Honig

20.7.
Dieses Jahr war das nichts dolles mit dem Honig – erst der melozitosehaltige Honig im Frühjahr – vieles davon ist ja nicht durchgeflossen und musste deshalb wiederverfüttet werden – wie gut man den verbliebenen Honig letztlich wird aus dem Glas kriegen können steht noch in den Sternen. Auch andere ImkerInnen hatten das Problem, schleudern war nicht oder nur eingeschränkt möglich.

Melozitose ist ein Dreifachzucker, der sehr hart auskristallisiert. Manche Blattläuse scheiden den aus, meist im Herbst ernten ihn die Bienen. Diesmal aber trugen Biens den gleich im Frühling ein – das lag wohl daran, daß sie weder von Löwenzahn noch Raps noch Obstblüte viel hatten. Zu kalt und schlecht war das Wetter (der heiße Frühling war VOR der Blühphase). Dann haben sie, als sie endlich rauskonnten, genommen, was sie nur kriegen konnten – und das war halt Blattlaus-Honigtau, ausgerechnet von DEN Blattläusen, die Melozitose ausscheiden

Danach mussten wir zwischenfüttern, zu wenig gabs für Biens zwischen Raps und Linde

Und dann – in dem Moment als die Linden aufblühten – kamen wieder Kälte und Sturm und Regen – Biens hatten keine Chance. Als es schließlich wieder schön wurde, summte es zwar heftig in den Linden, aber rum kam nicht viel – die Bienen mussten sehen, daß sie über die Runden kommen, und da sie ja zuvor knappgehalten waren, haben sie erstmal im Brutraum* die Notreserven aufgefüllt – und dann wars das schon fast.
Heute haben wir geerntet – von drei Völkern zusammen wurde bloß ein Honigraum* voll, und selbst da: die Waben waren meist nicht ganz ausgebaut, geschweige denn vollgetragen. Aber der Honig, der da ist, schmeckt sehr gut. Einigen befreundeten ImkerInnen gehts das ganz genauso, aber gestern sprachen wir mit Anja – da gabs aus vier Völkern 60 Kilo Honig …. seltsam!!


Leider mussten wir feststellen, daß die Kringelchen ihre Königin verloren und offenbar keine Chance hatten sich aus einem Stift selbst eine zu „basteln“. Wir haben ihnen eine Wabe mit Stiften* vom Sonnenvolk reingehängt und hoffen, daß sie sich nun eine Königin nachziehen – und das geht so:

Wenn eine Königin „schnell genug“ stirbt, merkt das Volk das sofort. Biens gehen dann auf Suche nach Stiften, die nicht älter als drei Tage alt sind. Davon suchen sie sich ein oder zwei aus und geben ihnen eine Sonderbehandlung: dieses Bienenbaby bekommt Extrafutter (das berühmte Gelée Royale), wird wärmer gehalten als die anderen und sehr umsorgt, seine Brutzelle wird zur Weiselzelle lang ausgezogen – und wenn alles gut geht, haben Biens dann bald eine neue Königin. Das nennt man „still umweiseln“

In unserem Fall scheint es, als die Königin starb, schon keine jungen Stifte mehr gegeben zu haben. Tragisch fürs Volk, das dann zum Tode verurteilt ist – außer es hat Imker, die helfen.

Hoffentlich klappt’s!

EDIT 25.7. Hmmmm – der Herr hat sich die Wabe angeschaut: gut genährte, propere Maden – aber keine einzige als Königin herangezogen. Und nach wie vor sonst, soweit er sehen konnte (2 Waben daneben) keine Brut.

Unsere einzige Idee: die Kringelchen hatten evtl VOR unserer Aktion bereits freiwillig still umgeweiselt, und die neue Königin ist noch nicht soweit, daß sie stiftet. Wenn das der Fall ist, müsste sie aber dann doch nächste Woche spätestens mal soweit sein und neue Brut anlegen! Sonst haben wir auch keien Idee mehr….

* bezeichnet Fachausdrücke, die bereits in anderen Beiträgen erklärt wurden, Ihr findet sie unter dem Tag „Imkerlatein“

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Die Linde blüht!!!

Endlich ist die Lindenblüte auch hier bei uns angekommen! Sehnlichst erwartet, weil wir letzte Woche unsere Bienen noch zwischenfüttern mussten – so gut wie kein Futter war in den Beuten. Und so bin ich eben fernglasbewehrt zu Nachbars drei Häuser weiter gestapft, um zu gucken, ob nicht vielleicht endlich – ganz oben – auf der Sonnenseite – vielleicht….., denn es war doch ganz schön viel los bei Biens. Aber gestern war noch nix!

