Zäh

Heute bekamen wir vom Heizungsbauer Bescheid, daß die Lieferung des Warmwassermoduls lapidar ohne Begründung oder auch nur Entschuldigung seitens der Herstellerfirma von KW 38 auf KW 45 verschoben wurde.

Die Firma, die den Öltank abbaut, hätte am Freitag kommen, der Umbau Dienstag losgehn sollen – abbestellt.

Man darf gespannt sein, was in KW 45 passiert…. ursprünglich hatte es Ende Juni losgehen sollen, jetzt sind wir bei Mitte November, denn erfahrungsgemäß, so der Heizungsbauer schon ganz zu Anfang, bedeute bei den Lieferterminen „Woche xy“ immer „ENDE Woche xy“


Ansonsten gehts weiterhin besser. Die Schmerzen sind da und gleich. Aber die Lebensenergie kommt wieder. Heute hab ich eine Tarte gebacken, und eben sind wir ein Stück gegangen, als der Regen eine Pause machte. Nicht viel? Für mich schon, denn ich habs nicht nur getan, weil „man ja in die Hufe kommen muß“, sondern weil es mir in den Kopf kam und ich dann eben einfach so aufgestanden bin und es getan habe.
Selbstverständlichkeiten, die für mich einige Wochen lang keine mehr waren. (Es waren nur einige Wochen. Aber mir kamen die gruslig und ewig lang vor)

Elsa ist wieder ganz normal. Kein hinken mehr, keine Angst. Und ein Fortschritt aus der Sommerzeit mit offenen Türen hat sich gehalten: mehrfach schon hat EineR von uns sie gerufen, aber Madame kam nicht. Hat es aber offenbar gehört – und kam wenige Minuten später *polterpolter* durch beide Klappen ganz allein rein.
Wird sie allerdings nicht gerufen, wagt sie das nach wie vor nicht. Trotzdem: wieder ein kleiner, neuere Schritt in die richtige Richtung!

Timing: unterirdisch.

Pech haben wir. Sind voll in die Lieferkettenabriß-Inflations-hamster-Pandemie-Sanktions-Fallen gestolpert mit unserem Vorhaben, uns eine neue Heizung anzuschaffen.

Dabei war außer Pandemie noch nichts von all dem zu spüren, als wir losgelegt haben – aber bis wir uns informiert und entschieden hatten, der Energieberater Zeit, der Heizungsbauer ein Angebot geschrieben hatte – war alles anders.

Und so telefoniere ich jetzt alle paar Wochen mit dem Heizungsbauer. Ursprünglicher Liefertermin war Ende Juni gewesen, inzwischen sind, nach und nach, Kessel, Schläuche, Tank etc geliefert worden. Die Genehmigung für die Förderung ist lange schon da. Was nach wie vor fehlt ist das Frischwassermodul. Und eine Heizung ohne Warmwasserbereitung nützt auch nicht wirklich.

Währenddessen kommt der Herbst näher. Wir haben noch ca 1500 Liter Öl im Tank, und wissen nicht, ob wir besser noch tanken sollten.
Und – Inflation und Engpässen sei Dank – die Leute hamstern Pellets.
Will sagen: wo noch vor drei, vier Wochen „nur“ die Preise stiegen ist jetzt keine Ware mehr vorhanden. Das allerdings haben wir erst vor einigen Tagen kapiert, als ich mal gucken wollte, wie denn inzwischen die Preise so sind…..
Mit Not habe ich gerade eben einen Lieferanten in der Nähe gefunden, der noch eine Sorte regionaler, zertifizierter Pellets in Säcken auf Lager hat UND (gegen Gebühr natürlich, aber nicht ZU viel) hierher liefert und habe kurzerhand eine Palette bestellt. Noch haben wir keine Auftragsbestätigung, aber es ist ja auch Sonntag….

Natürlich wollen wir normalerweise keine Sackware (15kg in Plastiksäcken – geht GARNICHT, eigentlich, und wir kriegen ja einen Tank, so daß wir einblasen lassen können), aber die Lieferzeiten sind so lang, die Verfügbarkeit ist so ungewiß, daß wir für den Übergang ganz froh sind, zur Not  was hier zu haben.. Die Preise sind eh astronomisch.

Ganz schön heftig, das alles….. bin gespannt, wie das noch weitergeht.

Isobert 3 – sonstige Anregungen

Vor vielen Jahren, kurz nach Einzug, hatte ich schonmal einen Energieberater hier. Leider keinen, der sich so viel Zeit genommen hat, und auch keinen, der klar gesagt hat, was wie machbar wäre. Was sinnvoll ist (Kosten/ Nutzen), und was nicht. Und wie man rangehen könnte.

So ist zwar in der Zeit Einiges passiert, aber eben doch Vieles nicht, was machbar gewesen wäre in der langen Zeit – viel verpufftes Potential, schade.

