Auflösung

Der Herr F. sitzt auf seiner Draußendecke und ruft mich.

„Guck mal – was kann denn DAS sein??“

Da das Tier kleiner ist als hier (etwa 3 cm) seht Ihr mehr als wir sahen… hmmm…. keine Ahnung, aber etwas später:

Das sieht doch anders aus….!? Jetzt kam ich drauf: ein Schmetterling, der wohl grad ausgeschlüpft ist und dabei, seine Flügel zu entfalten. Und tatsächlich, keine 10 Minuten hat es gedauert bis zum letzten Bild!

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Es ist ein Ampfer-Wurzelbohrer (Triodia sylvina), ein Tier, das ich „fertig“ 2018 schonmal gezeigt hatte

Beide Exemplare sind wohl männlich, die Weibchen sind eher braun, heißt es auf den einschlägigen Seiten. Die Larven entwickeln sich zwei Jahre lang beim fressen an Ampfer- oder Malvengewächsen, die Falter fliegen nur 3-4 Monate lang.

Die Kommentatorinnen, die vermuteten, es sei ein Spanner, lagen so schlecht übrigens nicht: die Frostspanner-Weibchen sehen so ähnlich aus, die haben verkümmerte Flügel. Und die des Frühlings-Kreuzflügels – auch eine Spanner-Art haben sogar gar keine!

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Fauna.

10 Kommentare zu “Auflösung

  1. Ich glaub, meine Freundin in BaWü hat die in Garten und Wohnung. Bild, das sie mir geschickt hat schaut so aus.

  2. pflanzwas sagt:

    Das ist wirklich mal wieder ein hübsches Exemplar! Die sind immer so unterschätzt, die Nachtfalter. Ich habe hier auf dem Balkon jahrein jahraus die Raupen der Achateule, die eine Menge wegfuttern. Die Raupen kenne ich zur Genüge, aber glaub mal nicht, daß ich den wunderschönen Falter schon mal zu Gesicht bekommen hätte ;-)!! Ist echt irre mit den Käferlarven oder wie oft sich Libellen häuten. Ich bin ja gespannt: vor ein paar Wochen hat hier ein Rosenkäfer vermutlich seine Eier in einen Topf gelegt. Ob ich nach 2 Jahren dabei bin, wenn die rauskommen??? Das wäre toll 🙂

  3. Bibo59 sagt:

    Ich finde das so toll, dass Du über die Bienen zu den Insekten im Allgemeinen gekommen bist. Bei vielen Insekten muss ich leider erstmal passen und bis ich die bestimmt habe, sind sie schon wieder weg.

    • Fjonka sagt:

      🙂
      Geht mir ja auch so, deshalb zücke ich immer sofort meine Knipse. Mit Fotos geht es dann ab und an, und inzwischen weiß ich auch einigermaßen, auf was ich beim fotografieren achten muß (Wespen: Kopf von vorn; Schmetterlinge: Flügelzeichnung und -haltung; Käfer: Zeichnung, Fühler …)
      Aber sowas gerät trotzdem schnell an seine Grenzen, Wildbienen sind schwierig, Fliegen – ohje!, und dann hab ich da noch so ein Tierchen, bei dem ich nichtmal rausfinden konnte, zu welcher Gattung es gehört (Annahme: Käferlarve. Aber ob das stimmt – unklar….)

      • Bibo59 sagt:

        Ich habe ja jetzt eine für Tierfoto optimierte Knipse. Aber meistens habe ich sie eben doch nicht ständig da, wenn sich ein interessantes Tierchen zeigt, sondern muss sie erst holen.

        • Bibo59 sagt:

          Ich sollte mir mal angewöhnen, sie wenigstens zum abhängen im Garten grundsätzlich mit runter zu nehmen. Dieses Jahr schon verpasst: Grünspecht, Heuschrecke, Libellen…

          • Fjonka sagt:

            Jo, meine ist ja schön klein, und ich hab sie oft in der Tasche gehabt im Garten. Aber eben oft auch genau dann nicht, wenn was interessantes kreuchte *g*

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