Prosit Neujahr!

Bleibt (oder werdet) gesund!! Ihr und Eure Lieben.
Bleibt (oder werdet) zufrieden, wenn nicht gar glücklich!!
… und mehr, finde ich, muß ich Euch garnicht wünschen für 2021. Mehr als das braucht kein Mensch, oder?

Die Sache mit dem „gesund“ ist ja grad im letzten und wohl auch im neuen Jahr eine spezielle. Normalerweise lebt so vor sich hin, wer gesund ist, und nimmt gesundsein als gegeben hin. Wäre wohl auch nicht gesund, wenns anders wäre 😉 Derzeit nimmt gesundsein, -werden oder -bleiben einen viel zu großen Teil des Lebens ein, finde ich.

Bisher ist in meinem Umfeld noch Niemand am doofen C erkrankt. Habt genauso viel Glück, auf daß wir auch im nächsten Januar alle sagen können:

*gg*

(Illustration: T-shirt-Motiv von Rumpfkluft)

Tschö mit ö, Du olles Jahr!!

Warst schon anstrengend.

Für mich selbst wars ja 2020 mehr die doofe Schulter als das doofe C, von dem ich mich nach wie vor relativ unberührt fühle, ehrlich gestanden. Wirtschaftlich eh (wir arbeiten ja beide direkt bzw indirekt im Lebensmitteleinzelhandel), aber auch sonst.

Dann setze ich halt ne Maske auf. Dann bin ich halt nicht so viel unterwegs. Ist halt nötig, muß ich nicht viel Gewese drum machen….

Inzwischen arbeite ich wieder drei Stunden täglich (mit 2 hab ich begonnen, und ich schätze, bald werden es 4 werden können) und auffe Arbeit muß ich Neues lernen: im Privatleben kann ich gut um Hilfe fragen. Auffe Arbeit aber habe ich immer den Anspruch gehabt, im Zweifel Alles zu tun. Das geht jetzt nicht mehr. Oder noch nicht wieder, wahrscheinlich auf längere Zeit nicht; auch dann noch nicht, wenn ich wieder „richtig“, also nicht mehr krankgeschrieben im Wiedereinstieg, arbeite. Bisher tragen KollegInnen und Chefin das mit, freuen sich sogar, daß ich wieder da bin. 🙂 Ich bin dafür sehr, sehr dankbar. Ist ja nicht selbstverständlich!!

Und sonst? Hoffe ich, daß 2021 möglichst bald möglichst viele Menschen geimpft sind, damit Diejenigen, denen es schlechter geht mit dem doofen C bald aufatmen können und die Demoschwurbler von der Eso- und der rechten Sorte sich wieder einkriegen und merken, daß es eben doch keinen Grund gibt, die Diktatur kommen zu sehen, bloß weil man mal ein paar Monate nicht Party machen darf (in dem  Sinne, daß ich ich eine Ursache des überdimensionierten Unmuts darin sehe, daß meine Generation, zumindest im Westen, zum 1. Mal im Leben Einschränkungen erlebt. Vermutlich liegts daran, daß manche jetzt gleich freidrehen.)

Neee, dieses Jahr war wirklich eher suboptimal. Tschö!!! Wir werden Dich nicht vermissen, 2020!!!!

Überblick

Hätte ich zuallererst machen sollen: hier ist ein Überblick über die „Baustelle“. Ich habe das Bild etwas größer gelassen, so daß man besser sehen kann, wenn man es anklickt.

rosa: die neue Verrohrung vom Dachwasser zum Teich

hellblau: die „Froschlandbaustelle“ umfasst vom Schneebeeren entfernen über das ausbaggern des Modders IM Teich bis zum abflachen des Ufers zur Kuhkoppel hin das Gelände, ich habe aber auch mit umrandet, was durch den Bagger kaputt ist und bis wohin er Weiden und Findlinge entfernt und neu „aufgesetzt“ hat

hellgrün „das Dreieck“

pink: der Grillplatz. Den sieht man nicht ganz, er ist auf der rechten Seite aus diesem Blickwinkel HINTER den Bäumen. Und noch DANEBEN liegen die ganzen ausgerissenen Schneebeeren kreuz und quer….