Ich liste mal auf, was ab von „Heizung“ und „Fenster und Außentüren“ noch so angesprochen wurde:

  1. Tür zum Wintergarten: das ist ja irgendwie eine Innen- UND Außentür: da der Wintergarten recht kalt ist (weil das heizen Verschwendung ist, seit die Fundamente so abgesackt sind, daß es sogar durch die Wände zieht), kommt durch die verzogene, undichte Tür viel Kälte ins Wohnzimmer. Normale Klebedichtungen sind da, aber unzureichend (es zieht noch immer). Lösungsmöglichkeit: von der Wintergartenseite einen Leistenrahmen in die Türzarge einziehen, der dann vollständig dichtet, auch da, wo es jetzt nicht greift. Und unten zum Boden hin eine Dichtung einfräsen (jetzt ist da ein „Klebebesen“, der aber auf dem Blatt aufgeklebt ist und deshalb gestückelt.
  2. Fußboden Wohnzimmer: das wird aufwändiger, trotzdem ist es verführerisch, mit dem Gedanken zu spielen, endlichein nicht mehr so fußkaltes Zimmer zu haben. Ausgangslage: das Wohnzimmer ist nicht unterkellert. 2014, im Zuge des Ofenbaus, war Isobert ja schonmal hier, das kam dabei raus: *klick* Als der Boden geöffnet worden war, stellte sich heraus: der Boden ist trocken, aber die Luftschicht viel zu hoch, um Dämmung einzublasen. Wir hakten das also ab, weil wir Angst um unseren schönen Pitchpineboden hatten, der hochgenommen werden müsste. Schade, denn: da unser Boden dort verdeckt genagelt ist, ist es durchaus möglich, ihn ohne größere Verluste hochzunehmen. Allerdings sind die ersten beiden Bretter gefährdet, außerdem würde nach bauen eines Ständerwerks mit „Plattform“ und Dämmung oberhalb dieser neu eingezogenen Ebene der Boden dichter (kleinere Fugen) wiederverlegt, also müsste ein kleiner Teil der Dielen doch erneuert werden. Nun hab ich ja, als der Nachbar ein paar Häuser weiter alle seine schönen Böden rausgerissen hat, einige Dielen davon gerettet, die stehn im Schuppen…. Material wäre also da. Wir müssten uns halt bald entschließen, das ganze Wohnzimmer auszuräumen und aufzureißen, denn die werden im Schuppen ja nicht besser. Und vorher natürlich Fachleute drübergucken lassen, ob die Schuppendielen denn wirklich zu unseren passen – Also, mich reizt das sehr, und ich ärgere mich ziemlich, daß wir das nicht gleich nach dem Ofenbau haben machen lassen, als eh alles im Bau war.
  3. Innendämmung: hier geht nichts „eben mal“, nicht einmal, wenn wir „eben mal“ so weit fassen wie unter Punkt 2 😉 Innendämmung bedeutet nämlich, daß man an Leitungen, sowohl elektrische als auch Wasser- und Heizwasserleitungen, ran muß. Da wird wohl lang nix passieren. Die gute Nachricht ist: das geht auch Raum für Raum. Wenn wir also eh mal an einen Raum ran müssen, dann kann man das mit machen. Es käme dann sozusagen ein Ständerwerk 15cm weit im Raum vor die jetzige Außenwand, außen OSBPlatten dran, dazwischen Dämmung.

Beim lesen wird schon klar, wie wohl die Reihenfolge der Dinge sein wird….. Heizung first (samt allen Nebenmaßnahmen), sofern die Handwerker ranzukriegen sind. Parallel wohl die Wintergartentüre, später Haustür und alles andere – mal sehen…..

Momentan warten wir, denn anvisiert ist die Lieferung der Heitung bereits zu Ebde Mai – unter Vorbehalt.

Zu viel auf einmal wollen wir uns nicht aufhalsen, also muß selbst die Planung der anderen Dinge vorerst zurückstehen.

Isobert 2 – Fenster und Türen

Als wir mit dem Energieberater unsere bisherigen Renovierungen durchgesprochen haben, kam natürlich die Rede auch auf Fenster und Türen. Eine Zeit lang war mir etwas mulmig, denn wir mussten feststellen, einige recht wichtige Details (also – wichtig für die Dämmwirkung und die Bauteile selbst) bei unseren brandneuen Holz-Alufenstern und -türe n weder abgefragt noch gesagt bekommen hatten.

Also, sollte Jemand hier in nächster Zeit Fenster oder Türen neu bekommen, achte er oder sie auch auf dies:

  • Dreifachverglasung ist heutzutage Standard. Obwohl prinzipiell die Regel lautet: „kein Bauteil besser (in der Dämmwirkung) als die Wand“ – damit nicht die Wand nachher feucht wird, wg. Wärmebrücke – gilt doch für Bauteile, die so lange halten sollen wie Fenster und Türen, daß es nicht grad sinnvoll ist, Technik von vor (zB) 30 Jahren zu verwenden, weil die Wände vor 30 Jahren gedämmt wurden.
  • Diese Dreifachverglasung sollte in „warmer(?)“ sitzen. Ich weiß das Wort nicht mehr, es ist aber leicht zu sehen: in älteren Fenstern ist zwischen den Scheiben silbern Glänzendes zu sehen. Kalte (…). In neueren ist das hell. Warme (…), ein Material, das nicht zwischen den Scheiben Wärmebrücken entstehen lässt, wenn ichs richtig verstanden hab. Was man auf dem Foto des alten Fensters leider auch gut sieht, ist, daß die Dichtung zwischen Rahmen und Fenster gern mal schwarz wird. Ein Zeichen, daß sich dort am Fenster Feuchtigkeit sammelt. Man wird sehen, wie das bei den neuen Fenstern wird.

