Kleinvieh

Lange ist hier schon kein „Kleinvieh“-Artikel mehr erschienen. Also will ich man erst allen Menschen, die hier neu sind, berichten, was denn die „Kleinvieh“-Serie war/ ist:

Irgendwann hatte ich angefangen, zu berichten, in welchen Bereichen und mit was genau wir im Umweltschutz (eigentlich müsste ich, um modern zu sein, schreiben „im Bereich Nachhaltigkeit“) unterwegs sind.

Das war ganz schön viel, finde ich, zumeist aber eben „Kleinvieh“, kleine Dinge, die aber in der Menge Wirkung zeigen, vor allem, wenn Viele sie tun (oder lassen – etwas NICHT zu kaufen, zB, ist oft der beste Umweltschutz. Ein wirklich sehr, sehr guter Artikel dazu ist hier zu lesen *klick*)

Im großen sind wir leider echte Umweltsäue:

  • wir haben zwei Autos, Verbrenner. (Immerhin fahren wir SEHR viel weniger, aber nicht, weil wir umweltfreundlicher unterwegs wären, sondern wegen Corona: Der Herr F. ist seit zwei Jahren in Heimarbeit, und die Freizeit ist auch eingeschränkter) Derzeit würde ein Auto ausreichen, aber wir wissen nicht, wie nach Corona des Herrn Arbeit strukturiert wird. Und ja, wir haben relativ alte Autos, die mit Benzin bzw Diesel fahren. Wir werden nicht eben mal auf E-Auto umsteigen, weil – siehe oben. Etwas funktionierendes zu ersetzen ist wegen des Ressourcenverbrauchs – und der ist bei E-Autos enorm – oft weniger umweltfreundlich, als das alte „aufzubrauchen“
  • Wir leben auf viel Raum, und der ist – Altbau – auch noch recht schlecht gedämmt. Das Dach ist neu und gedämmt, ebenso die Gauben. Den Rest zu dämmen kommt aus ästhetischen Gründen nicht in Frage,
  • Die Heizung läuft mit Öl. Sie hat inzwischen eine wesentlich sparsamere Pumpe (der Stromverbrauch der alten war enorm), aber mehr passiert derzeit nicht, obwohl wir gern möchten: jede umweltfreundliche Heizung funktioniert für uns aus unterschiedlichen Gründen nicht: Wärmepumpen sind nur in Neubauten ausreichend, Pellets werden heutzutage sehr oft aus Urwaldrodungen gewonnen (dazu, u.a., gibts schon einen Beitrag, hier), Gas galt lange als umweltfreundlich, das hat sich ja inzwischen auch als falsch rausgestellt (CO2, fossiler Energieträger, Ihr wißt schon). Obwohl sich unsere Heizung stetig dem Ende ihrer Lebenszeit nähert, kommen wir bei dem Thema nur sehr schleppend voran. Dazu demnächst ein eigener Beitrag.

Nunja, aber ich wollte ja übers KLEINvieh schreiben, das bekanntlich auch Mist macht. Und da tun wir viel, und das kann, wer Inspiration braucht oder einfach neugierig ist, gern hier nachlesen, da ist chronologisch die ganze Serie: Kleinvieh

Ich hab die Beiträge nochmal durchgeguckt, und das meiste ist genauso aktuell, wie es vor ein paar Jahren war, also guckt gern mal! Von müllfreien Briefmarken und -umschlägen über Körper- und Wäschepflege bis hin zu Klamotten- oder Eiskauf, Beleuchtung, Reisen, Heftklammern und Grundsätzlichem ist für viele Themen was dabei 🙂

Die allermeisten Kleinvieh-Dinge, die in den Beiträgen stehen, sind uns inzwischen in Fleisch und Blut übergegangen (soweit sie überhaupt neu eingeführt waren). Nur die selbstgemachten Putzmittel benutze ich nicht mehr. Beim Geschirrspüler haben sie nicht funktioniert, da nehm ich beim Unverpacktladen gekauftes Öko-Mittel. Beim Rest: Zitronensäure gegen Kalk (oder auch Zitronenreste nach dem auspressen); ein Schuß Spiritus ins Wischwasser beim Auto; Öko-Putzmitteltabletten, in Wasser aufgelöst, zum Sprühreinigen…. offenbar benutze ich schlicht zu wenig Putzmittel: die selbstgemachten wurden mir ständig schimmelig.

Es kommt allerdings nicht mehr viel dazu beim „Kleinvieh“. Immerhin: letztens hatten wir ja den ersten Versuch mit Ökofarben gestartet, hier *klick* Das als „Kleinvieh“ zu deklarieren, war mir garnicht in den Sinn gekommen, erst jetzt beim schreiben fiel es mir ein, und ich hab die Einordnung im Blog nachgeholt, ebenso wie bei der Umstellung auf umweltfreundliche Holzbodenbehandlung 2021

Habt Ihr noch gute Ideen, die wir übernehmen könnten? Fehlt Euch ein Bereich? Tut Ihr Nachhaltiges, auf das ich noch gar nicht gekommen bin? Immer her damit! 🙂

Kleinvieh- Wandfarbe

Vorher – sprich von 2006 bis August 2021:

Dann kamen die neuen Fenster

Weil die neuen dicker sind als die alten (Wärmeschutz und so, Ihr wisst schon….), musste oberhalb,  seitlich und da, wo die mittige Magnetwand ist, Rigips obenauf, damit die Fenster wieder bündig sind. Das haben die Tischler gemacht.

Und dann passierte laaaaaaange nichts. Denn wir wußten: nach 15 Jahren war ein neuer Anstrich nicht nur für die Magnetwand fällig, sondern für den ganzen Raum. Und wir wollten endlich Naturfarben ausprobieren. Aber wir kannten uns damit nicht aus – Grund genug, zu schieben. Und zu schieben. Und zu schieben.

Außerdem war der Herr F. gefragt, denn meine Knochenhautentzündung ließ streichen nicht zu. Und so fiel mein normaler Arbeitsteilungs-Part weg: ANFANGEN.

Letztlich haben wir dann aber doch Marmormehlkaseinfarbe und Pigment gekauft.

Dann passierte wieder nichts. Denn das musste selbst angerührt werden, und überhaupt…..

„Zwischen den Tagen“ gings aber nun endlich los – und dann auch zügig, und als der Herr F. fertig war (sooooo schwierig war das übrigens nicht mit dem anrühren, und die Farbe deckt gut und lässt sich prima verarbeiten, das hätten wir garnicht so schieben müssen *seufz*) und ich die Magnetfarbe gestrichen hatte – stellte ich fest, daß ich keinen Rest dunkelrot mehr habe, ich aber für das bißchen Magnetwand nicht noch neue Farbe kaufen will. Einzig passender Rest war das grau vom Wohnzimmer, und so sieht’s jetzt also so aus:

Im nachhinein hätte ich besser doch eingekauft, es ist doch ziemlich blaß jetzt, mit den weißen Fensterrahmen und den pastelligen Restfarben. Aber nuja, ist nur das Arbeitszimmer… Ist halt jetzt so. Außerdem merke ich schon nach recht kurzer Zeit (ist jetzt ca 14 Tage her), daß Gewöhnung einsetzt und ich nicht jedesmal beim reinkommen denke, mir sei das Farbsehen abhandengekommen 😉

Zu empfehlen auf Putzwänden, die vorher mit konventioneller Wandfarbe gestrichen waren, ist also Marmormehl-Kaseinfarbe von Kreidezeit. Wir haben den Produktfinder benutzt sowie meine Chefin gefragt. Beim mischen etwas vorsichtig mit dem Wasser sein, die beiden unterschiedlichen Tüten brauchten unterschiedlich viel Wasser, die eine band viel mehr ab als die andere. Lieber erstmal die kleinste angegebene Menge nehmen und dann, falls es zu fest wird, mehr zugeben. Ansonsten wie bei konventioneller Farbe: 2x streichen ist nötig, reicht aber aus, auch an Schmutzstellen.