Und dann hab ich das Fernglas gar nicht gebraucht: auch unten und im Schatten waren schon Blüten geöffnet, und Bienen überall 🙂

Also nix wie zurück, den Schutz und Handschuhe und die fürs füttern aus dem Honigraum entfernten leeren Rähmchen geholt. Auf die Deckel, raus die Futterschalen (waren eh leergeputzt – da sieht man, daß sie’s noch nötig gehabt hatten) und rein die Rähmchen. Alles bei großem Tummelum im Honiraum *freu*

Jetzt bin ich gespannt. Eigentlich dürfte ordentlich was abfallen: feucht ist es im Boden immer noch, sonnig ists auch, und allzuviel Wind, der den Nektar gleich wieder wegverdunsten ließe, ist auch nicht.

Abwarten….

Honig

Schon vor unserer Hannover- Tour haben wir von den Kringelchen und vom Mondvolk Honig geerntet.

Beim Mondvolk war auch, wie sich das gehört, am nächsten Morgen der Honig durchgelaufen, und wir konnten das Wachs den Bienen zum ausschluppen geben.

Ganz anders beim Kringelchen-Honig: der wollte nicht durchlaufen. Gaaaanz langsam und zäh floss immer ein wenig, und als wir aus Hannover zurückkamen, war immer noch viel Rest im Wachs. Seltsam, denn das Refraktometer zeigt 18%, das ist wirklich viel Feuchte! Der Honig war denn auch im Eimer schon schnittfest….

Nuja, lange Rede, kurzer Sinn: in diesem Moment sitzt der Herr F. im grünen Zimmer und spachtelt Honig in Gläser … und der vom Mondvolk ist nach wie vor flüssig!

Eben telefonierte ich mit der No-Genfood- Freundin, bei ihren Bienen war derHonig sogar zT schon in den Waben fest, nicht schleuderbar. Und ihren Bekannten war es genauso ergangen.

Immer mal was neues…… 😉


Melezitosehonig ist es! Von diesem Dreifachzuckerhonig, aus gutem Grund auch „Zementhonig“ genannt, der von manchen Blattläusen als Honigtau geerntet wird, hatte ich natürlich gehört – aber immer nur gegen Herbst, als Problem im Winterfutter. Es war mir nicht klar, daß der auch im Frühjahr auftreten kann. Es wird wohl, so beschreibt es der neuste Bienenbrief daran liegen, daß es durch die fiese Kälteperiode leere Honigräume gab, die die Bienen dann, als es endlich warm wurde, aber nicht mehr viel von Raps, Obst etc zu sehen war, durch Eintrag von Honigtau zu füllen suchten – erfolgreich- ABER eben …. Melezitose. Es bleibt abzuwarten, wie groß der Dreifachzuckeranteil ist, will heißen, ob uns nun der Honig in den Gläsern noch vollends zementiert, oder ob genug anderes drin ist.

… und jetzt sind auch noch BEIDE Fotoapparate gleichzeitig kaputt …. mit update ;-)

…aber immerhin: wir haben kurz vor dem Gewitter in nahezu 100% Luftfeuchte und dunklen Wolken noch 8 volle Honigrähmchen bei den Kringelchen und 8 mittelvolle beim Mondvolk geerntet. Keine gute Voraussetzung, aber am DO fahren wir los, und wir MUSSTEN einfach heute, um das noch soweit fertig zu kriegen…. der Honig schmeckt super, würzig-fein!

Man könnte glatt maulig werden:

Erst die Sache mit dem Fuß. Immer noch nicht ausgestanden, immerhin hat er den gestrigen ersten Test mit „in normalem Schuh laufen“ bestanden. Muß er auch, denn durch das ununterbrochene Gelatsche in Billig-Latschen, den einzigen Schuhen, in denen es überhaupt funtkionierte zu laufen, hab ich jetzt unterm anderen Fuß das erste Hühnerauge meines Lebens 😦 Zumindest vermute ich, daß eine fest-dicke und schmerzende Stelle unterm Fußballen ein Hühnerauge ist. MOrgen geh ich mal in die Apotheke.

Dann der Start in den Urlaub mit kranksein. Auch das auf dem Wege des besserwerdens, aber auch das: durch ists noch nicht.

Und dann DIESES Wetter: Regen, dunkle Wolken, Wind – gestern wurde es dann nachmittags noch prima, so war der Ausflug mit Freunden zum Gut Ludwigsburg und dem Flohmarkt in dessen Nähe denn auch wirklich schön, und danach haben wir noch draußen im Garten sitzen können. Da es vormittags aber eiskalt und naß war, hatten wir keine Zeit, um an die Bienen zu gehen. Und heute geht auch nix, und für morgen wird die Wettervorhersage stündlich schlechter *seufz*

Auch da ein „immerhin“: „Immerhin“ haben wir gestern in einer Regenpause noch die TBH geöffnet. Eigentlich nur, um neues Futter zu bringen, was dringend nötig war – aber hurra!: sie bauen jetzt Waben 🙂

Heute werden wir, wenn wie vorhergesagt zumindest die 16° mit Wind und dunklen Wolken ab 13 Uhr trocken werden (das beste, was wettermäßig heute ansteht), kurz den Kringelchen die Bienenflucht einlegen – genug Zeit zur Honigpflege hatten sie, und bevor wir am DO ins Wochenende nach Hannover starten, müssen wir den Honig ernten, den sie eingetragen haben. (Bei den anderen ist nichts bis wenig – Folge von Sch***-Wetter und Schwarm….)

