Ernie grinst.

Die Kettenreaktion ist durchaus noch nicht beendet, oben sind wir zB überhaupt noch nicht weitergekommen. Aber im grünen Zimmer ein wenig. Unter anderem habe ich meine CD-Sammlung mal durchforstet und auch einiges aussortiert – hauptsächlich selbst gebrannte CDs, zu denen ich inzwischen das Original habe oder aber die mir beim erneuten hören eigentlich garnicht so gefielen, daß sie Platz wegnehmen müssten. Die kamen alle in das Bücherhäuschen in Ausacker, das auch ein CD-Regal hat.

Nun wurde also Platz frei, und den habe ich genutzt, um Ernie einen ihm angemessenen Platz zu verschaffen.

Hier grinst er, der Ernie

Vor ‚zig Jahren hatte ich die Ernie-Postkarte irgendwo gesehen und gekauft. Macht gute Laune, sobald man sie anguckt! 🙂 Das war noch zu den Zeiten, als es zwar schon längst CDs gab, aber die gute, alte Kassette noch nicht so weg vom Fenster war. Und da ich fast nur Kassetten hörte, hatte ich mir überlegt, daß ich mich irgendwie selbst mal an die vielen schönen CDs und LP in meinem Schrank erinnern sollte. Also habe ich begonnen, im Zufallsmodus (alle LP auf einen Haufen, Augen zu, eine ziehen) erst von jeder LP, dann auch von jeder CD einen einzigen Titel auf Kassette zu spielen. Hoffend, daß beim hören immer wieder ein „Auja, DIE Platte muß ich mal wieder auflegen“ aufpoppen würde. Als ich soweit fertig war, hab ich mir gedacht, die Kassetten will ich erkennen. Normalerweise hab ich das meist mit Bleistiftsymbolen gemacht, die ich auf die Rücken malte, aber jetzt fiel mir Ernie in die Hände – was liegt näher als sein breites Grinsen noch breiter werden zu lassen, indem er es über meine Mixkassetten ziehen „darf“?

Tipp: oberste CD-Reihe, 3. Fach von links 😉

Ernie hat einen Platz auf Augenhöhe gefunden, ich hab das CD-Regal mal wieder schön sauber geputzt …. 🙂

Übrigens war Ernies Grinsen nichtmal breit genug. Es gibt auch noch eine gleich genutzte Schweinepostkarte, denn jahrelang hab ich das „pro CD ein Lied auf Kassette“ mit neuen Kassetten weitergeführt. Die Schweine-Edition höre ich aber nicht so gern wie den Erniemix, denn es gab zeitweilig eine sehr starke „Grunge“- und „Singstimmenjazz“-Schlagseite. Und Rage against the machine nach Daves true story … das passt dann doch nicht so wirklich gut hintereinander weg….. Die Erniekassetten sind, weil sie eine jahrzehntelange Musikentwicklung bunt vermischen, viel besser hörbar. Und Ernie macht mir bis heute gute Laune, wenn er mir so entgegenstrahlt.

El Mauski hat einen Kasper gefrühstückt

Wie immer: man filmt, wenn grad nicht viel los ist – aber gegen Ende sieht man gut, was für einen Spaß der Katz am Glatteis hat, da dreht er ordentlich auf ….. guckt nur!!!! 🙂 Der Herr F. und ich haben uns so gehögt – ein wenig sieht mans, weil der Herr vor lachen wackelt – und mit ihm der Film :-)))

Ist soweit.

Mir geht jetzt auch langsam die Puste aus.

Die Tageslichtlampe leuchtet, ich habe mich sehr über eine nette Überraschung einer der Naturgartenfrauen gefreut, gestern war nach gefühlten Ewigkeiten mal wieder die Sonne da, ich war heute trotz Graupel und Eisschicht auf den ungeschützen Wegabschnitten draußen, „einen Gang machen“, auffe Arbeit läufts gut – will sagen: ich versuche, was in meinen Händen liegt zu tun dafür, daß ich die guten Dinge bemerke und würdige. Und doch:

der trübe Winter zollt seinen Tribut. Die typischen Anzeichen sind: ich komme morgens ganz schlecht aus dem Bett (und es ist KEIN wohliges umdrehen sondern die altbekannte „Bettlähmung“), der Bauch schmerzt wieder mehr und die netten kleinen Dinge des Lebens sind trotz ihres Schönseins anstrengend.