Die ganzen Chemikalien in den konventionellen Farben sind also tatsächlich überflüssig.

Wir werden wohl dabei bleiben, evtl mit Ausnahmen: das „Farbmanagement“ ist schwieriger, es gibt Pigmente und Farbkarten, aber jeden möglichen Ton genauso hinzukriegen, wie man ihn sich vorstellt, das wird wohl nicht möglich sein.

Was man oben sieht ist „sonnengelb“ in niedrigster Dosis. Aber ich finds schon eher vanillig als sonnig. Und das ist schon das knalligste mögliche gelb (das natürlich in höherer Dosis mehr rauskommt, aber auch nicht sonniger sein wird….) Und da ich kräftige, warme Farben mag, wirds manchmal vielleicht doch noch wieder ne Mischfarbe aus dem Baumarkt werden, denn die warmen Pigmenttöne sind dann eher erdig, und DAS mag ich auch wieder nicht so. Mal gucken….

An sich bin ich aber zufrieden mit dem Test, und für „normale“ Grundtöne wird’s prima funktionieren.

Muẞ ja….

Das Holz vom Wintergartenfußboden sah schon länger total ausgelaugt aus. Aber ich wusste mir keinen rechten Rat. Damals, 1998, (boah! Ist das wirklich schon über 20 Jahre her!? KANN DAS SEIN????) hatten wir den Boden abgeschliffen und dann mit Hartwachs behandelt. Das Produkt hat sich 1. als nicht besonders belastungsresistent herausgestellt und 2. gibt es es nicht mehr, zumindest nicht von derselben Firma. Wenn wir in all den Jahren mal gefeudelt haben, dann mit einem Pflegemittel, das eigentlich für die versiegelten Böden in Küche und oben gedacht ist. Eine schlechte Gemengelage.

Eigentlich müsste erneut geschliffen und neu „aufgebaut“ werden. Aber das geben die alten PitchPine- Bretter nicht her, zu viele Wurmgänge, zu dünn.

Jetzt hab ichs einfach ausprobiert: Fußbodenhartöl auf Leinölbasis, von Kreidezeit, draufgestrichen. Vorher nur gesaugt und gefeudelt. Etappenweise, weil man nach 20 Minuten Überstände mit einem Tuch aufnehmen soll. Auf dem Foto sieht man ganz gut den Unterschied vom schon behandelten zum Vorher-Zustand. Allzuviel nimmt der Boden nicht an. Nach zwei Tagen aber siehts trotzdem so aus, als wäre es gut, einen zweiten Anstrich vorzunehmen. Ich warte nochmal ab bis zum nächsten Wochenende.


Aussortiert:

Tag 12, 1.3.: Ohrwärmer. Diese puscheligen mit Bügel überm Kopf, in dunkelblau. Sind noch aus Schulzeiten, damals schick, neu und viel benutzt. Wenn sie Jemand haben möchte, melde er oder sie sich. Sonst: Sozialladen

Tag 13, 2.3.: Zwei Steine mit unseren Namen drauf, die bei der Hochzeit einer Freundin als Tischkärtchen gedient hatten und seither auf dem Küchenbuffet lagen. Werden „Fundstücke“ für spätere Generationen 😉 Habe sie im Garten versteckt.

Tag 14, 3.3.: Virtuelles aussortieren ist auch anstrengend: habe meine „Lesezeichen“ sortiert und ausgemistet

Kleinvieh: Ferkel

Meine täglichen Dorfrundgänge stehen, sofern es der Zustand zuläßt, immer auch unter dem Motto „trash out“.

Heißt: ich sammle während der Gänge Müll und weiß inzwischen auch, wo es am Wegesrand Mülleimer gibt. Am Dorfplatz zum Beispiel, an der Bushaltestelle oder auch am Feuerwehrhaus. Und einige freundliche Mitbürger haben ihre Tonnen gleich am Bürgersteig stehen.

Ich gehe täglich – und ich finde täglich 😦

Die größten Ferkel sind immer noch die Raucher. Zigarettenkippen, aber auch die Plastikhüllen, die man abzieht, bevor man eine neue Packung öffnen kann oder später die leeren Packungen – ex und hopp ist das Motto.
Nein, Leute, Zigarettenkippen sind NICHT übermorgen Kompost!! Eine Kippe mit Filter versaut einen 20l-Eimer Wasser mit ihren Schadstoffen, und auch die filterlosen sind nicht ohne. Es kann doch nicht so schlimm sein, die nach dem austreten aufzuheben und zum nächsten Mülleimer zu bringen!?

Die zweitgrößten Ferkel? Baustellen. Die erwähnte gibts derzeit, aber es wird ja auch kräftig Glasfaserausbau im Dorf betrieben…..
Ein Plastikteil wurde vom Bagger kaputtgefahren? Flatterband ist gespannt, aber ein Stück hat sich gelöst? Klebebandstücke, die beim abpfriemeln runtergefallen sind? – Muß man nicht einsammeln, das. Tritt sich fest…. ja. In immer kleineren Bruchstücken in der Gosse, auf der Straße und dem Bürgersteig, in der Wiese. Danke!

Große Ferkel sind aber auch die Bauern. Man findet größere und kleinere Fetzen der allgegenwärtigen schwarzen Abdeckfolie, Teile der Plastikkordeln, die Heu- und Strohballen halten, Teile von Netzen und immer wieder lange weiße Fasern von diesen faserverstärkten Folien, die für Bigpacks etc genutzt werden. Alles sehr gern auch im Garten, mitgebracht von eifrigen Nestbauern. Ganze Nester, die ich finde, entsorge ich inzwischen im Restmüll, so viel Plastikfaser ist da drin verbaut 😦

Und dann ist da noch „das normale“. Heute zB ein Schraubverschluß, ein größeres und mehrere kleine Styroporteile, mehrere Plastikbruchstücke ab von den Baustellen, zwei Bonbonpapierchen, ein Papiertaschentuch, benutzt, ein Bierfilz. Alles beim Morgengang zum Briefkasten und durchs „Neubaugebiet“ zurück. Fast alles an der Hauptstraße.

Man kann sich jetzt ärgern (und ja, das tu ich!!) Ich möchte aber auch anmerken: wenn jedeR einzelne von uns sich bei jedem Gang sagen wir mal zweimal bücken würde – das täte der Fitness der alten Knochen gut, und es wäre ganz schön viel sauberer. Weniger Tiere würden sich in Plastikfasern verfangen und sterben, weniger Mikroplastik würde in unseren Meeren (und unseren Körpern!!) landen!

