Mal was nettes??

Gestern:

Ein Anfang – das Monstrum steht. Zumindest das Gerüst, sozusagen 😉

Endzustand, abends halb sechs – Man sieht schon: der steckt was weg! 🙂 (Ganz links schwer erkennbar: ein hoher Zargenturm….

Ha! Wenn DAS nicht ordentlich ist, jetzt! (Die Flecken sind nur auf der Linse, nicht „in echt“)

Aber es muß schon auch noch ordentlich was verstaut werden…. sechs Böden sind da noch, bin nicht sicher, ob wir nicht noch welche nachkaufen….

Dieser Zustand bleibt nun bis zum nächsten Wochenende unverändert, denn: *TUSCH*!!!

Tjüs!
Ich bin jetzt mal wech!!!!!
Mein Vorhaben ….. raus, nicht erreichbar für ganze zwei Tage, ganz alleine …. wenn Ihr dies lest, sitze ich schon im Zug. Das, so fand ich, hab ich echt nötig – und bin sehr gespannt darauf, wie es sich anfühlt!
Der Herr F. wird’s schon richten, sollte irgendwas sein.

*wink*

…und weiter geht’s … im Keller…

Jubiduuuu!!!

Im Keller ist PLATZ jetzt, und ORDNUNG!!!!

Der Herr F. hat eines Morgens fast ganz allein, bevor ich’s auch nur mitgekriegt hatte, das Regal oben ab- und unten wieder aufgebaut („eigentlich wollte ich nur mal gucken, was für Schrauberbits ich brauche….“*g*), und keine zwei Tage später hatte ich Alles wieder eingeräumt – außer ein paar Kisten. Die muß der Herr F. erstmal durchgucken – aussortieren ist Trumpf!! 😉

Auch ich hab dabei allerhand aussortiert. In den Schuppen ein wenig, aber das meiste davon in den Müll (zB sind alle Farbdosen und -eimer geprüft worden. Und Einiges war nicht mehr brauchbar). Wieder was wech. Eine Luftmatratze, die die Luft nicht mehr hält, Ersatzteile, von denen Niemand mehr weiß, wofür sie sind – lauter so Kram, der sich ansammelt: weg!!!

Jetzt ist im Keller weniger Zeugs, es gibt eine übersichtliche Ordnung, und sauberer ists auch. Wobei das sich da unten im Keller leider immer SEHR schnell ändert (ich sag nur: Asseln und Spinnen….)
Der kühlschrankgroße Gefrierschrank ist auch weg: nachdem im Amt kein Bedarf war hab ich ihn bei ebay eingestellt, und schon hat ihn Einer abgeholt- für die UkrainerInnen, die grad in seinem Ferienhaus wohnen. Gut!!

Und dann haben wir noch – nach ichweißnichtwievielen Jahren den Inhalt unserer beiden Werkzeugkästen rausgeholt, vergnaddelte Schraubenzieher, total verrostete Zangen und Doppeltes raussortiert, Alles zusammengeschmissen, die Kästen gesäubert und einen Kasten für „brauchen wir dauernd“ und den zweiten für „was man selten braucht“ wieder einsortiert. Beide Kästen gehen wieder zu und werden dadurch auch nicht mehr so schnell so dreckig werden. Herrlich!

Wieder was geschafft! 🙂 Das ist sooooo befriedigend, jetzt in diesen Keller gehen und dort etwas TUN zu können, ohne vorher umzuräumen, damit dafür überhaupt Platz ist.
Oder sich einfach nur umzusehen und den Platz zu bewundern und die Ordnung!!! 🙂

P.S. Warum DAS jetzt unter der Kategorie „renovieren und sanieren“ steht? Weil es 1. fast so viel Arbeit war als hätte man renoviert, und weil es 2. irgendwie noch zum renovieren gehört, als Folge des Heizungsumbaus.

Unheimlich!

Langsam fange ich an, mir selbst unheimlich zu werden, so von wegen Tatkraft und so….
Wieso?
PAX!
Hä?

