„Mittlere Bevorzugung hellhäutiger gegenüber dunkelhäutigen Menschen“

Ups. DAS war frustrierend! Eben habe ich einen IAT-Test der Uni Harvard gemacht, bei dem man herausfinden kann, wie voreingenommen man ist. Ich habe den Test „Hautfarben“ gemacht. Der Test beruht darauf, daß man Begriffe oder Bilder Tasten am Computer schnell zuordnet. Beispiel: Wenn man sich vor Insekten ekelt, Blumen aber schön findet, wird man es leichter finden, eine Taste, die mit „Freude“ belegt ist beim Anblick einer Blume zu drücken und damit schneller sein, als wenn man die „Freude“-Taste drücken soll, wenn man ein Insekt sieht. Wie schnell man drückt zeigt so die Präferenzen, die das Hirn hat.

Und so wurde mir also am Ende des Tests (dazu gehören auch mehrere Fragen, die zu beantworten sind) mitgeteilt, daß ich voreingenommener bin als ich dachte. Ich hatte auf „schwache Bevorzugung“ gehofft, auf KEINE wagte ich nicht zu hoffen, nachdem ich per Zufall eine sehr interessante Doku über subtilen Rassismus gesehen hatte, in der auch dieser Test vorkam.

Selbst ausprobieren? Hier

Es gibt übrigens auch Testversionen über Sexualität, Wessi-Ossi, Länder…… auch da werde ich nach und nach mal schauen, wie mein Selbstbild mit den Auswertungen übereinstimmt. Spannend!!!

+++++

Und gleich noch ne Internet-Empfehlung, für alle die, die immer schimpfen, daß wir mit zwei Autos unterwegs sind und überhaupt, bei ihnen fahren die Bahnen ja auch nur alle halbe Stunde, ein bißchen Ungemach kann man schonmal auf sich nehmen für die Umwelt…. : SO ist das auf dem Land nämlich

(Und ja, ich weiß, man kann auch umziehen.)


Aussortiert, Tag 16, 5.3. Ein Zyklus-Kalender, drei Uralt-Ohrstöpsel, Staub und kaputte Gummibänder – ich habe meine Nachttischschublade aufgeräumt …. für was so ein „aussortiert“ alles gut ist! *freu*

Tag 17, 6.3. Eine Videokassette aus meiner (kleinen) Sammlung. Der Beschluß lautet: die Filme nochmal anschauen und beurteilen, ob das weg kann. Per Video aufzunehmen ist ja nun nicht mehr soooooo aktuell *g* Das täglich grüßende Murmeltier wird oft genug wiederholt, und das Schweinchen namens Babe fand ich jetzt nicht mehr soooo dolle – Müll.

Tag 18, 7.3. Achachach…. lange hab ich mir verkniffen, die kurze Hose (abgeschnittene rote Jeans, die an den Knien kaputt war), wegzutun. Es MUSS doch zu machen sein, nächsten Sommer wieder da rein zu passen. Viele Sommer lang war es nicht zu machen, inzwischen bin ich, FrozenShoulder sei Dank NOCH mehr aus den Nähten gegangen und sehe: manches muß frau einfach mal einsehen….Müll.

Muẞ ja….

Das Holz vom Wintergartenfußboden sah schon länger total ausgelaugt aus. Aber ich wusste mir keinen rechten Rat. Damals, 1998, (boah! Ist das wirklich schon über 20 Jahre her!? KANN DAS SEIN????) hatten wir den Boden abgeschliffen und dann mit Hartwachs behandelt. Das Produkt hat sich 1. als nicht besonders belastungsresistent herausgestellt und 2. gibt es es nicht mehr, zumindest nicht von derselben Firma. Wenn wir in all den Jahren mal gefeudelt haben, dann mit einem Pflegemittel, das eigentlich für die versiegelten Böden in Küche und oben gedacht ist. Eine schlechte Gemengelage.

Eigentlich müsste erneut geschliffen und neu „aufgebaut“ werden. Aber das geben die alten PitchPine- Bretter nicht her, zu viele Wurmgänge, zu dünn.

Jetzt hab ichs einfach ausprobiert: Fußbodenhartöl auf Leinölbasis, von Kreidezeit, draufgestrichen. Vorher nur gesaugt und gefeudelt. Etappenweise, weil man nach 20 Minuten Überstände mit einem Tuch aufnehmen soll. Auf dem Foto sieht man ganz gut den Unterschied vom schon behandelten zum Vorher-Zustand. Allzuviel nimmt der Boden nicht an. Nach zwei Tagen aber siehts trotzdem so aus, als wäre es gut, einen zweiten Anstrich vorzunehmen. Ich warte nochmal ab bis zum nächsten Wochenende.


