Jetzt, auffe Arbeit ….

… werde ich zumindest theoretisch diese Drohung wahrmachen können 😉

Nach dem ersten Tag „auffe Arbeit, neu“: mir qualmt abends der Schädel, weil ich so viel neues lernte – und eines davon war, ganz nebenbei: mit einer großen Siebträgermaschine diverse Kaffees herzustellen. Mein erster Test war ein Cappucchino unter Anleitung für mich selbst – denn JedeR kann täglich ein Heißgetränk umsonst trinken 🙂 Das mit dem noisy toy wird allerdings schwierig, denn Spielkrams verkaufe ich jetzt nicht mehr.

Eigentlich aber bin ich erstmal bei „Brot und Käse“, also in der Input- und arbeitsintensivsten Abteilung meiner neuen Arbeitsstelle, eines Biomarktes, gelandet. Die Kolleginnen dort: fit und nett. 🙂 Ich werde nach und nach alle Abteilungen durchlaufen, um dann zum Schluß in Abstimmung mit den Chefs in einer „festen“ Abteilung zu landen, so lautet die Ankündigung.


P.S. Die Aufnahme dieses wunderbaren Schilds harrt seit mehreren Jahren ihrer Verwurstung im Blog – das Schild hing in Wanderer in Nürnberg

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Buchtipp

Eben kam ich von einem Besuch bei S., er hatte wiedermal (selbst für mich) schwer verständliche Behördenpost samt Formularerei bekommen. Die haben wir ausgefüllt Das Gespräch danach drehte sich um mehreres, was ihm sehr fehlt:
– eine eigene Wohnung (bisher immer mindestens zu 3., immerhin inzwischen ein Zimmer allein) Nachtrag: sehr plötzlich hat es jetzt funktioniert: sowohl S. als auch Ab. haben eine Wohnung für sich allein bekommen!
– eine Arbeit
– unter Menschen sein (das scheitert, gerade auf dem Dorf, wo man sich daheim oder im Garten unter Freunden trifft, tatsächlich oft. „Unsere“ Iraki haben wenig Kontakte zu Deutschen, und wenn, nur zu Lotsen oder von Amts wegen mit ihnen befaßten Menschen. Sie sind selbst daran allerdings auch nicht ganz unbeteiligt. -Daß ich das denke und warum, auch darüber haben wir übrigens gesprochen. Es ist aber wirklich nicht leicht)
– eigene Entscheidungsfreiheit, was zB Wohnort, umziehen, Arbeit angeht (mit Aufenthaltsgestattung braucht er für sowas seit nun schon über 2 Jahren immer noch die Erlaubnis der Ausländerbehörde/ des Amtes)

Ich komme nach Hause, mache den Ofen an (14°! Wind! Regen!) und lese weiter im aktuellen Buch „Ich komm‘ auf Deutschland zu“
des Syrers Firas Alshater. Ich lese:

„Doch wer als Flüchtling nach Deutschland kommt, dem wird erstmal ein Großteil der Freiheit genommen. Nicht frei bewegen. Nicht arbeiten. Nicht selber entscheiden. (…) Flüchtlinge können sich nunmal nicht in einem Land integrieren, wenn sie nicht mit Einheimischen zusammensein dürfen. Eine Hand klatscht ja auch nicht allein. Und die Menschen, die hier ankommen, brauchen, was jeder Einheimische auch braucht: Freunde, Arbeit und eine Wohnung“

Tja.

Firas Alshaker ist syrischer Aktivist, war deshalb schon mehrfach inhaftiert und unter Folter, kam mit Arbeitsvisum nach Deutschland, blieb als Asylant und ist inzwischen bekannter Youtuber, unten ein Beispiel eines Clips. Zum Teil ists eher Comedy. Das Buch allerdings gibt sich etwas ernsthafter als die Clips, und ich finde es lesenswert. Weil er gut erzählt, und weil er was zu sagen hat.

Lesen! 🙂 Oder erstmal gucken, bitte sehr (mir gefällt allerdings das Buch besser)

 

Abgekartet Nr. 12

Es ist auch schon wieder ein Jahr her, daß ich diese wunderschöne (und selbstfotografierte!) Karte von Gerburgis bekam. Leider spinnt der Scanner etwas, deshalb sind die Farben irgendwie komisch, in Wirklichkeit sind sie milder und schöner.