Naja, vielleicht erinnert sich noch Jemand an das hier:

2020 hatten wir die ersten neuen Holz-Alu-Fenster bekommen, im Bienenzimmer. Auch schon wieder über zwei Jahre her. Und da schrieb ich: (mit dem Mauszeiger auf die Bilder gehn, dann sieht man, was ich schrieb…)

Tatsächlich hatten wir überlegt, was wir da tun könnten. Und uns gedacht: Ein SCHRANK muß her, aber einer, in dem man Beutenstapel, Eimerstapel und das ganze restliche Regalchaos unterbringt.
Da Bienenbeuten aber ganz seltsame Maße haben, gab es eigentlich nur zwei Möglichkeiten:

1. Maßanfertigung

2. IKEA

Und hier stockte das ganze. Für einen Bienenzimmerschrank kam Möglichkeit eins einfach nicht in Frage. Und Möglichkeit zwei?
Ich setzte mich an den Computer – und scheiterte am Schrankplaner von IKEA kläglich. Der war noch mit Flashplayer. Den aber gab es gar nicht mehr, und weder der Herr noch ich hatten ihn auf dem Computer: zu unsicher, sagte der Herr, das große Möbelhaus stellt das sicher bald um, das können Die sich nicht leisten, auf so ein veraltetes System zu setzen!

Das war’s für die nächsten zwei Jahre: ich HASSE es, mit solchen Tools rumzutun, und eigentlich hab ich auch keine Lust auf IKEA-Schrottmöbel und erst recht nicht aufs aufbauen!

Aber jetzt kam ich im Keller nicht weiter mit meiner Räumerei.
Es fehlte ein Regal.
Und da oben im Bienenzimmer – da steht eins, das da eh seit Jahren weg soll, zugunsten eines Schranks…..
also habe ich mich nochmal auf den Plan mit IKEA besonnen.
Aber verdammt – die ganze Messerei, zwei Jahre her, und der Zettel ist doch bestimmt verschütt ……
ich mag nicht….
na, ich kann ja mal suchen
– und?
Ein Griff, und der Zettel mit den Maßen war gefunden.
Das war ein Zeichen!!!
Den Herrn F. geschnappt, die halbfertige Planung beendet, BEVOR es zu ernsthaftem Streit kam (ich kann sowas nicht und bin dann schnell unausstehlich!!), zwei Tage später den Rest gemacht, schnell bestellt, bevor der Grusel über die Materialliste siegt (Spanplatte, Kunststoff, Papierfolie…..)
Demnächst zieht ein PAX-Schrank hier ein.

Ich habe schon begonnen, das Chaos zu verlagern:

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Der Schrank wird von der Ecke bis zur Tür reichen. Und mir graut es vor dem Aufbau!!! Der Herr F. ist gut in sowas – aber ICH bin grauenhaft schlecht darin, und ich kann fürchterlich nörgelig werden, wenn sowas nicht schnell vorbei ist – und das wird es nicht sein! Verziehen werde ich mich aber auch nicht können, denn allein kann kein Mensch so ein Monstrum aufbauen ….. Ich sags ja, ich bin mir selbst grad unheimlich…..

Pellets

Pellets geliefert zu bekommen ist anders als Öl geliefert zu bekommen:

Mehrere Schläuche werden zusammengestöpselt, eine Maschine wird aufgestellt

Diese Maschine bekommt einen Sack drangestöpselt, und dann gehts los: mit viel Getöse werden vier Tonnen Pellets in den Keller gepumpt. Der Sack ist für Staub, denn Luft wird gleichzeitig abgesaugt. Und die ist staubig.

Die Schläuche passen mal eben durchs Fensterchen. Aber sie passen.

Was leider nicht so richtig passt: der Tank sollte 6 Tonnen fassen, aber mit den bestellten vier war er rappelvoll! Der Fahrer erklärte, daß das Tankgestell ausfahrbar ist, für sechs Tonnen hätte es 2,20 m Raumhöhe gebraucht. Okay, ich kanns sehen, er hat recht – aber der Heizungsbauer hat doch gemessen!? Mit vier Tonnen kommen wir wahrscheinlich nicht übers Jahr, sondern müssen im Winter nachtanken.

