Des Herrn Zimmer

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2006 bis 2007: noch wohnte ich allein im Haus, da habe ich – und hat der Herr F., immer, wenn er zu Besuch war – Tapeten abgekratzt, den Fußboden von den Faserplatten, die draufgeschraubt waren, befreit, die Leimfarbe unter den Tapeten abgekratzt …. der Herr F. bekam zum Geburtstag die renovierte Vitrine in der Rigipswand. Ich hatte, damit er’s auch merkt, ein großes Herz drumherum gemalt (das Bild ist leider nirgends auffindbar) und einen Pfeil aus brennenden Teelichtern auf dem Boden darauf zeigen lassen (man sieht sie noch auf dem Leimfarben-Kratz-Foto in der Nische stehen) – aber er hat es trotzdem nicht gemerkt, sich aber sehr über das Herz gefreut *gg*

Direkt nach dem „Umzug des Grauens“ im März 2007 (glaube ich) – aber der ist eine andere Geschichte, muß ich Euch unbedingt mal von erzählen!! – war das 1. freie Wochenende dem Bodenschleifen gewidmet. Flur und des Herrn zukünftiges Zimmer. All das sieht man in dieser Diashow:

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Und dann, als alles fertig war, konnten wir streichen und der Herr F. konnte sein Zimmer beziehen:

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Das mit dem Sofa musste sein, weil sein altes nach dem Umzug – muß feucht geworden sein – nicht mehr zu stinken aufhörte. Schwund ist immer….. aber ehrlich gestanden war das 50er-Jahre-Teil zwar hübsch, aber auch unbequem 😉

Ja, und damit ist endgültig Schluß mit dem tag „Umbau ’06“ – und, glaube ich, insgesamt mit den alten Renoviergeschichten….. ich denke, Alles ist jetzt hier im Blog zu finden. Und derzeit gibt es keine größeren Vorhaben, auch wenn hier und da schon wieder ein kleiner Renovierungsstau Fuß fassen will…..

Schlafzimmer

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Ich erinnere mich lebhaft:

  • Unendlich viel schleifen und streichen stand an, damit die Türen und ihre Rahmen nicht mehr dunkelbraun mit weiß waren und dicke, abplatzende Lackschichten verschwinden konnten (Jan/ Feb.2006)
  • „Das ist die schmutzigste Baustelle, auf der ich je gearbeitet habe“, sagte der helfende Freund. Klar – ich habe absolut nicht eingesehen, wieso ich auch noch täglich den neu entstandenen Baudreck wegmachen hätte sollen. Sysiphosarbeit…. aber normalerweise macht MAN das halt.
  • Unter dem Teppichboden fand sich ein tadelloser Holzboden, versiegelt mit einem so guten und harten Lack, daß ich einfach nur ein paar Teppichrückeitenreste abschaben musste- fertig
  • Schwieriger war die holzvertäfelte Wand. Ich hatte keine Lust auf Sauna-Look, aber vor dem grundieren und lackieren stand eine lange Zeit des fugenverschließens, um nachher, bei cremefarbenem Anstrich, nicht überall, dunkle Spalten, Risse und Löcher ansehen zu müssen.(Juni bis Nov. 2006 – alle Anstriche samt Spachtelei)
  • Und dann der große Tag: der Herr F. war länger nicht hiergewesen. Ich hatte still und heimlich das Schlafzimmer fertiggemacht, unsere Matratze nach oben geschleppt – und als er dann kam, der Herr, und erschöpft von der Tour München-Angeln sein müdes Haupt betten wollte – da stand er im kahlen Gespensterzimmer – DAS Gesicht ist erinnernswert, das sag‘ ich Euch *gggggggggggggg*  Ich führte ihn dann hinauf in unser neues Schlafgemach – schön war das und ich stolz wie Oskar! 🙂
  • Erst mit dem Umzug des Herrn F. ein halbes Jahr später wurde das Schlafzimmer dann auch möbliert: Bett, Nachtkästchen und Lampe sind seine. (April 2007)

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Mannmann, daß das auch schon wieder zehn Jahre her ist!!!

Ankleide

Ebenfalls 2006, nachdem das neue Dach fertig war, habe ich den kleinen, schrägen Raum hergerichtet, der zur Ankleide werden sollte. Auch da hatten die Mieter nicht Bescheid gegeben, daß es durchleckte 😦 Zum Glück war noch kein größerer Schaden entstanden, aber wie man so leben mag (zumal es auch im Wohnzimmer unterm Fenster einen riesigen feuchten Fleck gab) das verstehe ich einfach nicht.