Eigentlich bin ich trotzdem noch ein wenig stolz auf mich. Dafür, wie schlecht es mir lange Zeit ging und wie lang sich die Durststrecke hingezogen hat, dafür, daß Vieles von dem, was ich gern tu, „aufgrund deer besonderen Situation“, sprich des doofen C, so lang schon nicht geht, habe ich mich ganz gut gehalten, finde ich. Jetzt aber brauche ich SONNE und FARBEN!!

Ich finde, es ist Zeit, daß der Frühling kommt! Oder daß der Winter ein freundliches (NICHT WEISSES!!!!! *gg*) Gesicht zeigt. Klarer, kalter, sonniger Frost- das wäre doch auch mal was, zur Abwechslung ….

A propos C: gestern hab ich 17 Minuten ununterbrochen in Impfterminangelegenheiten in der Telefonleitung gehangen. Von „garnicht erst ein Ton“ über „besetzt“ bis „aus dem Menü geschmissen werden“ war alles dabei, bis dann, nach 17 Minuten, die Ansage kam, alle freien Termine für unser Bundesland seien vergeben. Das trägt auch nicht grad zur guten Stimmung bei – obwohl: wahrscheinlich sollte ich dankbar sein, denn da man um 7 Uhr 58 das 1. mal wählt, konnte ich gestern zumindest der Bettlähmung trotzen….

Und Ihr so?

 


 

Beitrag veröffentlicht, danach ins BC-Forum geguckt – und laut gelacht:

(Seit vier Jahren, wenige Tage nach Trumps Wahl, läuft dort ein Countdown zum Ende seiner Amtszeit)

Danke, Lire!!!! :-))))

Zimmerreise. Mit B.

Weil pflanzwas und puzzleblume dazu animieren, eine Zimmerreise zu unternehmen und dabei nach etwas zu gucken, das mit A, B oder C beginnt und als Ausgangspunkt für eine kleine Reise dienen kann, bin ich durch meine Räume gestreift und habe Ausschau gehalten. Es hat ein Weilchen gedauert, aber dann sind sie mir doch aufgefallen – meine Messing-Bilderrahmen – manche sogar mit gewölbtem Glas, alle mit hübschen Details und trotzdem schlicht-zurückgenommen,

Sie waren für ne Mark oder 50 Pfennige einfach da, wenn frau grad irgendwas hatte, was sie einrahmen wollte und auf einem Flohmarkt rumgetrödelt ist. Hübsch fand ich sie schon immer, und so habe ich in Berlin, in Bonn und werweißwonoch ein paar dieser schönen Bilderrahmen zusammengesammelt. Leider zu wenige, und jetzt suche ich seit Jahren vergeblich auf den Straßenflohmärkten, die ich mit dem Herrn F., der nach CDs fahndet, gern besuche. Auch beim Trödler mit den Haushaltsauflösungen oder in Sozialläden gucke ich danach – Fehlanzeige. Ein seltenes Mal sehe ich einen an einem dieser Profiflohmarktstände. Dann wollen sie da 15 oder 20 Euro für haben, aber obwohl ich es mir ja leisten könnte – ich mag nicht mit was nach Hause gehn, wenn ihm der Geschmack des überdenTischgezogenwordenseins anhängt.

Nun, da ich die Fotos gemacht, den Text geschrieben habe, denke ich, ich hätte auch BookCrossing nehmen können. Aber andererseits – das wäre uferlos geworden. In jedem Zimmer an unzähligen Stellen nicht nur BookCrossing-Bücher! Nein:

Mix-CDs von unterschiedlichsten CrosserInnen aus einem CD-Projekt, das wir vor zig Jahren mal gemacht haben.