Aussortiert:

Tag 12, 1.3.: Ohrwärmer. Diese puscheligen mit Bügel überm Kopf, in dunkelblau. Sind noch aus Schulzeiten, damals schick, neu und viel benutzt. Wenn sie Jemand haben möchte, melde er oder sie sich. Sonst: Sozialladen

Tag 13, 2.3.: Zwei Steine mit unseren Namen drauf, die bei der Hochzeit einer Freundin als Tischkärtchen gedient hatten und seither auf dem Küchenbuffet lagen. Werden „Fundstücke“ für spätere Generationen 😉 Habe sie im Garten versteckt.

Tag 14, 3.3.: Virtuelles aussortieren ist auch anstrengend: habe meine „Lesezeichen“ sortiert und ausgemistet

Vorfrühlingsgemischtes vom gerade begonnenen Tage

Die Zeit rast! Wahrscheinlich, weil außer Alltag nix passiert!? Andererseits ist alles, was ich mir momentan an „passieren“ vorstellen kann, eher gruselig: Notfälle bei de ole Lüüd, den Eltern, hier…. denn alles, was schön den Alltag durchbricht ist nicht möglich: Freunde treffen, Kino, essen gehn, Konzerte…. Zunehmend vergeht mir außerdem die Lust auf die Reste der direkten sozialen Kontakte, als da wären Telefonate. Ähm, ja, das wärs… *seufz* Auf Videokram hatte ich noch nie wirklich Lust … wenn ich dann erstmal dran bin, am Telefon, dann ists okay. Aber BIS …..
Naja, so isses wohl und so wirds wohl noch länger sein, also die kurzen Tage mit Alltagsfreuden füllen:
heute ist hier der Vorfrühling zurück. Die Sonne scheint, kein Wind – sehr fein!
+++++
Gestern hab ich noch spontan die saharastaubstrotzenden Fenster oben im Anbau geputzt. Dort lässt sich die Nachmittagssonne genießen, wenn es draußen zu kalt ist, und dabei sah ich, daß ich nichts sah 😁 Jedenfalls fast nichts.
Jetzt sehe ich. Bei Schatten klar, bei Sonne Schlieren.
Et is wie et is….
+++++
Vielleicht gibts ab heute die erste richtige Kornelkirschenblüte!? Jedenfalls haben erstmals alle Kornelkirschen richtig viele Blüten, so daß es durchaus sichtbar gelb werden könnte, auch ohne extra zu suchen wie in den Jahren zuvor. Und die ersten Früchte? Darf ich zu hoffen wagen?

+++++
Ist hier noch Jemand, der Lust hat auf einen „(Natur-)gartenplausch“ auf Signal? Ich hab ne neue Gruppe dort aufgemacht und es wird schon ordentlich klöngeschnackt über Frühling, Gärten, die Autokorrektur, Wetter ….*g* Schwerpunkt sollte aber das (Natur-)gartenthema sein und bleiben 😉
+++++
Frühjahrsmüdigkeit!! Hat Euch die auch so in den Fängen??? Mich total. Bin praktisch ununterbrochen müde. Schlafen kann ich inzwischen besser, aber doch noch nicht durch, vielleicht liegts ja auch daran. Andererseits habe ich auch ungeahnte Tätigkeitsschübe!! Heute, noch vor 10 Uhr: Eine Lampe auseinandergebaut, deren Anmachkettchen seit Wochen abgerissen auf dem Fensterbrett liegt UND den Deckel des schönen Kerbschnitzkästchens von Folgä nach vielen Jahren, in denen ich immer wieder dachte „das sieht aber inzwischen unansehnlich aus“ (weil es mit Leinöl behandelt und offenbbar nicht genug von Resten befreit worden war, und sich dadurch klebriger Staub geradezu eingefressen hatte) kurzerhand mit 200er-Papier geschliffen und mit Auffrischöl behandelt. UND dies hier geschrieben.
+++++


Aussortiert

Tag 11, 28.2.: Metallwärmflasche. War toll, solange wir den Kaminofen hatten. Wurde knallheiß, dann vor der Arbeit ab damit unter die Bettdecke, zur Nacht schön warm da. Das funzt mit dem neuen Ofen nicht. Also ab in den Sozialladen. oder hat von Euch wer nen Kaminofen und Lust auf ein kuschligwarmes Bett?

Luurlüttje Deern

Nachmittags lese ich dann gleich in einem „Selbst-Coaching“-Buch, das mir der beste Freund empfohlen hat. Es ist eine nicht uninteressante Methode, ich bin aber skeptisch. Eigentlich will ich mich weder coachen noch verbessern, ich will, dass sich Probleme außerhalb von mir lösen, weil sie, die Probleme, erkennen, dass sie im Unrecht sind.(…) Ich will nicht in mich hören, ich will nach außen hören und erfreut feststellen, dass ich nichts höre, außer, sagen wir mal, Vögel und Bob Dylan.