Gesprächsbedarf, aber nu‘ isses eh durch, wird sich nicht mehr viel ändern lassen, und ich hab eh Anderes genug, das mir im Kopf rumschwirrt. Gelutschte Drops können warten.


Nebenbei bemerkt: sämtliche Wetter-Seiten, Radare etc sind sich sicher, daß es hier schon den ganzen Morgen trocken ist. Ich bin seit halb sieben hoch, und es schneit unentwegt. Das Wetter hält sich einfach nicht dran, was der Radar sagt, es ist zum mäusemelken!!! 😦

Schrieb ich „Riesenraum“?

Gerade mal geht noch die Tür zum Thermokeller auf

…denn der Pelletstank ist wirklich, wirklich groß. Da unten werden noch die Schläuche, die die Pellets in die Heizung blasen, angeschlossen.

Hier werden später beim befüllen die Schläuche von draußen angekoppelt

Wenigstens kommt man jetzt gut zur Wasseruhr, und man kann auch (knapp) von jeder Seite drumrum, um an die Wände ranzukommen, falls nötig.

Puh, ist DAS ein Monster!!! 😳

Bildergeschichte

Die Woche in Fotos:

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Heute haben wir in diesem riesigen Raum erstmal sämtlichen losen Putz und bröckelnde Steine abgeklopft, dann Wände und Decke abgefegt (Spinnweben von über 30 Jahren…., jedenfalls die, die noch nicht in den Haaren der Monteure gelandet waren), nach einiger Zeit „Staub absetzen lassen“ die ganzen Reste zu Haufen gefegt, wieder gewartet (da kannste sonst unmöglich drin atmen), alles in Eimer gepackt, nochmal grob durchgefegt – und jetzt macht Ute den Rest, bevor gegen Abend gefeudelt wird.

Morgen kommt der Pellet-Tank.

Bisher verbrauchen wir täglich zwei Säcke, also dreißig Kilo Pellets. Allerdings ist es, seit wir die Heizung nutzen, entweder richtig stürmisch und/ oder, seit gestern, ziemlich kalt. Tags 2°, nachts minus 4° – das braucht dann schon mehr als man vor 14 Tagen noch benötigt hätte.

Tipp für Pellet-NutzerInnen: hier kann man Preise vergleichen. Allerdings bleibt über, auf der Seite der Anbieter nachzuschauen, WOHER denn diese Pellets kommen und ob es tatsächlich Sägewerksreste sind, die verarbeitet werden. Nicht Alle haben dazu Angaben. Da sämtliche Siegel und Zertifizierungen sich nur auf die Qualität der Pellets beziehen und nichts darüber aussagen, ob evtl Bäume gefällt und direkt zu Pellets verarbeitet werden, was mE ein Wahnsinn ist, muß frau da selbst recherchieren – und sich darauf verlassen, daß das stimmt, was da steht.

Ich will morgen bestellen.

Außerdem morgen: Orthopäden-Termin. Bin gspannt, was dabei rumkommt.

Erste Etappe geschafft 🙂

Es ist warm – auch, wo kein Ofen steht.

Gut so, ab morgen soll es Schneeschauer geben, und seit gestern stürmt es heftig, was eh das Haus auskühlt.

Duschen geht auch wieder.

Aber laut bleibt das vorerst: heute wird der Öltank auseinandergebaut. Danach soll ein Container auf den Hof, denn die Wand zum Öltankraum kommt weg. Weil das Pelletsilo zu breit ist. Und dann wird, nach dem Wochenende, das Silo aufgebaut.

 

Derweil….

…gehts im Keller munter weiter. Schlagbohrer, Sägen, Hämmer….

Elsa hat entschieden, sich das nicht anzutun.  – hört sie das erste Geräusch, ist sie weg. Heute wollte sie nichtmal frühstücken, weil es schon was zu hören gab 😟Aber wird es ruhig, ist sie genauso schnell wieder da. So war es abends, so war es zur Mittagspause der Handwerker. Nun gut. Solange das so bleibt….