Ich hoffe ein wenig, daß mein Beispiel Schule macht – jedenfalls wurde ich schon einige Male fragend beäugt…… (und ja, ich habe jedes Mal das Gefühl, mich jetzt rechtfertigen zu müssen, daß ich nix „böses“ tu. Und fühle mich als schräger Vogel und hoffe, nicht angesprochen zu werden. Aber das heißt wohl bloß, daß ich an meinem Standing arbeiten muß, gell? 😉 )

Kleinvieh – Socken wie neu!

Ich trage ja ganzjährig nur selbstgestrickte Socken. Und habe seit vielen Jahren immer dasselbe Problem:

Der Schaft ist noch tadellos, aber am Fußballen werden die Socken dünn. Ich stopfe (beim Beispiel ists dafür schon zu spät), aber das hat seine Grenzen. Jetzt habe ich (schon mehrfach) endlich getan, was ich mir schon lange vorgenommen hatte:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Der ätzende Teil davon ist das maschenaufnehmen. die Wolle ist an diesen beanspruchten Stellen sehr verfilzt, und dann sind da ja auch noch die Reste der alten, durchgeschnittenen Maschen. Oft ists auch schwierig, einen Anfang zu finden, von dem aus das aufribbeln dann einigermaßen klappt. Aber wenn das erst getan ist, ist das wunderbar: ich muß nicht mehr völlig intakte Sockenteile wegwerfen, und ich kann wunderbar Restwolle verwenden. Die so renovierten Socken halten locker nochmal ein ganzes Sockenleben lang.

Bei manchen muß ich übrigens den ganzen Fuß neustricken, weil auch die Fersen „auf“ sind. Bei diesen Eh- schon-Restwollesocken war der Zehen-Rest von deutlich schlechterer Haltbarkeit als der Fußrest – es kommt auf die Wolle an.

Repaircafé privé ;-)

Daß teff und der Graf bei ihrem alljährlichen Besuch unsere Kirschbäume schneiden ist fast schon Routine geworden inzwischen – was nicht bedeutet, daß wir es weniger zu schätzen wüssten.

Aber jetzt.

Im letzten Sommer kurz bevor teff und der Graf kamen waren meine Lieblingsgartenstühle dahingeschieden. Alurahmen, unverwüstlich, drauf Teak-Latten. Ich hatte immer gedacht, diese Latten seien geschraubt, und deshalb hatte ich mich gefreut: och, die sind einfach zu reparieren: Latten besorgt, reingeschraubt, fertig. Weit gefehlt…. denn die Latten sind nicht geschraubt, sondern genietet. Und schon waren meine Handwerkskünste ausgereizt.

Der Herr F. hatte vage Ideen, schließlich hatte teff von einem mysteriösen Werkzeug mit Namen „Nietenzange“ erzählt …. aber nuja… und so standen die Stühle und standen…. Es wurde Herbst, es wurde Winter…. fast wären sie sogar schon im Schrott gelandet, denn ich hasse das, wenn überall „irgendwann guck ich mal“- Zeug rumsteht, aber da hatte der Herr F. Protest eingelegt, also standen sie noch immer. Es wurde Frühling, es wurde Sommer – die Stühle standen…. und dann kam teff, und mit ihr – aber seht selbst:

 

Loch. Ohne Gewinde – nix da schrauben…

alle Bretter ab

Die Nieten müssen rausgebohrt werden.

dazu müssen erstmal die Köpfe weg

Da war doch noch…. ein alter Lattenrost! Super geeignet für die neuen Sitze 🙂

Latten sägen

scharfe Kanten abschleifen

Und da ist sie! Die Nietenzange!!!!
Genialerweise….

… gibt es so Dinger, mit denen dann auch gleich noch ein Gewinde mit reingemacht wird, so daß wir beim nächsten reparieren bequem schrauben können!!!!

nun müssen an den richtigen Stellen Löcher in die Latten. Figgeliensch!

Aber hat geklappt, Schrauben rein – und

Jippieh!!!! Stuhl 2 ging dann schnell…..

Danke!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Ab zur EiNab, vielleicht machen’s ja Einige nach, wenn sie erst wissen, daß es sowas wie eine NIETENZANGE gibt….

Kleinvieh

Es ist schon etwas länger her, als ich hier von meiner Erleuchtung,  Briefmarken betreffend geschrieben habe.

Nun wollte ich seit längerer Zeit mal wieder Briefumschläge kaufen. Eigentlich doch ein einfaches Unterfangen: rein in den Laden, die richtige Abteilung suchen, Umschläge aus Recyclingpapier einstecken, raus.

Ich hatte schon befürchtet, daß es so leicht nicht werden würde. Allerdings dachte ich, das Problem sei, Recyclingpapier in Umschlagform aufzutreiben. Das war es aber nicht! Vielmehr war das Problem das verschließen der Umschläge! Erst war ich bei der Post (bzw dem, was sich heutzutage so nennt: ein Geschenkeladen, in dem es auch eine winzige Poststelle gibt) Dort gab es ausschließlich Umschläge, von denen man Plastikstreifen abzieht, um den Kleber zum verschließen freizulegen. Mein nachfragen, der Hinweis auf den überflüssigen Müll, den ich nicht möchte und das hinausgehen ohne Kauf wurden mit etwas, das bestenfalls als Desinteresse zu werten war, zur Kenntnis genommen.

Also zum Drogeriemarkt umme Ecke (ein Schreibwarengeschäft gibts schon lang nicht mehr im Zentralort).

Dort fand ich zu meinem Erstaunen Recyclingumschläge. Allerdings nur selbstklebend oder mit Plastikstreifen. Nicht zum lecken.

Aus meiner Umschlagsammlung, von links nach rechts: zum lecken, aber Frischpapier; der neue Umschlag; Katze im Sack gekauft: Umschlag, Plastikmüll inklusive

Die selbstklebenden hab ich dann genommen, obwohl ich leider schonmal welche hatte, die man zusätzlich mit Tesa (Plastik!) zukleben musste, weil das selbstklebende nicht vernünftig klebte. Kann frau ja nicht ausprobieren …. aber ich hatte Glück, diese gehen so. Die Umschläge rechts oben im Foto: das war mal ein Notkauf-Paket: ich bekam nirgends Recyclingpapier. Daß es diese Verschlußart gibt, wusste ich damals noch nicht – als ich die Packung öffnete und das sah, war ich schwer genervt!

Also – Augen auf beim Umschlagkauf! Recyclingpapier mit Anleckverschluß ist das umweltfreundlichste, aber in dieser Kombi schwer zu kriegen. Wer nicht aufpaßt, landet mit großer Wahrscheinlichkeit bei der Müll-Variante. In Zeiten von Mikroplastikdiskussion und Meeren voller Plastikmüll einfach nicht zu verstehen, daß sowas hergestellt wird – aber so ist es nunmal.

Kleinvieh

„Ich weiß jetzt, warum es nirgends mehr schöne Butterdosen gibt“, sagte der Herr F. gestern zu mir.