    Ein neues Fenster auf heutigem Stand der Technik mit unseren Holzalufensterwerten spart gegenüber den alten im Jahr mehrere Liter Öl ein, sagt der Isobert, das kann man genau ausrechnen! Leider hab ich vergessen, wie viele Liter, und der Herr F. wusste es auch nicht mehr.

  • Auch auf die Türschwelle solltet Ihr achten (bei Außentüren): unsere Haustür zB ist nach altem Brauch aufgebaut: Terrazzo drin, dann eine Metallschiene, außen der Backstein (bzw der Beton, mit dem die damals – vor unserer Zeit – neue Haustür sehr schlecht eingepaßt wurde) des Treppenaufgangs.

    Allerbeste Wärmeleitung von innen nach außen….. Die neuen Türen haben eine warme Schwelle, d.h. eine Schwelle, die innen und außen ohne Wärmebrücke voneinander trennt, so daß die Wärme von drin nicht nach draußen „gezogen“ wird. An unsere Haustür sollten wir „ran“, der Isobert meint, man unterschätze sehr, wie viel mit solchen dann gestopften Kältelöchern eingespart werden kann.

  • Dann wären da noch U-Werte.Bei Fenstern werden grundsätzlich drei U-Werte unterschieden:
      • Uw (w = window): Gesamtwert des Fensters
      • Ug (g = glazing): U-Wert der Verglasung
      • Uf (f = frame): U-Wert des Rahmens. Da manchmal wohl nur Ug angegeben wird, weil der sich am besten anhört, aber für Dämmende Uw wichtig ist, ist das gut zu wissen

Tja, wie gesagt – mulmig!! Gerade neue Fenster bekommen, und auf sowas null geachtet – also los, Fenster gucken. Zum Glück gabs Entwarnung, unsere neuen sind in jedem Bereich vorbildlich. 🙂 Und Isobert hält auch Holz-Alu-Fenster für die momentan umweltfreundlichste Lösung, weil sehr langlebig, sehr gut dämmend und später gut recyclebar. Puh!

Meine Bedenken, was die Vollausstattung der Mieterwohnung mit diesen Fenstern angeht, sind aber wohl nicht ganz unberechtigt. Des Mieters Wohnung ist klein, voll – und baulich nicht gerade vorbildlich: als Ex-Stall mit einschaligem Mauerwerk, davor nur 6 oder 8cm Rockwolle, Luftschicht, halbe Verblender – weil einfach zu wenig Platz unterm Dachüberstand gewesen war. Das heißt: eh Feuchtigkeitsanfällig. Wenn dann die „automatische Lüftungswirkung“ *seufz* der nicht sooooo dichten alten Fenster wegfällt, könnte das bös enden. Es gibt eh schon immer wieder mal Schimmel…. eventuell könnte da tatsächlich eine Lüftungsanlage helfen – die sind wohl nicht mehr so doof wie sie mal waren. Meine Vorurteile „es zieht“, „kann man denn da noch lüften?“, „das ist doch sauteuer, und in eine alte Wohnung schlecht nachzurüsten“ ziehen wohl alle nicht mehr so. Dazu evtl später, ich soll Info-Links bekommen.

Genug für heute, die versprochenen „relativ einfachen und kostengünstigen Maßnahmen“ kommen dann in Folge drei….. 🙂

Isobert 1 – Heizung

Der Energieberater war da. Und dessen Firma hat den schönen Namen ISOBERT 🙂
Ein Mann, der seit 30 Jahren in dem Bereich tätig ist, und zwar „auf Öko“, will heißen: der hat das schon allerhand mitgekriegt und gemacht. Sehr spannend für uns. Drei Stunden lang gab es Input, Input, Input!

Der Traum von Solarthermie ist allerdings ausgeträumt. Zu viel Schatten. Überall. Und die Kombi Wärmepumpe/ Heizung macht wenig Sinn: zu viel Technik, zu anfällig, zu teuer für zu wenig Nutzen.

Was bleibt sind Pellets. Seit ich weiß, daß es inzwischen welche gibt, deren Herkunft unproblematisch ist, bin ich denen gegenüber nicht mehr negativ eingestellt, aber schöner wäre es halt doch gewesen, ganz ohne „Verbrennen“ auszukommen. Eine Wärmepumpe wäre der Wunsch gewesen. Nuja, was nicht geht, geht nicht. Hilft ja nix.
Den Öltank für Pellets umzurüsten wird teuer und kompliziert: Erst die Reinigung, dann Innenaus- und -umbau. Da ists günstiger, den alten Tank abzubauen und zu recyceln und einen auf Pellets ausgerichteten hinzustellen.

Nun hat der Isobert sämtliche Daten aufgenommen (Fenster, Dämmungen, wo was wie viel und wie gut oder schlecht….), um uns demnächst eine Berechnung zu schicken, welche Kilowattleistung wir brauchen, und dann können wir einen Förderantrag stellen, der uns wahrscheinlich einige tausend Euro sparen wird.

Okay, so weit, so gut.

