Die einfachste Apfel-Tarte

Ich hab diese Apfeltarte ausprobiert und finde sie schön einfach zu machen und sehr lecker- am 2. Tag sogar noch besser als lauwarm am ersten (ich hätte vermutet, es wäre umgekehrt…)
Danke für das feine Rezept!
Außerdem ist dies ein Test für die neue Art, zu „re-bloggen“- ich bin gespannt, wie das nun gleich bei mir im blog aussieht.

Leibgericht

Vor einiger Zeit habe ich auf der Suche nach Kichererbsengerichten dies hier gefunden- seither ist es mein Leibgericht und schon mindestens 10x auf den Tisch gekommen. Es schmeckt wirklich grandios, und schnell geht’s dazu- so soll ein Essen sein!

Blitzschnelles Kichererbsen-Bananen-Curry … nach der Arbeit dieses Curry zubereitet, das praktischerweise so schnell gekocht ist, dass Ungelduld erst gar nicht aufkommen kann. Die Idee dafür habe ich mir hier auf Gourmandises végétariennes geholt, bei mir ist es dann aber doch etwas anders geworden. Geschmacklich ist es auf jeden Fall eher ungewöhnlich und wohl nicht unbedingt jedermanns Sache, aber ich persönlich finde es toll… Read More

via Homemade deliciousness

Tiramisu

Gleich noch was zum Thema „So soll es sein – Dinge, die sich nicht mehr verbessern lassen“

Ich habe nämlich schon seit mehr als 10 Jahren das Rezept für das beste Tiramisu, das ich je gegessen habe (und es ist bei weitem nicht das einzige – falls das jetzt Jemand glaubt *g*)

Hier isses:

1 Tasse starken Espresso abkühlen lassen (und da bitte nicht diesen Pulver-„Espresso“ nehmen, und auch nicht  Tassimo oÄ, sondern RICHTIGEN Espresso aus dem Kännchen auf dem Herd oder einer vernünftigen Maschine- schließlich soll’s ja GUT schmecken, gell?)
Die Hälfte von ca 200g Löffelbisquit in einer Form auslegen, mit der Hälfte des Espresso beträufeln.
4 Eigelb,
100g Puderzucker
2 cl Amaretto (das sind 2 Schnapsgläschen voll. Sag ich nurmal so, weil, in den Anfängen hatten wir mal 2 SAFTgläser voll genommen – dsssschmeckte durchaussss auchganzguttt…. aber….nuja….)
und 500g Mascarpone mischen,
2 Eiweiß (ääähm, die Eier sollten aber bitteschön, damit’s dann auch wirklich schmeckt, mindestens aus Freilandhaltung sein. Ja, das macht was aus!! *g*) steifschlagen und unterheben. Die Hälfte auf die Löffelbisquits geben, dann nochmal eine Schicht Bisquits – beträufeln – 2. Hälfte der Creme drauf. MINDESTENS 2 Stunden kühlstellen, dann
Kakao (also, nicht Nesquik. Kakao.) nach Geschmack drüberstäuben.

Guten Appetit!!

Ursprünglich hab ich dieses Rezept von meinem Freund Peter. Der wiederum hat’s aus einer uralten Stern-Ausgabe. Vielen Dank dafür!!!

Und jetzt verrate ich auch noch, wieso ich grad heute darauf komme: der Herr F. hat nämlich morgen Geburtstag, und da hat er sich das gewünscht! Lieber, falls Du das rechtzeitig liest, kannst Du Dich schonmal freuen, ich hab 2 miniwinzigkleine Portionen extra gemacht, für heute abend, zum kosten….

Essen fassen!!

Wir Beiden haben vor einigen Monaten beschlossen, daß wir nur noch Bio-Fleisch und -Wurst kaufen wollen. Grund: Das Unbehagen über die Tierhaltung sowie den Anbau des Futters in der konventionellen Tierproduktion. Ich bin wahrlich keine Expertin, was die ganzen Zusammenhänge angeht, und sicherlich bin ich in Vielem, was ich dazu so zu sagen habe, schnell widerlegbar. Aber mein Gefühl ist, daß es einfach nicht richtig sein kann, wenn

  • Tiere in viel zu engen Ställen gehalten werden,
  • sie kein Tageslicht zu sehen bekommen,
  • mit immer mehr Medikamenten verhindert wird, daß sie ob dieser Bedingungen krank werden
  • ihr Futter so angebaut wird, daß ihre wilden „Kollegen“ auf den Feldern kein Auskommen mehr haben

usw.. Deshalb dieser Entschluß. Gemüse und Obst kaufen wir schon länger hauptsächlich „Bio“, aus geschmacklichen Gründen und aus Naturschutzgründen.

Nun sind wir ja doch PragmatikerInnen durch und durch, und wenn des Herrn Mama uns leckeres „G’reichert’s“ schickt, dann schmeißen wir das nicht weg. Und wir gehen auch nicht nur in die 2 Restaurants im Umkreis, die Biofleisch auf der Karte haben. Aber daheim gibts (selbstgekauft) nun nur noch Fleisch und Wurst vom Biohof.

Lange Jahre hab ich gedacht: „Irgendwann will ich mal Vegetarierin werden“, aber irgendwie ist es nie so weit gekommen, und der Gedanke lag mir mit den Jahren eher ferner als näher, denn: mir schmeckt erstens Tierisches einfach gut, und zweitens lässt sich’s mit oft einfacher kochen als ohne. Und so bin ich jetzt mit dieser Halb-Lösung ganz zufrieden.
Was mir noch ziemlich stinkt, sind meine Mittagspausen: im kleinen Städtchen ist es einfach nicht möglich, eine schnelle, günstige Mittags-Kost zu finden, die mich ohne ein schlechtes Gefühl zubeißen lässt: ich habe die Wahl zwischen belegten Brötchen mit Fleischsalat (garantiert billigst und aus Quäl-Fleisch, aber schmeckt), belegten Brötchen mit Ei (garantiert billigst und aus dem Hühner-KZ, aber schmeckt) und belegten Brötchen mit Käse. Käse heißt: lappiger junger Gouda frisch aus der Plastikfolie. Kann mit etwas besserem Gewissen verzehrt werden, weil es Milchkühen ja noch verhältnismäßig gut geht, schmeckt aber nicht 😦
Das wars dann auch schon mit der Auswahl, denn im kleinen Städtchen gibt’s zwar eine Suppen-Bar (was für mich Suppen-Liebhaberin ja eigentlich super ist) – ich vermute aber, daß die Suppen aus der großen 5l-Dose vom citti oder so ähnlich kommen – jedenfalls schmecken sie leider so, ich habs mehrfach ausprobiert – das kann ich nicht essen!!

Na, aber nun bin ich wiedermal ins schwatzen geraten, denn was ich berichten wollte, ist, daß ich auf eine interessante Seite gestoßen bin, die sich Bio-Themen widmet, und die mir mit diesem Artikel netterweise erklärt, daß das, was wir da machen, so ganz doof ja auch noch aus anderen Gründen als unserer Faulheit nicht ist. Und ein ganz klein bißchen missionieren wollte ich natürlich auch…. vielleicht gibt’s ja noch Jemanden „da draußen“, der/die ein bißchen seine/ ihre Kauferei zu überdenken bereit ist:

10 gute Gründe für die Verwendung von Bio-Produkten könnt Ihr  hier nachlesen