Mehr Pilze

Welche es sind? Keine Ahnung. Es gibt soooo viele Arten und Erscheinungsformen!

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…und je länger Du auf den Seiten rumsuchst und liest und guckst, desto unsicherer wirst Du….. *SEUFZ*

Dieser Winter ist ein super Pilzwinter, mild und feucht! Weniger freuen sich überwinternde Wildbienen – ihre Larven werden in solchen Wintern oft Opfer von – Pilzen.

Überhaupt – Pilze! Ich habe sie ja in meiner Liste und bei den Blog-Kategorien, wie auch die Flechten, unter „Flora“ einsortiert, wohl wissend, daß sie keine Pflanzen sind, sondern eine eigene Gruppe bilden. Ich liege mit dieser Zuordnung noch falscher als ich wusste:

Die Pilze (Fungi) bilden das dritte große Reich eukaryotischer Lebewesen neben den Tieren (Animalia) und den Pflanzen (Plantae). Sie sind wie die Pflanzen, zu denen sie lange gerechnet wurden, sesshaft, können jedoch keine Photosynthese treiben. Daher müssen sie sich wie Tiere durch die Aufnahme organischer Substanzen ernähren (Heterotrophie), die sie jedoch in gelöster Form aus der Umgebung aufnehmen. Nach heutiger Kenntnis sind die Pilze näher mit den Tieren als mit den Pflanzen verwandt.

Wikipedia

Wieder was gelernt! Ich überlege noch, ob ich mir die Mühe machen und das hier alles ändern soll….

Tierchen ….

Damit Elsa die Katzenklappe nutzt haben wir in den sauren Apfel gebissen und vor einigen Tagen das vor Wind und Kälte schützende Wolltuch vorerst wieder entfernt. Hat ja auch geklappt.

Heute morgen dann:

direkt vor der Katzenklappe, innen, Fellbüschel. Weiße und rötliche. Viele.

El Mauski machte eigentlich morgens einen normalen Eindruck, Wunden sind nicht zu finden. Jetzt aber, gegen Mittag, tigert er mit dünnem Gesicht, schrickt bei jedem Geräusch zusammen, mochte auch nicht gern raus.

Wir gehen davon aus, daß der Rotweiße mal wieder reingucken wollte (beim 1. Mal war dasebenfalls  bei entferntem Tuch gewesen, seither – Tuch davor – nicht mehr). Auf der Wildkamera war er zu sehen, aber die steht derzeit an anderm Ort, wo sie bisher auch Amseln, Spatzen, eine Meise und ein Rotkehlchen fotografierte, zeigt also nicht, ob er rein ging. Gut, daß wir einen wehrhaften Wachkater haben …. schlecht, daß er jetzt wieder keine Ruhe findet. Schlecht für Elsa, die deshalb auch keine findet – zum rausgehen braucht sie mauskilose Zeit, selbst wenn ich mit ihr zusammen raus will. Deshalb sitzen jetzt beide Menschen gaaaaaanz ruhig oben an ihren Computern: dann ist die Chance größer, daß auch El Mauski oben Ruhe findet. Bisher putzt er sich noch. Ich warte auf Meldung „kringelt sich ein, Schwanzspitze ist ruhig“ *gg*

Vorhin haben wir, hoffend, daß die Vögel sie annehmen und an den ausgesuchten Plätzen mehr Bruterfolg haben, zwei gekaufte Rauchschwalbennisthilfen im Carport angebracht, an den Stirnseiten direkt unterm Dach, damit Eichhorn, Katze und Co es schwerer haben. Außerdem einen Fledermauskasten außen am Carport oben, direkt da, wo’s ans Haus grenzt. Falls Jemand Nisthilfen braucht – die verlinkte Firma wird in Naturschutzkreisen wärmstens empfohlen.

Und da die Spatzen den Reisighaufen, der vom Baumpfleger auf der Wiese zwischengeparkt war, toll finden, hab ich den nicht „entsorgt“, sondern nur versetzt. Sollen sie gucken, ob sie die Stelle auch mögen. Der Garten wird immer mehr vom Garten zum kleinen Naturschutzgebiet *gg*, nicht ganz die Art „Naturgarten“, wie sie vom Verein propagiert wird, dafür ist er nicht ansehnlich genug – aber doch ein Naturgarten….

Die Schneeglöckchen erobern sich Orte zurück: dort, wo die Buchenhecke geschnitten ist, wuchern sie am Gehsteigrand – in den Jahren zuvor war da nie ein Schneeglöckchen, zu dunkel. Und auch die von Schneebeere freigeschnittenen Flächen sind gut bewachsen. Jetzt kommen langsam auch die Winterlinge, heute deutlich mehr als die einzelnen Vorreiter in den letzten Tagen – obwohl es heute deutlich kühler ist als letzte Woche.

