Fünf von zwölf

Erstaunlich viel Wasser ist noch im Teich, obwohl es jetzt schon wieder seit Wochen nicht geregnet hat – mit Ausnahme eines kleinen Gusses gestern.

So schön grün!!

Es blühen Narzissen, gefleckte Taubnesseln (lila, rechts) und Katerköpfe 😉

Und, die gute Nachricht des Tages: wir haben wieder Internet und Telefon – der Techniker kam um neun, und um halb elf war alles geritzt und funktioniert! PUH!!

Gestern abend musste ich noch den Kopf schütteln: Slowenien und Frankreich haben gewählt, und ich war erleichtert, daß Erstere europafreundlich und letztere einen Spacken gewählt haben, der dafür gesorgt hat, Atomkraft als nachhaltig einstufen zu lassen, aber immerhin nicht mitten im Rußland-Krieg die ganze EU sprengen will. Man wird bescheiden in seinen Wünschen …

Vier von zwölf

Schon wieder der 25.! Die Zeit rennt!! In der letzten Zeit war es ebenso trocken wie letzten Monat naß, außerdem hat es jede Nacht noch gefroren, während tags die Sonne schien – bei 6-14° (ab Wochenende soll es wieder kälter werden) Ergebnis:

Es sieht nach wie vor recht winterlich aus um den Teich. Aber ich habe den ersten Molch gesehen! 🙂

Die Schneeglöckchen sind fast verblüht, dafür gibt es jetzt Scilla, Lerchensporn, Wald-Goldstern, Buschwindröschen und Co – und die allerersten Schlüsselblumen. Noch sehr zaghaft. Davon später mehr, wenn sie richtig aufgeblüht sind.

 

Drei von zwölf

Endlich mal wieder Teichfotos 😉

Keine weiteren dramatischen Entwicklungen hier. Man sieht, daß der Pegel schon wieder mächtig gesunken ist, obwohl die vorhergesagte trockene Periode immer wieder nach hinten geschoben wird. Aktuell heißt es, ab heute nachmittag regne es nicht mehr und die Sonne komme raus.

Zum Vergleich:

Januar

Vor 3 Tagen. Nicht derselbe Blick, aber Ihr seht, als Anhaltspunkt, die Mirabelle liegen. Die Steine, die man auf den großen Bildern vorne links sieht, sind unter Wasser, in der Flucht Mirabelle- Teichrand weiter oben, wo er noch zu sehen ist.

Zwei von zwölf

Im Dezember war alles weiß – heute sieht man grau in grau. Bisher hatten wir kaum „Winter“, nur wenige Tage mit Kälte unter 0 Grad, und drumrum deutliche Plusgrade. Selten mal Nachtfrost. Na, der Februar kommt ja noch….

Wer genau hinguckt, sieht Schneeglöckchen herausspitzen. Es blüht bereits das Waldgeißblatt (das sieht man aber auf dem Foto nicht, steht weiter rechts). Das wars dann aber auch…

Die Binse, die sich vor einigen Jahren da am gegenüberliegenden Ufer selbst angesiedelt hatte, setzt eifrig Sämlinge in die Welt. Immer da, wo ich sie nicht haben will (die Teile sind ja ziemlich invasiv und werden, wie man sieht, groß.) Andererseits ists gut, daß eine da ist: Schutz für Frösche, Molche und Co und deren erhofften Nachwuchs. Etwas, wo Köcherfliegenlarven Schutz finden (die ich bisher aber noch nicht gesichtet hab), und wo schlüpfende Libellen sich aus dem Wasser ziehen können. Deshalb hab ich jetzt mal drei Winzlinge nicht weggeworfen, sondern DORT gepflanzt, wo sie mE gebraucht werden: am Steilufer. Ob sie dort auch sein WOLLEN, wird sich zeigen. Von allein siedeln sie eher am sonnigen Flachufer.

Eins von zwölf

Als ich vorhin bei minus elf Grad von der schneeknirschenden, sonnengefluteten Koppel zurück aufs Grundstück kam und am Teich vorbei lief, da dachte ich mir: wenn das böse Sch*** sich so zeigt wie heute: eisekalt, windstill, blauer Himmel, glitzernd – dann ist es plötzlich garnicht mehr böse.

Wellen der Übelkeit durchlaufen den Körper, die Knie zittern nach dem viertelstündigen Marsch – aber ich habe durchgehalten, und jetzt beginnt eine Zeit, in der ich wieder KANN und DARF statt ununterbrochen zu MÜSSEN. Ich darf mich erholen, ich darf aufs Sofa, wenns nicht mehr geht, ich darf tief durchatmen und das Draussen genießen.

