Teaser

Dies ist in doppeltem Sinne ein Teaser

  1. sieht man ja ;-), und
  2. ist es eines der Bilder, die Ihr sehen könnte, wenn Ihr in den Schupfen-Blog klickt. Wir haben nämlich mal wieder einen Dorfspaziergang gemacht, und in Ausacker gab es büschen was zu entdecken…..
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Surfin‘ Rügge

Auf dem Rügger Dorfteich surfen die Enten! 🙂 Erst dachten wir, das schwimmt frei, aber dann sahen wir: man surft nur an Drahtseilen einige Meter hin und her.

 

Hy(ü)ggelig

Oh, eine Bank! Laß uns mal setzen!!! 🙂

*räusper* – vielleicht doch besser nicht!?

Jetzt, wissend, mal genau hingucken: die ganze Bank versinkt langsam im großen Waldameisenhaufen!  🙂 Und wo? Am Konik-Weg an der Geltinger Birk

Haus am See

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Im größeren Haus dahinter wohnen die Besitzer, und nebenan sind Isländer auf der Koppel. Das Häuschen selbst hat nur um die 50qm, aber es ist richtig gemütlich eingerichtet und absolut ausreichend für 2 Leute. Mitten in der holsteinischen Schweiz liegt es, bei der Plöner Seenplatte, dichter an Eutin als an Plön – schön!! Die Gegend dort ist wirklich toll, viele uralte Eichen, all die Seen, Wald, Koppeln, die alten Häuser…. doch, da läßt sich gut Urlaub machen!
Okay, Eutin ist jetzt nicht gerad eine Metropole – zwei Tage langen da aber sowas von dicke zum angucken, sogar samt Schloß und Museum – aber hübsch ist das Städtchen schon, und wers gern ruhig hat und wandern mag, der ist da in der Gegend gut aufgehoben

Daß nichts bleibt, daß nichts bleibt wie es war.

Das Jahr 2017 hatte, Ihr wisst es, kaum schöne Tage für uns hier im Norden. Und so kam es, daß wir vieles nicht getan haben, das wir gern getan hätten. Lagerfeuer gab es zum Beispiel nur erbärmliche zweimal, in Schlei oder Ostsee gebadet haben wir garnicht, keine Dorfspaziergänge gemacht. Auch ein Besuch im Gulde-Garten war beim Nichtstattgefundenen, und nun DAS:

Vorbei

Ach, was’n Mist! Ich war ziemlich betrübt, als ich das las, fast sogar geschockt, und beim durchgucken der Rest-Website merkte ich irgendwann, daß ich innerlich sang – immer wieder einige Zeilen aus dem einen Lied vom Herrn Wader, das ich mag:

So vergeht Jahr um Jahr
und es ist mir längst klar
daß nichts bleibt
daß nichts bleibt, wie es war

Mal abwarten, wohin der angekündigte Umzug geht, und ob da auch wieder ein Garten entsteht, oder ob’s bloß ein Atelier wird.

Überhaupt sind schon mehrere unserer Lieblingsstätten nicht mehr, zB das schöne Café in Ulsnis und das wunderbare Restaurant, in dem wir unsere Hochzeit gefeiert haben….. auch Café Grünlund hat nur noch sehr eng eingeschränkte Öffnungszeiten und Kuchenangebote – alles sehr schade, da sich weit und breit kein adäquater Ersatz auftut. Es gibt wohl neue Cafés, Orte und Restaurants, aber nichts annähernd ähnlich schönes oder gutes.

Was sagt uns das?

Nicht aufschieben!
Carpe diem!