Jetzt schreibe ich noch eine Ergänzung betr. „Kuschelturm“ zu meinem hoffentlich oft gelesenen Fledermausartikel. Bald kommen sie aus den Winterquartieren, dann wird das aktuell. Also schnell nochmal nachlesen, wie man Kranken oder verlorenen Babies oder…. helfen kann: hier

So. Meldung „Mauski entspannt im Sessel“ – los geht’s *gg*

Futter ist die eine Lösung…. sanfter Zwang die andere

22.1. wir haben beschlossen, daß Elsa nun endgültig allein rein- und rausgehn können MUSS.

23.1. ich bewaffne mich mit Trockenfutter, Elsa ist draußen. Ich rufe sie. Sie kommt. Ich halte die Klappe ein wenig auf, hinter die ich Trockenfutterklümpchen positioniert haben. Elsa guckt erst sparsam, dann geht sie durch. Ich lasse sie im Wintergarten sitzen – wenige Minuten später geht auch dort die Klappe, und Elsa schießt ins Wohnzimmer. So weit, so gut.

Pause.

Ich klappere mit Trockenfutter, Elsa kommt sofort. Vor ihren Augen werfe ich einige durch die Klappe in den Wintergarten und gehe. Elsa guckt mir hinterher. Eine Viertelstunde später komme ich ins Wohnzimmer. Keine Elsa. Ich blicke durchs Fenster in den Wintergarten. Keine Klümpchen. Aha!! Ich gehe in den Wintergarten. Keine Elsa. Oh-ha!!! Ich blicke aus den Fenstern – und da, in der Auffahrt, sitzt sie! Heureka, der 1. Schritt ist getan.
Ich weiß, das hatten wir schon. Aber es ist Wochen her, und nicht ein einziges Mal ist sie seither rausgegangen, ohne daß EineR von uns Fenster oder Türen geöffnet hatte.

Die Magie des Futters!

24.1.: wir sind beide auffe Arbeit, Elsa wollte vormittags partout nicht raus. Als der Herr F. abends heimkommt ist nirgends eine Katze zu sehen. Ein wenig später kommt Mauski, und dann hört der Herr etwas klappern. Als er guckt sitzt Elsa im Wohnzimmer und faucht Mauski an. Hatte sie sich doch Im Wintergarten versteckt? Nein – ihr Pelz ist feucht!!!!

Später bekommen wir auch noch Beweisfotos!

Wieder ein Knoten geplatzt!! 🙂


22.1. Ich habe beschlossen, daß Mauski auch mal auf meinen Schoß kommen soll. Er streicht mir um die Beine. Ich hebe ihn hoch und stelle ihn auf den Schoß. Kraule, kraule, kraule. Er bleibt, schnurrt, setzt sich dann sogar. Bleibt für sicher fünf Minuten.

Sanfter Zwang…..

Hat schon mehrfach geklappt. Nichtsdestotrotz: ganz von alleine geht er bisher nur zum Herrn F., nur bei sehr viel Ruhe und nur, wenn ich nicht dabei bin.

Knick-Katze

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Wiedermal ein Sonnenspaziergang mit Elsa, immer am Knick entlang. Diesmal war sie sehr lässig-langsam unterwegs. Trotzdem kann man gut sehen: die Aufregung ist da. Ihr sonst eher dünnes Schwänzchen ist dick aufgeplustert. Was man leider auch sieht: Elsa ist eine gute Futterverwerterin. Während Mauski mit viel gutem Willen inzwischen nicht mehr dürr, sondern sehnig zu nennen ist, wird Elsa in Kürze gut zu brauchen sein, falls ich mal wieder Ansaaten anwalzen muß ….. einfach drüberrollen…. nein, aber Scherz beiseite, sie ist ganz schön pummelig geworden, obwohl sie relativ viel draußen ist (nach den gemeinsamen Gängen bleibt sie immer draußen, allerdings hab ich keine Ahnung, ob und wie viel sie sich dann bewegt….) Nuja

Es sieht alles nach Vorfrühling aus.

Aronstab. Der ist derzeit wirklich ÜBERALL, das letzte Jahr hat ihm gefallen.

Die Schneeglöckchen läuten an manchen Stellen schon

Geißblatt

die Blütenknospen spitzen sogar schon mit Farbe aus Mirabelle und Zierjohannis

Knick hinten am Acker. Der ist schön, zweireihig und vorn mit Platz für Pflanzen, weil da eine Steinsammelstelle und ein Drainagerevisionsdings ist.

Vernagelt

Also, jetzt nicht wirklich – aber verrammelt – und zugig, trotz guter Paßform…. ich hoffe, daß wir wie versprochen wirklich noch diese Woche die reparierten Fenster zurückkriegen….

und für oben sind Holz-Alufenster detailliert vermessen, besprochen, bestellt. Um die acht Wochen….

Knicktag

Ich hatte ihn ja schon angekündigt – und hier ist er: der Bericht vom „Knicktag“: 🙂

Der NABU hatte angekündigt, man werde über Knicks, ihre Geschichte, ihren Aufbau und die Pflege informiert und könne auch selbst lernen, wie das gehe mit der Knickpflege. Okay, hörte sich interessant an – angemeldet!