Selbstgemachte Lesezeichen von Hadija, die statt im Buch im Rahmen landeten, weil sie zum benutzen zu schön sind.

Das Hochzeitsbild aus Stoffresten – immer wieder gern beguckt!

Der knuffige Häkelmaulwurf von satay-spiess

Die Bilder von ParadizeApple, gezeichnet, gemalt, fotografiert. Hier nur EIN Beispiel

Der bemalte Teller von Komma (Oedi ist mein BC-Name, das running book BC-Logo)

Undundundund -Hier ein Button, da ein Mitbringsel … nein, SHELFISH sind BookCrosserInnen wahrlich nicht!!!

Das Engelchen mit den bunten Ringelsocken in einem der Bilderrahmen – auch das ist übrigens ein BC-Ding: ich hatte Socken gestrickt und meistbietend im BC-Forum für einen guten Zweck versteigert – und dies war eine „Danke“-Karte einer Beschenkten – ja, BESCHENKT – denn der Ersteigerer hatte die Socken zum verschenken ersteigert. So sind sie, die BookCrosserInnen: bedanken sich nicht nur beim Schenker, sondern auch noch bei der Strickerin!!!

Vielen Dank, puzzleblume und pflanzwas für die schöne Idee – sie hat mir gleich beim Versuch eins eine Menge netter Erinnerungen beschert 🙂 Ich bin aus meinen Zimmern in Dörfer ringsum gereist, auf unterschiedliche BC-Treffen und in die Vergangenheit. Nur das mit dem „ausgehend von einem einzigen Gegenstand hat so nicht wirklich geklappt. Ich gelobe Besserung *g*

Anfänge wurden gemacht

Seht mal, da, am gegenüberliegenden Ufer….

Nicht gesehen? Aber jetzt….

Einige Findlinge sind in der Baggerschaufel aufgetaucht, und ein paar haben schön glatte Oberseiten – mal gucken, ob es Tritt- oder doch nur Randsteine werden, jedenfalls liegen sie da nach einigem buddeln und schuften des Herrn F. schonmal richtig gut!

Außerdem hatten wir den Plan, mit Freunden bei Punsch draußen an der Brenntonne schonmal ordentlich was an Wurzelwerk und Zweigen wegzubrennen…. das hat sich allerdings als nicht wirklich gute Idee rausgestellt: eisekalter Wind, eine Brenntonne, die in alle Richtungen qualmte …. ein wenig was ist weggebrannt, denn wir wollten schon gut angeheizt haben, bevor der Besuch kam. Aber wir haben den Freunden rechtzeitig Bescheid gegeben, daß der Plan nix war, und haben dann den Punsch drin getrunken, dem großen C zum Trotze….(das war VOR den Regelverschärfungen) Außerdem hab ich schon laaaaaaangsam Stücklein für Stücklein begonnen, die Grasnarbe des Exweges abzutragen- und damit im Matsch eine neue anzulegen. An wetter- und schultermäßig guten Tagen vielleicht 10-12 Grassoden, dann reichts dem Arm wieder, aber ja – Kleinvieh macht auch Mist, ich bin draußen und es passiert was 🙂

Uns‘ Elsa ist oft mit draußen und folgt mir auf Schritt und Tritt. Rast los, als würde ich auf sie drauftreten, flitzt zurück, um zu gucken, saust auf den Holunder und wieder runter, sprintet quer übers Gelände – und ist die allererste, wenns eeeeeendlich zurück ins warme geht. Und abends sind wir dann Alle gaaaaanz müüüüde….. 🙂

Seit das Wetter naß ist, ist der Spaß leider vorbei: Elsa geht bei Regen erst garnicht raus, sonst auch bloß fix mal pinkeln. Und auch mich zieht es momentan nicht raus, zumindest nicht in unsere Schlammwüste 😉