Von einer Ölheizung mit nur in Teilen gedämmten Leitungen auf eine Pelletheizung umzustellen, wird aber noch mehr Folgen haben als nur eine andere Heizung zu haben:

  • unser Keller wird kalt werden. Und, wenn wir dort weiter unsere Wäsche aufhängen, auch feucht. Denn die neue Heizung wird wesentlich weniger Abwärme produzieren. Das heißt dann auch,
  • daß wir die Treppe von unten dämmen müssen, damit keine Wärmebrücken entstehen, ebenso
  • müssen wir die beiden Wände dämmen, die den Kelleraufgang von beheizten Zimmern trennen (Bad und Flur)
  • und, damit die Kälte nicht hochkriecht, auch die Kellerdecke. Das war bislang an den vielen Leitungen gescheitert – wenn sich da eh alles ändert, kann man den Umbau wunderbar zum dämmen nutzen.

Okay, los gehts …. hoffentlich bald ….. den Heizungsmenschen hab ich schonmal angerufen – AB, mal gucken, ob und wann er zurückruft. Die Berechnung fehlt noch, trotzdem kanns nicht schaden, einen Termin wird es ja auch nicht übermorgen geben…. die Wartezeiten bei Handwerkern und Ärzten sind ja inzwischen überall legendär lange.
„Unsere“ Firma bietet wohl diese Pelletsheizungen an, soweit Isobert weiß: SolarFocus Er selbst hat diese: ÖkoFen
Ich will mich da in den nächsten Tagen büschen einlesen, bevor der Heizungsmensch und die Berechnung kommen und es konkret werden kann. Spannend wird noch, inwieweit Handwerker- und Materialmangel unsere Vorhaben beeinträchtigen…..

Aber da sind noch einige andere Dinge, die wir mit dem Isobert besprochen haben, die wir relativ kostengünstig mit recht großem Effekt tun können (und wollen)

Später….. 🙂

Kleinvieh- Wandfarbe

Vorher – sprich von 2006 bis August 2021:

Dann kamen die neuen Fenster

Weil die neuen dicker sind als die alten (Wärmeschutz und so, Ihr wisst schon….), musste oberhalb,  seitlich und da, wo die mittige Magnetwand ist, Rigips obenauf, damit die Fenster wieder bündig sind. Das haben die Tischler gemacht.

Und dann passierte laaaaaaange nichts. Denn wir wußten: nach 15 Jahren war ein neuer Anstrich nicht nur für die Magnetwand fällig, sondern für den ganzen Raum. Und wir wollten endlich Naturfarben ausprobieren. Aber wir kannten uns damit nicht aus – Grund genug, zu schieben. Und zu schieben. Und zu schieben.

Außerdem war der Herr F. gefragt, denn meine Knochenhautentzündung ließ streichen nicht zu. Und so fiel mein normaler Arbeitsteilungs-Part weg: ANFANGEN.

Letztlich haben wir dann aber doch Marmormehlkaseinfarbe und Pigment gekauft.

Dann passierte wieder nichts. Denn das musste selbst angerührt werden, und überhaupt…..

„Zwischen den Tagen“ gings aber nun endlich los – und dann auch zügig, und als der Herr F. fertig war (sooooo schwierig war das übrigens nicht mit dem anrühren, und die Farbe deckt gut und lässt sich prima verarbeiten, das hätten wir garnicht so schieben müssen *seufz*) und ich die Magnetfarbe gestrichen hatte – stellte ich fest, daß ich keinen Rest dunkelrot mehr habe, ich aber für das bißchen Magnetwand nicht noch neue Farbe kaufen will. Einzig passender Rest war das grau vom Wohnzimmer, und so sieht’s jetzt also so aus:

Im nachhinein hätte ich besser doch eingekauft, es ist doch ziemlich blaß jetzt, mit den weißen Fensterrahmen und den pastelligen Restfarben. Aber nuja, ist nur das Arbeitszimmer… Ist halt jetzt so. Außerdem merke ich schon nach recht kurzer Zeit (ist jetzt ca 14 Tage her), daß Gewöhnung einsetzt und ich nicht jedesmal beim reinkommen denke, mir sei das Farbsehen abhandengekommen 😉

Zu empfehlen auf Putzwänden, die vorher mit konventioneller Wandfarbe gestrichen waren, ist also Marmormehl-Kaseinfarbe von Kreidezeit. Wir haben den Produktfinder benutzt sowie meine Chefin gefragt. Beim mischen etwas vorsichtig mit dem Wasser sein, die beiden unterschiedlichen Tüten brauchten unterschiedlich viel Wasser, die eine band viel mehr ab als die andere. Lieber erstmal die kleinste angegebene Menge nehmen und dann, falls es zu fest wird, mehr zugeben. Ansonsten wie bei konventioneller Farbe: 2x streichen ist nötig, reicht aber aus, auch an Schmutzstellen.

Die ganzen Chemikalien in den konventionellen Farben sind also tatsächlich überflüssig.

Wir werden wohl dabei bleiben, evtl mit Ausnahmen: das „Farbmanagement“ ist schwieriger, es gibt Pigmente und Farbkarten, aber jeden möglichen Ton genauso hinzukriegen, wie man ihn sich vorstellt, das wird wohl nicht möglich sein.