Abgesehen davon, daß BOB DYLAN nun wirklich nichts wäre, das zu hören ich wollen würde, kann ich das sowas von nachvollziehen!
Und musste gleichzeitig beim lesen laut lachen – ich sah ein 5jähriges, bezopftes Mädchen mit weißen Kniestrümpfen vor mir, das mit den Füßen stampft und bockig ruft „aber ich WILL!!!“, wobei die Zahnlücke trotzig blitzt.

Klein-Fjonka 1967, also 2 oder grad so 3 Jahre alt

Zum knuffeln – bei Anderen.
Bei mir selbst – eher ärgerlich, weil, Menno – 5 bin ich schon ne ganze Weile nicht mehr, und sowas ist eine gute (und leider wohlbekannte) Art, sich selbst im Weg zu stehen….


Später, offenbar hat das Blog-Zitat noch nachgewirkt, fiel mir ein ganz bestimmtes Klein-Fjonka-Foto ein. Ich ging auf die Suche und wurde fündig. Offenbar war das oben beschriebene Mädel zu alt, die Phase des „wenn ich mir am Fels den Kopf einrenne, ist der Fels schuld, weil er nicht wegrückt“ ist wohl eher im Alter von 2-3 Jahren angesiedelt.

Aussortieren

Tag 8, 25.2.: ein Paar Winterschuhe, das total „auf“ ist.

Tag 9, 26.2.: auf der Suche nach Wintergartenfarbe (nicht fündig) eine Farbdose geöffnet und eunen steinharten Farbrest vorgefunden. Sondermüllsammlung. Das Farb-/ Lackregal könnte SEHR ergiebig werden, wenn ich mal nichts auszusortieren habe *seufz*

Tag 10, 27.2: ein alter Kopfkissenbezug. Downcycling als Hartölüberstandsentfernungstuch, dann ins Feuer, da sich sowas selbst entzünden kann.

Endlich Schuhe, die….

  • auf Anhieb passen
  • bequem sind,
  • mir optisch gefallen, die außerdem
  • wasserfest sind,
  • nicht rutschig (unter normalen Bedingungen) und
  • warm!

Nachdem die letzten drei Paare, die ich gekauft habe, das nicht geschafft haben, bin ich bisher mit meinen neuen Winterschuhen (von Zaqq) richtig zufrieden 🙂 Nun muß ich noch die Füße dran gewöhnen: es sind Barfußschuhe, die soll frau langsam einlaufen. Es läuft sich tatsächlich anders drin, der Fuß rollt eher seitlich ab, und die Muskeln in den Füßen sind erstmal angestrengt, weil sie das nicht so kennen. Ich finde sehr angenehm, daß frau viel mehr vom Bodenbelag fühlt, obwohl nichts schmerzt, auch keine Bucheckern (die ich barfuß so garnicht ertrage)

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Jetzt müssen sie noch wasserfest BLEIBEN und einige Jahre halten.

Das hatte ich nämlich mit den letzten schönen und bequemen Schuhen: nach einem halben Jahr(!) waren die Sohlen gebrochen – und dadurch die Füsse naß, sobald ein My Feuchtigkeit den Boden benetzte. (Josef Seibel) Die anderen bequemen Schuhe (Helvesko) sind superrutschig, sobald es leicht feucht wird, und deshalb als Arbeitsschuhe untauglich (der Boden auffe Arbeit wird natürlich feucht, wenn KundInnen rein und raus laufen), und die Wanderschuhe (Timberland) waren nach etwa einem Jahr nicht mehr wasserfest (trotz Pflege und sogar Imprägnierung, und ich weiß nicht, wo genau die Feuchtigkeit durchkommt) und rutschen auf nassem Stein auch ….

Der Praxistest lief bisher prima, selbst auf Schnee oder frisch gefeudeltem Boden ist der Grip der Kautschuksohlen gut, nur auf den richtig glatten Fahrspuren rutsche ich. Aber das ist okay, für sowas gibts unterschnallbare Spikesohlen (Schnee, über den Autos fahren, der angetaut und dann wieder angefroren ist) Wasserdicht sind sie auch, selbst in tiefem Schnee und bei Pfützen im Regen. Die längste gelaufene Zeit bisher waren so um die vier Stunden. Leider fühlt sich rechts das Fell ständig so an, als hätte ich eine Falte in der Socke. Das ist lästig, weil ich unwillkürlich immer wieder den Fuß so zusammenziehe, daß ich die vermeintliche Falte nicht bemerke und der Fuß dadurch verkrampft. Unangenehm. Ich hoffe, das gibt sich, wenn das Fell etwas runtergetrampelt ist, denn wäre das nicht, hätte ich endlich DEN Schuh!! Eine anfängliche gereizte Stelle dort ist jetzt nicht mehr aufgetreten, es besteht also Hoffnung.

Ich bin übrigens auch schon barfuß im Schuh gelaufen, auch das ist relativ warm, aber ich fühle mich besockt wohler, weil das Fell barfuß recht rutschig ist. Ist wohl Gewohnheit.


