Blühgeschenke 👍und👎

👍Für Menschen mit Garten oder auch „nur“ Balkon hat der Wilde Meter Ideen. Da ich sie prima finde, hier der Link: bittesehr

👎Weniger schön ist, daß ich letztens in der Wochenzeitung von einem Projekt junger Leute las, die im nächsten Frühjahr eine Blühwiese anlegen wollen, für die sie PatInnen suchten. Ich hab mir die Website angeguckt und freute mich zunächst: es wurde explizit drauf hingewiesen, daß es auf einheimische Wildpflanzen ankomme, weil Wildbienen und andere Insekten oft spezialisiert seien; es las sich also nach nicht der 175. „EinmalhübschbuntundimHerbstuntergepflügt“-Wiese. Also suchte ich, was sie denn einsäen wollen und wunderte mich, schwer fündig zu werden. Dann, in den FAQ, endlich eine Saatliste – und was? NICHT einheimisch, NICHT wild: Ringelblume, Phacelia, Buchweizen und Co – der normale Billigsch*** 😦

„Das versteh ich jetzt nicht so richtig“, dachte ich mir. Da ich aber immer das beste annehme, hab ich ihnen eine wirklich SEHR freundliche und konstruktive Mail geschrieben, incl. Hinweisen auf die Diskrepanz zwischen Faktenwissen und Saatgut, auf besseres Saatgut und auf mögliche Hilfe und Beratung.

Antwort: keine. (Falls noch eine kommen sollte, gebe ich Bescheid)

So langsam geh ich davon aus, daß da nicht Nichtwissen das Problem ist, sondern der Wille, leicht gutes viel Geld zu machen. Phacelia, Buchweizen und Co sind saubillig, vernünftiges Saatgut ist es nicht. Man benutzt gutwillige, unwissende BienenfreundInnen, die Patenschaften kaufen oder verschenken, um sein Land ein Jahr lang zu verbessern (Phacelia ist zB eine stickstoffsammelnde Pflanze, Gelbsenf auch) und einen schönen Profit zu machen: 10qm Patenland sollen 20€ kosten. Selbst eine etwas vielfältigere 0/8/15-Mischung wie die im Projekt beschriebene kostet bei Raiffeisen 4,40€ für 10qm. (Leider hab ich keine Preise für Großgebinde gefunden…. ) Dann noch pflügen, eggen, Einsaat, Pacht, okay. Scheint ein gutes Geschäft zu werden, die Welt will beschubst werden….

Der Nutzen gegenüber normaler konventioneller Bewirtschaftung: ein Jahr lang wird nicht gespritzt, und Hummeln und Honigbienen freuen sich über viel Nektar. Das wars.

Bevor ich mich jetzt tierisch aufrege, ist es mir doch lieber egal……

Durchatmen!

Jetzt hab ich lang drüber geschrieben, was schlecht ist, und nur einen Satz zu meinem Positiv-Geschenktipp verloren. Das liegt daran, daß im verlinkten Artikel 1. alles wichtige dazu drinsteht und ich 2. nicht einfach klauen will 😉

👍Trotzdem nochmal der Hinweis, daß es beim wilden Meter gleich mehrere gute Ideen gibt, wie man eineN bienenfreundlicheN auch Balkon- GärtnerIn gut beschenken kann.

 

 

Jippieh

Der Verkauf von Pyrotechnik vor Silvester wird generell verboten. Vom Zünden von Feuerwerk wird generell dringend abgeraten.

(Tagesschau.de von eben)

 

Gesammelte Unbekannte 2020 – kennt Jemand hier Jemanden?

1. Eine Wildbiene. Maskenbiene? Welche??

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2. Eine „Bibionidae“(Haarmücken)- Art? Im Mai

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3. Eine Schnake, Nephrotoma?, im Juni

4. Ein Grashüpfer, wahrscheinlich, weil winzig, Larvenstadium, im Juni. Danke, pflanzwas, das ist sehr wahrscheinlich eine Nymphe der gemeinen Strauchschrecke, (Pholidoptera griseoaptera)

5. ????????? Bei diesem Kleinen habe ich NULL Idee, es glänzt feucht – das ist keine Nässe „von außen“, und es KÖNNTE sein, daß die Fraßspuren von ihm kommen

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6. Könnte das die zurückgebliebene Haut einer Feldgrille sein? Leider ging kein besseres Bild, weil die Knipse immer auf das Gitter scharf stellte, und abnehmen konnte ich das Teil auch nicht. Antwort aus dem Internet-Off 😉 Eine LIBELLE ist da geschlüpft! Danke, Luc, fürs aktivieren eines Freundes 🙂 Ich bin darauf nicht gekommen, habe zwar auch in meinem Teich schon Libellenlarven gesehen, aber dhatte die damit nicht in Verbindung gebracht. „Meine“ waren auch erheblich kleiner, aber es gibt ja auch sehr unterschiedlich große Libellen….