Gesetz der Serie

Kaum ist das Plexiglas, das runtergekracht war, wieder angebracht (diesmal zur Absicherung zusätzlich mit 3 Schrauben), stellt sich (per Dachdeckeranruf) heraus, daß die feuchte Stelle, die der Mieter mir in seinem Wohnzimmer zeigt, durchaus nicht mit nur etwas Silikon zu beheben ist. Nein, wir werden ein neues Außenfensterbrett brauchen. Letzteres wird das gemauerte ersetzen müssen, das nach ca 20 Jahren nun Wasser geradezu aufsaugt statt es abzuhalten – und die Überschüsse in des Mieters Wand weiterleitet. Außerdem muß noch ein Teil des Balkontürrahmens ersetzt werden, weil auch der inzwischen saugt statt abhält… Und Dichtungen an mehreren Orten – nämlich zum Balkonboden hin und auch von den Fenstern zur Zinkverkleidung in den Arbeitszimmergauben. Der Dachdecker sagt: Tischlerarbeit, und der Tischler hat inzwischen ein Angebot estellt. Vorläufig haben wir als Notbehelf eine Folie in die Fenster geklemmt, bis zum Balkon runter gelegt, und dort mit Steinen beschwert. Damit nicht dauernd Wassernachschub geliefert wird….
Kein Wunder, daß die an sich schon länger eher suboptimalen Stellen genau in diesem Jahr problematisch werden: seit Wochen (oder sind es tatsächlich Monate? Nein, wohl nur gefühlt) war es nie länger als zwei Tage am Stück trocken. Und an den nassen Tagen SEHR naß: allein bisher schon 30% mehr Regen als sonst im ganzen Oktober, sagten sie im hiesigen Wetterbericht. Und der September war ja auch nasser als normal. Da trocknet nix ab.

A propos Silikon: in der Küche macht eben jetzt die Abdichtung der Holzarbeitsplatte zum Spülbecken hin schlapp. Außerdem sagten vor einigen Wochen die Gummilitzen an der Duschtrennwand im Bad „nö, uns reichts“. Meine Reparaturversuche sind gescheitert, also muß auch eine neue Duschtrennwand her, und der Klositz ist auch kaputt…. da hatten wir dann vorhin bereits einen gekauft – nur um daheim festzustellen, daß der schief zusammengebaut ist und wir ihn umtauschen müssen. Konnte man im Baumarkt nicht sehen, weil der (was für ein Schwachsinn, denn er war ja gut verstaut in einem Pappkarton, den wir zum nachschauen geöffnet hatten) nochmal extra eingeschweißt war 😦

Ich sag’s ja: wenn schon, denn schon…..

Nebenher macht das fernsehen Probleme: immer genau dann, wen ich 1x wöchentlich Vox gucken will, sagt Vox „no signal“. (Und auch manchmal zu anderen Zeiten, ebenso wie die anderen Sender dieser Gruppe, die uns aber wurscht sind) Zwischendrin, wenn man testet, läufts meist ganz normal. Ab und an passiert dasselbe mit dem NDR – pixelt, stottert oder gleich: schwarzer Bildschirm. Wäre es RICHTIG kaputt, könnte man den Reparateur rufen. So ists doof: wenn der kommt, funzt dann vielleicht grad alles, und liegen kanns von der Schüssel über die Anschlüsse bis hin zum Festplattenrekorder oder gar dem TV selbst an allem. Hmmmm. Nun hat der Herr F. vorgestern erstmal auf eigene Faust die Schüssel angeschaut, nachdem beim Test wieder die üblichen Sender nicht sendeten. Und siehe da: sie hatte am Empfänger einen grünen Überzug aus Algen – auch das ist wohl diesem patschnassen Jahr geschuldet. Den hat der Herr F. entfernt. Seither funktionieren erstmal alle Sender tadellos. Mal abwarten, ob’s Zufall ist oder so bleibt.

 

Mannmannmann

Familienzusammenführungen weiter aussetzen – was die CSU, die christlich soziale Union, da erreicht hat, für die doch die Familie als Keimzelle der Gesellschaft oberste Priorität hat – offenbar nur dann, wenn es die deutsche Familie ist – das kann nur begrüßen, wer erstens niemals nachdenkt (wie, bitteschön, soll sich Jemand hier einfügen, der jahrelang unter der Trennung von seiner Familie leidet – der es wahrscheinlich auch noch existenziell schlecht geht, während er hier gezwungenermaßen tatenlos wartet und immer weiter vertröstet wird) und wer zweitens niemanden auch nur ansatzweise kennt, der betroffen ist.

Ihr braucht einen SEHR langen Löffel, Ihr „Christen“!

