Nach dem Regen

Manchmal gibt’s das ja: 10°, kühler, nasser Boden, feuchte Luft – gerade das richtige Wetter für Schnecken! Ich hab gesammelt. Schnecken und Erfahrungen – denn sollte ich je in die Verlegenheit kommen, eine Schnecke für ein Schneckenrennen auszusuchen, dann weiß ich jetzt, was ich zu tun habe, dachte ich. Seht selbst:

während die Schnecken mit den Streifen sich alle Zeit der Welt lassen, waren die einfarbigen schon beim sammeln schlimmer als ein Sack Flöhe zu hüten …. naja, nicht GANZ so schlimm, aber für Schneckenverhältnisse *gg* und als die dann schon unterwegs waren gen Grün, haben sich die gestreiften überhaupt erst aus ihrem Haus getraut!

Beim verfolgen der hellen, schnellsten Schnecke fand sich noch das Babyschneckchen (Bild 3 und 4) – nüdelich, so winzig!

Naja, wieder in der warmen Wohnung angekommen, hab ich mich dann ans bestimmen gemacht – und wider Erwarten feststellen müssen, daß ich wohl nur eine einzige Schneckenart eingefangen hatte, nämlich die Garten-Bänderschnecke, die es auch ganz ohne Bänder (Streifen) gibt und in unterschiedlichen Farben. Ich hatte übrigens gedacht, die mit den Streifen seien Schnirkelschnecken. Ganz falsch ist das nicht, aber eben auch nicht ganz richtig: SCHNIRKELSCHNECKE ist die Familie, der sie angehören (wie auch die Weinbergschnecken, zB)

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Geschützt: Auffe Arbeit….

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De ole Katt

Heute hatten wir die Tierärztin im Haus, weil unser Dicker in den letzten Tagen nicht ordentlich fressen wollte – sogar Trockenfutter, sonst sein Ein und Alles, hatte er liegenlassen, immer nur wenig Appetit, obwohl er gequengelt hat. Und sich übergeben hat er auch mehrfach, Gras gefressen ebenfalls….

Er hat sich recht brav gefallen lassen, daß sie ihm ins Maul geguckt hat, die Lymphknoten abgetastet, den Bauch durchgeknetet, die Schleimhäute angeguckt….

Fazit: nichts festzustellen, guter Zustand für einen so alten Kerl,. Alles gut, keine Auffälligkeiten; eventuell Probleme mit zu vielen Haaren (Fellwechsel). Der Tipp war, ihm ein Stück Butter anzubieten, zum flutschen lassen 😉 Naja, ein Weilchen dran geleckt hat er, ein wenig was ist drin. Mal sehn, ob’s langt und hilft.

Außerdem, falls das nix nützt, ein paar Tipps zum ausprobieren:

  • Futter anwärmen (GERUCH!!)
  • anderes Futter (ruhig mal auch das billige Aldi-Futter probieren, manchmal muß es ganz was neues, anderes sein – alte Katzen seien da manchmal etwas wunderlich)
  • er soll allerdings täglich etwas fressen (wusste ich, hat er bisher auch), damit Nieren und Leber keinen Schaden nehmen
  • falls nicht, doch TA – Blutbild. Aber momentan sieht sie dafür keinen Anlaß.

Als sie da war, hat er übrigens, nach der Untersuchung, sehr freudig ein ein paar Test-Bröckchen genommen, sogar mit „gimme five“ und hinterherjagen und so….. Vorführeffekt?

 

Juchu, endlich!!!!

Dies‘ Jahr gibts die ersten Walnüsse!!! (Zumindest, wenn das mit dem bestäuben klappt, nicht daß ich nachher hohle Nüsse habe….)

Die Baustelle hinten im Garten sieht schon ganz gut aus

– allerdings hat mich mitten in der letzten Etappe (Wurzeln zwischen alter und neuer Wurzelsperre ausgraben) eine Biene lahmgelegt: das dumme Tier ist aus mir völlig unverständlichen Gründen in meinen Schlappen geklettert und hat mich dann natürlich gestochen, als ich mit ebendiesem Schlappen am Fuß Wurzeln ausbuddeln wollte. Bin gleich rein: Allergietablette des Herrn, Schüssel mit kaltem Wasser, später dann Fenistilgel drauf – wird ein spannender Arbeitstag morgen (also, wenn Ihr dies lest: heute)

😦

Sitz‘ ich doch….

