Gewogen.

Wir haben unsere Bienen gewogen. Und dies ist das Ergebnis:

  • Die Kleinen: Im September 43 Kilo, jetzt 38 Kilo. Da wir kein Leerbeuten-Gewicht haben, kann ich nur vom gegebenen Futter ausgehen, das waren 14 Kilo, außerdem hatten sie noch viel eigenen Honig. Und wenn sie also bisher 5 Kilo Futter verbraucht haben, sollte das gut klappen mit der Restzeit bis zum Mai…
  • Villa, der Schwarm: Im September 51 Kilo, jetzt 47. Bisheriger Verbrauch 4 Kilo. Von den 51 Kilo waren ca 23 Kilo Futter -> ois easy 🙂
  • Haus2, unser „Stammvolk“: Im September 62 Kilo, jetzt 50 Kilo. Bisheriger Verbrauch also 12 Kilo. Bei 36 Kilo Futter zur Einwinterung ist es auch kein Problem, wenn sie so weitermachen…

Laut meiner eigenen Merkzettel haben damit zwei  Völker relativ wenig verbraucht, denn von September bis einschlßl. Februar liegt demnach der Verbrauch zwischen 6 und 11 Kilo, wobei der Schwerpunkt bei September/ Oktober liegt. In der Wintertraube wird nicht sehr viel verbraucht, und erst ab März geht’s dann wieder aufwärts mit 1,5 bis 2,5 Kilo pro Monat im März und April. Nun war der Herbst auch ziemlich mild, und wahrscheinlich konnten sie, da ja die ganze Natur recht spät dran war, noch ordentlich an Blüten naschen, wo sie sonst schon viel Futter gefuttert hätten…. na, wie auch immer- was die Futterversorgung angeht, brauche ich mir wohl keine Sorgen mehr zu machen, auch bei den Vielfraßen von Haus zwei nicht 😉

Leider sind im Schwarm viele Varroen- bei ihm hatte es ja auch mit der Behandlung nicht so gut geklappt, und das scheint sich jetzt zu rächen. Unser Schwarm geht als schwächstes Volk und durch die Varroen noch zusätzlich geschwächt ins nächste Jahr- mal schauen, wie wir ihn gut unterstützen können…

Im allgemeinen überlegen, wir, unsere nicht allzu gut funktionierende und immer sehr streßbesetzte Varroabehandlung in diesem Jahr auf ganz andere Beine zu stellen – daß behandelt werden muß, daran zweifeln wir nicht – aber vielleicht werden wir es mal damit versuchen, eine Brutentnahme im Juli zu machen- wer Interesse hat, mehr über diese alternative Art der Varroabekämpfung zu lesen, der schaue bitte hier , unter dem 2. Punkt „extensive Honigimkerei“ ist ein Link, dort kann man sich das herunterladen. Ist wirklich interessant! Und da wir ja eh nicht so viel Honig brauchen, ists durchaus eine Möglichkeit für uns. Mal sehen, wir haben ja noch etwas Zeit uns damit zu befassen.

GUTEN TAG, meine Bienchen :-)))

P1060556

Hello again 🙂

Sonne, windstill, fünf Grad. Eigentlich heißt es, wenn’s über 10 hat, dann fliegen die Bienen. Unsere sind nordisch by nature  😉 , jedenfalls unser Haus zwei. Unsere ältesten Bienen fliegen. Und räumen kräftig aus- es ist ja das Mäusegitter vor den Fluglöchern gewesen, und als ich eben hinkam, war ein Flugloch richtiggehend verstopft- als ich die Korken zog, fielen mir 5 Tote und 2 lebendige Bienen entgegen. Man fliegt, und man räumt Tote weg. Toll, so soll es sein 🙂

P1060558Beim Schwarm hört man kräftiges rauschen, wenn man am Flugloch lauscht, aber keine Biene lässt sich sehen. Man lebt also, und wir hoffen dann mal, daß das Futter langen wird.
Und bei den Kleinen? Man hörte nix, schon die ganze Zeit nicht (es ist ja eine Leerzarge unten). Wir haben dann doch mal, wie empfohlen, die Zargen hochgehoben, um sicherzustellen, daß das Flugloch nicht verstopft wird von toten Bienen- und der ganze Boden lag tatsächlich mit Toten voll. Hmmmm… Also habe ich den Herrn überredet, bei dem schönen Wetter doch mal ganz eben kurz den Deckel zu lupfen- und es gibt gute Nachricht:

P1060559Ach, ich freu mich! Der Winter ist noch nicht vorbei, schon klar- und doch! Das war wirklich erfreulich und ermutigend!