ElMauski ist cool. Der sagt sich „bisher waren die nur im Keller“ und schläft entspannt im Fellsessel. So ohne Elsa ist das eh viel ruhiger, findet er.

Inzwischen hängt das Frischwassermodul – das Teil, das so lange auf sich hatte warten lassen – an der Wand. Rohrleitungen werden angeschlossen, Ausgleichsbehälter, Regler…..

Heute ists richtig tummelig und richtig laut, aber abends soll die Heizung so weit sein, daß sie läuft.

Die (15 Kilo-)Säcke mit den Pellets werden, taraaaaa, VON OBEN eingefüllt. Du liebe Güte! „Och“, sagt der junge Fachmann, den ich schon seit seiner Lehrezeit im Betrieb kenne – das ist 15 Jahre her – „dann legt man den Sack oben drauf und schneidet ihn dann auf, so ist das am einfachsten“.
Klar, Junge – 15 Kilo mal eben auf ein zwei Meter hohes Teil legen!? Das ist nix für meine Mudder ihre Tochter! Nebenbei hab ich dann immerhin erfahren, daß in den Vorrat direkt am Gerät zwei solche Säcke passen.
Normalerweise wollen wir ja aus dem Tank einblasen lassen, schon allein wegen Müllvermeidung, aber wenn wir das nicht eh gewollt hätten, dann spätestens jetzt!

Das ist aber auch Alles, was ich bisher schon weiß. Bin neugierig, will die aber auch nicht dauernd nerven. So begnüge ich mich mit EINER Frage bei jedem Kaffee, den ich runtertrage 😉

Insgesamt stresst mich das Ganze doch ziemlich – hauptsächlich wegen Elsa. Bin froh, wenn Wochenende ist. Verschnaufpause.

Gewusel

Hier gehts rund.

Die alte Heizung ist schon abmontiert, der neue Kessel steht (ohne Anschlüsse noch), währenddessen rief der Gutachter an zum Terminmachen, die Katzen sind verstört (Elsa wollte nur noch raus-raus-raus, hat versucht, den Fensterrahmen durchzukratzen – obwohl 2 Türen zwischen ihr und den Handwerkern lagen), und ich habe zwar eigentlich nix damit zu tun (jedenfalls nicht mehr, seit ich, weil ich nicht wusste, daß sie zu ihm auch reinmüssen, den Mieter aus dem Bett klingeln musste und ein paar Fragen beantwortet sowie dem ölabnehmenden Nachbarn wegen des Termins dafür – DO vormittag – informiert habe), bin aber aus unerfindlichen Gründen fast genauso nervös wie die Katze.

ElMauski sitzt übrigens im Wintergarten und überwacht, daß da nicht AUCH NOCH WER REINKOMMT ….. *seufz*

Wir hatten es ja so gewollt…..

Vor dem Sturm….

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Nein? Euch fällt auf den Bildern nichts auf? ICH sehe da aufgeräumte Leere….

Denn guckt mal DAS an:


Im hinteren Raum, dem, wo früher die Butter gepackt wurde, herrscht Vollchaos!

Die Gefriertruhe umgeräumt in das alte Gefrierschränkchen und in diesen Raum geräumt. Ebenso sämtliche Farb- und Lack- und Verarbeitungsvorräte (Pinsel und Co), die vorher ein großes Regal im Vorraum zum Öltank in Beschlag genommen hatten. Sowie jede Menge Kram aus dem Heizungs-raum, in dem wir normalerweise nicht nur sämtliches Putzzeug haben, sondern auch unsere Wäsche trocknen- Alles, was hinderlich sein könnte oder aus Stoff ist (sonst muß ich das Alles nachher waschen), also ganze Althandtuch- und Baumwolltüten- und Malerdeckenstapel…. Alles das ist jetzt im hinteren Raum.
Die Farbsachen hab ich immerhin vor dem umräumen durch- und aussortiert, beim Rest muß das NACHHER passieren.
Außerdem haben wir Spinnen, Asseln, Spinnweben und Schmutz gesaugt, was das Zeug hält. Was da in so einem Keller zusammenkommt, selbst wenn er seit den Ute-Zeiten deutlich häufiger gesaugt ist als zuvor!

