SUMMMMM!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Vorbereitungen – der Schwarm soll selbst in den kasten einlaufen

der Schwarm wird ausgeschüttet

etwa 20.000 Bienen auf dem Weg in ihr neues Zuhause

ein beeindruckendes Bild, finde ich!

einige Hundert waren noch im Kasten- „Reste fegen“

es werden schon weniger draußen….

sterzelnde Bienen weisen den Anderen den richtigen Weg

sterzelnde Bienen zeigen genau, wo’s reingeht

DAS war ein Abenteuer!! Um halb acht kam die Imkerin mit einem Kasten voller Bienen (2 1/2 Kilo, etwa 20.000 Stück)

Wir hatten die Wahl: entweder die Bienen zu ihrem Glück zwingen und einfach in den Kasten schütten, Deckel drauf, hoffen, daß sie drinbleiben – oder einlaufen lassen, d.h. die Bienen vor den Kasten schütten und hoffen, daß ihnen das Angebot gefällt und sie freiwillig einziehen.  Ein Schauspiel, wirklich!!! Anderthalb Stunden später waren die meisten drin. Jetzt ist halb 10 abends, und wir gehn gleich nochmal raus und tun den Deckel und das Dach auf die Kiste, wer jetzt noch draußen ist, muß den Weg alleine finden….

Ich bin völlig geschafft, was für Eindrücke!!!!!

22 Uhr: DEckel ist drauf, draußen hängt noch eine Traube von ein paar hundert Bienen, immer noch geht hier und da eine rein, aber Alle wollen wohl nicht, Komisch…. aber wenn 19.000 drin sind- und vor allem DIE EINE, unsere QueeMum, dann is‘ ja gut. Wir haben sie in dem Gewimmel nicht erblickt, aber wenn sie nicht im Kasten wäre, dann wären die anderen auch nicht dringeblieben, also muß es wohl ok sein….

Summ???

9 Uhr 40.  Ich bin schon seit über einer Stunde wach und weiß immer noch nicht, ob wir heute nun unsere Bienen bekommen. Der Herr meint, mit nachfragen sollten wir schon bis 10 Uhr warten. Recht hat er. Vorsichtshalber hab ich schonmal den Kamillentee bereitet (den kann ich ja, wenn’s nix wird, wegschütten) und alle Sachen, die wir brauchen werden, parat gestellt. Das Wetter ist nicht ideal: es ist recht windig und kühl, immer wieder ziehen nach Wochen der Trockenheit Regenschauer durch. Immer noch erst

9 Uhr 44.  Ich bin nicht ungeduldig, nein, ü-ber-haupt nicht, ich lenk mich bloß gut ab….. Habe schon Dachrinnen gesäubert ….

10 Uhr 04.  Der Anrufbeantworter…… oh weh!!! Das heißt warten, und ich bin doch so ungeduldig, aber naja, ich übe ja in diesem Jahr eh „geduldig sein“, und ich bin schon weit fortgeschritten!!! Weit(!) fortgeschritten(!)

10 Uhr 13.  Mal sehen, ist auch Alles bereit? Smoker, „Tabak“, Top bars, Abstandsleisten, gewachstes Tuch, Futter-Gestell, Trennschied, Fotoapparat (!). Ja, steht Alles noch brav da, wo ich’s hingestellt hatte.

10 Uhr 30.           

11 Uhr.   Ein Anruf!!! Alles anders: sie fährt JETZT raus zu den Bienen und guckt, ob sie einen Schwarm abnehmen kann und sagt dann Bescheid. Das bedeutet: warten.  Seufz. Ich melde mich dann mit Fotos und allem drum und dran wieder, falls wir heute einen Schwarm bekommen haben, wenn nicht, dann eines fernen anderen Tages ….

Vorbereitungen beendet- die Brumsel kann einziehen….

…. und vielleicht tut sie das auch am Sonntag, ich bin fürchterlich aufgeregt, seit der Anruf kam: bei „unserer“ Imkerin ziehen die Bienen Weiselzellen heran, und wenn alles klappt, will sie heute einen Schwarm vorwegnehmen und den am Sonntag bei uns einlaufen lassen!

Deshalb haben wir eben fleißig Wachs eingeschmolzen, um unsere Top bars damit einzustreichen („HIER anbauen, ihr Bienen!!!“) und haben auch ein Bettuch ins Wachs getaucht- das kommt dann oben auf die Top bars drauf, durch die Wärme der Bienen legt es sich kuschelig an und schützt von oben vor Zug – und sorgt dafür, daß wir es leichter haben, weil die Bienen dann hoffentlich nicht so viel oben raus Spalten dichtzumachen versuchen.

Dann haben wir die Villa Brumselia nach draußen an ihren Platz gebracht und gegen Sturmböen gut verzurrt – mit dem Ergebnis, daß sie jetzt nicht mehr so schön aussieht, aber hoffentlich allen Wetter-Unbillen trotzt (eventuell können wir das heute noch austesten, es sieht grad so aus, als wolle sich tatssächlich mal ein Gewitter über uns zusammenbrauen. Gut wär’s, der Garten braucht dringend Wasser!!)

Danach hab ich noch ein letztes Mal den Giersch auf dem Bienenfeld mit dem Mäher gemäht (der fängt schon zu blühen an. Im Moment geht das Alles trotz der Trockenheit Schlag auf Schlag, man kommt gar nicht nach mit gucken!!)

Jetzt müssen wir nur noch Futter anrühren, aber das tun wir natürlich erst, wenn klar ist, daß es losgeht.

Hier ist also unser Techno-Kasten 😉

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