Das allererste ist einmal, daß ich lernen mußte: das, was wir hier als Knick kennen (und damit auch das, was Ihr im letzten Beitrag von mir vorgestellt bekommen habt)- das ist eigentlich gar keiner!

Ein echter Knick ist eine Art lebender Zaun auf einem Wall. Die 10-15 Jahre alten Äste/ Schößlinge werden zT mit Beil oder Hippe bis auf 25% Rest eingekerbt. Dieser Rest wird „geknickt“, also zur Seite gelegt (wobei er eigentlich gerade nicht knicken sollte, sondern einen heilen Bogen bilden, damit das Kambium, die nährstoffführende, lebende Schicht des Holzes, auf dem unbeschädigten Rest-Ast heil bleibt) Die Äste werden ein wenig verflochten und bleiben so. Besonders, wenn, wie es häufig immer noch „übrig“ und zu sehen ist, Dornenbüsche wier Schlehe oder Weißdorn gepflanzt wurden, kann ein solcher dichter Zaun auch Kühe und Ochsen dazu bringen, auf ihrer Weide zu bleiben – dauerhaft, also auch gleich nach dem knicken (wenn es ein älterer Knick ist)

So könnte so ein Knick direkt nach dem legen aussehen, ein ganz anderes Bild als das, was wir normalerweise kennen:

Knick nach Knickpflege. Das Bild ist von Jürgen Golz, dem Seminarleiter. Er hat mir netterweise erlaubt, es hier zu zeigen 🙂 Er hat sich die alten Techniken übrigens in England beibringen lassen, weil es hier nur noch wenige alte Leute gibt, die sich erinnern, daß man zu ihren Kinderzeiten mal davon erzählt hat….

 

Knick nach Knickpflege, gewohntes Bild (Wikipedia, Reinhard Kraasch)

Inzwischen sind diese Techniken allerdings tatsächlich „verlorenes Wissen“, zumindest in Deutschland. Das, was ich „wusste“ und Euch 2014 bzw im letzten Artikel vostellte ist sogar gesetzlicher Stand in der Knickpflegeverordnung, und wenn man einen Knick traditionell aufbauen und pflegen möchte, muß man sich erstmal an die untere Naturschutzbehörde wenden und um Erlaubnis bitten – denn wenn man, wie in der Verordnung erlaubt, den Knick bodennah geschnitten hat ist es nicht erlaubt, Totholz dazulassen oder zwischendrin aufzubringen – und das geknickte Holz wirkt natürlich erstmal so, als hätte da Jemand Totholz gestapelt – weshalb Jürgen Golz tatsächlich schon einmal bei der Naturschutzbehörde von einem Landwirt angezeigt wurde. – Da ist Gesprächsbedarf, natürlich!

Die Tiere freuen sich: in einem solchen Knick können sie weiter Schutz finden, anders als auf den kahlen Flächen, die im 1. Jahr nach dem „bodennahen absägen“ entstehen, das derzeit konform zur Knickpflegeverordnung praktiziert wird. Und bereits im Frühjahr darauf schießen Triebe aus den noch lebenden horizontalen Ästen, und es entsteht etwas, das unseren Augen wieder vertrauter ist.

Aber wie geht das nun, so eine Art Knick hinzukriegen?

Erstmal muß man sich das „Vorher“ betrachten. Will man die Äste nach rechts oder links legen? Wie viel Platz hat man? Wo stehen Überhälter – die großen Bäume, die alle 20-30m stehenbleiben sollten? Dann den Knick bearbeitbar machen.

„vorher“. Brombeeren und Co sind schon beseitigt, man sieht die ca vor 10 Jahren zum letzten Mal auf den Stock gesetzten Stubben und die Austriebe

Hier liegen schon mehrere. Rechts noch nicht versäubert, hinten und vorn eine fertige Lasche mit versäubertem Reststück. Man sieht: nicht ABgeknickt, aber es ist nur noch ein dünnes Holz über, das seitlich abgelegt wird.

So sieht das aus, wenn man das kann (ein weiteres Danke, auch das Bild ist von Jürgen, den man dort arbeiten sieht) sauberes arbeiten, „eben mal“ reinhauen und legen … dies ist aber kein Knick, sondern eher eine Flechthecke. Es fehlt der Wall.

Und so sieht das aus, wenn blutige Anfänger am Werk sind. *g* Wir „hobeln“ statt einmal zu hauen. Entweder der Ast ist immer noch zu dick, oder er bricht: zu doll gebogen, zu dünn der Rest … das macht irgendwann die Erfahrung, normalerweise soll man mit einem Hieb die 75% reinhauen und dann nur noch senkrecht runter die Lasche entstehen lassen ……

Nicht fertig, aber Übung beendet 😉 man muß sich „fertig“ so vorstellen, daß keine Äste mehr hochstehen, dafür aber viel mehr liegen, und das „auf Strecke“ . Wie im allerersten Bild halt …

Der Busch versorgt durch das übrige, lebende Kambium den gelegten Ast problemlos weiter, der schon im nächsten Frühjahr austreibt – dadurch wird das ganze viel dichter (und deshalb nach einiger Zeit besonders mit Dornensträuchern drin auch als Tier-Zaun geeignet, was früher auch eine Funktion war) und ein lebendiger Lebensraum auch gleich im nächsten Jahr wieder.

