!?

Als ich vorletzte Woche so durch den Garten ging, sah ich plötzlich im Augenwinkel etwas.

Was ist das?

Da ist was, oben auf dem Hünengrab!
P1110160Näher ran, und ich sah: ein Engelchen ist uns zugeflogen!

P1110159Ich bin mir nicht ganz im klaren, was diese Körperhaltung, gepaart mit diesem Gesichtsausdruck, mir sagen will…. vielleicht hat es einen Bienenstich abbekommen und hält sich deshalb das Kinn? (dann wäre wohl ein Eiswürfel in der Hand) Oder es hat Zahnweh? Nach entspanntem Kinn-abstützen sieht es jedenfalls nicht aus, aber wer weiß schon, was in so einem  Engelchen so vorgeht… jedenfalls scheint es ihm am Hünengrab ganz gut zu gefallen: es hat sich inzwischen einen etwas weniger exponierten Standort gesucht (was ich bei den Windböen in den letzten Tagen gut verstehen kann), sitzt aber nach wie vor dort und schaut sich um. Vielleicht zähmt es ja gerade das Erdhörnchen, das schon länger dort wohnt – es würde mich nicht wundern, wenn wir die beiden demnächst aneinandergekuschelt vorfinden würden… abwarten!

Woher es kommt, das Engelchen?

Der Herr F. hat es in Eckernförde im Friedhofsmüll gefunden und gefragt, ob es bei uns wohnen möchte. Er hat ihm die GPS-Koordinaten aufgeschrieben – und offenbar ist sein Vorschlag gut angekommen, denn plötzlich saß es dann dort.

Ich war wirklich sehr überrascht, denn mir hatte Niemand Bescheid gegeben …

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Das Tunu

Denn dieses Wesen sitzt seit vorgestern in unserem Garten!

Dieses Wesen sitzt seit vorgestern in unserem Garten!

Es scheint sich recht wohl zu fühlen in seinem kuscheligen Nest,

Es scheint sich recht wohl zu fühlen in seinem kuscheligen Nest,

auch wenn der Gesichtsausdruck noch etwas zaghaft wirkt

auch wenn der Gesichtsausdruck noch etwas zaghaft wirkt

Ein Hasenkörper mit einem Menschengesicht – das ist genau umgekehrt wie bei Unut, der ägyptischen Göttin (*klick* für ein Bild), deshalb gehe ich davon aus, daß es wohl ein Tunu ist 😉

Wir haben uns angestrengt, dem Tunu einen guten Ort zum leben zu geben – immerhin lag es jetzt über ein Jahr platt da rechts neben des Herrn F. Bein auf dem Baumstumpf herum.

P1110124Bis wir uns seiner annahmen, es mit Mühen zu zweit zu seinem jetzigen Platz gebracht und hingestellt haben. Das war nicht leicht – denn immerhin, das Tunu geht mir bis zur Hüfte, und ganz schlank ist es auch nicht!


Aussortiert: eine Garderobenleiste, Stil 80er, Kiefer lackiert mit Holzknöpfen. Wech.

 

 

Tolv*

Ein Rätsel:

Es ist wunderschön, nicht wahr? Aber es hat auch einen Nutzen. Gehabt und jetzt wieder- jeweils einen anderen. Also:

P1040154

Was ist das? Und was war es mal?

P1040155

zum leichtermachen nochmal von oben.

Es kommt übrigens vom Wintergast im Hafenwerk

* dänisch für 12

Der Ritter

Ein Fundstück habe ich vor ein paar Tagen wieder einmal bewußt wahrgenommen- im Grunde eines der ersten, wenn nicht sogar das erste hier im Hause.
Denn noch bevor Volker und ich hier einziehen wollten, haben wir einige Räume neu gestrichen. Darunter auch den Flur. Und im Flur, gleich neben dem Lichtschalter, wohnt ein kleiner Ritter!

Nun war Volker dabei, dort zu streichen, und irgendwann, ich war woanders im Gange, fiel mir siedendheiß ein- ich hatte gar nicht gesagt, daß er doch unbedingt den Ritter aussparen müsse, das wäre doch unschön, den zuzustreichen.
Ich also raus, und ohweh! Volker war schon weiter als gedacht! Er wird doch nicht….
nein, er hatte natürlich nicht, so gut hätte ich ihn eigentlich kennen können, daß er schön um den Ritter herumgemalt hatte!
Oder war es genau andersherum gewesen? War Volker hergestürzt und hatte vergessen … und war ganz erleichtert, daß ich nicht….? Ich kann mich nicht mehr genau erinnern. Aber daß wir Beide froh waren, daß wir gleich getickt hatten.- daran erinnere ich mich noch ganz genau 🙂

Und als ich vor jetzt vielleicht 2 Jahren die Raufaser im Flur abgerissen habe- da hab ich natürlich den kleinen Ritter ausgespart, logisch! Ein bißchen lädiert sieht er aus nach den vielen Jahren- aber wir werden ja Alle nicht jünger, gell???