Morgen früh kommen die Handwerker….

Iktsuarpok*

Ein Jahr Höhle – das wäre schön!!

Ich erlebe derzeit sehr häufig Iktsuarpok, und zwar jedesmal, wenn ich bei Handwerkern anrufe. Keiner lässt sich heute mehr auf feste Termine ein, immer heißt es, zumindest zu Anfang: „Ich komme dann mal vorbei und gucke mir das an“

Gestern kam der Zimmermann (nach ca fünf Mal anrufen und fünfmaligem wochenlangen Iktsuarpok)
Zeit, die Dämmung der Kellerdecke in Angriff zu nehmen, wird er „im Januar oder eher Februar“ haben, im Dezember will er sich melden, um einen Termin zu machen, aber „falls ich nicht anrufe, melden Sie sich Mitte Dezember bitte nochmal“

Noch immer warte ich auf den Tischler.

Die Heizung ist tatsächlich nach einem halben Jahr Iktsuarpok inzwischen angekommen, ein fester Baubeginn steht auch: am 14. gehts los. Jetzt, wo es kalt wird, haben wir dann drei Tage weder Heizung noch Warmwasser. Eigentlich war im Juni Liefertermin gewesen.
Nuja. Immerhin – es GEHT los.

Es wären noch so einige Dinge in Angriff zu nehmen. Ich tu’s nicht. Keinen Bock mehr! Erstmal soll jetzt das GESAMTE Heizungsding abgeschlossen sein, bevor ich mir noch mehr potentiellen Iktsuarpok-Frust auflade.
Ich kann mir lebhaft vorstellen, daß es derzeit unglaublich vielen Menschen genauso geht.

Nervt!!!


*Iktsuarpok: Inuit für die Frustration, die sich einstellt, wenn man darauf wartet, daß Jemand endlich erscheint.

Zäh

Heute bekamen wir vom Heizungsbauer Bescheid, daß die Lieferung des Warmwassermoduls lapidar ohne Begründung oder auch nur Entschuldigung seitens der Herstellerfirma von KW 38 auf KW 45 verschoben wurde.

Die Firma, die den Öltank abbaut, hätte am Freitag kommen, der Umbau Dienstag losgehn sollen – abbestellt.

Man darf gespannt sein, was in KW 45 passiert…. ursprünglich hatte es Ende Juni losgehen sollen, jetzt sind wir bei Mitte November, denn erfahrungsgemäß, so der Heizungsbauer schon ganz zu Anfang, bedeute bei den Lieferterminen „Woche xy“ immer „ENDE Woche xy“


Ansonsten gehts weiterhin besser. Die Schmerzen sind da und gleich. Aber die Lebensenergie kommt wieder. Heute hab ich eine Tarte gebacken, und eben sind wir ein Stück gegangen, als der Regen eine Pause machte. Nicht viel? Für mich schon, denn ich habs nicht nur getan, weil „man ja in die Hufe kommen muß“, sondern weil es mir in den Kopf kam und ich dann eben einfach so aufgestanden bin und es getan habe.
Selbstverständlichkeiten, die für mich einige Wochen lang keine mehr waren. (Es waren nur einige Wochen. Aber mir kamen die gruslig und ewig lang vor)

Elsa ist wieder ganz normal. Kein hinken mehr, keine Angst. Und ein Fortschritt aus der Sommerzeit mit offenen Türen hat sich gehalten: mehrfach schon hat EineR von uns sie gerufen, aber Madame kam nicht. Hat es aber offenbar gehört – und kam wenige Minuten später *polterpolter* durch beide Klappen ganz allein rein.
Wird sie allerdings nicht gerufen, wagt sie das nach wie vor nicht. Trotzdem: wieder ein kleiner, neuere Schritt in die richtige Richtung!