Hier kann man erkennen, daß die Natur auch knicken kann 😉 aus dem dicken Windbruch wachsen, wie später beim Knick aus den gelegten Ästen, viele neue Triebe hoch. Ein Knick ist das nicht, dafür ist die Lasche viel zu hoch und natürlich macht man das nicht mit dicken Bäumen. Aber das Prinzip funktioniert sogar noch bei einem so dicken Stamm

Bei dem, was man heutzutage macht (alle 10-15 Jahre wird, was hochgewachsen war, bodennah abgeschnitten, zwischendurch nur in der Breite eingekürzt – siehe*), braucht der Knick einige Jahre, bis er wieder seine Funktionen erfüllen kann. Die sind:

  1. Lebensraum, Nahrungsquelle, Brutgebiet für viele Tiere
  2. Lebensraum für Pflanzen
  3. Erosionsschutz (man denke an die Sandstürme der letzten Jahre!!)
  4. halten von Feuchtigkeit (sehr wichtig in immer trockeneren Zeiten)
  5. und, sehr wichtig: Vernetzung von Lebensräumen! Ohne Knicks kommen die Tiere im landwirtschaftlich industriell genutzten Land nicht von Biotop zu Biotop, Bestände können sich nicht austauschen, Pflanzen- und Tierarten nicht verbreiten

Logisch, daß all das einige Jahre nicht mehr passiert, wenn sämtliches Holz bodennah abgeschnitten wird. Bei der traditionellen Art dagegen bleibt der Knick funktionell, und bereits im Frühjahr nach dem knicken gibt es auch wieder Blattmasse. Beim Erosionsschutz ist es sogar noch doppelt besser so wie’s früher war, denn selbst wenn der heutige „Knick“ hoch wächst, so ist er doch spätestens nach sechs, sieben Jahren wieder am Boden recht licht.

*Knickpflege aktuell: dieser Link ist interessant, weil sich, wie ich gestern erfuhr, der Knickpflegeerlaß zu 2014 geändert hat: das mit der schrägen Neigung gilt nicht mehr, man darf/ soll zwischendurch, wenn der Knick zu breit wird, gerade hoch schneiden – aber erst ab einem Meter neben dem Knickfuß. Das schließt so dünne Heckchen wie im 2014er-Bericht gezeigt weiter aus. Sie gibt es aber trotzdem nach wie vor. Es soll aber ab 2020 endlich stärker kontrolliert und geahndet werden, immerhin.

So. Nun, liebe Leute „spread the words“ 😉 Es wäre doch toll, wenn unser gesetzlich geschütztes Knick-Netz nicht nur endlich wieder gesetzeskonform bewirtschaftet würde, sondern auch historisch und ökologisch richtiger!

 

 

Geknickt

Hier ist nochmal mein Knick-Bericht von 2014. Er wird in wenigen Tagen ergänzt von einem Bericht über ein Knick-Seminar, auf dem wir gestern waren, das ein ganz anderes Licht auf unsere Knicks geworfen hat und deshalb hochspannend für uns war.

Schreiben und lesen lassen

P1060101 Das knickähnlichste, das ich finden konnte – bitte mal in die Links gucken, da gibts bessere Fotos….

In den Kommentaren zum Starenschwarm im Garten vor ein paar Tagen ging es letztlich mehr um Knicks und Landwirte und den Zusammenhang zwischen beiden als um Stare und Gärten. Es entspann sich ein Gespräch, aus dem sich Fragen ergaben und einige Antworten fanden. Aber erstmal wurde klar: okay, stimmt ja, so ein Knick ist kein globales Allgemeingut, nicht mal ein deutsches. Nein, Knicks gibt es – geschichtlich bedingt – in Norddeutschland.

Aber was ist denn nun überhaupt ein Knick?

P1060103 Ah! Eine hohe Hecke!? Nein, das war mal ein Knick.

Ein Knick ist ein Gebüsch auf einem Wall, ganz eben mal schnell gesagt. Der Wall ist schräg angelegt. Hier (klick) kann man sich so einen Aufbau mal ansehen. Auf diesen Wall werden einheimische Gebüsche gepflanzt, und zur Pflege (damit keine Baumreihen draus werden) wird…

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Trompeten, Suchfahrten und Nebenwissen

Dezember 2019: Beim genauen betrachten der Stummelfüßchen letztens sah ich auf dem Foto auch noch kleine Trompeten, die aus den Flechten zwischen den Pilzen hervorwuchsen. Flechten kenn ich ja, also so grob und insgesamt (mit anderen Worten: ich weiß, es gibt sie, ich weiß, es gibt viele verschiedene, und ich weiß, sie reagieren empfindlich auf Luftverschmutzung) Aber was sind diese Trompeten???