Was man oben sieht ist „sonnengelb“ in niedrigster Dosis. Aber ich finds schon eher vanillig als sonnig. Und das ist schon das knalligste mögliche gelb (das natürlich in höherer Dosis mehr rauskommt, aber auch nicht sonniger sein wird….) Und da ich kräftige, warme Farben mag, wirds manchmal vielleicht doch noch wieder ne Mischfarbe aus dem Baumarkt werden, denn die warmen Pigmenttöne sind dann eher erdig, und DAS mag ich auch wieder nicht so. Mal gucken….

An sich bin ich aber zufrieden mit dem Test, und für „normale“ Grundtöne wird’s prima funktionieren.

Logo.

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Wie gewünscht, nochmal ein Eindruck vom finnischen Adventskalender 🙂

Hier fügt sich alles ins seit Wochen gleiche Bild:

Ist der Mensch gestresst, nervt der Katz – das gilt für unseren sehr sensiblen ElMauski natürlich ganz besonders. Er und ich, wir passen einfach nicht zusammen, zu ähnlich sind wir uns: wo einzig GELASSENHEIT helfen würde, drehen wir erst recht hoch. Drunter leiden tun nicht nur wir selbst, sondern auch unsere Umwelt (sprich: Elsa bei den Els, bei mir – könnt Ihr Euch denken…) Zum Glück haben wir den Herrn F., der sorgt zumindest im kätzischen Leben dafür, daß der Kater betüddelt wird, wo ich ihn scheuchen würde (wo ich ihn manchmal auch wirklich scheuche und damit dafür sorge, daß es schwieriger wird statt besser) und damit dafür, daß manchmal, nach unendlicher Geduld und Zeit (gefühlt!) der Kater einen Ruheplatz findet, Elsa sich zum 7. Mal und dann auch mal für längere Zeit unterm Buffet vortrauen kann.

Ich finde keine Ruhe: am MO hat sich die Gemüsefrau wieder krankgemeldet, vorerst bis MI.

Gestern abend dann die tolle Nachricht: natürlich kommt sie erst im neuen Jahr wieder. Heureka. Was dazu führt, daß ich am Hl.Abend  von 6-14 Uhr arbeite, heimfahre, mich umziehe, Torte einpacke, zu de ole Fru fahre. Derweil der Herr F. den ole Mann abholt, zum gemütlichen (HA!) Weihnachtskaffee.

Eigentlich hab ich ja eh nix mit Weihnachten am Hut, zum Glück, sonst gäbe es einen Grund, darüber traurig zu sein. So bin ich „nur“ gestresst und genervt und überlastet. Es setzt mir zu, daß ich mich wieder und wieder auf einen Zeitpunkt hin aufrecht halte, an dem es besser wird – um dann wieder und wieder ’ne lange Nase gedreht zu bekommen: doch noch nicht, nochmal paar Tage…

Wir haben eine Menge lieber, witziger, schöner, netter Weihnachtspost bekommen. Ich versuche, kein schlechtes Gefühl zu haben, weil ich fast keine verschickt habe und mich einfach drüber zu freuen. Gelingt fast. Manchmal.

Und der Herr F. schlägt sich seit gestern mit der Marmormehl-Kaseinfarbe rum: umweltfreundliche Farbe muß ANGERÜHRT werden und selbst mit Pigmenten versetzt….. das Arbeitszimmer, schön klein, ist unser erster Versuch damit. Mal sehn, noch ist nicht ganz klar, ob’s auch der letzte wird (Klümpchen trotz eeeeeewigen rührens und so) Wir haben es ewig vor uns her geschoben, damit anzufangen. Ich kann nicht viel tun, daher konnte ich meine Rolle nicht ausfüllen (ANFANGEN, etwas, das dem Herrn F. schwerer fällt als ZUENDEMACHEN. Bei mir ists umgekehrt, da ergänzen wir uns ganz gut *gg*) Rumquengeln mochte ich auch nicht dauernd, und außerdem stand’s mir ja auch bevor. Aber jetzt ist der Anfang gemacht, ich hoffe, wir werden noch in diesem Jahr endlich damit fertig.

Schmuck!

Man sieht es nicht, es sei denn, man kennt den Garten gut – aber ist das nicht oft so, wenn „Erhaltungsarbeiten“ erledigt wurden?

In disem Fall hat der Herr F. viele Stunden gestrichen, und es duftet wieder auf dem Grundstück: die Rückseite vom Schuppen ist frisch geteert

Und weil wir ihn jetzt auch schon über zehn Jahre da stehen haben und der Unterbau zu bröckeln begonnen hatte, haben wir den Regenwassertank vorn am Rasen gehabt, ordentlich geplanscht (Sprich: uralten Schlamm und Algen rausgespült), hinterm Tank geteert, den Unterbau neu aufgesetzt, den Tank wieder angeschlossen, samt Überlauf – und auch der Einlauf musste neu „Umbaut“ werden, weil das Regenrohr viel kleiner ist als die Öffnung im Tank. Das alte OSB-Provisorium ist mir beim abbauen zwischen den Fingern zerbröselt. Nun noch die Bambusmatte neu befestigen (mit der sieht der Tank hübscher aus und ist ein wenig dunkler – was die Algen drin hoffentlich in Schach hält) – und schon sieht Alles aus, als wäre nix passiert – nur schöner 🙂

FERTIG geworden aber isses nicht. Die Hofseite ist noch nicht gestrichen, und auch die Buchenteer-Stufen (siehe Link oben) sind noch nicht neu gestrichen. Weil ich aber auch noch immer nüscht kann, streichen ist eine der Sachen, die meinen Ellbogen in Windeseile wieder streiken lassen. Damit hats ja überhaupt im Frühling begonnen: daß ich die Balken am Wintergarten teeren wollte, bzw das auch ca ne Stunde lang begonnen hatte. Danach fing der Ellbogen an zu spinnen – und wurde immer schlimmer, bis ich irgendwann doch zur Doc gegangen bin und die Manschette bekam. Seither wirds besser – aber laaaaaaaaaaangsaaaaaaaam. Es ist zum kotzen, dabei hab ich LUST, was zu tun.