…. jetzt schon am neuen Computer!

Der alte war nicht mehr zu retten, da muß richtig was kaputt gewesen sein, und heute ist der neue angekommen.

SCHNELL! Herrlich nach den fürchterlichen letzten Wochen mit immer wieder viertelstündigen Wartezeiten, bis sich die Blockaden wieder gelöst hatten 🙂

Aber es ist erstmal alles nur rudimentär eingerichtet. Ich kann hier schreiben, habe aber noch kein Mailprogramm und viele Paßwörter ebenfalls nicht. Außerdem wird’s wohl auf Linux rauslaufen, das dauert länger. Derzeit hab ich Windows10, das war drauf und ging fix, aber werde ich mir garnicht erst einrichten. Will mich nicht 2x umgewöhnen müssen.

Heißt: nach wie vor ist hier der Spargang eingelegt….

*winke*

Eisenhut-Goldeule

Diesmal war’s leicht, herauszufinden, wen genau ich wiedermal aus einem Eisenhuttrieb herausgepult hatte: ich musste bloß in die Internet-Suche „Raupe frißt Eisenhut“ eingeben, schon sah ich sie, die Eisenhut-Goldeule.

Seit Jahren habe ich die Wahl zwischen Eule und Nachtigall – wie ich jetzt weiß, zumindest in der 1. Hälfte des Sprichworts sogar wortwörtlich *g*. Die Nachtigall wäre allerdings eine prächtige Eisenhut-Blüte. Die nämlich gibt’s mit Eule nicht, denn meist sitzt eine Raupe in jedem einzelnen Trieb, die Blätter schützend über sich zusammengezogen, und läßt „ihren“ Trieb so aussehen:Nachdem ich das Räupchen durch die Fotosession nun persönlich kennengelernt habe, war mir unmöglich, wie in den letzten Jahren zu handeln und anonym einfach den Trieb zwischen den Fingern zu quetschen …. also heißt es in diesem Jahr: Eule statt Nachtigall … ganz vielleicht aber sogar beides, denn mir schien, nicht JEDER Trieb ist in diesem Jahr besetzt. Darauf, liebe Mutter Eule, könnten wir uns für die nächsten Jahre gütlich einigen. Wie wär’s?

I mog nimmer!

Seit Wochen spinnt der Computer immer wieder, läßt mich minutenlang warten, stürzt ab…. seit vorgestern hat sich das nochmal gesteigert, so geht es nicht!

Dies hier tippe ich in des Herrn Handy, aber das macht auch keinen Spaß.

Ein paar Beiträge sind noch terminiert, aber bis sich da was getan hat, werde ich hier höchstens nochmsl kurz auf Kommentare antworten, und das auch unregelmäßig, steht mir des Herrn Fairphone doch nicht immer zur Verfügung….

Irgendwas muß und wird geschehen, der Herr F. ist dran, aber noch ist unklar, wo das Problem liegt.

SEUFZ

:-)

Im Halbhöhlenbrüternistkasten, der zwei Jahre lang unbeachtet am Schuppen gehangen hat, ist Jemand eingezogen. Da ich mehrfach ein weghuschen wahrgenommen zu haben glaubte, hab ich reingeguckt, und: Nest. Vorsichtig gefühlt: Eier!

Dann die Leiter weggebracht und Mann, dies alte Laub setzt sich aber auch ÜBERALL hin:

paar Blätter weggewischt, dann ein innerliches MOOOOOMENT! Genauer hingeguckt, und:

Sozusagen in die Türlaibung geklemmt: ein hübsch mit Moos ausgepolstertes Kugelnest!

Das wird ein Zaunkönig sein, denke ich 🙂

Unfreiwillige Honigernte

Pfingstsonntag war es mal wieder so weit: wir haben nachgesehen, wie es um unsere Bienen steht.

Und natürlich haben sie wieder nichts im Sinn als Blödsinn:

Alle drei haben endlich ihre Honigräume besetzt und bauen Waben. Aber Mondvolk und Kringelchen haben von unten durchs Absperrgitter bis in den Honigraum „Aufstiegshilfen“ gebaut – und Honig dort hineingetragen – eine Sauerei beim aufmachen, verschwendeter Honig und überhaupt….