dunkelgrün: der neue Totholzhaufen neben der kleinen, unangepackten „Insel“ aus Holunder und Geißblatt

gelb: der Riesenplacken Iris aus dem Teich, den der Baggerfahrer oben auf den Wall zur Au/ Kuhkoppel hin gepackt hat

Hilft das? 😉

Unten noch einmal ein Uraltbild zum Vergleich, leider ein wenig zu weit links, daß man ALLES sähe. Aber man kann gut erkennen, wie viel Schneebeere weg ist, nämlich alles „hinter“ den Bienenkästen (bis auf den schmalen Streifen, den ich erwähnte, an den der Bagger nicht mehr rangekommen war) und alles gegenüber (auf dem Foto links davon)

Alles tief verschneit

Pläne…

Die vielen Quadratmeter Schneebeeren, die nun weg sind, zusammen damit, daß der Bagger da eh ganz viel kaputtgemacht hat – das bietet neben Schrecken auch Chancen…. wir haben hin-und herüberlegt, und es wird wohl so werden:

Der Grill- und Sonnenplatz ganz hinten war ja immer etwas zu schmal, wenn man einen Tisch und mehrere Stühle darumherum hinstellen wollte. Nun werden wir den Weg um den Teich verlegen. Der Durchgang zum Grillplatz wird nicht mehr mittig sein, sondern am einen Rand hinein- und am anderen Ende hinaus führen. Der Weg zwischen Teichrand und Grillplatz wird überflüssig und zum Beet. Der Grillplatz wird, in der Hoffnung auf geselligere Zeiten, breiter.


Vorher (also, genau genommen jetzt immer noch). Genau von der anderen Seite aus, allerdings. Ein schmaler Grillplatz, ein schmales Beet, rechts daneben der Weg am Teichrand


Plan:
Ein wenig Beet muß weichen (wo es bisher endet, kann man ja noch erkennen), zugunsten von mehr Platz, aber gen Teich kommt umso mehr dazu. „Das Dreieck“, der ehemals schattige Platz am Teich, wird kleiner, das macht nix, weniger Rasen KANN nur gut sein, und es langt noch zum sitzen. Rechts der „Ausgang“ vom Grillplatz, Ex-Beet 😉


Hier sieht man: wo „Beet“ steht, da ging bisher der Weg von Biens nach hinten weiter gen Dreieck. Wo Sparrel in Matsch übergehen war der bisherige Durchgang zum Grillplatz. Von nun an wird der neue Eingang mitten durchs jetzige Beet führen („WEG“). Ich hab schon Lauch-Zwiebeln gerettet *g*


Nun kommen noch zwei Vorher-Nachher-Fotos.

1. Blick vom Dreieck über den Grillplatz bis zum Weidentor. Man beachte am Sommervorherfoto die rosablühenden Wasserdoste, die hohen, nicht die links unten im Bild, das sind Japananemonen.

Vorher

Nachher

Dasselbe Bild jetzt. Die drei trockenen Strapse (optisch) mitten im Weidentor sind die Wasserdoste. Man sieht gut, wie plattgewalzt das eigentlich einst hügelige Beet ist. Und daß ein guter Teil „Weidenhecke“ fehlt. Die Findlinge rechts hinten im Bild hat der Bagger uns wieder hingelegt, auch die eine Weide, die man bei genauem hinsehen direkt links neben der Findlingsreihe sieht war rausgeholt und wieder reingesteckt worden, damit der Monsterbagger durchkam. Er brauchte also den gesamten Platz vom Weidentor bis fast zum rechten Bildrand! Man sieht die weiße Kordel daliegen, sie bezeichnet das, was Beet werden soll (rechts der Kordel) und den neuen „Ausgang“, links der Kordel.


2. die hohle Gasse von hinten Richtung Bienenplatz geknipst.

Vorher

Nachher

Alles, was links grünte, ist noch da. Fast alles, was rechts grünte, ist weg. Die paar Steckeli, die man da noch sieht, sind ein Streifen von ca 50cm Breite und 2m Länge gen Teich, der Rest des großen Schneebeergebüschs. Wir haben beschlossen, die paar Dinger stehen zu lassen, bis neues Grün uns wieder ein kuscheliges Gefühl gibt. Dann können sie weg (und MÜSSEN, sonst war das ganze sinnlos, denn die Dinger wuchern ohne Ende.)