 

7. Noch ne Schnake!? Im Juli geknipst.

8. Ende Mai: Ist das vielleicht sogar eine Mauerbiene? Welche??

9. Im Juni. Eine Raubfliege. Aber welche????

10. Im Juli: muß ne Fliege sein (Fühler!!), aber ich finde da nix passendes! Wow – nochmal danke an pflanzwas – das ist doch ganz eindeutig, Laphria flava, die gelbe Mordfliege! Warum ich die nicht selbst gefunden hab, ist mir ein Rätsel, aber es war so. Hab lang gesucht, weil die so schön eindeutig aussah, eigentlich…. 🙂

Ich würde mich sehr freuen, wenn Jemand mir unter die Arme griffe, besonders Tierchen No5 ist mir ein völliges Rätsel; da würde mir schon eine Familie oder Gattung weiterhelfen; aber auch „richtige“ Bestimmungen der anderen wären toll

Bienenuhr, skizzenhaft

Bienenentwicklung, vom Ei bis zum erwachsenen Tier. Die Zahlen bezeichnen die Tage der Entwicklung. Man sieht: Drohnen brauchen am längsten, bis sie ausschlüpfen, Königinnen sind am schnellsten (was wichtig fürs Bienenvolk ist, wenn es eine verstorbene Königin ersetzen muß. Nachdem sie geschlüpft ist braucht sie ja auch noch Zeit, bis sie brüten kann: ein, zwei Tage zum sich orientieren, dann der Hochzeitsflug, dann mehrere Tage „reifen“, bis sie zu stiften beginnen kann. Manchmal länger, wenn das Wetter einfach keinen Hochzeitsflug zulässt)

Unsere Bienen haben derweil zu viele Varroen. Wir werden nochmal „ran“ müssen, aber wann? Sie sollten brutfrei sein. Das sind sie 4 Wochen nach einer Frostperiode. Pffffft….  Frost. Was ist das? Es hat mal  zwei Nächte am Stück gefroren, also werden wir es vier Wochen danach probieren, das wäre dann zum Jahreswechsel.

Catcontent


Die Katzen sind derzeit stark mit Beziehungsarbeit beschäftigt 😉. Man faucht und knurrt weiblicherseits, ist supercool, prahlt, starrt und ignoriert demonstrativ in stetigem Wechsel männlicherseits. Manchmal knallts, oft deeskaliert man, manchmal stupst man freundlich Nasen, und vorhin gab es dieses Bild. (Diese Situation löste sich spannungsfrei auf).

Nach wie vor aber knallt es IMMER, wenn El Mauski und Elsa „in Bewegung“ aufeinandertreffen. Der Eindruck ist, daß Elsa immer noch ängstigt, wenn El Mauski in ihre Nähe kommt oder es knallt, aber seeeehr viel schneller wieder entspannt, wenn die Situation vorbei ist. Und beide finden Zeiten, in denen sie auf Schößen liegen und sich knuddeln lassen. Auch El Mauski, auch im Wohnzimmer, seit etwa drei, vier Wochen.

Es wird.

Die Antwort lautet: SEHR!

Wenn frau bei einer CD, die sie seit mindestens 13 Jahren besitzt, plötzlich bemerkt, daß unter dem Dingen, auf dem die CDs in ihren Hüllen aufsitzen, etwas silbrig schimmert….

und wenn sie dann feststellt, daß sie seit mindestens 13 Jahren im Besitz einer häufig genutzten Doppel-CD gewesen ist….

und wenn sie daraufhin, die 2., nie zuvor gehörte CD im Spieler, sich die Hülle genauer ansieht, nur um, wiederum erstmals das nicht grad klein und unauffällig aufgedruckte 2 CD zu bemerken…

wie doof ist frau dann wohl ?