Das Sonnenvolk ist das stärkste. Es brütet heftig, und es ist durchaus möglich, daß hier ein Schwarm ansteht, wenn wir nichts dagegen tun. Eines haben wir getan: eine Wabe mit Brut (allerdings hauptsächlich Drohnen, so reduzieren wir gleich die Varroen, die sich am liebsten in Drohnenbut vermehren) haben wir entnommen, eine frische Wabe eingehängt – haben sie auch unten was zu bauen….

Dem Mondvolk ist die hinterste (Futter-) wabe abgerissen. Es muß schon ein Weilchen her sein, denn oben haben sie schon neu gebaut, unten stabilisiert:

Sieht gut aus, gell? 🙂
Honig, verdeckelt, wie ein Theatervorhang, der Stalaktiten frisch gebauter Waben freigibt

Das ist natürlich nix für Imkers, die ja Waben entnehmen und hin- und herbewegen wollen, und so haben wir unsere erste kleine Honigernte eingefahren (netterweise war all der Honig, der im alten Teil der Wabe war, schon verdeckelt) Und dem Volk eine frische Wabe zum ausbauen gegeben.

Und die Kringelchen? Sie haben die Kalkbrut. Das ist eine Pilzinfektion, die dazu führt, daß die Maden sterben. Tun können wir da wenig, es wird empfohlen entweder die Bienen an einen wärmeren Standort zu bringen (der Pilz mags kühl), oder die Königin auszutauschen. Beides für uns keine Option. Oft aber gibt sich das von alleine, und da das Volk vital ist und sich sogar, was die Bienenmassen angeht, kräftiger zeigt als das Mondvolk, werden wir sie selbst damit fertig werden lassen (oder eben nicht)

Oder aber vielleicht doch. Eine Bildergeschichte von Tag 3

Des Herrn F. Aufgabe: Ein heißes Feuer unterhalten, um nach und nach den Farn samt Wurzeln wegzuheizen. Und um den Reisighaufen loszuwerden, in dem auch noch Farn sitzt.

Meine Aufgabe: einen Graben für die Wurzelsperre ausheben

Vorher muß ich aber Erde und Totholz umschichten, um dafür Platz zu haben – vorher nicht genug nachgedacht heißt doppelte Arbeit nachher….

Hier wird inspiziert. „Alles gut, Dicker?“ „Na, soooo tief muß man doch ein Katzenklo auch wieder nicht ausheben!“

Folie zurechtschneiden – 50cm müssen langen, tiefer war der Farn zum Glück nicht im Boden.

links das erste Probestück ist soweit fertig (höher wird der Haufen dann allmählich werden und erst, wenns ganz fertig ist)

Eigentlich war ich „durch“ – aber dann hab ich doch noch alle Farne hinter und neben der Weide ausgegraben

…. das ganze hat bis zum späteren Nachmittag gedauert, dann ein Spontanbesuch (hej, Ihr 2, das war eine schöne Zwangspause!! 🙂 ) und danach (und währenddessen) weiter das Feuer unterhalten. Der Reisighaufen musste weg, die ganze Wurzelei auch (inzwischen war trotz ständigen abtragens der Wurzeln seitens des Herrn F. noch eine zweite Schubkarre nötig, um all diese Wurzeln und Strünke vom Farn zu fassen). Im Reisighaufen wachsen nämlich auch noch Farne *seufz*

Am Ende des Tages, als die Sonne so weit weg war, daß es kühl wurde, blieb für Tag 4, wann immer der kommen mag (wahrscheinlich kommen eher Klein-Aktionen, dafür an mehreren Tagen):

  • Reste des Reisighaufens verfeuern
  • etwa eine gestrichen volle Karre Strünke und Wurzeln verfeuern
  • den restlichen Graben ausheben
  • die restliche Wurzelsperre einbringen und, das mühsamste des Rests:
  • das Stück zwischen Wurzelsperre und Bärlauchbeet von Giersch- und Farnwurzeln befreien. Denn dort muß nicht nur der Farn, sondern auch der Giersch weg, weil’s kein Rasenstück ist, in dem der durch mähen in Schach gehalten werden kann, sondern Beet