Auch hier im Blog ist irgendwie eher nix los, um die 50 Aufrufe bloß an jedem Tag, nur wenig Kommentare … offenbar ist anderswo der Sommer angekommen, so daß man anderes im Sinn hat als Käferchen im Internet zu gucken und sich das Gejammer einer Fjonka anzuhören. Kann ich gut verstehen, ist aber auch eher doof, wenn frau drin festsitzt und genervt ist.

Jedenfalls ist das derzeit alles nicht so richtig fein – man könnte glatt maulig werden – wenn nicht die „immerhins“ da wären, die darauf hoffen lassen, daß die nähere Zukunft besser wird ….

Schwarmzeit!

Nach dem letzten grandiosen Insektenjahr (warm! trocken!), und nachdem in den letzten beiden Jahren wenig Schwarmaktivität geherrscht hatte war es eigentlich klar, daß in diesem Jahr etwas passieren musste. Und es passiert. Überall und massiv. Selbst erfahrene ImkerInnen, die brav Drohnenbrut geschnitten haben, Ableger gemacht undundund…. finden sich knapp eine Woche danach mit Schwärmen konfrontiert: trotz „Entnahme von Bienenmasse“ und trotz gründlicher Durchsicht hatten die Bienen eben doch eine Schwarmzelle gut versteckt, und schwupps – weg! Gleich von mehreren bekannten ImkerInnen hatten wir solche Geschichten gehört, und in den Zeitungen liest man’s auch allerorten.

Uns haben die Kringelchen anders an der Nase herumgeführt, noch bevor wir all das wussten: „ja, sie sind ein kräftiges Volk. Aber es ist ja noch längst nicht Schwarmzeit Anfang Mai, nächste Woche gucken wir mal gründlich durch…“ Das war samstags. Dienstags hing ein Schwarm – in über 25m Höhe in der Linde *seufz*. Dabei hätte ich doch so gern einmal wieder eine TopBarHive besetzt, „zum gucken“

Dann war ich auffe Arbeit und der Herr F. hatte Heimarbeit, als gestern ein Anruf der Süder-Imker kam: NOCH ein Schwarm. Für den haben sie nun wirklich keinen Platz mehr. Ob wir vielleicht…..

Ja, und ob! Also hat der Herr F. die ganze Arbeit getan: ganz allein die schwere TBH rausholen, zusammen- und aufbauen

den Schwarm holen

Futter anmischen, den Schwarm einlogieren –

Als ich, nach Arbeit und Doko-Runde, spät heimkam, blieb mir nur, die Geschichte anzuhören. Puh!! Morgens bei Wolken und kaltem Wind dann natürlich hin:

 

Von unten habe ich durchs Gitter geguckt: an der Wand zum Trennschied eine groooße Bienentraube, die in absoluter Stille da hängt (!!)(??) Vorne eine zweite (!) winzig kleine. Null Betrieb Richtung Futter. Stille.

Na, das wird spannend… heute nachmittag soll das Wetter besser werden, sonnig und warm (in den letzten Tagen war das auch schon so: morgens eiskalt und wolkig, dann schwülwarm) Leider sind wir beide nicht daheim, um zu sehen, was passiert. Vielleicht ziehen sie ja wieder aus – aber unten in der Schublade sieht man immerhin einige kleine, durchsichtige Wachsplättchen.

Daumen drücken!!! 🙂

 

Frühling im Februar

Gestern abend, halb elf, nach dem übrigens hervorragenden Essen in der Hafenküche bei 7°C zum Auto geschlendert! Um halb elf! Im Februar! Vor zwei Jahren hat die Schlei geknistert …. Da ich eh nix ändern kann, freue ich mich einfach am guten Wetter, statt mich zu ängstigen, ob das jetzt der Anfang vom Ende ist. ;-|

Heute morgen ist es hochnebelgrau, aber gegen Mittag soll die Sonne rauskommen, sagt die Wetterapp. – Wäre schön!

Gestern, so gegen eins, flogen alle Bienenvölker Pollen ein. Wir haben die Völker gewogen – alle haben noch genug Winterfutter, um die sicher noch kommende kalte Zeit auch mit ordentlich Brut im Bau zu überleben. Wenn es kalt ist, sammelt sich die Wintertraube der Bienen um die Waben, die Brut enthalten. Wenn in diesen und den danebenliegenden Waben kein Futter ist (sondern nur weiter weg), kann das Volk trotz genügend Futter verhungern, denn die Bienen können dann das Futter nicht erreichen: bis die Biene dorthin gekrabbelt ist und den Honig so weit erwärmt hat, daß er flüssig genug zum essen ist (so das eine einzelne Biene überhaupt hinkriegt), ist die Biene schon verklammt und stirbt. So verhungern immer wieder ganze Bienenvölker neben vollen Futterwaben …. wir setzen darauf, daß Biens, wie es sich gehört, langsam ihrem Futter hinterherwandern, oder es an warmen Tagen nahe zur Brut holen. Man hätte die Völker öffnen und nachschauen können, leere Waben entfernen und volle Futterwaben an den Brutsitz rücken. Aber ein Öffnen an solch doch noch kühlen Tagen birgt auch Gefahren, wir gehen also davon aus, daß Biens wissen, was zu tun ist.

