22 11/12

Diesmal musste ich gestern passen: im Dunklen wech hier, im Dunklen zurück. Aber weitgehend ist heute alles wie gestern; abends war all der Rauhreif weg, aber nachts hat es wieder genebelt…

P1070843Winterlich … ich habe mit Schrecken festgestellt, daß ich vergessen habe, den 5000-Liter-Tank wieder abzulassen nachdem die „Regenzeit“ vorbei war – ich hatte mich zu Winteranfang auf selbigen eingestellt, aber da nach dem ablassen alles, was dann vom Schuppendach fließt, aufs Grundstück fließt statt gleich über den Überlauf des Tanks in den Teich, hatte ich die Schotten wieder dichtgemacht, als es goß… und goß…. und goß… und jetzt – ich hoffe, es sprengt mir nix kaputt! Mist!

P1070840Dieser Strauch, das Waldgeißblatt,  sah letzte Woche so aus – ich wollte Euch ja mal die Blütenbeginne zeigen, habe aber kein vernünftiges Bild hingekriegt in den 10 Sekunden Trockenheit, die ich zur Verfügung hatte 😉 Jetzt steht er so da:

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Still und starr liegt der Teich

Eigentlich müssten Blüten, deren reguläre Blütezeit der Januar ist, das abkönnen… mal abwarten… die meisten waren ja noch in Knospe. Diese hier kanns sicher nicht ab, die ist viel zu früh dran:

Forsythie, letzte Woche

Forsythie, letzte Woche

Noch kein Winterling. Nirgends. Aber die hier, denen macht das nix, und sie künden vom kommenden Frühjahr:

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Aussortiert: eine Flasche mit Bügelverschluß. Sieht hübsch aus, aber ist nicht wirklich zum verschließen gedacht, und da ich ja nicht soooo die Dekotante bin, darf Jemand anders diese Flasche weiternutzen

 

22 10/12

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Automatisch hat der Blitz sich eingeschaltet – und ohne Tropfen gings nicht, bei DEM Sturm …

Naß. Grau. Warm. Stürmisch. In TopBarHive zwei ist ebenfalls kein Leben mehr, aber wir konnten sie noch nicht ausräumen. Die anderen 3 müssten dringend mit Oxalsäure bedampft werden – angekündigt ist eine kurze Sturm- und Regenpause am Heiligabend. Ich arbeite, danach sind wir eingeladen – also muß der Herr F. da allein ran, sollte es so kommen. Der Rest vom Garten ertrinkt grad (guckt mal, wie voll der Krater, auch Tümpel genannt, ist!) Wie gut, daß es weit über 0° hat 🙂


Aussortiert: Rest-Magnetbuchstaben „Zeitung“ (davon hatte ich mir für die Magnetische-Worte-Tafel Satzzeichen und Smileys rausgepickt – ich wollte es nicht so uneinheitlich, voll  und bunt haben, deshalb NUR die) Waren schnell weg vom Mitnehmtisch!

22 9/12

November

November

Da hab ich mir selbst ein Schnippchen geschlagen: Immer bereite ich schonmal das nächste „Zwölftel“ vor und datiere es, damit ich auch dran denke. Und dann hab ich noch eine „Erinnerung“ im Mailprogramm. Okay. Aber gestern musste ich Spätdienst schieben, und danach waren wir zum verspielen verabredet (und wisst Ihr was? Ich konnte 2x „POTT“ rufen- und habe doch nix schönes gewonnen: als Trostpreise gab es 2 Sorten Schnapspralinen zur Auswahl *schüttel*, und einmal gewann ich so halt eine Packung „Edle Tropfen in Nuß“, und beim zweiten Mal verlor ich im Würfelduell mit einem zweiten Rufer – und bekam so ein Großpack Mon Cheri …. nuja, gibts was zum aufdenTischstellen fürs Sofakonzert ;-))

Na, jedenfalls wurde ich so nicht an mein Foto erinnert- und habs prompt verpennt!

Und nun seht Ihr ein Foto von heute, viertel nach zehn …. naß ist es und nun, Ende November, sind (endlich) die Blätter größtenteils gefallen. Es regnet, und nachher geh ich zu einer Frauen-Kleidertauschparty (nachmittags), auch ’ne gute Idee, und dann kommt abends eine Couchsurferin, die zu Fuß (!) allein (!) von der Türkei nach Norwegen läuft. Aus Norwegen kommt sie, die zarte 20 Jahre alt ist. Und heute wird sie pudelnaß hier aufmarschieren, nachdem sie immerhin von Eckernförde bis zu uns gelaufen ist, etwa 30 Kilometer weit…

PS: jetzt ist tatsächlich noch die Sonne rausgekommen, wie schön!! 🙂


Aussortiert: ein Kochbuch „Satt für einen Euro“, hab ich mal geschenkt bekommen. Klappt eh nicht, wenn man „bio“ isst 😉

 