… werd‘ ich wohl nicht mehr los

Tatsächlich hatte ich geahnt, daß es schwierig werden würde, des Farns Herrin zu werden. Aber…..

als ich mal wieder einen schönen Tag frei hatte (sprich: einige Tage nach der ersten Spontan-Aktion) hab ich den verbliebenen Rest Totholzhaufen abgetragen und nach Farnwurzeln gesucht. Außerdem das hoffentlich farnwurzelfeie Gelände weiter nach hinten ausgedehnt, denn inzwischen gibt es einen Plan, wenn auch keinen, von dem ich wüsste, ob er auch funktioniert. Nochmal das Gelände:

links Steinmauer mit Teufelsfarn, mittig noch Totholzhaufen-Reste, rechts sieht man die Weide, rechts vor der Weide (ca 2-3m sind dazwischen) das Bärlauch-Beet

Der Plan:

  • das Gartengelände wird bis zur Weide gezogen, die ja von alleine einen schönen Abschluß gebildet hat, indem sie sich seitlich gen Licht streckt
  • vom Ende der Steinmauer links im Bogen bis zum Bärlauch-Beet wird aus noch daliegender nie benutzter alter Teichfolie eine Wurzelsperre angelegt
  • dann kommt vor die Wurzelsperre der neue Totholzhaufen, fertig.

Das liest sich jetzt alles nicht so schlimm, gell? Aber.

Die Wirklichkeit:

Der restliche Totholzhaufen war „schnell“ beseitigt, aber ich wollte auch den Farn zwischen den Findlingen weghaben,. mit möglichst vielen Wurzeln, damit der nicht wieder neue Ausläufer losschickt. Und dazu mußten die Findlinge, zwischen denen er sich eingenistet hatte, weg. Okay…. einfach anfangen….

allerdings stellte sich ziemlich schnell heraus, daß unter den eh schon schweren Findlingen alte Betonplatten-Bruchstücke im Boden versenkt lagen – die müssen da schon mindestens vom Vorbesitzer liegen, ich kannte die nicht…. aber sie sind 10-15cm dick und groß …. mit anderen Worten: SCHWER. Und mussten alle weg. Und dann wieder hin, nachdem der Farn und seine Wurzeln entfernt waren.

hier liegt eine der Betonplatten schon wieder

Ich wusste schon vorher, daß ich die Brocken, zwischen denen der Farn steht, nicht wegkriegen werde, da die nur mit Bagger oÄ bewegbar sind. Aber bis dahin wollte ich kommen.

so weit, so gut.

Also ausgebuddelt so weit es ging, zwischen den Felsen Wurzeln gepult so weit möglich – und jetzt heißt es für die nächsten Jahre „dranbleiben“, dann sollte das machbar sein.

Von vor der Koppel aus gesehen der IST-Stand am Ende von „Tag 2“. Rechts von der Schaufel beginnen die nicht wegräumbaren Felsbrocken und schon wieder gibt es einen kleinen Haufen „Farn und Wurzeln“

Ich bin sehr gespannt, was morgen früh mein Rücken sagt…. weiter geht’s erst, wenn wir mal zu 2. Zeit haben, denn die Sache mit der Teichfolie benötigt MINDESTENS 4 Hände. Ob sie dann funktioniert, steht in den Sternen, denn Folie wabbelt nunmal, und mit wabbeligem eine vernünftige Wurzelsperre hinzukriegen ist schwierig.

Ich werde berichten….. *g*

EDIT heute, Pfingstsamstag: Auch 4 Tage später, jetzt, merke ich diese Aktion noch im ganzen Körper. Und gleich gehts weiter, denn am heutigen recht kühl-wolkigen Tag steht der Versuch mit der Wurzelsperre auf dem Programm, und das heißt: Gräben graben…. wünscht mir einen stabilen Rücken 😉

Garten, Garten, Garten….