„Na?“, fragte ich

„Es braucht kaum noch wer eine Butterdose, die haben alle so eine Plastikdose mit Deckel auf dem Tisch, und fertig“

„Das ist Margarine, Butter kann man da doch kaum rauskriegen“

„Deshalb ist da ja auch Öl drin, zur besseren Streichfähigkeit in diesen Plastikdosen-Butterdingern“

„Echt jetzt???“

„Ja, bei uns auffe Arbeit bei den Mitarbeiterfrühstücken hab ich mir das angeguckt, für die ist das total normal – das nennen die alle Butter, das fällt denen garnicht auf! Und dann hab ich im Supermarkt mal geguckt, da ist alles voll mit diesen Plastikdosen.“

Kleinvieh, ja. Mit billigem Öl gestreckte Butter wird uns als verbessert angeboten, weil streichbar, und ist dadurch schön praktisch in viel Plastik verpackbar.

Des Herrn F. KollegInnen verkörpern für mich inzwischen den Hardcore-Scheißegal-Konsumenten per se. Käse, Aufstriche, Wurst – alles im Plastik auf den Tisch, und keinem fällts auch nur auf. Getrunken werden Energydrinks aus der Dose oder Zeugs aus Plastikflaschen, der Herr F. mit seiner Mehrweg-Glasflasche ist Exot. Hauptsache billig und praktisch. Und wir fragten uns erst gestern erneut: Sind wir wirklich sowas von in der Minderheit, ist DAS Normalität, trotz der täglichen Plastik-in-den-Meeren-Nachrichten, trotz „Friday for future“ und Volksabstimmung zum Artensterben?

Heute las ich dann in Pflanzwas‘ Blog diesen Bericht namens „Plastik- für manche kein Thema?“ und schlagartig war das gestrige Gespräch wieder präsent.

Wie ists denn bei Euch auf dem Frühstückstisch? Käsetresen und Fleischtheke oder Selbstbedienung, eingeschweißt? Butter im Plastikbecher oder aus dem Papier in die eigene Butterdose? Denkt Ihr drüber nach, oder greift Ihr zu, Hauptsache es schmeckt, oder habt Ihr vielleicht gerade wegen der vielen Berichte die Nase voll und ein „laßt mich doch in Ruhe“ im Kopf?


Ergänzung: bei diesem Text lohnt es die Mühe, auch die Kommentare zu lesen!!


EinaB- Thema!

Kleinvieh- Kleidung kaufen

Warum ich meine Kleidung mehr und mehr auf Naturfasern umstelle

Naturfasern: weil der Wäscheabrieb von Kleidungsstücken laut Fraunhofer-Institut der zweitgrößte Produzent von Mikroplastik ist: Wäsche (Faserabrieb von synthetischer Kleidung) 21.121.058 Tonnen pro Jahr in Deutschland!!!!

Bio: Fjonka@ Mufflon (die mit der schönen Jacke aus Wollfilz, Schur- und Merinowolle)*

Hallo, als Person, die versucht, ihre Bekleidung in Richtung „natur- und umweltverträglich“ einzukaufen, habe ich mich erst vor wenigen Wochen in Unkosten gestürzt und eine Ihrer schönen und bequemen Jacken gekauft.
Nachdem ich nun von „Mulesing“ bei über 75% der derzeit auf dem Markt befindlichen Merinowolle gelesen habe, suchte ich auf Ihrer Website nach einer Aussage dazu oder dem GOTS-Siegel, wurde aber leider nicht fündig.
Allerdings fand ich:
Nahezu 100% der eingesetzten Maschinen, Materialien, Zutaten und der erbrachten Arbeit kommen aus Deutschland und der EU.“
Da Mulesing anscheinend nur in Australien praktiziert wird, nun die Frage: kommt Ihre Wolle auch aus der EU? Das wäre toll – und für mich nicht unwichtig, denn ich liebäugele fürs nächste Jahr mit einem Mantel von Mufflon …

Gruß,

Mulesing, kurz erklärt für Diejenigen, die nicht klicken mögen: um Parasitenbefall bei den Merinoschafen zu verhindern, wird Jungschafen betäubungs- und nachbehandlungslos Fell samt Haut(!) am After weggeschnitten. Dabei wäre das nicht nötig: es gibt auch Schafe, die um den After herum durch Zuchtauslese weniger Fell haben. (da ist die „Klick“-Seite offenbar nicht ganz up to date) ODER man kann die Schafe schmerzfrei behandeln. Mulesing wird nur noch in Australien betrieben, aber dort laufen die weitaus meisten Schafe, deshalb die hohe Zahl von nach wie vor 75% Mulesing-Wolle (die aktuell ist)

Mufflon@ Fjonka

Hallo,
wir freuen uns, dass sie sich für ein Modell aus unserer Kollektion entschieden haben.
Die von uns verwendete Wolle kaufen wir ausschließlich über die Firma Schoeller in Östereich ein (die Schafe laufen allerdings „weltweit“). Von dort liegt uns ein Zertifikat vor, dass die von uns eingekauften Qualitäten garantiert aus mulesingfreier Tierhaltung stammen.
Bei weiteren Fragen stehe ich gerne wieder zur Verfügung.
Herzliche Grüße
Mufflon Team
Fjonka@ Mufflon

Hallo,

dann nehme ich an, daß Sie von Schoeller GOTS- zertifiziertes Garn beziehen?
Ich habe grad nämlich mal auf deren Seite nachgelesen – sie bieten das AUCH an.
Das würde mich freuen. Ich werde gern weitergeben, was Sie mir geschrieben haben, denn ich werde immer wieder mal auf meine Jacke angesprochen 🙂

Ich danke für die Info und wünsche Ihnen einen guten Sonntag,

Mufflon@ Fjonka

Guten Morgen,

das von uns eingesetze Garn ist nicht GOTS-zertifiziert, stammt aber auf jeden Fall aus  mulesingfreier Schafhaltung.
Geben sie das gerne auch an andere Interessierte weiter.

Herzliche Grüße & einen schönen Wochenstart

Mufflon Team

Hmmmm…. es hätte so einfach sein können …. *gg*

Da Mufflon auf seiner Website Bluesign-Zertifizierung und den Woll-Lieferanten Schoeller angibt, schreibe ich diese beiden an, denn auf beiden Seiten finde ich zum Thema Mulesing keine Angaben. Andererseits bin ich inzwischen ziemlich gut über alle möglichen Siegel und Produktionsweisen etc informiert  (Klick führt zu einer relativ gut veständlichen Übersicht) – ein Kollateralnutzen, sozusagen, der mir sicher bei allen nächsten Einkäufen weiterhelfen wird (oder sie mir erschweren wird, man kann das ja immer so und so sehen. Daß zB das (mir) zuvor völlig unbekannte „IVN best Siegel“ das strengste überhaupt ist, das einzige mir bekannte „textiles Vertrauen“ aber eher lasch, das kann auch das einkaufen eher schwierig machen *seufz*)

Während ich noch lese, antwortet Bluesign:

Danke für Ihre Email und dass Sie sich auf der bluesign homepage informiert haben.

Mit unserem Standard garantieren wir das tatsächlich nicht.