22 8/12

P1070621Der Herbst ist da. Heute, am 22., haben wir seit Tagen erstmals wieder ein wenig Sonnenschein. Die letzte Zeit hat der Regen alles aufgeholt, was er in den ganzen wunderbaren Monaten des Sommers und Frühherbstes versäumt hatte…. in diesem Jahr gibt es nur wenig Herbstfärbung zu sehen – tags und nachts sind einfach zu ähnliche Temperaturen, die Blätter fallen, kaum daß sie angebräunt sind. Auch der wilde Wein hat nur kurz sein rotes Kleid getragen. Jetzt ist die Hauswand schon fast kahl. Hinten im Bild unsere Sorgenkinder – inclusive der Lücke, die das auflösen des königinnenlosen TBH-Volkes gerissen hat. Heute abend werden wir ein weiteres Mal Oxalsäure in die verbliebenen Völker verdampfen…


Aussortiert: Ich war im Keller. Vorerst(!) habe ich mehrere leere Sprühflaschen aussortiert („Kann man immer mal brauchen…“) Ab in den gelben Sack.. Ich glaube, wenn ich jedesmal, wenn ich hier was neues schreibe, in den Keller gehe, muß ich bis mindestens 2020 nichts aussortieren, was mir wirklich schwerfällt 😉

22 7/12

 

Herbst! Eindeutig!

Herbst! Eindeutig!

Und: wieder ein Jahrestag. Der 18. Möge es uns allen hier vergönnt sein, niemals (wieder) , in der Nacht aufgeweckt, eine solch furchtbare, das ganze Leben verändernde Nachricht überbracht zu bekommen.

Man lernt ja. In diesem Falle, daß beides stimmt: das Leben geht weiter, ja, es kann sogar weiter schön sein bzw eher: wieder schön sein und sich richtig anfühlen. Aber auch: es kann tatsächlich stimmen, daß Jemand nach achtzehn Jahren noch immer fehlt. Und noch immer nahe ist.

In meinen Träumen ist es inzwischen so, daß ich Volker völlig selbstverständlich irgendwo sehe/ treffe, mit dem Gefühl, daß es aber nun wirklich total blöde von ihm ist, daß er sich A so selten meldet und B mir noch immer nicht erzählt hat, wo er sich all die Jahre rumgetrieben hat, als wir dachten, er sei tot. Was insofern wieder eine Veränderung ist, als diese Selbstverständlichkeit dessen, daß er „wieder da“ ist, neu ist.

Ich frage mich langsam, wann das wohl ein Ende nimmt mit diesen Träumen, und wie so ein Ende aussehen könnte. Keine Ahnung! Das kann sich noch hinziehen, denn die Frequenz der Träume nimmt stetig ab (inzwischen: vielleicht so einmal im halben Jahr, durchschnittlich). Es ist mir ein Rätsel!


Aussortiert: den alten, verbeulten Briefkasten, den wir in den letzten Jahren eh über Sylvester nicht mehr anmontiert haben. Es gibt hier diesen bescheuerten Brauch, Briefkästen zu sprengen und Pforten zu verschleppen, deshalb habe ich das getan. Aber in den letzten jahren haben wir den anderen bloß noch abmontiert und die Pforte reingeschleppt, hat auch ausgereicht.

22 6/12

Der herbstlichste August ever zeigt ein recht wüstes Bild: kaum etwas blüht, weil vieles vertrocknet war, und jetzt hat’s sehr geregnet und auch gewindet …

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Von heute an werde ich’s der Novemberregen-Frau nachmachen und immer, wenn ich einen Beitrag schreibe, auch etwas aussortieren. Neuer Nutzung zuführen oder wegwerfen. Und dann hier notieren, damit Ihr mich auch ordentlich loben könnt  ich dabeibleibe. Heute aussortiert: ein Überbrückungskabel mit kaputtem Anschluß, das der Herr seit irgendwann im letzten jahr noch reparieren und in sein Auto legen wollte. Deshalb durfte ich’s damals nicht wegwerfen. Heute hab ich’s dann als „jetzt oder nie“ auf den Tisch gelegt, binnen 2 Minuten war klar, daß die Klemme sich nicht reparieren läßt – und wech!

22 5/12 und Pokalverleihung

Heute mal ein Kombi-Post, denn immer am 23. gibt’s ein Foto vom Garten, und heut‘ ist Mittwoch und damit die Kürung des Freitagstexter-Siegers.

Erstens: Foto

 

sieht grüner aus als in echt- die Trockenheit hinterläßt Spuren selbst im Schattengarten

sieht grüner aus als in echt- die Trockenheit hinterläßt Spuren selbst im Schattengarten

Zweitens: feierliche Pokalverleihung!!!!

freitagstexter

Hubbie schrieb mir gestern abend, daß ihm der Beitrag vom kleinen Monster am besten gefallen hat

Zum Foto, zu betrachten hier, war damit dieser Kommentar der siegreiche:

+++ Mobbing im Schuhgeschäft: High Heels behandeln Sandalen “von oben herab” +++

Herzlichen Glückwunsch an das kleine monster, (übrigens auch gleich mal noch nachträglich zum Geburtstag, wie ich eben las) und wir sehn uns dann am Freitag dort  🙂

22 4/12

22. Juni

22. Juni

Diesmal sieht das Bild etwas anders aus, weil hinten noch einiges im Schatten liegt: ich war schon gegen 10 morgens draußen. Nutze die Möglichkeiten: ein Sturm tost (sieht man an den gebogenen Stauden und den Kirschbaumästen), und es soll immer wieder regnen…. Was man sonst vielleicht erkennen kann: die großen Stauden kommen hoch, und gegen den dunklen Hintergrund sieht man, daß die neu gepflanzten Büsche ganz gut wachsen. Was man nicht sieht: die erste Linde blüht. Taugt nicht viel, bei dem Wind und grad mal bis zu 19° (angesagt, ich glaub da noch nicht dran) kommen Biens kaum aus den Löchern, und entstehender Nektar wird gleich mal weggedunstet 😦 Die nächste Woche soll nicht viel besser werden….