Wieder habe ich mich auf abenteuerliche Suchreisen begeben 😉

Und letztlich schätze ich, daß ich auf die gewöhnliche Gelbflechte, Xanthoria parietina, gestoßen bin. Wieder so etwas, das ich letztlich aber nie, nie, nie genau wissen werde, gibt es doch nur wenige Experten, die nach mikroskopischen Untersuchungen (oder waren es gar makroskopische??) sicher sagen können, welche Flechte genau vorliegt. Ich suche aber trotzdem gern völlig aussichtslos herum, denn man stößt dabei auf spannendes Nebenwissen!

Gelernt habe ich auf meiner Suchreise zum Beispiel:

  • die Trompeten sind gar keine (ach!! *g*) Nein, sie sind Apothecien. Und Apothecien sind offene, schüssel-, scheiben- oder becherförmige Fruchtkörper bei Schlauchpilzen oder Flechten. So, jetzt wisst Ihr’s.
  • sollte dies die gewöhnliche Gelbfechte sein, dann seht Ihr auf diesen Fotos eine der wenigen Flechten, die in den letzten Jahren deutlich häufiger geworden sind. Warum? Weil sie es stickstoffreich mag, und ihr dadurch die Überdüngung unserer Landschaft hilft.
  • Noch vor 20 Jahren hatten Flechten aufgrund der hohen Schwefeldioxidbelastung der Luft in vielen Regionen kaum eine Überlebenschance. Doch inzwischen konnte der Schwefeldioxidausstoß durch Einführung des Katalysators und der Rauchgasentschwefelung drastisch gesenkt werden. Infolge dessen sind heute selbst in Ballungszentren wieder viele Flechten auf den Bäumen zu finden.
  • Und noch ein Nebenwissen: es gibt sieben (SIEBEN!!) Schmetterlingsarten, deren Raupen zum überleben auf Flechten angewiesen sind!

Da isses wieder – das, was mich immer aufs neue fasziniert: ALLES hängt mit ALLEM irgendwie zusammen, und nie, nie, nie werde ich müde drauf, wieder einen Beweis dafür irgendwo zu lesen….

So. Und jetzt noch eine weitere Flechte, die ich VIELLEICHT bestimmen konnte *g*

Flavoparmelia caperata, die Caperatflechte. Auch sie war schon einmal Flechte des Jahres

… und damit habe ich gleich noch ein wenig Nebenwissen hier kundgetan: oder wusstet Ihr, daß seit 2004 schon eine „Flechte des Jahres“ gekürt wird? Die erste war übrigens – tadaaaaaa – die gewöhnliche Gelbflechte…..

Und jetzt seid Ihr dran: ist das spannend, oder ist das spannend????? 😉

 

… und „noch ein Mauski“ …

Auf dem Arm haben geht auch schon viel besser und länger als früher. Er schnurrt sogar, und sofern man ihm ein wenig Programm bietet (herumlaufen, Meisentassen-TV oÄ), bleibt er recht lange. Auf dem Foto wirkt das angestrengter als es ist, und die rechte Pfote: das ist freundliches treteln in der Luft.

Nur mir tun dann schnell Rücken und Arm weh. So dünn El Mauski ist, er hat doch seine 5,5 bis 6 Kilo, und ich muß mir dringend abgewöhnen, so stark nach hinten gebeugt zu stehen, wenn ich eine Katze auf dem Arm habe. Der „hohe Arm“ ist der zu schmalen Schulter geschuldet, auf der so ein großer Kater keinen Halt findet, wenn ich den Arm nicht hochhalte

Maus(ki)-Routine

El Mauski ist schon ein Süßer 😃

Er bringt regelmäßig tote oder lebende Mäuse an.
Unsere Haltung dazu ist: Katzen fangen nunmal Mäuse, aber im Haus wollen wir die nicht haben.
Inzwischen hat der Kater nach 2-3x Schrecken und Verwirrung verstanden, worum es geht. Also läuft die Sache jetzt so ab:

Mauski: klappklapp durch die Klappe ins Wohnzimner und gleich im Trab weiter durch ins grüne.
Jetzt wir: hinterher. Schiebetür schließen, durch die andere Tür in den Flur. Haustür rechts umme Ecke öffnen. Zurück ins grüne Zimmer. „Zackzack, Mauski, raus!“ sagen – und zackzack, hebt Mauski seine Maus auf und trabt aus der Tür, rechts umme Ecke, raus….

Anfangs brauchte es noch 2 Menschen, denn Mauski versuchte „linksrum in die Küche“ ebenso wie „Treppe hoch“. Wir mußten Wege abschneiden, die Tür zurück schnell zumachen, scheuchen. Danach kam er ein-, zweimal direkt durch die Wintergartenklappe wieder rein, aber jetzt klappt das wunderbar. *gg*

Meine stille Hoffung ist ja, daß er die Beute man gleich draußen läßt, aber bislang betrachtet er das ganze als lustiges Spiel, scheint mir….