Andererseits ermutigen wir unsere System Partner Verantwortung für Tierschutz zu übernehmen. bluesign hat es in den Firmenkriterien niedergeschrieben, dass die Produktion der Textilien Leben und Umwelt nicht schaden soll und wir den negativen Einfluss der Textilbranche auf Leben und Umwelt verantwortungsbewusst reduzieren müssen.

Trotzdem kann ein bluesign® approved Wollstoff aus Wolle von konventioneller Schafhaltung kommen. Der Grund ist, dass wir mit unserem System und unserer Arbeitskraft nicht explizit auf Tierschutz ausgerichtet haben und somit unsere Auditoren die Tierhaltung nicht persönlich vor Ort inspizieren.

Freundliche Grüsse,

Okay, das ist nachvollziehbar. Nicht JedeR kann Alles leisten, aber mit meiner Jacke bin ich nicht weiter als zuvor. Nicht, daß ich Mufflon nicht glaube, aber es ist ja nun doch interessant, so etwas mal genau nachzuvollziehen.

Dann, nur zwei Tage später, antwortet auch Schoeller, der Wollieferant von Mufflon:

Sehr geehrte

Die Umweltschutzidee von Bluesign legt hauptsächlich den Fokus auf den Input der „best avaivable technology“ unter Verwendung von überprüften Chemikalien/Farbstoffen und umweltfreundlichen Verfahren.

Beim Audit wird der Betrieb komplett durchleuchtet, d.h. es werden auch z.B. Energieverbräuche (Wasser, Gas, Strom usw.) kontrolliert und in den darauffolgenden Inspektionen (im Normfall alle 3 Jahre) mit den vorigen Daten verglichen.

Zusätzlich wird überprüft, ob man was in Richtung Umwelt macht und Ziele hat, z.B. durch Wechsel auf LED Energiesparlampen Strom zu sparen.

Was Bluesign beispielsweise nicht erlaubt: die Wolle konventionell durch das Chlor Hercosett Verfahren, welches weltweit angewendet wird, auszurüsten.

Bluesign Endprodukte aus Wolle, welche filzfrei ausgerüstet werden sollten, dürfen nur z.B. durch unser entwickeltes, umweltschonenderes EXP Verfahren (Chlorfrei) ausgerüstet werden.

Meines Wissens hat Bluesign keine Beschränkung auf den Wolleinsatz von unausgerüsteter Wolle auf dem Weltmarkt hinsichtlich mulesing-free, sondern eher auf Chemikalienrückstände auf der Wolle.

Schoeller Garne werden jedoch ausschließlich unter Einsatz von „mulesing free“ Wolle produziert.

Mit freundlichen Grüßen,

So. Okay. Das deckt sich ja mit den Auskünften von „Bluesign“ per Mail und Website. Ich finde das alles extrem interessant, und bin, zumal ich ja eh eher umwelt- als tierschutzinteressiert bin, erstmal zufrieden mit diesen Informationen (wobei beides eng zusammenhängt. Trotzdem: der Tierschutzansatz, bei dem es ums einzelne Tier geht, liegt mir ferner als der Umweltansatz, bei dem es eher ums größere Ganze geht)

 

P.S.: Ich hoffe, Ihr könnt von diesem Beitrag profitieren. Ich denke, trotz der ungewöhnlichen Form kann man alle Infos finden, die von Interesse sind. Er geht auch zur Einab, da paßt er wunderbar hin!


* Ich habe die Mails zT geringfügig verändert, so daß zB im Nachhinein bemerkte, von mir mißverständlich gewählte Formulierungen hier im Beitrag anders stehen. Außerdem habe ich Namen entfernt.

 

 

 

 

 

Kleinvieh

… heute zum Thema „Kerzen“

gerade jetzt im Winter stehen bei uns an allen Ecken Kerzen herum: auf dem Küchentisch, im Fensterbrett, im Bad, im Flur an mehreren Stellen…. nicht alle sind immer angezündet, aber irgendwo erhellt eigentlich immer eine eine dunkle Ecke, und das mag ich auch nicht missen. Aber unsere eigenen Bienenwachskerzen sind zwar schön, aber läääääängst nicht ausreichend für so einen langen Winter, und so habe ich sehr häufig auch gekaufte Kerzen brennen. Stinknormale. Stinknormal, ja. Denn die meisten Kerzen sind aus Paraffin:

Paraffin wird aus den sogenannten Schmierölschnitten der Vakuumdestillation von Erdöl gewonnen. (…) Daneben wird es aus Braunkohle, aus bituminösen Schiefern und Torfkohlen hergestellt. (…) Hauptabnehmer von Paraffin ist weltweit die Kerzenindustrie (Teelichter, Haushalts- und Dekorationskerzen). Es ist preiswerter als Stearin oder Bienenwachs, dem es beigemischt sein kann

(Quelle: Wikipedia)

Schön, aber nicht umweltfreundlich: Paraffinkerze

Das ist nichtmal als „peanuts“ abzuschreiben, denn, so las ich, 2005 (Beispielsjahr) wurden 163.532 Tonnen Kerzen in Deutschland verkauft, davon 93% aus Paraffin! Darüber hatte ich noch nie nachgedacht, aber seit es mir ins Bewußtsein gerückt ist, sehe ich diese Kerzen mit anderen Augen. Denn einerseits verbrennt da ja vieles in meiner direkten Umgebungsluft, das ich da vielleicht nicht so unbedingt haben möchte, und andererseits verschwende ich Rohstoffe, wo es andere Möglichkeiten gibt. Da wäre einerseits Stearin:

Stearin wird zu 100 % aus pflanzlichen, bzw. tierischen, und somit nachwachsenden Rohstoffen gewonnen und kann – im Gegensatz zum Paraffin aus Erdöl – im Idealfall als CO2-neutral gelten. Das ist jedoch nicht der Fall, wenn zur Gewinnung pflanzlichen Öls oder Fettes zunächst Natur-Vegetation beseitigt wird, wie dies beispielsweise bei der Verwendung von Palmöl sehr häufig der Fall ist. Im Extremfall kann durch die Brandrodung von Torfwald das bis zu Siebenfache der CO2-Emissionen im Vergleich zu Paraffin entstehen.

Als Bio-Kerzen dürfen daher nur Stearinkerzen bezeichnet werden, die aus nachhaltig angebauten Rohstoffen hergestellt werden. Die Produktion nach RSPO-Richtlinien („Runder Tisch für nachhaltiges Palmöl“ unter Beteiligung des WWF) ist neben dem Siegel für kontrolliert biologischen Anbau bislang das einzige existierende so genannte Nachhaltigkeits-Siegel für Palmöl auf dem Markt. Bei vielen Umwelt- und Naturschutzorganisationen ist der RSPO jedoch umstritten, unter anderem, weil Palmölfirmen ihre Zertifizierer selbst auswählen und bezahlen, weil der RSPO keine unabhängigen Prüfungen der Zertifikate beinhaltet und weil die Palmöl-Industrie im RSPO stimmenmäßig dominiert.

Eine angeblich höhere Schadstoffbelastung beim Abbrand von Paraffinkerzen im Vergleich zu Stearinkerzen durch Bildung von polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) oder Dioxinen und Furanen wurde durch Untersuchungen nicht bestätigt.