Ich allerdings kenne Jemanden, der betroffen ist*, der vorgestern abend mit Tränen in den Augen vor mir saß und zu mir sagte „Was ist Dein Rat?“

Ich konnte ihm nur einen geben: warte zumindest mit irgendwelchen Entscheidungen noch ab, bis die Koalitionsverhandlungen durch sind. Immerhin gibt es da noch die Grünen, die mitverhandeln. Was CDU und CSU da ausgekungelt haben ist unmenschlich, aber es ist noch nicht „durch“. Und dann berate Dich mit Deinem Anwalt: Immerhin hast Du subsidiären Schutz bekommen, vielleicht gilt bestandsschutzmäßig was Dir, wie Du sagtest, schriftlich zugesichert ist: daß Du Deine Familie 2018, nach dann über DREI Jahren, nachholen darfst.


*Seine Frau und seine zwei Kinder hat M. seit über zwei Jahren nicht gesehen. Sie sind inzwischen in der Türkei. Er überlegt, ob er, wenn er denn Arbeit hat, vielleicht alle paar Wochen einmal dorthin zu Besuch fahren kann


Mich macht das zynisch-unmenschliche dieser Möchtegernchristen wütend, ebenso wie mich meine eigene Hilflosigkeit wütend macht.

Streckfuß

Am Sonntag haben wir zum allerletzten Mal die Bienenbeuten geöffnet und dabei etwas ganz besonderes gefunden:

In unserem Schmetterlingsbuch war diese Raupe nicht zu finden, aber im Internet sind wir fündig geworden: es ist die Raupe eines Falters mit dem schönen Namen „Streckfuß“. Warum er so heißt kann sehen, wer sich die Seite anschaut

Er kommt wohl häufig vor, wir aber hatten so eine Raupe noch nie gesehen. Ich wollte heute noch ein besseres Bild machen, aber leider – das Tier war offenbar umgezogen, nichts zu sehen unterm Deckel. Schade!

Defensive

Wir verteidigen uns wacker gegen die grüne Hölle, die uns umgibt *gg

„Vorher“ war da kein Licht, wo jetzt die Lücke ist, sondern eine weitere Erle in Buschform

Allgäu-Saat, wo zuvor nichts als Walderdbeeren wucherten

und immerhin 17 Secondhandtöpfe mit einheimischen Stauden für den Tauschmarkt in Eckernförde (morgen, 14 bis 16 Uhr, NUR heimisches. Saat und Pflanzen. Ort: UIZ

Viel raus, wenig rein – die Devise bei Büchern und Pflanzen *gg* Allerdings müssen wir auch rigoros sein, sonst gibt’s überhaupt keine Sonne mehr und im Baumschatten Monokulturen aus (je nachdem) Giersch, Storchenschnäbeln, Hahnenfuß und der ollen Goldnessel

PS: diesen Beitrag hab ich schon letzte Woche geschrieben. Heute gießt es wie aus Kannen, der Herr F. ist krank und ich bin zwar wieder gut daheim angekommen, aber „durch“ mit diesem Tag

Gestrandet

Sitze im Foyer eines IBIS-Hotels in Hannover.

Bin gestrandet.

War zu Besuch bei den Eltern im Rheinland – dann kam gestern der Sturm. Und nix mehr ging bei der Bahn. Okay, dachte ich, bis morgen früh wird das schon wieder….

Heute morgen dann hieß es: mit Verspätungen muß gerechnet werden. Okay, dachte ich, ich hab ja Zeit.

Was NICHT kommuniziert wurde ist: sämtliche Verbindungen nach Hamburg, nach Berlin, in den Osten waren lahmgelegt (und sind es zum Großteil noch immer) Ich steige also ganz fröhlich in den Zug gen Köln, will umsteigen – und etwa 10 Minuten vor Abfahrt heißt es plötzlich: der Zug fährt nur bis Dortmund. Tja. Gecoacht vom Herrn F. (heute war der erste Tag, an dem ich gern ein Smartphone gehabt hätte) fahre ich weiter und höre von Verbindungen und so – aber alles zerschlägt sich im Bahnhof Dortmund: erst dort wurde klar gesagt: nix geht Richtung Norden!

Aber ein (ein!!) Fernbus sollte irgendwann bis HH fahren, hieß es. Ich dorthin, wo der fahren soll – stehen da schon genug Leute für 3 Busse, und ständig werden es mehr. Kurze Zeit später erfahre ich von Mitreisenden, daß es riesige Stauzs auf den Autobahnen gibt.