Das doofe C und die Impferei

Gestern vormittag war ich bei de ole Lüüd. De ole Mann berichtete, er habe versucht, einen Impftermin zu bekommen und sei gescheitert. Die hätten immer irgendwas von Psychiatern gesagt. Also hab ich angerufen und wusste schnell, warum: der Telefondialog dort ist so verwirrend, daß auch ich, die in sowas ziemlich gut bin und nicht so schlecht hören kann wie er, nachher an der falschen Stelle gelandet bin. De ole Mann kam mit den Nummern garnicht erst klar, die er drücken sollte, und wenn man ohne drücken durchlaufen lässt, heißt es, man werde mit dem psychiatrischen Notdienst oder sowas ähnlichem verbunden *gg*

Ich kam irgendwie nicht nach S-H durch, sondern landete bei einer verständlicherweise gestressten Telefonistin, um mir dann sagen zu lassen, daß in S-H eh schon längst wieder alles zu spät ist. Ich war nämlich erst um 10 Uhr am Telefon, aber abends hörte ich dann: schon nach einer halben Stunde waren alle Termine belegt. DAS zumindest könnte man dann doch direkt in der Telefonmenüschleife kommunizieren!? *augenroll*

Und ich konnte bisher auch übers Netz keinerlei Info dazu bekommen, wie die Impferei denn in S-H bei über 80jährigen läuft, die daheim gepflegt werden und nicht ins Impfzentrum können. Musste ich also mit dieser Frage auch wieder die überlasteten Rufnummern weiter überlasten 😦 Habe erfahren, daß ich trotzdem nächsten Dienstag wieder die 116117 versuchen kann (diesmal früher, um in der halben Stunde durchzukommen *augenroll* und parallel online), und dort direkt dazusagen muß: nicht mobil, daheim impfen!!

abgekartet Nr. 21

Eine schöne Karte, deren Text mich von Anfang an sehr angesprochen hat (obwohl ich ja nicht so die emsige Arbeiterin bin 😉 ) So hat es auch ziemlich lange gedauert, bis ich mich jetzt von ihr trennen konnte. Danke, holle77, dafür!!


Was ist „abgekartet“?

Prosit Neujahr!

Bleibt (oder werdet) gesund!! Ihr und Eure Lieben.
Bleibt (oder werdet) zufrieden, wenn nicht gar glücklich!!
… und mehr, finde ich, muß ich Euch garnicht wünschen für 2021. Mehr als das braucht kein Mensch, oder?

Die Sache mit dem „gesund“ ist ja grad im letzten und wohl auch im neuen Jahr eine spezielle. Normalerweise lebt so vor sich hin, wer gesund ist, und nimmt gesundsein als gegeben hin. Wäre wohl auch nicht gesund, wenns anders wäre 😉 Derzeit nimmt gesundsein, -werden oder -bleiben einen viel zu großen Teil des Lebens ein, finde ich.

Bisher ist in meinem Umfeld noch Niemand am doofen C erkrankt. Habt genauso viel Glück, auf daß wir auch im nächsten Januar alle sagen können:

*gg*

(Illustration: T-shirt-Motiv von Rumpfkluft)

Tschö mit ö, Du olles Jahr!!

Warst schon anstrengend.

Für mich selbst wars ja 2020 mehr die doofe Schulter als das doofe C, von dem ich mich nach wie vor relativ unberührt fühle, ehrlich gestanden. Wirtschaftlich eh (wir arbeiten ja beide direkt bzw indirekt im Lebensmitteleinzelhandel), aber auch sonst.

Dann setze ich halt ne Maske auf. Dann bin ich halt nicht so viel unterwegs. Ist halt nötig, muß ich nicht viel Gewese drum machen….

Inzwischen arbeite ich wieder drei Stunden täglich (mit 2 hab ich begonnen, und ich schätze, bald werden es 4 werden können) und auffe Arbeit muß ich Neues lernen: im Privatleben kann ich gut um Hilfe fragen. Auffe Arbeit aber habe ich immer den Anspruch gehabt, im Zweifel Alles zu tun. Das geht jetzt nicht mehr. Oder noch nicht wieder, wahrscheinlich auf längere Zeit nicht; auch dann noch nicht, wenn ich wieder „richtig“, also nicht mehr krankgeschrieben im Wiedereinstieg, arbeite. Bisher tragen KollegInnen und Chefin das mit, freuen sich sogar, daß ich wieder da bin. 🙂 Ich bin dafür sehr, sehr dankbar. Ist ja nicht selbstverständlich!!