(Quelle: Wikipedia)

Recycling: abgebrannter Selfmade-Kerzen-Rest mit Teelicht, selfmade, im Glas bestückt ergibt richtig schönes Licht

Ich weiß nicht recht: aufwendig Ackerfrüchte anbauen, um die Produkte zu verbrennen? Ein wenig so wie der Mais für die Biogasanlagen…. Zweifelhaft für mich. Vielleicht nutzbar, wenn bio angebaut. Aber eigentlich, finde ich, nicht wirklich empfehlenswert. Dann gibt es noch Kerzen aus Sojafett, Sonnenblumenöl etc. Für die gilt genau dasselbe.

Als „echte“ Alternative taugen Kerzen aus recycelten Fetten, zb diese hier, Erhältlich sind sie evtl im Bioladen oder Reformhaus, sicher aber im Netz – sogar ganz ohne das böse Am****, das ich zu vermeiden versuche. Vielleicht hat ja schonmal Jemand sie benutzt und kann hier berichten!?

Bienenwachskerzen scheinen mir das beste zu sein: ein Naturprodukt, und bei der Bienenhaltung eh anfallend. Die Bedenken einiger Hardcore-Tierschützer halte ich schlicht für Blödsinn, denn zumindest bei in Deutschland gehaltenen Bienen kann kein Mensch, der sich das mal anguckt, ernstlich behaupten, die Insekten würden schlecht gehalten oder gar ausgebeutet.

Auch Bienenwachs gibt es in Bio-Qualität oder „normal“.

neu, die 1.: Stabkerze, selfmade

Ich persönlich denke, hier ist sinnvoll, entweder „bio“ oder jedenfalls unbedingt Bienenwachs aus Deutschland zu kaufen. Denn in anderen Ländern sind zT heftige Mittel gegen Varroen und andere Krankheiten erlaubt, die sich im Wachs anreichern.

Am besten für uns als Bienenhalter ist natürlich eigenes Wachs!
Ich habe mir zwei weitere Silikon-Kerzenformen besorgt und war schon sehr gespannt, wie die lange Stabkerze abbrennt – ob der laaaange Docht nicht krumm wird im heißen, flüssigen Wachs der dünnen Form, und die Kerze dann leckt ohne Ende?? Letztlich ging es gut: die Kerze leckt zwar, hört aber immer wieder von allein damit auf. Das ist bei den gekauften dieses Formats auch so und sieht schön aus. Man muß halt was drunterstellen, für uns taugen dazu alte Holz-Frühstücksbrettchen. Das Rest-Wachs schmelzen wir beim nächsten Kerzengießen einfach wieder mit ein.

unsere anderen Kerzenarten 🙂 Neu, die 2.: ganz links, mit dezentem Rillenmuster. Das leuchtet schön durch beim Abbrand.

Die weißlichen Beläge sind übrigens bei Bienenwachskerzen normal. Sie entstehen durch Lagerung. Länger gelagerte Kerzen brennen besser und länger, heißt es. Auf dem Bild sehen die Beläge übrigens doller aus als in echt.
Sollten wir zu wenig Wachs haben, dann kaufe ich halt Bienenwachskerzen nach, wenn mein Vorrat an Paraffinstumpen und -stabkerzen aufgebraucht ist.* Nur schade, daß Bienenwachskerzen, abgesehen von Teelichtern, fast ausschließlich zur Vorweihnachtszeit zu kriegen sind. Und selbst da hatte ich jetzt mehrere Weihnachtsmärkte vergeblich nach Imkern mit einer größeren Auswahl an Kerzen abgesucht, bis wir schließlich fündig wurden – in Flensburg, aber offenbar ausschließlich an Samstagen…..


*Harte Prüfung nur eine Woche nachdem ich diesen Beitrag geschrieben und in die „Warteschlange“ zum veröffentlichen geschoben hatte: vorhin war ich in der Stadt und sah, daß meine langjährigen Lieblingsblockkerzen, die großen vom TIG**, gerade jetzt für einige Tage nur noch zwei statt drei Euro kosten sollten. Erstmals nach zehn Jahren gedankenlosen Nutzens habe ich aufs Etikett drunter geguckt und gesehen, was ich erwartet hatte: „100% Paraffin“ – Eine Weile bin ich noch drumrumgeschlichen. Aber dann habe ich beschlossen, meinen frisch gefaßten Grundsätzen treu zu bleiben und nur noch die Restbestände dieser Kerzen aufzubrauchen. Und jetzt, zwei Stunden später, fühlt sich das richtig gut an 🙂

 

Ab zur Einab!!

 

Kleinvieh

Heute die werweißnichtwievielte Folge von

Auf der Suche nach dem perfekten plastikfreien Spülschwamm

und wer weiß, vielleicht ist es ja sogar die letzte Folge? Denn ich hab gehäkelt!

Irgendwo im Netz fand ich Jemanden, die hatte aus Sisalschnur Seifenhalter gehäkelt – und da dachte ich mir: Sisal? Häkeln? Das könnte doch passen!?

Aber woher Sisal nehmen??? Da kam mir zupaß, daß ich einige Wochen zuvor in einem Dorf-Haushaltswarenladen eine laaaaaaange Sisal-Wäscheleine gefunden hatte. Die hatte ich gleich eingepackt, denn momentan hängt in unserem Garten „Plastik, drahtverstärkt“, aber auch das ist erfahrungsgemäß endlich, und es durch eine sicherlich weniger lang haltbare, aber kompostierbare Sisalleine zu ersetzen schien mir eine ziemlich gute Idee. Noch aber hält die Plastikleine, und so habe ich mich hingesetzt und die dreifach verzwirnte Sisalwäscheleine aufgedröselt (nein, natürlich nicht ganz, bloß ein vielleicht anderthalb Meter langes Stück), die drei enstandenen Schnüre auf ein Knäul gewickelt und zu häkeln begonnen.

10 Maschen, feste-Maschen-Reihen bis es groß genug ist, eine Schlaufe aus dem Endfaden zum aufhängen, fertig.

Ich musste feststellen, daß die im Prototyp ausprobierten Stäbchen zu löcherig werden, also blieb ich bei festen Maschen. Die blödeste Arbeit  ist übrigens tatsächlich das aufdröseln. Fasern im ganzen Zimmer, endlos verdrehte Schnüre, und bei längerer Arbeit auch aufgeschürfte Finger…. vielleicht gibt es ja doch bessere Sisal-Quellen als dreifach verzwirnte Wäscheleinen 😉 Das häkeln geht schnell und ist einfach.

Inzwischen spüle ich seit einigen Wochen damit ab, mein Fazit: noch nicht perfekt – eine ein wenig dünnere Schnur wäre besser, denn der Schwamm (oder eher Lappen!?) ist ein wenig zu steif. Aber in der Leistung ist er super. Der kratzt Gläser nicht kaputt, kriegt aber auch ab, was ein normaler Lappen nicht wegkriegt. Damit ist er genau das, was mir gefehlt hat, nämlich ein guter Ersatz für die ScotchBritt- oder Glitzi-Schwämme, die ich wegen des Mülls und des Plastik-Abriebs im Wasser nicht mehr nutzen möchte.