Prompt kommt auch eine kleine Lust, ein kleiner Einfall: das ist die rechte Zeit, um etwas winziges, aber schönes zu starten: einen frischen Zwölftel-Blick, der letzte liegt, wie ich erstaunt sah, schon fünf Jahre zurück.

Also nun ein Jahr lang, immer am 25., ein Blick über den Teich – der wird sich in diesem jahr sicher noch ordentlich verändern, hier ist er heute:

hoch….

..oder quer? ich konnte mich einfach nicht entscheiden.

Jahresrückblickszwölftel

12/ 12

So. Das letzte Zwölftel! Eine Zusammenfassung wirds noch geben, dann ist dieses Thema hier beendet! 🙂

Wer ganz, ganz, ganz genau guckt, sieht auf diesem Foto zwei Winterlinge! Außerdem habe ich die langen Staudenstängel zwar auch diesmal abgeknickt, aber locker aufs Totholz-Refugium geschichtet. In der Hoffnung, daß das ein guter Kompromiß ist zwischen „ich will aber die Zwiebelblümchen sehen können“ und „Insekten wollen in den Stängeln überleben“, überwinterte Larven schlüpfen.

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10/12

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Seht mal, wie grün das alles noch ist! Und unten links – das ist eine NEUE Rosenknospe! Das unordentliche ist übrigens Absicht: wer’s nicht wußte: in den alten Staudenstengeln überwintern viele Insekten, auch im Eierstadium. Wer da alles abschneidet, der bringt sich um die Vielfalt im nächsten Jahr! Und das Laub ist auch wichtig, für Kröten, Igel, zund auch für viele Kleintiere und Insekten – und damit für die Vögel!

So, genug kluggeschnackt! Im Adventskalender drüben gibt’s heut‘ Schweine!

9/12

P1110266Welch ein Unterschied zum letzten Monat!

Inzwischen gab es die hier typischen Herbststürme, diesmal allerdings verbunden mit sehr untypischen Temperaturen (bis 14°C!), und unsere Hauswand ist dementsprechend kahl.

Im Garten blühen noch Astern, allerdings sind sie ziemlich angeschlagen. Auch die Herbstzeitlosen sind jetzt durch, die Blütenblätter liegen schlaff am Boden.

8/12

Momentan reicht ein Monatsabstand garnicht aus, um zu zeigen, was gerade geschieht. Deshalb habe ich mal einige Bilder zwischengeschoben 🙂 – Mauszeiger über das Bild fahren = Datum sehen können. Das letzte ist gleichzeitig das Zwölftelbild, man sieht: es blüht fast nix – eine Sorte Herbstzeitlose, 2 Sorten Astern (die anderen noch (noch!!) nicht, wer weiß, ob sie’s überhaupt noch bis zur Blüte schaffen)  Edit: das mit dem „nichts“ stimmt eigentlich nur aus dieser Perspektive. Gestern kamen wir mal über‘ n Gehweg ran ans Haus, und da sah es recht bunt aus: der Schlangenkopf blüht noch immer, einzelne Mädchenaugen, cremefarbene „keineAhnungwiedie heißen“ haben sich sogar versamt und es gibt noch eine dritte, weiße Aster, die auch blüht.

Ein Zwischen-Bild fehlt leider – ich habe meinen Rucksack samt Fotoapparat, auf dem das noch war, auffe Arbeit vergessen. Ich werde es „die Tage“ noch einfügen, wer also nochmal gucken mag, der möge das tun 🙂

Edit: falsch erinnert- kein weiteres Bild auf dem Apparat, der inzwischen wieder im Hause ist.


Aussortiert: zwei Decken, waren unten als „Maler-Decken“, nicht schön, deshalb für Sozialladen und Co. ungeeignet, aber noch nicht verunreinigt. Und dann habe ich mitgekriegt, daß meine Bauchtanzlehrerin Handtücher, Decken, Boxen für die „Puszta-Hunde“ sammelt, über die auch sie ihren Zweithund bekommen hat. Man mag von solchen Weitweg-Tierrettungsaktionen denken, was man will (ich persönlich denke, daß unsere Tierheime hier voll genug sind und zumindest GELDspenden hier mehr erreichen können, weil sie nicht in Reisekosten gehen), aber ich finde schon prima, daß die Leute sich so engagieren – meine Decken werden dort jedenfalls ein sinnvolles Zweitleben führen können 🙂 Außerdem tun diese Leute auch etwas für Hunde dort in Ungarn. Siehe hier. Falls also doch Jemand meint, Geld geben zu wollen…. bittesehr 😉