Die Antwort kennen die gewogenen, aufmerksamen(!) Lesenden….🤓

abgekartet Nr.20

So ein Schulterglück muß halt erstmal ordentlich wachsen, aber inzwischen ists groß genug, blüht und gedeiht 🙂 Ich werde morgen zum 1. Mal wieder zur Arbeit gehn!!!!!! Per Hamburger Modell zunächst nur für zwei Stunden – wir werden sehen, ob die sechs Wochen mit sich steigernden Stundenzahlen an „Schonzeit“ ausreichen, oder ob das noch verlängert werden muß, aber ich freu mich ungeheuer drauf! 🙂

Die Karte fürs Schulterglück übrigens ist HANDGEMALT!! Zintangle nennt sich sowas – Info für Diejenigen hier, die über Feinmotorik, Geduld und ästhetisches Empfinden verfügen.

Dank an den weiblichen hamburger Teil der Tiramisu-Connection 🙂


Was ist abgekartet?

1. Advent

Was ich heute nicht getan habe: Mich um Weihnachtsdekoration gekümmert. Offensichtlich als Einzige. Der Stromverbrauch alleine in unserer Straße hat sich verdreifacht, schätze ich.

Die Frau von dem Blog, in dem ich heute dies las, wohnt woanders. Hier bei uns hat sich der Stromverbrauch im ganzen Landkreis schon vor zwei Wochen verfünffacht, schätze ich. 😦 Selbst die Straßenweihnachtsdeko ist schon seit fast zehn Tagen angebracht und weihnachtelt vor sich hin.

Weihnachtsratte 2013

Ich dagegen hab nicht mal die Weihnachtsratte rausgesucht. Dafür aber einen Papier-, einen Aufgaben- und gestern tatsächlich auch noch einen 24-Päckchen-Adventskalender bekommen, von einer BookCrossing-Freundin!!! Danke, Xirxe!!!!!!

Der Herr F. und ich beadventskalendern uns in diesem Jahr nicht. Beide hatten kaum Chance, schöne Päckcheninhalte aufzustöbern. Man kam ja kaum unterwegs…. aber ich habe einen gebastelt, ohne Päckchen. Kann natürlich jetzt nicht ausplaudern, was das für einer ist.

Trotzdem: nie ist mir sehr weihnachtlich, aber selten war mir so unweihnachtlich wie in diesem Jahr. Na, da werde ich nicht die einzige sein. Und Kopfweh hab ich auch schon den ganzen Tag.

Tageshighlight war das mixen einer Mix-CD als Nikolausi für den Frühling. Da der Frühling hier nicht mitliest, kann ich ungehemmt davon schreiben. Wir kennen uns seit über 30 Jahren, und noch nie gab es Nikolausis. Der wird sich wundern (und hoffentlich freuen) – ich hatte einfach Lust dazu, und er ist Musikfreak. Der Frühling heißt er, weil er uns in der Disse, damals in Würzburg, schon lang bevor ich ihn kennenlernte aufgefallen war. Wir lachten immer: wenn der tanzt sieht es aus, als springt der Frühling über die Wiesen…..

 

Amtsschimmel.

De ole Fru möchte, daß ich ihr Geld von ihrem Postsparbuch abhebe. Also geh ich, wie seit Jahren schon, zum Postbankschalter im Dorf1, versehen mit einem Zettel als Vollmacht.

Diesmal aber geht das erstmal nicht. Dürfen sie nicht mehr! Aber da die Dame de ole Fru und mich kennt, drückt sie nochmal ein Auge zu und gibt mir schonmal ein Vollmachtformular in die Hand. Ich gebe das Geld ab und erkläre de ole Fru den Sachverhalt. Sie rollt mit den Augen. Ich sage „na, Du hast ja erstmal Geld, überlegs Dir“

Das war im April.

Anfang Oktober bittet mich de ole Fru wieder, ihr Geld zu holen. Ich sage „Na, das geht aber doch nicht, ich brauche doch jetzt eine Vollmacht. Erinnerst Du Dich?“ De ole Fru rollt mit den Augen. Sie hat recht, aber da uns das nicht weiterbringt, frage ich sie, ob sie das Formular noch hat. Sie hat. Ob wir’s denn nun angehen sollen. Sollen wir. Wir füllen das Formular aus, sie unterschreibt, ich hole mir ihren Perso und meinen und gehe tags drauf zur Post in Dorf2 in meiner Nähe. Das Formular wird angenommen, die Persos werden gescannt – ich warte. De ole Fru auch.