Aussortieren

Tag 6 von 365: eine Outdoor-Fototasche. Klassischer Fehlkauf, ich dachte damals: wenn ich eine vernünftige Tasche habe, kann ich die Knipse immer gut mitnehmen. Daß ich das niemals tun würde, weil die Tasche wieder lästig ist (zu groß für die Hosentasche und baumelt beim umhängen), hätte ich mir denken können…. in den Sozialladen

Tag 7 von 365, heute: den Fotoapparat, den ich drin noch gefunden hab. Noch für zu entwickelnde Filme. In den Elektroschrott. Und die Batterie, die da drin war, zu den zu recycelnden Batterien.

Emsig

Nach dem wunderbaren Wochenende (zweistellige Temperaturen, sonnig, fast windstill – ein Geschenk nach dem eisekalten Winter) kann man die neue Wegführung um den Teich schon erkennen! Hinter dem Herrn F. dampft die Brenntonne; die hat der Herr F. optimiert (heißt: in den unteren Rand zwei Reihen Luftlöcher Geschlagen), das musste natürlich getestet werden. Klappt – ein kleiner Teil Schneebeeräste und – wurzeln sind nun schon weggebrannt.

Links vom vorderen Beet, dunkelbraun, der neue Weg. Rechts Grasplacken weggenommen – wo Rasenweg war, ists AUCH dunkelbraun, dort ist aber eingepflanzt, was dem Weg weichen musste.

Emsig auch die Frühblüher: wo samstags noch nichts zu sehen war, blühen sonntags schon die Elfenkroküsschen. Stündlich mehr Winterlinge öffnen ihre Blüten, und die Bienen waren unterwegs als gebe es kein Morgen: Frühjahrsputz haben die einen gemacht (Tote aus dem Stock geschafft), Nachschub die anderen geholt: Wasser und orangerote Schneeglöckchenpollen. In den Winterlingen und Krokussen waren sie auch, und auch weißlichgelbe Pollen waren zu sehen – blüht schon eine Weide!? ICH habe sie nicht gesehen….

Das war ein wirklich glücklichmachendes Wochenende!! Sogar die Katzen haben es geschafft, beide mit draußen zu sein, ohne sich in die Haare zu geraten. Sie haben sich einfach abgewechselt *g* Und wir konnten draußen Mittagessen, werkeln, lesen – sogar dafür war es warm genug!!

Schön auch, daß meine Schulter es zwar nicht so richtig toll fand, so beansprucht zu werden, aber auch nicht stinkesauer ist! Es wird 🙂


Tag 5 von 365, heute: ein angebrochenes Parfümölfläschchen. Bin eh dabei, die Bestände aufzubrauchen. Bei diesem tat ich mich schwer: es riecht erstmal gut – aber spätestens nach einem Tag nur noch stechend.
Muß ich das nicht trotzdem aufbrauchen?
Nein, stelle ich jetzt fest (nachdem ichs den ganzen Winter trotzdem stehen hatte und immer wieder benutzt habe. Frau lernt langsam….., danke, Frau Winnemuth!) Im Müll.

Zimmerreise. Mit E wie Essen.

Vielleicht kennt Ihr auch das, daß ein bestimmtes Essen Euch an einen Ort, in eine Situation versetzt, sobald Ihr davon auch nur hört!?
Mir jedenfalls geht es so. Und hier ist mein persönliches Rezeptbuch, das ich schon habe, seit ich von den Eltern weg bin. Glaube ich. Kann auch sein, daß ichs in den letzten Monaten dort schon begonnen habe, ich bin nicht sicher. Eins von den damals so verbreiteten schwarzen mit roter Ecke. Irgendwann ist der Aufkleber drauf gelandet, um es schnell von anderen, genauso aussehenden Notizbüchern unterscheiden zu können (die es inzwischen nicht mehr gibt)

Drin eine Zeitreise durch meine verschiedenen Lebensstationen, an den verklecksten Buchstaben sieht man, daß das Buch viel benutzt wird – schließlich sind hauptsächlich Lieblingsessen drin! Viele Jahre lang hab ich mit Füller geschrieben, erst in den letzten Jahren nicht mehr, weil ich aufgegeben habe zu glauben, daß ich ohne zu klecksen kochen könnte *g*

1.Florentiner Topf.

Ein Rezept von Frau Ehlenbröker, der Mutter einer Schulfreundin. Von meiner Mutter häufig nachgekocht, weil sehr lecker. Aber nicht ganz unarbeitsreich, so daß ich ihn selten mache und immer noch gern serviert bekomme, wenn Muddern ihn auf Besuch daheim macht 🙂 Wo ist übrigens das Rezept von Zitronen-Joghurtspeise? Das gehört zum Elternhaus wie Hühnchen mit Reis oder selbstgeriebene Riievkooche mit Apfelkompott…. leider auch wie Spinat mit Spiegelei oder Erbsensuppe *g* Nudelsalat immerhin steht auch in meinem Büchlein, den Kaiserschmarrn hatte ich mir auch mal aufschreiben lassen – wo ist denn bloß das Rezept dafür gelandet? Im Büchlein jedenfalls nicht.