Egal.

Nächstes Jahr ist auch noch ein Jahr, und die Gartenseite ist fertig, sieht hübsch aus und duftet köstlich !! 🙂

 

News

1.: da wo bisher mein Computer stand, siehts jetzt so aus:

auch nicht wirklich *g* – auch das rechte Fenster ist ausgetauscht! Aber so sieht man das vorher-nachher gut.

2. das bleibt wohl ein Weilchen so. Die neuen Fenster bringen büschen was mit sich, es paßt nix so recht, und es müssen Rigipsplatten etc bemüht werden – und das heißt: im Grunde ists sinnvoll, dann auch gleich zu streichen. Und wo der erste Durchgang (die Fenster letztes Jahr) fix und reibungslos drin waren, ist jetzt nicht nur in diesem Zimmer ein wenig der Wurm drin: die Terrassentür für den Mieter ist falsch geliefert worden, das heißt: nochmal 8-10 Wochen Wartezeit auf die Ersatztür. Und die Sache mit dem streichen, wenn (wahrscheinlich Ende der Woche) die restlichen Arbeiten im Arbeitszimmer fertig sind, ist auch sowas:

3. mein Körper will nicht, wie ich will 😦 Derzeit ist der rechte Ellbogen so schmerzhaft, daß sämtliches Krafttraining nicht machbar ist, darunter leidet dann wieder der Rest. Es ist zum mäusemelken, eindreiviertel Jahr schlage ich mich jetzt schon mit dem ganzen Sch*** und seinen Folgen rum, und ein Ende ist nicht wirklich absehbar. Arzttermin ist anberaumt.

Muẞ ja….

Das Holz vom Wintergartenfußboden sah schon länger total ausgelaugt aus. Aber ich wusste mir keinen rechten Rat. Damals, 1998, (boah! Ist das wirklich schon über 20 Jahre her!? KANN DAS SEIN????) hatten wir den Boden abgeschliffen und dann mit Hartwachs behandelt. Das Produkt hat sich 1. als nicht besonders belastungsresistent herausgestellt und 2. gibt es es nicht mehr, zumindest nicht von derselben Firma. Wenn wir in all den Jahren mal gefeudelt haben, dann mit einem Pflegemittel, das eigentlich für die versiegelten Böden in Küche und oben gedacht ist. Eine schlechte Gemengelage.

Eigentlich müsste erneut geschliffen und neu „aufgebaut“ werden. Aber das geben die alten PitchPine- Bretter nicht her, zu viele Wurmgänge, zu dünn.

Jetzt hab ichs einfach ausprobiert: Fußbodenhartöl auf Leinölbasis, von Kreidezeit, draufgestrichen. Vorher nur gesaugt und gefeudelt. Etappenweise, weil man nach 20 Minuten Überstände mit einem Tuch aufnehmen soll. Auf dem Foto sieht man ganz gut den Unterschied vom schon behandelten zum Vorher-Zustand. Allzuviel nimmt der Boden nicht an. Nach zwei Tagen aber siehts trotzdem so aus, als wäre es gut, einen zweiten Anstrich vorzunehmen. Ich warte nochmal ab bis zum nächsten Wochenende.


Aussortiert:

Tag 12, 1.3.: Ohrwärmer. Diese puscheligen mit Bügel überm Kopf, in dunkelblau. Sind noch aus Schulzeiten, damals schick, neu und viel benutzt. Wenn sie Jemand haben möchte, melde er oder sie sich. Sonst: Sozialladen

Tag 13, 2.3.: Zwei Steine mit unseren Namen drauf, die bei der Hochzeit einer Freundin als Tischkärtchen gedient hatten und seither auf dem Küchenbuffet lagen. Werden „Fundstücke“ für spätere Generationen 😉 Habe sie im Garten versteckt.

Tag 14, 3.3.: Virtuelles aussortieren ist auch anstrengend: habe meine „Lesezeichen“ sortiert und ausgemistet

Baggerbaggerbagger …

Da steht ein Bagger im Hof

Das tut er, weil heute Firma No.2 da war, um sich die Black Box „Schacht ab Fallrohr2“ mal genauer anzusehen. Und weil’s am Montag weitergehen wird, steht er immer noch da….

Die „Black Box“

Von links kommen Drainage (gelb) und Dachwasser vom Fallrohr1 (rot) hier an und fließen zusammen mit dem Dachwasser von Fallrohr2 – wohin?????? In die Au. Das klappt, aber nur auffällig langsam und wenig kommt an. Was hier zu sehen war ist, daß das wohl an zweierlei liegt:

1. Pfusch im Gefälle des orangefarbenen Rohrs. Auf das letzte Stück geht das Gefälle nämlich in die falsche Richtung! Dadurch fließt das Wasser erst ein Stück zurück und erst dann überhaupt ab, wenns höher als 8cm im Schacht steigt. Also steht bis zu dieser Höhe ständig Wasser in den Rohren und fließt zT auch rückwärts. Außerdem sind Rohre falschrum zusammengesteckt – das kann Undichtigkeiten zur Folge haben.