Nachtrag: Drei Wochen später, am 23.Februar, haben wir dann erstmals auch die Kleinen und den Schwarm aus der Villa Brumselia beim ausfliegen begucken dürfen. Vorm Haus zwei war da gähnende Leere… so verschieden sind sie … Aber vielleicht hatten die anderen zwei Völker ja auch ihre ersten Flüge unbeobachtet gemacht, wer weiß?

Neues für die Bienen

Unsere Kleinen müssen, wenn sie den Winter überstehen, umziehen. Schließlich ist ihr Zuhause nur ausgeliehen! Es ist schon klasse, daß wir sie, diese Bienen, die uns inzwischen ans Herz gewachsen sind, nachdem sie eine so späte, aber rasante Entwicklung hingelegt haben und uns leckeren Honig schenkten, behalten dürfen 🙂

Daß der Herr ihnen keine TBH bauen wird, was recht schnell klar, aber eben noch nicht so ganz, in welches neue Heim wir sie umsiedeln wollen. Letztlich haben wir uns dann für eine Holzbeute im Dadant-Maß entschieden. Dadant-Beuten haben große Bruträume, so daß die Gefahr des verhungerns im Winter für Biens kleiner ist. Weil die Distanz zwischen den 2 Stockwerken, den Zargen, in den Beuten mit kleinerem Brutraum im Winter überwunden werden muß (unten, im Brutraum, kann nicht genug Nektar eingelagert werden- zu wenig Platz) und das für so eine Bienen-Wintertraube, die wegen der Erfrierungsgefahr immer gut zusammenhalten muß, schwieriger ist, als nur von einer Wabe zur anderen zu wechseln. Also Dadant. Aber auch da gibt es massenhaft Ausführungen unterschiedlicher Art, die alle ihre ebenso erbitterten Feinde wie Verfechter haben 😉

Wir haben nun

  • Weymouthkiefer (etwas teurer, aber haltbarer als normale Fichte/ Kiefer, die sonst gern verwendet wird)
  • Metallschienen als Auflage für die TopBars, die „Waben-Oberteile“ (weil man auf den Metallschienen die Waben besser verschieben kann)
  • normale Rähmchen im Brutraum, aber Hoffmannrähmchen für die Honigräume (die verrutschen nicht so schnell, werden aber von Biens eher mal zusammengekleistert. In den Honigräumen – die ja öfter bewegt werden –  finden wir ersteres wichtiger, im Brutnest hoffen wir, weniger kaputtzumachen, wenn wir rangehen, wenn’s dank der normalen Rähmchen nicht so doll klebt)

Und jetzt kam das ganze also hier an- bestellt haben wir bei Bienen Weber* Über die hatten wir, was Service und Qualität angeht, Lobendes in Foren gelesen, und sie hatten die Sachen, die wir gern wollten (ist auch nicht überall so, zB sind die Metallschienen bei Dadant wohl eher selten)

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Der Frühling kann kommen….. aber vorher müssen wir ja noch basteln (die Rähmchen) und ich muß noch rumschmieren (die Beute mit der bewährten Leinölfirnismischung streichen) Naja, Zeit genug ist noch…. *gg*

* Auch wir sind angetan von dieser Firma. Nicht nur, daß wir – ihnen bisher nicht bekannte Kunden – ohne Vorabzahlung die ganze Beute auf Rechnung geliefert bekamen (das sind schon ein paar Euronen!!) – ich habe auch noch im nachhinein (da hatten wir die Lieferung schon, nur die – wie vorher angekündigt – später kommenden Hoffmann-Rähmchen noch nicht) angerufen und gefragt, ob ich nicht vielleicht die vergessenen Ameisen- und Milchsäurebuddeln noch mitgeliefert haben kann. Und: kein Problem, das klappt auch!! (Man liefert erst ab 150 Euro ohne Versandkosten, insofern wars schon klasse, daß das noch ging) Unser hiesiger Bienenladen hatte zB letztlich einfach mal eben keine Ameisensäure mehr – in der Haupt-Behandlungszeit. Und auch sonst ist da immer extrem fraglich, ob man bekommt, was man braucht- selbst wenn man vor der Tour dorthin (immerhin doch so 15 km eine Strecke) extra vorher anruft *seufz*. Die Beute selbst scheint uns auch qualitativ in Ordnung und alles war gut, umweltfreundlich verpackt (Pappe statt Luftpolsterfolie) und schnell hier. Die Frauen an der telefonischen Hotline sind schwer zu verstehen (Gera!!! *g*), aber nett und sie kennen sich aus und sind hilfreich. Also: Büschen Werbung hier von mir ist berechtigt!! 🙂