Wirkt momentan alles recht traurig, gell? Aber wir sind dran….


Ganz insgesamt ist eigentlich ungeheuer viel zu tun diesen Winter! Der letzte Abschnitt der Buchenhecke soll auf den Stock gesetzt werden. Damit hat der Herr gestern schon begonnen. Alles in Heckenhöhe ist nun fertig, was noch fehlt ist das übermannshohe Stück ganz hinten. Ich habe derweil den neuen Totholzhaufen „vervollständigt“. Will heißen, weitere Holzstrücke wild draufgeworfen, so daß genug Höhlungen für Kröten, Igel, Mäuse undundund entstehen. Und dann einige lange Eichenäste büschen zeltartig drübergestellt, so daß auch die Spatzen, Zaunkönige etc im Frühjahr Schutz finden. (A propos Eichenäste – Der Baumpfleger war nämlich auch nochmal da. Die Eiche mit den vielen Käfern sollte ja entlastet werden, damit sie noch länger stehen kann. Oben aus dem Kronenbereich sollte Einiges raus, gegen den hohen Winddruck. Dafür hatte er den Hubsteiger mit, und es ist immer wieder dasselbe: kleine Ästchen werden oben abgesägt, und unten kommen kleine Bäume an 😉 Von diesen kleinen Bäumen – unten leicht wadendick, Länge um zwei Meter fuffzich) habe ich drei aufgestellt.

Dann liegt da noch viel Holz, das gesägt werden muß. Und gespalten. Und in die Baustahlmatte geworfen. Und die ganzen restlichen Eichenäste natürlich auch noch… erst das dünne Zeugs abknipsen, dann sägen und zT spalten. Und der ganze Kleinkram, der bei all diesen Arbeiten anfällt – Wurzeln, Zweige …. der muß immer mal aufgebrannt werden, denn schon jetzt – wir haben kaum angefangen – ist nur noch wenig Lagerplatz frei.

Tja, all das ist zu tun – und ich bin nach wie vor nicht voll einsatztauglich. ABER: ich kann schon was tun, wenn ich aufpasse, was und wie viel bin ich nicht ganz unnütz!!! Und außerdem ists fein, daß wir auf diese Art – und weil die Katzen Spaziergänge geradezu einfordern, verrücktr, die zwei!!! – viel draußen sind. Mehr jedenfalls als in anderen Wintern.

Fröhliche Weihnachten

Untertitel anstellen! 🙂 Das geht so: wenn man aufs Bild klickt, zeigt sich unten eine Art Bedienfeld. Dort ist es das linke Icon auf der rechten Seite,  das beim anklicken die Untertitel sichtbar macht. Und wer mag, stellt auch den Lautsprecher an, ich habe eine Musik unterlegt (voll professionell, ej!! *gg*)

Fürsorgliche Mutti

13.11. Diese Gartenkreuzspinne (Araneus diadematus) haben wir beim reinholen des Brennholzes unter der Plane auf ihrem Kokon sitzend gefunden. Sie lebte noch – nachlesen kann man, daß die Gartenkreuzspinnen im Herbst ihre Kokons mit Eiern verstecken und dann sterben. Die Jungen schlüpfen erst im nächsten Frühjahr.

Die Gartenkreuzspinne ist gut zu erkennen, weil sich ihr Kreuz aus vier länglichen Balken und einem Kreis in der Mitte zusammensetzt.

Da es in diesem Jahr bemerkenswert wenige Kreuzspinnen gegeben hat, haben wir diese Familie sowie mehrere weitere Kokons ohne Muttis hoffentlich gut untergebracht, indem wir sie auf ihrem herausgeschnittenen Planenstückchen im Schuppen geschützt hingelegt haben, den Kokon nach unten, wie es auch beim Fund war (die Plane musste eh entsorgt werden, die war zu kaputt

Im Garten. Anfänge.