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Da war schon was zu tun, damals *gg*…. aber es war auch ein echtes Fest, als dann zB die Bilder auf den Wänden zum Vorschein kamen. Und die Schufterei hat Spaß gemacht. Außer der Auskleidung der Abseiten *gg* Da hab ich gewartet, bis der herr F. zu Besuch war, zu 2. ging das leichter, mit messen, zuschneiden, kleben – im liegen… Wir haben sie mit Regalfolie versehen, weil sie nach hinten, zum Dach hin, allerhand große Spalten haben. Das Dach ist ja isoliert, aber den Staub will man ja nicht auf den Klamotten haben…
Lange Jahre hab ich gesagt: gern nochmal! Inzwischen denke ich anders, ich hätte derzeit die Kraft und Energie nicht, auch der Körper mag nicht mehr so mitmachen wie vor zwanzig Jahren.

Das Zimmerchen liegt neben dem Schlafzimmer und beherbergt nun mehrere Regale für unsere Kleidung. Und in den Abseiten sind Decken und solche Textilien, die nicht so oft benutzt werden.

Arbeitszimmer

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Ein Kommentar zu den letzten Magnetworten hat mich lang in meinem Blog suchen lassen – worauf ich festgestellt habe, daß ich ein begonnenes Projekt nicht weitergeführt hatte: meine leider nicht mehr vorhandene Uralt-homepage, die ich gestartet hatte, um Verwandten und Freunden zeigen zu können, was wir gerade im Haus so tun, in dies Blog zu überführen.
Damals, 2006, waren die Mieter in der Dachgeschoßwohnung ausgezogen, der Herr F. war in den Startlöchern, aus München hierher zu kommen, und das Dach war neu, samt Isolierung, Fenstern und Lattung. Im verlinkten Beitrag kann man sich anschauen, was da schon alles passiert war.

Jetzt hieß es, die Wohnung zu renovieren. Das war viel Arbeit, denn sie war „Stand 70er-Jahre“, und wir hatten vor, viel selber zu machen. Der Herr F. war dabei, wenn seine freien Wochenenden es zuließen, ich verbrachte freie Tage und Stunden mit Stemmeisen, Spachtel, Schleifpapier und Farbe.

Hier ist erstmal die Verwandlung der Mieter-Küche in das jetzige Arbeitszimmer zu sehen. Daß die Bilderqualität so schlecht ist liegt daran, daß ich zum Hochladezeit-sparen die Fotos extrem verkleinert hatte. Und die großen Varianten nicht aufgehoben. Jetzt finde ich das sehr schade 😦

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Alles futsch!

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Die Firma, bei der ich meine allererste Homepage hatte, auf der ich den großen Umbau vom Haus dokumentiert hatte, scheint sich aufgelöst zu haben – alles weg! Die Fotos selbst habe ich noch, wenn auch in sehr klein – aber die Chronologie ist damit unwiederbringlich verloren, denn ich weiß absolut nicht mehr, wann das alles genau war. Schließlich hat das ganze lange gedauert: nachdem die alten Mieter aus dem Obergeschoß ausgezogen und es klar war, daß der Herr von München hierherkommen und einziehen würde, war auch klar, daß wir das Obergeschoß nach der Renovierung selbst würden bewohnen wollen. Mit den letzten Mietern hatte es sehr viel Streß gegeben, und wir hatten einen gemeinsamen Eingang, der mich zeitweise befürchten ließ, daß mir die Bude umgekrempelt ist, wenn ich heimkomme (was nie passiert ist, so schlimm war’s dann doch nicht. Aber allein der Gedanke an die Möglichkeit war schon schlimm, hatte ich in zehn Jahren vorher  nie auch nur dran gedacht)

Zuvor aber würde das Dach, das noch original von 1920 (oder von 1924? 1925? Ich habe in unterschiedlichen Papieren inzwischen 3 unterschiedliche Angaben zum Baujahr des Hauses…) war, neu gedeckt und dann auch gleich gedämmt werden. Schließlich zog es inzwischen Wasser. Als die Mieter raus waren, habe ich erst gesehen, wie doll. Sie hatten mir nie Bescheid gesagt, daß im Wohnzimmer in der Schräge ein riesiger nasser Fleck war, in der Umkleide mehrere – und der Holzfußboden in der ehemaligen Küche war nicht mehr zu retten, so schwarz war der zum Teil geowrden 😦

Die beiden Gauben müssten ebenfalls gedämmt und neu verkleidet werden. Ein uraltes Fenster würde ersetzt werden, ebenso ein Dachfenster, das – zum Glück nur in die Badewanne hinein – leckte und ein weiteres, das eher eine Dachluke als ein Fenster war.