Da war doch noch was …

Nachtrag 1: Das ist, was der Dicke, auch Conan genannt (nach Conan, dem Zerstörer natürlich!) aus dem mühsam besorgten und angebrachten Shoji-Papier gemacht hat. Es erfüllt gemeinsam mit dem Vorhang trotzdem seinen Zweck: wenn der Ofen an ist, kann ein deutlicher Temperaturunterschied zwischen VOR und HINTER dem Vorhang gemeldet werden. Aber trotzdem… *grummel*

Nachtrag2: vor einiger Zeit war ich mal wieder bei luc, und in dessen Flur sah ich ein wunderhübsches Rollschränkchen stehen. Darauf angesprochen, berichtete er, daß er das gerade über ebay-Kleinanzeigen zu verkaufen versuche, weil er keinen passenden Platz dafür habe. Sofort habe ich HIER gebrüllt, ganz ohne eine Idee, wo es denn bei uns einen Platz finden könnte.

Etwas später kam luc mitsamt Schränkchen – über dessen Verbleib ich zwar schon nachgedacht, aber noch zu keinem Entschluß gekommen war- bei uns längs. Und keine Viertelstunde später war mir klar, daß eine Stelle im Haus seit Jahren auf dieses Schränkchen gewartet hatte! Ich hatte nämlich seit der Renovierung oben nichts passendes für die Nische zwischen den beiden Schornstein-Zügen gefunden. Monatelang hatte ich Ausschau gehalten (nach einem länglichen Bild, enem Möbel, einem Kerzenständer, einem Irgendwas) und war nicht fündig geworden. Provisorisch stand nun seit Jahren ein Tischchen dort, das sonst nirgends hingehörte, aber nuja….

und jetzt

Tataaaaaa

P.S. sofern wir und an dieses Provisorium nicht genauso gewöhnen wie an so manches andere, werden wir uns noch um den linken Vorderfuß kümmern…. oder darauf warten, daß uns in 3-10 Jahren genau der passende von ganz allein ins Haus schneit 😉

WassndasschonwiederfürnViech? (via derparadiesapfel)

da dieses Viech bei mir inne Schüssel rumkroch (große Schüssel mit Wasser und Sumpfdotterblume), will ich damit mal „reblog“ ausprobieren, eine vor einigen Tagen gefundene Funktion.
Der Paradiesapfel hats fotografiert und gepostet, mit meinen mauen Fotomitteln hätt ich das so fein nicht hingekriegt!

WassndasschonwiederfürnViech? Sieht ungefähr so aus: Ziemlich durchsichtig, mit Gewundenem in sich, das sich bis an die Schwanzspitze nachvollziehen lässt. Knabbert an den Algen im Wasserpott rum. 2cm ohne Schwanz. Edit: wir vermuten dass der lange Schwanz zum Atmen dient. Mittlerweile (es ist Abend) haben sich die Tierchen alle auf den Boden abgesetzt, Schwänzchen in die Höh, wie im Kinderlied. Und die Spitze ragt ein klitzekleines bisschen aus dem Wasser. Edit2: die Bookcro … Read More

via derparadiesapfel

 

Reblog: wenn ich das jetzt recht verstehe, kann ich so also Artikel aus anderen blogs, die ich mochte oder interessant finde, gleichzeitig mit Vorschau und Quellenangabe verlinken und einen Kommentar dazu schreiben, wieso ich das tue (oder ergänzen, oder…) Das finde ich gut, das mach ich jetzt sicher öfter – es sei denn, ich merke, daß die BlogbesitzerInnen das nicht als willkommenes Lob/ Werbung für ihr blog betrachten, sondern das doof finden. Mal sehen, ob es Reaktionen gibt und welche.

Babies!! :-)

Heute haben wir uns an eines der Dinge gemacht, die auf unserer ToDo-Liste für den Urlaub standen: Holz reinholen.
Eine Baustahlmatte voller Holz sollte für den Winter in den Schuppen (und da ist es jetzt auch). Also runter mit der Folie, aufmachen die Verschlüsse und rein mit dem Kram.

Aber da gab es nicht nur Holz zu sehen –
nein, ein wunderhübsches (zum Glück bereits verlassenes) Vogelnest – ich glaube, Amsel- kam uns entgegen und wartet jetzt in der Hecke auf neue Bewohner.