 

Prosit…..

…. am besten mit Rachenputzer*

Zum 3. Mal in drei Jahren bin ich pünktlich zum Jahreswechsel halbkrank, grippaler Infekt, heute: Ohren- und Halsweh. Nuja, ich muß ja nix *g*

Jetzt aber das Rezept, damit es noch rechtzeitig zum anstoßen fertig wird 😉 – schmeckt genial und ist gesund:

*RACHENPUTZER

    • 300g Ingwer samt Schale in grobe Stücke schneiden
    • 5 Zitronen halbieren. Schale dranlassen. Beides zusammen mit
    • 1 Liter Wasser etwa 20 Minuten köcheln lassen. Danach durch ein feines Sieb abgießen (gebraucht wird die Flüssigkeit, aber erstmal auch noch die Zitronen!!) und auf unter 40° herunterkühlen. Wenns oben im Sieb kühl genug ist, daß man sie gut anfassen kann, die Zitronen nochmal auspressen, die Flüssigkeit kann mit durchs Sieb. Dann können Zitronen- und Ingwerreste in den Kompost. Wenn die Flüssigkeit weniger als 40° hat,
    • 500g Honig dazugeben. (Die unter 40° sind wichtig, um des Honigs Enzyme nicht zu zerstören) Gut rühren, der verflüssigt sich schon durch die Zitronen und die Restwärme, keine Bange 😉
    • Abfüllen. Am besten im Kühlschrank lagern, am besten in abgekochten, kleinen Flaschen wegen der besseren Haltbarkeit.
    • Etwa ein halbes Schnapsglas Sirup, aufgefüllt mit warmem Wasser, schmeckt super und ist gut für das Immunsystem.

Ja, ja – ich weiß: „Und das empfiehlt eine halbkranke Fjonka??“ Tut sie. Sie war schon angeschlagen, bevor sie den Rachenputzer bei Freunden kennengelernt hat, und sie hat versäumt, sich rechtzeitig um Erkältungshonig zu kümmern…..

Guten Rutsch – bis nächstes Jahr dann!!! Prosit Neujahr!!!

Tjüs!!

Professionalisiert

Den Handrührer vom letzten Jahr haben wir nun durch einen bohrerbetriebenen ersetzt. Bei den Honigmengen ist handrühren einfach zu anstrengend. Täglich jeden Eimerinhalt mindestens fünf Minuten lang rühren, da werden fünf Minuten ungeahnt lang…. und so hatten wir nun 2x letztlich zu wenig gerührt und „kratzharten“ Honig im Glas. U’o’g’nähm! 😉

Inzwischen sind aber beide Honige „fertig“ und abgefüllt. Der hellere deutlich schneller als der dunkle. Es bleibt abzuwarten, ob sich der Kauf nicht nur der Anstrengung, sondern auch des Komforts des Endprodukts wegen gelohnt hat und der besser gerührte Honig nun auch schön cremig bleibt.

KALT ist es heute….

nur 21 Grad, dazu eine dichte Wolkendecke und wieder der verdammte Wind, der dafür sorgt, daß man selbst im Windschutz nicht angenehm sitzen kann! Nein, ich hab lieber windstille 29°, vor allem, wenn sie mit trockener Luft einhergehen. Immer noch.

Vom letzten Starkregen müffelt unser Keller feucht. Immer noch, trotz tagelangem lüften. Ich überlege, mal anzufragen, ob sich eine Ventilklappe (heißt das so?) einbauen ließe, die dafür sorgen würde, daß Wasser am Bodenabfluß nur rausfließen kann, nicht rein. Soll ja nun öfter kommen, sowas. Allerdings fürchte ich, daß das müffeln weniger von dem Wasser kommt, das durch den Bodenablauf hochgedrückt war, sondern daß eher die Wand seitlich durchfeuchtet ist. Schlagregen oder zu langsamer Abfluß von Stufen und Schachtboden – ich weiß es nicht, wir waren ja beide nicht da.