Schwer beeindruckt

Am Montag haben wir uns aufgerafft, nach der Arbeit gleich weiter zu ziehen.
Es gab einen Vortrag über Insekten im Garten, mit Fotos, und zwar von Lennart Bendixen, der hier gleich nahebei wohnt und sich offenbar auf der Überholspur in nur 4 oder 5 Jahren von Jemandem „für den Ökologie kein Thema war“ zu einem echten Experten gemausert hat. Ihn hat, so erzählte er, einfach interessiert, wie viele Tiere in einem Garten leben können – und er hat angefangen zu bestimmen und zu zählen.
Wie das so ist, wenn man erstmal…., hat sich sein Grundstück von etwa 3000 recht sonnigen Quadratmetern in dieser Zeit zum Naturgarten und Interesse wie Garten zum Schwerpunkt Insekten gemausert. Wiese, heimische Gehölze, Tümpel, viel auch aufrecht stehendes Totholz und ein sandiger, sonniger „Steilhang“ von 90cm sind die Zutaten, bisher bestimmt hat er um die 3000 Tiere, meine ich mich zu entsinnen.
Dreitausend Tiere!
Verschiedene!
Das größte ein Damhirsch, das kleinste (von ihm per gutem Fotoapparat bestimmbare) eine Milbe von 0,15 cm Länge, wenn ich mich recht entsinne.
Und er hat tolle Fotos gemacht, von einer parasitären Schlupfwespe zB, die gerade auf einem Raupenkopf ihr Ei ablegt. Oder von einer Grabwespe, die die von ihr gelähmte Spinne innerhalb einer sehr anstrengenden Stunde in das zuvor gegrabene Loch an einem Totholzstamm schleppt (wo die Spinne gelähmt und deshalb frischgehalten wartet, daß die Grabwespenlarven schlüpfen und von ihr essen können)
Zwei Tierarten, die er entdeckt hat, waren zuvor für S-H noch nicht als hier lebend bekannt. Ein Plattwurm und irgendwas anderes.

Also, ich habe ja was übrig für Leute, die sich so schnell und so sehr in eine Materie hineinknien. Mir ist das sowas von total fremd, es widerspricht sozusagen meinem ganzen Wesen *g* – aber ich finde es einfach großartig, daß es solche Leute gibt und stehe voller Bewunderung vor diesem Phänomen!

Nebenbei bemerkt ist der Herr F. jetzt bald NABU-Mitglied, und wir hoffen, hier in der Gegend mehr mit Gleichgesinnten tun zu können. (Ich bin ja bereits Zustifterin) Der Vortrag war nämlich vom NABU angeboten worden.

Schnüff!!!

Aus dem Allgäu. Woher sonst???? *g*

Ort des Geschehens: Kreuzung Zentraldorf.
Ampelkreuzung Zentraldorf.

Ich bin auf dem Weg nach Flensburg und möchte nach rechts abbiegen. Die Ampel dort ist so geschaltet, daß die vier Richtungen nacheinander grün bekommen. Ich fahre also auf die Kreuzung zu und sehe, daß vor mir bereits drei Autos warten. In Gegenrichtung steht etwa 4-5 Autolängen hinter der Kreuzung ein LKW geparkt, bei dem gerade Leute Ware ausladen. Im anfahren sehe ich aus Richtung Flensburg einen Linksabbieger in meine Richtung einbiegen und bleibe daher ein gutes Stück hinter dem vor mir Wartenden stehen, damit der Linksabbieger gut am LKW vorbei weiterfahren kann. Das tut er auch und bedankt sich per winken höflich. Das empfinde ich auch als angemessen *g*.
Ich schließe nicht auf, schließlich meine ich zwar, daß „wir“ bald dran sind mit der grünen Ampelphase, aber man weiß ja nie – und tatsächlich: vor uns sind noch einige andere Fahrer „dran“. Von denen ziemlich viele in meine Richtung abbiegen, und

jetzt kommt’s:

Jeder einzelne davon hat sich winkend bei mir bedankt!!!

Das mag jetzt manchem übertrieben scheinen, aber ich merkte beim 5. oder 6., daß mir die Tränen in die Augen stiegen. Vor Rührung.

Im Allgäu befolgt man Anweisungen. Wörtlich.

Wo steht schließlich was von „antackern verboten???“
(Ich hoffe, man kann erkennen, daß rings um das Schild Hunderte Tackernadeln im Holz versenkt sind!?)

Die Schlei knistert

Brodersby, heute.
Von oben kommend, war der erste Gedanke: oh, superniedriger Wasserstand, das hatten wir ja noch nie gesehen!

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Kaum waren wir etwas näher dran, sahen wir die Fehlinterpretation: was wir als „feuchter Sand“ gedeutet hatten, waren in Wirklichkeit Eis-Reste, winzige Eisschollen, die Teile des ufernahen Wassers bedecken!