Weiter unten Mengen von Kirschkernen, alle fein säuberlich mit einem Löchlein oben drin- hier hatte eine Maus einen gemütlichen, katzensicheren Platz gefunden, um im Winter ihre Vorräte zu verspeisen.Eines hab ich mal fotografiert:

So weit, so gut – alles Holz ist im Schuppen, jetzt noch aufräumen. Zu 2. angefaßt, die Palette hochgehoben, die zum Nässe-Schutz immer drunter liegt – und

Ein Igelnest!

Muttern flüchtete 3 Schritte weit zur Seite, wir haben schnell, schnell die Palette vorsichtig wieder hingelegt- und hatten so nur ganz kurz mal einen Blick auf mindestens 3 kleine Babies. Die Stacheln schon schwarz-weiß, aber ansonsten sahen sie schon noch recht lütt aus.
Wir haben nun die Baustahlmatte wieder drumrum gestellt, zum Schutz, und eine Plane drüber gebreitet, damit sie sich nicht ganz so ungeschützt-hell fühlen – und jetzt heißt es abwarten, ob Mutter Igel beschließt, daß sie trotzdem die Kleinen dort großziehen möchte, oder ob sie beschließt, des Nachts umzuziehen.
Ein Foto hab ich leider nicht anzubieten, uns war’s wichtiger, die Störung möglichst schnell zu beenden. Aber- süüüüüüüüüüüüß waren die 🙂
Das kugelige Laubnest, in dem sie lagen, hat die Palette mit hochgerissen- aber wir haben es ganz gut wieder übergestülpt bekommen, glaube ich. Nun muß Mutter Igel nur noch zurück zu den Kleinen, aber da Igel ja nicht so fürchterlich ängstlich sind, denke ich, daß das wohl klappen wird.

Natürlich musste ich sofort wieder ganz arg an meine Gundula denken, die ich, nachdem sie winzigklein in meinen Kellerschacht gefallen war, bei mir aufgenommen und im (jetzt) grünen Zimmer überwintert habe. Anfangs war ein S-Paket mit Türchen drin viiiiiiel zu groß für sie- aber schon nach einer Woche brauchte sie ein größeres Haus, und im Mai durfte sie dann wieder raus, groß und dick und flohlos, wie sie war. Zu meiner großen Freude habe ich sie einige Wochen später, als hinten das Feld gemäht worden war, noch einmal wiedergesehen. 3 Igel waren da unterwegs, aber 2 davon sahen völlig anders aus, und beim 3. dachte ich „….das könnte doch mein Gundelchen sein….?“- zweifelsfrei erkannt hab ich sie an ihren Zehennägeln- es war noch deutlich erkennbar, daß ich die geschnitten hatte 🙂
Seither mache ich jeden Spätsommer den Kellerschacht dicht- in diesem Jahr hatte ich das vorgestern erst erledigt.

Upcyclen tu ich ja schon länger, sozusagen….

… bitte sehr:

Wandmalereien, unter der Tapete entdeckt, recycelt als Medaillon- Wandschmuck (vor vielleicht 6 Jahren entstanden)

vor ‚zig Jahren im Schuppen gefunden, jetzt zum Schlüsselhalter geworden (2007 etwa)

dieser alte Hut ist, eigegipst und lackiert, seit über 20 Jahren als Lampenschirm in Gebrauch

das Neuste, vor 2 Jahren im Adventskalender des Herrn F.: alter Bilderrahmen plus Plexiglas = Terminkalender

last not least: ein blinder Spiegel, gezielt zertrümmert, ergibt mit einer Schränkchen-Rückwand zusammen einen schönen neuen Spiegel. (2005)

Noch ’ne Mauer

Letzte Woche wollte ich unsere Einfahrt mähen. Den Randstreifen jedenfalls. Auf dem Bild hier unten ist er schon gemäht, aber trotzdem: angucken, das hat einen Grund *g*. Jedenfalls mäh ich so, und zum gefühlt (und wahrscheinlich auch wirklich) hundertundsiebten Mal gerate ich mit dem Mähermesser an einen der ein winziges Bißchen über den Boden herausragenden Steine.

„Kacke. Jetzt aber!!“ Denke ich, hole den Spaten, um diesen blöden Stein endlich auszubuddeln. Zwei Stunden später finde ich mich mit Rückenschmerzen und einer Schubkarre voll Gierschwurzeln, aber auch mit etwa zweieinhalb Metern neuer Mauer, neuem Beet und gestutzter Hecke wieder: an der Grundstücksgrenze entlang muß es wohl früher mal eine niedrige Natursteinmauer gegeben haben, die inzwischen bis auf die 2, 3 Steine, an denen sich der Rasenmäher aufhängte, völlig in Boden und Giersch versunken war

 

Alle diese Steine lagen im Boden!! (Die anderen Meter hab ich tags drauf ausgebuddelt, der Rest kommt dann später mal) Mein reifer Kompost ist so gut wie alle, alles in den Beeten – und wenn es denn mal regnen würde, würde ich auch noch ordentlich was sich-von-Giersch-nicht-unterkriegen-lassendes einpflanzen.