Dann ab zu den Bienen. Sieht alles sehr gut aus dort:

Das Sonnenvolk brütet weniger, aber das ist um diese Jahreszeit ja normal so – Futter ist massig drin, aber es wäre noch Platz für mehr. Sollen sie erstmal noch ordentlich was verbrauchen…. genauso die Situation beim Mondvolk. Weniger Waben, weniger Bienen – aber kleine und große Maden (heißt: die Königin hat die Varroabehandlung gut überstanden und legt weiter), jede Menge Futter. Dann öffnen wir den Stock der Kringelchen – und werden davon überrascht, daß sie hinter dem Trennschied Waben gebaut haben mit dunklem Nektar drin. Oh! Sie haben mit 10 Rähmchen eigentlich dicke genug Platz – offenbar aber wollen sie noch weiter bauen. Gerade haben wir den Wildbau entfern – da schüttet es plötzlich! DAS war nicht angekündigt! Gut, unserer Stöcke liegen unter den Bäumen, so bleibt Zeit, noch ein Leerrähmchen zu holen und einzuhängen und dann die Beute zu schließen ohne das Biens naß werden. Wir gehen einfach davon aus, daß die Kringelchen Brut haben und beenden die Durchsicht. Bis wir fertig sind, ist der Regen auch schon wieder Vergangenheit – aber so dunkel wie das momentan ist, war das nicht so sicher….

Wie machen wir weiter jetzt? Es soll bis DO nochmal heiß werden und dann bei 21, 22° bleiben. Also warten wir mit der Varroabehandlung von Sonnenvolk und Kringelchen bis zum Wochenende, damit’s bei ihnen nicht auch zu schnell verdunstet – auch wenn das Mondvolk offenbar gut damit klargekommen ist. Dann sind sie dran. 10 Tage soll das dauern, dann hoffen wir, daß wir danach sehen, daß der Waldhonig weniger geworden ist und wir auffüttern können. Sollte es nicht so sein – dann müssen sie halt damit klarkommen, auf Waldhonig zu überwintern. Soll nicht sooo gut sein, weil der mehr Ballaststoffe hat. Das führt dazu, daß die Kotblase im Winter schneller voll ist. Und das KANN problematisch sein, falls es keine wärmeren Winterphasen gibt, in denen Biens mal „aufs Klo fliegen“ können. Wir werden sehen… zum Glück bin ich was Biens angeht ein gutes Stück gelassener als in den ersten Jahren.

Insgesamt ist das für die Bienen ein toller Sommer gewesen: starke Völker, kein „Zwischentrachthunger“, wenige Varroen und viel Honig für uns zeigen dies.

 

Das Insekt des Jahres wohnt in unserem Garten :-) Außerdem Vermischtes.

Der Herr F. hat ein seltsames Tier abgelichtet, und bei der Suche – ich dachte erst, es müsse eine Wespenart sein – stieß ich darauf, daß diese Fliege (!) als Insekt des Jahres 2018 ausgewählt wurde!

Es ist die gemeine Skorpionsfliege

Diese Fliege lebt, ebenso wie ihre Larven, von toten oder geschwächten Insekten, und sie klaut sogar Spinnen deren Beute aus dem Netz! Das obige Exemplar ist ein Weibchen. Die Männchen haben ihr Genital hinten skorpionsartig verdickt – daher kommt der Name -, was man auf dem unteren Foto gut sehen kann – denn ganz offensichtlich ist auch das Tierchen, das Ende Juni, meine ich zu erinnern, auf GrafOlafs Arm gelandet war, eine solche Skorpionsfliege, aber eben ein Männchen:

Daß das Weibchen schwarz-gelb gestreift wirkt, das Männchen aber eher grün mit schwarz – das ist der Perspektive geschuldet: beide Tiere sind ober- und unterseits schwarz-gelb, die Flanken aber sind grün.

Die Skorpionsfliege ist übrigens ein häufig vorkommendes Insekt und in ihrem Bestand bisher nicht gefährdet. Sie mag dunkle, feuchte Lebensräume wie Wälder, Waldränder – oder unseren Garten.

In dem ist es übrigens neuerdings tatsächlich (wieder) feucht: nach dem 2. Unwetter mit Starkregen wundert man sich, wie schnell sich die Pflanzen, die ja zT tatsächlich wie tot wirkten, wieder erholen. Jetzt ist es auch noch bei um die 28° bewölkt, windstill und tropisch-schwül. DAS finde ich nicht angenehm, die trockene Hitze liegt mir deutlich mehr. Ab und an lösen sich auch Tröpfchen aus der Luft, mal nieselig-klein, mal dick, aber immer eher vereinzelt. Seltsames Wetter, aber ich behaupte mal einfach, daß das jetzt reicht zum pflanzen, rupfen, schneiden und hole nach, was in den trockenheißen Wochen liegengeblieben war: das Weidentor ist geschnitten, der Frauenmantel und so einige andere unansehnlich gewordene Stauden, die nachtreiben, wenn man sie schneidet, auch. Bei dieser Gelegenheit habe ich erstmals versucht, die Bommelblume (das Brandkraut) ein wenig zu verkleinern. Bisher war das noch nicht nötig gewesen, es wächst ja recht langsam. Jetzt stellte sich heraus: das Gewächs hat steinharte Rhizome von 5-6cm Durchmesser gleich unter der Erde, die ich zT rausgraben musste, so hart sind sie. Puh! Bin ganz schön ins schwitzen geraten!