Die unberührte Holunder-Geißblatt-Insel inmitten des Kahlschlags hat einen Totholzhaufen gen Teich angegliedert bekommen. Unterschlupf für potentielle TeichbewohnerInnen, Brutplatz für Insekten

ein kleines Beetstück ist schon renoviert, die geretteten Pflanzen überleben hoffentlich den winterlichen Umzug….

die prächtige, riesige Moschusmalve ist vom Hängemattenpfosten neben das Weidentor umgezogen

jeder lebende Regenwurm, den wir finden, kommt vorsichtig ins unberührte Terrain unter Blätter

Findlinge finden wir auch, und zwar nicht wenige. Dieser hat eine neue Aufgabe als Rand- und Trittstein. Obenauf Gierschwurzeln. Ich kann ja sonst nix, also widme ich mich der sinnlosen Aufgabe, die, die ich sehe, abzusammeln….

Das hatte ich zu berichten vergessen: der Kleinbagger der Verrohrer hat uns den Gefallen getan, diese große „Findlingsbank“ an eine Stelle zu setzen, an der wir sie nutzen können.

Schneebeerenwurzellager No1

und (hinten) No.2. Hier sieht man das größte Problem: Herr Baggerfahrer hatte nicht kapiert, daß die Schneebeere WEG muß, und drei winkende Menschen kamen zu spät: kreuz und quer und unter Erde begraben liegen die ganzen Schneebeeren. Ob wir sie per Hand wegkriegen ist unklar. Wenns nicht anders geht, müssen wir uns im nächsten Herbst einen Kleinbagger mieten, um den Haufen auseinanderzupulen.

Teichvergleich

Vergleich No.1. Vorher, links: Ich stehe neben den Kringelchen und blicke Richtung Kuhkoppel. Es ist Sommer 2020. rechts im Vordergrund Schneebeere (warum die weg soll? Sie ist ein invasiver Neophyt. Und das ist sie wirklich, auch in meinem Garten – sie schiebt sich mit Wurzelausläufern immer weiter vor, besonders seitdem seit dem Fall der Mirabelle mehr Licht in den Garten kommt. Und wo sie wächst, wächst nichts anderes. Außer Silbergoldnessel, dem anderen invasiven Neophyten) Im Teich die inzwischen riesige Sumpflilie. Nachher, rechts: Die ist weggebaggert, weil sie sonst den Teich völlig zum verlanden gebracht hätte. Und links daneben war eine Weide. Die raus sollte, weil die Biologin sagt: die schluckt, wenn sie größer wird, einfach zu viel Wasser für diesen Teich.


Vergleich No.2: Vom anderen Ufer aus. Rechts und links ragen Schneebeergebüsche ins Bild, gegenüber die grüne Wand – das ist das „neue Gebüsch“ Wo die Weide war, kann man gut erkennen, weil dort drunter Lehm ist – das ist kurz über dem Wasserpegel der helle Fleck am gegenüberliegenden Ufer.

Übrigens: der neue Editor ist nach wie vor ein Graus, ich habe STUNDEN gebraucht, um diesen Artikel hinzukriegen. Nach wie vor ist mir ein Rätsel, warum manche Bildvergleiche RIESIG (und deshalb auch etwas unscharf) sind, andere weiter unten eine vernünftige Größe haben. Aber prinzipiell finde ich für diesen Zweck dieses Schiebereglergimmick fein, also nutze ich dafür (und NUR dafür diese benutzerunfreundlichste aller mir bekannten Oberflächen trotzdem. Aber weiter mit dem Teich….


Vergleich No.3: Teich, trocken, von der Kuhkoppelseite aus fotografiert… hier sieht man, wie viel Schmodder da drin war, denn der Bagger hat den Teich nicht „tiefergelegt“. Alles, was jetzt an Tiefe dazugekommen ist, ist weniger an jahrzehntealten Blättern und Co. Wieder „vorher“ dominant: die Iris


Vergleich No.4: an diesem Ufer ist, außer Schneebeere, auch Boden weggekommen. Letzteres: Flachwasserbereich, um Fröschen die Möglichkeit zum laichen zu geben. Ersteres: Sonne, Licht = wärmer=amphibienfreundlicher. Deswegen wird an dieser Seite kein neues Gebüsch gepflanzt. Man kann, glaube ich, ganz gut erkennen, wie viel flacher das Ufer jetzt abfällt


Vergleich No.5: dasselbe Ufer, von unterhalb der Schneebeeren geknipst. (Die Iris bietet Orientierungshilfe) Insgesamt stelle ich fest, daß es für Jemanden, der den Garten nicht kennt, wahrscheinlich kaum möglich sein wird, meine Fotos und Beschreibungen zu verstehen. Ich hoffe, zumindest Denjenigen, die schonmal drin waren, eine Vorstellung ermöglichen zu können.