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Und deshalb das Knistern, ein nie gehörtes Geräusch: wenn kleine Wellen kommen, all die Schöllchen aneinanderstoßen oder sich gar in einer richtigen Strömung bewegen, dann dringt das als zischendes Knistern an unsere Ohren. Am Strand zusammengespülte Eis-Berge:

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Weiter hinten offenes Wasser ohne Eis. Also gab es

  • knisterndes Eis
  • plätschernde Wellen
  • hupende Gänse
  • quakende Enten
  • sowie leise sich unterhaltende F.s

zu hören. Auf dem Rückweg hab ich dann den Herrn F. gebeten, ein weiteres Foto zu machen: am Strand war das Ried gemäht worden (oder das Strandgras, oder… keine Ahnung, wie das richtig heißt) Auf dem Foto sieht man das Ergebnis von vielleicht zweieinhalb Minuten „trash out“.

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Auf dem Hinweg hatte ich auch schon zwei Hände voll gesammelt – aber richtig volle Hände voll – und in den ganzjährig dortstehenden Mülltonnen deponiert. Würde jeder Spaziergänger bloß zweieinhalb Minuten investieren, sähe unsere Rest-Natur schon ganz anders aus…..

Und ja: dies ist ein Appell, denn Müll liegt nicht nur am Strand…

Die Läden meiner Kindheit

lc3a4den-alltagskulturMeine Erinnerungen stammen aus einer Kindheit in den 70er und 80er-Jahren. Ich nehm Euch mal mit auf einen kleinen Dorfspaziergang!

Raus aus dem Haus, links, ein Stück weit geradeaus, dann rechts, die Straße runter und nochmal links – ganz schön weit, wenn man vielleicht sieben oder acht Jahre alt ist und eine laaaaange Liste im Kopf behalten muß, um auch keinen Einkauf zu vergessen. Und so lief ich also, ununterbrochen vor mich hin singend (ob laut oder nur in meinem Kopf, das weiß ich nicht mehr):

Ich möchte drei normale Brötchen und ein kleines Eifler

, denn das Ziel war unser kleiner Bäcker. Endlich angekommen, stand ich in einem Laden, der in meiner Erinnerung sehr warm beleuchtet ist und ansonsten aus einer Theke, den Brotregalen dahinter und ein wenig Platz für Kundschaft davor bestand. Dort bekam ich, was ich, von meinem Auftrag ganz durchdrungen, bestellte und machte mich dann, erleichtert, alles behalten zu haben, auf den Heimweg.

Erschreckend, daß ich nicht mehr weiß, wie der Bäcker hieß….

Dann gab es, in der Straße, die man zum Bäcker runterlief, den kleinen Schreibwarenladen – unvergessen, weil es wichtige Dinge dort zu finden gab: die Sammelbildertütchen fürs Mainzelmännchenalbum zum Beispiel. Oder den HABENMUSS „Blimpy“ – tatsächlich habe ich ein Bild im Netz gefunden *klick*, aber natürlich auch ganz normalen Kram wie neue Heftumschläge. Sehr geliebt habe ich übrigens diese kleinen Büchlein, in denen man durch übermalen der Seiten mit einem Buntstift ein Bild hervorzaubern konnte, kennt Ihr das noch? All sowas gab es beim Trommeschläger – der mir übrigens auch in bleibender Erinnerung geblieben ist, weil er in späteren, wilden(!) Teenie-Jahren meinen ersten und dadurch auch einzigen Tramp-Versuch meinen Eltern verpetzt hat – nachdem er mich zuerst immerhin mitgenommen hatte *g*. Damals war ich ziemlich empört; heute, als gestandene ältere Dame, die auch schonmal einen Jugendlichen verpetzt hat, der sich von einem Älteren bei mir anne Tanke Schnaps hatte kaufen lassen, sehe ich das ein wenig anders.