Vier Wochen später.
Ich gehe zur Post in Dorf3, weil ich da grad bin, um nachzufragen, wo denn meine Vollmacht bleibt. Die Frau kann mir keine Auskunft geben, zeigt mir aber eine Telefonnummer.

Ich rufe an. Die Dame am Telefon fragt nach de ole Frus Geburtstdatum, dann nach dem meinen, schweigt einen Moment lang – um mir dann zu sagen, daß sie mir keine Auskunft geben darf, weil ich keine Vollmacht habe. Ich rolle mit den Augen.
Da mich das nicht weiterbringt, mache ich sie darauf aufmerksam, daß ich anrufe, weil ich nach wie vor keine Vollmacht habe. Sie sagt, da müsse aber dann de ole Fru anrufen. Ich erkläre, daß ich ja ebendeshalb eine Vollmacht bekommen soll, weil sie das nicht kann. Schlaganfall, Sprachprobleme, schwere Schwerhörigkeit. Die Dame ist nett. Sie sagt es durch die Blume: „also, wenn es jetzt so wäre, daß es ZWEI Kontoinhaber gäbe, dann könnten wir so eine Vollmacht nicht bearbeiten, wenn nur einer davon unterschrieben hätte. WENN“. Ich verstehe. Auf die Idee, daß de ole Mann auch Kontoinhaber sein könnte, war ich nicht gekommen, denn seit Jahren weiß ich, daß de ole Fru ganz genau unterscheidet zwischen IHREM Geld (auf dem Postsparbuch, von dem de ole Mann nicht einmal wissen darf, wo der Schlüssel zu der Kassette, in dem es liegt, ist) und dem GEMEINSAMEN Geld. Ich gucke ins Buch und sehe: ja, da steht auch de ole Mann drin. Ich rolle mit den Augen.

Auch ’ne T-shirt-Aufschrift von rumpfkluft.de

Da mich das nicht weiterbringt, gehe ich tags drauf zur Post in Dorf4, weil ich da grad bin, und bitte um ein neues Formular. Die Formulare sind grad aus, aber im Laufe des Gespräches werde ich darauf hingewiesen, daß ohne die physische Anwesenheit der Kontoinhaber keine Vollmacht ausgestellt werden kann. Ich weise darauf hin, daß ich 1. wenn die Sache mit der Olemannsunterschrift nicht schiefgelaufen wäre, vor vier Wochen eine Vollmacht bekommen hätte, basierend auf unseren Ausweisen und 2. ich genau DESHALB eine Vollmacht bekommen soll, weil sie nicht mehr physisch anwesend in der Post sein können.
Ich könne sie ja im Auto sitzen lassen, dann gehe sie schnell raus. Nein, gute Frau, ich krieg die auch nicht ins Auto und dorthin! Tja, sie macht sich nochmal schlau. Ich rolle mit den Augen. Aber erst, als ich draußen bin, wer weiß, vielleicht brauche ich den Goodwill dieser Frau nochmal….

Tags drauf ab zu de ole Lüüd, seinen Ausweis geholt, Formular ausgefüllt. Als ich de ole Fru die Lage erkläre, sagt sie „Das hab ich mir schon gedacht! P.s Name steht ja auch mit drauf!“ Verd***, warum hat sie nix gesagt!? Ich rolle mit den Augen, aber nur innerlich, denn das würde mich jetzt auch nicht weiterbringen.
Mit drei Ausweisen und Formular fahre ich dann zur allerersten, nämlich der Postfiliale, in der man die beiden und mich noch kennt. Die ist ja bei de ole Lüüd in der Nähe. Das bringt mich aber auch nicht weiter, denn diese Postfiliale ist inzwischen keine mehr.
Auf dem Heimweg mache ich den Schlenker zur „physischen Filiale“ in Dorf4, weil das halt auf dem Weg liegt. Ich habe Pech – dieselbe Frau. Sie hat sich kundig gemacht: wenn die beiden nicht kommen können, darf der Hausarzt auf dem Formular einen Vermerk machen, daß sie nicht kommen können, mit Stempel und Unterschrift, und er muß auch bestätigen, dabeigewesen zu sein, als sie unterschrieben.
Ich weigere mich, ein drittes Formular, unausgefüllt, mitzunehmen und rolle mit den Augen, diesmal IN der Filiale, aber weiter bringt mich das auch nicht.