Man könnte meinen, ich hätte kein anderes Leben außerhalb. Es ist aber auch zu und zu schön: jeden Tag, an dem ich frei habe, gibt es Neues – heute zB habe ich festgestellt, daß eine Hornisse in unserem Windschutzzaun Nistmaterial sammelt (sie ist RIESIG und friedlich, wenn sie mir an der Nase vorbeibrummt, gen Nest, aber einfach zu schnell, deshalb gibt es nur ein Hinterteil-Foto, obwohl ich mich auf der Leiter auf die Lauer gelegt hatte)

Aber in echt ists anders – de ole Lüüd werden besucht, die Arbeit gegen Lohn will gemacht sein (da gibts erfreuliche Perspektiven – näheres, wenn’s sicher ist), der monatliche Doppelkopf-Damenabend, viel zu selten Treffen mit Freunden, demnächst auch mal wieder ein Wochenendbesuch von liebgewonnenen BookCrossern, auf den ich mich sehr freue … durchaus gibt es anderes. Aber der erfreulichste Teil des Lebens ist derzeit halt: der Garten samt seinen tierischen, pflanzlichen, menschlichen Bewohnern! Und da ich ja seit geraumer Zeit übe, eher den positiven Seiten des Lebens Beachtung zu schenken, findet hier halt hauptsächlich Garten statt. Isso.

Derzeit blüht die Bachnelkenwurz, die sich erfreulich schnell vermehrt und eine für menschliche Augen besonders hübsche Zufallsnachbarschaft zum Waldmeister pflegt.

 

Der Goldmohn wollte natürlich auftrumpfen und überschatten mit seiner knalligen Pracht, aber da habe ich rupfend eingegriffen – auch für ihn gibt es Beetstellen, an denen er mal schlicht unerwünscht ist…..

Die Geister, die ich rief….

Es ging ganz harmlos los:

am frühen Abend, das Abendbrot lag schon hinter uns, guckte ich gen Totholzhaufen und sah mit Schrecken: ein Farn des Grauens spitzte unten raus!

Farn des Grauens?

Ja, allerdings. Ich hatte vor einigen Jahren getan, was ich nie wieder tun werde: mir allen Warnungen zum Trotz einen hübschen Farn geben lassen. Die Warnungen der abgebenden Freundin lauteten: „Tu’s nicht, der breitet sich rasant aus. Wenn Du den irgendwo pflanzt, dann nur, wo er wirklich nicht stören kann! Aber besser ist, laß ihn hier“

Hätte ich bloß erstmal bei Wikipedia nachgelesen, denn da stehts schwarz auf weiß:

Es findet eine lebhafte vegetative Vermehrung durch über 0,5 m lange, unterirdische Ausläufer statt.

Aber wahrscheinlich hätte ich auch das nicht hören wollen, so hübsch wie er aussah, der Straußenfarn, denn so heißt er offiziell, mein Farn des Grauens. Ich sah nämlich die Chance, daß dieser Farn hinter’m Knick im Giersch eine Chance haben könnte. Und da konnte er doch nun wirklich nicht stören…..

Die Chance nahm der Farn wahr. Bloß stellt sich seit 2 Jahren heraus, daß ihm die große Fläche dort nicht genügt: er wandert gen Rasen, und seit letztem Jahr reicht nichtmal mehr mähen aus – ich habe fast täglich kleine Farne ausgebuddelt, von den Bodenausläufern, an deren Ende er neue Farne gen Himmel schickt, die man auch nicht einfach mit abmähen kann – sie bilden harte Knubbel im Rasen, aus denen sie immer wieder neu austreiben…. von wegen „da kann er nun wirklich nicht stören!“ Er kann, und zwar sehr heftig 😦

Und nun also im Totholzhaufen…..

Hier ist ein Bild, wie diese idyllische Ecke bis zum frühen Abend noch aussah (das Bild ist vom letzten Jahr, also ohne Farn des Grauens – man sieht ihn aber überall im Hintergrund:

Dann wollte ich den am rechten Ende hervorlugenden Farn entfernen. Und jetzt sieht das da so aus:

Glücklich bin ich nicht, muß ich sagen.

Das sind Reste, die auf den neuen Totholzhaufen dürfen

das auch.