Und sonst? Hoffe ich, daß 2021 möglichst bald möglichst viele Menschen geimpft sind, damit Diejenigen, denen es schlechter geht mit dem doofen C bald aufatmen können und die Demoschwurbler von der Eso- und der rechten Sorte sich wieder einkriegen und merken, daß es eben doch keinen Grund gibt, die Diktatur kommen zu sehen, bloß weil man mal ein paar Monate nicht Party machen darf (in dem  Sinne, daß ich ich eine Ursache des überdimensionierten Unmuts darin sehe, daß meine Generation, zumindest im Westen, zum 1. Mal im Leben Einschränkungen erlebt. Vermutlich liegts daran, daß manche jetzt gleich freidrehen.)

Neee, dieses Jahr war wirklich eher suboptimal. Tschö!!! Wir werden Dich nicht vermissen, 2020!!!!

Überblick

Hätte ich zuallererst machen sollen: hier ist ein Überblick über die „Baustelle“. Ich habe das Bild etwas größer gelassen, so daß man besser sehen kann, wenn man es anklickt.

rosa: die neue Verrohrung vom Dachwasser zum Teich

hellblau: die „Froschlandbaustelle“ umfasst vom Schneebeeren entfernen über das ausbaggern des Modders IM Teich bis zum abflachen des Ufers zur Kuhkoppel hin das Gelände, ich habe aber auch mit umrandet, was durch den Bagger kaputt ist und bis wohin er Weiden und Findlinge entfernt und neu „aufgesetzt“ hat

hellgrün „das Dreieck“

pink: der Grillplatz. Den sieht man nicht ganz, er ist auf der rechten Seite aus diesem Blickwinkel HINTER den Bäumen. Und noch DANEBEN liegen die ganzen ausgerissenen Schneebeeren kreuz und quer….

dunkelgrün: der neue Totholzhaufen neben der kleinen, unangepackten „Insel“ aus Holunder und Geißblatt

gelb: der Riesenplacken Iris aus dem Teich, den der Baggerfahrer oben auf den Wall zur Au/ Kuhkoppel hin gepackt hat

Hilft das? 😉

Unten noch einmal ein Uraltbild zum Vergleich, leider ein wenig zu weit links, daß man ALLES sähe. Aber man kann gut erkennen, wie viel Schneebeere weg ist, nämlich alles „hinter“ den Bienenkästen (bis auf den schmalen Streifen, den ich erwähnte, an den der Bagger nicht mehr rangekommen war) und alles gegenüber (auf dem Foto links davon)

Alles tief verschneit

Pläne…

Die vielen Quadratmeter Schneebeeren, die nun weg sind, zusammen damit, daß der Bagger da eh ganz viel kaputtgemacht hat – das bietet neben Schrecken auch Chancen…. wir haben hin-und herüberlegt, und es wird wohl so werden:

Der Grill- und Sonnenplatz ganz hinten war ja immer etwas zu schmal, wenn man einen Tisch und mehrere Stühle darumherum hinstellen wollte. Nun werden wir den Weg um den Teich verlegen. Der Durchgang zum Grillplatz wird nicht mehr mittig sein, sondern am einen Rand hinein- und am anderen Ende hinaus führen. Der Weg zwischen Teichrand und Grillplatz wird überflüssig und zum Beet. Der Grillplatz wird, in der Hoffnung auf geselligere Zeiten, breiter.