Und drittens möchte ich Euch noch eine Straße weiter mitnehmen – vom Bäcker ein Stückchen, dann links hoch, im Grunde wieder zurück Richtung zuhause – da gab es eine Drogerie! Pickepacke vollgestellt war der kleine Laden mit unglaublich viel Krams, der mich null interessierte – aber etwas sehr wichtiges gab es: hier konnte man nach dem Urlaub die Filme abgeben, um irgendwann Fotos zu bekommen. Sooooo schnell und einfach ging das allerdings nicht! Erster Schritt: Abgeben. Dann hat man etwa eine Woche gewartet, und dann wurde es spannend: Man ging zur Drogerie und bekam eine Tüte mit Negativstreifen. Orange-bis braungetönte Dinger. Mit der ging man dann ums Eck in die hinterste Ecke des Ladens. Dort stand so eine Maschine, auf die man die Streifen, von unten beleuchtet, legte. Vorsichtig, denn Fettfingerabdrücke hätte man später auf dem Foto gesehen… Man schaute dann durch eine Art Vergrößerungslinse – und sah sich die nun ein wenig größeren, aber immer noch winzigen und negativ-orangebraun gefärbten Bildchen an. Jetzt ging die Diskussion los: war Bild 13 nicht etwas verwackelt? Und konnte man erkennen, ob bei 21 der Kopf vom Vater oben abgeschnitten war? War das überhaupt der Vater? Oder doch eher der Zimmernachbar von der Pension, in der man abgestiegen war? Und das da auf Bild 7b, war das Eutin? Oder doch Celle? Und wenn, lohnte es, genau dieses Bild zu bestellen, oder war Bild 8, das auf dem winzigen orangen Negativ eigentlich ziemlich gleich aussah, vielleicht besser?

Die Nummern der Negative, die wir ausgesucht hatten, notierten wir in der kleinen Tabelle auf der Tüte, suchten noch aus, ob es einen weißen Rand drum herum geben sollte, und dann hieß es wieder warten. Nach einer weiteren Woche dann die Auflösung der spannenden Foto-Jagd: hatten wir die richtigen Fotos rausgesucht? Mensch, die 13 war DOCH verwackelt, Mist aber auch! Aber die anderen Bilder konnten nun zuhause ins Fotoalbum eingeklebt werden, mit den Fotoecken, die wir noch in der Drogerie gekauft hatten (und die sich, inzwischen wissen wir’s, nach gerade mal 35 Jahren schon fast alle abgelöst haben. Empörend!) Dann wurde noch über den Bildunterschriften gebrütet, und endlich – endlich konnte man stolz der Verwandt- und Bekanntschaft die Fotos vom letzten Urlaub präsentieren!

Bäcker und Drogeriemarkt sind übrigens inzwischen verschwunden. Aber den Schreibwarenladen – den gibt es noch!

Im Teestübchen Trithenius kann man wunderschöne Einkaufsläden-Geschichten lesen, klickt mal rüber. Mich hat’s zum mitmachen angestiftet. Und ich habe, beim lesen der Erinnerungen Anderer, den Geruch der Heißmangel ebenso gerochen wie ich das fürchterliche Gefühl wiedergefühlt habe, wenn die Zähne aus Versehen an die Leckmuschelschale stoßen….uaaaaah! Die Gänsehaut war wieder spürbar, und der Mund verzog sich unvermittelt, um das Gefühl an den Zähnen wegzusaugen…. dies nur, weil ich das Wort „Leckmuschel“ las! Lohnt sich also, dort mal in den unterschiedlichsten Läden zu stöbern

 

 

Mühlentag

Gestern haben wir einen vergnüglichen und interessanten Mühlentag-Nachmittag mit F. aus dem Jemen und Ab. bei der Mühle Renata verbracht.

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Die Mühle zu besichtigen war schon fein, wir waren alle vier recht beeindruckt von den riesigen Holzkonstruktionen, dem zuschaltbaren Motor aus den 30ern (der zu Showzwecken trotz reichlicher Windstärken lief) und den großen Mühlsteinen. Für die beiden Araber aber war der Hit der Leierkastenmann im Hof – F.wäre am liebsten in den Kasten hineingekrochen, war mein Eindruck, und hat sich sehr in die Drucklufttechnik vertieft (es war ein echter Leierkasten!)