„Gemütlich liegen“. Grundkurs mit El Mauski

Lektion eins: versichere Dich gründlich der Lage. Sollten Menschen planen aufzustehen, sollte es in der nächsten Zeit die Aussicht auf Futter geben, sollte Wind wehen (GERÄUSCHE!!!), Besuch kommen, kleine Katzen in der Nähe sich bewegen oder sollte es bald dunkel werden – sprich: sollten Störungen irgendeiner Art in den nächsten anderthalb Stunden möglich sein ist gemütliches liegen per se nicht möglich, denn um gemütlich zu liegen braucht es eine grundsätzliche Voraussetzung: innere Ruhe!

 

Lektion zwei: starte mit einer eher konservativen Übung zur Einstimmung. Jede Übung etwa eine Viertelstunde lang durchführen. In dieser Zeit nicht bewegen, sonst wird das nie gemütlich!!!

 

Lektion drei: unbelebte Gegenstände, die das Gefühl von Halt vermitteln, machen das liegen umso gemütlicher (Stichwort Therapiedecke. Nur so zur Info….)

 

Lektion vier: solltest Du noch nicht tiefenentspannt sein, so hilft, die Augen zumindest teilweise zu bedecken und durch eine Lage Stoff zu atmen: gedämpftes Licht und reduzierter Sauerstoffgehalt der Atemluft tragen zur Entspannung bei. Sehr gemütlich ist, wenn es auch noch nach „freundlicher Herr F.“ (oder einem für Dich ähnlich angenehmen Duft) riecht. Achtung: nicht einschlafen!!!

 

Lektion fünf ist bei weitem die schwierigste: versuche, Dich durch KursteilnehmerInnen, die Dich gespannt beobachten, nicht aus der Ruhe bringen zu lassen! Manchmal bewegen sie sich sogar; das ist ein echtes Problem. Es zu ignorieren bedarf großer Meisterschaft (El Mauski übt an dieser Lektion noch auf Anfängerniveau)

 

Lektion sechs: nun beginne mit den anspruchsvolleren Übungen. Stelle Dich darauf ein, daß es zeitweise etwas unruhig werden könnte – Menschen sind oft recht albern und kichern seltsamerweise gerade bei diesen Übungen häufig vor sich hin.

Für den Anfänger evtl unbequem, ist diese Lage für Fortgeschrittene wie beispielsweise El Mauski völlig entspannt zu genießen*. Gemütlich!!!!

 
*daß das obige Foto verschwommen ist liegt übrigens ausschließlich am schlechten Equipment der Fotografin und nicht an der Unruhe unseres Kursleiters. El Mauski lag genau so eine ganze Weile da.

Lektion sieben: „gemütliches Schoßliegen“ ist eine Übung, die Könnerschaft erfordert. (Menschen-Unterlagen sind immer so unruhig…..) Suche Dir einen möglichst ruhigen Schoß für das Training. Im Herrn F. hat El Mauski eine geduldige und relativ ruhige Unterlage zum üben gefunden, aber mit Lektion sieben zu beginnen erfordert für ihn nichtsdestotrotz jedes Mal große Überwindung…. auch Kater haben innere Schweinehunde! Ist eine gemütliche Lage erst gefunden, birgt das gemütliche Schoßliegen allerdings einige Vorteile (warme Unterlage, leichte Schwingungen und meist gibt es eine Massage, denn die Menschen scheinen diese Übung zu schätzen)

 

Lektion acht: Eine Putzrunde zum Abschluß verstärkt das gemütliche Gefühl, fördert die Beweglichkeit und bringt den Kreislauf schonend wieder in Schwung.

Abschließend kann festgestellt werden: Gemütliches liegen ist, wie man sieht, nicht so einfach wie es wirkt. Nehme Dir 3-4mal täglich mindestens anderthalb Stunden Zeit zu üben, dann kannst Du es in wenigen Monaten schon recht weit bringen!


Elsa hat sich die Lektionen zu Herzen genommen und übt tags drauf „gemütliches Schoßliegen“. Auch bei ihr ist die Hemmschwelle, die Übung zu beginnen, hoch. Im Gegensatz zu El Mauski hilft ihr manchmal der passive Einstieg in eine Runde Schoßliegen, d.h. die menschliche Unterlage hebt sie einfach auf den Schoß, und Elsa bleibt gemütlich liegen.

 

 

A. Krause auf dem Acker

Beim Spaziergang mit Elsa sammeln wir regelmäßig Glasscherben, Plastik und auch Porzellanteile vom Acker. Letztens war dies interessante Ding dabei

Der Rest eines Bügelflaschenverschlusses.

Ich hab gesucht – Brandenburg/Holstein gibts nicht, aber Brandenburg/Havel, eine kreisfreie Stadt in Brandenburg. Über eine Getränkefirma namens A. Krause habe ich aber nichts gefunden…..