2., wie bereits vermutet: ab etwas tiefer unten gibts uralte Rohre zu sehen, die sehr wahrscheinlich ebenso kaputt sein werden wie die unterm Kellerboden. Der Tiefbauer meint nun, daß es ebensogut wie durchs Oberflächenwasser auch einfach durch diesen Pfusch über die Jahre die Schäden entstanden sein können. Was dafür spricht: mit den neuen Rissen gings erst Jahre nach dem Einzug (und damit nach Pfuschverlegung der Abwasserrohre) los. Was dagegen spricht (zumindest dagegen, daß es die EINZIGE Ursache ist): am HeiligAbend des Grauens drückte das Wasser ja sogar aus den Wänden….

Plan ab Montag: eine ganz neue Abwasserleitung. Neue Verrohrung „beim Pfusch“, und ab da ein neues Rohr. Denn auch diese Firma sieht den 2-Zoll-Schlauch durchs alte Rohr nicht als machbar an. Und zwar:

unterm Fallrohr und rechts davon die Black Box. Von dort durchs Carport und hinten wieder raus

… und dann zusammen mit dem anderen Regenwasser vom hinteren Dachbereich unter Biens längs in den Teich.

Der Teich muß dann einen Überlauf in die Au bekommen, sonst haben wir in den jetzigen nassen Wintern samt Starkregen und Co Landunter im Garten….

Und dann müssen wir über Winter überlegen, ob wir ausprobieren wollen, ob’s das schon war, oder ob wir doch noch eine Drainage machen. Die wegen des nötigen Gefälles am besten an den Kanal im Hof angeschlossen werden sollte, was aber von der Gemeinde genehmigt werden müsste.

So ist also der Stand auf unserer Baustelle. Derweil ist der Ausgang der Wahl in den USA immer noch ungewiß, das Trampeltier trampelt weiter und ich wünschte mir, Jemand würde ihm mit dem Bagger sein großes Maul stopfen.

to be continued…….

Von innen….

Das Bienenzimmer war ja nicht immer Bienenzimmer.

Als Folgä und ich hier einzogen, da wurde dieses Zimmer ersteinmal seines. Zusammen mit dem Gespensterzimmer. Das war sein Schlafzimmer.

Links wären die Fenster zu sehen… noch ist die Wand vertäfelt. Und das Fensterchen hat Gelbglas.

Als Folgä auszog, zog Mo ein. Das wurden ihre Zimmer. Nach ihrem Auszug dann begann der langsame Abstieg zum Lagerraum, unterbrochen von mehreren Versuchen, das Zimmer zumindest für Gäste ein wenig gemütlich zu machen. Das zog damals schon so eine Kettenreaktion nach sich *klick*

2011, nach diesem Versuch. Durchaus ne hübsche Ecke. Nie genutzt…

Wie man sieht: zwischendurch irgendwann haben wir eine Wand ent-holzt, und das Fensterchen bekam normales Glas. Ich hatte mich in diesem Zimmer zuvor immer wie in einer Sauna gefühlt, und so dachte ich, daß ichs vielleicht eher nutzen würde, wenn weniger Holz an den Wänden sei. Schöner isses, definitiv – aber dazu geführt, daß das Zimmer häufiger genutzt wird hat es nicht. Ebensowenig die Sitzecke. Irgendwann wuchs das Bienen-Equipment an, das Sofa wurde eh nicht benutzt – Sperrmüll.

Seitdem ist der Raum immer mehr zum Lagerraum geworden.

Von innen. Vorher.

In der nächsten Diashow sind die Fenster schon drin, aber die Laibung fehlt noch. Die wird nun auch hell und glatt statt aus vielen winzigen Holzstückchen zusammengesetzt zu bleiben.

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Und so sieht das jetzt aus, man beachte auch die neue Fensterbank

So einen Ausblick muß man doch nutzen, oder? Zumal dort spätnachmittags die Sonne reinscheint, wenn unten schon keine mehr ist! Und hier kommen nun die Sessel und der Couchtisch aus dem grünen Zimmer ins Spiel. Erste Versuche sehen schon ganz gemütlich aus…

…. bis man die Kamera ein wenig schwenkt…..

*seufz*

Bienenzimmer wird das bleiben – aber fest steht: es müssen andere Möbel ran. Solche, bei denen Türen schließbar sind, um das optische Chaos ein wenig einzudämmen. Wir sind in der Überlegungsphase….

Tadaaaa: neue Fenster!!!

Um den Cliffhanger vom Ende der „Kettenreaktion“-Serie auflösen zu können, muß ich erstmal ein wenig ausholen.

Eifrige LeserInnen erinnern sich, daß ich im Januar berichtete, die Fenster des Bienenzimmers im Anbau seien nicht mehr zu retten. Und daß wir überlegten, dort Holz-Alufenster einbauen zu lassen.

So sah das damals aus. Von außen sah man eigentlich nix.