Ich hadere übrigens: ich habe ja meine Wiese in drei Abteilungen aufgeteilt, die ich im Abstand von mehreren Wochen mähen wollte. Nun war aber seit der Mahd des 1. Stücks Mitte Juni kein Regen gefallen, das 2. Stück hab ich Anfang Juli zuversichtlich gemäht – mit dem Ergebnis, daß Stück 1 und 2 jetzt exakt gleich aussehen *g* In der letzten Naturgartenzeitschrift war zu finden, was ich zuvor vermißt hatte: ein Plan zur sinnvollen Mahd in 3 Abteilungen. Damit fange ich dann im nächsten Jahr an. Aber was tu ich jetzt mit Abteil 3? Wahrscheinlich werde ichs Mitte Oktober mähen und dann wieder im Juli, wie es für eins der 3 Abteile empfohlen wird. Demnächst mehr zum warum und wie.

Auch bei Biens hadern wir: das Mondvolk ist fertig behandelt (zumindest erstmals), und jetzt wäre jahreszeitlich gesehen eigentlich dran, mit dem auffüttern zu beginnen. Alle 3 Völker hatten von uns vor der Behandlung, also vor 10 Tagen, 1/3 Kanister etwa bekommen (Zwei Kanister wären die 20 Kilo, die sie für den Winter haben sollten), und nun haben wir gewogen. Und was? Alle Völker wiegen um die 40 Kilo – das ist normalerweise der ENDSTAND nach erfolgter Fütterung! Jetzt einfach was dazugeben ist evtl kontraproduktiv: haben Biens zu viel Futter, belegen sie damit zu viele Zellen und die Königin findet keinen Platz für die Brut.

Wahrscheinlich liegts dran, daß nach wie vor Waldtracht vorhanden ist, also nicht wie sonst um diese Zeit mal grad genug für den akuten Verbrauch der Völker. Was nun??? Warten und später in zeitlichen Konflikt mit den dann ja wahrscheinlich nötigen Varroabehandlungen der beiden anderen Völker kommen? Oder diese einfach jetzt behandeln nach dem Motto „was weg ist ist weg“, auch wenn sie noch unterhalb der Schadschwelle sind? Zu letzterem neigt der Herr F., ich bin mir noch nicht recht klar…. werde gleich mal die Schubladen einlegen und schauen, wie sich die Lage in den letzten 10 Tagen entwickelt hat bei Sonnenvolk und den Kringelchen, und dann entscheiden wir.

Es summt

Bei weiterhin fast 30° hat sich der wilde Wein entschlossen, nach dem Regen seine Blüten zu öffnen. Die ganze Hauswand summt – ICH würde da einen Hitzschlag kriegen, aber Biens, Hummels, Wesps und Co sagen „Ui, lecker, und so schön warm hier!!“ *g*

Außerdem summt es, das aber auch schon 2 Tage vor dem Regen, in den Schneebeeren. Wollte ich einen „echten“ Naturgarten haben, müssten die weg, es sind Neophyten, und sie vergrößern, wo sie können, ihr Gebiet. Ich möchte aber den späten Nektar (sie blühen bis in den Oktober hinein – normalerweise) nicht missen, also dürfen sie bleiben. Prinzipiell sehe ich, je länger ich mich damit befasse, den Sinn des förderns von heimischen Pflanzen bis hin zur Entfernung der Neophyten immer mehr ein. Trotzdem gibt es eben für mich Ausnahmen. Solche, die ich leider(!) nicht entfernen KANN (Silber-Goldnessel), aber einzudämmen versuche. Und eben die Schneebeere und den einen, kümmerlichen Sommerflieder vorn – die WILL ich nicht wegmachen – obwohl ich den Sommerflieder nicht ersetzen werde, sollte auch er, wie seine Vorgänger, das Zeitliche segnen

Bei Biens kann man derzeit wieder richtig gut sehen, daß Bienenvölker sehr unterschiedliche Charaktere haben:

Wie man sieht: die Kringelchen sind sehr viel hitze – empfindlicher als die anderen beiden Völker. Seit 2 Wochen schon ist die Front fast ständig voller Bienen, inzwischen hat sich auch ein Bienenbart gebildet. Die anderen sammeln sich nur in den allerheißesten Stunden und ein wenig gen Nacht draußen – und das, obwohl das Mondvolk, da es gegen die Varroen den Verdunster drin hat, auch noch viel schlechter belüftet ist: wenn behandelt wird, ist der Boden unten mittels Gemüllschublade verschlossen. Bei den anderen ist da unten bloß ein luftiges Gitter. Die Kringelchen sind auch die unruhigsten mit den meisten manchmal patzigen Wächterinnen. Das Sonnenvolk dagegen ist superfriedlich, aber offenbar mag es keine Blattläuse abernten – es hatte hellen Blüten- statt dunklen Waldhonig.

Immer wieder spannend, unsere Bienchen.