Ergänzung:

ICH nicht – aber herzwild!!! 🙂 (siehe Kommentare)

Es gibt historische Adreßbücher im Netz, und da isser, der A. Krause:
August hieß er, 1927 war er in der Jakobstraße 29, Brandenburg/ Havel Mineralwasserfabrikant und Bierverleger: *klick*

Frank hat auch noch Fotos von Bieretiketten ebenjenes August Krause im Netz gefunden, es ist der helle Wahnsinn!!!! 🙂 Bitte sehr: *klick*

wardawas ergänzt: ein Bierverleger bekam damals das Bier in Fässern, füllte es ab und verkaufte es in Flaschen weiter. Klar, das Bier wird vom Faß VERLEGT in die Flasche. Logisch. Oder?

Nö! Das Wort hat einen anderen Ursprung:

Das Verb „verlegen“ bedeutet im Mittelhochdeutschen „Geld ausgeben“ oder „etwas auf seine Rechnung nehmen“; in diesem Sinne ist ein Bierverlag für den Brauer, was ein Verlag für den Autor ist.

Wer noch mehr über das bierverlegen wissen möchte, bitte: *klick*

Danke, Frank, herzwild und wardawas, ich freue mich sehr über all diese Zusatzinfos! 1927 – die Zeit paßt übrigens ganz gut, offenbar war der Herr Hausbauer nicht nur erfolgfreicher Meierist und Butterverleger*, sondern auch eine echte Umweltsau! Hinten bei der Totholzmauer bis zum Teich hin ist ja seit jeher Müllkippe (verlinkt ist ein gutes Beispiel, aber unter dem tag „Fundstücke“ ist ja noch viiiiiiel mehr…), aber offenbar zieht die sich noch ein ganzes Stück in den Acker hinein. Nur gut, daß es damals wenigstens noch nicht so viel Plastik gab – und sehr vieles eh unverpackt gekauft oder selbst hergestellt wurde, sonst wäre das schlimmer als jetzt, wo’s außer Alu hauptsächlich Glas und Porzellan ist, was da wieder auftaucht

 

Krank oder nicht krank – das ist hier die Frage …

Wurde nachts 2x mit Ohrenschmerzen wach, seither kränkliches Gefühl, und das Ohr schmerzt nur noch beim dranrumdrücken und fühlt sich sonst ein wenig „belegt“ an.

Der Herr F. war letzte Woche mit Ohrentzündung, die sich aufs Trommelfell gesetzt hatte, krankgeschrieben (weil er natürlich erst dachte: „äh, Pickel im Ohr, muß ich durch, tut weh“, bis er auf einmal nicht mehr hören konnte)

Habe ich mich jetzt angesteckt, oder wird das ne Erkältung?

Könnte ja soweit egal sein – morgen zum Doc und gut. Wenn ich nicht gucken müsste, daß ich für die Arbeit Ersatz rankriege, falls ich krank bin.

Da ist grad guter Rat teuer, ich kanns einfach nicht erspüren, was das werden will.

Tja.

Hab jetzt erstmal Frau Chefin im Sonntag gestört, damit sie sich drauf einstellen kann, evtl arbeiten zu müssen. So wäre es mir andersrum auch lieber als plötzlich zackzack loszumüssen, wo man sich auf einen freien Tag gefreut hatte. War okay so

Plöd!!

Rotes Ordensband

Größenvergleich: ein GROSSES Tier – für einen Falter

näher ran

ein ausdrucksstarkes Portrait!

Diesen Falter haben wir schon am 6.10.2019 gesehen, aber ich habe mich halb totgesucht …. der sieht doch sowas von charakteristisch aus, den MUSS ich doch alleine finden können.

Schließlich habe ich aufgegeben, mich beim lepiforum angemeldet und mit zwei Fotos gefragt. Und bekam nach 10 Minuten meine Antwort! Danke!! 🙂

Tatsächlich lag ich mit der Vermutung „Eulenfalter“ richtig – warum ich aber den Catocala nupta, das rote Ordensband nicht identifizieren konnte, das wissen nur die Götter – schließlich sieht er auf den Internetfotos zB bei der Insektenbox meinem Exemplar tatsächlich sehr ähnlich…. Übrigens kommt das „rot“ im „roten Ordensband“ daher, daß die Innenflügel, die dieser hier sorgfältig verborgen hielt, rot-schwarz sind, man sieht es auf dem Foto hier

Immerhin habe ich durch meine Anfrage gelernt, daß das rote Ordensband viel größer ist als die Gammaeule (von der ich eigentlich auch meinte, sie könne es nicht sein, aber in meiner Verzweiflung dachte, vielleicht sei ja nur bei diesem Falter das Gamma schlecht lesbar sowie überhaupt alles ganz anders, aber es trotzdem eine *gg*)

Das Rote Ordensband lebt an Weiden und Pappeln (erstere gibt es hier im Garten ja) und war 2015 Schmetterling des Jahres.