Vergleich No.6: Überblick

Was mir derzeit am meisten Sorge macht, ist allerdings der Nicht-Teich-Bereich. Da gibt es inzwischen leichte Fortschritte und Ideen, aber dazu ein anderes Mal. Nur eines: Der Herr F. war fleißig und hat eine teils knöchelhohe Schlammschicht dort, wo der Bagger stand und fuhr weggeschaufelt, die vorher entfernten Pflanzen sind wieder in der Erde – der Rest ist ZEIT und laaaangsames vorankommen, auch, weil ich nach wie vor längst nicht so kann, wie ich will. (Nur deshalb hab ich die Zeit, hier Blogbeiträge zusammenzufummeln, das ist ja immerhin was – aber anders wärs mir lieber)

 

Froschland war da

Gestern. Und zwar mit dem GROSSEN Bagger (weil ein kleiner in diesem Jahr nicht mehr zu kriegen war, und es MUSSTE ja in diesem Jahr noch geschehen – das Projekt läuft leider aus)

Daß der GROSSE Bagger käme, erfuhren wir einen Tag vorher, und ich gebe zu, daß ich nicht soooo gut geschlafen habe in der Nacht. Umso besser heute Nacht, ich war fix und fertig….

Aber seht selbst:

Damit das Monster (nicht 2m, sondern 3,20 breit – GROSSER Bagger….) überhaupt zum Teich kommt, mussten Hängemattenpfosten und zwei Weiden aus der Hecke mehr als geplant sowie einige Steine weichen. Findlinge, die wir zu 2. mit Not bewegen konnten, rollt der gaaaaanz vorsichtig mit einer kleinen Ecke der Schaufel

Das kleine Dingen, das schräg gen Bagger ragt – ist ein Hängemattenpfosten

2-3 Hapse mit der Schaufel, und ca 20qm Schneebeere verschwinden…. Zu diesem Zeitpunkt war ich zwischen aufsteigenden Tränen und gespannter Erwartung hin- und hergerissen und konnte nicht mitzählen. Fotos musste der Herr F. warten

Ein Haps Schneebeere wird durch die Luft geschwenkt, um ihn erstmal hinten abzulegen

Etwa 6 oder 7 Schaufeln Blättermodder hat der Bagger aus dem Teichgrund hervorgeholt. Der landete zum Schluß gut verteilt Ichweißauchnichtwo. Zwischendurch dachte ich, unser halbes Grundstück würde unter Modder und Aushub verschwinden, aber dann ist garnicht so viel übrig gewesen.

Hier kann man erahnen, wie gewaltig dieser Bagger ist

Ich möchte das Ergebnis gern dem „Vorher“ gegenüberstellen, aber dafür werde ich noch einige Zeit brauchen, wer es nicht abwarten kann, kann ja gern vorbeikommen und sich unsere Schlammwüste ansehen…. ;-|

Neinnein, soooo schlimm isses nicht! Ich habe genug Vorstellungsvermögen, um mir denken zu können, wie Teich und Böschung in ein, zwei Jahren aussehen werden. Was mir Sorgen macht, sind die plattgewalzten Strukturen, formerly known as „Beete“, mit tiefen Fahrspuren etc. Da fehlt mir noch die Idee, wie wir das wieder einigermaßen hinkriegen sollen *seufz* Aber kommt Wochenende, kommt Rat (hoffe ich)

Der Rest ist „Arbeit“, aber machbar. Und da – worüber ich mich eigentlich freue – auch die Schneebeere auf der anderen Teichseite mit weggekommen ist (Reste sind an allen Rändern da und fallen unter den Punkt „machbare Arbeit“) muß ich mir nun auch überlegen, was dieses Gebüsch ersetzen soll. Werde wohl einige Zeit über Pflanzlisten vom Naturgartenverein brüten…. Vieles wird zu hoch, ich brauche GEBÜSCH (höchstens 2-3m natürliche Wuchshöhe, struppig wachsend), keine weiteren Bäume, auch keine halbhohen oder solche, die dauernd zurückgeschnitten werden müssen. Tipps werden gern entgegengenommen, aber heimisch solls schon sein!!!