Mama!? Bitte um Wiederholungslieferung ….

2.Kartoffelgemüse

Stefan aus meiner ersten Mürschter WG hat das immer gemacht. Einfach und lecker! Und besetzt mit Bildern von Bobtail Jana, riesenhaften Großmarktpackungen Klopapier (die Margit von daheim mitbrachte) und dem Flugzeugkabinen-alles-aus-einem-Guß-beigebraunen Duschbad. Was wir dort sonst noch gegessen haben, weiß ich nicht mehr – nur daß in jedem, aber auch wirklich JEDEM Brot (und sei es im Rosinenbrot) irgendwo mindestens EIN Kümmel war. Einmal sogar in einem Stück Sahnetorte (das ich damals gern zum Frühstück aß)

3.Baileys, selbstgemacht

versetzt mich im Nullkommanix zurück in die 1. Flensburger WG. Weisste noch, Nix-Ofen-Freundin? 🙂 Den hab ich nicht oft gemacht. Aber leer war er immer SEHR schnell!! *g* Für Pflaumen aus dem Glas braucht man ja kein Rezept, aber Essen sind sie auch – das ich immer ganz unbedingt brauchte, wenn wir vom tanzen aus dem Roxy heimkamen…. Tapfere Freundin, die sich dann, nach 2 Uhr nachts, noch mit dazusetzte, um unsere nächtlichen Abenteuer durchzuschnacken, obwohl sie (im Gegensatz zu mir, die ich auch damals schon Spätdienste hatte und liebte) morgens in aller Herrgottsfrühe aufstehen musste

4.Käsesuppe

gab es nicht allzuviel später – aber der Ort ist ein anderer, an den ich reise: die gabs nämlich oft auffe Arbeit, damals. Im Bauernhof der Mürwiker Werkstätten. Ich arbeitete im Wohnheim dort (inzwischen nennt man sowas politisch korrekt Wohngemeinschaft), und ein prima mit den Küchendamen wochenends, wenn ich auch fürs sattwerden von 16(?) Personen zuständig war, herzustellendes Essen ist – Käsesuppe. Oder Rotkohlauflauf, auch den mag ich immer noch, auch der ist fest in Dollerup verortet – der Bauernhof steht inzwischen zum Verkauf. Schade!!

Tja, so könnte frau lang weitermachen. Es ist mir beim blättern aber auch aufgefallen, was fehlt: meine allererste Würzburger WG. Zu der gehören Grünkernfrikadellen. Weil man die so gut abends schon in eine Dose stecken kann, um sie sich am nächsten Morgen VIEL ZU FRÜH aus dem Kühlschrank zu holen, damit man in der Mittagspause der langen, harten Arbeit als Gemüsegärtnerin-Lehrling seinen Hunger stillen kann. Oder die Ruhnmark- und Munkwolstrup-WG, in der ich, ladypark sei Dank, nie kochen musste, aber immer gut gegessen habe. Ihr Geschnetzeltes hab ich noch in guter Erinnerung. Aber ladypark nicht, die, als ich sie mal nach einem Rezept fragte (Jahre her!!) nur meinte „keine Ahnung, ich koche ja nicht nach Rezept“. Tja.
Jetzt soll es aber wirklich genug sein, wer mehr Zimmerreisen lesen mag, klicke hier.

Lohnt! 🙂


Aussortieren

Tag 4 von 365, heute: Einlegesohlen von 3 Paaren Schuhe. Keine Ahnung, warum die nicht schon viel früher rausgeflogen sind. Immer dachte ich „vielleicht zieh ich die Schuhe ja doch nochmal ohne Einlagen an, dann brauch ich die. Tu ich seit Jahren nicht, und das eine Paar ist mit gebrochenen Sohlen sogar schon im Müll…..

Vier Tage später ist Frühling :-)

Schnee nur noch an superschattigen Stellen, die Eisdecke auf dem Teich schmilzt stündlich – es sonnt bei zweistelligen Temperaturen, wo vor vier Tagen noch stiefelhoch der Schnee lag. Wow!