Ich beschließe: lieber irgendwo im Hotel übernachten als ewig im Stau stehen und fahre bis Hannover  – aber Hannover war nun wirklich das nördlichste, was heute erreichbar war. Wir sollten uns alle am Servicepoint melden, heißt es im Zug. Ich raus in die Bahnhofshalle – Schlangen LÄNGS durch die ganze Halle – später erzählten Leute: man stand drei Stunden an!! Näh! Dann sehe ich doch lieber, auf eigene Faust ein Hotelzimmer zu kriegen, denke ich, und pfeife auf den Gutschein der Bahn. Also zur Tourist-Info, und ab zum IBIS. Wo ich mitkriegen musste, daß die Leute vor mir das letzte Zimmer bekommen hatten. OCH NÖ! Aber dann, als ich noch dumm dastand und nicht weiterwusste, sagt die Rezeptionsfrau „WArten Sie mal noch einen Moment, ich krieg da grad was….“ das „was“ war eine Stornierung – also hatte ICH jetzt das letzte freie Zimmer. Puh! Jetzt, 4 Stunden später, kommen, während ich hier tippe, noch dauernd Leute, die nach einem Zimmer fragen….

Na, ich geh jetzt in mein lautes, kahles Zimmerchen und hoffe, morgen gehts weiter…..

Aber in Hannover gibts eine sehr hübsche Kneipe, und eine Strickjacke hab ich auch gekauft *g*

Offener Brief

Hallo, ihr doofen Rehe!

Diesmal haben wir vorgebeugt! Unsere schönen Efeubüsche fresst Ihr nicht ein drittes Mal runter*!

Es ist genug für Euch im Garten. Ihr könnt Zweige entrinden (wohlgemerkt: ABBE Zweige, es liegen mehrere Stapel bereit und wir wissen, daß Ihr die mögt!), Ihr könnt Gras äsen, es stehen Stauden da (die BLÄTTER sind für Euch, nicht aber die zeitigen Knospen im Frühjahr!!), und auch immergrüne Büsche gibt es, von denen Ihr Blätter abbeißen dürft, weil die schon groß genug sind, im Gegenatz zu den Efeus.

Ach ja, und dies ist für Dich, Du Rehbock, Du Obermacho: wage es nicht, unser Gebüsch, die Walnuß und den Trompetenbaum weiter zu entrinden – es gibt Erlen, Holundersträucher, Weiden, an denen Du gern das juckende Gehörn fegen darfst.

Also, Ihr ollen Rehe – im Gegensatz zu anderen Leuten hier ziehen wir keine anderthalb Meter hohen Zäune ums Grundstück. Wir sind kompromißbereit, also seid Ihr es auch, bitteschön! –

Mit nicht nur leicht genervten Grüßen

Fjonka und der Herr F.

 

 

*(Jedenfalls nicht ohne größere Mühen *räusper*)

 

 

Weißes C

Ende September, einer der paar schönen Tage war es, da hat der Herr F. ihn entdeckt – den vorerst für uns noch namenlosen Schmetterling, der beim flüchtigen hinschauen aussah wie ein alter, zerfledderter kleiner Fuchs…. aber weit gefehlt!

Erstmal hat der Herr F. Fotos gemacht, und dann das Schmetterlingsbuch geholt – und was fanden wir? Eindeutig hat dieses Tierchen den höchst seltsamen Namen

Weißes C

Das weiße C ist häufig, steht da. Aber wir haben bei uns im Garten definitiv noch nie eines gesehen und uns drüber gefreut.

P.S. es gibt lääääängst noch nicht genug Ideen für den geplanten Adventskalender, vielleicht, wenn Ihr Euch anstrengt, kriegen wir ja zumindest einen halben zusammen!?

 

Lärm

Vorgestern Nacht:

ein Riesengeschepper, LAUT, es hört sich an, als bricht irgendwas zusammen, ein Regal oder so. Ich stehe senkrecht im Bett

„WAS WAR DAS DENN?“

Von links ein schläfriges „Was ist denn?“

„HAST DU DAS NICHT GEHÖRT? DAS GESCHEPPER DA EBEN?“

„Nein, ich hab nix gehört, was ist denn?“

Ich auf und alle Räume hier oben abgesucht – nichts zu sehen. Ich frage mich, ob ich bloß geträumt habe und beschließe: für „das war unten“ wars zu laut. Wird schon nix schlimmes gewesen sein. Gehe wieder zu Bett.