22 3/12

Mai 2014

Mai

Eine Menge hat sich getan im Garten! Das große, weiße Feld- das ist der Waldmeister. Im letzten Jahr dachte ich, der geht mir ein, so wenig war da. Jetzt ist er wieder voll da, und immer noch habe ich es nicht geschafft, mal Bowle zu machen. Immer blüht er schon *gg* Außerdem gut zu erkennen: Goldmohn, Akeleien, Blausterne und vorn im Beet die zarten Porzellanblümchen. Die Sträucher haben die Angriffe des Rehbocks überstanden, die Erbsensträucher haben sogar schon geblüht! Wer es weiß sieht links im  Bild, aber noch rechts vom großen Stein eine Salweide, die anderen gehen im allgemeinen Gegiersche unter – jedenfalls auf die Entfernung. In den letzten Tagen habe ich Giersch gemäht und war dort, wo das nicht ging, täglich auf Blütenpirsch und -zerstörung. Die Ausläufer reichen mir, der muß sich nicht auch noch aussäen! Die Kirschblüte war im April noch nicht da – und jetzt ist sie rum … und man sieht, daß seit letzter Woche das schöne, helle Frühlingsgrün zum größten Teil schon dem dunkleren Sommergrün weichen musste.

Das Foto habe ich übrigens gestern um viertel vor acht abends gemacht – in kurzer Hose und T-shirt. Es hatte tags 27°! Im Mai! Im höchsten Norden des Landes! Unglaublich!!

22 2/12

April

22. April

März

22. März

Der Unterschied ist ganz deutlich: jetzt, und erst jetzt, ist wirklich Frühling!

Der Schredderhaufen ist, Amselnest sei Dank ;-| nicht weg, aber die Aussicht gen Feld ist schon merklich weniger geworden. Die rote Beute wich dem Sternenkasten – Umzug fast beendet (noch hängen 5 Waben im „falschen“ Maß drin, schließlich können wir Biens beim Volksaufbau nicht das ganze Brutnest klauen) . Und das Staudenbeet läßt inzwischen keine Erde mehr erkennen. A propos erkennen: man erkennt tatsächlich schon unsere Anpflanzung, da, am Teich, hinter dem gelben Waserschlauch….

22 1/12

Die Idee ist da, seit ich hier wohne. Und nie hab ich sie umgesetzt.
Jetzt aber las ich in mehreren Blogs davon (bzw betrachtete die ersten Bilder, denn dort begann man im Januar), und jetzt will ich endlich mal…..
nämlich: jeden Monat einmal aus demselben Blickwinkel ein Foto machen und schauen, wie sich’s verändert. Möglichst immer am 22..

Zum Finden des richtigen Gartenstückes brauchte ich den Rat des Herrn F., denn meine ersten Versuche hatten immer entweder etwas dominant im Bild, das ich dort nicht haben wollte (Nachbars Spielhäuschen, Schuppendach …) oder aber waren zu weitläufig, als daß mehr zu sehen gewesen wäre als „Laub oder nicht Laub“ 😉

Aber ich denke, hier haben wir einen Blick gefunden, der derzeit zwar nicht sonderlich attraktiv aussieht, aber einiges zu bieten hat:

März

März

  • den Blick übers Feld hat man nur in der vergetationsarmen Zeit
  • den Blick nach hinten über’n Teich hat man dank Orkan Christian leider jetzt immer, aber ich war letzte Woche in der Baumschule… (die kleinen Pflänzchen, die sie versuchen wollen, mir ranzuschaffen – zu ungewöhnlich, mal gucken *seufz*- wird man allerdings in diesem Jahr sicherlich noch nicht sonderlich dolle sehen *nochmalseufz*)
  • Das Staudenbeet ist ja schon ein wenig ergrünt, aber da geht noch was 😉
  • Und wie man sieht, konnten wir schon draußen sitzen (sonst wären die Stühle noch im Schuppen). Aber in den letzten tagen dann wieder nicht, bei 7° und Regen….
  • Der riesige Reisighaufen wird vielleicht schon auf dem nächsten Foto, spätestens aber wohl auf dem übernächsten verschwunden sein
  • Außerdem guckt Ihr Euch nochmal gut die rote Bienenbeute an 😉 Die gibt’s dann im April nämlich auch schon nicht mehr … beim nächsten Gutwetter ziehen unsere Leiharbeiterinnen um. Und sind dann ganz die unsren!!