heute 🙂

 

Sonntagsspaziergänge

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Spaziergang zwei ohne Katze, aber mit dem besten aller Ehemänner nach Brodersby

Oh! Schlittschuhläuferin auf der Schlei!

Bis übermorgen solls noch dauerfrosten, morgen nochmal ordentlich schneien – und dann? Dann solls Plusgrade geben! Heureka!!

„Und? Was hast DU heute so gemacht?“ „Ich war am Selfie-Standort Missunde“

HÄ??? WO warst Du?

Am Selfie-Standort Missunde! Sag bloß, den kennst Du nicht??? Hier:

Okayyyyyy!? Ja, alles klar…. und was hast Du da gemacht?

Ja, was wohl, Dösbaddel:

Neee, aber im Ernst – nach Missunde fahren!
Die Fähre nehmen, rüber nach Schwansen.
Gleich hinter der Fähre, noch vor dem ersten Haus, den kleinen Pfad rechts ab nehmen – und einen wunderbaren Weg an der Schlei entlang, durch den Wald, vorbei an Pilzen, Birkenhainen, Waldameisenhaufen, an Steilküstenabbrüchen, riesigen Lärchen und Kiefern, Eichen und Buchen, auch vorbei an einer Bucht, in der massig Schwäne sitzen, und natürlich am Selfie-Standort Missunde – bis zur großen Breite bei Weseby laufen.

(Für die Aufmerksamen: ja, das Foto hatten wir schonmal. Macht nix. Ist soooo schön!!) Dort den Strand genießen, das hübsche Dorf anschauen und den wohl schönstgelegenen Schupf Deutschlands (ja, auch diesen Link hatten wir schonmal. Auch da: macht nüscht. Ist auch 2x soooo schön). Und dann kreuz und quer zurück durch den Wald, wieder vorbei an den kleinen Ferienhäusern direkt an der Schlei zur Fähre – das ist mein zur Zeit liebster Spaziergang überhaupt.

Zwei Stunden mindestens solltet Ihr schon einplanen, denn ich habs noch nicht geschafft, 2x denselben Weg durch den Wald zu finden …. und zu Coronazeiten gibt es selbst mitten in Schwansen op’t platte Land und mitten im Wald echte Hotspots, an denen den Regularien entsprechend Maskenpflicht herrschen dürfte ….

1,5m Abstand? Unmöglich!!! Und da kann JE-DER-ZEIT wer umme Ecke biegen!!! 😉

Aber sonst?

Herrlich!!!!!!!! 🙂

Finde die Fehler

„Gans wär ja was! Aber ich will doch dem Martin nicht seine Gans wegessen!“

„Kannst Du eh nicht, oder siehst Du irgendwo eine Adresse?“

„Oh. Stimmt! Wer weiß, wo DAS ist“ (der Herr F. bemüht die Rückwärtssuche des Internettelefonbuchs) „Hihi, das ist ne Landschlachterei! Aber die müssen wohl auch ne Kneipe dabeihaben… das Drive Inn…. die dürfen sie eh nicht öffnen….“

„Neee, die meinen Drive In!“


*SEUFZ* Ne Beratung in der Anzeigenannahme wäre wohl zu viel verlangt, was? Wobei die Getrenntschreiberei seit der Rechtschreibreform eh absurde Ausmaße angenommen hat. Ob sie in diesem Fall sogar korrekt ist, weiß ich nicht.