 

 

Blühgeschenke 👍und👎

👍Für Menschen mit Garten oder auch „nur“ Balkon hat der Wilde Meter Ideen. Da ich sie prima finde, hier der Link: bittesehr

👎Weniger schön ist, daß ich letztens in der Wochenzeitung von einem Projekt junger Leute las, die im nächsten Frühjahr eine Blühwiese anlegen wollen, für die sie PatInnen suchten. Ich hab mir die Website angeguckt und freute mich zunächst: es wurde explizit drauf hingewiesen, daß es auf einheimische Wildpflanzen ankomme, weil Wildbienen und andere Insekten oft spezialisiert seien; es las sich also nach nicht der 175. „EinmalhübschbuntundimHerbstuntergepflügt“-Wiese. Also suchte ich, was sie denn einsäen wollen und wunderte mich, schwer fündig zu werden. Dann, in den FAQ, endlich eine Saatliste – und was? NICHT einheimisch, NICHT wild: Ringelblume, Phacelia, Buchweizen und Co – der normale Billigsch*** 😦

„Das versteh ich jetzt nicht so richtig“, dachte ich mir. Da ich aber immer das beste annehme, hab ich ihnen eine wirklich SEHR freundliche und konstruktive Mail geschrieben, incl. Hinweisen auf die Diskrepanz zwischen Faktenwissen und Saatgut, auf besseres Saatgut und auf mögliche Hilfe und Beratung.

Antwort: keine. (Falls noch eine kommen sollte, gebe ich Bescheid)

So langsam geh ich davon aus, daß da nicht Nichtwissen das Problem ist, sondern der Wille, leicht gutes viel Geld zu machen. Phacelia, Buchweizen und Co sind saubillig, vernünftiges Saatgut ist es nicht. Man benutzt gutwillige, unwissende BienenfreundInnen, die Patenschaften kaufen oder verschenken, um sein Land ein Jahr lang zu verbessern (Phacelia ist zB eine stickstoffsammelnde Pflanze, Gelbsenf auch) und einen schönen Profit zu machen: 10qm Patenland sollen 20€ kosten. Selbst eine etwas vielfältigere 0/8/15-Mischung wie die im Projekt beschriebene kostet bei Raiffeisen 4,40€ für 10qm. (Leider hab ich keine Preise für Großgebinde gefunden…. ) Dann noch pflügen, eggen, Einsaat, Pacht, okay. Scheint ein gutes Geschäft zu werden, die Welt will beschubst werden….

Der Nutzen gegenüber normaler konventioneller Bewirtschaftung: ein Jahr lang wird nicht gespritzt, und Hummeln und Honigbienen freuen sich über viel Nektar. Das wars.

Bevor ich mich jetzt tierisch aufrege, ist es mir doch lieber egal……

Durchatmen!

Jetzt hab ich lang drüber geschrieben, was schlecht ist, und nur einen Satz zu meinem Positiv-Geschenktipp verloren. Das liegt daran, daß im verlinkten Artikel 1. alles wichtige dazu drinsteht und ich 2. nicht einfach klauen will 😉

👍Trotzdem nochmal der Hinweis, daß es beim wilden Meter gleich mehrere gute Ideen gibt, wie man eineN bienenfreundlicheN auch Balkon- GärtnerIn gut beschenken kann.

 

 

Jippieh

Der Verkauf von Pyrotechnik vor Silvester wird generell verboten. Vom Zünden von Feuerwerk wird generell dringend abgeraten.

(Tagesschau.de von eben)

 

Gesammelte Unbekannte 2020 – kennt Jemand hier Jemanden?

1. Eine Wildbiene. Maskenbiene? Welche??

Diese Diashow benötigt JavaScript.

2. Eine „Bibionidae“(Haarmücken)- Art? Im Mai

Diese Diashow benötigt JavaScript.