Dieser Geselle mit der netten Baskenmütze und dem entenschnabelähnlichen Mund hat einen Ehrenplatz bekommen, leider sieht man auf dem Foto nicht so gut, daß sogar kleine Augen-Knubbel an den richtigen Stellen sitzen.

P.S.

5 Minuten, nachdem der vorherige Artikel fertig ist. Frau F. beschließt, daß das einfach nicht sein kann: so ein Wetterchen, und sie drinnen. Geht raus. Denkt: es ist genau die rechte Zeit, um meine Forsythien zu beschneiden. Sucht die große Astschere.

10 Minuten später: hat die große Astschere schließlich im Keller gefunden. Jetzt erinnert sie sich auch: klar, hatte sie extra reingeholt, damit das Teil im Winter im Schuppen nicht rostet. Geht raus. Schneidet 3 Forsythien. Die 3. steht in einem Gebüsch. Am Rand des Gebüschs stehen 2 Stachelbeerbüsche. Im tiefen Schatten unter einer großen Buche und mehreren anderen Sträuchern. Deshalb hängen die auch mehr Richtung Sonne, als daß sie stehen. Könnte frau doch auch gleich mitschneiden…. die stehen da seit Frau F. 1994 einzog, unberührt rum.

ca. 45 Minuten später:  unter und neben den Stachelbeersträuchern fand sich eine Natursteinmauer!!

vorn, das ist Alles nur Stachelbeer (hinten liegt noch büschen Friedhofsgewächs von Nachbars Hecke, das zu doll zu uns hin wucherte)

hier sieht man sie schon, die Mauer.  (Den grossen Brocken links hat man natürlich vorher auch schon gesehen, aber ich dachte, es sei ein Einzel-Teil.) Vorher hab ich natürlich kein Bild gemacht, da wusste ich ja von nix *g*

Die Mauer ist jetzt freigelegt, Gierschwurzeln so weit entfernt, daß es keinen „Abhang“ mehr gibt, die Stachelbeeren sind geschnitten. Der Weg ums Gebüsch wird nun etwa einen halben Meter weiter links an der Mauer entlang verlaufen ….  Dieser Garten ist einfach ein Schatzkistchen, es ist nicht zu glauben, daß sich nach so vielen Jahren immer noch wieder ein neues Goldstückchen findet!

Hach!! Noch siehts kahl aus, aber das kommt schnell….

Frau F. ist im Moment wirklich glücklich!

P.P.S: Der Verdacht, daß Frau F. nicht vom Affen, sondern vom Wildschwein abstammt, verdichtet sich immer mehr – wer sonst ist am glücklichsten, wenn er Wurzeln und/ oder Steine ausbuddeln kann?

P.P.P.S: die restlichen 2 Forsythien stehen ungeschnitten im Garten rum….

Hühnergötter

Hier, das ist einer:

Ein Stein mit einem Loch drin, nämlich. Und weil mich nun auch interessiert hat, wieso, zum Teufel, sowas so heißt, hab ich mal nachgeguckt:

Hier stehts, und jetzt glaube ich, daß die ParadizeApple mir von ganz da unten keinen anderen Namen wird sagen können, denn: bei Euch gibts sowas ja garnicht – ääääätsch *gg*

Oder??

Noch’n Fund

Nachdem ich in den letzten Tagen vor allem Schneckenhäuser gefunden habe (eignen sich prima zum Schutz frisch beschnittener Rosenästchen oÄ, hübsch aussehn tut’s auch noch….), aber auch 2 Hühnergötter, die jetzt im Garten rumhängen, war heute der Herr auf aktiver Suche. Er wollte Weinbergschneckenhäuser finden, weil er die schöner findet als die kleinen. Aber Weinbergschneckenhäuser gibts im Moment nur mit lebendigem Inhalt, musste er feststellen, und kam dann mit ganz was anderem an:

Das dürfte ein alter Isolator  sein,obwohl die mir bisher immer nur in weiß begegnet sind, nie in grün -seltsam, aber:

Et jibt nix, watt et nit jibt …. vor allem in unserem Garten *gg*

Übrigens: heute war schon Sommer – herrlichstes Wetter; im T-shirt bei der Geburtstagsfreundin im Garten gespeist, davor und danach im Garten rumgespielt, es ist einfach herrlich!!!!!!! Und wir haben knallrote Nasen – sonst eher meine Spezialität, aber heute hats den Herrn auch erwischt.

zusätzliche Info: wollte über mein wordpress-profil einen Kommentar schreiben, wurde mir mehrfach verweigert. „Anonym“ klappte dann.
Seltsam….