Mein größtes Fragezeichen im Kopf betrifft die in diesem Jahr ü-ber-haupt nicht vorhandene Schwarmstimmung. Obwohl zumindest Mond- und Sonnenvolk schier aus den Nähten platzten, das Wetter gepaßt hat und wir nicht allzu viel geschröpft haben, gab es zum 2. Mal in Folge keine Ansätze von Schwarmlust. Letztes Jahr haben wir’s auf das superschlechte Wetter zurückgeführt (wie könnte ein geschwärmtes Volk überleben, das kaum mal die Chance hat, rauszufliegen und Nektar zu sammeln?) In diesem Jahr hab ich keine Idee…. Da sich die Kringelchen sehr gut von der Kalkbrut erholt haben, werden wir voraussichtlich 3 SEHR starke Völker einwintern können, von denen noch dazu bisher 2 kaum Varroen haben (was sich allerdings schnell ändern kann, wir halten ein Auge drauf!)

Schidde, secht Fidde

Man soll ja immer aufpassen, was man sich wünscht….

Ich zum Beispiel wünschte mir ja viele neue Tiere in Haus und Hof zum kennenlernen – und nun weiß ich: ich hätte präziser formulieren sollen…

Neulich nämlich sind wir zu Biens gegangen, um die Bienenflucht aufzusetzen. Die Lindenblüte war vorbei, einige Tage vergangen, in denen die Bienen unserer Meinung nach genug Zeit gehabt hatten, den Honig zur Reife zu bringen, und so haben wir die vom Frühjahr aufgehobenen übrigen und seither gut „verpackten“ Futterwaben mitgenommen, um Biens die hungrige Zeit zwischen Lindenblüte und dem aufpäppeln per Winterfutter zu überbrücken. Und was soll ich sagen?

Schidde, secht Fidde!

Trotz guter Verpackung (verschlossene Fluglöcher, oben ritzfrei zugemacht, unten Gitterboden, drunter Gemüllschublade) – also trotz Sorgfalt unsererseits, trotzdem lebten die Waben…. die große Wachsmotte Galleria Melonella war sowohl in mehreren stattlichen ewachsenen Exemplaren als auch mit Fraßgängen, Gespinsten, Puppen eingezogen….

Was eklig aussieht und für uns ziemlich blöde war.  – „Ach ja“, sprach der Herr F., „jetzt fällt mir ein, daß ich mal irgendwo gelesen habe, daß in den Waben schon Eier sein können, und dann hilft alles verpacken nichts“ Genauso wird es wohl dazu gekommen sein, aber wenn Einem das im Nachhinein einfällt nützt es auch nix mehr….

Ein Bild des „herrlichen Tieres“ (O-Ton GrafOlaf, dessen Foto ich benutzen darf, dankeschön 🙂

Für ImkerInnen ist die Wachsmotte also wahrlich nichts schönes, in der Natur aber hat sie durchaus ihre Berechtigung: sie ernährt sich von den Hinterlassenschaften (Kot, Verpuppungshäutchen usw) in den mehrfach bebrüteten Bienenwaben, die sie durch ihre Fraßgänge nachhaltig zerstört. Sie sorgt dadurch dafür, daß die Bienen frische Waben bauen und sich Krankheiten so im alten Wabenwerk nicht festsetzen und verbreiten können. Und sie nervt die Bienen zwar (nehme ich an), aber sie schadet ihnen nicht wirklich. Und so lebt sie auch in den meisten Bienenstöcken, ohne groß aufzufallen, weil sie vom Bienenvolk offenbar nur in den gerade wenig genutzten Wabenbereichen geduldet wird und durch des Imkers ständiges Wabenerneuern und eingreifen auch keine größeren Bestände bildet. Aber in den von uns aufgehobenen und mehrere Monate nicht beachteten Restfutterwaben (die ja im letzten Jahr bebrütet gewesen waren und dadurch auch für Wachsmotten interessant – und halt wahrscheinlich auch bereits mit Eiern besiedelt), in denen konnten sie sich wunderbar aufhalten und vermehren.

Was haben wir mit den betroffenen Waben getan?

Verbrennen wäre eine Option gewesen, wenn nicht die wochenlange Trockenheit, gepaart mit Hitze UND Wind das zu gefährlich gemacht hätten. Also habe ich ein größeres Loch ausgehoben, die Waben vergraben und ordentlich Erde draufgehäuft. Und das ganze festgestampft. Denn diese Melange zum kerzenmachen aufzubereiten, das war mir dann doch zu eklig….

Schade drum!!

Klassischer „einmal-und-nie-wieder“-Fehler, jeder alte Imker sagt „nur unbebrütete Waben ins Lager“, und jeder, der Futterwaben wieder benutzen will, wird beim 2. Mal besser vorsorgen. Im Nachhinein haben wir da durchaus im Kopf, dazu was gelesen zu haben….. aber nuja, im Nachhinein…. siehe oben…..

 

Noch mehr Honig im Eimer…..