Am nächsten Morgen wird klar, was war: die Plexiglasscheibe hat sich gelöst und ist auf den Terrazzoboden gefallen – mit scheppernder Zwischenstation auf dem Schuhschrank. Aber nichts ist kaputt. Die Glaser werden sie wieder befestigen – diesmal sicherheitshalber zusätzlich zum Kleber mit zwei Schrauben


P.S. Seit längerem schon sind die Links, die ich setze, nicht mehr unterstrichen. Grund: WordPress bietet das nicht mehr an in seiner Werkzeugleiste. Ja, ich weiß, es gibt HTML-Befehle dazu. Aber das ist mir zu umständlich. Also: Links jetzt nur noch farblich abgesetzt (das macht WordPress automatisch), in rot, wie oben bei der Plexiglasscheibe halt. Manchmal hab ich *klick* daneben geschrieben, aber nuja, das ist auch nicht so schön…. und jetzt wißt Ihr’s ja.

Den KommentatorInnen hier sei Dank: ich hab ihretwegen geguckt, was es denn SONST in dieser Werkzeugleiste so für Angebote gibt. Und da hab ich dann auf etwas nie geklicktes geklickt und festgestellt: es gibt Tastaturkürzel, u.a. eins für „unterstreichen“. STRG und U gleichzeitig drücken – ausprobiert– klappt! Also werden Links demnächst doch wieder unterstrichen und damit für Jede gut sichtbar sein 🙂

Eine Idee.

Ich hätte Lust, in diesem Jahr wieder einen Blog-Adventskalender zu machen, aber ich hatte bisher keine Themen-Idee.

Jetzt aber hab ich eine, vielleicht klappt es ja. Die Idee geht so:

Ich sammle hier in den Kommentaren Eure Vorschläge für „Kalendertürchen“. Will heißen, wer Lust hat, schreibt mir ein Thema oder einfach ein Wort, zu dem ich mir versuche, etwas einfallen zu lassen – ein Bild oder einen Text oder ein Zitat oder….

Das kann wirklich was sein, zu dem Jemand „immer schon“ gedacht hat „Dazu würde ich mal gern was von der Fjonka lesen“ (ich erinnere mich bei schreiben zB grad dran, daß vor JAHREN mal angefragt wurde, wie denn mein Herzenskater Oedi überhaupt zu seinem Namen gekommen war. Hab ich nie beantwortet, ist in Vergessenheit geraten – sowas könnte ja noch irgendwo schlummern, in den Gedanken von irgendeinem/ einer LeserIn hier)

Oder Ihr schmeißt mir, wie damals beim ehrenWORT, das mir ja immer viel Spaß gemacht hat, ein Wort hin – und ich denk‘ mir was aus. Oder……..

Gucken wir mal, ob Jemand Lust hat, mitzumachen und mir Stichworte zu geben, damit ich mir was ausdenken kann 🙂 Für den allerbesten Fall sag ich mal: bei 24 ist Schluß *gg* – und ganz optimistisch liste ich die Oedi-Geschichte fürs erste Adventskalendertörchen schonmal auf (die Reihenfolge kann/ wird sich noch ändern! 🙂 ):

  1. Warum hieß der Oedi Oedi?
  2. Mein bester Themenrelease (für Nicht-BookCrosser: das Wort werde ich erklären, wenn’s soweit ist 🙂 )
  3. Eine besondere WG-Erinnerung
  4. Wenn ich aus dem Küchenfenster gucke….
  5. Das ungewöhnlichste Fortbewegungsmittel
  6. – Couchsurfingbesuch
  7. Horizonte
  8. – Best Partylocation of the North
  9. – Mein allerliebster Cartoon.
  10. – Was ich in meinem Leben unbedingt noch machen möchte.
  11. – Die schönsten oder interessantesten Ecken in Schleswig.
  12. Mein liebstes Möbelstück.
  13. – Mein Dorf bei Nacht.
  14. Was ich an Weihnachten liebe.
  15. Das schönste Konzerterlebnis.

Dampf

Lange schon bin ich immer wieder vorbeigefahren an diesem Schild in Flensburg. Lange schon dachte ich mir „das mußt Du unbedingt mal fotografieren!“ Nun gab es gleich zwei gute Gründe: erstens, profan: ich war in der Nähe, und das auch noch zu Fuß. Und zweitens: ein anderes Schild in Rieseby, bei dem ich das auch seit Jahren gedacht hatte, ist – weg!

Dies hier allerdings war noch da, und mir gefallen sowohl die altmodischen Buchstaben als auch der ebenso altmodische Aufbau des Schildes. Tja, und dann gibt es auch noch den tagesaktuellen Bezug:

Ich hätte gern gejubelt: Ja, genau, die bleiben draußen!!! Aber nuja….. es ist Dampf im Kessel der Unzufriedenen, und dieser Dampf mußte wohl abgelassen werden 😦 Hoffen wir mal, daß es diesen Rechten genauso geht wie denen zuvor: daß sie sich selbst so zerlegen, daß sich das bis zum nächsten Mal erledigt.