Ich hab gearbeitet, bis die Muskeln zu zittern begannen. Hört sich aber mehr an als es ist, denn die tun das recht schnell, derzeit. Ein Dreivierteljahr ohne was tun zu können – da muß jetzt Aufbau betrieben werden. Habe auch üblen Muskelkater nach der Arbeit 🙂
Dicke Laublagen hat der Herr F. von den Beeten entfernt, er musste aufpassen, daß er keinen Winterlingen die Köpfchen abharkte. Ich hab derweil am Schneebeermikado weitergespielt *seufz* Immerhin: eine hoch volle Schubkarre Äste und – deshalb machen wir das – Wurzeln hab ich rausgezogen, indem ich von unten und oben her (die liegen ja alle am Hang zum Acker) Matsch, Lehm, Blätter abgetragen habe, gebuddelt und gezogen. Mühsam, aber befriedigend!!
Dann haben wir noch gemeinsam zwei weitere Findlinge an ihren neuen Platz am Teichrand verfrachtet – was immer auch weiteres Schneebeerwurzelbuddeln mit sich bringt – und schon waren zwei Stunden rum und zwei ungeübte Menschen k.o.
Schön war das, und wir haben was geschafft.
Der Zaunkönig ist immer dabei, keinen Meter entfernt meckert er, egal, wo man grad ist (ich schätze, es sind zwei Reviere im Garten, aber leider konnte ich nichts zur Reviergröße von Zaunkönigen finden) Und auch Elsa ließ sich immer wieder blicken, si ist sogar ganz allein rausgekommen zu uns! *freu*
Und einige Zeit haben wir auch vor den Bienenkästen verbracht – man summt laut, fliegt und sonnt sich 🙂


Aussortieren Tag 2 von 365: mein Schultaschenrechner. Ich brauche keinen Sinus- und Cosinusrechner und Co mehr, und nur weil der lütte Solarrechner mit den Grundfunktionen VIELLEICHT IRGENDWANN doch mal kaputtgehn könnte, werde ich den alten jetzt keine weiteren 30 Jahre mehr aufbewahren. Sozialladen.

Tag 3 von 365, heute: eine Schachtel voller Normalmagnete. Ich benutze eh nur noch die Neodyms, die normalen sind einfach nicht magnetisch genug für Magnetfarbenwände. Sozialladen.

Spontanentschluẞ, Donnerstag, 18.Februar, 21:41 Uhr

Ab heute wird wieder aussortiert. Und zwar täglich ein Ding aus meinem Besitz, ein Jahr lang.

Wenn Frau Winnemuth das kann, kann ich das auch! Ich lese nämlich grad „Das große Los“ von ihr. SEHR empfehlenswert, SEHR motivierend (und das mit dem aussortieren war nur ein Nebensatz.)

Tag eins, jetzt: das Kirschkernkissen. Ist zwar hübsch, aber angenehmer wärmen tun die Körner- bzw Spelzenkissen von ParadizeApple.

Lädiert

Ja. Ich weiß. Es ist Winter. Draußen ist alles weiß.

Eben drum!!!! Wir machen eine Reise in den Sommer, mit Fotos, die ich aufgenommen habe, als ich nicht viel anderes tun konnte, als mich in den Giersch zu setzen und zu gucken, as denn wohl grad los ist:

Das ist – unschwer zu erkennen – eine Honigbiene.
Aber vielleicht fällt auf, daß sie seltsam aussieht. Fast wie naß, so dunkel. Und:

Ja. Der Hinterkörper ist glatt, es fehlt fast ganz die Behaarung. Außerdem sind die Flügel ganz ausgefranst.

Zum Vergleich: helle Binden am Hinterleib, heile Flügel…. eine andere Biene:

Ja, was ist ihr denn wohl passiert, der Biene eins?

Wahrscheinlich ist sie eine alte Dame. Also, für eine Sommerbiene alt. Die werden ja eh nicht älter als etwa vier Wochen. Aber nur in der letzten Lebensphase gehen sie auf Tour draußen. Denn dann ists für das Volk nicht so schlimm, wenn sie dort umkommen: Freßfeinde, Kälte, ertrinken beim wasserholen – draußen ists gefährlich! Und diese Bienen sind eh bald am Ende ihres Lebens angekommen…. sehr pragmatisch. Natur halt.

Na, und alte Bienen können schonmal so Einiges erlebt haben. Sie haben Larven versorgt, geputzt, Futter verarbeitet, das Ältere eingetragen haben, Waben gebaut – und im Laufe des Lebens sind sie gealtert. Sie waren aber auch schon Wächterinnen, und wenn es da Kämpfe mit stockfremden Bienen gegeben hat, verliert man Behaarung, wenn man sich ineinander verbeißt. Oder ein Stück Flügel. Deshalb sehen, zB, wenn ein Bienenstock von fremden Bienen angegriffen wird, auch jüngere Bienen schonmal reichlich lädiert aus.

Okay.

Zurück in die Realität, zurück in den Winter.

Die Au fließt noch, ist aber vor dem Rohrzufluß total zugeweht. Schade, man erkennt nicht so recht, daß da ein fettes Schneebrett hängt

Momentan sitzen die langlebigen Winterbienen hoffentlich zuhaus auf den Nahrungsvorräten und halten sich durch das vibrieren der Brustmuskeln bei ausgehakten Flügeln schön warm…. die Kringelchen, unser stärkstes Bienenvolk, haben leider sehr, sehr viele Tote zu verzeichnen. Mal sehn, ob wir dieses Jahr wieder ohne Verluste ins Frühjahr starten – ich habe Bedenken, denn die anderen beiden Völker waren ja eh nicht die stärksten, und dem stärksten gehts nicht grad gut, derzeit.