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Lochkarte einlegen – Bei „Donna Klara“ haben ein alter Mann und ich laut mitgesungen…

Der Leierkastenmann hat gern erklärt und war auch sonst recht kommunikativ, und so wurden Filme und Fotos gemacht ohne Ende. Im Schuppen gab’s Kaffee und Kuchen, und zu dem haben wir zum Wetter passende Themen gehabt: Eisbaden zum Beispiel. Und skifahren *gg*

Danach sind wir dann zum aufwärmen noch ein Stück gelaufen, bis zum Reiterhof in der Nähe – und der kam dann so richtig gut an! F. hat fast die ganze Stunde, die wir dort verbracht haben, mit dem Herrn F. bei den ersten drei Pferdeboxen verbracht. Ist ja auch was schönes, so eine weiche Pferdenase … währenddessen haben Ab. und ich den ganzen Stall besichtigt und auf dem Platz den Leuten beim reiten zugeschaut. Und ganz zum Schluß hat ein Pferd noch eine besondere Überraschung parat gehabt- eine Selbsttränke hatten alle beide offenbar noch nie gesehen „Deutschland gut!“, war der Kommentar, nachdem erstmal die erstaunte Frage „was ist das“ und dann ein fassungsloses „Warum???“ zu hören war *gg*

Auf dem Weg habe ich dann noch vieles von Ab. erfahren, z.B. warum er überhaupt nach Deutschland gekommen ist (Zusammenfassend könnte man sagen: „Sch***-Krieg und, dadurch, null Perspektive“), und der Herr F. hat Heftiges von F. erzählt bekommen. F. kann nicht zurück, er würde, wenn stimmt, was er sagt (wovon ich ausgehe) nicht lange überleben.

Ich habe F. gestern zum ersten Mal über längere Zeit präsent (geistig) und dazu auch noch gutgelaunt erlebt. So oft hatten wir noch nicht miteinander zu tun, aber immer war er nach kurzer Zeit in sich zusammengesunken und wie abwesend gewesen. Heute gab es das nur ein-, zweimal ganz kurz, dann war er wieder „anwesend“. Ein schönes Erlebnis. Es war sehr deutlich, daß die beiden den Nachmittag genossen haben, und sie haben das auch beim Abschied sehr deutlich zum Ausdruck gebracht. Und wir haben auch wieder viel ausgiebiger geschaut und mehr mitgekriegt als wenn wir allein losgewesen wären.

Vormittags waren wir übrigens trotz kalter 12° mit Sturmböen bei erstaunlich friedlichen Biens. Musste sein, denn einerseits kann jetzt jederzeit die Schwarmzeit losgehn, andererseits müssen wir auch zusehn, daß sie genug Platz haben. Wir hatten ja vor einer Woche versuchsweise das Absperrgitter entnommen, hoffend, daß sie dann den Honigraum besser annehmen würden. Die Sternchen habens auch getan (UND ihre zwei neuen Waben fast vollständig ausgebaut), sie bauen, und was bebaut ist, das ist auch mit Nektar gefüllt. Beim Mondvolk will man weiterhin leiber im Brutraum Honig haben – oben waren sie aber immerhin bei einer Wabe auch mit bauketten aufgehängt…. wir haben die Absperrgitter wieder eingelegt und durchgeschaut: riesige Brutnester mit größtenteils verdeckelter Brut, und auch genug Futtervorräte. Alles gut. Keine Weiselzellen, aber Spielnäpfchen. Wenn all die Brut ausgeschlüpft ist, wirds wohl lisgehn mit dem schwärmenwollen, schätze ich… Schade natürlich, daß JETZT alles blüht, aber DANN die vielen Bienen schlüpfen – bis das soweit ist, ist die Haupttracht rum…. nuja, kannste machen nix

 

 

Ein Bett am Waldesrand

… fanden wir gestern in Ekenis:

Genial, oder?

Wer die Matratze genauer betrachten möchte, das Ekenisser Hügelgrab oder eine lange Marienkäferreihe bewundern, den bitte ich ins Schupfenblock: bitte hier lang 🙂

P.S. Mir fällt grad auf, daß man das auf dem Foto nicht sieht – dieser Garten liegt tatsächlich direkt am Waldesrand, Ihr müsste t Euch nur umdrehen, dann würdet Ihr’s sehen können 😉