7/12

September

September

Vorgestern – ja, vorgestern, da war noch einmal Spätsommer. In Eckernförde saß ich mit a im Windschatten am Strand in der Sonne, im T-shirt. (Raus aus dem Windschatten, und man wünschte sich sofort die Vließjacke plus Mütze – aber auch nur direkt am Wasser. wo der Wind weiße Schaumkrönchen auf die sonst so ruhige Ostsee pfiff)

Abends dann das Letzter-Abend-Essen mit teff und dem Grafen – wie schnell so eine Woche vorbeigeht…. – als wir aus dem Restaurant kommen, ist es schon stockfinster, aber noch einmal kann man im Innen-Dreß ohne Frösteleien zum Parkplatz laufen, ein Spätsommerabend.

Gestern dann musste ich mir eine Regenlücke suchen, um das Foto zu machen. Und der Ofen ist an. Man sieht erste rötliche Schimmer an den Weinblättern am Haus, Montbretien und Strandastern sind die Blumen der Stunde – und natürlich der Schlangenkopf, dem ich das ausbreiten nicht mehr verwehren mag, seit ich sehe, wie unsere Bienen jede Sonnenminute nutzen, um sich in seine Blütenköpfe zu zwängen.

P1110150Bei unseren beiden Pflegevölkern arbeitet der Nassenheider Verdunster. Im Liegenvolk merkt man, daß es bitter nötig ist: 89/120/ 310 sind die an den ersten 3 Tagen gezählten toten Milben. Sonnen-und Mondvolk brauchen keine weitere Behandlung; jetzt, nach Ende der „Wartezeit“, waren mal keine, mal eine Milbe tot in der Windelschublade. Bei den Sternchen sind wir unsicher. Es fielen täglich 3-4 Milben; wir sind noch uneins, ob wir ihnen bei diesen Zahlen eine Zweitbehandlung zumuten sollen. Ansonsten scheint es allen Bienen recht gut zu gehen. Das Sonnenvolk ist das kleinste, aber ich denke, es ist groß genug, daß es den Winter wird schaffen können, sofern Frau Königin fit bleibt – aber das ist ja eh immer die Grundvoraussetzung für alles…. Ende des Monats werden wir zur Sicherheit nochmal wiegen, aber eigentlich sollten alle Völker genug Futter haben um gut und satt den Winter zu überstehen, selbst wenn es ein langer, kalter werden sollte.

6/12

August

August

Was bei diesem Blick nicht hinhaut ist, zu zeigen, wie schön es im Staudengarten blüht. Man sieht immer nur grüne Wüste, irgendwie. Und schaue ich denselben Blick in natura an, dann sehe ich Montbretien, gelbe Stauden, Sigmarswurz, weiße Knöpfchen, Rosen, Frauenmantel…… Tja. Einen aber muß ich gesondert vorführen. Obwohl er eigentlich immer noch ziemlich spillerig ist, aber immerhin, es gibt mehrere Blüten. Mein Sommerflieder. Der gefühlt hunderzweiundsiebzigste Ableger einer Freundin, die gar nicht weiß, wie sie die Pracht im Zaum halten soll – und bei mir? Kümmern, weg. Aber dieser, an die weltallersonnigste Stelle gepflanzt, hält sich und wächst. Immerhin ein wenig.

Ha!!

Ha!!


Aussortiert: Wir HABEN nicht, aber wir WERDEN. Denn in zwei Haushalten, die zusammengeworfen wurden – vor immerhin auch schon über zehn Jahren – gab es drei Käsemesser. Und selbst unter der Annahme, daß eines davon mal irgendwann kaputt-,/verloren- oder sonstwohin geht, reicht dann immer noch eines als Ersatzkäsemesser aus. Aber welches soll nun aussortiert werden? Um das zu entscheiden, müssen wir nun erst einmal alle drei ausprobieren. Und das tun wir grad. Eines wird also ausscheiden und den weg zum Sozialladen antreten….

5/12

Ganz unvermutet gestern abend ein Sommer-Schub (mittags saß ich noch in der Pause draußen und überlegte, reinzugehn, weils mich fröstelte. In Jacke)

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So habe ich tatsächlich nach der Arbeit (dritter Samstag….. ) noch den Rasen gemäht, hinten. Und dann sind wir zu einem Bauchtanz-Abend gefahren