Vorher (also, genau genommen jetzt immer noch). Genau von der anderen Seite aus, allerdings. Ein schmaler Grillplatz, ein schmales Beet, rechts daneben der Weg am Teichrand


Plan:
Ein wenig Beet muß weichen (wo es bisher endet, kann man ja noch erkennen), zugunsten von mehr Platz, aber gen Teich kommt umso mehr dazu. „Das Dreieck“, der ehemals schattige Platz am Teich, wird kleiner, das macht nix, weniger Rasen KANN nur gut sein, und es langt noch zum sitzen. Rechts der „Ausgang“ vom Grillplatz, Ex-Beet 😉


Hier sieht man: wo „Beet“ steht, da ging bisher der Weg von Biens nach hinten weiter gen Dreieck. Wo Sparrel in Matsch übergehen war der bisherige Durchgang zum Grillplatz. Von nun an wird der neue Eingang mitten durchs jetzige Beet führen („WEG“). Ich hab schon Lauch-Zwiebeln gerettet *g*


Nun kommen noch zwei Vorher-Nachher-Fotos.

1. Blick vom Dreieck über den Grillplatz bis zum Weidentor. Man beachte am Sommervorherfoto die rosablühenden Wasserdoste, die hohen, nicht die links unten im Bild, das sind Japananemonen.

Vorher

Nachher

Dasselbe Bild jetzt. Die drei trockenen Strapse (optisch) mitten im Weidentor sind die Wasserdoste. Man sieht gut, wie plattgewalzt das eigentlich einst hügelige Beet ist. Und daß ein guter Teil „Weidenhecke“ fehlt. Die Findlinge rechts hinten im Bild hat der Bagger uns wieder hingelegt, auch die eine Weide, die man bei genauem hinsehen direkt links neben der Findlingsreihe sieht war rausgeholt und wieder reingesteckt worden, damit der Monsterbagger durchkam. Er brauchte also den gesamten Platz vom Weidentor bis fast zum rechten Bildrand! Man sieht die weiße Kordel daliegen, sie bezeichnet das, was Beet werden soll (rechts der Kordel) und den neuen „Ausgang“, links der Kordel.


2. die hohle Gasse von hinten Richtung Bienenplatz geknipst.

Vorher

Nachher

Alles, was links grünte, ist noch da. Fast alles, was rechts grünte, ist weg. Die paar Steckeli, die man da noch sieht, sind ein Streifen von ca 50cm Breite und 2m Länge gen Teich, der Rest des großen Schneebeergebüschs. Wir haben beschlossen, die paar Dinger stehen zu lassen, bis neues Grün uns wieder ein kuscheliges Gefühl gibt. Dann können sie weg (und MÜSSEN, sonst war das ganze sinnlos, denn die Dinger wuchern ohne Ende.)

Wirkt momentan alles recht traurig, gell? Aber wir sind dran….


Ganz insgesamt ist eigentlich ungeheuer viel zu tun diesen Winter! Der letzte Abschnitt der Buchenhecke soll auf den Stock gesetzt werden. Damit hat der Herr gestern schon begonnen. Alles in Heckenhöhe ist nun fertig, was noch fehlt ist das übermannshohe Stück ganz hinten. Ich habe derweil den neuen Totholzhaufen „vervollständigt“. Will heißen, weitere Holzstrücke wild draufgeworfen, so daß genug Höhlungen für Kröten, Igel, Mäuse undundund entstehen. Und dann einige lange Eichenäste büschen zeltartig drübergestellt, so daß auch die Spatzen, Zaunkönige etc im Frühjahr Schutz finden. (A propos Eichenäste – Der Baumpfleger war nämlich auch nochmal da. Die Eiche mit den vielen Käfern sollte ja entlastet werden, damit sie noch länger stehen kann. Oben aus dem Kronenbereich sollte Einiges raus, gegen den hohen Winddruck. Dafür hatte er den Hubsteiger mit, und es ist immer wieder dasselbe: kleine Ästchen werden oben abgesägt, und unten kommen kleine Bäume an 😉 Von diesen kleinen Bäumen – unten leicht wadendick, Länge um zwei Meter fuffzich) habe ich drei aufgestellt.