Timing: unterirdisch.

Pech haben wir. Sind voll in die Lieferkettenabriß-Inflations-hamster-Pandemie-Sanktions-Fallen gestolpert mit unserem Vorhaben, uns eine neue Heizung anzuschaffen.

Dabei war außer Pandemie noch nichts von all dem zu spüren, als wir losgelegt haben – aber bis wir uns informiert und entschieden hatten, der Energieberater Zeit, der Heizungsbauer ein Angebot geschrieben hatte – war alles anders.

Und so telefoniere ich jetzt alle paar Wochen mit dem Heizungsbauer. Ursprünglicher Liefertermin war Ende Juni gewesen, inzwischen sind, nach und nach, Kessel, Schläuche, Tank etc geliefert worden. Die Genehmigung für die Förderung ist lange schon da. Was nach wie vor fehlt ist das Frischwassermodul. Und eine Heizung ohne Warmwasserbereitung nützt auch nicht wirklich.

Währenddessen kommt der Herbst näher. Wir haben noch ca 1500 Liter Öl im Tank, und wissen nicht, ob wir besser noch tanken sollten.
Und – Inflation und Engpässen sei Dank – die Leute hamstern Pellets.
Will sagen: wo noch vor drei, vier Wochen „nur“ die Preise stiegen ist jetzt keine Ware mehr vorhanden. Das allerdings haben wir erst vor einigen Tagen kapiert, als ich mal gucken wollte, wie denn inzwischen die Preise so sind…..
Mit Not habe ich gerade eben einen Lieferanten in der Nähe gefunden, der noch eine Sorte regionaler, zertifizierter Pellets in Säcken auf Lager hat UND (gegen Gebühr natürlich, aber nicht ZU viel) hierher liefert und habe kurzerhand eine Palette bestellt. Noch haben wir keine Auftragsbestätigung, aber es ist ja auch Sonntag….

Natürlich wollen wir normalerweise keine Sackware (15kg in Plastiksäcken – geht GARNICHT, eigentlich, und wir kriegen ja einen Tank, so daß wir einblasen lassen können), aber die Lieferzeiten sind so lang, die Verfügbarkeit ist so ungewiß, daß wir für den Übergang ganz froh sind, zur Not  was hier zu haben.. Die Preise sind eh astronomisch.

Ganz schön heftig, das alles….. bin gespannt, wie das noch weitergeht.

Isobert 3 – sonstige Anregungen

Vor vielen Jahren, kurz nach Einzug, hatte ich schonmal einen Energieberater hier. Leider keinen, der sich so viel Zeit genommen hat, und auch keinen, der klar gesagt hat, was wie machbar wäre. Was sinnvoll ist (Kosten/ Nutzen), und was nicht. Und wie man rangehen könnte.

So ist zwar in der Zeit Einiges passiert, aber eben doch Vieles nicht, was machbar gewesen wäre in der langen Zeit – viel verpufftes Potential, schade.

Ich liste mal auf, was ab von „Heizung“ und „Fenster und Außentüren“ noch so angesprochen wurde:

  1. Tür zum Wintergarten: das ist ja irgendwie eine Innen- UND Außentür: da der Wintergarten recht kalt ist (weil das heizen Verschwendung ist, seit die Fundamente so abgesackt sind, daß es sogar durch die Wände zieht), kommt durch die verzogene, undichte Tür viel Kälte ins Wohnzimmer. Normale Klebedichtungen sind da, aber unzureichend (es zieht noch immer). Lösungsmöglichkeit: von der Wintergartenseite einen Leistenrahmen in die Türzarge einziehen, der dann vollständig dichtet, auch da, wo es jetzt nicht greift. Und unten zum Boden hin eine Dichtung einfräsen (jetzt ist da ein „Klebebesen“, der aber auf dem Blatt aufgeklebt ist und deshalb gestückelt.
  2. Fußboden Wohnzimmer: das wird aufwändiger, trotzdem ist es verführerisch, mit dem Gedanken zu spielen, endlichein nicht mehr so fußkaltes Zimmer zu haben. Ausgangslage: das Wohnzimmer ist nicht unterkellert. 2014, im Zuge des Ofenbaus, war Isobert ja schonmal hier, das kam dabei raus: *klick* Als der Boden geöffnet worden war, stellte sich heraus: der Boden ist trocken, aber die Luftschicht viel zu hoch, um Dämmung einzublasen. Wir hakten das also ab, weil wir Angst um unseren schönen Pitchpineboden hatten, der hochgenommen werden müsste. Schade, denn: da unser Boden dort verdeckt genagelt ist, ist es durchaus möglich, ihn ohne größere Verluste hochzunehmen. Allerdings sind die ersten beiden Bretter gefährdet, außerdem würde nach bauen eines Ständerwerks mit „Plattform“ und Dämmung oberhalb dieser neu eingezogenen Ebene der Boden dichter (kleinere Fugen) wiederverlegt, also müsste ein kleiner Teil der Dielen doch erneuert werden. Nun hab ich ja, als der Nachbar ein paar Häuser weiter alle seine schönen Böden rausgerissen hat, einige Dielen davon gerettet, die stehn im Schuppen…. Material wäre also da. Wir müssten uns halt bald entschließen, das ganze Wohnzimmer auszuräumen und aufzureißen, denn die werden im Schuppen ja nicht besser. Und vorher natürlich Fachleute drübergucken lassen, ob die Schuppendielen denn wirklich zu unseren passen – Also, mich reizt das sehr, und ich ärgere mich ziemlich, daß wir das nicht gleich nach dem Ofenbau haben machen lassen, als eh alles im Bau war.
  3. Innendämmung: hier geht nichts „eben mal“, nicht einmal, wenn wir „eben mal“ so weit fassen wie unter Punkt 2 😉 Innendämmung bedeutet nämlich, daß man an Leitungen, sowohl elektrische als auch Wasser- und Heizwasserleitungen, ran muß. Da wird wohl lang nix passieren. Die gute Nachricht ist: das geht auch Raum für Raum. Wenn wir also eh mal an einen Raum ran müssen, dann kann man das mit machen. Es käme dann sozusagen ein Ständerwerk 15cm weit im Raum vor die jetzige Außenwand, außen OSBPlatten dran, dazwischen Dämmung.

Beim lesen wird schon klar, wie wohl die Reihenfolge der Dinge sein wird….. Heizung first (samt allen Nebenmaßnahmen), sofern die Handwerker ranzukriegen sind. Parallel wohl die Wintergartentüre, später Haustür und alles andere – mal sehen…..

Momentan warten wir, denn anvisiert ist die Lieferung der Heitung bereits zu Ebde Mai – unter Vorbehalt.

Zu viel auf einmal wollen wir uns nicht aufhalsen, also muß selbst die Planung der anderen Dinge vorerst zurückstehen.

Isobert 2 – Fenster und Türen

Als wir mit dem Energieberater unsere bisherigen Renovierungen durchgesprochen haben, kam natürlich die Rede auch auf Fenster und Türen. Eine Zeit lang war mir etwas mulmig, denn wir mussten feststellen, einige recht wichtige Details (also – wichtig für die Dämmwirkung und die Bauteile selbst) bei unseren brandneuen Holz-Alufenstern und -türe n weder abgefragt noch gesagt bekommen hatten.

Also, sollte Jemand hier in nächster Zeit Fenster oder Türen neu bekommen, achte er oder sie auch auf dies:

  • Dreifachverglasung ist heutzutage Standard. Obwohl prinzipiell die Regel lautet: „kein Bauteil besser (in der Dämmwirkung) als die Wand“ – damit nicht die Wand nachher feucht wird, wg. Wärmebrücke – gilt doch für Bauteile, die so lange halten sollen wie Fenster und Türen, daß es nicht grad sinnvoll ist, Technik von vor (zB) 30 Jahren zu verwenden, weil die Wände vor 30 Jahren gedämmt wurden.
  • Diese Dreifachverglasung sollte in „warmer(?)“ sitzen. Ich weiß das Wort nicht mehr, es ist aber leicht zu sehen: in älteren Fenstern ist zwischen den Scheiben silbern Glänzendes zu sehen. Kalte (…). In neueren ist das hell. Warme (…), ein Material, das nicht zwischen den Scheiben Wärmebrücken entstehen lässt, wenn ichs richtig verstanden hab. Was man auf dem Foto des alten Fensters leider auch gut sieht, ist, daß die Dichtung zwischen Rahmen und Fenster gern mal schwarz wird. Ein Zeichen, daß sich dort am Fenster Feuchtigkeit sammelt. Man wird sehen, wie das bei den neuen Fenstern wird.

    Ein neues Fenster auf heutigem Stand der Technik mit unseren Holzalufensterwerten spart gegenüber den alten im Jahr mehrere Liter Öl ein, sagt der Isobert, das kann man genau ausrechnen! Leider hab ich vergessen, wie viele Liter, und der Herr F. wusste es auch nicht mehr.

  • Auch auf die Türschwelle solltet Ihr achten (bei Außentüren): unsere Haustür zB ist nach altem Brauch aufgebaut: Terrazzo drin, dann eine Metallschiene, außen der Backstein (bzw der Beton, mit dem die damals – vor unserer Zeit – neue Haustür sehr schlecht eingepaßt wurde) des Treppenaufgangs.

    Allerbeste Wärmeleitung von innen nach außen….. Die neuen Türen haben eine warme Schwelle, d.h. eine Schwelle, die innen und außen ohne Wärmebrücke voneinander trennt, so daß die Wärme von drin nicht nach draußen „gezogen“ wird. An unsere Haustür sollten wir „ran“, der Isobert meint, man unterschätze sehr, wie viel mit solchen dann gestopften Kältelöchern eingespart werden kann.

  • Dann wären da noch U-Werte.Bei Fenstern werden grundsätzlich drei U-Werte unterschieden:
      • Uw (w = window): Gesamtwert des Fensters
      • Ug (g = glazing): U-Wert der Verglasung
      • Uf (f = frame): U-Wert des Rahmens. Da manchmal wohl nur Ug angegeben wird, weil der sich am besten anhört, aber für Dämmende Uw wichtig ist, ist das gut zu wissen

Tja, wie gesagt – mulmig!! Gerade neue Fenster bekommen, und auf sowas null geachtet – also los, Fenster gucken. Zum Glück gabs Entwarnung, unsere neuen sind in jedem Bereich vorbildlich. 🙂 Und Isobert hält auch Holz-Alu-Fenster für die momentan umweltfreundlichste Lösung, weil sehr langlebig, sehr gut dämmend und später gut recyclebar. Puh!

Meine Bedenken, was die Vollausstattung der Mieterwohnung mit diesen Fenstern angeht, sind aber wohl nicht ganz unberechtigt. Des Mieters Wohnung ist klein, voll – und baulich nicht gerade vorbildlich: als Ex-Stall mit einschaligem Mauerwerk, davor nur 6 oder 8cm Rockwolle, Luftschicht, halbe Verblender – weil einfach zu wenig Platz unterm Dachüberstand gewesen war. Das heißt: eh Feuchtigkeitsanfällig. Wenn dann die „automatische Lüftungswirkung“ *seufz* der nicht sooooo dichten alten Fenster wegfällt, könnte das bös enden. Es gibt eh schon immer wieder mal Schimmel…. eventuell könnte da tatsächlich eine Lüftungsanlage helfen – die sind wohl nicht mehr so doof wie sie mal waren. Meine Vorurteile „es zieht“, „kann man denn da noch lüften?“, „das ist doch sauteuer, und in eine alte Wohnung schlecht nachzurüsten“ ziehen wohl alle nicht mehr so. Dazu evtl später, ich soll Info-Links bekommen.

Genug für heute, die versprochenen „relativ einfachen und kostengünstigen Maßnahmen“ kommen dann in Folge drei….. 🙂