Bei den ersten Spülgängen sind ziemlich viele Fasern im Wasser gelandet, aber bei Sisal macht das ja nix – und spätestens beim abtrocknen verschwinden die auch vom Geschirr.

Die Schlaufe zum aufhängen ist übrigens SEHR sinnvoll, denn das Sisal saugt sich ziemlich voll Wasser und läßt sich nicht so supergut ausdrücken, weil der Lappen doch recht fest ist. Aufgehängt über der Spüle kann er gut abtropfen und trocknen.

Kann also gut sein, daß meine lange Suche hiermit beendet ist – jetzt hängts bloß noch am finden einer etwas dünneren Sisalschnur – wer hat da Tipps????

…ab zur Einab 🙂

Kleinvieh – Deo

Seit fast schon einem Jahr habe ich ein neues Deo:

Ein von der Oma geerbtes Glasdöschen mit Deckel hat Natron pur zum Inhalt.
Wenn ich mich morgens unter den Armen gewaschen habe, nehme ich mit feuchtem Zeigefinger ein kleines Bißchen davon auf und verreibe es in der Achsel – fertig. War überrascht, daß das sommers wie winters selbst anstrengende Arbeitstage stinkefrei hält..

Da ich ungern „fremde“ Gerüche an mir habe, finde ich das wunderbar:

  • ich übertünche Eigengeruch nicht durch anderes
  • das ganze ist extrem kostengünstig
  • man verbraucht nur SEHR wenig
  • ich müffele nicht, und
  • ich bin nahezu verpackungsfrei unterwegs (in meinem Falle sogar GANZ, weil ich das Natron beim Besuch im Unverpacktladen gekauft hatte)

EinaB!!

Kleinvieh

Heute: Email

Vor ein paar Jahren habe ich einen kleinen Beitrag im Radio gehört über eine kleine, neue Firma, die sich zum Ziel gesetzt hat, nachhaltige Emailkonten anzubieten. Das hörte sich gut an, fand ich, zumal mich die ewigen Werbemails von meinem bisherigen Anbieter, GMX, eh immer mehr nervten. Spam ließ man nicht durch, das klappte ja, aber die Eigenwerbung passierte sämtliche von mir aufgestellten Spam-Regeln, wurde immer mehr und immer aufdringlicher. Da schreckte mich der Aufwand eines Umzuges nur noch wenig.

Also habe ich, wieder daheim, die Seite von posteo aufgerufen, mir durchgelesen, was sie so machen – und mich kurzerhand angemeldet. Posteo bekommt zB Ökostrom, legt alles Geld bei GLS- und Umweltbank an, gibt MitarbeiterInnen extra Urlaubstage, wenn sie mit Bahn statt Flugzeug reisen, trifft Kaufentscheidungen für die Firma nach Nachhaltigkeitskriterien, spendet jährlich Zigtausende an soziale und ökologische Verbände undundund. Finde ich schon ziemlich prima!

Wenig später hat auch der Herr F. zu posteo gewechselt – sein Schwerpunkt bei der Entscheidung lag (und das war Jahre vor NSA) eher im maximalen Datenschutz, den posteo anbietet *klick*

Einen Euro im Monat waren uns diese Vorteile wert, und Werbung gibt es jetzt auch nicht mehr ins Postfach, denn posteo ist außerdem werbefrei.

Wir sind beide seit Jahren sehr zufrieden 🙂 – und nein, ich bekomme kein Geld für Werbung oder so (erstens glaube ich nicht, daß die das überhaupt machen, und zweitens: dafür ist mein Blog nach wie vor viel zu klein. Bisher jedenfalls habe ich noch keinerlei Angebote für sowas bekommen *gg*) Ich lege Euch einen Wechsel einfach so ans Herz. Weils gut ist für die Umwelt und weil ich’s gut finde, solche Firmen zu unterstützen.


Ab zur Einab – und zu der auch noch ein paar Worte für die, die hier noch nicht so lang lesen: Die Einab ist eine Blog-/ Linkparade zum Thema EInfach NAchhaltig Besser leben. Interessant ist eigentlich die Linksammlung UNTER den Einstiegsartikeln. In letzter Zeit ist sie relativ nählastig, leider (für MICH leider), aber die frühen Ausgaben, die im Archiv leicht nachzuschlagen sind, sind ein riesiger Fundus an guten Ideen zum Thema. Da findet Ihr ALLES: vom ökologischen putzen über Büro, Kinder, Kleinkram wie meine Kleinvieh-Serie, Hygienesachen, aber auch größere Ansätze und eher theoretisches. Ich gucke schon lange dort und habe viel mitgenommen!

Kleinvieh

Prioritäten und büschen was grundsätzliches

Der Herr F. und ich, wir hatten beim einkaufen von Lebensmitteln längere Zeit immer ein wenig unterschiedliche Prioritäten.

Wenn ich einkaufe, dann liegen die so:

  1. bio
  2. möglichst keine oder wenig Verpackung/ Pfandverpackung (frisch entdeckt: im Bioladen gibts Essig in der Pfandflasche!)
  3. und ab hier ist alles nicht mehr ganz so wichtig bzw hängts vom jeweiligen Produkt ab: regional, möglichst nicht so viel Verarbeitung nötig, saisonal ……

Der Herr F. hat oft erstmal nach regional geschaut, und die Entscheidung fiel bei „konventionell, aber aus der Gegend“ gern mal gegen bio aus. Bei uns beiden waren diese Entscheidungen eher aus dem Bauchgefühl heraus getroffen. Bis letztens, als wir eher zufällig ein sehr prägnantes Beispiel dafür bekamen, wie die konventionelle Landwirtschaft sehr schnell etwas sehr besonderes, schönes kaputtmachen kann (in diesem Fall per Düngung und Maisanbau eine wunderbare Landschaft, die zuvor durch ökologischen Landbau überhaupt erst hatte entstehen können). Da wurde uns beiden erst klar: wenn ich konventionell und regional kaufe, bewirke ich zwar, daß hiesige Menschen Arbeit haben – aber eben auch, daß ich genau das stärke, was ich nicht will (Glyphosat, Monokultur, Überdüngung, Maismassen, Wiesen ohne Blumen……)

Seither habe ich dann auch mehrere Blogbeiträge dazu gelesen – wiedermal das, was ich dauernd bemerke: bist Du an einem Thema dran, springt’s Dich von allen Seiten an. Besonders diesen hier finde ich gelungen, und er schildert einige Fälle, bei denen man vor einem „wie Du’s machst, es ist immer verkehrt“ steht.

Lebensmittel sind da noch verhältnismäßig leichte Fälle, finde ich. Bioläden gibts inzwischen recht viele, und selbst „rewe bio“ (nur als Beispiel) ist immer noch besser als garnicht bio und wirklich für Jedermann erreichbar. Wer als erste Priorität „keine oder wenig Verpackung“ hat, der geht auf den Markt oder in den Bioladen, dort ist vieles „ohne“ zu kriegen, und zumindest das Dilemma der eingeschweißten Bio- gegen die verpackungslose konventionelle Gurke gibt es nicht (daß die Biogurke im Supermarkt eingeschweißt ist, weil sonst nie sicher ist, welche nun wirklich bio ist, weil die doofen Kunden alles verschleppen, und daß nicht die konventionelle eingeschweißt ist, weil das wegen der nach wie vor größeren Verkaufszahlen von billig-konventionell noch mehr Müll machen würde, das weiß inzwischen Jeder, oder??)