Abwarten

Sonntagsspaziergänge

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Spaziergang zwei ohne Katze, aber mit dem besten aller Ehemänner nach Brodersby

Oh! Schlittschuhläuferin auf der Schlei!

Bis übermorgen solls noch dauerfrosten, morgen nochmal ordentlich schneien – und dann? Dann solls Plusgrade geben! Heureka!!

Genervt

Boah, ej!

Nachdem’s ein Weilchen lang recht gut lief, ist der Kater seit drei Tagen wieder zum Vollspacken mutiert. Wahrscheinlich hat er draußen Streß oder kann die klirrendkalte Wetterlage nicht ab – jedenfalls findet er – auch mit „Entspannbetreuung“ einfach keine Ruhe, tigert rum und NERVT:

Er erschreckt sich bei jedem Geräusch, zuckt zusammen, fährt sogar auf. Das Futter schmeckt nicht recht, alles ist nicht gut genug (letztlich frißt er doch, aber ein hungriger Mauski ist eh ein großer Streßfaktor, und da er immer was anderes oder besseres haben will, frißt er sich nicht satt genug – vielleicht hat er leichten Schnupfen, denn er niest 4-5 Mal am Tag) Er geht raus, kommt wieder rein, lauert hier oder da oder dort, sieht voll gestresst aus, und wenn er dann doch ruhig daliegt, dann reicht es, wenn ein seltsames Geräusch kommt (das er eigentlich kennt, zB bin ich aufgestanden, und der Stuhl scharrte) – schon schießt er hoch, ist 2m weiter, Bürste auf dem Rücken.

Wir kennen das schon, immer mal wieder hat er solche Zeiten, meist stressen ihn dann Revierstreitigkeiten – was wir daraus schließen, daß er oft genau dann mit Schrammen nach Hause kommt. SEIN Problem, wird sich auch wieder legen. Aber:

Sobald Elsa sich rührt, ist er da, starrt, geht hinterher, jagt sie auch richtig (inclusive dickem Schwanz, heißt: ernstlich böse)

Und DAS ist echt kacke!

Immerhin: allzu schlimm scheint Elsa die Attacken nicht zu finden. Sie verkrümelt sich unters Buffet, und die Zeiten, als sie entspannt liegenblieb, wenn El Mauski auftauchte, sind wieder vorbei – jetzt zuckt sie wieder in fluchtbereite Position, sobald sie die Katzenklappe hört. Aber man sieht die beiden auch immer noch ab und an freundlich aufeinander zu gehen. Ja, AUFEINANDER ZU – auch Elsa geht einige Schritte zu Mauski hin, um ihn dann zu beschnuppern. Und diese netten Situationen schaffen sie meist inzwischen auch freundlich aufzulösen – beide im Rückwärtsgang, langsam und vorsichtig. Und doch: wieder hat Elsa Probleme, in Ruhe aufs Klo zu gehen, wieder hat sie wenig Spiel-Zeit, wieder wenig Entspannungs-Raum.

Und das, wo ich doch grad freudig melden wollte, daß sie erstmals ganz allein durch beide Klappen raus – und wieder rein(!!!!!!!!!) gegangen war. Das blieb nun ein einmaliges Ereignis….


Aktuelle Lage, 13:30: Elsa wollte raus (El Mauski war im Keller verschwunden), ging aber nur mit bis zur Mauer, von da stracks auf Nachbars Schuppen. Da saß sie und drehte mir, die ich mich extra dick angezogen hatte und nun allein spazierengehn musste, eine lange Nase.

Als ich zurückkam, kam auch grad der Nachbar auf seiner Einfahrt an, in der er seitdem Holz spaltet. Elsa verschwand unter Nachbars Dachüberstand (ja, verschwand. Keine Ahnung, ob es da einen richtigen Unterschlupf gibt, jedenfalls ist sie vollständig weg, wenn sie da reingeht) und seither, seit immerhin über einer Stunde,  verschwunden. Muß schweinekalt sein! In den letzten Tagen war sie immer nur höchstens 10 Minuten draußen, aber jetzt wagt sie sich wohl nicht vor. Hoffentlich wird sie nicht krank….😟

El Mauski liegt jetzt natürlich endlich ruhig und warm in des Herrn Zimmer…..

Wie et is, is et vekäät…..


Grrrrrr! In DEM Moment, wo der Herr F. am Fenster klopfte, um mir mitzuteilen, daß Elsa jetzt im Wiga ist, klappert die Katzenklappe zur Küche: El Mauski, der gewittert hat, daß er jetzt Elsa scheuchen kann. Nix! Den hab ich ins grüne Zimmer gesperrt, bis die Elsa in der Küche war. DANN durften sie sich zanken. Haben sie auch, Mauski zackzack hin…. aber Elsa hatte Hunger! DAS sollte ein Kater nicht unterschätzen! Also ist sie einfach sitzengeblieben – und wenn sie DAS tut, ist es unserem Mimöschenkater unheimlich. Quiiiiietsch, bremst er ab, und während ich Futter zurechtmache stehen die Katzen da und näseln freundlich.