3. Eine Schnake, Nephrotoma?, im Juni

4. Ein Grashüpfer, wahrscheinlich, weil winzig, Larvenstadium, im Juni. Danke, pflanzwas, das ist sehr wahrscheinlich eine Nymphe der gemeinen Strauchschrecke, (Pholidoptera griseoaptera)

5. ????????? Bei diesem Kleinen habe ich NULL Idee, es glänzt feucht – das ist keine Nässe „von außen“, und es KÖNNTE sein, daß die Fraßspuren von ihm kommen

Diese Diashow benötigt JavaScript.

6. Könnte das die zurückgebliebene Haut einer Feldgrille sein? Leider ging kein besseres Bild, weil die Knipse immer auf das Gitter scharf stellte, und abnehmen konnte ich das Teil auch nicht. Antwort aus dem Internet-Off 😉 Eine LIBELLE ist da geschlüpft! Danke, Luc, fürs aktivieren eines Freundes 🙂 Ich bin darauf nicht gekommen, habe zwar auch in meinem Teich schon Libellenlarven gesehen, aber dhatte die damit nicht in Verbindung gebracht. „Meine“ waren auch erheblich kleiner, aber es gibt ja auch sehr unterschiedlich große Libellen….

 

7. Noch ne Schnake!? Im Juli geknipst.

8. Ende Mai: Ist das vielleicht sogar eine Mauerbiene? Welche??

9. Im Juni. Eine Raubfliege. Aber welche????

10. Im Juli: muß ne Fliege sein (Fühler!!), aber ich finde da nix passendes! Wow – nochmal danke an pflanzwas – das ist doch ganz eindeutig, Laphria flava, die gelbe Mordfliege! Warum ich die nicht selbst gefunden hab, ist mir ein Rätsel, aber es war so. Hab lang gesucht, weil die so schön eindeutig aussah, eigentlich…. 🙂

Ich würde mich sehr freuen, wenn Jemand mir unter die Arme griffe, besonders Tierchen No5 ist mir ein völliges Rätsel; da würde mir schon eine Familie oder Gattung weiterhelfen; aber auch „richtige“ Bestimmungen der anderen wären toll

Bienenuhr, skizzenhaft

Bienenentwicklung, vom Ei bis zum erwachsenen Tier. Die Zahlen bezeichnen die Tage der Entwicklung. Man sieht: Drohnen brauchen am längsten, bis sie ausschlüpfen, Königinnen sind am schnellsten (was wichtig fürs Bienenvolk ist, wenn es eine verstorbene Königin ersetzen muß. Nachdem sie geschlüpft ist braucht sie ja auch noch Zeit, bis sie brüten kann: ein, zwei Tage zum sich orientieren, dann der Hochzeitsflug, dann mehrere Tage „reifen“, bis sie zu stiften beginnen kann. Manchmal länger, wenn das Wetter einfach keinen Hochzeitsflug zulässt)

Unsere Bienen haben derweil zu viele Varroen. Wir werden nochmal „ran“ müssen, aber wann? Sie sollten brutfrei sein. Das sind sie 4 Wochen nach einer Frostperiode. Pffffft….  Frost. Was ist das? Es hat mal  zwei Nächte am Stück gefroren, also werden wir es vier Wochen danach probieren, das wäre dann zum Jahreswechsel.

Catcontent


Die Katzen sind derzeit stark mit Beziehungsarbeit beschäftigt 😉. Man faucht und knurrt weiblicherseits, ist supercool, prahlt, starrt und ignoriert demonstrativ in stetigem Wechsel männlicherseits. Manchmal knallts, oft deeskaliert man, manchmal stupst man freundlich Nasen, und vorhin gab es dieses Bild. (Diese Situation löste sich spannungsfrei auf).

Nach wie vor aber knallt es IMMER, wenn El Mauski und Elsa „in Bewegung“ aufeinandertreffen. Der Eindruck ist, daß Elsa immer noch ängstigt, wenn El Mauski in ihre Nähe kommt oder es knallt, aber seeeehr viel schneller wieder entspannt, wenn die Situation vorbei ist. Und beide finden Zeiten, in denen sie auf Schößen liegen und sich knuddeln lassen. Auch El Mauski, auch im Wohnzimmer, seit etwa drei, vier Wochen.

Es wird.