Aber wie ist es mit nicht eßbarem?

Da liegen meine Prioritäten, habe ich die Wahl, so:

  1. Nachhaltiges
  2. vor Ort
  3. verpackungsfrei kaufen, das
  4. bio und/ oder fairtrade und
  5. reparierbar bzw „unkaputtbar“ ist

Und schon wird es schwierig. Vieles, das ich gern hätte, gibt es schlicht hier in der Provinz nicht oder überhaupt fast nur noch im Netz. Im Netz kaufe ich aber sehr ungern, selbst wenn es sich um eindeutigeres als Kleidung handelt, die ich anprobieren möchte. Ich kaufe deshalb ungern im Netz, weil

  • Internetshops die örtlichen Einkaufsmöglichkeiten kaputtmachen und dabei
  • wenigen Menschen Arbeit bieten (wenn man nicht die unter wirklich üblen Bedingungen Arbeitenden in den großen Lagern von Am**** etc mitrechnet, die ich deshalb nicht mitrechne, weil ich diese Großanbieter im Netz inzwischen fast vollständig boykottiere)
  • weil die Sachen per Boten gebracht werden müssen, die ebenfalls unter extrem schlechten Bedingungen arbeiten müssen (da wird’s schon wieder eng mit „fairtrade“, im eigenen, reichen Land) und die
  • dabei stark die Umwelt belasten (unglaublich viele Fahrten)
  • und weil ich auch noch wenig Kontrolle über Priorität 3 habe, denn ich habe schon öfter erlebt, daß (zB) das Biobaumwollshirt in doppelt Plastik plus Luftpolsterfolie eingepackt ankommt (ja, ich weiß, es gibt I-shops, die darauf achtgeben)

Es ist also immer so eine Art moralisches Dilemma, wenn es wiedermal nirgends in der realen Welt das gibt, das ich gern hätte. Zum Glück gibt es auch noch ganz andere Möglichkeiten, nämlich Konsum zu verringern:

  • Verzicht zum Beispiel. Erstmal überlegen: brauche ich das wirklich? Vielleicht ists ja soooo wichtig nicht, wenn es so schwierig ist da ranzukommen. Darin übe ich mich seit längerem, mit schwankendem Erfolg 😉
  • Oder ausleihen bei Dingen, die man nicht so oft braucht.
  • Oder daß wir uns mit 3 Paaren gemeinsam ein Party-Shelter gekauft haben.
  • Dann natürlich Gebrauchtkauf (für mich waren bisher Straßenflohmärkte und Sozialläden, aber auch Kleinanzeigen gute Quellen)
  • Und bei manchen Dingen auch selbermachen (ich sag nur: Reinigungsmittel … nachzulesen in anderen „Kleinvieh“-Beiträgen)

Trotzdem: ich war nie eine, die gern einkauft (egal was), aber seit ich versuche, nachhaltig einzukaufen, finde ich es noch mühsamer als zuvor.

Geht Euch das auch so?

P.S. Ab zu Einab

 

 

 

 

Kleinvieh

Heute zum Thema

Wasser,

denn:

Es ist trocken.
TROCKEN.
Also, wirklich SEHR TROCKEN.

Trocken wie seit, so hörte ich gestern im TV, hier bei uns seit 50 Jahren nicht mehr.

So trocken, daß alles hilft, was naß macht. Der Gartentank (1000 Liter) ist leer, der Teich auch schon, Trinkwasser aber wird aufwändig aufbereitet, und es ist wirklich kostbar. Deshalb möchte ich so wenig wie möglich (Keines funktioniert in diesem besonderen Jahr nicht, dafür habe ich jetzt doch zu viel Erbarmen mit manchen Pflanzen) davon im Garten verspritzen. Was also tun?

Ich sage mir mal wieder: Kleinvieh macht auch Mist und habe begonnen, bei einigen  täglichen Arbeiten Nutzwasser zu sammeln und in den Garten zu bringen.

  • Abwasch: trotz Spülmaschine bleibt immer wieder Abwasch für die Hand über. Warum nicht in der Schüssel statt im Becken spülen und das benutzte Wasser draußen statt über die Abwasserleitung entsorgen? Wir benutzen ja Neutralreiniger als Spüli, da tut man nix, was dem Garten schadet.
  • Dusche: Wenn ich vor der Dusche den Pfropfen unten schließe, kann ich nach der Dusche sage und schreibe fünf 5-Liter-Gießkannen mit einer Schüssel mit Ausguß vollschöpfen und das Wasser an besonders notleidende Pflanzen verschenken. Und ich bin keine Langduscherin, allerdings auch keine, die beim einseifen das Wasser abstellt…. und auch da kommt nichts schädliches in die Natur, denn ich benutze in der Dusche ja nur pflanzliches festes Shampoo, sonst nix
  • sonstige Wäsche: im Waschbecken steht eine flache Schüssel, aus der das aufgefangene Wasser gleich nach zähneputzen und händewaschen oÄ nach draußen kommt.
  • Reinigung: mein Staubsauger möchte regelmäßig den Filter ausgespült bekommen, das braucht immer mehrere Liter Wasser. Jetzt nehme ich dafür draußen den Gartenschlauch statt drin den Wasserhahn….
  • kochen: wir kochen selten, aber wieso nicht das Nudel- oder Kartoffelwasser abgekühlt den dürstenden Pflanzen geben?

1x gründliches händewaschen – Kleinvieh MACHT Mist!!

Kleinvieh, aber ich überlege, diese Gewohnheiten beizubehalten, einfach, damit das gute, (dann immer noch relativ *g*) saubere Wasser nicht stantepede wieder im Abwasserkanal landet, sondern weiter genutzt werden kann, von Pflanzen und Tieren. Es ist ja insegsamt ein Problem, daß durch die zunehmende Versiegelung zu wenig Oberflächenwasser ins Grundwasser nachkommt.
In größeren Städten oder ganz kleinen Dörfern allerdings gibt es ja inzwischen das andere Problem, daß in den Abwasserkanälen nicht genug durchgespült wird, weil die zu groß konzipiert wurden – für „alte“ Verbauchszahlen, wo Waschmaschinen und Wasserhähne jetzt weniger verbrauchen und auf Zuwachs, wo die Nutzerzahlen zurückgehen. Da ist das vielleicht keine so gute Idee. Bei uns ist das bislang aber kein Problem, und das manuelle herausbringen läßt mich auch bewusster mitkriegen, wie viel Wasser ich benutze. Daß das ausschöpfbare Duschwasser (danach steht ja noch ein Rest drin, der in den Kanal geht) ganze 25 Liter sind – das war mir zB auch nicht klar, ganz schön viel……

Vielleicht gibt es ja noch mehr Möglichkeiten, der dorrenden Natur im kleinen zu helfen ohne Trinkwasser zu verschwenden – mir ist mehr momentan noch nicht eingefallen.

Ab zu Einab