Zwei hoch volle Karren fast vermodertes mit Gierschwurzeln drin hat der Herr F. hinten im Knick aufgestapelt. Falls noch Larven und so drin sind, wovon wir ausgehen, können die sich dort zuendeentwickeln

Das sind hauptsächlich Wurzeln. Farn, Brennesseln und Giersch. Müssen wir ein heißes Feuer machen, das muß TOT ;-|

Das war immer eine richtig schöne Ecke gewesen, jetzt ists häßlich und Baustelle. Es hat sich nämlich im buddeln herausgestellt, daß sowohl der Totholzhaufen (der in den unteren 20cm nur noch Mulm ist) als auch der Boden von Farnausläuferwurzeln durchzogen sind (abgesehen davon waren da auch ordentlich Brennesseln und Giersch, logo) Deshalb hab ich weiter und weiter den Haufen abgetragen und werde das auch noch zuende führen. Aber dann weiß ich nicht weiter. Denn:

  • tu ich nix, habe ich in kürzester Zeit Giersch, Farn, Brennesseln in Rasen und Beeten
  • schichte ich eine frische Totholz“mauer“ auf, wird die nicht, wie „nur“ bei Giersch und Brennesseln, 15 Jahre lang das dollste in Schach halten: der Farn nämlich wird sich dadurch nicht beeindrucken lassen.

Was ich brauche ist eine Wurzelsperre. Und zwar eine gute und tiefe. Und dann muß ich die schon vorhandenen Ausläufer möglichst komplett aus dem Rasen und dem nebendran liegenden Wiesenstück rauskriegen, damit die wirken kann. Im Prinzip würde ich am liebsten den Farn ganz entfernen. Ob das noch gelingen kann ist offen. Aber momentan habe ich nicht mal eine Idee, was ich als Sperre nehmen könnte.

Das hier „muß noch“

Oh, Schiet.


EDIT drei Tage später:

Das ganze wird sich, wie Ihr noch lesen werdet und ich beim anfangen glücklicherweise nicht wissen konnte, zu einer (noch) größeren Aktion auswachsen, denn …. CLIFFHANGER 😉

 

 

 

Geschützt: Sonntag: Landmarkt

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Wir warten aufs Unwetter

Donnerstag, 10.5., Himmelfahrt

Pünktlich zum Feiertag sind schwere Unwetter angesagt. Starkregen, Gewitter. Das will vorbereitet sein: sämtliche Fallrohrklappen wollen geleert, der Kellerschacht von Blättern befreit sein, damit das Wasser abfließen kann. Zwischen den Blättern entdeckt der Herr F. diesen hier:

apart!

ins feuchte gesetzt und in Ruhe gelassen wagt er einen Blick….

…um dann seine ganze Größe zu zeigen, bevor er sich unter die Stauden verzieht

Ein paar Tage zuvor hatte ich schon ein vielleicht viertels so großes Tigerschnegelchen gesehen – offenbar gefällt’s ihnen bei uns, was uns freut, da sie ja u.a. auch Nacktschneckengelege auffressen.

Beim warten auf des Tigerschnegels Entfaltung hat uns dann noch der hier den Gefallen getan, ganz gegen seine Art offen im Licht sitzenzubleiben:

Ein Hundertfüßer.

Jetzt, während ich dies schreibe, wird es dunkel und gerade bin ich beim ersten heftigen Donnerschlag zusammengezuckt (seit einer Stunde schon grummelt es…) Und auch der Regen wird doller, Hagelkörner sind dazwischen. Mir ist mulmig, wie immer, wenn sich die Blitze nähern – mit den großen Bäumen ringsum hilft uns kein Blitzableiter – et kütt wie et kütt und et hätt noch immer jotgejange….

Das sekundenzählen zwischen Blitz und Donner hilft diesmal auch nicht, denn ununterbrochen donnert es vor sich hin – der Herr F., Quell sämtlichen Weltwissens, sagt, daß eh die allermeisten Blitze zwischen den Wolken hin- und herblitzen, nur die wenigsten fahren gen Erde.

Jetzt läßt der Regen schon wieder ein wenig nach, das dollste scheint vorbei zu sein – nachher kommt noch eine 2. Gewitterzelle, mal sehn, was DAS wird. Aber nun geh ich erstmal zurück zu meinem superspannenden Buch – über BookCrossing habe ich den neusten Arne Dahl-Krimi bekommen. Tjüs, Ihr 🙂