Ein weiterer Tag vergeht, dann versuche ichs in Dorf2 nochmal. Dort wird kein Ton über das Fehlen der ole Lüüd verloren, in eben mal 20 Minuten(!) der fertig ausgefüllte Antrag mit Scans der drei Personalausweise vervollständigt und angenommen….. ich bin sehr gespannt, ob nun nach nur vier Wochen (Bearbeitungszeit) meine Vollmacht hier ankommen wird.

Und ja, meine Augen sitzen noch im Kopf, trotz allen rollens….. 😉

..wie die Wanze tanzen kann…

Ende Oktober

Neee, tanzen hab ich sie nicht gesehen, aber die Wipfel-Stachelwanze (Acanthosoma haemorrhoidale) war fix unterwegs, und so ist uns nur dieses eine gute Foto geglückt.

Wie ihr Name schon sagt, ist sie eine Baumbewohnerin, lebt aber auch in Hecken. Weißdorn und Ebereschen mag sie besonders. Und sie zählt zu den häufigsten Wanzen. Für mich ists die erste ihrer Art…

Es war einmal, war dazumal

als Weidenbäume Veilchen trieben,
als Stubenfliegen Märchen schrieben,
als auf der Pappel Birnen reiften,
als Lamm und Wolf den Wald durchstreiften
und brüderlich im Grünen grasten,
als Bären durch die Wälder rasten,
einand mit langen Schwänzen schlugen,
als Flöhe Eisenhufe trugen
und Sprünge bis zum Himmel machten
und uns von droben Märchen brachten.
Es war einmal, war irgendwann
und nur ein Lügner glaubt nicht dran……..

… ja, es war also einmal, da hat eine kleine Glockenblume im Fjonk’schen Garten eine liegengebliebene Zeitung gelesen. Eine große Überschrift lautete

Novemberblues im Garten

und da die kleine Glockenblume kein englisch konnte, und – sie war ja noch klein – erst in diesem Sommer überhaupt das lesen gelernt hatte, las sie, na klar:

Novemberblühs im Garten

„Ach“, dachte die kleine Glockenblume, „wie jetzt? Ist das der neuste Trend, daß es im November blüht im Garten? Da muß ich mich doch gleich mal mit den Anderen besprechen!“ – Sie öffnete fix ein paar Blüten und rief die anderen Stauden zu sich.

„Blödsinn“, brummte die uralte Pfingstrose. „Das wäre ja noch schöner, wenn wir jetzt auch noch im Herbst blühen sollten!“ Und auch die Minzen, der Alant, die Akeleien, die Lab- und die Leinkräuter meinten nur „Ach was, wir machen uns jetzt winterfertig wie jedes Jahr! Keine Experimente!!“

Aber ein paar junge Wilde gabs, die hörten zu und sagten dann: „Warum eigentlich nicht? Schließlich ist es so warm in diesem Jahr, die Insekten fliegen auch noch überall herum – da kann man das doch einfach mal ausprobieren!“ Die Aster redete ihnen gut zu, schließlich wusste sie ja schon lange, daß man auch im November noch ganz gut blühen kann

Und so kam es, daß die Fjonka baß erstaunt war, als sie das nächste Mal durch ihren Garten lief. Denn da blühte es mitten im November, daß es eine Lust war! Und die kleine Glockenblume freute sich, als sie sah, wie die Fjonka sich lächelnd hinunterbeugte, um dann den Herrn F. zu rufen, damit sie gemeinsam ansehen konnten, wie sich die Blumen mitten im November noch einmal geschmückt hatten.

….und wenn es nicht gefroren hat, dann blüht es dort noch heute!

In Sorge/ Update: Nicht mehr!!!!

Ach, wie ich mir diesen Elsablick wünsche!!!

Nachts musste Elsa kotzen, danach war sie unruhig und wollte runter in die Küche. Als wir morgens kamen, war sie fort. Aber ist auch bis jetzt noch nicht wieder aufgetaucht 😦

Es ist schon halb zwei, draußen stürmt’s und regnet’s.

Sonst kam Elsa mittags heim, weil sie dann hungrig ist. Diesmal nicht. Und beim letzten Mal, als sie wegblieb, war’s, weil sie krank gewesen war.

X Mal waren wir schon draußen und haben gerufen, ständig geht der Blick zum Fenster….

Hurra! 13:55 und die Katze saß plötzlich unterm Buchs. Gerufen, schon war sie da, die nasse Elsa. Und frißt nun erstmal 😃 Die Erleichterung ist groß!