Ja, das Obergeschoß war wirklich baulich nicht mehr in Schuß! Standard: 70er-Jahre, zum Teil darunter. Die Miete war denn auch sehr niedrig gewesen und es hatten sich trotzdem alle MieterInnen wohl dort gefühlt – auch die, mit denen es zum Schluß solchen Streß gab.

Los ging es dann mit dem Dach im Winter 2005/ 2006. Danach habe ich innen zu renovieren begonnen, mit Hilfe von einigen Bekannten sowie vom Herrn F. – wenn er zu Besuch war. Kurz vor seinem Umzug sind wir so gut wie fertig gewesen, ich erinnere mich noch, daß wir Ostern 2007 sein Zimmer geschliffen haben (den Boden) , und das muß (ganz genau wissen wir’s beide nicht mehr) kurz nach seinem Umzug gewesen sein.

However, ich werde also hier mal nach und nach die Fotos hochladen, zumindest zum Teil. Sie sind allerdings alle winzig, denn so brauchten wir sie für diese Homepage…

ach, wie schade, wenn sowas (die ganzen aktuellen Texte dazu) so verloren geht….

hier also der Beginn, eine Diashow vom Dachrenovieren, Dezember 2005 bis Februar 2006:

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Hier gehts weiter – innen

Historisches neu aufgelegt…

Sorry, Leute, aber das muß jetzt sein- und zwar wegen des Links gaaaaanz unten in diesem Bericht- der geht nämlich in der echten „alten homepage“ nicht mehr und ich kann diese nicht mehr editieren. Aber im Thread, zu dem derLink führt, stehen noch einige (mir) wichtige Ergänzungen. Also bekommt Ihr jetzt uralte Geschichten zu lesen.- und unten den funktionierenden neuen Link.

19.1.2006
Heute ist mal wieder einer von „diesen Tagen“.
Frust.
In letzter Zeit gings ganz gut vorwärts:
       
Aber: Am Dienstag nächster Woche sollen die Dachpfannen kommen – und seit 2 Tagen schneit es.
Toll.

Jedesmal, wenns am Dach poltert, hab ich Bange, einer der Dachdecker purzelt gerade runter….
Gestern sind sie denne auch gar nicht erst gekommen, heute schon.

Aber nach Mittag haben sie dann vernünftigerweise aufgegeben.
Und warum Frust?
Weil ich in diesen Tagen auch nix richtig schaffe, denn ich will, bevor das neue Fenster reinkommt, die Gaube tapetenfrei haben, und diese 3 qm (wenn überhaupt) sind die 3 gräßlichsten , die ich je gekratzt habe.
3x naß gemacht.
Immer millimeterweise weitergekommen.
 
Gestern im Keller noch Tapetenablöser gefunden.
Heute mit dem probiert.
Jetzt kam ich immerhin ZENTIMETERweise weiter *seufz*.
Dabei sinds nur 2-3 Lagen, aber die haben es in sich. Gehen ausschließlich einzeln runter, und auch das nur unter heftiger Gegenwehr.
Jetzt bin ich aber soweit durch.
 
Und hab mich erstmal in die Badewanne gelegt zur Belohnung *g*

18 Uhr.
Frau soll den Tag nicht vor dem Abend schimpfen:
nach Wanne und essen „nur mal kurz“ das Fenster vom Keller mit Dämmstoff versehen. Hüpfe also über das Mäuerchen, das den Öl- vom restlichen Keller trennt – und bin bis zum Hintern naßgespritzt…….
das Ende vom Lied: 1 Stunde Arbeitseinsatz, 12 20-l-Eimer Wasser rausgeschöpft und Rückenschmerzen.
Na toll!!!!

20.1.
Wieder 18 Uhr – oh, what a day…… Tag nachlesen

Und damit bin ich jetzt eigentlich ziemlich weit vorn in der Berichterstattung über die Renoviererei bei mir im Haus. Aber erst nach dem schreiben dieses Beitrags kam mir die Idee, auch mal die noch älteren Geschichten vor zu kramen

…und das beginnt dort…