Dann liegt da noch viel Holz, das gesägt werden muß. Und gespalten. Und in die Baustahlmatte geworfen. Und die ganzen restlichen Eichenäste natürlich auch noch… erst das dünne Zeugs abknipsen, dann sägen und zT spalten. Und der ganze Kleinkram, der bei all diesen Arbeiten anfällt – Wurzeln, Zweige …. der muß immer mal aufgebrannt werden, denn schon jetzt – wir haben kaum angefangen – ist nur noch wenig Lagerplatz frei.

Tja, all das ist zu tun – und ich bin nach wie vor nicht voll einsatztauglich. ABER: ich kann schon was tun, wenn ich aufpasse, was und wie viel bin ich nicht ganz unnütz!!! Und außerdem ists fein, daß wir auf diese Art – und weil die Katzen Spaziergänge geradezu einfordern, verrücktr, die zwei!!! – viel draußen sind. Mehr jedenfalls als in anderen Wintern.

Fröhliche Weihnachten

Untertitel anstellen! 🙂 Das geht so: wenn man aufs Bild klickt, zeigt sich unten eine Art Bedienfeld. Dort ist es das linke Icon auf der rechten Seite,  das beim anklicken die Untertitel sichtbar macht. Und wer mag, stellt auch den Lautsprecher an, ich habe eine Musik unterlegt (voll professionell, ej!! *gg*)

Fürsorgliche Mutti

13.11. Diese Gartenkreuzspinne (Araneus diadematus) haben wir beim reinholen des Brennholzes unter der Plane auf ihrem Kokon sitzend gefunden. Sie lebte noch – nachlesen kann man, daß die Gartenkreuzspinnen im Herbst ihre Kokons mit Eiern verstecken und dann sterben. Die Jungen schlüpfen erst im nächsten Frühjahr.

Die Gartenkreuzspinne ist gut zu erkennen, weil sich ihr Kreuz aus vier länglichen Balken und einem Kreis in der Mitte zusammensetzt.

Da es in diesem Jahr bemerkenswert wenige Kreuzspinnen gegeben hat, haben wir diese Familie sowie mehrere weitere Kokons ohne Muttis hoffentlich gut untergebracht, indem wir sie auf ihrem herausgeschnittenen Planenstückchen im Schuppen geschützt hingelegt haben, den Kokon nach unten, wie es auch beim Fund war (die Plane musste eh entsorgt werden, die war zu kaputt

Im Garten. Anfänge.

Die unberührte Holunder-Geißblatt-Insel inmitten des Kahlschlags hat einen Totholzhaufen gen Teich angegliedert bekommen. Unterschlupf für potentielle TeichbewohnerInnen, Brutplatz für Insekten

ein kleines Beetstück ist schon renoviert, die geretteten Pflanzen überleben hoffentlich den winterlichen Umzug….

die prächtige, riesige Moschusmalve ist vom Hängemattenpfosten neben das Weidentor umgezogen

jeder lebende Regenwurm, den wir finden, kommt vorsichtig ins unberührte Terrain unter Blätter

Findlinge finden wir auch, und zwar nicht wenige. Dieser hat eine neue Aufgabe als Rand- und Trittstein. Obenauf Gierschwurzeln. Ich kann ja sonst nix, also widme ich mich der sinnlosen Aufgabe, die, die ich sehe, abzusammeln….

Das hatte ich zu berichten vergessen: der Kleinbagger der Verrohrer hat uns den Gefallen getan, diese große „Findlingsbank“ an eine Stelle zu setzen, an der wir sie nutzen können.

Schneebeerenwurzellager No1

und (hinten) No.2. Hier sieht man das größte Problem: Herr Baggerfahrer hatte nicht kapiert, daß die Schneebeere WEG muß, und drei winkende Menschen kamen zu spät: kreuz und quer und unter Erde begraben liegen die ganzen Schneebeeren. Ob wir sie per Hand wegkriegen ist unklar. Wenns nicht anders geht, müssen wir uns im nächsten Herbst einen Kleinbagger mieten, um den Haufen auseinanderzupulen.