Es sei denn, man ging nah ran – uiuiui:

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Da musste was passieren, und nach längerem Hin und Her, einer langen Bestellzeit und zwei Tagen mit sehr netten Handwerkern im Haus ist wirklich Einiges passiert:

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Wir hatten uns entschlossen, die Sprossen zugunsten von mehr Licht wegzulassen. Ich hatte ein wenig Angst, wie das aussähe, aber wir fanden, der Anbau könne etwas mehr Moderne ertragen, der ist ja eh nicht so alt (ehemaliger Stall, in den 50ern aufgestockt, in den 80ern erst unten ausgebaut)

Unten im Parterre wohnt der Mieter, und wenn der dann mit neuen Fenstern dran ist, dann wird er sich freuen – der braucht da jedes My Licht!!! Aus demselben Grund sind die Fenster innen jetzt im selben RAL-Ton 9001 (leicht creme) gestrichen wie außen. Die Außenrahmen sind wie im Resthaus hellgrau.

Nochmal im Direktvergleich:

Vorher

Nachher, jetzt fertig mit Verkleidung des Türpfostens

Uns gefällt es nach kurzer Gewöh-nung richtig gut! 🙂 Eines schönen Tages zeige ich Euch dann auch noch 1. wie das jetzt von innen aussieht und 2. was die ersten Schritte einer für das Ende dieser Renovierung geplanten Bewohnbarmachung des Bienenzimmers sind – da kommen dann auch die Stühle und der Tisch aus dem grünen Zimmer, jetzt des Herrn Arbeitszimmer, ins Spiel…..

to be continued….

Kettenreaktion, die vierte.

…. aber auch ohne daß ich den Pinsel schwinge bleibt noch einiges zu tun……

Ich sag mal: wer kein Kassettendeck mehr hat, der braucht auch keine Kassetten mehr …. eigentlich …. Ich hatte vor einiger Zeit, es dürften nun auch schon wieder einige Jahre sein, schon Kassetten ausgemistet. Seither stand auf dem Fensterbrett ein Karton mit aussortierten Kassetten, die ich NUR NOCH EINMAL DURCHHÖREN hatte wollen. Seit Jahren. – Ab dafür!! Außerdem die zwei Kassettenregale mit Kassetten, von denen ich mich noch nicht trennen mochte. Was ich davon höre, existiert inzwischen als CD und auf dem Smartphone – ab dafür!

Ein wehmütiges letztes Foto der fast letzten Kassetten und des fast letzten Kassettenregals „vor dem Müll“

Mein kleines, selbstgebautes Kassettenregal hängt schon seit der Aktion damals im Arbeitszimmer und beherbergt Spitzer, Stempel, Tinten und solche Dinge, war jetzt aber noch nicht gesäubert worden. Das hab ich getan, ebenso wie das von Folgä gebaute Eck-CD-Regal, das auch dort oben hängt.

Nach wie vor gibt es einen Rest Mixkassetten. Und einige wenige andere, die aus erinnerungstechnischen Gründen nicht in den Müll können. Die sind jetzt im „Designregal“ rechts neben dem Fenster.

Die letzten und das letzte, Erinnerung an eine vergangene Zeit

Das habe ich bekommen, als vor zig Jahren eine Freundin IHRE Kassetten aussortiert hatte. Ein liebevoll selbstgebautes Teil, und wirklich hübsch. Ich brauche also doch wieder einen funktionierenden Kassettenrekorder!!!! Aber es muß einer sein, bei dem das hören auch taugt, nicht einer, der qualitativ so schlecht ist, daß er doch nur rumsteht. Mal sehn….

Nun war da noch die Ecke links neben des Herrn Schreibtisch (neu). Eine Resteecke. Das Betttabletttischchen (oh, was für ein Wort!!!!) stand da, obenauf meine Strickwolle, daneben Passepartout-Karton, den man bestimmt irgendwann nochmal brauchen kann (*seufz*) und das Puzzle, das wir irgendwann mal winters legen wollen. Auch diese Ecke hab ich aufgelöst, von (immerhin in diesem Raum wenigen) Asseln und Spinnweben befreit und die Sachen gesäubert. Dorthin würde super ein Schränkchen für die Reste der Stereoanlage passen, aber es steht nix rum, das sich anböte. Muß ich mal gucken, ob sich was kaufen läßt.

Für die Sessel und den runden Tisch wird es jetzt zu eng im grünen Zimmer, aber ehrlich gestanden haben wir sie dort auch nie genutzt, außer um ganz zu Beginn dem Mauski Gesellschaft zu leisten. Da gibt es Pläne, die noch nicht umgesetzt werden können.

Und warum können die Pläne noch nicht umgesetzt werden?

Weil es vor Beginn der Kettenreaktion eine richtige, echte Renovierung gegeben hat. Mit Bestellung von Material, mit Handwerkern, mit einer richtigen Änderung des Gesichts des Hauses….. von der ich noch garnicht berichtet habe, weil sie noch nicht ganz abgeschlossen ist…….. Cliffhanger!!  *gg*

Aber die Reihe „Kettenreaktion“ betrachte ich trotzdem jetzt erstmal als abgeschlossen. PUH!! Das war anstrengend, und ich bin gespannt, wie sich die Maßnahmen gegen die Wohnungszumüllung und – verdreckung bewähren werden!