In vielen Gegenden Deutschlands verschwindet der Schmetterling aus der Familie der Eulenfalter fast unbemerkt. Die offizielle Einstufung auf der Roten Liste als gefährdet scheint daher nur eine Frage der Zeit zu sein.

schreibt dazu der NABU

Fenster

Letzten Sommer hat die Malerfreundin gestreikt.

„Neee“, sagte sie, „da mach‘ ich jetzt nix mehr!“, und zeigte auf die Fensterrahmen und -flügel zweier Fenster und der Balkontür im Anbau. Irgendwie konnte ich es verstehen – an einigen Stellen ist das Holz inzwischen so morsch, daß man fast bis innen durchdrücken kann. „Du kannst ja mal einen Tischler fragen, aber ich tippe, da sind neue Fenster dran!“

Tja. Einen Tischler fragen – wahrscheinlich hat es sich inzwischen überall herumgesprochen, das mit der Handwerkermisere. Erst hörten wir es nur aus den großen Städten, aber inzwischen ist es hier angekommen: Handwerker sind fast nicht ranzukriegen. Und so wars auch mit dem ersten Tischler. Leere Versprechungen über lange Wochen (genauer mehrere Monate), bis ich aufgegeben habe. Dann mehrere angerufen, weil ich beispielsweise hörte „im November wieder anrufen, dann machen wir die Termine ab Februar“. Pfffft!. Der 5. oder 6. kam dann.

Die Fenster im Anbau sind Doppelfenster – man putzt also immer gleich VIER Scheiben pro Fenster. Sie sind Holzfenster aus den 80ern, noch vom Vorbesitzer, und wenn man bedenkt, daß sie mit wenigen Ausbesserungen nun fast 40 Jahre gehalten haben, sind sie qualitativ nicht schlecht. Aber nun sind halt die ersten durch – das bestätigte auch der Tischler (der im übrigen auch schon bei den „neuen Fenstern“ von ’96 wird reparieren müssen: da sind einige Wasserleisten durch)

Wir hatten im Vorfeld, während der langen Tischlersuche, schonmal zu fragen und lesen begonnen und sind der Meinung, daß wir Holz-Alufenster haben möchten. Außen Alu, innen Holz. Reine Holzfenster sind einfach zu arbeitsintensiv. Die Malerfreundin ist jedes Jahr dabei und trotzdem gammeln sie weg. Es ist wohl eine Mischung aus schlechtem Material und unserer Witterung hier:

  • Holz ist heutzutage schnell gewachsen und deshalb nicht mehr so widerstandsfähig. Außerdem bekommt es weniger Zeit zum trocknen, und selbst Lärche und Eiche halten längst nicht mehr „ein Leben lang“. Die Malerfreundin berichtet begeistert von 80 Jahre alten Fenstern, die sich zu renovieren noch lohnt – und ebenso genervt von den vielen, die keine 20 Jahre alt und im Grunde schon auf sind. Außerdem wird fast überall mit „Elefantenhaut“, einer dicken, widerstandsfähigen Lackschicht, gearbeitet. Solange die hält braucht man nichts zu tun, und das kann gut und gern 15 Jahre so sein. Aber ist erstmal die allererste kleine Stelle dran, gehts schnell: kleine Risse bilden Eintrittspforten für Feuchte, die unter die Elefantenhaut zieht und das Holz weggammeln läßt. Und anschleifen und -lackieren geht schlecht, weil die Haut 1. schlecht abgeht und sich 2. keine vernünftigen Übergänge schaffen lassen
  • Hier ists nunmal sehr feucht …. nicht gut fürs Holz.

Jedenfalls haben wir uns ein Angebot für Holz/Alufenster machen lassen. Wir werden älter, die Malerfreundin auch. Handwerker sind kaum zu kriegen. Wenn die neuen Fenster 15 Jahre alt sind und der Nerv losgeht, sind wir Ende 60. Sollten wir doch hier wohnen bleiben, müssen wir uns darauf einstellen. Da scheint Holz-Alu trotz des problematischen (weil in der Herstellung sehr energieintensiven und nicht sehr umweltfreundlichen) Aluminiums der beste Kompromiß, zumal das Alu bei den Fenstern, die uns angeboten wurden, immerhin zu rund 30% recycelt ist, wie man auf der Website, die wir uns mit dem Namen der Fensterfirma aus dem Angebot herausgesucht hatten, lesen kann.

Aber ich kaufe kein Fenster, ohne es gesehen zu haben. Musterfenster gabs beim Tischler – und da sahen wir dann auch sofort: nö! Die sind schön – für moderne Bauten. Profile, Griffe, Proportionen passen aber nicht zu unserem fast 100 Jahre altes Haus. Dann Hin und Her – gibts die nun auch „in schön“ oder doch nicht?

Heute Nachmittag ist Zweittermin – und vielleicht bestellen wir ja tatsächlich neue Fenster (und auch eine neue Balkontür) …. ich bin gespannt.