Ob DAS jetzt wohl endlich MIR eine Lehre ist, einzusehen, daß es inzwischen eher eine Formalie ist, wenn der Kater die Katze jagt?

Es wirkt halt bloß nie so, wenn sie mit riesigen Pupillen vor ihm flüchtet …..

Zimmerreise. Mit A wie Angelschnur. Oder Abschied.

Mein Blick schweift durchs Arbeitszimmer. Ich habe Kopfweh, draußen ist es fies weißgrau und kalt, der

ganz oben ganz links….

Kater sitzt auf der Arbeitsplatte neben mir – ich muß noch ein wenig am Computer bleiben, denn wenn ich jetzt weggehe, findet das sensible Katz‘ wieder keine Ruhe, und wenn das sensible Katz‘ morgens keine Ruhe findet, wird es unleidlich, und wenn das sensible Katz unleidlich wird, gibt das einen nervigen Tag mit fauchen, knurren und irgendwann auch unleidlichen Menschen. Es ist Samstag, ich will einen entspannten Tag – also sitze ich im Arbeitszimmer herum, damit der Kater schlafen kann *augenroll*

Als ich da so sitze und gucke, fällt mein Blick auf eine fast aufgebrauchte Rolle Angelschnur ganz oben im Büroregälchen.

Angelschnur im Büroregälchen? ….. Zeitreise ……

1997. Mein bester Freund Volker ist vor einigen Monaten gestorben, ich bin noch unter Schock (sage ich aus heutiger Sicht) und inzwischen krankgeschrieben, weil nichts mehr ging, so ohne ihn. Unsere WG-Zeiten hier im Haus liegen zwar schon länger hinter uns, aber immer wieder gibt es einen Schlag mit dem Vorschlaghammer, wenn ich hier eine Schublade öffne oder dort in ein selten genutztes Schrankfach blicke. So auch, als ich im Keller etwas suche und eine Schachtel öffne: Angelhaken, Angelschnur – ein vergessenes Überbleibsel von Volker…… Ich tu, was ich mit solchen Fünden zu dieser Zeit immer tue: nachdem ich den Vorschlaghammerschlag verkraftet und ein paar Minütchen geweint habe, bringe ich sie in die inzwischen eingerichtete „Folgä-Schublade“

2017. Mein Kommodenschrank muß dringend umstrukturiert werden, es braucht Platz für dies und das. Ich ziehe wieder einmal die Schublade links ganz oben auf. Ein Pieks im Bauch- da sind sie, die Sachen vom Volker, immer noch in der Folgä-Schublade: seine blaue Mütze, ein“Scheckheft“ der Flensburger Bücherei, ein uraltes, rostbröckelndes Hufeisen, ein Döschen mit Angelhaken, die Angelschnur… ich stehe lange da und fühle in mich hinein. Ja, ich täusche mich nicht – nur ein Pieks, eine leise Melancholie …. diese Schublade kann für andere Dinge genutzt werden. Die Angelhaken bekommt ein Freund, aber die Schnur behalte ich, die kann ich benutzen, um Bilder aufzuhängen, zum Beispiel. Und so findet sie ihren neuen Platz im Büroregälchen. So ganz verabschieden kann ich mich aber nach wie vor nicht. Das Scheckheft und ein, zwei andere Dinge bleiben dort, in die Schublade kommen noch andere „Zeitdokumente“ wie eine Liste mit Telefoneinheiten für die Abrechnung am Monatesende.

2021. Viel ist nicht mehr über. Die Mütze war ab und an im Garten in Gebrauch, aber eigentlich ist sie mir zu groß – also kam sie in den Sozialladen. Und auch die Angelschnur ist fast schon leer….. kleine Abschiede. Aber immer noch bröckelt das Hufeisen vor sich hin (ist es so feucht bei uns im Schlafzimmer????), und beim Anblick der Telefonliste muß ich lächeln – meine Güte, bin ich wirklich so alt???? Viel älter sogar, eigentlich, denn ich kenne noch die Zeiten, wo wir Minuten plus „F“ für Ferngespräch oder „O“ für Ortsgespräch aufgeschrieben haben, um das dann am Ende kompliziert auszurechnen, weil es noch keinen Einheitenzähler gab….

Der Kater hat sich zusammengerollt. Auch von ihm verabschiede ich mich jetzt. Er kann nun alleine schlafen. Der Tag wartet, versehen mit einer kleinen Traurigkeit, die mit der Erinnerung an alte WG-Zeiten schon fast verflogen ist


Fast 40 Zimmerreisen mit A, B, C: klick