Trotz der langen Trockenheit waren unsere Bienen diesmal fleißig wie nie. Wo im letzten Jahr die zweite Honigernte ausgefallen war, haben wir nun nochmal über 20 Kilo in den Eimern!

Spannend ist, wie unterschiedlich der Honig aussieht und schmeckt (das weiße ist Schaum, ganz normal, wird nochmal abgenommen – das meiste hab ich schon abgemacht und den Bienen wieder zurückgegeben, zusammen mit den Wachs-Honigresten):

Erfreulich: besonders das Mondvolk hat sich in den letzten Wochen offenbar auf die Blattläuse gestürzt: der Honig aus diesem Volk ist dunkel, würzig, dünnflüssig (noch) – Waldhonig in Schleswig-Holstein!!!!

Die Kringelchen sind da traditioneller eingestellt mit hellem, mildem, zähflüssigem Honig mit geschmacklich festsellbarem leichten Linden-Einschlag. Und das Sonnenvolk hält sich in der goldenen Mitte: sein Honig ist ebenfalls dünnflüssig, dabei leicht dunkel eingefärbt , aber nicht so würzig wie der des Mondvolks.

Wenn man bedenkt, daß alle drei dicht nebeneinander standen und in derselben Woche diesen Honig zu sammeln begonnen haben, finde ich die Unterschiede durchaus beeindruckend!

Der Honig ist im Eimer…..

…. und jetzt?

Nein, nicht was Ihr vielleicht jetzt denkt! 😉
Dem Honig geht es gut, er ist nur im wörtlichen Sinne „im Eimer“: wir hatten ihn geerntet, und er ist nun also im „vorerst endgültigen Eimer“ gelandet.

Mir ist beim erzählen im Bekanntenkreis aufgefallen, daß (logo!!) viele Leute nicht wissen, was dann passiert. Um einen guten („verbraucherfreundlichen“) Honig abzugeben reicht es nämlich nicht, ihn nun einfach mal in Gläser abzufüllen. Denn dann passiert etwas völlig normales: der Honig kristallisiert allmählich. Je nachdem, aus welchen Blüten die Bienen ihn gewonnen haben, wird er schon nach kurzer Zeit (zwei bis drei Wochen) oder im anderen Extremfall nach vielleicht einem halben Jahr hart sein (so daß man ihn aus dem Glas herausschaben muß) und/ oder körnig werden. Das hängt von der Zusammensetzung der unterschiedlichen Zuckersorten ab, Rapshonig zB wird steinhart, während Waldhonig flüssig bleibt, aber körnig wird. Der Idealhonig aber ist zähflüssig bis feincremig, je nach Sorte – und das glückt nur mit etwas Arbeit:

Erstmal bleibt der Honig im Eimer. Nach ein paar Tagen gucken wir nach, ob sich obenauf Schaum gebildet hat, aus Luftbläschen und kleinen Partikeln. Den nehmen wir mit einem Teigschaber ab.

Dann warten wir.

Manchmal dauert es nur ein paar Tage, manchmal aber auch ein paar Wochen – wir warten so lange, bis der Honig im Eimer beginnt, sich einzutrüben.
Dann beginnt die Zeit des rührens.

Mindestens einmal täglich, besser öfter, wird ausführlich, aber vorsichtig (keine Luft unterrühren!!) der Honig gerührt, damit die sich bildenden Zuckerkristalle klein bleiben. Kleine Kristalle bilden nämlich keine Körner und machen den Honig cremig, nicht aber hart.
Wir haben uns dazu im letzten Jahr einen Honigrührer geleistet, das ist einfacher als mit einem Löffel, wenn man größere Mengen rührt.
Nun also täglich rühren, bis perlmuttartige Schlieren dabei sichtbar werden. Das kann Tage dauern, aber auch mal drei Wochen…..

Jetzt – und keinen Moment früher – ist die Zeit gekommen, den Honig in Gläser zu füllen.

FERTIG!!

Natürlich kann der Honig auch vorher gegessen werden, wir finden den ganz frischen Honig sogar eigentlich leckerer, weil würziger. Aber man hat ja größere Mengen, so daß man den Honig wird lagern müssen – und dann ists natürlich besser, schön cremigen Honig abzugeben als harten oder körnigen….. im letzten Jahr war’s ganz seltsam, da waren nämlich schon nach ein paar Tagen die Trübungen da, und wir hatten nicht genug Zeit zu rühren – schon nach zwei Tagen rühren wurde der Honig fest, wir hatten Mühe, ihn noch schnell abfüllen zu können. SEHR seltsam! Dementsprechend hart ist er auch jetzt. Schade. Schmecken tut er genauso, das ist also kein Problem – aber ich bin auch eine derer, die eher weniger Appetit auf Honig haben, wenn er aus dem Glas geschabt werden muß….. zum Glück ist der Bekanntenkreis recht tolerant *g* – ich hoffe trotzdem, daß das dies‘ Jahr wieder normal ist und wir schönen, feincremigen Honig bekommen.

Abwarten, noch ist der Honig im Eimer 😉